Prasser wie Schalke 04

Prasser wie Schalke 04 oder den HSV lässt die Liga gewähren, solange sie glaubhaft machen, irgendwoher genug frisches Geld beschaffen zu können. Stichtag ist stets der 30. Juni. Fehlt es einem Klub an Barem, wird im GmbH-Gewirr umgebucht, und Lieferanten werden auf das nächste Jahr vertröstet. Cash is king. Man kennt sich, man winkt sich gegenseitig durch. Die Liga-Logik: Wir sind ja nicht das Finanzamt. Schuldenbremsen gelten nur für andere.

Die DFL zeigt gerne mit dem Finger auf die Ligen anderer Länder und wirft ihnen unseriöses Finanzgebaren vor. Für manager magazin haben nun Thomas Mersch, Stefan Merx und Christoph Neßhöver das Wirtschaften in Deutschlands Liga beleuchtet: „Die dunkle Seite der Bundesliga“

Auf Schalke hat das Von der Hand in den Mund-Leben eine lange Tradition; gefühlt seit 1904. Entsprechend häufig kommt der Club im Artikel vor. Der Text schlägt aber nicht auf einzelne Clubs, sondern stellt recht vielschichtig das wirtschaftliche Verständnis bei den Machern der Liga dar und infrage. Meines Erachtens lesenswert, auch über alle 7 (online) Seiten.



Hinweis: Auf diesen Artikel wurde in einem Kommentar von blues hingewiesen, dem von mir heimlich und inoffiziell als Linkbeauftragter dieses Blogs angesehenen Kommentator. Danke dafür.



27 Kommentare zu “Prasser wie Schalke 04”

  1. Սաշա sagt:

    Zwar sagt der Artikel man wirtschafte noch seröser als Spanien oder Italien, weil dort jegliches Maß verloren wurde, ansonsten ist der Artikel ein Tritt in die Eier all jener, die gerne mit dem erhobenen Zeigefinger herumwedeln – spätestens seit Beginn der anhaltenden Eurokrise des Deutschen liebste Geste.
    Und wenn dann Martin Kind sagt „Wir sollten uns nicht für klüger als andere halten, ein bisschen Demut täte der Liga ganz gut“, dann ist das einer dieser ganz, ganz seltenen Momente, in denen ich ihm uneingeschränkt zustimme. Die Forderung nach etwas mehr Demut würde ich ebenfalls auf größere Dimensionen als den Fußball übertragen wollen.
    Was die Regelungen zum Financial Fair Play angeht, bin ich mehr als gespannt, wie kreativ die Klubs sein werden, wenn es um das finden oder graben von Schlupflöchern geht und welche Konsequenzen die UEFA wirklich bereit ist zu ziehen, sobald ein Flagship wie Barca oder Real nach den Financial Fair Play Regeln für ein bis zwei Spielzeiten ausgeschlossen werden müsste.
    Der Fußball hatte bisher mit der Realwirtschaft nicht wirklich viel gemein. Wenn man ihn nun dennoch in relativ kurzer diesen Regeln unterwerfen möchte und das auch aufrichtig und gerecht ablaufen soll, muss man beinahe sicher damit rechnen, dass es prominente Opfer geben wird.
    Mir fehlt allerdings der Glaube, dass es bei diesen Klubs dann auch zu den angemessenen Urteilen kommt.

    Was ich übrigens auch nicht verstehe, was aber selbst dieses Fachmagazin als gegeben annimmt: Wieso wird der BVB, der noch vor wenigen Jahren seine eigenen Spieler nicht mehr bezahlen konnte, mittlerweile in einem Atemzug mit dem FC Bayern genannt(im Artikel fällt das Wort „Duopol“, bestehend aus Dortmund und den Münchener Bayern)? Bin ich der einzige, dem es so vorkommt, als müsse da irgendwas faul sein?!
    Man kann sich doch unmöglich in weniger als zehn Jahren von „finanziell völlig am Ende“ zu „den Rest der Liga abgehängt und jetzt mit Bayern auf Augenhöhe“ entwickeln.

  2. blues sagt:

    @Սաշա
    „Wieso wird der BVB, der noch vor wenigen Jahren seine eigenen Spieler nicht mehr bezahlen konnte, mittlerweile in einem Atemzug mit dem FC Bayern genannt..? Bin ich der einzige, dem es so vorkommt, als müsse da irgendwas faul“

    Du hast recht, die Zahlen täuschen ein wenig. Der BvB hat 50 % seiner Anteile nach der 50+1 Regel bei der Aktienausgabe bereits verbraten. Bayern hat ebenfalls 20 % seiner 50 % Anteile gegen Cash an Audi und adidas jeweils für rund 100 Mill Euro abgetreten.

