Artikel im November 2013

Schalke am Scheideweg

Punkte sind zu jederzeit wichtig, und ein gegen Bayern München gewonnener Punkt ist in der Endabrechnung auch nicht mehr wert als ein gegen Braunschweig gewonnener Punkt. Trotzdem bedingen Saisonsituationen eine Mannschaft. Mehrere Siege oder Niederlagen in Folge wirken sich auf das Umfeld aus, heben oder senken die Stimmung. Siege gegen Konkurrenten bezüglich der eigenen Saisonziele helfen dabei, Abstand herzustellen; mit Niederlagen in just solchen Spielen kann man ebenso den Anschluss verlieren.

Genau jetzt schreibt der Spielplan dem FC Schalke 04 ein Programm vor, das durchaus dazu geeignet ist, die weitere Saison nachhaltig zu bedingen. Für Schalke stehen fünf Spiele in 16 Tagen auf dem Programm.

  • Samstag, 30.11.: Heimspiel gegen Stuttgart
  • Dienstag, 03.12.: Pokalheimspiel gegen Hoffenheim
  • Samstag, 07.12.: Auswärtsspiel in Gladbach
  • Mittwoch, 11.12.: CL-Heimspiel gegen Basel
  • Sonntag, 15.12.: Heimspiel gegen Freiburg

Nach dem 0:0 in Bukarest ist das Champions League-Spiel gegen Basel nun ebenso eine KO-Begegnung wie das Pokalspiel gegen Hoffenheim. Dazwischen geht es zum VfL Borussia Mönchengladbach, dem aktuellen Favoriten im Kampf um Tabellenplatz 4. Abgerundet wird das Programm durch Spiele gegen Stuttgart und Freiburg, wobei Stuttgart in jedem Spiel mit Leistungen von ziemlich stark bis recht schwach überraschen kann, und Freiburg zwar noch auf Platz 16 der Tabelle steht, gerade aber in den letzten vier Auswärtsspielen mit zwei Siegen und zwei Unentschieden wieder auf sich aufmerksam machen konnte.

Ein anspruchsvolles Programm für Schalke 04, mit immerhin vier Heimspielen, trotzdem mit für mich unvorhersehbarem Ausgang. Tatsächlich halte ich alles für möglich:
Dass Schalke danach, auf Bundesligaplatz 4 stehend, weiterhin in allen Wettbewerben vertreten ist …
Dass Schalke, ohne Pokalwettbewerb und ohne weitere Champions League-Teilnahme, mit 8 Punkten Rückstand auf Platz 4 in der Liga umherdümpelt …
Oder eben irgendwas dazwischen.

Ma’kucken.

Maues Spiel in Bukarest führt zu Endspiel um Platz 2

Am vorletzten Champions League-Spieltag kommt Schalke 04 in Bukarest nur zu einem 0:0. Die ganz schwache Partie lässt Schalke mit einem Endspiel gegen Basel um den Einzug ins Achtelfinale zurück.

In Schalkes Startaufstellung fehlten Draxler und Prince. Das ist ein deutlicher Verlust an individueller Klasse. Trotzdem waren, bis auf Christian Fuchs auf der linken Offensivseite und Ralf Fährmann im Tor, alle Positionen mit Spielern besetzt, die in den letzten Wochen regelmäßig erste Wahl waren. Dies war keine Ersatzmannschaft, dies war ein Team, dem ordentlicher Fußball zuzutrauen gewesen wäre. Aber das Spiel war nicht so.

Von Beginn an war es eine zerfahrene Begegnung. Schalke wollte, das war zu spüren, an Einsatz mangelte es nicht; wohl aber an Koordination. In der ersten Hälfte hatte Schalke mehr vom Spiel, dabei waren Max Meyer und Dennis Aogo die auffälligsten Akteure. In der zweiten Hälfte war Bukarest überlegen und Schalke wirkte mit zunehmender Spieldauer müde.

