„Weshalb es in England keine Schwalben gibt, hängt meiner Meinung mit dem Konkurrenzsport Rugby zusammen. Die Fußballspieler wollen dort nicht als Weicheier abgetan werden, die im Vergleich zu den Rugbyspieler gleich umfallen würden. Die würden sonst ausgelacht! Im Rugby sieht man ja wieviel ein Sportler einstecken kann, ohne großes Theater.“
… schrieb User MarcRamone in einem Kommentar unter Manni Breuckmanns Text „Niemand braucht Brutalos“.
Ok, man ersetze „keine“ durch „weniger“. Trotzdem ein interessanter Ansatz. Und tatsächlich: Stets wenn ich ein Rugbyspiel verfolge, was ich zu selten aber gerne tue, ziehe ich auch den Vergleich. Dann denke ich mir, wie schön es doch wäre, würde auch in der Bundesliga stets aufstehen wer aufstehen kann.







und ein weiterer punkt für rugby ist, dass nicht ständig entscheidungen des schiris kommentiert werden. da könnten sich die fussispieler eine scheibe von abschneiden.
Guck Dir mal Spielaufzeichnungen aus den frühen Achtzigern an, da wurde längst nicht soviel Aufhebens um jedes popelige Foul gemacht: Aufstehen, Mund abwischen, weiter ging’s. Und wenn ich an Rabauken wie den GE-schätzten Klaus Täuber denke, dann waren das ebensowenig Kinder von Traurigkeit, die schenkten sich gegenseitig wenig.
Seitdem die mediale Wahrnehmung dieses Sports jedoch sämtliche Bodenhaftung hinter sich gelassen und einen Status der grenzdebilen Hysterie erreicht hat, sind die Spieler zu teils theatralischsten Selbstdarstellern mutiert, die sich liebend gerne in Szene setzen möchten, wann immer eine Kamera in der Nähe weilt.
Die andere Seite der Medaille stellen mutwillige Körperverletzer wie Van Bommel, Dédé, Franz oder vormals Matthäus, Kahn und Effenberg dar. Beides gehört durch rigorosere Bestrafungen ausgemerzt, aber da fehlen mir bei unseren Schiedsrichtern oft der Mut und die klare Linie.
Ich wünschte mir nicht minder ein körperbetonteres Spiel wie in der Premier League, wo eben nicht so widerlich klein-klein gepfiffen und vor allem viel weniger geschwalbt wird. Aber dafür müssten wohl auf zu vielen Ebenen die passenden Köpfe gewaschen bis ausgetauscht werden. Gerade Einflussnehmer wie der selbstgerechte Herr Hoeness tragen ihr Übriges zum heuchlerischen Ergebnis bei.
Streng nach dem Motto:
http://www.youtube.com/watch?v=BheqZRY991Q
mutwillige Körperverletzer wie Van Bommel, (…) Franz* oder vormals Matthäus, Kahn und Effenberg und der selbstgerechte Herr Hoeness …
Interessante Auswahl, die du da schaumvermundet präsentierst. Jetzt weiß ich aber endlich, warum wir erfolgreich waren, und ihr nicht: wir treten unsere Gegner immer zusammen! Kein Wunder, dass die anderen dann meistens nur Zweiter wurden. Skandal!
*warum nur der Vorname?
muss es nicht heißen: warum nur ein Vorname, wenn Maik Franz doch zwei hat?
Mir geht es um die schaumfreie Klärung der Ursachen, nicht um stumpfe Verschwörungstheorien. Wenn ich fast nur Bayernspieler genannt habe, dann sicherlich auf der Basis ihres gerne propagierten “sportlichen” Erfolges. Den sie sich zweifellos hier und da erspielt, aber eben auch erholzt haben. Nicht selten unter Duldung der anwesenden Schiedsrichter.
Wenn Hoeness nun lauthals über die Rücksichtslosigkeit der Gegenspieler jammert, stellt er zugleich das Fehlverhalten seiner eigenen Klopperkindchen stets in Abrede. So etwas nenne ich verlogen und dem Sport nicht dienlich.
Ich brauche solche unsportlichen Typen weder auf Schalke noch sonstwo. C’est ca.
* Franz heißt Maik mit Vornamen und ist gerade vom KSC zur Eintracht nach Frankfurt gewechselt.
Augenthaler! Kuffour (sogar für die eigene Mannschaft gemeingefährlich!), Linke (hehe) oder auch Jeremies: wie konntest du die nur vergessen?? Alles gemeingefährliche, rücksichtslose
KlopperHolzer, mit zweifelhaftem sportlichen Erfolg (hier bitte auch “sportlich” mindestens in Anführungszeichen setzen und ein “hier und da” dazudenken). Und wie verlogen muss man als Manager sein, wenn man eigene Spieler verteidigt und andere nicht? Unglaublich, sowas.Sorry, ich hatte die glorreichen Bayern-Kader des vorigen Jahrhunderts nicht mehr komplett auf dem Schirm, war wohl etwas abwesend. Gut, dann pack von mir aus den ganzen Verein mitsamt Führungs-Beletage in den Knast, der Schaden der Liga soll es nicht sein. :o)
“Fussball ist ein Sport für Gentlemen, der von Hooligans gespielt wird; Rugby ist ein Sport für Hooligans, der von Gentlemen gespielt wird.”
Heisst es glaub ich so schön.
Kenne ich mit “Raufbolde” statt “Hooligans”, aber ja, so schön heißt es, eigentlich. Passt nur nicht in unser Genöhle über Jammerlappen-Kicker, denn mit Raufbolden asoziiert man auch keine Schwalben.