    Würde nun unser Verein 30 % seiner Anteile veräußern, würden sicher mehr als 180 Mill. €uro in die Kassen gespült und wir wären schuldenfrei.

    Interessant oder sogar früher oder später aufgezwungen wird das Thema Anteilsverkauf Schalke u.U. von der Seite des Finanzamts her: „Noch immer firmieren Klubs mit dreistelligen Millionenumsätzen wie Schalke oder Hamburg als eingetragene Vereine. Dabei dürfen e.V.s nur als Nebenzweck unternehmerisch tätig sein.“ Da kommt sicher früher oder später etwas aus der finanzpolitschen Ecke des bundes oder der EU unter dem Banner „Gemeinnützigkeit“ in dieser Richtung.

  3. Սաշա sagt:

    Da würde ich dann aber nicht mehr verstehen, warum diesbezüglich erst jetzt was kommt. Spätestens mit der Einführung der Bundesliga und damit des Fußballprofis war doch klar wohin die Reise geht.

    Interessant für mich im Artikel übrigens auch folgendes: Seit Jahren frage ich mich bei Fußballspielen jeglicher Art, wer oder was zu Hölle Würth ist. Ein deutsches Unternehmen, dessen Produkte ich nicht einmal kenne oder wenigstens grob einordnen kann, wirbt bei irgendwelchen EM-/WM-Qualispielen zwischen Armenien und Weiß-Gott-wem auf den Banden. Immer wieder. Nun lese ich den Artikel und die Verflechtungen von Würth und dem Profifußball werden plötzlich glasklar. Wunderbar!

  4. blues sagt:

    „Da würde ich dann aber nicht mehr verstehen, warum diesbezüglich erst jetzt was kommt.“

    Die Einführung von Kinder und Jugendmannschaften, vor Jahren, war weniger eine Erkenntnis von Jugendförderung in den Proficlubs sondern geschah auf Druck der Politik, die die Gemeinnützikeit in Frage stellte.

    Im Moment ist der Bundes- und EU- Politik aber die Fußball-Folklore im Sinne von „Brot und Spielen“ lieber, als politisierte Bürger. Stell dir mal vor, die Bürger würden ihre Zeit,Energie und Kreativität statt auf Fussball auf digitale Überwachungsprogramme richten…

  5. blues sagt:

    @Սաշա

    Das Würth Fußball finanziert war mir auch neu. Aber auch Würth muss seine Kredite refinanzieren. Ich musste dann gleich an die Herren aus Katar denken, da kommt ja Sportinvestment, WM-Winterinteresse und Geld zusammen.
    Zu dem Thema Sport,Interessen, Politik und Korruption kann man ja immer viel bei Jens Weinreich lesen.

  6. Carlito sagt:

    Ja, echt ein interessanter Artikel. Ich glaube übrigens, dass das mit dem Duopol und BxB eher sportlich denn finanziell gemeint ist, denn wie oben bereits geschrieben, können die Nachbarn ja wohl kaum innerhalb von 10 Jahren vom Insolvenzkandidaten zum Krösus geworden sein…

  7. tenkelberry sagt:

    Hier mal ein lesenswerter Artikel über das FFP und „Spanische Verhältnisse“

    http://www.thenextbrykthing.co.....haltnisse/

  8. SebNeu sagt:

    @blues zu „Gemeinnützigkeit“

    Na da wäre ich dann aber äußerst gespannt wie es der FIFA, UEFA, IOC und all den schwerreichen Verbänden ergeht, die alle ihren Sitz in der Schweiz haben. Die sitzen da ja nicht ohne Grund…

  9. deuserband sagt:

    hier ein Artikel zur finanziellen Situation des BVB, wenn man wie ich wenig Ahnung von der Materie hat, etwas zäh… aber dennoch interessant…

    http://spielverlagerung.de/201.....n-rivalen/

  10. Ollis sagt:

    @blues + Սաշա

    Was Bilanzen angeht, dürfte Dortmund inzwischen im Vergleich zu anderen Bundesligisten sehr sehr transparent dastehen. Die Bilanz muss jedes Jahr veröffentlicht und wird in Artikel (wie der hier verlinkte) analysiert bzw. bewertet.

