Schalke beweist: Real Madrid ist die Nr. 1 der Welt!

Einzigartig, ewig, wertvoll: Schalke 04 entspricht bekanntermaßen dem Urmeter des Weltfußballs. In den letzten Jahren haben sich nahezu alle bedeutenden Clubs messen lassen. In der letzten Woche versuchten sich Real Madrid und Bayern München. Während Real ein 6:1 vorweisen konnte, kam Bayern München am Samstag nicht über ein 5:1 hinaus.

Dabei kam ein Treffer der Bayern auch noch durch einen fragwürdigen Strafstoß zustande. Schon zur Halbzeit kam die Frage auf, ob es bei dieser Messung mit rechten Dingen zugehe. Statt den Standardwiderstand zu liefern nutze Schalke 04 die Zeit vor den Augen der Weltöffentlichkeit zu einer Trainingseinheit. In Formation zeigte man Sidesteps und kurze Sprints nach vorne und hinten; eine Laufeinheit ohne Ball und Gegnerkontakt.

Angeblich wurde bereits eine offizielle Beschwerde madrilenischer Vertreter vorbereitet. Schalke sei befangen, so hieß es. Es wurde auf zahlreiche Verbindungen zwischen Schalke und dem FC Bayern verwiesen, wie die gute Nachbarschaft im katarischen Trainingslager, Bankettbesuche, Freundschaften unter den Spielern und gemeinsame gute Kontakte zur Fleischwirtschaft. Zur Anklage sei es nur deshalb nicht gekommen, weil den Spaniern klargemacht werden konnte, dass Schalke auch schon gegen Real, im letzten Spielabschnitt, auf normale Gegenwehr verzichtet hatte, so Insider gegenüber diesem Blog. Die naheliegende Vermutung, dass auch der von Münchens Rafinha für Schalke erzielte Treffer eine Rolle bei der Ruhigstellung der Madrilenen spielte, wurde allerdings von niemandem bestätigt.

Was bleibt ist die Enttäuschung für den deutschen Fußball, dass der Vorzeigeclub aus München hinter dem Ergebnis der Spanier zurückblieb, trotz starkem Beginn und Heimvorteil. Kaum brachte Schalke in der zweiten Hälfte den Standardwiderstand auf den Rasen, ging es mit der Trefferquote der Schützlinge Pep Guardiolas bergab.

Schalke 04 wiederum muss aufpassen. Die erste Halbzeit gegen München, sowie das letzte Drittel des Spiels gegen Real Madrid, waren eigentlich nicht gut genug, um als regulärer Test herhalten zu können. Schalke ist dabei, seinen guten Ruf zu verspielen. Bleibt es bei diesem Trend, steht zu befürchten, dass man auf längere Sicht auf das Testen europäischer Spitzenclubs verzichten muss.



50 Kommentare zu “Schalke beweist: Real Madrid ist die Nr. 1 der Welt!”

  1. Jan sagt:

    Ich bekomme schon aufrichtiges Mitleid von Leuten, die sich gar nicht für Fußball interessieren. Scheißwoche!

  2. Fabian sagt:

    @ Jan:
    Ich habe beim Bekanntgeben der Ergebnisse des Samstages im Autoradio extra weggedrückt, damit das Schalkeergebnis nicht an meine Mitfahrer gerät, die sich nicht für Fußball interessieren. Trotzdem mussten diese beim Wegdrücken leicht schmunzeln.

    Ich frage mich ja, warum Keller so defensiv gegen Bayern hat spielen lassen. Gerade ab der 40. Minute wurde Schalke stärker oder gleichwertig. Vielleicht lag das auch nur daran, dass die Bauern erst einmal genug Tore geschossen hatten, auch wenn sie wussten, dass sie damit schlechter als Madrid wären.

    Naja, immerhin gab es ein Unentschieden in der Zweiten Halbzeit. Das ist das einzig positive neben dem ersten Gegentor an Manuel Noya, auch wenn es ein Eigentor war. Was ich nicht verstehe:

    Mein bester Freund und auch Du, Torsten, halten den Elfmeter für fragwürdig. Ich halte ihn dagegen für berechtigt (bis auf die Rote Karte). Warum tut ihr das? Oder ist es doch eine Schwalbe bzw, normaler Zweikampf?

