Das (hoffentlich letzte Rum-)Hupen

„Wir werden nun die ganze Nacht rumfeiern!“

… sprach die junge Deutsche mit Migrationshintergrund dem ARD-Reporter vor Ort ins Mikrofon, nach dem Sieg der Türkei gegen Kroatien.

Den nebenanstehenden, jungen Kroaten fragte der gleiche Reporter, ob er sich nun zwecks weiterer Abendgestaltung den türkischstämmigen Mitbürgern anschließen wolle.

„Nicht wirklich. Ich geh‘ jetzt mit meiner Freundin ‚n bisschen trauern.“

Ich wünsche ihnen, dass morgen alle wieder wohlauf sind, und niemand ungewollt schwanger wird.



1 Kommentar zu “Das (hoffentlich letzte Rum-)Hupen”

  1. Cornelius Hapunkt sagt:

    Tja,
    mit diesem Halbfinale stehen sich zwei höchstanstrengende Fanlager gegenüber. Nichts gegen Euphorie und überschwängliche Freude. Leider gibt es in beiden Lagern starke Gruppierungen mit nationalistischen, menschenverachtenden und puberär-latent-aggressiven Ausprägungen.
    An dieser Stelle laut geschrieben:
    Ich bin angewidert und entsetzt, wie plötzlich auch in Deutschland der Fussball nationalistisch missbraucht wird. In Hamburg sammelten sich an mehreren Stellen nach dem Portugal besoffene Männerchöre als Fussballfans getanrt und grölten völlig ungeniert die erste Strophe der Nationalhymne unbehelligt von Polizei und Normalfans. Kein Einzelfall und leider erstmals wieder möglich. Diesen Fans und nur diesen gönne ich eine 6:0 Klatsche am Mittwoch…

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