    Die Entschuldung des Vereins (in erster Linie durch das Konzept von Watzke und seinem Team) sowie der parallele sportliche Aufstieg durch die herausragende Arbeit von Jürgen Klopp und seinem Betreuerstab hat eine Entwicklung ermöglicht, die es in dieser Form noch nicht in der Bundesliga gegeben hat.

    Borussia Dortmund ist inzwischen fast schuldenfrei und wenn man sich die Umsatzzahlen von Dortmund und Bayern anschaut sowie die sportlichen Erfolge der letzten Jahre ist es doch nur verständlich, das diese beiden Mannschaften zumindest im Moment als Duopol in diversen Artikeln beschrieben werden.

    Bei Schalke sehe ich (auch wenn ein Großteil der Zahlen nicht einsehbar ist) immer noch großen Sanierungsbedarf und daher kann ich solche Transfers, wie die Verpflichtung von KPB nur bedingt nachvollziehen.

  11. Սաշա sagt:

    Es macht dennoch vorne und hinten keinen Sinn.
    Dortmund erwirtschaftet in etwa den gleichen Umsatz wie wir(laut dem verlinkten Artikel – klar, das abgelaufene Geschäftsjahr mit CL-Finale reißt da nach oben aus), hat in etwa einen Kader der (mittlerweile) genauso viel Gehalt verschlingt wie unserer, spielt aber erst seit letztem Jahr erfolgreich CL, bzw. seit drei überhaupt wieder international, während wir über diesen Zeitraum immer wieder Einnahmen aus internationalen Wettbewerben hatten, wenn auch über diesen Zeitraum den deutlich teureren Kader.
    Ich erkenne nur einen deutlichen Unterschied: Wir haben ein Stadion komplett neu und ohne Steuergelder hochgezogen, das noch immer nicht abgezahlt ist.
    Es ist daher nicht im Ansatz nachvollziehbar einen Verein als Teil enes wirtschaftlichen „Duopols“ in einem Satz mit dem FC Bayern zu nennen, der heute gegen Rot-Weiß Essen spielen würde, wenn nicht vor zehn Jahren eben der FC Bayern Geld geliehen hätte und Anleger freiwillig auf Geld verzichtet hätten, das ihnen zustand und von dem sie auch nach der wirtschaftlichen Erholung keinen Cent gesehen haben.
    Ich sehe bei uns auch keinen grundlegenden Sanierungsbedarf. Man sollte nur aufhören Geld für Spieler auszugeben, die es nicht wert sind. Kevin-Prince gehört meiner Erwartung nach nicht dazu, denn er dürfte dabei helfen die Investition in ihn zu refinanzieren.
    Eher dazu zählen muss man Spieler wie Barnetta, einen Bankdrücker, den kein englischer und italienischer Verein verpflichten wollte, weil das Gehalt zu hoch ist, so dass man ihn nur an Frankfurt verleihen konnte, wofür man mit Sicherheit noch einen Teil des Gehalts mitfinanzieren darf.

  12. Ollis sagt:

    Bei so vielen Halbwahrheiten und unbelegten Aussagen, die du hier produzierst, würde ich die Aussagen der Medien auch nicht verstehen ;).

    Auf drei Punkte will ich eingehen, die kann man auch hier nicht so stehen lassen:

    „Wir haben ein Stadion komplett neu und ohne Steuergelder hochgezogen, das noch immer nicht abgezahlt ist.“

    Dafür verkauft man jetzt Anteile des Stadions an die Stadtwerke. Das verstehst du also unter hochziehen ohne Steuergelder ;)?

    „wenn nicht vor zehn Jahren eben der FC Bayern Geld geliehen hätte“

    Hoeneß hat Dortmund eine Millionen Euro geliehen. Das hat den Verein sicherlich nicht gerettet, sondern es hat das Finanzkonstrukt von Niebaum und Meier nur verlängert und damit notwendige Reformen des Vereins herausgezögert.

    „Anleger freiwillig auf Geld verzichtet hätten, das ihnen zustand und von dem sie auch nach der wirtschaftlichen Erholung keinen Cent gesehen haben.“

    Auch das ist so nicht richtig. Es wurde auf kein Geld verzichtet, sondern der Auszahlungszeitraum wurde gestreckt.

