“Wir sind” bekloppt!

Irgendwann mischte Volker Finke mit seinen „Breisgau Brasilianern“ die erste Liga auf. Als sich die anderen Bundesligisten endlich genug vom überlegenen Freiburger Spiel abgeschaut hatten, setzten sich wieder die grundsätzlich besseren Spieler der reicheren Vereine durch. Freiburg hatte seinen Platz in der Geschichte des deutschen Fußballs, war aber fortan wieder ein normaler, kleiner Verein.

Was die Fans und die Führung des SC Freiburg seitdem aufführen gehört zu dem Skurilsten, das es bislang in solchen Höhen des deutschen Profifußballs gab:

„Finke raus!“ – Finke will nicht – „Finke raus!“ – Finke willigt ein darf aber seinen Nachfolger mitbestimmen – Regionaligatrainer Dutt wird zum Nachfolger bestimmt – die „saubere Abwicklung“ wird allenthalben gepriesen – Freiburg beginnt unter Finke zu gewinnen – „Finke muss bleiben!“ – einige Vorständler schiessen gegen den plötzlich wieder beliebteren Trainer – Spieler kündigen Ihren Wechsel für den Fall Finkes Abgang an – eine Faninitiative „Wir sind Finke!“ wird gegründet …

Als wäre das Geeiere nicht übel genug, nimmt die Sache nun nochmal an Fahrt auf:
Die Faninitiative hat nach eigenen Angaben bald genug Unterschriften gesammelt, um eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, um dort ein Votum für den Verbleib Finkes abzugeben.
Währenddessen hat sich eine Gegeninitiative „Wir sind SC Feiburg!“ gegründet, um Finke, wie beschlossen, loszuwerden.

Dutts noch nicht angetretenen Arbeitsplatz wackelt schon wieder, denn plötzlich gibt es Berichte, dass der eigentlich mit Finke rausgeschmissene Co-Trainer Achim Sarstedt als Finke-Erbe eingesetzt werden könnte. Ausserdem wird mittlerweile auch über eine Ablösung des Präsidenten Achim Stocker spekuliert …

Ein Ende des Hickhacks ist nicht abzusehen.
Wann beginnt eigentlich genau die nächste Zweitligasaison?

 

Wie nachgetreten.com die Sache sieht (klicken)

(Quellen: Stuttgarter Nachrichten, SWR)



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