Der letztes Jahrhundert-Trainer

Fünf Tage nach Rangnicks Rücktritt hat Schalke 04 Huub Stevens als Nachfolger verpflichtet. Zuvor hieß es, man wolle die beste und nicht die schnellte Lösung finden, zuvor hatte Horst Heldt stets betont, man wolle einen Trainer, der Ralf Rangnicks Fußballphilosophie fortführen kann.

Horst Heldt hat versagt. Huub Stevens steht für das von Ralf Rangnick aus gesehen entgegengesetzte Ende des Fußballphilosophie-Spektrums. Huub Stevens steht für Fußball der 90er Jahre. Ein nach den ursprünglichen Vorgaben falscheren Trainer hätte Horst Heldt nicht holen können.

Als Übergang sei das ok, mag manch einer einwerfen, Stevens Verpflichtung bringe Zeit, demnächst könne man dann wieder einen anderen, zukunftsorientierten und jüngeren Trainer engagieren, oder gar zum dritten Mal auf Ralf Rangnick hoffen. Das wäre allerdings ein übles Spiel mit Huub Stevens, dass dieser nicht verdient hätte.



82 Kommentare zu “Der letztes Jahrhundert-Trainer”

  1. derwahrebaresi sagt:
  2. tumulder sagt:

    Mir ist gerade ein kalter Schauer über den Rücken gefahren als der Verein die Verpflichtung meldete.

  3. xxlhonk sagt:

    Ehrlich?
    Ich habe mich gefreut!
    Weil er damit definitiv NICHT zum HSV kommt.
    Was bin ich erleichtert…
    Verstehen muss man Horst Heldt aber nicht.
    Und gratulieren darf man ihm auch nicht…

  4. Martin sagt:

    Oh man Thorsten… Genau der Satz deiner Überschrift ist bei uns aufd er Arbeit bei der Diskussion gefallen und Trifft den Konsens der Diskussion auf den Punkt: Er steht halt für einen Fußball der Ende der 90er erfolgreich war, die Null muss stehen, die Verteidigung gewinnt Spiele… Wie gesagt Ansichten aus dem letzten Jahrhundert…

    In diesem Sinne Glück auf!

  5. toms3n sagt:

    Oh weh.
    Die einzige Hoffnung ist, dass Huub wieder nach einem Jahr selbst die Sachen packt, wie er es bei allen anderen deutschen Arbeitgebern zuvor auch gemacht hatte.
    Wie dann das Team aussehen und spielen mag, will ich mir gar nicht vorstellen.

  6. Darth sagt:

    Ich gebe Dir vollkommen Recht in Deiner Einschätzung. Es ist ein Schnellschuß und er führt nicht mal ansatzweise die Arbeit von Rangnick fort. Es stellt sich für mich die Frage, ob es wirklich Heldts Wunsch war.

    Aber wir können eh nichts daran ändern. Es ist nun Fakt und wir müssen das Beste draus machen. Stevens ist ja in letzter Zeit nicht mehr so lange bei einem Verein geblieben. Vielleicht kommt danach Heynckes nochmal zu uns. ;-)

  7. Jockel sagt:

    Die Befürchtung vieler Fans ist eingetreten.

  8. ic0n_ sagt:

    Immer langsam mit den jungen Pferden.

    OK, Huub war auch nicht mein Wunschkandidat. Aber Horst Heldt unmittelbar Versagen zu unterstellen, geht meiner Meinung nach zu weit und auch hat Huub Stevens das nicht verdient. Wo kommen wir hin, wenn wir nichtmal unserem Jahrhunderttrainer eine Chance geben?

    Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass HS der Wunschkandidat des Vereines gewesen ist. Nur, und das halte ich für sehr wahrscheinlich, waren die Kandidaten weiter oben auf der Liste nicht gewillt oder nicht in der Lage unmittelbar den Job annehmen zu können – nicht jetzt und auch nicht in den nächsten Wochen. Und dann bringt es auch niemanden weiter Zeit verstreichen zu lassen, wenn es im Endeffekt dann doch auf die Nummer 4 oder 5 der Liste hinauslaufen muss.

  9. Lutt sagt:

    puh, Torsten, leider hast du recht. Ich sehe die Verpflichtung von Huub Stevens auch als kritisch an. Auch wenn wir sicher glorreiche (mit Abstrichen! Erinnert Euch, dass wir im Jahr des UEFA-Cup Sieges auch nur 12. waren) Zeiten mit ihm hatten.
    Und eine offensive, jugendförderliche Spielkultur kann man ja nun vielen Trainern nachsagen, aber nicht Mr. “die Null muss stehen”-Stevens.

    Bleibt zu hoffen, dass Huub sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, ein Ohr am “Markt” hatte und auf Schalke die neue Fußball-Philosopie (wie es nun leider der BxB und zum Glück unsere Nationalmannschaft vorgelebt haben) verfolgt.

    Herr Stevens, ich sehe lieber 3 schnelle Fehlpässe in die Spitze als 10 sichere Hintenrum-Dinger! Bitte machen! Viel Erfolg!

  10. Aquii sagt:

    … das Comeback von J. Jones.

    Hoffe die jungen Spieler werden nicht alle vergrault.

  11. Nils sagt:

    Vielleicht gibt Huub unserer Defensive die nötige Sicherheit?
    Vorne machen die Jungs den Ball doch auch alleine rein…

  12. hanson#41 sagt:

    Ich warte erstmal ab was er für einen Fussball spielen lassen will. Warum sollte Stevens nicht auch was dazu gelernt haben in der langen Zeit? Davon abgesehen haben wir in 7 Spielen 12 Gegentore bekommen. Und das nur in der Bundesliga. Ich fände eine Verbesserung dieser Quote durchaus positiv.

    Hoffentlich kann er gut mit den jungen Leuten arbeiten!

  13. Patigol sagt:

    …jep, immer langsam, hold the horses!! ;-)

    ich halte HH für nen intelligenten Manager und ich denke, dass es Voraussetzung war, dass HS dein eingeschlagenen Weg fortführen wird. HH setzt sich doch nicht hin, verpflichtet HS und rückt vom eingeschlagenen Weg komplett ab. Kann ich mir nicht vorstellen…

  14. Strom sagt:

    Ich verstehe das Unbehagen, teile aber nicht deine radikale Position. Nur so viel (ich muss die Verpflichtung auch erst sickern lassen): Sein Stil war nicht ausschließlich defensiv gelagert, sondern man erinnert sich auch an schönen Offensivfußball mit Möller und Mpenza, der schon große Ligahunde geweckt hatte. Zudem übernimmt er RRs kompletten Trainerstab.

  15. McP sagt:

    Tja, eine solide Lösung. Irgendwo im Mittelfeld zwischen ginge besser und ginge schlechter. Solide, unkreativ, die Nummer Sicher eben. Ich fand es ohnehin unrealistisch, dass man etwa einen Tuchel freikaufen könnte. Schade, dass man für solche Situationen keinen Mann im U-Bereich hat, den man dann befördern könnte. Ein großer Fan von Rückholaktionen bin ich eher nicht. Aber man wird damit leben müssen und vielleicht auch können. Davon ab fand ich in den letzten Tagen die Bild-Zeitung etwas zu gut informiert, wer wann mit jemanden gesprochen, sich getroffen hat.

  16. eakus1904 sagt:

    Ich halte es für falsch, dass man die Verpflichtung aufgrund der Angst vor “Fußball der 90er” ablehnt. In den letzten Jahren hat sich so viel getan, warum sollte nicht auch Huub Stevens seine Sicht-und vor allem seine Spielweise geändert haben???

