Jefferson Farfan: Endlich ein echter Schalker

Den Ball, statt ihn ins verwaiste Tor zu dreschen, zum heraneilenden Gegner zu passen, oder einen Strafstoß in des dankbaren Torwarts Arme zu lupfen, sind Fähigkeiten eines echten Schalkers. Nachdem Jefferson Farfan in den ersten Spielen überraschend fremd auftrat, hat er sich heute auch auf dem Platz zu seinem neuen Arbeitgeber bekannt.

Ein weiteres Spiel für die Konjunktiv-Schublade. Wie das Spiel in Dortmund, dass trotz des Schiedsrichters hätte gewonnen werden müssen, das Heimspiel gegen Bielefeld, dass trotz des einsamen Torhüters Eilhoff hätte gewonnen werden müssen und das Spiel gegen die Bayern, in dem auch mehr drin war.
Sieben bis neun Punkte, die auf Grund von Kleinigkeiten auf der Strecke blieben. Die an einer ordentlichen Hinrunde fehlen. Aber wer sonst als der FC Schalke 04 sollte wissen, dass die Kleinigkeiten nicht fehlen dürfen?

Es wird ein heißer Winter auf Schalke.
Hoffentlich wird es ein heißer Winter auf Schalke.



7 Kommentare zu “Jefferson Farfan: Endlich ein echter Schalker”

  1. Jochen Keller sagt:

    Ja, genau so scheint es zu sein.
    Mir fällt nach Ebbe Sand spontan kein verpflichteter Stürmer mehr ein, der nach einer tollen Saison zu S04 wechselte und dort weiterhin viel getroffen hat. Und das klägliche Vergeben 100%iger Chancen scheint zum S04-Stürmer-Leben dazu zu gehören. Nicht auszudenken, wenn Westermanns Tore nicht gefallen wären…(obwohl auch er viele Chancen für einen Treffer benötigt).
    Allerdings muss man zur Ehrenrettung der Stürmer natürlich sagen, dass sie oft genug keine Chancen vorbereitet bekommen ( siehe das Grauen am Donnerstag)

  2. Matthias sagt:

    Wenigstens wird’s jetzt damit vorbei sein, dass Farfán die Elfmeter schießt. In Dortmund hat er gut verwandelt, gegen Gladbach schon ein wenig zu lässig. In Cottbus und gestern scheiterte er (in Cottbus war dann aber zumindest der Nachschuss drin). Wirklich keine überragende Quote.

  3. Torsten Wieland sagt:

    Womit wir bei der Frage wären, wer die Dinger schießen soll. Was die Qualität der Strafstöße angeht hat mich Rafinha auch nicht überzeugt. Vielleicht sollte man Manuel Neuer mal ranlassen ;-)

  4. Oliver (Breitnigge) sagt:

    Also ich bin ganz sicher: Am letzten Spieltag der Hinrunde wird beim FC Schalke der Knoten platzen. Hoffentlich Bestimmt.

  5. Hirngabel sagt:

    Ich will ja ungerne „nachtreten“, aber das Auslassen von hochkarätigen Chancen hat bei Euch mittlerweile den Status von „Kleinigkeit“ überstiegen, wenn man die letzten 4,5 Spiele betrachtet.

    Wir hätten eigentlich nie und nimmer wieder in das Spiel zurückfinden dürfen – so aber kann man Stuttgart letzten Endes dann eben doch als verdienten Sieger bezeichnen. Denn in HZ2 kam Schalke ja nicht mal mehr zu Chancen.

    Ich bin sehr gespannt, wie das bei Euch weitergehen wird (hoffentlich nicht mit Stevens).

  6. tumulder sagt:

    so aber kann man Stuttgart letzten Endes dann eben doch als verdienten Sieger bezeichnen.

    Natürlich hat Stuttgart verdient gewonnen, die haben es ja wenigstens versucht. Ich bin immer noch so etwas von bedient. Das glaubt hier gar keiner. Wenn ich lese, Schalke hätte gestern Pech gehabt dann könnte ich ausrasten. Das war gar nichts, null, nothing, nada.

  7. Torsten Wieland sagt:

    Nein, natürlich ist das Vergeben von Großchancen, wenn es derart gehäuft auftritt, weder eine Kleinigkeit im Sinne von „kein Problem“ oder „Unwichtig“, und bestimmt auch nicht nur Pech. Ich habe diese Situationen als „Kleinigkeiten“ den noch größeren Problemen bei vielen anderen Spielen gegenüberstellen wollen.

    In den genannten Spielen lag es eben nicht an einer zu defensiven Grundausrichtung, an der Aufstellung von (Achtung, Blödsinn und nicht mein Copyright) „drei 6ern“, an einem bestimmten Einsatz von dem einen oder anderen Spieler oder an zu lethargischem Spiel.

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