Das Unwort der Woche

 
 
ver|ba|seln
 
 
Bedeutung:
aus Nachlässigkeit versäumen, vergessen, verlieren
 
 
Beispiele:

  • Gelder verbaseln
  • eine Chance verbaseln

 
 
Synonyme zu verbaseln:
verbocken, verbummeln, vergessen, verlieren, verschlafen, verschlampen, verschwitzen, versieben
 
 
Grammatik:
schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“



Mehr: Duden



26 Kommentare zu “Das Unwort der Woche”

  1. Erle72 sagt:

    Schalk, plural Schal|ke

    Bedeutung: jemand der gerne mit anderen seinen
    (auch schlechten) Spaß treibt,
    Schelm, Spaßmacher

    Beispiel: Ein Schalk, wer Böses dabei denkt.
    Schalke im Nacken haben.

    Synonyme: Blauweiß, zänkisch, emotional, wunderbar

    Grammatik: starkes Substantiv. Perfektebildung mit 04

  2. Lower Saxony04 sagt:

    Schaf

    1) mittelgroßes Säugetier mit dickem, wolligem Fell und beim männlichen Tier oft großen, gewundenen Hörnern, das als Wolle, Fleisch, auch Milch lieferndes Nutztier gehalten wird

    2)(umgangssprachlich) gutmütig-einfältiger Mensch (auch als Schimpfwort)
    Kosewort, besonders für Kinder

    Glück auf!

    oder schreibt man das „Schaaf“? Bin gerade unsicher …

  3. McP sagt:

    Glück im Unglück, ist eine der bekanntesten Parabeln aus dem Huainanzi aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., die die Sichtweise des Daoismus in Bezug auf Glück (das ist gut) und Unglück (das ist schlecht) erläutert.

    Beispiel

    Schalke verbaselt das Weiterkommen in der Championsleague, findet sich aber überraschenderweise im einst heißgeliebten Uefa-Cup wieder (neudeutsch: Euroleague).

    Variationen

    Unglück im Glück im Unglück

    Schalke verbaselt das Weiterkommen in der Championsleague, findet sich aber überraschenderweise im einst heißgeliebten Uefa-Cup wieder, allerdings wird der Cheftrainer beurlaubt.

    Glück im Unglück im Glück im Unglück

    Schalke verbaselt das Weiterkommen in der Championsleague, findet sich aber überraschenderweise im einst heißgeliebten Uefa-Cup, verliert den Trainer, bekommt aber einen neuen Cheftrainer, welcher durch Können und Geschick das Schalkepuzzle zu einem schönen Gesamtbild vereinigt.

    Unglück im Glück im Unglück im Glück im Unglück

    Der Uefa-Cup erweist sich als finanziell deutlich weniger attraktiv.

    Glück im Glück im Glück im Glück im Unglück im Glück im Unglück im Glück im Unglück

    Schalke verbaselt das Weiterkommen in der Championsleague, findet sich aber überraschenderweise im einst heißgeliebten Uefa-Cup, verliert den Trainer, bekommt aber einen neuen Cheftrainer, welcher durch Können und Geschick das Schalkepuzzle zu einem schönen Gesamtbild vereinigt. Der Uefa-Cup erweist sich als finanziell deutlich weniger attraktiv. Aber das kann durch das mehrmalige Weiterkommen mehr als kompensiert werden. Auf Schalke entsteht ein neues Wir-Gefühl und Aufbruchstimmung. Im Finale steht man letztlich dem gelb-schwarzen Rivalen gegenüber (welche es am letzten CL-Spieltag ebenfalls gerissen hat) und obsiegt in einem denkwürdigen Endspiel.

    (inspiriert durch http://www.stupidedia.org/stup.....gl%C3%BCck)

  4. blues sagt:

    Obwohl hier schon mit dem DUDEN gewunken wird, wünsche ich mir einen Sieg gegen Basel und anschließend ein unglückliches Ausscheiden im Achtelfinale und volle Konzentration auf die Bundesliga und auf die CL-Plätze..

    Weit weniger freuen tue ich mich auf die Europaleague.

    Allerdings freue ich mich, sollte es so kommen, schon auf die Kommentare über den neuen Trainer, der mit diesem, wie es hier dauernd kolporiert wird, überdurchschnittllich besetzten Team (beonders auf der AV-, der Sechser- und der Stürmerposition), die Doppelbelastung Europa League und Bundesliga an gehen darf.

  5. Torsten sagt:

    @Erle72:
    Starkes Substantiv, aber schwaches Gegenpressing …

    Lower Saxony04:
    „besonders für Kinder“??

    McP:
    Am Ende hatte ich ein Tränchen im Auge … naja, fast jedenfalls …

    blues:
    Du gehst davon aus, dass es eh egal ist, wer neuer Trainer wird, wenn denn jemand neuer Trainer wird?