    Ich denke,man sollte ihm (wie jedem anderem auch) eine Chance geben, sich zu beweisen und nicht gleich, bevor er überhaupt einmal den Trainingsplatz betreten hat, alles schlecht machen!

  17. Peter sagt:

    Ich stimme zu! Betonfussball, marsch! Schade, dass HH nicht den Mut gehabt hat, einen Marcel Koller zu holen. Vielleicht saß der Schock nach dem Rangnick-Rückzug zu tief, und er wollte erstmal auf “Nummer sicher” gehen? Wir werden es nicht erfahren. Ich hätte die Entscheidung nachvollziehen können, wenn wir in der derzeitigen Situation des HSV wären, aber so?

  18. mberghoefer sagt:

    …ich war ein großer Fan von Ralf Rangnick 01-09, ein Skeptiker danach. Huub Stevens Fußball und “Konzept” zwischen 96 und 02 gefiel mir bis auf die verblüffende Ausnahme zu großen Teilen der Saison 00/01 wenig. Was er danach tat, weiss ich nicht, aber zwei Dinge sind mir klar:
    1. Menschen ändern sich, ihre Ansichten, ihre Verhaltensweisen und ihre Prioritäten.
    2. Als Fußballfan bleibt einem gewöhnlich eh nur eins: Die Hoffnung.

    In diesem Fall also die, dass sich Huub Stevens in einigen Dingen ebenso geändert hat wie Ralf Rangnick – nur andersherum…

  19. Patigol sagt:

    Torsten, wer wäre denn dein Favorit gewesen? Und damit beziehe ich mich auf jemanden, der sich nicht aus seinem Vertrag rauskaufen lässt. Ganz ehrlich, ich wäre “menschlich” von Büskens enttäuscht gewesen, wenn er den Verein Fürth und seine Spieler in dieser Situation hätte hängen lassen.

  20. runnersup04 sagt:

    Gut, da wir uns gesellschaftlich auch wieder der steinzeit nähern, kann der S04 ja schon mal in selbige fußballerisch vorangehen und sich einen kleinen vorteil verschaffen.

    Diese entscheidung hätte der verein sich und Huub Stevens ersparen sollen (und dann auch noch bis 2013), denn wenn das schief geht – gute nacht. Manchmal werden die allerschlimmsten (fußballtrainer-)träume wahr. Hoffen wir für den verein und die jungen spieler mal, dass das gut geht.

  21. Erle 72 sagt:

    Also Huub.
    Wenn wirklich kein Trainer frei auf dem Markt war, der in RR`s große Fußstapfen treten konnte, ist Huub Stevens vielleicht doch die richtige Wahl. Er kennt den Verein, hat Kredit bei den Fans und vergesst 2000/01 nicht. Zumindest bis zum 32 Spieltag war das der beste Fußball den ich bei Schalke bis dahin erleben konnte – mit Huub Stevens. Und falls es nicht klappt, vielleicht ist Ralf dann wieder gesund oder Bujo kommt vom Aufsteiger Fürth.

  22. Don Altobello sagt:

    Ich möchte in diesem Fall mal an Heynckes Standing bei der deutschen Journaille erinnern, bevor er seinen Job in Leverkusen angetreten hat. Den hat man auch zum alten Eisen gezählt und ihm quasi bescheinigt, in fußballerischer Hinsicht in der Vergangenheit zu leben. Mittlerweile verneigen sich geradezu alle vor ihm. Ich finde auch nicht, dass die Bayern derzeit antiquierten Fußball spielen.

    Deswegen hat auch Huub Stevens eine Chance verdient. Von einem Versagen Horst Heldts zu sprechen, halte ich auch für falsch bzw. verfrüht. Selbst Politikern gibt man 100 Tage Zeit, bevor man ihre Arbeit bewertet, dies sollte man auch Stevens angedeihen lassen. Erst dann wird man meines Erachtens von Versagen oder Gelingen sprechen können. Außerdem möchte ich die Äußerung von “Strom” hervorheben, der richtigerweise daran erinnert hat, dass Stevens nicht zwangsläufig für Defensivfußball steht. Es hängt eben auch immer mit dem Spielermaterial zusammen, das einem zur Verfügung steht.

  23. tommes04 sagt:

    Ich empfehle den kicker-Printartikel vom gestrigen Montag zu Stevens Absage beim HSV (respektive umgekehrt). Dort wurde herausgearbeitet, dass HS sehr wohl kann mit jungen Spielern, diese dort fein entdeckt(?) und integriert hat (Ben-Hatira, Jerome Boateng, Chuopo-Mouting und Sydney Sam) und die allesamt nach seiner Demission beim HSV kein Fuß mehr fassten. Außerdem -und das passt sehr wohl in Heldts Anforderungsprofil- war HS auch unter Assauer ein Teamplayer, der sich intensiv mit Assauer ausgetauscht und Strategien geschmiedet hat.
    Auch ich habe ihn nicht unbedingt gewollt (wie auch hier geschrieben: http://tinyurl.com/5s49zgn ). Ich will aber nicht ausschließen, dass sich Stevens wie auch der Fußball selbst weiterentwickelt haben.
    Daher halte ich Deine Kernthese, Torsten, für zu provokativ und falsch. Gewünscht habe ich mir einen anderen, kann aber im Eregbnis auch mit Stevens gut leben. Der ist mir sogar allemal lieber als so andere Kandidaten (Flick, Fink, Foda), die auch oben auf der Liste gehandelt wurden.

  24. papajoe sagt:

    Von Hui nach Uijuijui ?

  25. Andres sagt:

    gewiss kein traumlos, ich hätte aber jetzt auch keinen trainersuchen wollen
    was mich mehr schmerzt als die personalie ist die vertragsdauer. zur nächsten saison, wären wieder viele optionen offen gewesen
    aber damit hätte sich ein HS vielleicht auch nicht abspeisen lassen wollen.
    hoffen wir, dass was draus wird…

  26. Franz Marc sagt:

    Ich finde es ganz lustig zu sehen, wie viele ehemalige Magath-Kritiker Ralf Rangnick in diesen Messias-Status hieven (auch jetzt noch, im Nachhinein). Gerade so, als sei er der einzige Trainer mit dem Schalke schönen und erfolgreichen Fußball spielen könnte. Als müsste sich deshalb jetzt jeder Nachfolger an seiner Idee orientieren und möglichst eins zu eins fortführen. Als sei Schalke ohne die Rangnick-Philosophie dazu verdammt, den Fußball des letzten Jahrhunderts zu spielen.

    Der Artikel suggeriert, Huub Steven sei Vergangenheit. Das stimmt aber nicht: Ralf Rangnick ist Vergangenheit. Er war nicht in der Lage, seine Arbeit auf Schalke fortzuführen. Es ist völlig ungewiss, ob er jemals auf die Trainerbühne zurückkehren wird. Noch ungewisser ist, ob er als Cheftrainer jemals einen großen Erfolg im deutschen Fußball vorzuweisen haben wird. Was folgt daraus? Dass wir, weil das Original nicht funktioniert, jetzt eine Kopie davon brauchen?

    Huub Stevens ist Gegenwart. Etwas in die Jahre gekommen, zugegeben. Sehen wir den Fußball des letzten Jahrhunderts? Sehr gerne, wenn er so aussieht wie der von Jupp Heynckes.