Neben Jermaine Jones hing Roman Neustädter völlig in der Luft, häufig wirkte er fehl am Platz. Ralf Fährmann spielte grundsätzlich solide, hätte aber beinahe in einer für ihn typischen, ungestümen Rauslauf-Szene einen Strafstoß verursacht. Felipe Santana bot eine ordentliche Leistung, Atsuto Uchida auch. Überhaupt kann man einzelnen Spielern wenig anlasten, es war nur so, dass das Zusammenspiel nicht klappte. Viele Fehlpässe prägten das Bild. Kaum wurde Raum gewonnen, ging der Ball auch schon wieder im Niemandsland verloren. Kaum wurde Tempo gemacht, trat der nächste auch schon wieder abwartend auf den Ball.
Obwohl mit Adam Szalai angetreten, spielte Schalke wie ohne Szalai. Wer mit Stoßstürmer spielt muss den Ball auch zu diesem bringen. 70 Minuten fand dies nicht statt. Erst der eingewechselte Julian Draxler schaffte es in den ihm wenigen verbliebenen Minuten noch 3 Mal, den Ungarn ins Spiel zu bringen, was noch zu drei gefährlichen Situationen führten.

Insgesamt hatte aber Bukarest die besseren Chancen. Zum Ende der Partie traten die Rumänen selbstbewusster auf, warteten nicht mehr nur auf Konter, wie in der ersten Hälfte, sondern begannen zu agieren. Das 0:0 muss wohl als passend erachtet werden, nach diesem Spiel, für das das Label „Champions League“ ein wenig nach Hochstapelei klang.

Nun findet am 11. Dezember auf Schalke ein echtes Endspiel gegen den FC Basel statt. Dafür schaffte sich Basel mit dem Sieg gegen Chelsea den Vorteil, dass ihnen ein Unentschieden reichen würde. Schalke muss liefern ist die negative Sichtweise. Schalke hat es selbst in der Hand die positivere. Sich ohne Hoffen auf die eigenen Stärken zu verlassen, geht aber sicherlich nicht.

Wörtlich: Clemens Tönnies

Ich sehe natürlich Fortschritte, gar keine Frage.

Clemens Tönnies ist der Babo von Schalke.
Deshalb sind kurzen Sätzen von ihm gedanklich grundsätzlich ein „Basta“ anzuhängen.

Es ging ihm dabei übrigens nicht um den Umsatz seiner Fleischfabrik und erst recht nicht um Schalkes Schuldenabbau, sondern um die Entwicklung der Schalker Profimannschaft unter Trainer Jens Keller.



Quelle: sid via RevierSport

Schon wieder 3 Gegentore statt 3 Punkte

3:3! Schalke 04 kassiert erneut 3 Gegentore und kommt trotz einer 2:0 Führung nur zu einem Punkt in Frankfurt.

Ab der 20. Minute bis zur Halbzeit spielte Schalke gut. Man ließ Ball und Gegner laufen, brachte sich ab und an in gute Positionen und kam zu Chancen. Dass diese Vergeben wurde regte kaum jemanden auf, schließlich führte Schalke bereits 2:0, man will ja nicht gierig erscheinen. Zur Halbzeit herrschte allgemeine Zufriedenheit, das Spiel lief in die richtige Richtung.

Dass Schalke 2:0 führte war allerdings mehr den Umständen, als der Stärke der Blauen zu verdanken. Eine abgefälschte Uchida-Hereingabe, ein Kopfball nach einem Freistoß – man freut sich über jeden Ball, der auf der richtigen Seite im Netz zappelt, aber bis dahin konnte Schalke keinen einzigen vernünftigen Spielzug auf den Rasen bringen. Im Gegenteil, in der ersten Viertelstunde war Frankfurt die agierende Mannschaft.

