Schalke halbschwach, der Schiedsrichterassistent schwächer

Schalke verliert das Europa League-Hinspiel in Enschede mit 0:1. Das Gegentor resultierte aus einer Fehlentscheidung, die Defensive stand relativ sicher, die Offensive präsentierte sich äußerst schwach. Am Ende steht ein schwieriges Resultat für einen FC Schalke 04, der nur sehr selten zu Null spielt.

Kontrolle ist ein Wort, welches Huub Stevens häufig benutzt. Um Kontrolle ging es ihm in diesem Spiel, und seine Mannschaft machte das nicht schlecht. Schalke stand dem Gegner mit guter Raumaufteilung gegenüber, Schalke verschob gut. Immer wieder schob Twente den Ball quer, weil sich im Schalker Dickicht kein Anspiel finden ließ. Zwischendurch übernahm auch Schalke mal den aktiveren Part, kontrollierte dann seinerseits den Ball, allerdings ebenfalls ohne das Anspiel zwischen der gegnerischen Abwehrreihe finden zu können. Und so zerrann die Zeit, und es hätte wohl ein 0:0 werden sollen.

Das wurde es nicht, weil ein Linienrichter fehl entschied. Für Schiedsrichter Craig Thompson war die Szene schwierig. Sicherlich war es kein absichtliches Foul von Joel Matip, aber vermutlich hat er mit seinem Knie eben doch De Jong an der Sohle getroffen und damit diesen zum Stolpern gebracht. Sicher bin ich mir nicht, nicht mal nach der zwölften Zeitlupe. In solchen unklaren Fällen mag ich Schiedsrichter nicht verurteilen.
Verurteilenswert war aber die Entscheidung des Linienrichters. Er war auf der Höhe des Geschehens, er muss(!) gesehen haben, dass sich die Szene vor dem Strafraum abgespielt hat! Foul? Vielleicht. Rot? Wenn der Schiedsrichter auf Foul entscheidet muss die Karte kommen. Aber einen Strafstoß hätte es nicht geben dürfen, an dieser Fehlentscheidung trägt Schalke 04 schwer.

Verurteilenswert war allerdings auch das Offensivspiel des FC Schalke 04. Die Bezeichnung „Offensivspiel“ ist eigentlich schon Hochstapelei. Die Grundformation mit Raúl hinter den beiden Spitzen Ciprian Marica und Chinedu Obasi machte mir Hoffnung, aber wie sich diese drei präsentierten war furchtbar anzuschauen. Raúl nahm erneut kaum am Spiel teil, Obasi gelang nichts, Marica noch ein bisschen weniger. Die Pässe waren unpräzise und lasch, der Einsatz mager, ein Zug zum Tor nicht zu erkennen, irgendeine besondere Marschroute auch nicht. Ein Jammer, denn wenn man das Ziel eines Auswärtstores derart missachtet, muss man nach einem solchen Gegentor-Unfall nicht ganz unverschuldet mit einem schwierigen Ergebnis leben.

Ein Gegentor, nächste Woche auf Schalke, wäre richtig übel. Gegentorlos spielte Schalke in diesem Jahr in 10 Versuchen erst einmal. Joel Matip ist dann gesperrt, Höwedes und Metzelder aller Voraussicht nach noch nicht wieder fit. Huub Stevens wird wieder umstellen müssen. Die Hoffnung ist, dass er das auch in der Offensive tun kann, wenn Klaas-Jan Huntelaar bis dahin wieder fit ist.



26 Kommentare zu “Schalke halbschwach, der Schiedsrichterassistent schwächer”

  1. Maddin sagt:

    Holby und Raul fanden nicht statt, obasi und Marica waren Komplettausfälle. Man Man Man, da graut mir ja schon wieder vor Sonntag. Da kann man nur auf den Hunter hoffen und dem Horst raten mal ganz schnell Butter bei die Fische zu machen. Es scheint, als würde dieses ganze Farfanraulhuntelaarhickhack der Mannschaft ordentlich zusetzen

  2. hoffedocS04 sagt:

    Maddin, schlaf ma drüber! Heute sollte nur die Null stehen, und das hätte sie ja auch, wenn die Vögel nicht gewesen wären: Schwalben und Drosseln…
    Haben doch gut gekämpft, die boys, in der Defensive, und Offensive war ja heute nicht gefragt.