    Und beim Vergleich der Gehaltsvolumen zwischen Dortmund und Schalke würde ich wirklich gerne wissen, ob du das mit Zahlen/Quellen bezogen auf die letzten 3-4 Jahre belegen kannst.

  13. Սաշա sagt:

    Das Geld an die Stadt soll zurückgezahlt werden, so ist es jedenfalls vorgesehen. Was die Gehälter angeht verweise ich auf einen Artikel, der so auf beinahe allen Portalen von Spox bis Focus zu lesen war:
    http://m.welt.de/article.do?id.....-Gehaelter
    Ansonsten ist Google dein Freund. Auch Schalke veröffentlicht übrigens jedes Jahr einen Konzernabschluss. Auch da kann man gerne mal einen Blick drauf werfen.
    Darüber hinaus bin ich eher weniger überrascht, dass die Dortmunder mal wieder eine ganz eigene Wahrnehmung der Realität haben.
    Das stellen sogar völlig neutrale Beobachter fest, die mit der Bundesliga überhaupt nichts zu tun haben und die auch keinerlei Sympathien oder Antipathien gegen irgendwelche deutschen Vereine hegen. In Gesprächen stelle ich immer wieder Verwunderung über die Dortmunder Selbstwahrnehmung fest. Und es kommen auch immer wieder die gleichen Fragen auf, wie ich sie mir auch stelle. Von der Fastinsolvenz zum Krösus, der mal eben den teuersten Vereinstransfer durchzieht und dann mit den Bayern wirtschaftlich in einem Atemzug genannt wird in weniger als zehn Jahren… wie geht das?

  14. Steffen sagt:

    Ich glaub Dortmund hat zwischendurch aber einen ganz anderen Schnitt! gemacht und mit geringen Kaderkosten sich bei hohen Einnahmen (Marketing, Fans usw.) quasi saniert und fängt das finanzielle Kräftemessen erst jetzt nach 2 Meisterschaften und 3x Qualifikation CL an. Dafür sind 10 Jahre eine nicht so kurze Zeit und es wurde sehr gute Arbeit geleistet.

  15. Ney sagt:

    Ok, Dortmund hat sich zu 49% verkauft, Bayern zu 20(?)%,
    da sollten wir uns zu 10% verkaufen und die 40-60 Mios
    daraus zum Schuldenabbau verwenden…

  16. Սաշա sagt:

    Das ist eben die Frage, ob wir das sollten, wollen oder wollen sollten.
    Wie Dortmund als Beispiel zeigt, aber auch der FC Bayern mit Audi und Adidas(plus evtl. ein neuer, war zumindest Dezember 2012 im Gespräch), kann man auf diesen Wegen Schulden verdammt schnell abbauen(denn der FC Bayern hat das Schlauchboot auch nicht vom Festgeldkonto auf einen Schlag bezahlt).
    Ich finde es aber gerade sympathisch und für unseren Club essentiell, dass wir e.V. bleiben. Ich fand es aber auch sympathisch, dass wir unseren Stadionnamen „nie“ verkaufen wollten, bis uns der Markt klar gemacht hat, dass das so nicht laufen wird und mittlerweile dürfte das die wenigsten noch stören.

  17. Ollis sagt:

    @Սաշա

    Was nutzt die Konzernbilanz, wenn ich die Schulden in meinen vielen Tochterunternehmen hin und her schieben kann, die in der veröffentlichten Konzernbilanz dann nicht zwingend auftauchen müssen?

    Und das du mir zu google rätst, nachdem du hier mit Halb- bzw. Unwahrheiten in Bezug auf Dortmund um dich wirfst, hat mal wieder einen ganz besonderen Charme. Aber ich will deine kleine Welt vom finanziell gesunden S04 nicht zerstören, der mit ein paar verkauften Anteilen saniert wäre und klinge mich an dieser Stelle wieder aus.