Dabei fiel auf, dass Eintracht vor allem immer wieder über die rechte Seite in Strafraumnähe kam. Mehrfach wurde der Ball aus dem linken Halbfeld weit auf die rechte Seite geschlagen, wo dann Sebastian Jung, Joselu oder manchmal auch Tranquillo Barnetta bereit standen. Sead Kolasinac als Schalkes Linksverteidiger rückte sehr weit in die Zentrale, wenn der Ball auf Schalkes rechter Abwehrseite war. Schalke wollte kompakt stehen, in der Mitte keinen Raum bieten. Armin Veh schien das in der Vorbereitung auf dieses Spiel als Ansatzpunkt ausgemacht zu haben.

Auch in der zweiten Halbzeit agierte Frankfurt hauptsächlich in dieser Diagonalen, und der Ausgleichstreffer wurde auch von rechts vorbereitet, wenn auch nicht als Ergebnis dieses „Musterspielzugs“. Sead Kolasinac war einfach zu weit von seinem Gegner entfernt, lies Sebastian Jung unbedrängt Flanken und ermöglichte dieses Tor.
Zu diesem Zeitpunkt wackelte aber freilich schon ganz Schalke, Frankfurt war längst am Drücker, nach dem 1:2 Anschlusstreffer in der 56. Minute. Hohe Freistöße in den Schalker Strafraum führen regelmäßig zu Toren, da mag man sich kaum noch wundern. Wenn, wie dieses Mal, Schalkes Torwart dabei erst vor, dann zurück, dann wieder vor und nochmal zurück läuft, um sich dann per Kopfball überlupfen zu lassen, sieht das allerdings extrem blöd aus.

Joselus Kunstschuss – auch von rechts – und Benedikt Höwedes‘ Ausgleich kurz vor Schluss machten das Spiel komplett, das Trainer Jens Keller später als „Wahnsinn für Trainer und Toll für die Zuschauer“ beschrieb. Ich kann mir nicht helfen, vielleicht bin ich einfach zu sehr Knusselkopp, aber ich fand es nicht toll. Mir ist es schwer gefallen, mich über den Ausgleich noch zu freuen, bei mir überwog die Enttäuschung ob des verschenkten Sieges. Dass Schalke nach dem ersten Gegentreffer derart zitterig, um den nächsten Gegentreffer bettelnd, über den Platz wankte, dass Schalke 90 Minuten nichts dagegen tat, die starke rechte Seite der Frankfurter besser in den Griff zu bekommen, das kann ich einfach nicht verstehen.

Schalke hat nun in 21 Pflichtspielen in dieser Saison bereits 8(!) Mal drei oder mehr Gegentore kassiert. Das kann offensichtlich gegen jeden Gegner passieren, da ist nichts sicher, nichts routiniert, jedes Spiel ist eine Wundertüte. Bezüglich der Tabelle bleibt vor allem, auf ähnlich schwankende Leistungen der Konkurrenz zu hoffen. Insofern ist es tragisch, feststellen zu müssen, dass Borussia Mönchengladbach nun auch plötzlich auswärts zu siegen beginnt.

Glück ist …

… für mich der immer nächste Spieltag der Blauen.

Ein tolles Stadion. Eine Mannschaft mit Stars und großen Talenten, die es erlaubt, nach oben zu schauen. Schalke spielt regelmäßig international. Ich mag diese Abende sehr, gegen Barcelona, Mailand oder Chelsea, das ist nicht selbstverständlich. Es ist nicht selbstverständlich, dass dieser Club, der schon so oft fast pleite war, regelmäßig Anlass zum Jubel bietet.

Ich mag es so, und doch ist das Geschehen auf dem Platz nicht das Wichtigste.