  3. McP sagt:

    Wenn die richtige Antwort „Jens Keller“ ist, hat man die falsche Frage gestellt.

  4. ExilDynamo sagt:

    @Torsten:
    Herrlicher Blog!
    Wenn man 2x drüber geschlafen hat, kann man sowas wirklich nur noch mit Galgenhumor nehmen…

    Mal sehen, wie kurzweilig diesmal die Kommentare werden, denn jedwede Analysen zu Taktik, Auf- und Einstellung usw. kann man sich eigentlich sparen (oder aus dem Real-Blog übernehmen).

    Bis Samstag.

  5. Manfred sagt:

    Mein Zaunpfahl sagt wienkend: Widerlich, wi du hier wider mal wield über Schalke herziehst, Herr Wiland.

  6. Detlef (Doktor_d) sagt:

    Sarkasmus ist eine Art mit der vergangenen Woche umzugehen. Mir hat Sarkasmus am Samstag geholfen die erste Halbzeit zu überstehen.

    Aber es lässt sich leider, oder Gott sei Dank, nicht alles mit einem Lächeln übergehen.

    @exildynamo
    Das mit der Taktik kann man zum Beispiel nicht so einfach unter den Teppich kehren, denn gegen die Bayern wurde zuerst eine andere Taktik ausprobiert, anders kann man das wohl nicht sagen, als wie sie gegen Real gespielt wurde. Und die Taktik vom Samstag haben die Spieler wohl nicht verstanden, bzw, sie wurde zu wenig geübt.

    http://www.derwesten.de/sport/.....58600.html

    Für mich bleibt als Frage an die Spieler im Raum stehen: Warum man weder mit der einen, noch mit der anderen Taktik eine vernünftige Leistung bringen kann?

    Und jetzt auch noch nächsten Wochenende gegen Hoffenheim. Die gegen haben gegen Wolfsburg 6 Stück geschossen. Gegen Wolfsburg. Gegen die hat Schalke grad mal mit Ach und Krach gewonnen. Blanke Angst überfällt mich.

  7. Carsten sagt:

    wahrscheinlich geht’s nur noch mit entsprechendem Galgenhumor….

  8. Kowski04 sagt:

    Unklar, offen und wettbewerbsverzerrend ist auch die fragwürdige Rolle von FM. Hat er nicht erst durch seine hinterlistige Einkauspolitik und dem Verrat aller Bergmannsiedlungen beiden Parteien gleichermaßen einen Vorteil verschafft? Welche Rolle fällt Raul zu? Bereitet FM einen Einstieg eines Investors via der PL aus England vor? Wo sind die kleinen Gruppen um uns zu retten?

  9. Erle72 sagt:

    Genaugenommen könnte es auch so gewesen sein:
    Schalke 04 zeigte sich auch in dieser Woche als Hort taktischer Innovationen. Wo die eigentumsbesessenen Bayern den „Ball sein mia –Stil“ pflegten wurde im Gelsenkirchener Denktank an der revolutionären Taktik der Raumversteckung gearbeitet. Dieses hochkomplexe System basiert auf mathematischer Psychologie. Der Spieler muss aus den ihn umgebenden Gegnern gedanklich ein Vieleck bilden. Mit einer einfachen Triangulation kann er dann genau den Punkt berechnen, der in diesem Polygon von allen Gegenspielern am weitesten entfernt ist. Besagte Gegenspieler sollen durch dieses extravagante, aggressiv demütige Verhalten so irritiert werden, dass sie den Ball und ihr Spiel vergessen. Der sichere Sieg wäre unserer gewesen. Leider versagten unsere Kicker schon in der dritten Minute. Die unerlaubte Annäherung an einen Bayernspieler führte zu einem Freistoß und anschließend ins Verderben. Selbst das Lautwerden des Trainers konnte die Magie der ersten zwei Minuten nicht wiederherstellen – schade.

