Falsches im Wahren

Da spielt Schalke richtig schlecht. Da gibt’s soviel zu zetern und zu zaudern, zu bemängeln und zu beklagen, sich zu sorgen. Und plötzlich brandet tosender Jubel auf, schreien tausende Menschen vor Freude. Weil auf dem Videowürfel der Zwischenstand aus Stuttgart bekannt gegeben wird.

Da wird in der Halbzeit die Blitztabelle präsentiert und der Stadionsprecher kommentiert, dass die Bayern plötzlich „nicht mehr weit weg“ seien.

Richtig. Für Hamburg. Aber was schert mich Hamburg?
Was schert mich Stuttgart? Was scheren mich die Bayern, wenn sie 9 Punkte Vorsprung haben und Schalke mit sich selbst mehr zu kämpfen hat als mit jedem Gegner?

Für Schalke sind die Bayern ganz weit weg. Und Hamburg auch. Und Bremen.
Und der schlechteste Meister aller Zeiten ist plötzlich punktgleich mit dem Vizemeister der vergangenen Saison. Es wird Zeit, dass auf Schalke der Blick auf das Wahre gerichtet wird. Auf Schalke.



1 Kommentar zu “Falsches im Wahren”

  1. Sir Martin sagt:

    Ich habe letztes Jahr schon nicht verstanden, warum jedes Tor der Stuttgarter bejubelt wurde. Damals waren Sie definitiv gefährlicher als die Bayern (was sie im Nachhinein ja leider bewiesen…..

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