Ich empfinde es als Privileg, für den Weg zu Heimspielen Zug und Bahn nutzen zu können, statt mich an der Hatz um den besten Parkpatz beteiligen zu müssen. Ob den Kreisel lesend, twitternd oder sich mit anderen, gerne gegnerischen Fans unterhaltend, die knappe Stunde Anreise ist eine Zeit- und Raum-Schleuse zwischen Alltag und Spieltag.
Das Gefühl, wenn man zwei Stunden vor Anpfiff auf den mit Blau/Weiß gekleideten Menschen überfüllten Bahnhofsvorplatz kommt, ist ein besonderes. Dieses Wir-Gefühl, die Spannung. Dort, wie später im Stadion, treffen Daueroptimisten und Ständignörgler aufeinander. Ich freue mich über jeden Austausch, und ich bin froh, mit so vielen Menschen auf und um Schalke Kontakt zu pflegen. Von denjenigen, denen man nur grüßend zunickt, weil man sie immer wieder sieht, über die, die man nur über die Gemeinsamkeit, Schalker zu sein, besser kennenlernen durfte, bis zu Menschen aus dem Freundeskreis abseits des Fußballs, die der gleichen Leidenschaft verfallen sind.

Die Auswärtsspiele der Blauen verfolge ich in der Regel via Sky, in stets derselben Kneipe in Mülheim an der Ruhr. Die Gäste dort erscheinen mir als Sammlung aller verschiedenen Schalketypen. Besonders mag ich den älteren Herrn, ein echter Schalke-Rentner, der auch von den A-Jugend-Spielen der Blauen zu erzählen weiß, der zuviel erlebt hat um sich noch ernsthaft aufzuregen, und der letztens eine von Raúl unterschriebene Autogrammkarte dabei hatte, als er ahnte, dass ich meinen Sohn mitbringen würde, sie ihm schenkte. Einige Gäste, auch der Wirt, sind mir in ihrem Geschimpfe über Missgeschicke Schalker Spieler oft zu harsch, zu laut sowieso, aber damit weiß ich zu leben. Die riesige Leinwand, das Bier für mich, die Fanta für den Junior, die bei gutem Wetter draußen frisch gegrillte Rostbratwurst für unsere Halbzeitpause, das lässt den Besuch immer zu einer guten Zeit werden, egal ob am Ende gemeinsam gejubelt oder gemotzt wird.

Glücklich bin ich, dass die Umstände so sind, dass mir das alles möglich ist. Dass ich eine Dauerkarte habe. Dass ich mir Schalke und Schreiben leisten kann, finanziell wie auch zeitlich. Es ist nicht Selbstverständlich, dass die Familie die Wochenenden um meine Schalkezeiten herum plant, dass sie mich für viele Stunden entbehrt und ohne mich klarkommt. Das alles ist Teil meines Lebens, das macht mich froh, ist mein Glück.

Möge es noch lange so bleiben.



Derzeit ist das Programm der ARD, und für mich ist vor allem das Radio-Programm der WDR-Kanäle von Belang, auf das Thema „Zum Glück“ ausgerichtet. Die Sendungen brachten mich dazu, diesen Text zu schreiben.

Schalkewichteln 2013

… gibt es diesmal bei blogundweiss.de!

Max Schuhmacher alias der @eppinghovener hatte sich kürzlich dazu bereiterklärt, den Job zu übernehmen.
Ich bin umgezogen, hatte zeitweilig keinen stationären Rechner, kein DSL und ehedem viel um die Ohren. Deshalb konnte ich nicht für die ordentliche Durchführung der Aktion garantieren und mich entschieden, es in diesem Jahr sein zu lassen. Für 2014 plane ich, das wieder hier anzubieten.

Aber nun bitte erstmal hier entlang und mitwichteln!



Bild: Brenda Clarke

Beinahe souverän

Schalke 04 siegt nach Rückstand mit 3:1 gegen Werder Bremen. Trotz einer sehr engagierten Leistung der Bremer war es ein vollkommen verdienter Sieg, aufgrund der besseren Chancen und mehr Spielanteilen im zweiten Durchgang. Nach drei Punkten gegen Hertha unterstreicht Schalke gegen eine weitere Mannschaft im Formhoch den Anspruch, trotz Doppelbelastung um Platz 4 mitspielen zu können, wenn individuelle Fehler und Nervosität abgestellt werden.

