Zeit dass sich was dreht

Bei der EM 1996 wurde Russland mit einem Unentschieden und zwei Niederlagen Letzter in Gruppe 3, der Gruppe der Deutschen. Russland hatte sich als erstes Team für die Teilnahme an der EM qualifiziert.

Bei der WM 1998 spielte Rumänien eine starke Vorrunde. Im Achtelfinale reichte Kroatien dann aber ein Elfmeter von Davor Suker in der 45. Minute, um Rumänien nach Hause zu schicken. Rumänien hatte sich als erstes Team für die Teilnahme an der WM qualifiziert.

Bei der EM 2000 wurde Schweden Letzter in Gruppe B. Im Viertelfinale jagt Raul einen Elfmeter für Spanien in der 90. Minute beim Stand von 2:1 für Frankreich über das Tor. Schweden und Spanien hatte sich als erste Teams für die Teilnahme an der EM qualifiziert.

Bei der WM 2002 wurde Polen Letzter der Gruppe D. Polen hatte sich als erstes Team für die Teilnahme an der WM qualifiziert.

Bei der EM 2004 fanden die großen Franzosen kein Mittel gegen das Libero-System des Otto Rehagel und seiner Griechen, sie schieden im Viertelfinale aus. Frankreich hatte sich als erstes Team für die Teilnahme an der EM qualifiziert.

An das Ende Polens bei unserer WM 2006 kann sich wohl jeder erinnern: Dortmund, 90. Minute. Der Leichtathlet bringt den Ball tatsächlich von rechts in die Mitte, dort steht Neuville und lässt 80 Millionen Deutsche springen, sofern ihr Satelliten-TV nicht gerade einen Aussetzer hatte. Die zweite Niederlage Polens im Turnier bedeutete deren Ende in der Vorrunde. Polen hatte sich als erstes Team für die Teilnahme an der WM qualifiziert.

Zeit, dass sich was dreht.

[via spox.de]



4 Kommentare zu “Zeit dass sich was dreht”

  1. Trainer Baade sagt:

    Hatte Dein Satelittenfernsehen etwa einen Aussetzer?

  2. Dülp sagt:

    Sie hatten nur alle einen Nachteil: Sie waren nicht Deutschland.

  3. Herr Wieland sagt:

    REPLY:
    … wir haben das Spiel via Kabel geschaut. Ich kann mich aber daran erinnern, dass mir zwei Kollegen davon erzählt haben. War damals das Wetter im westlichen Ruhrgebiet so schlecht? Das weiß ich nicht mehr.
    Ich habe mir das Pech der Kollegen wohl nur gemerkt, weil es die wohl dümmste vorstellbare Situation für solche Probleme ist. Wenn man die Nachbarschaft hört und man nicht weiss, ob es nun die 64. verpasste Großchance oder das erlösende Tor war.

  4. verschwender sagt:

Schreibe einen Kommentar