„Schneeeeeeekoppe“

… verbinde ich irgendwie immer noch mit Ute, Schnute, Kasimir oder dem WWF-Club. Das war dann auch so die Zeit, dass ich das letzte Mal in der Grotenburg-Kampfbahn in Krefeld war. Herget, Bommer und Funkel schauen.

Angesichts der Scheiße, in dem der KFC Uerdingen aktuell sitzt, fragte WZ-Leser Rainer Dominicki, wo denn gerade die Stars von damals stecken würden.
Wo Herget steckt weiß ich nicht. Von dort aus ließ der aber verlauten, dass er „gesprächsbereit“ sei, sobald „die alten Zöpfe abgeschnitten sind“; wohl nicht ganz das, was sich Dominicki erhoffte.

Friedhelm Funkel steckt in Frankfurt. WZ liest er wohl nicht mehr, aber angerufen und um Hilfe gebeten wurde er, und tatsächlich ergriff er die Initiative und mutiert zum Rettungsanker Superfunkel:

Funkel fragte nach dem Anruf aus Krefeld bei Vorstand Heribert Bruchhagen an. Die Zusage erfolgte prompt, am 17. oder 18. März mit der Eintracht ein Spiel in Uerdingen zu bestreiten und alle Einnahmen dem Gastgeber zu überlassen. Das Wichtigste: Ein Sponsor kauft für 100.000 Euro die Eintrittskarten. Ist das Geld bis nächste Woche überwiesen, sollte die drohende Insolvenz abgewendet sein.

… denn das restliche Geld zur Abwendung der Insolvenz hat der Club laut Frankfurter Rundschau „nahezu in der Tasche“. Auch wegen eines Freundschaftsspiels am kommenden Dienstag, bei dem ich mein persönliches Grotenburg-Wiedersehen erleben werde. Uerdingen spielt gegen den MSV Duisburg. Da steckt schließlich Rudi Bommer.

Der durch Funkel organisierte Sponsor ist übrigens Schneekoppe.



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