Artikel im Mai 2012

Die Zuschauerstatistik

13.805.514 Zuschauer meldeten die Bundesligastadien in der abgelaufenen Saison 2011/2012. Das sind noch mal 752.507 Zuschauer mehr als in der Vorsaison. 128 der 306 Spiele wurden als ausverkauft gemeldet, die Auslastung der Stadien lag bei 92,79%.

Der VfB Stuttgart und Mainz 05 gingen mit größeren Stadien in die Saison und sorgten dadurch alleine für rund eine halbe Million mehr Zuschauer. Auch der FC Augsburg konnte auf Grund der größeren Kapazität mehr Tickets verkaufen aus der FC St. Pauli ein Jahr zuvor, Hertha BSC verkaufte mehr Tickets als Eintracht Frankfurt.
Diese neue Bestmarke ist ein Ergebnis der hohen Kapazität von fast 14,9 Mio Plätzen. Umgekehrt kann man feststellen, dass der Bundesligaboom anhält, dass mehr möglich wäre, wenn es noch mehr Plätze gäbe. Lässt man das Berliner Olympiastadion mal außen vor, lag die Auslastung der Stadien bei 94,71%, was quasi dem Vorjahreswert entspricht (94,96%), erhöhte Ticketpreise hin oder her.

Wie in den letzten Jahren hat Borussia Dortmund auf Grund des größten Stadions auch die höchste Heimzuschauerzahl vorzuweisen. Wie in den letzten Jahren wurden erneut alle 34 Spiele des FC Bayern München als ausverkauft gemeldet. Und wie im Vorjahr sorgte der VfL Wolfsburg als Auswärtsclub für die geringste Stadionauslastung, wenn auch nur ganz knapp.

In der Folge also die Zuschauerzahlen der Saison 2011/2012 in drei verschiedenen Ansichten, jeweils nach Stadionauslastung sortiert. Begonnen wird „traditionell“ mit der Tabelle nach Auswärtsspielen, weil ich diese als am interessantesten erachte und weil aus dieser Idee heraus vor zwei Jahren meine Darstellung dieser Zahlen entstanden ist.

Wer vergleichen möchte findet die Zuschauerstatistiken aus den Vorjahren hier:
2010/2011 | 2009/2010 | 2008/2009




Als Datenquelle wurden die bei kicker.de veröffentlichten Zuschauerzahlen herangezogen.

Wörtlich: Horst Heldt

Wir wären zwar dazu in der Lage, auch Summen über zehn Millionen Euro zu zahlen, aber wir haben uns dafür entschieden, den Weg der Konsolidation weiterzugehen. Deshalb müssen wir andere Möglichkeiten finden.

Peter Müller zitiert in der WAZ Horst Heldt mit dieser klaren Aussage. Vielleicht ein Schlaglicht ins Gerüchtedickicht.

Wörtlich: WiWo

Bei Abstieg dürfte die Anleihe ausfallgefährdet sein.

So nüchtern klingt in der WirtschaftsWoche die Aussage, dass Schalke 04 einen Abstieg nicht verkraften könnte.

Ziel für 2012/2013: Schalke plant mit Platz 3

Vor der letzten Saison wollte Horst Heldt keinen konkreten Tabellenplatz als Zielsetzung formulieren. Ob er in kommenden Interviews anderes sagen wird, bleibt abzuwarten. Schalke-Anleihe-Interessenten können Schalke-Fans aber bereits heute verraten, dass Platz 3 das Ziel für die kommende Saison sein wird.

Ziel bedeutet dabei nicht es wäre schön wenn sondern wir planen mit, zumindest bezogen auf die Darstellungen der Anleihe. Schalke plant mit Platz 3 in der Bundesliga, nimmt (Zitat) „vorsichtshalber“ ein Ausscheiden in der zweiten Runde des DFB-Pokals an, und soll in der Champions League-Gruppenphase mindestens den dritten Platz erreichen. Das alles ist nachzulesen im Dokument „Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 und Konzernlagebericht“, auf Seite 27, unter „6. Prognosebericht“.

