Wieder bis zum Busfahrer schlecht

Schalke 04 verliert in Leverkusen 0:2 und war damit noch gut bedient. Dabei boten die Blauen zwei sehr unterschiedliche schwache Halbzeiten. Zum sich drüber ärgern beziehungsweise enttäuscht sein, je nach Typ, gereichten beide.

Die Leistung der zweiten Halbzeit war furchtbar. Wie Hühner mit abgeschlagenen Köpfen wurde umhergeirrt. Es fehlte an allem: An Struktur, Präzision, Kondition und vermutlich auch am Glauben. Herr Ossi mutmaßte bereits, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielte, und im Affekt betrachtet konnte man die Leistung so deuten. Tatsächlich denke ich, dass die Mannschaft ob des erneuten Rückstandes im vierten Spiel in Folge und der Erkenntnis, dass man schon in der ersten Halbzeit gegen diese Leverkusener kaum ein Stich bekam, moralisch völlig am Ende war. Das ist schade, aber irgendwie vielleicht sogar noch verständlich. Ärgerlicher fand ich die erste Halbzeit.

Sieben Tage zuvor tat sich Schalke gegen Thomas Schaafs Werderaner sehr schwer. Werder ließ den Schalker Innenverteidigern beim Spielaufbau alle Zeit der Welt und konzentrierte sich auf das Decken der defensiven Mittelfeldspielern, der Innenverteidiger Anspielstationen. Man verwand nicht allzu viel Kraft darauf, Schalkes Außenverteidiger bei ihren Linienläufen zu stören, stattdessen bot man im Zentrum den potenziellen Abnehmern keinen Raum. Werder machte zwei Fehler und verlor das Spiel, grundsätzlich funktionierte die Taktik aber, Schalke kam damit nicht klar. Das hatte Leverkusens Trainerduo Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski aus der Gegneranalyse offensichtlich gelernt, ihre Mannschaft spielte wie Werder. Schalke hatte aus dem Spiel gegen Bremen hingegen nichts gelernt.

Eben so wie gegen Werder fiel Schalke nichts ein. Nichts war anders, nichts anderes wurde versucht. Während der ersten Hälfte wurde nichts verändert, obwohl die Hilflosigkeit greifbar war. Die Leistung der Einzelnen war nicht überragend, so dass es keinen speziellen Moment gab, der für Schalke trotzdem hätte den Ausschlag geben können, und Leverkusen spielte defensiv fehlerfrei. Neue Ideen von Außen kamen nicht.

Ob Schalkes Trainer-Trio das Spiel gegen Werder nach dem Doch-noch-Sieg als nicht gefährlich erachtete, oder ob die geringe Trainingszeit – man denke an die Abwesenheit der Auswahlspieler – nicht reichte, um die Mannschaft ausreichend vorzubereiten, ich weiß es nicht. Ich hoffe nur, dass der Handlungsbedarf spätestens jetzt erkannt wird. Vielleicht nicht gegen Piräus, aber in den folgenden Spielen gegen Frankfurt, Hamburg und vor allem Gladbach wird Schalke sicherlich erneut auf derart (re-)agierende Gegner treffen. Bis dahin sollte der Mannschaft eine Idee vermittelt worden sein, wie sie dagegen ankommen kann.



16 Kommentare zu “Wieder bis zum Busfahrer schlecht”

  1. Mutlos, kraftlos, unterirdisch | unter Flutlicht… sagt:

    […] Meinungen zum Spiel: Ein einziges Trauerspiel – Schalkefan.de Wieder bis zum Busfahrer schlecht – Königsblog Erklärung gesucht. Aber gut soll sie sein. – Turnhallengeruch Leverkusen von 2002 für […]

  2. Detlef sagt:

    Ich fand zumindest unseren Torwart nicht schlecht. Um mal was positives zu schreiben.

    Und ich wünsche unseren Trainern ein Eingebung. Ein Tritt in den Allerwertesten der Spieler dürfte wohl nicht reichen.