  10. leoluca sagt:

    Nach dem Debakel gegen die Weltnummer 1 fand ich die Idee mit den drei 6ern, also im 4-5-1 die Mitte zu machen und die Außen doppeln, gar nicht schlecht, um schon nach 30 Minuten zu wissen, dass die Mannschaft mit der einen wie mit der anderen Aufstellung vollständig wegkippt.
    Von Taktik konnte ja nicht eigentlich die Rede sein. Ich weiß gar nicht, was die meinen, die sich nachher über die falsche Defensiv-Taktik beschwert haben. Ich habe keine gesehen.

    Diese Mannschaft ist mir ein komplettes Rätsel – das Trainerteam eingerechnet.

  11. Don Altobello sagt:

    Die „FAZ“ schreibt heute, dass Armin Veh die Eintracht zum Ende der Saison verlässt. Ich wage mal die Prognose, dass der zur neuen Saison bei uns anfangen wird.

  12. RWDJojo sagt:

    Schon in der letzten Saison war der Schalker Auftritt in München peinlich, da man scheinbar kein Interesse hatte, auch nur ansatzweise offensiv etwas zu machen. Am Samstag wurde dies in der 1. Halbzeit noch getoppt. Ich habe zwischenzeitlich nicht nur befürchtet, sondern auch gehofft, dass es zweistellig wird. Wenn man so spielt, wie in den ersten 43 Minuten, dann ist es völligst egal, welche Taktik der Trainer vorgegeben hat. Solche Spiele sieht man eigentlich nur im August, wenn Sechstligist in der ersten DFB-Pokalrunde auf einen Bundesligisten trifft. Und selbst da sind es lediglich 2-3 Spiele, bei denen es nach 30 Minuten 4:0 steht.
    Mit dem Real-Spiel war ich irgendwie nicht ganz so unzufrieden. Das lag in erster Linie daran, dass man über 90 Minuten versucht hat nach vorne zu spielen. Das war zwar auch etwas zu naiv, aber wenigstens mutig. Am Samstag war das überhaupt nix.
    Trotzdem wundert es mich, dass man gegen Bayern mit einer solchen Taktik aufgelaufen ist. Hat das Schalker Trainerteam keine Gegnervorbereitung gemacht? Aus den letzten Wochen musste man doch erkannt haben, dass die Bayern nur einigermaßen in Schach gehalten werden können, wenn man sie früher attackiert und selber auch aktiv seine Chancen nach vorne sucht (siehe Nürnberg oder Arsenal). Die 2. Hälfte hat ja gezeigt, dass man mit einer engagierteren Leistung wenigstens einigermaßen mithalten kann. Warum geht das nicht von Beginn an?
    Übrigens hätte ich nach dem Elfer und dem Feldverweis einen anderen oder weiteren Wechsel vorgenommen. Boateng hätte vom Platz gemusst. Schon vor dem Elfer ist er mir einmal negativ aufgefallen, als er eine Flanke per Trickschuss (Schussbein hinterm Standbein) ins Toraus befördert hat. Sowas macht man wenn man 4:0 führt und nicht bei einem 0:4-Rückstand. Der „Pass“ auf Papadopoulus vorm Elfer war dann die Krönung. Für diesen „Pass“ müsste man den Prinzen so lange intern sperren, bis Papa auch wieder spielberechtigt ist.

  13. NotMikLess sagt:

    Good one!
    Ich hoffe jedenfalls, daß Hotte mit der kryptischen Ankündigung auf kommende Spielzeiten und mögliche Konsequenzen auch Teile des Trainerteams meinte. Denn auch wenn ich Effes Kommentare am Samstag tlw. suboptimiert fand, in einem Punkt hat er Recht. Wenn man mit den großen Jungs spielen will, braucht man entsprechendes Material. Im Team, im Umfeld und auch im Trainerteam – das einzige was definitiv absolute Weltklasse ist, sind die mit den blauen Herzen. Davon sitzen die meisten aber um den Rasen rum. Auf dem Feld und auch der Bank, aber auch im direkten Umfeld, ist da Potential – sorry.
    Und die Roten haben das nunmal mit Heynckes hinbekommen. Die haben Teamgeist UND hochklassige Konkurrenz im Kader und das ist die Richtung, die man gehen muss. Und was die letzte Woche angeht… Ei drüber und ans nächste Spiel gedacht.

