Geschwurbel mit gutem Ausgang
Stichwörter: Nationalelf
Und ich neige zu der Ansicht, dass möglicherweise heute ein knapper Sieg reichen könnte.
Hätte es einen passenderen Satz zur ersten Halbzeit geben können, als diesen von Béla Réthy in der 41. Minute gesprochenen? Etwas durcheinander, zu vorsichtig, unsicher. Ohne das klare Ziel vor Augen. Passend zu einer uninspirierten Halbzeit, in der Torschüsse fast ausschließlich aus der Distanz erfolgten.
In der etwas besseren zweiten Hälfte reichte dann einer der gefühlten 68 Gewaltschüsse von Trochowski/Schweinsteiger/Hitzlsperger zum Endstand. Ein Flatterding, von dem Oliver Kahn später minutenlang schwärmte, weil der Ball sich „vom Torwart weggedreht“ habe, dabei segelte das Ding zwischen Torwarthand und Körper ins Netz.
Aber wie ist letztlich wurscht, wenn es um wichtige Punkte geht, stimmt der Fernsehzuschauer zu und ist froh, für so ein „Schweinespiel“ im strömenden Regen des verkehrsungünstig liegenden Städtchens Mönchengladbach nicht auch noch einen Schweineeintrittspreis gelatzt zu haben.
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8 Kommentare zu “Geschwurbel mit gutem Ausgang”
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“Ein Flatterding, von dem Oliver Kahn später minutenlang schwärmte, weil der Ball sich „vom Torwart weggedreht“ habe, dabei segelte das Ding zwischen Torwarthand und Körper ins Netz.”
Danke. Endlich jemand, der’s wie ich gesehen hat. Und ich schwöre, ich hab’s eben erst gelesen.
Ohne das klare Ziel, Herr Wieland (ich bin heute in Sachen Rechtschreibung und Grammatik unterwegs, wie mir scheint. Ausgerechnet ich!)
Ansonsten war aber doch genau so ein Schweinespiel zu erwarten, oder? Wales mit Vollversammlung im eigenen Strafraum, da beißt man sich halt fest und im besten Fall durch. Eine Gala ist dann nicht zu erwarten, nicht einmal guter Fußball.
Das ist mir gar nicht peinlich, ich habe um diese Formulierung eine Weile mit mir gerungen. Kann ja sein, dass ich gerade auf dem Schlauch stehe, aber es heißt beispielsweise doch das Buch, und trotzdem gehe ich mit dem Buch unter dem Arm des Weges. Gehe ich dann nicht auch ohne dem Buch unter dem Arm des Weges? Und wenn ich doch mit dem Ziel vor Augen etwas tue, wieso soll ich es ohne das Ziel lassen?
Man belehre mich bitte, aber begründet. Ich bin lernwillig.
Akkusativ versus Dativ, Torsten?
Mit mit Dativ: Mit WEM gehst Du? Mit DEM Buch.
Ohne mit Akkusativ: Ohne WAS/WEN gehst Du? Ohne DAS Buch? Ohne DEN Dativ oder eben ohne DAS Ziel.
Wird Zeit dass es mit die Liga weitergeht… ;)
Na gut. Schlauch, Wald, Bäume.
Aber der Kahn lag wirklich falsch.
Danke.
Ich hab dem Ziel vor Augen…
Ja, nu is ja gut. Es war zu eng im Strafraum, da war ich verwirrt und habe den Knicker vom Fuß springen lassen. An Pfiffe will ich mich deswegen nicht gewöhnen. Den nächsten drücke ich wieder rein.
Und um mal wieder sachlich zu werden: Den Flatterball kann man mittlerweile tuben (s. ab 0:50).