  27. schlupp sagt:

    Bin da ganz bei Don Altobello. Heynckes kam mir auch direkt in den Sinn.
    Was haben wir gelacht, als Leverkusen den aus dem Hut zog. Huub wäre sicher auch nicht meine erste Idee gewesen, aber nun werde ich mit ihm leben!

  28. sequencer sagt:

    Ich muß das irgendwie noch verdauen. Obwohl alle Anzeichen dafür sprachen, ich sie aber lediglich als medialen Bohei abtat.

    Hat jemand den österreichischen Fußball auf dem Schirm? Mich würde mal interessieren welchen Fußball Huub mit Salzburg im Meisterschaftsjahr gespielt hat.

  29. janw sagt:

    Sicher, Du hast Deine eigene Meinung und gibst Sie hier kund. Dafür schätzen wir Dich :D

    Ich persönlich freue mich gerade riesig :D Ich zietiere einfach mal meinen eigenen Tweet:

    “Was habt ihr denn alle gegen #Stevens? Ja, Stevens = Rangnick*(-1), aber hey, HUUB IST WIEDER DA! Ich freue mich :D”

    Glück auf!
    jan

  30. Peter sagt:

    Sicher ist Huub Stevens nicht die Toplösung. Aber in der Mitte der Saison bekommt man eben meist nur einen Feuerwehrmann. Wenn man mal schaut, was Huub Stevens bei anderen Vereinen in den letzten Jahren so geschafft hat, sieht es so schlecht auch nicht aus. Immerhin hat er mit fast allen Mannschaften meistens oben mitgemischt und hat HSV und RB Salzburg in den Uefa-Pokal geführt.
    Ich würde mir nur Sorgen machen, was er für einen Eindruck bei den Hoffnungsträgern hinterlässt. Wenn die alle verschwinden, weil sie den Trainer altbacken finden, wäre das ungünstig.
    Aber wer weiß. Wenn er 1997 genauso in Erinnerung hat wie wir Fans, dann holt er vielleicht noch das ein oder andere Kaninchen aus dem Hütchen.

  31. Meerbusch1904 sagt:

    Unterstütze den “Herrn der 1904 Geschichten” vollkommen in seinem Kommentar. Klar, jeder hätte sich auch eine andere Variante wünschen und vorstellen können. Aber Wunsch und Realität sind halt zwei Seiten einer Medaille. Und keiner weiß, wie es halt wirklich mit einem jungen Konzepttrainer gelaufen wäre. Denn eins habe ich in den letzten Jahrzenten gelernt, jeder im Verein redet von Geduld, welche dann aber meist schon nach dem dritten oder vierten mäßigen Spiel wieder verpflogen ist. Gebt dem Stevens die Chance und HH hat definitiv nicht versagt sondern das Machbare realisiert. Davon abgesehen liegen unseren derzeitigen Probleme eindeutig in der Defensive…:-) Glück auf!

  32. siika04 sagt:

    Ich bin etwas hin- und hergerissen.
    Einerseits liegen die erfolgreichen Huub-Stevens-Zeiten bei S04 nun wirklich schon lange zurück (Stichwort: letztes Jahrhundert). Und ob er sich wirklich geändert hat? Ich glaube nicht. Meiner Meinung nach ist es nämlich nicht so, dass sich Menschen noch groß verändern, insbesondere nicht “im Alter”. Stevens wird sicher weiterhin zunächst auf eine solide Deckung achten; der Typ für Offensivspektakel ist er m.E. nicht.

    Aber andererseits:
    - Heißt es nicht: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel?
    - Wer soll es denn sonst machen?
    Kandidaten wie Fink und Foda haben ihre Meriten in den “hochklassigen” Ligen Österreichs und der Schweiz erworben.
    Slomka wäre aus meiner Sicht – trotz manch vorgetragener Zweifel – eine gute Wahl gewesen; bei Büskens bin ich mir nicht ganz sicher.
    Beiden ist gemeinsam, dass man sie für viel Geld aus bestehenden Verträgen hätte herauskaufen müssen – widerspäche das nicht auch dem wirtschaftlichen Konsolidierungskurs?

    Und die derzeit hoch im Kurs stehenden “Konzepttrainer” wie Dutt oder Tuchel? Mal ehrlich – beide hatten in der letzten Saison einen unfassbaren Lauf und haben mit ihren Vereinen über ihre Verhältnisse gespielt. Aktuell sieht das doch etwas anders aus, Dutt tut sich in Leverkusen sehr schwer und Tuchels Mainzer – da ist von Matchplan und dem ganzen Kram auch nicht mehr groß die Rede. Vielleicht hatten beide einfach auch eine ganz große Portion Glück im letzten Jahr?
    Wer weiß, wie sie bei S04 klar kämen, wo es alles andere als ruhig und beschaulich ist …

    Mit anderen Worten: Die Verpflichtung von Stevens ist kein großer, revolutionärer Wurf, aber man kann vielleicht auch in kleinen Schritten vorwärts kommen.

  33. Tenkelberry sagt:

    Welch eine Aufregung!

    ganz ehrlich, bei welchem Trainer, hättet ihr denn gejubelt?
    Fink? Foda? Tuchel? oder gar Veh???
    Nein, sie alle hätten die brühmte Schalker-Vorfeld-Skepsis zu spüren bekommen!
    Was hat Jupp Heynckes denn als erstes getan? Er hat die schwächelnde Abwehr stabilisiert. Spielen Die Münchner jetzt Defensivfussball?
    Wohl kaum! Wer erinnert sich noch an den 4:0 Sieg gegen die Lüdenscheider? Wenn das Defensivfussball war, na dann her damit.

  34. Dieter W. sagt:

    Mit ein bißchen Geduld hätte Schalke bestimmt Robin Dutt bekommen können.
    (duckundwech)

    Dieter

  35. HeinS04 sagt:

    Ich glaube nicht, daß
    - HS in den letzten Jahren geschlafen hat und die Entwicklung im Fußball nicht nachverfolgt hat(Nicht lerngfähig im Alter? Mit 57??)
    - HH damit alle Konzepte über den Haufen geworfen hat, da er sich sicherlich angehört hat wie HS plant und dies in das Konzept von HH und unser auf der JHV propagiertes passt.

    Ich glaube, daß
    - HS die Defensive stabilisiert. Ja! Aber wann war das in den letzten Jahren notwendiger als z. Z.? Seit Jahren spielen wir nicht so wackelig…
    - HS besser zu unserer immer noch wild zusammen gewürfelten Truppe paßt und entsprechend führen kann/wird.
    - HH genau weiß was er tut.

    Übrigens, GLAUBEN heißt nicht WISSEN….

  36. sld sagt:

    Was mich bei dieser Verpflichtung am meisten stört ist die Tatsache, dass die Medien (insbesondere die Bild-Zeitung) im Vorfeld extrem gut informiert waren. Quasi alles über Verhandlungen und Treffen der Beteiligten ist sofort nach außen gedrungen und Stevens hat das massiv unterstützt. Das ist ein Rückfall in alte Zeiten.

    Horst Heldt Versagen vorzuwerfen finde ich ziemlich hart, vorallem wenn man bedenkt, dass die Situation auf dem Trainermarkt alles andere als rosig ist. Es gab von vorn herein keine 1A-Lösung. Trainer wie Fink, Foda etc. wären Experimente gewesen. Heldt hat sich hingegen für die solide Variante entschieden. Bevor man ihn dafür kritisiert muss erst einmal Fussball gespielt werden.