    Verabschiede mich. Morgen geht´s nach München, wo ich beim Spiel am Samstag gegen die TSG Heynckes buchstäblich im Nacken sitzen werde. Vielleicht kann man ihn und die Ergänzungsspieler ein bisschen verwirren;-)

  3. Matthias sagt:

    Auch weil ich in meinem (gerade fertiggestellten und auf Termin gesetzten) Blogpost nicht darauf eingehe: Mir haben Uchida und Höger recht gut gefallen. Es gab ein paar Szenen, in denen Uchida – auf der Außenbahn kommend – mit Gesten versuchte, die Mitspieler in die richtigen Bahnen zu lenken. Er übernahm im Rahmen seiner Möglichkeiten Verantwortung. Auch in der Abwehr machte er einen guten Eindruck, sieht man mal von der ersten Viertelstunde ab. Ich mag diesen kleinen Kerl einfach, ich weiß noch nicht mal warum. Aber wenn er die Form von gestern auch am Sonntag zeigt und dann auf einen wieder erwachten Farfán trifft, könnte es ein paar Aha-Erlebnisse geben.

    Und der Schiedsrichter war trotzdem ‚ne Wurst. Er hatte etliche sehr merkwürdige Entscheidungen im Repertoire – auf beiden Seiten. Aber so ist das wohl wenn man im zweitbesten Wettbewerb die zweitbesten Unparteiischen erhält. Übrigens gehörte Thomson zu denjenigen, die sich vor ein paar Jahren für eine Vergrößerung des Tores aussprachen, damit im Spiel mehr Treffer fallen. Naja, gestern hat er zumindest den Strafraum vergrößert. Es erfüllt letztendlich denselben Zweck.

  4. Elbdeichrutscher sagt:

    Wie?
    Matip trifft ihn mit dem Knie an der Sohle und bringt ihn dadurch zum Stolpern?
    Das ist eine Interpretation der Szene, die ich noch gar nicht bedacht habe…das erinnert mich an den Woody Allen Film, in dem er beschreibt, wie er überfallen wurde und sich gewehrt hat, so sinngemäß sagt er da „und dann hab ich ihm immer wieder meine Nase gegen sein Knie gehauen, bis er genug hatte“

    Vermutlich war das die Fehlentscheidung, die für Schalke in dieser Saison die schlimmsten Auswirkungen hat. Bitter, denn die Defensivleistung war wirklich kompakt gestern. Hildebrand hatte auch einige gute Szenen und Höger war wirklich stark.
    Hoffen wir auf das Rückspiel – sonst bleibt ja nix :-(

  5. ESR plus X: Der Mann neben Matip sagt:

    […] hat man das letzte Spiel noch nicht verdaut, da soll man schon ans nächste denken? Das fällt mir schwer. Ich möchte mich kurz […]

  6. blues sagt:

    @Torsten, Matthias
    Kann ich unterschreiben.

    Aber auf Farfan warte ich nicht. Das Offensivproblem liegt für mich eher bei dem schwachen Raul. Ich musste gestern schon an Hacki Wimmer denken.

    Aber zu Farfan.Von Mitte November bis Ende Januar trat Schalke 10 Mal (wettbewerbsübergreifend) ohne den verletzten Jefferson Farfan an. Schalke hat in dieser Zeit acht Spiele gewonnen und zwei Spiele verloren. Ein Punkteschnitt von 2,4 Punkten pro Spiel. Jurado, Baumjohann und Pukki, waren die Akteure die an seiner Stelle diese beeindruckende Serie ablieferten.
    In der Winterpause kam dann Obasi vom Traditionsverein, als Leihe mit Kaufoption. Man hielt dies für einen schlauen Schachzug gegenüber Farfan. Bald darauf tauchte das Gerücht auf, dass der Kauf von Obasi bereits fix sei. Obasi steht tatsächlich in jedem Spiel auf dem Platz. Seine Leistungen sind durchwachsen. Die Ergebnisse mit ihm erst recht. Jurado, Baumjohann und Pukki sind immer weniger auf dem Platz zusehen. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

  7. meinzu sagt:

    @Matthias
    […]es gab ein paar Szenen, in denen Uchida – auf der Außenbahn kommend – mit Gesten versuchte, die Mitspieler in die richtigen Bahnen zu lenken. Er übernahm im Rahmen seiner Möglichkeiten Verantwortung. Auch in der Abwehr machte er einen guten Eindruck […]
    Stimme dir mit dieser Einschätzung vollkommen zu. Uchida und Farfan auf einer Seite, sind eine Waffe (wenn beide wollen). Gestern war u.a. in einer Szene (2. Halbzeit) gut zusehen, wie Uchida den Ball lang spielen will (ich glaub auf Höger) und diesem vorher noch klar macht wo er lang laufen soll. Sieht man so auch nicht alle Tage.