  14. der grafschafter sagt:

    traurig, das gerade die spieler unser leitbild nicht akzeptieren. bzw, ansatzweise umsetzen. (kampf, einsatz, wille, identifikation.)
    fährmann heißt ja wirklich so, und nicht fähr-memme. hut ab vor ihm.
    ansonsten geht nur ein wirklicher neuaufbau in der kommenden saison.
    um spieler wie ayhan, advidja, goretzka,meyer. von den alten evtl. noch
    matip, höwedes, papadopulos.
    mit boateng das hat manchmal funktioniert gegen gegner auf augenhöhe,
    ansonsten hat man ihm wohl in milan alle zähne gezogen.
    farfan nutzt seine situation (keine konkurrenz)genüßlich aus, um die eigenen fans vorzuführen (lockerer plausch nach dem debakel im mittelkreis).
    schade, ihn habe ich bisher immer gern gesehen. er war ja manchmal der
    einzige lichtblick. über neustädter brauch man nicht mehr zu reden.
    zu wirr ist sein spiel.
    und johann, sorry julian draxler? was soll das???
    hat er nicht bei REAL gesehen was einsatz, teamgeist, hingabe für
    die mannschaft bedeuten? ganz schwache spiele von ihm. m.e. soll
    er im sommer weggehen.
    dem verein werde ich immer treu bleiben, die aktuelle mannschaft ist da im moment zweitrangig.

  15. Königsblau MS sagt:

    Und noch einmal: Ohne unseren Fährmann wären wir zweistellig baden gegangen.
    Kellers niederschwellige Schlafwagenrhetorik scheint die Mannschaft spielerisch auf dem Platz umsetzen zu wollen. Da hat die Sportpsychogologin Theresia Holst auf Schalke einiges zu tun. No system – no fun … Munter bleiben!

  16. P.Howard sagt:

    Es ist nichts weiter passiert, als dass man gegen Real und Bayern verloren hat. Zufällig innerhalb einer Woche.
    Und damit war auch zu rechnen.
    Es ist immer noch die gleiche Mannschaft und derselbe Trainer.

    Wichtig ist nur der nächste Spieltag!

  17. Deus Vult sagt:

    Am Tag nach dem Real-Spiel gab es in der WDR-Lokalzeit einen Nachbericht, der auch auf die Psychologin fokussierte. Sie hat an dem Tag mit den Spielern, die nicht zum Einsatz gekommen waren, im alten Parkstadion gearbeitet. Ihr Job bestand darin, die Bälle wiederzuholen, die in den Weiten der ehemaligen Nordkurve verschwunden waren…

  18. Mario sagt:

    So,
    jetzt haben also zwei Supermächte des internationalen Fussballs ihren atomaren Stellvertreterkrieg auf unserem Territorium ausgefochten.
    Nach dem pubertären Schwanzvergleich, welche Mannschaft die weltallerbeste aus der weltallerstärksten Liga des ganzen Universums ist, und sich Herr Guardiola auf dieses alberne Spielchen eingelassen hat, stelle ich also fest: es ist mir egal.

    Ich frage mich vielmehr, warum Herr Guardiola immer noch so versessen darauf ist, Regal Madrid zu zeigen, wer der Beste ist.

    Und warum die Pest des Südens immer noch so extrem darauf erpicht ist, uns in jedem, aber auch jedem Spiel zu demütigen.
    Bis auf wenige Ausnahmen spielen die Doofköppe in den anderen Spielen deutlich lockerer. Haben die denn immer noch so einen Schiss vor uns?
    Tja, wie auch immer, wennse meinen, sollnse doch.