  18. Սաշա sagt:

    Ja, klink dich aus. Ist besser so. An Selbstherrlichkeit nicht zu überbieten. War man vor wenigen Jahren selbst noch finanziell tot und sportlich so erfolglos, dass sich die große Masse der schwarz-gelben Erfolgsfanschar gar nicht mehr als solche zu erkennen geben wollte, erteilt man der halben Welt nun schon wieder Ratschläge, was man so macht oder besser lässt.
    Gut, die Anteilseigner haben dann wohl doch noch Geld bekommen. Zwar später, aber dafür mehr als bei einer Insolvenz des BVB, soweit muss ich wohl zustimmen.
    Mit ein paar verkauften Anteilen wäre der FC Schalke durchaus wieder zum Großteil saniert. Der Löwenanteil der Verbindlichkeiten kommt noch immer durch das Stadion zustande. Das sind also keine laufenden Kosten, sondern Beträge, die man abzahlen muss und die dann verschwunden sind, anders als die Personalkosten, die meiner Meinung nach ebenfalls zu hoch sind und zwar schon seit Jahren. Die kann man jedoch senken.
    Aber bitte, erzähl uns doch mehr über die Halbwahrheiten von Steuergeldern, die an Schalke geflossen sind oder wie ihr eure Spieler ohne die zwei Mio. von den Bayern damals doch noch bezahlt hättet, weil euch ja sicher jeder andere einfach so, ohne Sicherheiten, soviel Geld anvertraut hätte.

  19. Steffen sagt:

    Ich bezweifel das die Personalkosten auf Schalke in den nächsten Jahren tatsächlich gesenkt werden können. Die Spieler die nachkommen oder gerade an die Mannschaft rankommen werden mit neuen Verträgen auch immer eine deutliche Aufstockung kriegen.
    Farfan, Draxler, Höwedes und Huntelaar verdienen nen ganzen Batzen und wenn ich seh was gewisse Bankdrücker (Barnetta) sich wohl einstecken dürfen … das wird nix mit weniger Personaletat.
    Kann man natürlich stemmen wenn die Verbindlichkeiten deutlich gesenkt wurden.

  20. Սաշա sagt:

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen, Steffen. Ich glaube auch nicht, dass die Personalkosten gesenkt werden. Ich meine nur, dass es möglich wäre.
    Sicherlich nicht unter Heldt, der offensichtlich Verträge wie zu besten Müller Zeiten verteilt und sicherlich nicht bei gleicher sportlicher Erwatungshaltung.
    Aber es wäre möglich.

  21. Maddin sagt:

    Ach, wenn man sich im europäischen Vergleich der CL-Teams einmal unsere Schulden bzw. Verbindlichkeiten anschaut, dann kann man sich mal ganz entspannt n Veltins aufmachen.
    Das sagenhafte „Festgeldkonto“ der Bajuffen dürfte mittlerweile genauso geschrumpft sein wie die Spareinlagen der griechischen Bevölkerung.

  22. Torsten sagt:

    Das sagenhafte “Festgeldkonto” der Bajuffen dürfte mittlerweile genauso geschrumpft sein wie ..

    Sie haben mit Anteilsverkäufen ihre Arena mehr oder weniger abbezahlt. Sie erhalten stets höchste Anteile aus der Bundesliga-TV-Vermarktung. Sie kassieren ungefähr in 9 von 10 Jahren Champions League-Geld, und zwar nicht „nur“ Gruppenphasenprämien, sondern recht regelmäßig Halbfinale- oder Finalgelder.

    Da schrumpft gar nichts. Da ist bezüglich Wachstum kein Ende abzusehen, und zwar „nachhaltiger“ als bei Clubs wie Chelsea oder ManUtd, denen ihr Investor zumindest theoretisch von heute auf morgen abspringen kann.

  23. matz sagt:

    Nun, Chelsea und ManUtd finanzieren sich aber nachhaltig aus denselben Quellen: Viel höhere Summen aus den in England absurd hohen TV-Verträgen und für mehr als die Gruppenphase der CL reicht es in der Regel auch. Mehr noch als in Deutschland war in England ja die CL lange eine geschlossene Gesellschaft.
    Und ein Investor in England ist ja nicht wie ein deutscher Mäzen, der von heute auf morgen abspringt. Er muss den Club verkaufen. Gut, im ungünstigen Fall für den Verein an einen weniger spendierfreudigen neuen Besitzer.

  24. Torsten sagt:

    Fast wie erwartet: Frisches Geld muss her.
    FC Schalke 04 stockt Unternehmensanleihe auf

  25. Torsten sagt:

    Das Thema Finanzen & Anleihe kann nun hier weitergeführt werden:
    Schalke finanziert nach Schalker Art

  26. Schalke finanziert nach Schalker Art sagt:

    […] Vernunft zulässt. Lesetipp: „Die dunkle Seite der Bundesliga“ – auch wenn ich an anderer Stelle bereits darauf […]

  27. Prasser wie Schalke 04 | Fanecho Bundesliga sagt:

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