    @Torsten
    Wenn man sich 18 mal die Wiederholung ansieht könnte es sein die Sohlentheorie. Bleibt der bittere Beigeschmack des Assistenten, das ganz nicht außerhalb zu sehen. Für mich bleibt es dabei alles „Pappnasen“

    Im Rückspiel steht die Null und vorne hilft der Hunter. Vor dem haben alle Holländer ANGST.

  8. Twente – Schalke, “Pappnasen” nach Karneval | meinzu | laufend blau weiß sagt:

    […] Foul (wie bei Torsten im Königsblog beschrieben), dann vielleicht Rot aber niemals im Strafraum, never […]

  9. Detlef sagt:

    Ich sehe die entscheidende Szene wie im Blog beschrieben. Das eine Berührung stattgefunden hat ist nicht zu wiederlegen, daher kann man wohl Foul geben, aber dann, ist das dann auch zwingend Rot? Und vor allem ist es kein Strafstoß. Schon vor der ersten Zeitlupe hatte ich mehr als Zweifel und ich hatte im TV nur die Fürhrungskamera zur Verfügung, also die Perspektive von schräg hinten.
    Der Linienrichter muss sehen, daß es außerhalb des Strafraums zum Fall kommt, bzw. dieser dort ausgelöst wird.

    Wieder mal ein Beispiel dafür, daß man sich Gedanken über einen Videobeweis machen sollte. Schließlich kostet so einen Entscheidung unter umständen Millionen von Euros. Und da es um viel Geld geht, sollte man auch alle Möglichkeiten einen objektiven Bewertung einer Situation zulassen. Sonst hätte ich gerne wieder den Fußball um 20 jahre zurück versetzt, da ging es um weniger Geld. Und wenn man es so handhaben würde wie in der NFL hätte man immer noch genug Raum zum Spekulieren. Dort muß die Entscheidung des Schiedsrichters eindeutig widerlegt werden.

    Im Rückspiel schiessen wir Twente aus der Arena.

  10. RWDJojo sagt:

    Also ich habe da in keiner der Wiederholungen eine Berührung sehen können. Ich denke, wer da eine Berührung sehen möchte, hat es ganz schwer dies auch zu belegen. Dass das ganze außerhalb war, steht ja außer Frage. Fand den Videotextbericht auf RTL super („der wohl lächerlichste Elfmeter in der Geschichte des Fußballs“).

    Naja, Berührung hin oder her. Wenn der Schiri das so sieht, dann ok, dann ists auch Rot. Aber wie die Vorposter schon schrieben, dann MUSS der Linienrichter sehen, dass das „Foul“ vor dem Strafraum war. Der Torrichter ist hier mal außen vor. Aus dessen Perspektive ist weder zu sehen, ob eine Berührung stattgefunden hat, noch wo diese Berührung war.

    Aber was der Torrichter genau für eine Funktion hat, bleibt mir ein Rätsel. Ich kann mich an keine Szene erinnern, wo der Torrichter mal eine strittige Szene (Ball drin oder nicht) bewertet hat und damit eine Entscheidung des Chefs widerlegt hat. So wie ich den offiziellen Werbespot der UEFA zum Torrichter verstehe, soll der Torrichter auch alle Szenen in Tornähe (Strafraum) mitbewerten. Auch hier wüsste ich nicht, dass ein Torrichter mal ins Spiel eingegriffen hätte. Also weg mit diesen Typen, die keine Entscheidungen treffen und sich nur zum Gespött der Tribünen hinter sich machen!