  3. Rjonathan sagt:

    Vielleicht ist das Team auch einfach müde von der Dreifachbelastung. Ich habe schon vor dem Spiel mit dem schlimmsten gerechnet, weil Leverkusen momentan einen sehr guten Fußball spielt, wenn es bei denen mal läuft.

    Was mir fehlt ist die Gedankenschnelle im Offensivspiel. Die Ideen waren in der ersten Halbzeit oft da, wurden aber den entscheidenden Moment zu spät erkannt und dann musste man doch wieder zurückpassen. Vielleicht täte ein wenig offensive Rotation gut – nicht unbedingt in der Startelf, aber mehr frühe Wechsel.

    Und wo der Hunter sich momentan befindet ist ein Rätsel. Auf Schalke sieht man ihn jedenfalls nur selten. ;-)

  4. Carlito sagt:

    Ich hoffe nur, dass der Handlungsbedarf spätestens jetzt erkannt wird.

    Dem schließe ich mich mal komplett an! Jetzt ist das Trainerteam gefordert, mindestens taktisch, aber vermutlich auch aufgrund der (nicht vorhandenen) Frische der/einiger Spieler, hier die richtigen Schlüsse und Entscheidungen zu treffen.

  5. Kowski04 sagt:

    Vielleicht wollen aber einfach nach drei guten Monaten plötzlich alle 6 mio und Zocken mit Liverpool.

    Charakterlos

    Frist Setzen uny tschö im Winter. Gespielt wird in Blau und jetzt.

    Am Mittwoch zählt’s

    Glück Auf

  6. Die Blogschau für Montag, den 19.11.2012 | Fokus Fussball sagt:

    […] Torsten Wieland nimmt den Gedankenfaden auf, dass die Mannschaft gegen den Trainer spielen könnte. […]

  7. Christian sagt:

    Es war ein schlechtes Spiel, durchgängig keine Frage.

    Allerdings wird es auch mal wieder Zeit, uns Schalker auf den Boden
    der Realität zurück zu holen:
    Wir haben nicht die beste Mannschaft, die besten Torhüter (damit meine
    ich alle 3), nicht den besten Trainer und spielen auch nicht den besten
    Fußball.

    Vor diesem Hintergrund sieht Platz 2 in der Tabelle und Platz 1 in
    der CL Gruppe Stand heute mehr wie gut aus!

    Allerdings die Art und Weise des (nicht)Mitspielens und die Randnotizen
    sagen schon mehr aus. Vertragsplanungen und -verhandlungen scheinen
    nicht sehr leistungsfördernd zu sein.
    Der ein oder andere scheint angesichts der engl. Wochen auch in ein
    Leistungsloch zu fallen bzw. gefallen zu sein.

    Und da möchte ich mit meiner 1. Kritik anfangen und sie auch direkt
    an den Trainer adressieren: können wirklich nur diese 11 bei uns
    Fußball spielen? Sind die anderen Spieler so schlecht?
    Ich kann schon verstehen das einige der Banksitzer Frust schieben.
    Ein wenig mehr (echter gelebter) Wettbewerb könnte auch hier
    motivierend wirken.
    Meine 2. Frage / Kritik an den Trainer:
    Können wir wirklich nur ein System spielen?
    Schon der 1.FCN hatte sich gut auf uns eingestellt, dann kamen
    Hoffenheim und Bremen und gegen letztere hätten wir auch verlieren
    können. Das am Sa Abend war auch eine taktische Vorführung !

    Wie geschrieben es ist nichts passiert und mit 2 Siegen ist man
    auch wieder in der Spur aber wir können am Samstag Abend auch nur
    noch 5ter sein?!

  8. MyFuba sagt:

    Bei aller Kritik an der eigenen Mannschaft und dem Trainerteam, muss man aber auch die taktische Leistung der Leverkusener loben. An diesem Tag wäre es für fast jede Mannschaft schwer geworden diese Leverkusener-Truppe zu schlagen.

