Wörtlich: Mike Büskens

Es ist für Gerald Asamoah, Edu und mich eine Reise in die Vergangenheit. Ich verbinde mit dem FC Schalke 04 18 wunderschöne Jahre, deswegen freue ich mich darauf, Huub Stevens und den Betreuer- und Trainerstab zu treffen. Es gibt viele Berührungspunkte mit diesen Menschen und deshalb gehe ich diese Aufgabe entspannt an. Aber eins ist auch klar, wir möchten dieses Spiel unbedingt gewinnen und vielleicht ist es gerade deshalb so besonders, weil mir die Königsblauen so am Herzen liegen.

… sagte Mike Büskens im Interview mit Steffen Hoss für bundesliga.de.

„Irgendwann soll er einmal Schalkes Trainer werden, jedenfalls wünschen sich das viele königsblaue Fans. Dazu habe ich noch keine Meinung“ schrieb ich im März, und so ist es auch heute noch. Aber Mike Büskens ist definitiv besonders. Nichts gegen Gerald Asamoah, aber würde nur er dort spielen wäre mir Fürth immer noch egal. Weil aber Mike Büskens dort der Cheftrainer ist, achte ich auf die Ergebnisse und freue mich sogar ein wenig über einen Sieg gegen Mainz. Wenn Fürth nun gegen Schalke spielt, freue ich mich nicht nur, weil ich mich immer freue wenn Schalke spielt, sondern ich bin auch gespannt auf Buyos Mannschaft. Auf sein Schaffen. Auf sein Können.



14 Kommentare zu “Wörtlich: Mike Büskens”

  1. nedfuller sagt:

    Romantik ist also doch nicht tot?

    Ich bin ja immer auf der Suche, werd ich hier fündig? Andere Schalkeblogger erzählen das Gegenteil.

    Alles nicht so einfach

  2. schalker71 sagt:

    Werter Torsten,
    da muss und will ich Dir zustimmen. Ich mag Mike Büskens auch und verfolge die Fürther Ergebnisse und Spiele seit seinem Amtsantritt. Nicht, weil er mal auf Schalke war. Nicht, weil er immer wieder betont, dass er wunderschöne Jahre auf Schalke verlebt hat und dort seine Frau kennengelernt hat. Sondern, weil er es ehrlich meint. Und das findet man heute nur noch selten.

    Trotzdem gilt am Samstag ab 18.30 Uhr: Nur der S04.

  3. blue.lui sagt:

    Ich finde es interessant, dass manche Menschen – auch wenn man sie nicht persönlich kennt, offenbar eine authentische Ausstrahlung haben.

    Dabei geht es nicht darum, jede Entscheidung und alles an ihnen „für gut zu befinden“, sondern mehr darum, dass man eben nicht abgehoben, sondern geerdet ist!

    Mir geht das z.B. bei Raúl so – oder eben auch bei Mike Büskens.
    Und darum wünsche ich ihn mir irgendwann eben auch als Schalketrainer!

  4. Carlito69 sagt:

    Kann mich schalker71 nur in Gänze anschließen.

  5. RWDJojo sagt:

    @blue.lui
    Ja, das ist schon manchmal verwunderlich. Mir fällt da auch Mehmet Scholl ein. Obwohl der nie bei Schalke war, sondern sogar bei den Bayern gespielt hat, ist der Typ mir total sympatisch. Das geht sogar einigen Sechzigern so ;-)

    Bei Fürth (Büskens) gegen Schalke freue ich mich aber gar nicht so sehr über das Wiedersehen. Denn Schalke soll gewinnen und fertig. Trotzdem gönnne ich den Fürthern mit ihren Schalker Jungens alles Gute für die weitere Saison!

  6. eakus1904 sagt:

    Mike Büskens war ein Spieler, der einen beträchtlichen Teil von „meinem“ Schalke geprägt hat und Mike Büskens ist ein Mensch, dem ich das,was er sagt, auch abnehme. Einfach ein netter Kerl!

    Dennoch wünsche ich mir, dass er NIE Trainer auf Schalke wird. Der grund ist ganz einfach: Ich könnte es nur schwer verpacken,wenn bei evtl. Misserfolgen das halbe Stadion „Büskens raus!“ brüllt. Und das würde passieren, sollte es nicht so laufen,wie geplant.
    Andi Müller hat man auch vom Hof gejagt, obwohl wir ihm für sein Tor gegen die Bayern eigentlich ewig dankbar sein sollten!
    Bei Misserfolg kennt man keine Verdienste auf Schalke!

  7. tommes04 sagt:

    Das Hauptargument, dass Büskens bei uns einmal nicht Trainer werden soll, ist die Sorge, dass das Publikum übel mit ihm umspringen und es eine unschöne Trennung geben würde.
    Da möchte ich gegenhalten. Das Schalker Publikum ist manchmal in der Tat recht böse und ungehalten. Aber es differenziert dabei nach gewissen Spielertypen. Auf dieser 1A-Kategorie sind zum Beispiel Spieler wie Ebbe Sand, Raúl oder eben Büskens zu finden. Bei ihnen wird auch bei nachlassenden Leistungen nicht gepfiffen. Ganz anders bei Typen wie Kuranyi, Fabian Ernst oder Sven Vermant, bei denen schon gepfiffen wurde, wenn sie beim Aufwärmen einen Ball neben das Tor setzten.
    So ätzend ich immer diese Auspfeiferei finde, so sicher bin ich mir, dass einem Büskens auch in schlechten Zeiten so etwas nicht passieren wird. Es sei denn, er wird eines Tages von Horst Heldt über das Interesse des FC Bayern München informiert.
    Ich freue mich, wenn die Zeit gekommen ist. Idealerweise, wenn er das Meisterteam von Stevens übernimmt.