    Zum Spiel:
    Ich finde Schalke hat eine passable Leistung abgerufen. Bei einer regulären Spielleitung wäre es wohl auf ein 0:0 hinausgelaufen, da beiden Mannschaften nach vorne (fast) nix einfiel. Defensiv war das eine echt gute Leistung gegen eine Mannschaft, die für ihre Offensive gerühmt wird. Leider, bedingt durch die Absicherung des eigenen Tores und einer dünnen Personaldecke, war von Schalke offensiv nicht viel zu sehen. Aber die Rote Karte für Matip lässt dann nur Raum für Spekulationen, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn es 90 Minuten 11 gegen 11 gewesen wäre. Mit einem 0:1 im Auswärtshinspiel mit einem Mann weniger kann ich es verstehen, dass es nur noch um Schadensbegrenzung ging. Ein zweites Gegentor zu vermeiden war wichtiger, als den Ausgleich noch zu schaffen. Ich wage mal die Behauptung, dass Schalke ohne die Elfmeterszene das Spiel 1:0 gewonnen hätte. Twente fiel nach den zwei Kopfballchancen in der Anfangsphase nichts ein und Schalke kontrollierte das Spiel aus einer sicheren Deckung heraus. Irgendwann wäre da noch ein Konter gekommen, da Twente mit der Zeit auch etwas mehr Risiko gegangen wäre.

    Naja, alles nur Spekulation, da zwei Pappnasen meinten, sie müssten mal aktiv ins Spielgeschehen eingreifen.

  11. Torsten sagt:

    Gehen wir mal davon aus, dass Matip De Jong nicht berührt hat. Dann war das also eine Schwalbe/Drossel von De Jong? Er lief alleine aufs Tor zu, ist ein Stürmer der solche Situationen in der Regel zu nutzen weiß, und dann lässt er sich VOR der Strafraumgrenze freiwillig fallen? Wie skurril ist dieser Gedankengang denn bitte?!

    Vermutlich war das die Fehlentscheidung, die für Schalke in dieser Saison die schlimmsten Auswirkungen hat.

    Wer hier öfter liest wird wissen, dass ich zu den großen Matip-Befürwortern zähle. Trotzdem wäre es auch nicht falsch zu sagen, dass Matips Stellungsspielfehler, der zu der Matip/De Jong-Szene führte, vielleicht sein auswirkungsreichster Fehler der Saison gewesen ist. De Jong spurtete alleine aufs Schalker Tor zu. Matip war den besagten Meter vor dem Strafraum noch so zentral hinter ihm, dass ein sauberes Tackling auch nicht mehr möglich gewesen wäre.

    Worauf ich hinaus will: Ich halte es für falsch, das ganze Spiel nur auf die Fehlentscheidung zu reduzieren. Solche Stellungsspielfehler oder eben irgend ein sonstiges Unglück kann immer passieren. Wenn man derart wenig willig nach vorne agiert hat man in diesem Moment eben die Arschkarte. Deshalb widme ich oben auch einen ganzen Absatz der Offensive, deshalb war es falsch, sich „nur“ auf ein 0:0 zu konzentrieren, wenngleich mir das Defensivverhalten im Großen und Ganzen durchaus gefallen hat.

  12. Uwe sagt:

    Wir haben diese Situatioen ja relativ oft. Wir sehen die Zeitlupe und legen uns dann fest (wenn man nicht gerade Lindemann heißt und für sky das Spiel kommentiert) Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, dass uns die Kamera täuschen könnte. Wenn man aber Fußball gespeilt hat, weiß man, dass die kleinste Berührung durchaus ursächlich für Stolperer sein können – und ich vermute, dass das eben durch die Kamera tatsächlich nicht zu erkennen ist. Zu ahnen ist es aber durhcaus, dass es so war. Aber ein FOUL setzt Absicht voraus – und das war es sicher nicht.

    Schwierig wird das Ganze, weil es heute tatsächlich auch Spieler gibt, die sich selbst zu Fall bringen, ehe sie versuchen den Toraschluss zu suchen. Verstehen kann ich das nicht… Zumindest der Assistent an der Linie hätte das aber alles richtig sehen müssen und so wären uns bei richtiger Bewertung Rote Karte und Strafstoß erspart geblieben!

    Fakt ist aber auch, dass in der Tat unser Offensivspiel kläglich war und das Huub Stevens mal wieder nicht wechselte und als er das Tat, war sien einziges Ziel, das nappe Ergebnis über die Zeit zu bringen…

    Letzte Woche war Escudero der große Heilsbringer. Heute muss man feststellen, dass Christian Fuchs wie selbstverständlich wieder seine angestammte Position eingenommen hat und seine offensiven Akzente deutlich seine (auch diesmal wieder auftretenden) Fehler in der Defensive überiwegen. Uchida wurde von fast allen total die BL-Tauglichkeit abgesprochen. Für die EL scheint´s aber zu langen…

    Übrigens finde ich, dass man dem Schiedsrichter-Gespann außer der entscheidenden Szene, absolut keinen Fehler vorwerfen kann!

