Beleidigte Fußballprofis nerven!

Hamit Altintop ist ein „Gelsenkirchener Junge“, hat bei Schwarz-Weiß GE-Süd gespielt, bei TUS Rotthausen. Mittlerweile spielt er für die Königsblauen. Cirka eine Halbzeit pro Spiel. Das ist sein Problem.

Hamit gehört zur Türkischen Nationalmannschaft, möchte gerne bei der nächsten EM für die Türkei spielen. Bei Schalke ist er „nur“ der 12. Spieler, der Allrounder. Sehr wichtig für jeden Trainer, aber eben doch auf keiner Position so stark, als daß er regelmäßiger Startspieler hätte werden können.

Nun läuft sein Vertrag aus und Hamit hat sich dazu entschieden, nicht bei Schalke zu verlängern. Von einem Spitzenteam der Bundesliga zu kommen (wenn auch nur als 12. Mann) ist erstmal keine schlechte Ausgangsposition bei einem neuen Verein. Vermutlich gibts dazu noch mehr Geld, alles andere wäre kurios. Ich kann seine Entscheidung nachvollziehen und denke nicht, das er die Pfiffe bei seiner Einwechslung gegen Hertha verdient hat. Dennoch muss auch ihm klar gewesen sein, dass nicht 61.482 Zuschauer seine Entscheidung gegen die von Schalke 04 angebotene Vertragsverlängerung bejubeln!

Jetzt liegt es an Hamit selbst, wie für ihn die restliche Saison verläuft. Nach dem Spiel am Samstag verschwand er blitzschnell und sich von den Pfiffen beleidigt fühlend in der Kabine: Es war die denkbar schlechteste Variante!
Nach dem Ausfall Varelas wird Hamits durchschnittliche Spielzeit steigen. Es wird wichtig sein, das er sich als Teil des Teams präsentiert, das er Leistung bringt. Wenn er als Teil dieser Mannschaft tatsächlich das „große Ziel“ erreicht, wird auch Hamit ein gefeierter Held sein.



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