  37. McP sagt:

    Sind wir uns eigentlich einig darüber, dass Stevens der Wunsch und die Entscheidung von Heldt ist oder könnte es auch sein, dass Tönnies hauptverantwortlich ist?

  38. Andres sagt:

    so wie der öffentlich jubiliert, könnte man das denken

  39. corius sagt:

    Von Versagen würde ich nicht sprechen. Welcher gute (Konzept-)Trainer wäre denn zu haben gewesen? Wenn der Markt den, welchen man sucht, nicht hergibt, muss man eben schauen und Abstriche machen.

    Heldt und Stevens werden sich ausgetauscht haben. Klar steht Stevens für eine bestimmte Art, Fußball spielen zu lassen. Ich hab’ aber ehrlich gesagt wenig Ahnung, wie schön oder unschön das Fußballspiel seiner letzten Mannschaften aussah. Ich bin selbst skeptisch, aber ich gestehe ihm zu (und hoffe/wünsche), dass er sich weiterentwickelt hat.

    Es ist eben auch so: Mit Rangnick hatten wir einen der Besten (in meinen Augen den Besten). Von daher sind meine Erwartungen in jedem Fall geringer. Klar kann man argumentieren, ein Trainer der Marke Büskens, Dutt, Tuchel könnte Rangnicks Arbeit besser fortsetzen als es ein Stevens vermag. Aber: Keiner dieser Trainer ist zu haben.

  40. Henning sagt:

    Es hat den Anschein als glaubten viele, Stevens sei 2002 eingefroren worden und stelle jetzt sofort wieder auf Manndeckung um…Auch Heynckes und van Gall zB sind Trainer “alter Schule”, die die Entwicklung im Fussball mitgegangen sind. Ich bin zwar nicht begeistert über Stevens, aber man sollte ihm eine Chance geben! Ein Tuchel zB war eben nicht frei!

  41. Torsten sagt:

    Wer frei zur Verfügung steht und wer nicht, war auch vor 5 Tagen klar. Ich spreche von Versagen, weil Horst Heldt selbst mehrfach ein völlig anderes Ziel für seine Suche ausgerufen hat. Dabei ging er auch davon aus, irgendwo einen anderen Trainer „loseisen“ (Zitat) zu müssen. An diesem Ziel ist er meilenweit vorbeigebrettert.

    Wen ich gewollt hätte ist deshalb eine falsche Frage, weil es nicht mein Beruf ist den Markt zu beobachten, die Kontakte zu pflegen und Ideen zu produzieren. Aber es ist der Job des Managers. Und der Markt ist groß, das ist nicht nur die erste und die zweite Bundesliga.

    Tatsächlich hat Schalke die einfachste aller Lösungen gewählt. Eine Lösung, die jeder Fan ohne Wissen um Markt, Mechanismen oder Werkzeuge zu solch einer Aufgabe auch hätte erreichen können. Mit Jubelgarantie bezüglich eines Großteils der Anhängerschaft.

    Natürlich wünsche ich Huub Stevens nichts desto trotz nur das Beste und gutes Gelingen. Ist nicht so als könne ich ihn nicht leiden, im Gegenteil, ich hab’s durchaus mit den Niederländern. Das ändert allerdings nichts an meiner Skepsis.

  42. skAndy sagt:

    Könntet ihr es bitte unterlassen Huub mit HS abzukürzen? Diese Initialen sind schon vergeben!

  43. Matthias sagt:

    Was mich bei dieser Verpflichtung am meisten stört ist die Tatsache, dass die Medien (insbesondere die Bild-Zeitung) im Vorfeld extrem gut informiert waren.

    Eine Aussage, die ein perfektes Beispiel dafür ist, wie BILD wirkt. Am Freitag noch haut BILD in den Schlussminuten von Stuttgart vs. Hamburg exklusiv raus, dass Stevens neuer HSV-Coach ist (*ist* – nicht etwa “wird”) und lässt sich zwei Tage lang dafür abfeiern, besser informiert als alle anderen Medien gewesen zu sein. Dann geht der HSV an die Öffentlichkeit und sagt, dass man Huub Stevens nicht verpflichten werde, weil dieser auch mit Schalke in Verhandlungen stehe. Also schreibt BILD fortan Stevens definitiv auf Schalke.

    Einmal hat’s geklappt, einmal lag die BILD daneben. 50:50 eben – nicht unbedint überragend. Doch die Öffentlichkeit glaubt weiterhin bereitwillig die Mär, BILD sei so unglaublich gut informiert.

    Nachtrag. Torsten schreibt, Stevens sei eine Lösung

    (…) mit Jubelgarantie bezüglich eines Großteils der Anhängerschaft.

    Nee, das glaube ich nicht. Ich glaube, Heldt hat sich Entscheidung nicht so leicht gemacht, wie es jetzt aussieht und wird in den Verhandlungen mit Stevens auch klar den Standpunkt und die Forderungen des Vereins skizziert haben. Eben weil die Jubelgarantie m.E. nicht gegeben ist, wie ja auch der Verlauf dieser Diskussion hier zeigt.

  44. blues sagt:

    Ich teile Torstens “DER LETZTE JAHRHUNDERTTRAINER”, bin aber bei aller Enttäuschung u.U. auch bereit die Resettaste zu drücken.

    @Torsten
    Ich weiss nichts über die Spielphilosophie von Huub Stevens im 21. Jahrhundert. Hier würde eine Linksammlung zur aktuellen Spielphilosphie von Huub Stevens, ähnlich wie bei Rangnick, vielleicht weiterhelfen.

  45. packer sagt:

    Normalerweile teile ich Torstens Meinung weitgehend. Die Einschätzung, dass Huub am anderen Ende der Skala zu Rangnick liegt, kann ich gar nicht teilen.
    Stevens hat zumindest in seiner Zeit auf Schalke bewiesen, dass er taktisch sehr flexibel ist.
    Insbesondere hat er es geschafft, mit sehr wenig Talent den UEFA-Pokal zu holen, wobei ab Halbfinale eigentlich kein Stürmer mehr zur Verfügung stand (Max, Mulder verletzt). Dass dabei “die Null stehen muss” ist eigentlich nur logisch.
    Nachdem die Mannschaft mit guten Fußballern verstärkt wurde, offensiveren Fußball mit 3er-Kette spielen lassen. Nachdem sich das Personal weiter geändert hatte wurde auf 4er-Kette umgestellt. Immer hatten wir eine funktionierende Abwehr, für mich die Grundlage für erfolgreichen Fußball.
    Ich glaube, dass einige zusehr von dem Begriff “Konzeptfußball” geblendet werden. Auch Ragnick musste Kompromisse eingehen und z.B. den gar nicht ins “Konzept” passende Raul einbauen. Und auch daran hat sich RR zum Teil aufgerieben.
    Wir brauchen einen Trainer, der mit den (schwierigen) Stars umgehen kann, der mitten in einer Saison eine Mannschaft übernimmt und flexibel das vorhandene Spielermaterial einsetzt, der das Umfeld kennt und mit dem Manager gut zusammen arbeitet (hat Stevens mit Assauer sehr gut gemacht).
    Stevens mag ja nicht der allgemeine Wunschtrainer zu sein, er ist allerdings auch nur 5 Jahre älter als RR und erfüllt die o.g. Kriterien.
    Wieso man ihn quasi als schlechteste Möglichkeit ansieht, erschließt sich mir nicht. Zumal ich keinen wirklich geeigneten Kandidaten derzeit sehe, der auch zu bekommen wäre.