    Alle regen sich über Schalke auf. Warum? Es reicht nicht für ganz da oben. Für uns nicht, aber auch für alle anderen nicht.
    Wo ist das Gebrüll über Favre und seine Angsthasentruppe? Warum fordert keiner den Skalp von Hyppiä? Wieso darf Luhukay noch weiterleben?
    Wer lacht sich über Wolfsburg kaputt? Für xx Millionen „verstärkt“, und fangen sich trotzdem sechs Dinger, und das noch nicht mal in Bayern.

    Mannonmann, jetzt stehen wir eben mal eine Woche im Regen. Wir haben früher immer gesagt: lieber einmal fünfnull als fünfmal einsnull verlieren.
    Genauso wenig, wie die Spiele nach der Winterpause alle spitze waren, ist jetzt wieder alles Mist. Die einzige Sorge, die ich habe, sind die angeblichen mannschaftsinternen Querelen, aber wenn die genauso gravierend sind, wie die kürzlich noch bejubelte neue mannschaftliche Geschlossenheit, hat die Presse die ja dann auch flugs wieder weggeschrieben.

    Was für mich bleibt, ist die Tatsache, dass der Spieltag von den Punkten her kaum besser hätte laufen können. Ist kaum was kaputt gegangen, das Torverhältnis war eh schon schlecht, die aus dem anderen Dorf fangen wir auch nicht mehr ein, aber dann wird´s doch spannend!

    Wer mit uns tauschen möchte: Finger hoch!

    Grüße,

    Mario

  19. leoluca sagt:

    @don altobello

    Nicht nur geht Veh aus Frankfurt weg, Tuchel hat bisher in Mainz nicht verlängert. Wird spannend.

    PS: Bist du der, den ich – alte Forumszeiten – vermute?

  20. NotMikLess sagt:
  21. Dropkicker sagt:

    Eins muss man Laborant Keller lassen, seine Bilanz gegen Bayern ist atemberaubend.

    0:5
    0:4
    0:4
    1:5

    Vier Spiele verteilt auf 13 Monate und alle gleichermaßen geprägt von einer leb-, kopf-, kampf-, und chancenlosen Schalker Mannschaft, das nenne ich Konstanz.

  22. Der Hans sagt:

    Die vier Spiele vor Keller wurden allerdings auch nicht erfolgreicher beendet (1:4, 0:2, 0:2, 0:2). Angesichts der Verpflichtungen in den letzten zwei Jahren ist die Zunahme von Gegentoren schon fast als selbstverständlich anzusehen.

    Immerhin sind wir das Thema „Schalke trifft nicht gegen den Ex“ endlich los.

  23. Markus sagt:

    Lasst doch mal die Kirche im Dorf.
    Ich fand das Spiel gegen Real nicht so schlimm. Immerhin haben wir ja nach vorne gespielt. Ich denke das war auch Kellers ursprünglcher Plan für das Bayern Spiel. Den durfte er vermutlich aber nicht umsetzen, well HH das nicht wollte. Ihm gefiel das ja auch gegen Real nícht. So Punkt.
    Wichtig ist jetzt wie der Rest der Saison läuft und da bin ich mal gar nicht so pessimistisch. Lasst uns doch mal abwarten was passiert. Neue Trainerdiskussionen bringen uns jedenfalls aktuell nicht weiter. Wie wäre es denn mal mit etwas weniger Schaum vorm Mund und mehr Realismus?

  24. ReinerEdelmann sagt:

    Der Auftritt war schon niederschmetternd – aber, wie (zurückübersetzt) die englischen Kommentatoren zu Beginn der 2.Halbzeit sagten: „Gegen Real und Bayern zu spielen, ist ein anderer Sport.“

    Unsere Leistung war bescheiden, die der Bayern herausragend. Kommt dann noch ein frühes Tor hinzu, geht es eben 1:5 aus.

    Ich halte es mit Bruchhagen: Die Schere geht national und international immer weiter auseinander.

    Samstag ist es wichtig – das wird schwer genug.

