Kuntz‘ Erben oder Wer war Theofanis Gekas?

Am 13.08.1983 debütierte Stefan Kuntz in der Bundesliga. Nach 73 Minuten erzielte er seinen ersten Treffer, der VfL Bochum gewann das Spiel 1:0. Kuntz spielte noch 99 Spiele für den VfL, schoss noch 40 Tore, bevor er Bochum als Torschützenkönig verließ. Kuntz wurde Nationalspieler, Pokalsieger, Deutscher Meister.

Während der VfL zur Fahrstuhlmannschaft mutierte, brachte er dennoch immer wieder treffsichere Stürmer hervor. Alle Erben Kuntz‘ hatten bislang jedoch gemein, dass ihre Trefferquote, sobald sie dem VfL den Rücken kehrten, ins Bodenlose sank.

Mit Theofanis Gekas macht sich nun der nächste auf die Suche nach Reichtum dem Glück. Er spielt eine überragende Saison, seine Torquote ist mit 0,64 Treffern pro Spiel ausgesprochen gut. Allerdings liegt das auch daran, dass er durch seinen flotten Abflug kaum Zeit für eine Flaute hat. In einer einzelnen Saison erreichte Thomas Christiansen auch einen Wert von 0,62 (02/03, 34 Spiele, 21 Tore), Hashemian kam auf immerhin 0,50 (03/04, 32 Spiele, 16 Tore).

In der nachfolgenden Tabelle sind alle Spieler aufgeführt, die den VfL Bochum seit 1990 mit „auffälliger Trefferquote“ in Richtung eines anderen Bundesligisten verließen. Alle Daten beziehen sich nur auf die ersten Liga.

Gut möglich, dass Theofanis Gekas in fünf Jahren die Antwort auf die 8.000 Euro-Frage bei Günther Jauch ist …

 

Kuntz‘ Erben … (klicken zum vergrößern)

(Datenquelle: fussballdaten.de)



3 Kommentare zu “Kuntz‘ Erben oder Wer war Theofanis Gekas?”

  1. fred sagt:

    Wie hieß es so schön in den 11freunden? Wenn Madsen, Hashemian und/oder Christiansen sehr sehr nett sind, dann verraten sie dem Gekas, was man alles nicht machen sollte, um in anderen Clubs erfolgreich zu sein. Nicht nach Hannover wechseln ist schon mal ein guter Anfang.

  2. Trainer Baade sagt:

    Und ein gewisser Uwe Bein unterlag somit 0:1. Der wurde allerdings später Weltmeister, während Kuntz „nur“ Europameister wurde.

  3. Herr Wieland sagt:

    REPLY:
    Ebenfalls unterlag Herr Kutzop, der nach der Saison zu Werder Bremen wechselte und später zum Elfmeterschützen der Herzen wurde …

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