  46. mberghoefer sagt:

    Als der Huub auf Schalke vorrangig auf “die Null” aus war und in entscheidenden Momenten die Courage verlor, da war der Torsten noch Bayern-Fan. Jetzt ist der Torsten Schalker, und der Huub macht vielleicht auch vieles besser. Wie gesagt: hoffen darf man ja.

  47. Kowski04 sagt:

    Alle FM Hasser bekommen jetzt den Ideal Coach. So ist das hier auf Schalke Senior

  48. Jürgen sagt:

    Thorsten (u.a.), warum dieses schnelle Urteil. Ein Versagen kann man wenn, dann erst im Nachhinein attestieren. Auch ich bin mit dieser Lösung nicht sehr zufrieden, unterstelle aber HH eine ausreichende Entscheidungkompetenz. Er hat doch mit Huub verhandeln (ergo: gesprochen) und sie werden sich dabei doch wohl über Fußball und die Art und Weise, ihn spielen zu lassen (was man heute gern “Fußballphilophie” nennt) untérhalten haben. Anscheinden hat Stevens überzeugt – sehr sogar, sonst hätte ihn HH sicher nicht verpflichtet. Ein solche Eile war gar nicht geboten.

    Also Leute; locker bleiben, Veltins trinken, supporten und abwarten.

  49. blues sagt:

    “Auch ich bin als Trainer reifer geworden… Mit meinem Handwerkszeug von 1995 würde ich heute nicht mehr weit kommen.”

    “Bis heute hege ich eine enge Freundschaft zu Rudi Assauer. Wir waren jeden Tag zusammen, haben jedes Detail der Mannschaft und des Verein diskutiert. Dadurch ist ein enges Band entstanden.”
    (Huub Stevens 2008)

    Der Link zum gesamten Interview:

    http://www.sueddeutsche.de/spo.....e-1.219110

  50. Manfred sagt:

    Nu laßt den Mann doch erstmal machen, herrje.

    Ich hätte übrigens nix dagegen, wenn Schalke am Ende der Saison als Tabellenzwölfter die Europa League gewönne.

    Aso, ja, @ siika04:
    nicht so kleinlich und sparsam, mach letztes Jahrtausend draus :D

    Und den noch, so ganz allgemein: Rangnick ist grad mal 5 Jahre jünger als Stevens.

  51. Henning sagt:

    Aus Wikipedia:

    Ab Anfang der Saison 2009/10 arbeitete Stevens als Trainer bei Red Bull Salzburg, wo er einen Zweijahresvertrag bekam. Als ersten großen Erfolg feierte er am 4. August 2009 den Sieg in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation über Dinamo Zagreb, der für den Verein in der Ära „Red Bull“ das erstmalige Einziehen in einen internationalen, europäischen Bewerb bedeutete. Denn auch wenn er in den anschließenden Play-Offs der Champions League scheiterte, war die Teilnahme an der Europa League sicher. Dort gewann das Team in seiner Gruppe alle sechs Spiele und zog damit als Gruppensieger in die Runde der letzten 32 Teams ein, schied dort jedoch anschließend gegen Standard Lüttich aus. Mit Salzburg beendete Stevens die Saison 2009/10 als Tabellenerster und wurde damit zum ersten Mal in seiner Trainerlaufbahn Meister in einer obersten Spielklasse. Dieser Erfolg bescherte ihm die Auszeichnung als Trainer des Jahres 2010 in Österreich. Am 8. April 2011 kam es neun Runden vor Ende der Meisterschaft zur einvernehmlichen Trennung zwischen Stevens und dem Verein. Zu diesem Zeitpunkt lag die Mannschaft auf dem 3. Platz und hatte fünf Punkte Rückstand auf den Erstplatzierten FK Austria Wien.

  52. Andres sagt:

    angeblich hat sich Raul gleich beim ersten Training ‘schwer’ verletzt
    (laut Kommentar auf westen.de)
    das wär ja ein unschöner einstand

  53. Exil-Schalker sagt:

    Aus dem von blues verlinkten Interview (danke dafür):

    11 Freunde: Haben Sie eine besondere Stärke als Coach?
    Huub Stevens: Vielleicht meinen Realismus. Ich sehe mir einen Kader an und entwickele auf der Grundlage des Spielermaterials eine Strategie, wie ich erfolgreich mit dem Team arbeiten kann. Meine gesamte Trainingsarbeit hängt davon ab, in welcher psychischen und physischen Verfassung sich die Spieler befinden.

    Das klingt doch jetzt gar nicht mal so verkehrt… Ich glaube durchaus, dass sich die betreffenden Personen zusammen so ihre Gedanken gemacht und sich in vielerlei Hinsicht abgestimmt haben, bevor man sich auf einen Vertrag einigte. Ansonsten gilt natürlich: einfach mal abwarten und Tee (Veltins, …) trinken. In ein paar Wochen werden wir alle schlauer sein und beginnen können wahlweise an Denkmal oder Galgen zu bauen ;)

  54. matz sagt:

    Was 2001 betrifft, so meine ich mehrfach in den Erinnerungen der damaligen Spieler (die sind ja sehr redselig) gelesen zu haben, dass das Offensivspiel auf Druck der Mannschaft entstanden ist. In der entscheidenden Phase der Saison ist man ja dann leider wieder abgerückt.

    Ansonsten wie ich schon an anderer Stelle gesagt habe: Die realistische Auswahl an Trainern war wohl sehr klein. Deshalb halte ich mit Kritik an Heldt zurück – wenn mehr nicht machbar war.

    Die drei Trainer-Kriterien, die mir einleuchteten, für die steht Stevens auf Anhieb nicht, deswegen verstehe ich das Unbehagen.
    - Weiterentwicklung einer modernen Spielphilosophie
    - Förderung junger Talente
    - Entwicklung der gesamten Fußballabteilung, also auch der zweiten Mannschaft und des Jugendbereichs.

    Ob er sich verändert hat, verändern kann, kann ich nicht beurteilen. In Österreich habe ich ihn nicht mehr verfolgt. Mit seiner Art des Umgangs mit der Öffentlichkeit werde ich mir nur schwer wieder anfreunden können. Aber vielleicht ist der “Knurrer von Kerkrade” auch da lernwillig.

    (Hauptsache nun kommt nicht auch noch Assauer zurück ;-)

  55. BlauWeissNord sagt:

    Ich bin ebenfalls bei Don altobello und schlupp!

    Immer dieses Trendhinterhergelaufe! Vor der letzten Generation der “jungen Trainer” hat die Presse FM und van Gaal als Altmeister und überlegene Trainer gehypet. Und wie lächerlich ist es bis jetzt? Tuchel versagt gerade bei Mainz und Klopp kriegt seine Grenzen beim BVB mit Doppelbelastung und Meisterschaft im Rücken auch aufgezeigt…

    Und Ragnicks Weg war überhaupt nicht überzeugend bisher, wir haben mit die meisten Gegentore der Liga, Klasse! Wären die Freiburger und andere nicht so fahrlässig mit ihren Chancen, stünden wir wesentlich schlechter da!

    Auf Steinzeitfussball hab ich auch keine Lust, aber Stevens kommt nicht aus der Gefrierkammer und die Vereinsführung wird ihm schon die Marschroute mitgeteilt haben. Klar, es wird defensiver werden, aber mit Defensivleistungen hat Schalke bisher immer die besten Saisons gespielt, was man auch nicht vergessen darf.