    Bei aler Kritik sind Leverkusen und Schalke qualitativ auf einem Niveau, sodass man auch einmal verlieren kann. Was mir aber aufgefallen ist, dass die beiden Innenverteidiger mit dem Spielaufbau komplett überfordert sind. Beide haben verdammt viele Abspielfehler gemacht. Vielleicht sollte man gegen defensive, reagierende Teams auf spielstärkere Innenverteidiger zurückgreifen oder ein Neustädter sollte sich den Ball mal ein wenig tiefer abholen.

    Ich denke bei eurer Qualität werden die Ergebnisse auch wieder besser. Es war nur ein Spiel und Schalke steht in allen 3 Wettbewerben super da. Also von daher, noch viel Erfolg!

  9. blues sagt:

    @Christian; @ Torsten

    „Können wir wirklich nur ein System spielen?“

    Warum kann Huub Stevens nicht, was van Gaal kann? Für van Gaal ist Klaas-Jan Huntelaar ein herausragender Strafraumspieler. Beim letzten Länderspiel gegen Deutschland wählte van Gaal aus nachvollziehbaren Gründen eine defensivere taktische Aufstellung, in der es für den Strafraumspieler Klaas-Jan Huntelaar keine Rolle gab. Um einen Strafraumspieler in Szene zu setzen, muss man den Ball in den Sechzehner spielen. Da dies bei defensiven Taktiken eher selten der Fall ist, lies van Gaal Huntelaar 90 Minuten auf der Bank.

    Diese taktische Freiheit gegenüber Huntelaar scheint Huub Stevens nicht zu haben.

    Ob es jenseits aller Tagesform taktisch Sinn macht oder nicht, Huntelaar steht immer in der Startelf. Manchmal wirkt er, trotz seiner anerkannt hoher Laufbereitschaft und seiner tollen Schusstechnik, als sei da ein Spieler auf dem Feld, der ob seiner außerhalb des Strafraums limitierten technischen Fähigkeiten, geradezu verschenkt wirkt.
    Dafür gibt es, so glaube ich, einfache Gründe:

    Huntelaar braucht Flügelspieler. Die Hälfte unserer Flügelspieler aber ist verletzt. ..

    Huntelaar braucht eine zweite Spitze. Aber weil wir selbst mit Doppelsechs derzeit meist in Rückstand geraten, können wir diese nicht auflösen und so einen zusätzlichen Stürmer freibekommen…

    Huntelaar braucht einen offensiven 10er hinter sich. Holtbys Stärken als 10er liegen aber zum Teil in seinen defensiven Quallitäten…

    Durch den für die Startelf auf Dauer gestellten Huntelaar sind wir taktisch für unsere Gegner zu leicht ausrechenbar. Da kann der nächste Gegner vorher einiges einüben, weil er weiß, was auf ihn zukommen wird.

    Das alles ist sicher auch Huub Stevens klar. Ob es daher eine vertragliche, persönliche oder „innere“ Verpflichtung für ihn ist, Huntelaar in die Startelf zu stellen ist aus dieser Sicht nicht so wichtig. Huntelaar raubt uns auf jeden Fall auch eine ganze Menge an taktischer Flexibilität..

  10. Torsten sagt:

    Dass Huub Stevens – oder sagen wir die S04-Trainer – generell unflexibel wären, würde ich so nicht stehenlassen wollen. Zwar mag die Grundformation gleich bleiben, aber wie sich die Mittelfeldspieler und Außen auf dem Platz bewegen, war in dieser Saison schon sehr unterschiedlich und entsprechend dem Gegner variabel. Bis auf .. siehe oben.

    Ich kann es nicht belegen (vielleicht sollte ich es mal versuchen) aber ich habe das Gefühl, dass das Schalker Spiel derzeit weniger darauf abzielt, Klaas-Jan Huntelaar in Position zu bringen. Ich habe das Gefühl, dass jetzt mehr Gefahr von anderen Positionen ausgeht, dass bspw. Farfán häufiger den Abschluss sucht, Afellay sowieso. Das hat Schalke in dieser Saison schon sehr gute Spiele abliefern lassen, rückt aber Huntelaar in die Kritik, da er zwar ein sehr viel laufender Stürmer, aber in der Regel kein vorbereitender/mitspielender Stürmer ist.