  6. blues sagt:

    @Torsten
    Prinzipiell nicht, derzeit schon. Ich denke dein „Wunschtrainer“ bleibt aktuell genauso illusionär wie im Frühjahr. Leider.

  7. Hans sagt:

    Hoffentlich verbabbelt sich Horst nicht nach dem verbaseln.

  8. LowerSaxony04 sagt:

    @Torsten

    Schaf in der Bedeutung 2) Kosewort … das mit den Kindern steht so im Duden.

    Und als Substantiv hat das natürlich keine Perfektform, aber wenn es eine hätte, könnte man sagen:

    … hat schon mal das Double gewonnen …

    Glück auf

  9. blues sagt:

    OT: Der „Kicker“ muss eine Richtigstellung zu Draxler über das Netz schicken:

    Ich lach mich schlapp, selbst der Kicker wollte Salz in die Wunde streuen.

    „Wegen eines Übermittlungsfehlers in unserem Interview wurde eine andere Meinung von Draxler ins falsche Licht gerückt.

    http://www.kicker.de/news/fuss.....rview.html

  10. Ney sagt:

    Wo wir heut mal beim Lexikalischen sind.

    „Der Name dieser Ortschaft hatte in der Vergangenheit mehrere Schreibweisen: Scedelike, Sceleke, Scadelik, Schadelick, Schalicke, Schalecke, Schalcke. So entstand der Name Schalke im Laufe der Jahrhunderte. Der Name bezeichnete vermutlich eine kleine Ansiedlung und hieß so viel wie „Gegend um den Schädel“ oder „Siedlung an schädelförmiger Gegend“. “ (de.wikipedia.org)

    Nun denn! Auf, auf, Ihr Schädler! Weg mit der schlechten Laune!

  11. Der Hans sagt:

    Schalke bietet momentan viele Gründe, sich wegzuschädeln.

  12. Ney sagt:

    [Fortsetzungsroman, Folge 243]

    …Der Fiesling aber fand sie, jung und schön in blau und weiß, so Schaaf, dass er gleich im Keller so richtig Rangnick gehen wollte, aber sein GeBabbel tat ihr ihrer Seele Veh, so dass sie ein Tuchel um die Ohren schlang und flüsterte, „Ich Wilmotsen überhaupt nicht, Du biss ein‘ töften Kerl und bestimmt für einen lustigen Streich zu haben. Könntest Du Dich kurz mal Büskens, mein Heldt?“ Dem Wunsche kam er nach, neugierig geworden, so dass sie ihn mit ihrem frisch vom Schuster wieder hergerichteten Stiefel kräftig in das VerElgerte Rückgrat treten konnte. Wonach sie, nicht faul, sogleich aussem Haus und Effenberg lief, der ganz in der nähe lag und wo sie ihren Liebsten zu treffen hoffte. „Hach..“, so seufzte sie im Stillen, seiner gedenkend, „…nur Heynckes von Deinen strahlenden Lippen, und mein Glück wäre vollkommen – in meinen Augen bist nur Du allein ein richtiHermann…“

    Wenn das Ma’gath geht!

    [Fortsetzung folgt]

  13. Klopenner sagt:

    @Ney: Sehr sehr geil! Jetzt fühl ich mich gewappnet für das morgige Entscheidungsspiel! Danke dafür

  14. Schilzi sagt:

    @ Ney: astrein – herrlich wie beim willy astor…
    1:0 für uns morgen!

  15. P.Howard sagt:

    @Ney: supi!

  16. Frankblauweiss sagt:

    @Ney

    Du zauberst ein Grinsen auf des geplagten Schalkers Nichtgenauwissenwaspassiertaberauchnichthoffendaswasauchimmer-Gesicht.
    Danke für den Text.

  17. blues sagt:

    @Ney

    :-)

    Falls dir die Namen ausgehen sollten: Noch mehr Namen von arbeitlosen Fußballttrainern aus allen Ländern dieser Erde findest du hier:

    http://www.transfermarkt.de/de.....asics.html

  18. Torsten sagt:

    Ich denke dein “Wunschtrainer” bleibt aktuell genauso illusionär wie im Frühjahr. Leider.

    Ja, das ist wohl so, und das ist schade. Aber wichtiger wäre es, wenn man das Gefühl hätte, dass der jeweilige Trainer wirklich ein Wunschtrainer Horst Heldts ist – und kein gut gemeinter Kompromiss.

    Ma’abwarten.

    Der Name bezeichnete vermutlich eine kleine Ansiedlung und hieß so viel wie „Gegend um den Schädel“ oder „Siedlung an schädelförmiger Gegend

    Wenn man vom Parkplatz des Maritim-Hotels in GE Richtung Stadtgarten läuft und vor dem kleinen See steht, der da kommt … dann ist man am besagten „Hügel/Schädel“-Ort. Auf einem Stein ist dort eine Gedenktafel angebracht, die an den „Hof Schalke“ erinnert, eben den Hof der Bauernfamilie Schalke, der Keimzelle des Ortes.