    Aus Respekt vor der Geschichte, unseres größten Trainers und dem Verein, sollte man Huub doch Vertrauen entgegenbringen. Entscheidend ist sowieso am Ende die Qualität der Mannschaft…

  56. The Voice sagt:

    Skeptisch bin ich auch, aber versagt hat Heldt erst wenn der Erfolg ausbleibt. Denn das ist doch immer so, “wer trifft hat Recht”. Magath wurde 2010 auf Händen getragen, war unbestritten die Nr. 1 unter den deutschen Trainern und anschließend vom Hof gejagt. Stevens selbst hat das auch erlebt, 98/99 und 99/00 wurde auch er ausgepfiffen und später ist er der Jahr100Trainer geworden.
    Ich denke, man sollte die Vorteile sehen, d.h. ein gutes Standing beim Publikum und er weiß wie man Schalke zu nehmen hat. Das mit der “Null” darf man nicht überbewerten, man denke an das Offensiv-Feuerwerk, welches 00/01 gezündet wurde.
    Nur die Sache mit der Jugendförderung macht mir Sorgen, ich kann mich nicht an viele Jungspunde seinerzeit erinnern. Aber dabei darf man auch nicht vergessen, wie viel mehr an Talenten es heute in Deutschland (speziel Schalke)gibt.
    Trotz meiner Skepsis traue ich ihm durchaus zu, Erfolg zu haben.

  57. RWDJojo sagt:

    Lasst den Huub doch erstmal ankommen und nen paar Spiele bestreiten, bevor ihr über den herfallt als wäre er der Teufel persönlich.

    Auch wenn Stevens nicht unbedingt für bedingungslosen Angriffsfußball steht, kann ich mich noch an das ein oder andere tolle Spiel in seiner Zeit erinnern. Außerdem ist es mir lieber, wenn Schalke 3 Spiele in Folge mit 1:0 gewinnt als wenn man einmal 4:1 gewinnt und dann zweimal 2:2 oder so spielt. Am Ende muss doch der sportliche Erfolg stehen. Wenn es mit schönem Fußball gelingt, umso besser…

    Übrigens haben wir es u.a. Stevens zu verdanken, dass die vergangenen 10 – 15 Jahre zu den erfolgreichsten Jahren der Vereinsgeschichte gehören. Stevens hat mit seinem Wirken die Grundlage geschaffen. Und angeblich ist diese Saison ja wieder ein Neuanfang. Wer also ist dann geeigneter?

  58. Svenja sagt:

    Torsten,

    ich teile Deine Einschätzung und gehe zudem davon aus, dass wir Ende der Saison den nächsten Traienr sehen werden. Aber kurzfristig kann er sicherlich was bewegen.

  59. joebu sagt:

    Als ich vom Zahnarzt kam heute morgen, dachte ich bei dieser Meldung auch erst: der Tag hält also noch einen abgründigeren Tiefpunkt bereit als ne Wurzelbehandlung; war im ersten Augenblick ganz bei Torsten. Himmel, lass Hirn auf Schalke regnen, dachte ich. Aber jetzt – die Betäubung ist mittlerweile dem Heil-Schmerz gewichen – und nachdem ich alle Kommentare hier gelesen habe, denke ich: ne Chance hat der große Knurrer allemal verdient. Denn: hey, ein Teil des Gesamtmythos Schalke ist wieder Trainer bei uns, und das Adrenalin geht erst mal in Stellung. Bei mir jedenfalls. Sonntag abend sind wir alle ein wenig schlauer.

  60. Don Altobello sagt:

    Zumindest wäre eine bessere Balance zwischen Hurrafußball in der Offensive und geordneter Defensivarbeit erstrebenswert. Das traue ich Stevens durchaus zu. Unsere Hintermannschaft und das Abwehrverhalten insgesamt fand ich zuletzt sehr verbesserungswürdig. Zumal Rangnicks Co-Trainer-Team erhalten bleibt und nicht die totale taktische und personelle Revolution zu erwarten ist.

  61. christoph04 sagt:

    Ich halte Rangnick für den bestmöglichen Trainer für Schalke. Aber warum habt ihr alle vergessen, wie wir unter Huub gespielt haben! Nur weil er mal gesagt hat, die Null müsse stehen, denken jetzt alle, wir hätten sechs Jahre unter Huub nur unansehlichen Mauerfußball gesehen. Im Moment müssen wir doch bei jedem Angriff des Gegners mit einem Tor rechnen, z.B. Helsinki oder Freiburg. Unter Huub standen unsere Manndecker an der Mittellinie, gewannen dort Zweikämpfe, und dann wurde über außen, Anderbrügge und Latal, geflankt. Genau das können wir jetzt gebrauchen!
    Huub ließ in seiner Anfangszeit mit Libero spielen, danach spielten wir 3-5-2 ohne Libero und am Ende 4-4-2. Wer behauptet, Huub lässt 90-er-Jahre-Fußball spielen und kann sich nicht entwickeln? Warum muss man immer alles den großen Medien nachplappern? Huub konnte, wie Rangnick auch, mit komplizierten Spielern gut umgehen. Und er ist Schalker! Ich weiß keinen, der besser geeignet ist, Rangnicks Arbeit fortzuführen als der Huub! Wer jemanden weiß, soll ihn doch nennen und dies begründen!

  62. McP sagt:

    christoph (und andere),

    man muss aber auch berücksichtigen, dass die Halbwertzeit von Huub auf seinen nachfolgenden Stationen bei ca. 400 Tagen lag. Und überall war man dann auch wieder froh, dass er weg war (okay, der HSV hätte ihn wohl noch behalten). Das sind keine Anzeichen dafür, dass Huub nun auf der Höhe der Modernität in Sachen Fußball und Menschenführung wäre. Seine Bilanzen sahen meist so aus, dass er zunächst einen gewissen Aufschwung brachte und dann wieder ins unbefriedigende abfiel, quasi ideales Profil für einen Feuerwehrmann. Bei allem Zweckoptimismus bleibt da für viele eben überwiegend Skepsis und teils auch Enttäuschung. Und womöglich stellt sich auch die Frage, wer auf Schalke das sportliche Sagen hatte – Heldt oder Tönnies?

  63. Svenja sagt:

    christoph04 sagt:
    ..guter Punkt. Er ist Schalker und versteht den Club besser als alle gehandelten Kandidaten (z.b. Tuchel, Fink oder andere Konzepttrainer). Da sollte es uns tendenziell egal sein ob wir nun mit oder ohne Libero auflaufen. Das Konzept der Spielverlagerung in Gegeners Hälfte ist ja gerade Garant gewesen für die Taktik “die null muss stehen”. Latal und Anderbrügge kriegen wir nicht hin aber dem Hub fällt sicherlich was ein. Von Hub kann auch ein Raul noch profitieren.

