Mit Spaß in Europas 2. Liga

Sicher, es ist „nur“ der UEFA-Cup. Keine Champions weit und breit, und der Spielmacher hat vollkommen recht, Gefasel aus der Schalker Ecke abzufieseln. Aber dennoch: Diese Gruppe sieht doch nach was aus, da kann man sich doch drauf freuen, oder?!

Je ein Gegner aus England, Spanien und Frankreich, dazu aus Holland Overijssel den passendsten aller niederländischen Gegner. Clubs, die einem durchaus einfallen wenn man an Fußball denkt. Schalke hätte auch Heerenveen, Braga und Zilina zugelost bekommen können. So ist’s schon besser.
Allesamt Gegner, gegen die nicht automatisch gewonnen wird. Aber alles auch Gegner, gegen die die Königsblauen gewinnen können sollten, wenn sie tatsächlich ein Club sein wollen, der in der Regel in der Champions League dabei ist und dieses Jahr als Ausnahme versteht.

Nun also eine „Einfachrunde“, und aus jede der 8 Gruppen kommen die jeweils ersten drei Clubs weiter. Danach folgen weitere 5 Runden im KO-Modus.
In der ersten dieser 5 Runden spielen die Gruppensieger gegen die Gruppendritten und die Gruppenzweiten werden dem degradierten Champions League-Ausschuss zugelost. Auch in dieser Runde kann Schalke noch nicht gegen Werder Bremen spielen, die strikte Ländertrennung wird erst in der 2. KO-Runde aufgehoben. Käme Schalke ins Finale, hätte es am Ende der Saison 19 Europapokalspiele bestritten. Aber na ja …

Los geht’s erstmal gegen Claude Makelele, Mateja Kežman und ihrem PSG. In zwei Wochen auf Schalke. Ma’kucken.



6 Kommentare zu “Mit Spaß in Europas 2. Liga”

  1. Die Spätzlegabel - UEFA-Cup-Gruppenphase: Auslosung. « Hirngabel sagt:

    […] Schalke hat es dabei, trotz guter Topf-Platzierung, relativ schwer erwischt. Zuerst das Duell mit der Sportgemeinschaft aus Paris, dann geht es nach Santander geht, bevor es zum Spiel gegen die neureichen Bürgern aus Manchester kommt. Und zu allem Überfluss kommt das was jeder Mann fürchtet: Das Aufeinandertreffen mit der Ex, die in diesem Fall aus Enschede stammt. Allerdings ist viel verblasster Glanz bei diesen Namen, so dass ich die Chancen auf ein Weiterkommen durchaus bei 80% sehen würde. Wobei man bei Schalke ja auch nie so recht weiss… Zumindest ist man dort auch recht optimistisch. […]

  2. berka sagt:

    Die Idee mit der Liga-Übersicht ist gut, danke!
    Z. B. hatte ich ManCity’s Saisonstart nicht verfolgt, scheint ja nicht so doll gewesen zu sein. Hoffentlich haben die sich bis November nicht zu sehr eingespielt ;)

    ‚Verblassten Glanz‘ (siehe Hirngabels Komm.) sehe ich allerdings nicht: PSG ist das französische Gegenstück zu unserer Hertha, M. City evtl. im Kommen (zumindest alte Bekannte) und Racing Santander zum erstenmal im UEFA Cup.

  3. Hirngabel sagt:

    Stimmt, „verblasster Glanz“ war nicht die glücklichste Formulierung, das wird ja dann doch eher mit Erfolgen aus der älteren Vergangenheit verbunden – und das lässt sich nur zur PSG sagen (wo ich dir in Sachen Vergleich zu Hertha widersprechen muss, denn PSG hatte zumindest mal richtig erfolgreiche Zeiten – ist nun eher sowas wie Gladbach, nur noch nicht ganz so schlimm).

    Allerdings scheint Santander bisher nicht an die Erfolge der letzten Saison anknüpfen können und profitiert daher eher vom Image/Glanz der spanischen Liga an sich und auch ManCity kann (noch?) nicht die Erwartungen erfüllen, die das Brimborium vor ein paar Wochen geweckt haben.

  4. berka sagt:

    Beides sind relativ erfolglose Hauptstadtclubs: auch die Hertha war schon zweimal Meister. Zugegeben, noch länger her.

    Und Mönchengladbach lag ja zumindest in der Nähe einer anderen Hauptstadt…

  5. Hirngabel sagt:

    Hertha war tatsächlich mal Deutscher Meister???

    =)

  6. Torsten Wieland sagt:

    77 Jahre, siehe hier.

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