Investoren begegnet man eben mit klaren Aussagen. Sätze mit Inhalten wie „wenn dies und das, dann könnte auch Platz 8 …“ lässt man auf diesem Terrain lieber weg. Nach meinen Erfahrungen in der letzten Saison – es wurde doch recht ausdauernd über die vermeintlicher Weise zu tief angesetzten Ziele debattiert – schätzen auch viele Fans derart klare Aussagen. Insofern darf dieser Text als Service-Beitrag erachtet werden.

Die 10-Jahres-Tabelle der Bundesliga

Die 10-Jahres-Tabelle der Bundesliga



Für den FC Schalke 04 stehen in dieser Zeit zu Buche:

2003/2004: UEFA-Cup Teilnahme via UI-Cup | 2004/2005: UEFA-Cup Teilnahme via UI-Cup, Vizemeister, Champions League-Qualifikation, DFB-Pokalfinalist | 2005/2006: UEFA-Cup Halbfinalist, UEFA-Cup Qualifikation | 2006/2007: Vizemeister, Champions League Qualifikation | 2007/2008: Champions League Viertelfinale, Qualifikation zur Champions League-Qualifikationsrunde | 2009/2010: Vizemeister, Champions League Qualifikation | 2010/2011: Champions League-Halbfinalist, DFB-Pokalsieger | 2011/2012: Europa League Viertelfinale, Champions League Qualifikation

ESR plus X: Die Abschlussstatistik

Die X Fragen sollen für Abwechslung sorgen, manchmal für einen aktuellen Bezug. Aber hauptsächlich geht es bei ESR plus X nach wie vor um die Einwechslungen. Man glaubt, man hofft, auf spezielle Spieler, auf den gewünschten Verlauf, und scheitert in den meisten Fällen am Ende doch. Hier nun die Abschlussstatistik zu Huub Stevens’ Einwechslungen in der Rückrunde der abgelaufenen Saison und zu dem, was wir zuvor zu erahnen glaubten …

Huub Stevens wechselte in allen 17 Rückrundenspielen dreimal ein. Dabei war Teemu Pukki mit 9 Einwechslungen tatsächlich seine Top-Option, vor Ciprian Marica (7) und Lewis Holtby (5). Teemu Pukki war auch der Top-Tipp unserer ESR-Runde; mit Abstand. 786 Mal wurde sein Name in einen Kommentar geschrieben, damit hatte er 306 Nennungen mehr als der am zweithäufigsten genannte Ciprian Marica (480). Insgesamt verteilten sich die Einwechslungen auf 16 verschieden Spieler.

124 verschiedene Tipper haben sich an dieser ESR plus X-Runde beteiligt und insgesamt 1.366 Kommentare mit Einwechselspieler-Tipps abgegeben. Dabei wurden aus 35 Spielernamen – darunter auch Blüten wie Sand oder Fahrenhorst – 271 unterschiedliche Tippkombinationen kreiert. Die am häufigsten genannte Kombination war Moritz, Obasi, Pukki mit 57 Nennungen. Dieser gegenüber stehen 121 nur einmal genannte Kombinationen.

Inklusive der X Punkte lag der erreichte Punkteschnitt pro Kommentar bei 1,30. Hier nun also die Komplettliste mit allen Teilnehmern und allen erreichten Punkten in dieser Clausura der Saison 2011/2012. Möge sich jeder seine Werte raussuchen und das alles nicht so ernst nehmen.

Vielen Dank fürs mitmachen, hat Spaß gemacht!


„Blogsport 360“: Ein Saisonrückblick

Nachdem ich bereits Gast der 1. „Blogsport 360“-Sendung überhaupt war, durfte ich auch gestern noch mal meine Meinung zu den Dingen kundtun. Unter der Gesprächsleitung von Patrick Völkner ging es mit Florian Neumann, Axel Goldmann und eben mir um die abgelaufene Bundesligasaison und die anstehende Relegation.

Klingt hier nun recht nüchtern, war es aber überhaupt nicht. Grade den werten Axel kann man beim Hören um seinen 1. FC Köln leiden fühlen. Eine knappe Dreiviertelstunde mit ganz viel Meinung.


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(43:09 Min)
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