  64. Kowski04 sagt:
  65. Di Ospeo sagt:

    Amen Torsten, viel mehr muss man zum heutigen Tag nicht mehr sagen, außer dass sich Heldt in der Pressekonferenz drei mal Wiederholt (“er kann mit jungen und alten Spielern”) und die anderen Gründe ihn wahrscheinlich selber nicht überzeugen …

  66. Jörn sagt:

    Also ich war im ersten Moment auch mehr als überrascht und sehr skeptisch, aber als ich die PK gesehen hab, hab ich gemerkt, dass ich einen ganz anderen Huub Stevens sehe, als er mir in Erinnerung geblieben ist. Ich finde man merkt richtig, dass er wirklich Bock hat und allgemein recht locker, ganz alnders als der Knurrer in meiner Erinnerung. Vielleicht sieht die Situation mit seiner Frau jetzt ja auch besser aus, es wäre beiden zu wünschen.
    So oder so find ichs zu heftig Horst Heldt jetzt schon zu unterstellen er wäre gescheitert, wie er ja selbst betont hat er mit Stevens lange Gespräche geführt, da wird es auch um die Themen gegangen sein, die sich gerade alle fragen (Umgang mit jungen Spielern, allgemeine Taktiv usw.). Stevens ist ja auch nicht dumm und wird wissen, was er zu verlieren hat. Und wenn er schon mit Sand und Mpenza den besten Sturm der Liga schafft, was macht er dann eigentlich erst mit Huntelaar / Raul?

    Hier noch die PK:
    http://www.marler-zeitung.de/m.....4306276001

  67. Henning sagt:

    @Jörn:

    Ich habe einen ganz anderen Eindruck von der PK! HH labert und labert, aber ich habe keinen wirklichen Beweggrund gehört, warum Stevens geholt wurde. Weil München auch mit einem älteren Trainer Erfolg hat? Ist das ein Scherz? Stevens selbst hat nur Allgemeinplätze gedroschen, da gibt es wahrlich keinen Erkenntnisgewinn.

    Im Moment wird ja gerne schwarz/weiß gemalt, aber die Wahrheit wird auch hier grau sein. So wenig wie RR (noch) für bedingungslose Offensive stand, so wenig steht Stevens für beinhartes Mauern. Man muss einfach abwarten, was passiert!

  68. Jörn sagt:

    @Henning:

    Er sagt ja, dass er Stevens als den besten verfügbaren Trainer empfunden hat und gibt schon einige Argumente die für Stevens gesprochen haben (kennt Schalke, hat Erfahrung, gutes, langes Gespräch gehabt…) preis. Der ergleich mit München/Heynckes war ja nur darauf bezogen, dass jeder einen jungen Trainer erwartet hat, weil das momentan ja in Mode ist.
    Mit deinem letzen Absatz können wir dann glaub ich alle übereinstimmen und das schöne ist ja, dass wir vielleicht schon übermorgen alle ein bisschen schlauer sein werden, sonst Sonntag und selbst wenn dann nicht halt nach der Länderspielpause…

  69. hoffedocS04 sagt:

    Zu Stevens habe ich im Fernsehen VOR Rangnicks Rücktritt zwei Diskussionen gesehen, beide im Zusammenhang mit der evt. Verpflichtung beim HSV. Einmal Sonntagabend vor einer Woche auf Sky und Anfang letzter Woche in Sport1. In beiden war der Tenor, dass er den Anschluss an den “modernen” Fußball nicht gefunden hat und kein Gewinn für den HSV wäre.

    ABER er ist sicher weder ein schlechter und schon gar kein unerfahrener Trainer, und er wird Schalke jetzt “verwalten”. Die Vertragsdauer ist Papier. Pezzaiuoli bekam in Hoffenheim gleich einen Vertrag bis 2014!

    Torsten, ich denke, dass Horst Heldt für den Jetztzeitpunkt reihenweise “Neins” eingesammelt hat: bei Flick, bei Büsskens, bei Fink, bei Dutt, bei Tuchel…ich gehe mal davon aus, er hat sich überall gemeldet. (Büsskens hat unabhängig von der Vertragslage vor ca. 2 Monaten in einem längeren Sky-Interview gesagt, er fühle sich für Schalke noch nicht “reif”, er könne sich vorstellen, dass sich für ihn in 10 oder 15 Jahren mal der Kreis auf Schalke schließt.)

    Ich glaube sicher, dass zur nächsten Saison nicht Stevens die Vorbereitung macht. Das würde mich wundern. Vielleicht gibt ja bis dahin tatsächlich dieser tolle Verein Ralf Rangnick seine dritte Chance oder Büsskens fühlt sich durch einen Aufstieg mit Fürth gereift oder Flick gewinnt die EM und steigt beim DFB aus und auf Schalke ein.

    Eins weiß ich: es gibt eine Zukunft auf Schalke, und die wird erfolgreich sein. Horst Heldt hat einen langen Atem. Er hat sein Ziel sicher nicht aus den Augen verloren, aber kann ja kaum auf der PK sagen, “Keine Angst, Fans, hier stelle ich Euch H. Stevens vor, aber für nächstes Jahr rechne ich mit XY”;-)

    Von mir aus wetten wir darauf!

  70. Christian sagt:

    Also einen Luftsprung habe ich auch nicht gemacht.
    Aber was hier so geschrieben wird…. lieber Gott
    erhalte mir meine Vorurteile und verschone mich
    mit Nachdenken !

    Da ist ja erstmal die Frage der “vielen Alternativen” !
    Gab es wirklich soviele?
    Dann reduzieren wir mal diese “vielen Alternativen” um
    die Kandidaten die vertragsfrei sind …. aha.
    Übersichtlich geworden oder? :-)
    Glaubt ihr allen Ernstes das
    a) ein Tuchel wirklich will (ja klar Schalker ist ein geiler Club…)
    b) ein Vorstand mal eben so in der Saison auf seinen
    Trainer verzichtet ?
    Ich darf da mal kurz an die Torwart Diskussion vor der Saison
    erinnern, an die Namen und Euro Summen die aufgerufen wurden.
    Damit zum letzten Punkt Schalke ist nicht Griechenland und wird
    nicht am Rettungsschirm teilhaben dürfen, also auf deutsch das
    Geld ist nicht mehr geworden.

    Wenn man das mal alles im Kontext sieht, dann wird auch diese
    Entscheidung vielleicht nicht besser aber klarer !

    Sportlich würde ich das auch mal etwas flexibler sehen, ein
    Trainer kann (meist) nicht zaubern sondern richtet seine
    Spielweise an den vorhandenen Möglichkeiten aus. Die waren damals
    eben nicht so üppig vorne, also lag das Konzept mit “die null
    muss stehen” durchaus nahe. Jetzt sieht das anders aus, vorne
    klasse hinten eher mit Potential nach oben. Ich denke wenn Stevens
    es schafft die defensiv Qualitäten von Fuchs zu verbessern, dann
    ist viel getan. Das was ich am Samstag aus Block F von der 45 Min
    bis zur 60 vor unserem Tor sah, war nicht wirklich schön.

  71. Rolf sagt:

    Ich bin da ganz mit “hoffedocS04″. Ich vermute auch, dass mit Stevens jemand verpflichtet wurde, der den status quo bewahren soll. Grundsätzlich ist es doch positiv zu bewerten, dass man mit Seppo und Gisdol Leute an der Seite hat, die taktisch geschult sind und ggf. ihren Einfluss/Meinung geltend machen werden. Vllt. ist Stevens derjenige, der die nötige Ruhe /Zeit einkehren lässt, um im nächsten Schritt perpektivisch jemanden zu holen, der eher “visionären” Charakter hat. Stevens ist mehr als der Funkel der 2. Liga. Eine vorschnelle oder gar Not-Lösung ist er jedenfalls nicht gewesen, denn unsere Situation stellt sich nicht so prekär dar, wie bei unserem kommenden Gegener in der Liga.