  8. meinzu sagt:

    Ist es nicht manchmal besser in alten Gedanken zuverweilen. Wenn es 18 ! gute, schöne und erfolgreiche Jahre waren, sollte man diese bewahren und es nicht erneut herausforden. Meine Meinung. Vielleicht täusche ich mich.
    @tommes
    Nach der Meistersaison? Dann haste wieder viele Jahre Zeit für Leistung, bis jemand wieder nüchtern wird dauert es.

    Wie auch immer, ich will drei Punkte.

  9. eakus1904 sagt:

    @tommes04

    Ich glaube auch,dass der (hoffentlich)größte Teil des Schalker Publikums die Leistungen zu würdigen wüsste und sich entsprechend verhalten würde. Aber auch eine Minderheit kann für negative Stimmung sorgen.

    Ich stelle mir gerade die Situation vor, Büskens würde als verantwortlicher Trainer zwei von dir genannte 1A Spieler (nehmen wir einfach mal Draxler und Max Meyer) mehrfach gegen Spieler vom Beliebtheitstyp Marica oder Obasi austauschen! Wenn das dann auch noch in die Hose geht, obwohl es aus Trainersicht gute Gründe für solche Wechsel geben würde, glaube ich nicht, dass das ohne Nebengeräusche,also Pfiffe, abläuft.
    Ist natürlich rein hypothetisch, evtl. gäbe es das Wort „Niederlage“ unter Buyo ja gar nicht mehr! Wir werden es sehen,so oder so!

  10. hoffedocS04 sagt:

    Ehe nicht die ersten kleinen Schonungspausen in englischen Wochen notwendig werden, ehe es nicht die ersten (hoffentlich kleineren) Blessuren gibt, haben wir jetzt auf Schalke im Offensivbereich ein Gedrängel: wer spielt da, wer sitzt draußen, wer wird eingewechselt. Huntelaar, Affelay, Draxler, Farfan, Holtby, Barnetta, Obasi, Pukki, Marica. (Im Testspiel macht Affelay einen guten Eindruck und auch Obasi scheint an alte Leistungen anknüpfen zu wollen/können)

    Jetzt wäre wieder das ESR interessant.

    OT:
    Ich finde – verglichen mit der Situation, in der ich hier eingestiegen bin – bemerkenswert, dass die Vertragsverlängerung von Heldt bis 2016 nicht mal erwähnt, geschweige denn diskutiert wird. Der königsblaue Planet hat einen Klimawandel durchgemacht;-)

  11. Niklas Hüttner sagt:

    Mike Büskens ist mir sehr sympathisch. Ich habe Videos zu der Sache da im Jahr 2001 gesehen, wo er 2005 noch drüber geheult hat. Das macht ihn für mich zu einem echten Schalker. Jedoch bin ich erst 15 Jahre. Mein erstes Schalkespiel war 2005. Was habe ich sonst so für aktive Erinnerungen an ihn?

    Für mich ist Asa viel wichtiger. Ich bin mit ihm „aufgewachsen“. Er hat mich geprägt. Seine kämpferische Art und so. Ein echter Malocher eben. Er war mein Lieblingsspieler und Spieler die so sind wie er haben einen Platz in meinem Herzen (z. B. Jones).

    Zum Thema Büskens als Schalketrainer: Ich kann mir ihn gut hier vorstellen. Ich gebe auch Tommes recht. Doch jetzt ist Huub Stevens da. Er baut was gutes und großes auf. Lasst uns doch erst über Büskens nach denken, wenn Huub mal aufhört. Büskens ist ein Trainer der lange braucht um was auf zu bauen, denke ich. Also sollte man nicht gleich was überstürzen.

    Trotzdem gilt: 3 Punkte für uns am Samstag und alles Gute an die Fürther für die rechtliche Saison. Beide Teams aus dem Frankenland können gerne erfolgreicher sein.

  12. hoffedocS04 sagt:

    Gestern in „mein Stadion“ Vorbericht zum Spiel. Mike Büskens und Huub Stevens entspannt lachend auf einer Terrasse. MB sagt: das (schlechte) Ergebnis morgen gegen uns wird Schalke nicht hindern, Meister zu werden. Stevens lacht und sagt gar nichts.
    Aufstellung angeblich: Affelay statt Holtby hinter Huntelaar. Links Draxler, rechts Farfan. Statt Jones Holtby neben Neustädter als 6er. Statt Papadopoulos Höwedes neben Matip. Der Rest wie gehabt. Mal sehen, ob es so kommt.

    Ein völlig fußballinteressefreier Kollege löst mich heute um 18 Uhr ab..
    Wie gut, dass es solche Leute gibt!!;-)

  13. Torsten sagt:

    Man weiß et nich, ich zumindest nicht, aber dass Jones nicht spielt kann ich mir nicht vorstellen. Aber von wegen entspannt: So gelassen wie bei der PK zu diesem Spiel gab es Huub Stevens zu solchen Anlässen selten zu sehen – kann im YouTube-Kanal des Clubs nachgesehen werden.

    (Und „MB“ assoziiere ich grundsätzlich mit Marcelo Bordon, was mich beim lesen stolpern ließ, aber das nur nebenbei..)

  14. blues sagt:

    @hoffedocS04
    Angesichts des Programms der nächsten drei Wochen, kann Afellay nur im Rahmen von Punktspielen in die Mannschaft integriert werden. Da wünsche ich den Trainern ein glückliches Händchen.
    Teile der Medien haben Afellay als blauweissen Heiland beschreiben. Ich warte die nächsten Wochen ab, ob sein Kreuzband hält was die Presse verkündet. Apropos Fürth: Mit weniger als drei Punkten wären meine Erwartungen nicht erfüllt. Ob mit oder ohne Afellay.

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