Zahlensuppe

 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 
Ehrlich gesagt, nachdem ich diese Zahlen zusammengetragen und eine Weile auf mich wirken gelassen hatte, halte ich diese Darstellung für Mumpitz ohne Aussagekraft. Aber danke, dass Du es bis hier unten ausgehalten hast.



Stand: heute, d.h. die aktuelle Saison ist selbstredend nur bis zum 8. Spieltag erfasst
Spark: Axl
Datenquelle: WhoScored?com



18 Kommentare zu “Zahlensuppe”

  1. eakus1904 sagt:

    Mumpitz??
    Schick das mal an die Geschäftsstelle. Irgendwann ziehen die den Joker „Wir haben unsere Passquote stetig verbessert!“, da bin ich sicher! :-)

  2. Ney sagt:

    Wenn ich mich recht erinnere, geht aus Christoph Biermanns „Fussball-Matrix“ hervor, dass beim Fussball solche Daten nützlich für die Analyse sein können, anders als z.B. beim Baseball aber nicht für sich allein stehen und weiter qualifiziert werden müssen (eine verbesserte Passquote kann auch dadurch zustandekommen, dass weniger „Risikopässe“ oder dass mehr Sicherheitspässe gespielt werden, nicht durch verbesserte Technik).

  3. #Link11: Verbandsfußball | Fokus Fussball sagt:

    […] Torsten Wieland (Königsblog) hat Statistiken rund um Schalke gesammelt, glaubt aber selbst nicht an deren Aussagekraft. + + + […]

  4. Torsten sagt:

    Ja, dass ein Blick in die Statistiken nach einem Spiel sinnvoll sein kann, denke ich auch. Dann können die Zahlen gesehenes Belegen oder den Blick auf ungesehene Aspekte leiten, die man dann nochmal bedenken kann. Ich glaube aber, dass eine Zusammenfassung der Zahlen auf einen so großen Zeitraum wie eine Saison – und vor allem im Vergleich zu anderen – den Zahlen die Schärfe nimmt.

    Da passen sich die Werte auf einen Schnitt an, der kaum noch Unterschiede deutlich werden lässt. Kurios wird es geradezu, wenn man sich anschaut, welche Teams in den jeweiligen Kategorien besonders gut oder schlecht abschneiden. Das bekommt man dann nicht mehr mit dem tatsächlichen Erfolg oder Misserfolg übereinander.

  5. Ney sagt:

    Interessant ist dennoch, wie aussagekräftig die Verrechnung solch „kruder“ Kriterien für den Erfolg in der Liga ist. Die Spitzenreiter (Plätze 1-4) der „großen“ Ligen Deutschlands, Italiens, Spaniens und Frankreichs stehen allesamt auch im whoScored ranking vor ihren nationalen Konkurrenten (Plätze 5-18 bzw. -20 in den jeweiligen Ligen)! In England ist es etwas vermischter, aber auch dort gehören die 4 Ligabesten auch im whoScored ranking zur Spitze. Dass der HSV (europaweites Ranking Platz 12) und Stuttgart (Platz 13) noch vor z.B. Arsenal rangieren, ist dagegen etwas überraschend. Und Schalke steht auf Platz 52, was dem Tabellenstand in der Liga und der Gefühlslage entspricht.

  6. Carsten sagt:

    Mumpitz hin oder her
    Statistiken, Analysen und ungesehene Aspekte?

    bei Schalke gewinnt man den Eindruck das sich das Team um J. Keller immer auf die Schultern klopft und jeden Satz mit einem „Ja gut…“ beginnt!

  7. Miles sagt:

    Dieser Eindruck wird aber nicht von den Äußerungen nach dem letzten Spiel unterstützt, die waren durchaus selbstkritisch. Aber Eindrücke sind ja keine Aufarbeitung von Fakten ;).

    Ich würde die Zahlen vielleicht sogar aussagekräftig finden, hätte ich noch folgende Ergänzungen: Die Tabellen-Abschlussplatzierung des Erst- und Drittplatzierten der jeweiligen Kategorie, den Wert/die Platzierung des jeweiligen Meisters und den Liga-Durchschnittswert.

    Ich bin aber auch ein berüchtigter Excel-Kästchenschieber und liebe gelegentlich auch Statistiken mit unklarer Aussagekraft.

  8. Carlito sagt:

    Schöne Balken! ;)

  9. McP sagt:

    Statistisch gesehen ist Torsten Wieland auf den Plätzen 1 bis 3. Ich freue mich immer wieder, wenn Du etwas ausgräbst und aufbereitest.

    Wenn ich mich unter tausenden Statistiken entscheiden müsste, welche am besten den Erfolg oder Nicht-Erfolg der Spielsysteme beschreibt, würde ich mich für „erarbeitete Torchancen“ und „zugelassene Torchancen“ entscheiden. Eigentlich reicht auch die Differenz aus beiden. Ist diese besonders groß, ist die Spielweise (die „Handschrift des Trainers“) besonders erfolgsversprechend (was nicht gleichzeitig besonders attraktiv bedeuten muss).

    Oben sind ja nicht wirklich die Torchancen abzulesen. Als Indikator kann man bestenfalls die Torschüsse heran ziehen. Wenn man das spaßenshalber für Schalke macht, kommt für die Jahre heraus (in Klammern Punkte pro Spiel):

    +1,5(1,91) / -1,5(1,18) / +0,6(1,88) / 3,4(1,62) / -3,3(1,38)

    Mein erster Gedanke dazu ist, erstaunlich, dass Schalke auch in guten Jahren nur ein geringes Torschussplus hatte. Eine Erklärung könnte sein, dass auch in diesen Jahren nicht das System die Punkte geholt hat sondern die individuelle Qualität (sprich: das Geld).

