Vermaledeite Favoritenrolle

(Das immer schwerste Spiel: Hansa Rostock)

„Und, wie ist Dein Gefühl?“ Dies ist eigentlich die Leitfrage für die „Das immer schwerste Spiel“-Beiträge in diesem Blog. Regelmäßig bekommen ich diese Frage von Freundin Kerstin gestellt, wenn wir mal vor einem Spiel telefonieren. Wer alles verletzt ist oder wer wieder mitspielen kann schreiben ja schon die, die dafür bezahlt werden. Das kann, muss hier aber nicht stehen. Für das Spiel gegen Hansa ist mein Gefühl beschissen.

Zunächst mal ist Rostock für Schalke seit einigen Jahren immer relativ erfolglose Schwerstarbeit gewesen. In den letzte sechs Spielen gabs 4 Niederlangen und zwei Unentschieden. Selbst 2005, als Schalke Vizemeister wurde und Rostock abstieg, reichte es lediglich zu einem mageren Auswärtspünktchen – mit Ach und Krach, durch ein Ailton-Tor in der 90. Minute …

Außerdem ist das so ein typisches nix zu gewinnen-Spiel. Schalke ist klarer Favorit, trotz der zuletzt ordentlichen Ergebnisse der Rostocker und der eigenen Heimniederlage gegen Karlsruhe. Schalke will doch nächste Woche in London was holen, da wird es doch wohl Hansa wegputzen, oder?!
Eben. Bei einem Sieg hat’s wieder jeder gewusst. Für den Fall einer Niederlage haben die Profis die Textblöcke zur Überraschung des Spieltags und der Schalker Krise vor dem Spiel gegen Chelsea schon gespeichert. Eine Situation die für Schalke in Zukunft hoffentlich Normalität wird, mit der Bayern München seit 40 Jahren umzugehen weiß. Die mir für den FC Schalke 04 der Gegenwart aber Unwohlsein beschert. Ein beschissenes Gefühl eben.



1 Kommentar zu “Vermaledeite Favoritenrolle”

  1. verschwender sagt:

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