  13. Torsten sagt:

    Aber ein FOUL setzt Absicht voraus

    Wie kommst Du denn auf sowas?

  14. Kowski04 sagt:

    Was hat HS und Heini nur aus dieser Mannschaft gemacht?

    JA dieses Netzwerk der Schotten und Engländer.

    ESR:

    – Jones einzig verbliebener echter Kämpfer und Leistungsträger
    – Abflug in der Liga
    – Abflug International
    – Wurstpelle greift im Namen des ehemaligen Bergbaus Saarland und aller Kriegerwitwen durch
    – Abflug HS am Saisonende. Für immer Schalker – Denkmal 21. Mai
    – Abflug aller Leistungsträger (FM) – kompletter Sturm
    – Jurado spielt bei einem dieser Spanienversager – Valencia, AM
    – Holtby und Marica greifen an, alle Jungen orientieren sich ab sofort an diesen Ikonen
    – Neuer Übergangstrainer aus der zweiten Reihe, aber absolut untertagemuseumstauglich – Skibbe?
    – BVB wird Meister (3x infolge)

    Vision: Konsolidierung und Fußball-MITTELMAß – max 8er

  15. eakus1904 sagt:

    Ich sehe auch beim 15 mal anschauen keine Berührung! ich glaube, es ist einfach eine dumme Situation! De Jong ist in dem Moment wirklich so blöd und fällt über die eigenen Füße! Hört sich total doof an,ist aber möglich!
    Ich will ihm zu Gute halten, dass er vielleicht dachte, dass es nicht sein eigener Fuß war,sondern dass Matip ihn trifft. Dann könnte ich auch die Beschwerde von De Jong nachvollziehen! Der Schiedsrichter hat hier auch nicht den Spieler befragt,von daher kann man auch von diesem nicht verlangen, dass er freiwillig hingeht und sagt,dass es kein Elfer war!

    Der Schiedsrichter,spätestens aber der Linienrichter,der freie Sicht auf die Szene hatte,MUSS!!!!!!!!!!!!! das sehen!

  16. Torsten sagt:

    De Jong ist in dem Moment wirklich so blöd und fällt über die eigenen Füße! Hört sich total doof an,ist aber möglich!

    Das wäre dann allerdings ein Fall für …
    The Ministry of Silly Walks

  17. Svenja sagt:

    ich stimme vielen Teilnehmern zu. Die Defensivleistung war alles in allem in Ordnung. Eine abgestimmte Vorwärtstaktik war aber nicht erkennbar. Die Entwicklung der Mannschaft in Ausrichtung v.a. in BAllbesitz ist nun schon seit Wochen zum Stillstand gekommen. Hier sollte dringend etwas passieren ansonsten werden wir auch in der Liga nicht mehr die Rolle spielen die wir anstreben solten (5.-8.). Losgelöst vom daily business fehlt mir aktuell die Einschätzung oder das Verständnis wie die Mannschaft nach Weggang der Leistungsträger in der nächsten Saison aussehen soll. Im Mittelfeld haben wir keine Namen die uns ins internationale Geschäft bringen. ????

  18. Detlef sagt:

    Zum Foul von Matip. Es ist zwar in den Bildern nicht zu erkennen, aber es muss eine Berührung gegeben haben. Da das alles im vollen Lauf geschah reicht so eine kleine Berührung. Objektiv betrachtet ist dann ein Foul. Oder doch nicht? Wer kreuzte wessen Laufweg? Da braucht man zig Zeitlupen und Videoanalysen. Die hat der Schiedsrichter nicht. Deshalb ist die Entscheidung Foul für mich nicht falsch. Da eine klare Torchance verhindert wird, folgt daraus Rot für Matip. Auch soweit korrekt.
    Ich hab mir die Szene noch ungefähr 100 mal angeschaut, kein anderer Abwehrspieler könnte de Jong am Schuß hindern.

    Ich stimme Torsten zu, daß natürlich ein Stellungsfehler von Matip vorliegt, aber wer mag ihm das vorwerfen? Niemand ist fehlerfrei.

    Im Großen und Ganzen war die Leistung der Mannschaft zumindest defensiv OK. Ofensiv fand fast nicht statt. Viele Schalker machen das an Marica und Obasi fest und auch an Raul. Nur bekamen die 3 auch fast keine Unterstützung bei Angriffen, was aber wohl der defensiven Grundaufstellung geschuldet war.