    Gelernt habe ich das übrigens von Oli4 Kruschinski, bei einer seiner Mythos-Touren. Empfehlenswert!

    @Ney:

    Vielen Dank, großer Sport :-)

    Ich habe auch gleich an Willy Astor gedacht. Den durfte ich auch mal live erleben, in Stratmanns Theater in Essen. Sehr schön! Und ja, ich weiß, dass er „Stern des Südens“ gemacht hat … macht mir aber nix.

  19. blues sagt:

    Aber wichtiger wäre es, wenn man das Gefühl hätte, dass der jeweilige Trainer wirklich ein Wunschtrainer Horst Heldts ist

    Das „Gefühl“ entsteht bei mir aktuell und auch in der Winterpause nur, wenn er einen Nachfolger für Jens Keller aus einem aktiven Vertragverhältnis freikauft.

    Ich frage mich, ob Horst Heldt schon mal anfing die Rückzugslinien für Keller, für sich oder für beide aufzubauen, als er die Geschichte von der Haue für Jens Kellers` Sohn erzählte.

    Unabhänig davon zeigt diese und die Drecksmeldung des Kickers zu Draxler, wie weit das Kellerbashing unterhalb der Wahrnehmungsschwelle seiner Kritiker zwischenzeitlich fortgeschritten ist. Alle geben die Unschuld von Lande des Hofes Schalke.

  20. Torsten sagt:

    Über mein Gefühl zum nächsten Trainer denke ich nach, wenn ich weiß wer es wird. Die Frage, weshalb Horst Heldt die Story um Kellers Sohn öffentlich gemacht hat, stelle ich mir allerdings auch.

    Den Dreh von der peinlichen kicker-Story zu „geben die Unschuld vom Lande“ verstehe ich gerade nicht, ehrlich gesagt.

  21. Chris sagt:

    Die Story um Kellers Sohn ist von der Sache her richtig traurig. Aber hat HH sie platziert? Das wäre schon recht seltsam…

    Ich bin kein großer Fan der Arbeit von Jens Keller, aber bevor wir ihn durch einen arrivierten Trainer ersetzen, der Fußball von gestern spielen lässt, bleiben wir lieber dabei. Mir graut schon vor einer entsprechenden News in der Winterpause.

  22. blues sagt:

    @Torsten

    Unschuld vom Lande

    „Die Kritik an Keller, die anfangs polemisch war, ist auf der fachlichen Stufe angekommen.“

    Es sind Sätze, einer „tiefergelegten Kritik“ wie dieser aus derwesten.de, mit denen auf Keller ganz unschuldig weil „fachlich“ eingehauen wurde und weiter wird. Es gibt viele davon. Diese in Anspruch genommene Fachlichkeit und Faktizität existiert aber nicht als objektive Kategorie, es gibt nur Meinungen die nebeneinander stehen.

    @Zur Geschichte um Kellers Sohn und warum Heldt sie erzählte.

    Die Geschichte stellt jedenfall den Indikator für das „fachliche“ Kellerbashing auf tief rot.

    Den zweiten Effekt den ich sehe, betrifft den Nachfolger von Jens Keller und bringt zum Ausdruck „Das kann auf dich zukommen.“ und gehört in die von den Kellerkritikern gerne verdrängte Fragestellung „warum kein Trainer der zum Verein passt, auf Schalke trainieren will.

    Der dritte Effekt ist eine gesichtswahrende und nachvollziehbare Rücktrittsoption für Keller oder / und Heldt aus jetzt nachvollziehbaren,familiären Gründen. Ich sehe schon die Krodkodilstränen die Webseiten der Sportberichtserstattung runterrollen…

    @Chris

    In der Sportpresse wird es so wiedergegeben, dass Horst Heldt die traurige Geschichte erzählte.

  23. ExilDynamo sagt:

    @Torsten:

    Ich denke dein “Wunschtrainer” bleibt aktuell genauso illusionär wie im Frühjahr.

    Ja, das ist wohl so, und das ist schade.

    Wer wäre denn Dein Wunschtrainer?

  24. #Link11: Wunder gibt es immer wieder | Fokus Fussball sagt:

    […] der Knappen. Basels Trainer Murat Yakin will dagegen mit seinem Team Großes schaffen (WELT). Der Königsblog kürt “verbaseln” zum Unwort der […]

  25. Torsten sagt:

    @ExilDynamo:
    Ich kann mir natürlich mehr als einen Trainer gut auf Schalke vorstellen. Aber wenn ich ohne Einschränkungen einen auswählen dürfte, würde ich Thomas Tuchel wählen.

  26. Der Hans sagt:

    Unwort des Abends: Muskelfaserriss

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