    Aber wie geschrieben, die Torschüsse sagen letztlich nichts über die Qualität der Chancen aus.

  10. McP sagt:

    Korrektur: die diesjährige Differenz ist -3,1 (nicht wie o.g. -3,3)

  11. Սաշա sagt:

    Daran ist tatsächlich viel Wahres, McP. Nehmen wir die erste Magath-Saison. Da wurde keineswegs deutlich besser verteidigt, also deutlich weniger zugelassen als jetzt.
    Der Unterschied zwischen damals und heute spielt mittlerweile in München, ich kann mich aber beim besten Willen nicht an seinen Namen erinnern…

    Auch damals hatten wir nicht unbedingt optimale Außenverteidiger. Ein Lukas Schmitz zum Beispiel ist kein bisschen besser als Uchida. Aber selbst ein Lukas Schmitz konnte über sich hinauswachsen, in einer Viererkette, die einigermaßen gut abgestimmt war und mit dem steten Gefühl im Hinterkopf, dass hinter ihm jemand zwischen den Pfosten stand, der auch mal was ausbügeln kann, wenn er einen Fehler macht. Sowas gibt Selbstvertrauen und Sicherheit. Also etwas, womit keiner unserer drei Torhüter dienen kann. Dazu scheint allgemein die defensive Abstimmung nicht ganz gelungen zu sein. Das muss man ohne Zweifel Keller ankreiden.

    Den fehlenden Torhüter von gehobenem Bundesligaformat wiederum muss man Heldt ankreiden. Genau wie Marica, Obasi oder – wenn das Projekt endgültig für gescheitert erklärt wird – auch die Trainerwahl.

  12. blues sagt:

    @Սաշա

    „Den fehlenden Torhüter von gehobenem Bundesligaformat wiederum muss man Heldt ankreiden. Genau wie Marica, Obasi oder – wenn das Projekt endgültig für gescheitert erklärt wird – auch die Trainerwahl.“

    Wie es so schön heißt, „..die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche“, war ich letze Saison auch ein starker Kritiker von Heldt. Wegen seiner unglücklichen Tranferpolitik und Planlosigkeit. Mit Meyer, Goretzka, Prince und Aogo kommen die Transfers vielleicht langsam in den grünen Bereich. Einen Plan glaube ich bei Heldt auch erkennen zu können.

  13. Torsten sagt:

    Heldt handelt doch sehr durchsichtig, mit positiven Vokabeln könnte man es auch „nachvollziehbar“ nennen. Erfolg haben ist Pflicht. Dabei will er möglichst auch sparen. Droht der Erfolg auszubleiben, gibt er Geld aus, um über den dann erkauften Erfolg zumindest das Rad am laufen zu halten.

    So hat das übrigens zuvor auch Müller gemacht bzw versucht. Und wenn es diesmal auch wieder in die Buxe geht, könnte sogar Keller Heldts Rutten werden.

    Die Hoffnung auf einen „großen Plan“ habe ich jedenfalls aufgegeben.

    Btw: Ich glaube, auch wenn ich mal einen Beitag veröffentliche, der nur aus einem Bild von einem Baum besteht, kommen wir trotzdem am Ende zu einer Grundsatzdiskussion ;)

    Aber danke, mir gefällt das durchaus.

  14. blues sagt:

    @Torsten
    „Erfolg haben ist Pflicht.“
    Unterschreibe ich. Mittel- und langfristig erfolgreich wird Horst Heldts´ Kurs, nach den Transfers dieser Saison vermutlich erst, wenn es der nun fast komplett von ihm zusammengestellten Mannschaft gelingt, auch noch ein drittes Mal in Folge Champions League Gelder zu erspielen.
    Für die Schalker Spielweise bedeutet das für weitere 19 Monate: Punkte sind vorrangig gegenüber einer Transformation zu einer „schöneren“ Spielweise. „Besseren“ Fußball wird es aus meiner Sicht nur als Nebeneffekt von Zählbarem geben. Solange Keller mit der Mannschaft irgendwie punktet, wird Heldt ihm bei Kritik den Rücken freihalten. Ich glaube, wenn Heldt scheitert, diskutieren wir über, „wie geht 50+1 auf Schalke“.

  15. Mark Bern sagt:

    Sehr anschauliche Grafiken, auch wenn die Zahlen wirklich nichtssagend sind. Aber danke für deine Mühe. Ist trotzdem interessant bildlich zu sehen wie Schalke gegenüber der Konkurenz spielt.

  16. DeepBlue sagt:

    Da sich aus Statistiken immer viel subjektives lesen lässt, versiche ich das jetzt auch mal:

    Statistisch liegt das Dilemma in der extrem gesunkenen Anzahl abgefangener Pässe pro Spiel. Daraus könnte man den Schluss ziehen,

    – Passwege werden nicht zugestellt,
    – im Mittelfeld funktioniert die Abstimmung bei Gegenangriffen nicht,
    – in der Abwehr wird nicht energisch genug eingeschritten,
    – insgesamt spielt Schalke bei Gegenangriffen zu passiv und lässt sich das Spiel vom Gegner aufzwingen.

    Folge: weniger Siege, weniger Punkte, schlechtere Plazierung.

    Es leben die Statistik.

    Glück Auf!

  17. Torsten sagt:

    Hier noch das Foto zum Beitrag …

  18. Erwartungshatungsloch. Schalke gegen Chelsea. | schalkeleaks.org sagt:

    […] Über den Spielverlauf hinaus habe ich noch über einen weiteren Artikel in Torstens Blog nachgedacht. Nämlich den mit dem Titel Zahlensuppe. […]

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