    Lichtblick für mich eindeutig Uschi. Er ist kein Weltklasseverteidiger, wird er auch nie, aber er rennt, ackert und steht sogar manchmal genau richtig, siehe letzte Minute.

    Noch ein Lichtblick für´s Rückspiel: Twente ist keine Übermannschaft. Ich hatte mir deren Angriffswirbel schon etwas heftiger vorgestellt.

    Es ist letztlich nur eine 1:0 Niederlage, die man drehen kann. Dummerweise müssen wir zwischendurch noch gegen den HSV ran und da auch mit einer anderen Aufstellung spielen wie im Rückspiel. Stichwort die unnötige Sperre von Papa.

    Aber da geht was im Rückspiel.

  19. Ben sagt:

    Es wurde genung über den Schiri gesagt , aber aus meiner Sicht hat Hotte seine Wortwahl auch so gewählt, dass man über sein Interview redet und nicht über die Offensivleistung des Teams.

    Meine persönlichen drei Pappnasen bei uns waren Obasi, Raul und Marica. Also so haben wir es gegen jedes Team schwer.
    Ich habe auch nicht verstanden , dass Huub bis zur 80. Minute bis zum ersten Wechsel gewartet hat. Ein Draxler oder ein Jurado können sich auch mal gegen eins zwei Spieler durchsetzten und mit bisschen Glück die entscheidene Situation einleiten bzw selbst drauf knallen.

    Bester Mann war für mich Jones, dieser ist eine absolute Berreichung und kann auch ohne Probleme auf der IV Position eingesetzt werden.

    Ich hoffe das Jeff im Rückspiel ein bissle Lust hat zu spielen und der Hunter einfach der Hunter ist.

  20. Dr. Death sagt:

    Ich vor 30 Jahren auffe Wiese:

    „Fußball ist eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander antreten, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen.“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Fußball ).

    08. März 2012:

    „Attempts on target Schalke: 1″

    ( http://www.uefa.com/uefaeuropa.....index.html ).

    Interessanterweise ist das „Ziel des Spiels“ ( vgl. Spielregeln eines beliebigen Brettspiels erstes Kapitel erster Satz ) sowohl bei Diskutanten ( nicht nur hier! ), als auch bei im DFB organisierten Vereinen grösstenteils weder bekannt, noch von Belang.
    Siehe auch „Fussballregeln“, Seite 69!, Regel 10!
    ( http://www.dfb.de/fileadmin/us.....low_01.pdf )
    Damit hat sich für mich jegliche Diskussion über Elfmeter hin oder her, gegeben oder nicht gegeben, oderwieoderwatt, erledigt.

    Forever Young!

  21. Uwe sagt:

    Aber ein FOUL setzt Absicht voraus

    Wie kommst Du denn auf sowas?

    @ Torsten: danke, dass Du mit deiner kurzen und knappen Korrektur, mich mal wieder dazu bewegt hast, Regel 12 zu lesen…

    as man manachmal so im Kopf hat. Seltsam! Richtig ist also in der Tat:

    [..]

    Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team, wenn er
    eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach Einschätzung des
    Schieds richters fahrlässig, rücksichtslos oder mit unverhältnismäßigem Körper –
    einsatz begeht:
    _ einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten,
    _ einem Gegner das Bein stellt oder es versucht,
    _ einen Gegner anspringt,
    _ einen Gegner rempelt,
    _ einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen,
    _ einen Gegner stößt,
    _ einen Gegner bedrängt.

    [..]

    … und das ist es eben leider auch ROT

    Feldverweiswürdige Vergehen
    Ein Spieler, Auswechselspieler oder ausgewechselter Spieler erhält die Rote Karte
    und wird des Feldes verwiesen, wenn er eines der folgenden sieben Vergehen begeht:
    _ grobes Foulspiel,
    _ Tätlichkeit,
    _ Anspucken eines Gegners oder einer anderen Person,
    _ Verhindern eines Tors oder Vereiteln einer offensichtlichen Torchance des
    Gegners durch absichtliches Handspiel (gilt nicht für den Torwart im eigenen
    Strafraum),
    _ Vereiteln einer offensichtlichen Torchance für einen auf sein Tor zulaufenden
    Gegenspieler durch ein Vergehen, das mit Freistoß oder Strafstoß zu ahnden ist,
    _ anstößige, beleidigende oder schmähende Äußerungen oder Gebärden,
    _ zweite Verwarnung im selben Spiel.