    Dass Huntelaar nach einem Spiel wie gegen Leverkusen schlecht bewertet wird, halte ich fast schon für ungerecht. Schalke schaffte es ja kaum mal, den Ball bis dort vorne zu spielen. Gegen Leverkusen hätte Stevens auch noch zwei weitere Mittelstürmer aufbieten können, es hätte nichts gebracht, weil Schalke bereits im Spielaufbau scheiterte.

    In diesem Spiel konnte niemand wirklich überzeugen, das mal grundsätzlich. Aber wenn der Knackpunkt genauer bezeichnet werden sollte, sehe ich diesen viel weniger im Sturm, als vielmehr bei der Schnittstelle Matip/Papadopoulos zu Neustädter/Jones/Holtby. Dieser Transfer funktionierte viel zu wenig. Und dabei war Papadopoulos übrigens keinen Deut besser als Matip, dass nur mal, weil allenthalben Papadopoulos als „der, der noch kämpfte“ aus der Kritik genommen wurde. Nein, er kämpfte auch nicht mehr als andere. Weil er merkte, dass es nicht läuft, trat er den Gegnern in die Beine. Nicht lobenswert, m.E..

  11. Maddin sagt:

    Da ich das Spiel aus beruflichen Gründen nicht sehen konnte (musste) kann ich zum Geschehen auf dem Rasen nichts sagen. Was mir allerdings wesentlich mehr Sorgenfalten ins Gesicht wirft als das Ergebnis und dessen Zustandekommen sind die Randnotizen. Zoff zwischen Farfan und Stevens? Ein wütender Holtby? Was is´n da los? Es passt aber ins aktuelle Bild: seit längerem habe ich schon das Gefühl, dass die gesamte Mannschaft sich in einer Art Schwebezustand befindet. Als würden die Spieler darauf warten, dass irgendeine Initialzündung stattfindet, dass der Knoten endlich platzt. Julian Draxler bildet da eine rühmliche Ausnahme – bei ihm kann man in schöner Regelmässigkeit den Hunger, die „Torgeilheit“ sehen. Der Rest des Kaders macht zwar seinen Job, scheint aber auf eine seltsame Art lethargisch. Das Problem ist, dass dieser `Lauf` nicht von Zauberhand kommt. Die letzten 2 Jahre schaute ich relativ neidisch Richtung Sauerland, in dieser Saison versprüht die Frankfurter Eintracht diesen Zauber der Unbekümmertheit.
    Was sind die Gründe die unser Team hemmt diese fussballerische Naivität abzurufen? Ist es das vertragliche Rumgeeier unserer vermeintlichen Schlüsselspieler? Oder gar des Trainers? Ist es die mangelnde Unterstützung von den Rängen? Die eigenen hohen Ansprüche der Spieler?
    Ich kann nur hoffen, dass wir mit einem blauen Auge in die Winterpause kommen und Horst Heldt dann endlich die Weichen für die nächsten Jahre stellen kann. Ob Huntelaar, Holtby & Stevens verlängern oder gehen, alle Beteiligten sollten dann endlich wissen wie es in den nächsten Jahren weitergeht. Denn die Verträge der restlichen Stammspieler sind ja bereits mittel- bis langfristig verlängert worden.
    Bei aller Liebe und Verehrung für unseren Jahrhunderttrainer: dass Huub in der Lage ist die Köpfe der Spieler frei zu bekommen und die unbeschwerte Leichtigkeit des „die wollen nur Fussball zocken“ freizusetzen bezweifel ich mitlerweile. Eine namentliche Alternative zum Knurrer will mir allerdings beim besten Willen auch nicht einfallen.

