Der eine Thomas Schaaf
Stichwörter: Podcasts, Werder Bremen
Thomas Schaaf vereint mit Christoph Daum dass er einen Oberlippenbart trägt und dass er ein guter Trainer, ein Meister ist. Müsste ich wählen, ich würde immer Christoph Daum vorziehen, denn Fußball sind eben nicht nur die 90 Minuten auf dem Platz, wie dieses und zig andere Blogs, wie Portale, Sender, Zeitungen und Zeitschriften Tag für Tag beweisen. Man will ja Lust an der Sache haben, und Lust ist eben genau das, was ich mit Thomas Schaaf überhaupt nicht verbinden kann.
Natürlich gibt es aber viele positive Eigenschaften, die man, die ich mit Schaaf verbinden kann, muss, allen voran seine unglaubliche Souveränität. Thomas Schaaf sagt eigentlich nie Dinge die man in Frage stellen könnte. Er vermittelt immer das Gefühl, dass das, was er sagt auch so ist. Außerdem spricht er sehr direkt, etwas anders als wie der eigentliche Kern aussehen zu lassen ist nicht seine Art. Bei ihm gibt es nur selten etwas zu interpretieren. Floskeln nutzt er fast ausschließlich, um die eigenen Sätze flüssiger werden zu lassen, nicht um damit Fragen zu beantworten.
Letzten Donnerstag sprach Thomas Schaaf eine gute halbe Stunde mit Hans Heinrich Obuch, dem Moderator der Radio Bremen Sendung „Gesprächszeit“. Auch über Mesut Özil. Darüber, wie er den Job des Trainers sieht. Über Klinsmann und Mourinho. Über die Herkunft seiner Philosophie. Mit ein wenig Medienkritik. Und natürlich mit seiner Lieblingsformulierung „der eine oder andere“.
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Kommentare
6 Kommentare zu “Der eine Thomas Schaaf”
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Danke für das tolle Interview, schön das du diese Worte findest über einen Konkurenz Trainer, das ist aber auch das tolle an deinem Blog du schreibst nie unfair.
Gruß Ronny
Weser-Blog
Ich finde ein Trainer soll seriös sein, für die Show sind die Spieler zuständig. Als Werderfan bin ich da gerade wunschlos glücklich.
OT: Der SPON-Nörgler, dass der Regener-Artikel kein Blog ist, das sind Sie, Herr Wieland? Also gibt’s das Synonym doch noch… schön.
Isses doch auch nicht, nicht wahr?!
Nörgler. Pah.
Falls es irgendwo ein solches dann tatsächlich doch gäbe, von welchem wir nichts wissen, überraschte es mich nicht, wenn der Link dorthin fehlte. Das kennt man ja.
Ich wollte nicht so klingen, als wären Ihre (darf ich wieder “Sie” sagen?) dortigen Anmerkungen nicht vollkommen berechtigt.
Bitte, darfst Du, wenn Du unbedingt willst. Wenn es Dir gefällt kann ich auch gerne etwas harscher formulieren.
Generell freue ich mich natürlich, überhaupt etwas von Regener zu lesen zu bekommen. Und seit dem Lauschen des Hörbuchs zu Neue Vahr Süd habe ich beim Lesen gleich immer seine Stimme im Kopf, was durchaus Spaß macht. Womit ein zarter Bogen gespannt ist, denn so ganz off topic ist Regener unter einem Werder Tag ja nicht.