    [..]

    Umso schlimmer, was da gestern NICHT gesehen wurde vom Assi an der Linie!

  22. matz sagt:

    Wenn sich HH wieder beruhigt hat, sollte er sich schnellstens über die Offensivabteilung Gedanken machen.

  23. Christian sagt:

    Ich möchte mal den Beitrag von @Matz fortführen.

    Bisher sieht die Transferleistung von Horst Heldt – sagen wir mal-
    durchwachsen aus. Seine letzten beiden Zugänge Marica und Obasi
    scheinen zwar billig – aber so spielen sie auch.
    Durchwachsen auch die Leistungen von Fuchs, dem ich bestenfalls
    zubillige mit seinen Offensivaktionen viele Defensivfehler zu
    kaschieren. Höger sehe ich dagegen auf der Plusseite.
    Also in Summe, 2x minus 1x +/- 1x + !
    Pukki habe ich aus 2 Gründen nicht mitgezählt, er spielt (zu?) wenig
    und sein Transfer scheint mir nicht unbedingt HH geschuldet zu sein.

    Ich erwarte von HH keine „Medientransfers“ a la Reus oder Podolski.
    Aber ein bißchen mehr in der Summe schon.
    Stand heute müssen wir Herrn Magath noch dankbar sein, zum einen
    für den großen Kader, zum anderen für die echten Leistungsträger.
    (und glaubt mir, diese Erkenntnis ist mir nicht leicht gefallen)

  24. Torsten sagt:

    Man weiß es ja nie so genau, aber Zeitungsmeldungen zu Folge soll Obasi 6.5 Mio Euro an Ablöse kosten bzw. schon gekostet haben. Dass wäre nicht nur nicht billig, dass wäre m.E. auch nicht „preiswert“.
    Ja, bei dem in Mode gekommenen Hohelied auf Horst Heldt singe ich auch nicht mit. Immerhin in Sachen Abteilungsleitung konnte er punkten, auch wichtig, aber eben nicht alles.

  25. DeepBlue sagt:

    Elfmeter hin oder her.

    Fakt ist doch, dass unsere Offensive derzeit völlig wirkungslos ist. Daher wären wir ohne den Matip- und/oder Schiedsrichter- und/oder Linienrichter-Fehler über ein 0:0 kaum hinausgekommen.

    Um im Fussball zu gewinnen, muss man aber wenigstens 1 Tor schiessen.
    Da unsere Defensive jedoch immer für einen Gegentreffer gut ist – besser zwei.

    Genau daran hapert es in diesen Tagen!

    P.S.: keine Berührung! De Jong streckt klar ersichtlich den Fuss nach hinten aus und lässt sich fallen. In der Tat blöd, so etwas vor dem Strafraum zu machen, hat aber sein Ziel erreicht !

  26. StanLibuda sagt:

    Mahlzeit!

    Nachdem ich mich nun einen Tag beruhigen konnte,
    bin ich zur Hoffnung übergegangen, daß alle Spieler
    angepisst im Rückspiel mit mind. 2 Toren Unterschied
    gewinnen und wie die Teufel rennen und kämpfen
    werden. So gesehen müßten wir der „Pappnase“ dann
    dankbar sein. ;-)

    War Schalke jetzt „halbschwach“? Nun so schlecht fand
    ich es nicht. Was mich nur gestört hat waren die Pässe
    nach hinten… bis zum Torwart und das dabei der freistehende
    Spieler oftmals übersehen wurde. Wobei Holtby als Offensiver
    die Bälle öfter nach hinten verteilt hat als nach vorne.
    Ich habe nicht mitgezählt, aber so kommt es mir jedenfalls vor.
    Andererseits hätten wir gegen Twente auswärts nicht
    anders spielen können oder sollen. Wer weiß?!
    Hätte Jones seine Chance genutzt, dann könnten wir auch
    „gnädiger“ über das Spiel hinweg sehen.

    Dazu kommt noch, daß wir mit 10 Leuten gut dagegen halten konnten,
    vlt. sogar ein Tick besser gespielt haben. D. h., daß die Lauf- und
    Einsatzbereitschaft höher gewesen sein mußte.
    Das geht mir am meisten auf den Sack!

    Ansonsten ist für mich Höger der „Mann der Saison“.

    In diesem Sinne
    Glückauf

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