Der VfB Stuttgart, das sind die mit der starken Rückrunde. Diese Aussage hat das Zeug zum Mythos. Egal mit wem man derzeit über den VfB spricht, der aktuelle Rückrundeaufschwung wird immer wieder mit der Rückrunde der vergangenen Saison und der Meisterschaft 2007 in Zusammenhang gebracht.
39 Punkte, in der Rückrunde der letzten Saison, und 38 Punkte, in der Rückrunde 2007, sind echte Hausnummern. Trotzdem braucht es mehr, damit man sich so was merkt. Eine große Differenz zur in der Hinrunde erreichten Punktzahl zum Beispiel. Eine Abschlussplatzierung oberhalb der Istdochegal-Zone. Und am besten auch noch charismatische Trainerwechsel.
Der treue Markus Babbel brachte den VfB Stuttgart in der letzten Saison von Platz 11 auf Platz 3. Nun hat Christian Gross das Sagen und gleich mal aus 10 Spielen 23 Punkte geholt. Die Hinrunde war mit nur 16 Punkten dramatisch schlecht und gleichzeitig eine Vorlage für einen Rekordbucheintrag: Sollte der VfB mit dem aktuellen „Gross-Schnitt“ weiter machen – und wenn auch nur nach einer Niederlage in Gelsenkirchen, auf die ich inständig hoffe – könnte der Rekord der größten Punktedifferenz von Rückrunde zur Hinrunde eingestellt werden.
Diesen Rekord hält übrigens, rechnet man alle Bundesliga-Spielzeiten nach 3-Punkte-Regel, der SV Waldhof Mannheim. In der Saison 88/89 war man nach der Hinrunde mit nur einem Sieg und 7 Unentschieden Letzter. Unter Trainer Günter Sebert konnte Waldhof in der Rückrunde 9 Siege und 4 Unentschieden einfahren.
Die größten Steigerungen nach Punkten Rückrunde zur Hinrunde

Die erfolgreichsten Rückrunden nach 3-Punkte-Regel


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Eine sehr schöne Statistik und vor allen Dingen auch sehr schön differenziert in “mit und ohne Steilvorlage einer schlechten Hinrunde”. Danke.
Schlechte Hinrunde + gute Rückrunde (Stuttgart) ist ja allemal besser für die Reputation als gute Hinrunde + schlechte Rückrunde (bspw. Leverkusen, Hoffenheim letztes Jahr), selbst wenn die Punktzahl am Ende die selbe wäre.