  12. RWDJojo sagt:

    @Maddin
    Zoff zwischen Farfan und Stevens gibt es nicht. Ja, die beiden haben sich nach Farfans Auswechslung angemotzt und auch Holtby wirkte nicht glücklich. Ich glaube aber, dass alle Beteiligten stinksauer über die (Nicht-)Leistung waren und entsprechend gereizt waren. Zwischen Farfan, Holtby und Stevens ging es wohl darum, dass die Spieler es sich auf der Bank gemütlich machen wollten und rummotzten (sei es wegen ihrer Auswechslung oder dem Kackspiel). Es ist aber wohl so, dass ausgewechselte Spieler sich in die Kabine begegeben sollen, um dort ein Cooling Down (Fahrradfahren) zu machen und ins Warme zu kommen. Verschmitzt auf der Bank sitzen ist zu dieser Jahreszeit nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Also hat man sich ein paar Worte an den Kopf geworfen. Unter Männern und speziell im Fußball sollte sowas aber möglich sein, ohne dass da was hängen bleibt…

  13. Carlito sagt:

    Also hat man sich ein paar Worte an den Kopf geworfen. Unter Männern und speziell im Fußball sollte sowas aber möglich sein, ohne dass da was hängen bleibt…

    Sollte, sehe ich genau so. Aber für die Presse etc. natürlich trotzdem ein gefundenes Fressen. Allerdings fand ich die Antwort/Aussage von Jones dazu auch schon herrlich entspannt und deeskalierend. ( http://youtu.be/RW6c2zfO6vY )

  14. blues sagt:

    @Torsten

    ich las am Montag oben etwas verwundert:“…dass die Mannschaft gegen den Trainer spielte, und im Affekt betrachtet konnte man die Leistung so deuten.“

    Aktuell verweisen diverse Internetseiten auf die professionellen Aufreger von sportbild.de die folgendes wissen wollen:

    „Trainer und Spieler liegen nicht mehr auf einer Wellenlänge. Vor dem Leverkusen-Spiel guckte Stevens in der Mannschaftsbesprechung in die Runde und sagte: „Noch Fragen?“ Die Spieler schwiegen“.

    Habe ich da, ausser den späten Wechseln und der fehlenden Rotation etwas verpasst?
    Schalke ist im DFB-Pokal, ist Zweiter in der Bundesliga und hat sich gestern für das CL – Achtelfinale qualifiziert. Beginnt jetzt die übliche Selbstzerstörung oder was ist jetzt los?

  15. Torsten sagt:

    @blues:

    Zu Sportbild kann ich nichts sagen. Ich nahm in meinem Text Bezug auf ein Zitat und schrieb, dass ich die Schlechtleistung anders einschätzen würde. Ob Du oder ob wir bereits was verpasst haben, kann ich selbst auch nicht so genau einschätzen. Gerüchte um Differenzen zwischen Mannschaft und Trainer gibt es mittlerweile im öfter zu lesen und zu hören. Wenn man darüber nachdenken möchte, sollte man nicht die Augen davor verschließen, dass das Thema Vertragsverlängerung Stevens derzeit keins ist, obwohl sein Vertrag im Sommer ausläuft und die Mannschaft Erfolg hat.

    Grade ob der Gerüchte wird Horst Heldt vermutlich demnächst auf eine Stevens-Verlängerung angesprochen werden. Dann gilt es, genau hinzuhören, un nichts zu verpassen. Obwohl: Auf Horst Heldts öffentliches Wort sollte man sich auch nicht verlassen.

    Schalke bleibt spannend.

  16. blues sagt:

    Heldt und Huub: Finanziell unabdingbar war das Achtelfinale. Vom Sportvorstand wurde mächtig Druck auf Trainer und Mannschaft aufgebaut.

    Intessanterweise sagte Stevens direkt nach dem Spiel im Skyinterview, dass man nicht Gruppenerster werden müsse, weil man auf Bayern oder Dortmund sowieso nicht treffen würde und er von daher im letzten Spiel auch mal einige Spieler schonen könne. Er kündigte indirekt eine große Rotation an. Horst Heldt wiederholte seither mehrmals, dass man den Gruppensieg wolle.
    Will mal hoffen, dass das nur geschickte Arbeitsteiligung für unterschiedliche Zielgruppen ist ;-).

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