  72. Ben66 sagt:

    Nach knapp 70 meist negativen Kommentaren möchte ich einmal ein positives Moment in die Diskussion bringen. Die nächsten ESR-Runden werden doch wieder spannend, da überwiegend die Erwartung ist, dass Stevens eine defensiv ausgerichtete Mannschaft aufstellt. Mal sehen….

    Ich setze darauf, dass dem Vereinsmanagement bei seiner Entscheidung mehr Informationen vorliegen, als dem interessierten, aber außenstehenden Publikum.

    Insofern bin ich einfach nur gespannt.

  73. us.online sagt:

    @ mberghoefer

    Findest Du wirklich, dass das Prinzip Hoffnung das einzige ist, was beim Fußball bleibt? Bei uns Fans, klar. Aber auch bei einem qualifizerten Manager, der ja einen absoluten Knappheitspreis für seine Leistungen aufrufen kann?

    Ich muss sagen, dass mir jegliches Verständnis für eine solche Personalentscheidung fehlt. Das ist doch keine Verpflichtung, die in die richtige Richtung geht. Ich hätte erwartet, dass ein guter Manager stets seine Liste von interessanten Trainern im Kopf hat, die zur seiner Ausrichtung passen und im Idealfall arbeitet dieser Trainer shon im Jugend- oder Amateurbereich des Vereins. Ich hätte zB mit einem Michael Frontzeck trotz fehledner Erfolge bei unterklassigen Vereinen 1000x mehr anfangen können als mit einem Huub Stevens.

    Da ist für mich allenfalls vage Hoffnung. Ein konsequenter mutiger Schritt in die richtige Richtung sieht für mich anders aus und wäre das gewesen, was ich mir von unserem Manager gewünscht hätte.

    Im Moment herrscht bei mir fast der Eindruck vor, dass der Hotte eine spezielle Klientel im Verein damit bedient.

    Meine Aufbruchstimmung ist jedenfalls erst einmal in den Keller gerutscht. Ich kann da gar nichts mit anfangen.

    BWG

    U.

  74. Hütte04 sagt:

    Ich hab garnichts gegen die Verpflichtung. Stevens hat einen Vorteil: er kennt das ganze Umfeld und weiß, dass die Uhren hier ein bisschen anderes ticken

  75. Montana sagt:

    Oh Mann! “Hüüp Schtewens” also. Der ist so… Aussauer. Aber gut, immerhin kennt er den “1. FC Schalke 04″ (Zitat Stevens auf der PK).

    War Torstens Pessimismus also berechtigt. Gemessen an den eigenen Ansprüchen hat Horst Heldt tatsächlich versagt, enttäuscht, wie auch immer. Natürlich kann niemand in die Zukunft blicken, auch wenn ich mir bei Herrn Wieland nicht ganz sicher bin. ;-)

    Aber wer hätte gedacht, dass er mal wird sagen können: “Huub Stevens, natürlich war ich da schon Schalke-Fan.”

    “Wer jemanden weiß, soll ihn doch nennen und dies begründen!”

    Albertas Klimawiszys aus Litauen. Er lässt unter Kosmonauten-Bedingungen trainieren und hätte aus Schalke die nächsten “Galaktischen” gemacht. ;-)

  76. Derwall sagt:

    Na, Jupp Heynckes trainiert die Bayern derzeit recht erfolgreich. Bei Schalke hats nicht geklappt. Es gibt Trainer, die passen eben nur zu bestimmten Vereinen. Huub war auch nicht meine Wunschlösung, aber ich glaube, der hat die letzten zehn Jahre auch nicht mit dem Kopp im Herd geschlafen. Also abwarten.

  77. Thomas25 sagt:

    Servus!

    Ich kann nicht alle 75 Beiträge vorher lesen oder gar kommentieren, aber ich gebe jetzt einfach mal so meinen “Kommentar” dazu:

    1. Huub Stevens wird hoffentlich das Trauma vom Mai 2001 aus uns allen Vertreiben! Er hat noch eine offene Rechnung bzw. eine Unerfüllte Aufgabe!

    2. In der Winterpause werden mindestens 2 Verteidiger aus Holland verpflichtet( Ist Johann “Johan” de Koeck noch fit?)!

    3. Mit Huub holen wir ganz sicher einen Titel in den nächsten 2 Jahren, da verwette ich meinen Arsch drauf!

    4. Zeitlos: Offense wins games, DEFFENSE wins Championsships!”

    5. “Die Null muss stehen!”…

    Fazit: Nach Otto Rehagel die allerbeste Wahl auf dem Trainermarkt!!!

  78. Thomas25 sagt:

    So, habe nun doch alle Kommentare gelesen:

    Stichwort Konzepttrainer:

    Titel von Rangnick(ohne Pokalsieg), Tuchel, Slomka, Dutt, Hyballa, Babell und Klopp: 1

    (Zu dem Titel von Klopp: nach 4 Jahrhunderttransfers: der Japaner(womöglich Aisens erster Weltfussballer), Barrios(Welttorjäger), Hummels (den gibt nur J.Klinsmann her) und das Hochziehen von Götze(Deutschland nächster Weltfussballer plus: Titel in einem Post-WM/EM-Jahr…..)

    Titel von Hubertus Jozef Margaretha Stevens dem Jahrhundertrainer: 4( 2 Pokalsiege, Einen UEFA Cup und einen Meistertitel im Ösiland)

    Gib der Jugend eine Chance, das sehe ich auch so. Aber wenn du was gewinnen willst, dann hole dir lieber keinen “Konzepttrainer”, es sei denn, Du tätigst einfach mal 4 Jahrhuderttransfers, dann gewinnst Du vielleicht einen Titel in einem Post-WM/EM Jahr, siehe VWL Wolfsburg oder der VFB Stuttgart)

    Huub, Willkommen zuhause!

  79. Henning sagt:

    @Thomas25

    Das Zitat lautete tatsächlich so: “Offense sells tickets; Defense wins championships” wird aber heutzutage zugegebenermaßen in der von dir genutzten Form (Games vs Championship) verwendet. Die “Wahrheit” dieser Regel (aus dem Americam Football) im Fussball ist aber anzuzweifeln. Schaut man sich mal an, wer in den letzten 10 Jahren Meister wurde, kann man nicht erkennen, dass die Defensive dabei überwiegend den Ausschalg gegeben hätte:

    10/11: BVB beste Defensive
    09/10: FCB beste Defensive (mit Schalke), beste Offensive
    08/09: WOB beste Offensive
    07/08: FCB beste Defensive
    06/07: VfB -
    05/06: FCB -
    04/05: FCB beste Offensive
    03/04: Werder beste Offensive
    02/03: FCB beste Offensive, beste Defensive
    01/02: BVB -
    00/01: FCB – (beides übrigens Schalke!)

  80. Thomas25 sagt:

    @Henning:

    Danke, sehr interessantt, deine Auflistung.
    Vielleicht stimmt einfach nur die Tendenz bzw. mit einer Betonabwehr kommt man einfach weiter….

    Ich denke noch drüber nach!

    Glück auf!

  81. Schützt Huub Stevens! sagt:

    [...] selbst war nicht erbaut, als Horst Heldt am 27. September vergangenen Jahres Huub Stevens als Rangnick-Nachfolger [...]

  82. Keller bleibt: Heldt scheitert erneut sagt:

    [...] Schalke 04. Er wollte einen Trainer verpflichten, der Rangnick ähnlich ist; und kam nur fünf Tage später mit Huub Stevens um die Ecke, dem Rangnick unähnlichsten Trainer in der Geschichte der Bundesliga. Die Zeit [...]

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