In der ersten Halbzeit agierten die Bremer außerordentlich lauf- und zweikampfstark. Insbesondere setzten sie Schalkes defensives Mittelfeld mit aggressivem Pressing unter Druck. Schalke brauchte ungefähr 15 unansehnliche Minuten mit vielen Fehlpässen, um sich auf diese Spielweise einzustellen. Immerhin konnte man dank einer starken Innenverteidigung das Entstehen nennenswerter Chancen weitgehend verhindern. Zunehmend bekam Schalke dann auch den Ball unter Kontrolle und erspielte sich gute Chancen. Julian Draxler hätte nach schöner Vorarbeit von Adam Szalai das erste Tor erzielen müssen.
Kurz darauf warf dann aber erneut ein individueller Fehler die Schalker inmitten einer überlegenen Spielphase zurück. Wieder presste Bremen im Zentrum, Roman Neustädter wurde überrascht und verschenkte den Ball kurz vor dem eigenen Strafraum, Felix Kroos netzte kaltschnäuzig ein. Schalke reagierte zunächst verunsichert, erspielte sich dann aber durch schnelles Kombinationsspiel über die außen weitere gute Gelegenheiten vor der Pause.

Zum Seitenwechsel reagierte Jens Keller auf die schwache Leistung Neustädters. Dennis Aogo rückte von links ins zentrale Mittelfeld, Christian Fuchs kam für die linke Verteidigung. Die Maßnahme hatte Erfolg. Trotz des Pressings auf Jones und Aogo gab es nun deutlich mehr Ballsicherheit im Schalker Spiel, und Bremen zog sich in der Folge zurück. Dennoch folgte die wohl schwächste Phase des Spiels. Schalke schien Kraft und Ideen zu fehlen, um aus der neuen Überlegenheit Kapital schlagen zu können. Das Spiel plätscherte vor sich hin. Nach einem Patzer durch Timo Hildebrand, bei einem Rückpass in der 60. Minute, der Gott sei Dank folgenlos blieb, lagen die Nerven bei den Fans vollends blank. Die Erlösung kam kurz darauf aus dem Nichts.

Ballverteiler Dennis Aogo legte links auf Julian Draxler: Flanke, Kopfball Boateng, Ausgleich! Doch die Geduldsübung war noch nicht vorbei. Mit dem Schwung des Treffers im Rücken beherrschte Schalke das Spiel nun besser, zu echten Chancen kam man aber nach wie vor kaum. Erst in der 84. Minute klappte es mit einer Kopie des ersten Tores: Christian Fuchs flankte, Boateng köpfte –  2:1! Damit war die Luft bei Werder endgültig raus. Jefferson Farfan erhöhte nach Draxler-Vorarbeit in der Nachspielzeit auf den Endstand.

Trotz hohem kämpferischen Einsatz erspielte sich Bremen aus eigener Kraft nur sehr wenige Chancen gegen eine kompakte Schalker Hintermannschaft. Jens Keller fand in der zweiten Halbzeit durch die Umstellung im Mittelfeld die richtige Antwort gegen das Bremer Mittelfeld-Pressing. Nur die schlechte Chancenverwertung im ersten Durchgang, die zwischenzeitigen Tiefschlaf-Viertelstunden am Anfang jeder Halbzeit, sowie die zwei kapitalen Böcke von Roman Neustädter und Timo Hildebrand machten das Spiel am Ende doch zu einer kniffligen Aufgabe für die Mannschaft und die Nerven der Fans.

Erwähnenswert waren, neben Boatengs Vollstreckerqualitäten und dem quirligen Max Meyer, vor allem die Ballsicherheit und das Aufbauspiel von Dennis Aogo im Zentrum, und die neue, weniger draufgängerische Rolle von Jermaine Jones. Negativ fiel die mangelnde Chancenverwertung von Adam Szalai auf. Er kann zwar toll den Ball mit dem Rücken zum Tor behaupten und zusammen mit den Mittelfeldspielern kombinieren, aber im Abschluss wird er derzeit zu selten gefährlich.