Üble Beschimpfungen besudeln die Hochkultur unseres Sports. Selbstlos und grundgut gibt Dietmar Hopp rund 200 Millionen Euro zu unser aller Wohl, und möchte doch nichts als Anerkennung dafür. In selbstschädigender Weise wird ihm diese verwehrt. Das ist nicht gut, und so sehe ich mich veranlasst in die Bresche zu springen und zu formulieren, was formuliert werden muss.
Ich möchte ihm, ich möchte Euch an dieser Stelle etwas zukommen lassen, das vielleicht außergewöhnlich ist. Aber Deutschland ist ja bekannt als Land der Dichter und Denker. Ich versuch’s mal, meine Worte zu Dietmar Hopp in einem kleinen Vers, Euch zukommen zu lassen.
Lieber Didi, ich danke Dir.
Ich danke Dir, ich danke Dir sehr.
Ich danke Dir, das fällt uns nicht schwer.
Ich danke Dir, danke Dir ganz toll,
weiß gar nicht, was ich alles sagen soll.
Ich danke Dir, Du bist ein Schatz,
dies sag ich Dir in diesem Satz,
ich danke Dir, das fällt nicht schwer,
danke, danke, dankesehr.
Und ein spezielles Dankesehr,
dem DFB für den steten Schutz an Dir.
[Ein sehr ähnlicher Text wurde vom Vorsitzenden irgendeines Vereins kürzlich während einer Veranstaltung vorab veröffentlicht. Ich bitte Dietmar Hopp ob dieses Fauxpas recht freundlich um Entschuldigung.]

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Oh nein – ich hatte Rummenigges Werk bisher erfolgreich umschifft, und nun kommt es hier so klammheimlich um die Ecke (wenn auch von Dir veredelt).
ich verbitte mir den den ironischen unterton! moment, nein: ich erbitte mir diesen ironischen unterton! ;)
das beste in den letzten tagen die große aufregung über den begriff “weißer ritter”. ansich kannte ich den immer nur als gewünschten anteilseigner im gegensatz zum “schwarzen ritter” der der böse anteilseigner ist. also ansich ein durch und durch positiv besetzter begriff. dass aki neidvoll einen ironischen lobgesang auf den mäzen anstimmt ist doch gerade für seine verhältnisse richtig guter stil, oder?
verstehe den hass auf hopp nicht so ganz. er hat seinen verein geholfen und ganz nach oben gebracht. es spielen dort tolle spieler tollen fussball.
und das größte plus von hopp ist: er hat sich alles!!! erarbeitet. nicht so wie die clowns aus saudiarabien, die geld erben und sich dann nen verein in england kaufen, weil das grade en vogue ist. achja was war fussball doch gleich ?
hopp investiert in seinen verein, bei dem er groß geworden ist. ich verstehe auch die alle seine kritiker (tradition, alles nur gekauft, etc) und nein ich bin keine hoppenheimanhängerin.
ABER! wenn wir mal ehrlich sind:
wenn wir soviel geld hätten, würden wir auch unseren verein unterstützen und nach oben bringen und dann würde stern1900 irgendwann die weltherrschaft gehören…
Wenn der Hopp mal weg ist, verschwinden die Kraichgauer so wie Fortuna Köln ohne Löring und Wattenscheid 09 ohne Steilmann verschwunden sind. Und in zwanzig Jahren sind die Hoffenheimer dann in der Verbandsliga wie diese beiden Vereine in der Rubrik “Kultclub” zu finden. Ansonsten gebe ich Vanni Recht. Das Hopp-Geld ist nicht anrüchiger, als Gazprom, GEW oder 130 Millionen Euro für eine wertlose Aktie. Allerdings sollte Herr Hopp wirklich nicht so wehleidig sein.
Es sind die vielen kleinen Merkwürdigkeiten im Umgang des DFB mit Hoffenheim. Es ist dieser gebetsmühlenartig vorgetragene Satz “Aber er hat doch so viel gutes für seine Region getan”. Und es sind viele andere Dinge wie: Warum muss man sich eigentlich ständig rechtfertigen, wenn man kein Fan von Hopp ist, wohingegen man andere Menschen völlig grundlos nicht mögen darf? Vor ein paar Monaten gab es dazu einen Bericht in “Sport Inside”, den ich sicherheitshalber (Lizenz und so) nicht verlinke. Aber man könnte beisielsweise ja mal bei Youtube die Suchbegriffe “Sport Inside” und “Hopp” eingeben und dann auf Platz 1 der Trefferliste kucken ;-)
Ungefähr ab Minute 3. Dietmar Hopp ist ein Ehrenmann. Basta.