  25. seit82 sagt:

    Kann dem Beitrag nur zustimmen. Da war mehr drin, aber was soll man machen. Es gibt halt Tage, da läuft’s nicht. Möchte noch keine Krise des FCB heraufbeschwören, aber man muss diese neue Entwicklung schon sehr genau beobachten.
    Egal, Schwamm drüber. Man kann nicht alles haben. Nr. 2 ist ja auch nicht so schlecht.
    Leicht geknickte rot-weiße Grüße aus dem Süden.

  26. Jochen sagt:

    Danke, Torsten, der Woche kann man nur mit Ironie begegnen, anschließend abhaken und an Samstag denken.
    @Mario: Zustimmung in allen Punkten.
    zur Trainerdiskussion: ist so überflüssig wie ein Kropf, schon gar nicht an Veh denken, wie man an Frankfurt mal wieder sieht.
    Die Ergebnisse waren so (oder so ähnlich) zu erwarten. Ärgerlich natürlich, wenn sich eine Mannschaft nach nur einem Tor so aufgibt. Da war eben der Schock vom Mittwoch auch noch in den Knochen.
    Vier Spiele nach der Winterpause waren weitgehend gut. Also: eine Woche Zeit daran wieder anzuknüpfen, auf gehts Jungs, lasst euch nicht hängen….Kopf frei machen und an Hoppelheim denken (aber da natürlich nicht an die letzten Begegnungen), überlegen, wie wir die knacken können!

  27. Mario sagt:

    Und eines möchte ich hier noch ganz dringend loswerden, und zwar an alle, die dauernd auf Draxler schimpfen.

    Erstens: er ist gerade mal zwanzig.

    Zweitens: die Führungs- und Identifikationsfigur, zu der er gemacht worden ist, wollte er doch nicht selber sein. Dazu hat ihn die Vereinsführung mangels charismatischer Alternativen und zur Untermauerung des neuen Kurses mit jungen, eigenen Spielern gemacht.

    Drittens: 45 Millionen ist er dann wert, wenn wieder irgend ein Psychopat aus Selbstverherrlichung das Geld für ihn auf den Tisch legt. Er hat doch nie behauptet, so viel wert zu sein.

    Viertens: wenn schon der finanzielle Wahnsinn um sich greift, und man sich bzw. den Verein davor nicht schützen kann, muss man zumindest versuchen, davon finanziell zu profitieren. Und genau das hat HH getan. Und, ganz ehrlich: wenn er auch bei Bekanntwerden der Summe belächelt worden ist, halte ich sie jetzt für noch zu niedrig! Aber irgendwo war wahrscheinlich die Schmerzgrenze erreicht, ab der Draxler sich dagegen gewehrt hätte.

    Die Frage, ob er so viel wert ist, halte ich per se für falsch, wer will das beurteilen? Sie müsste viel eher heißen: wem er so viel wert ist. Und seid versichert, da findet sich schon jemand. Gelle, Uli?

    Fünftens: er wird nicht in der Lage sein, den Kahn alleine zu ziehen. Damit ist ja selbst der hoch gelobte Özil überfordert, der regelmäßig untergeht, wenn´s um die Woscht geht. Aber er könnte ein wichtiger und starker Spieler sein, wenn sich die Meckerköppe langsam von ihren überzogenen 45-Millionen-Superstar Erwartungen an ihn verabschieden, und sich einfach mit dem zufrieden geben, was er kann. Das ist mehr als die meisten anderen da draußen.

    Zum Schluss für die Schwarzseher die Tendenzen der letzten vier Halbzeiten: 0-2. 1-4. 0-4. 1-1.
    Also, klar: die Krise ist überwunden, als nächstes folgt eine gewonnene Halbzeit, dann kann´s auch mit einer Unentschiedenen weiter gehen.

    Grüße,

    Mario

  28. leoluca sagt:

    Wenn Torsten darauf hinweist, dass Schalke nach dieser Woche in der Gefahr steht seinen guten Ruf zu verspielen und auf längere Sicht auch die CL-Teilnahme, dann kann man das wohl schlecht als „Abhaken“ bezeichnen.

    Ich finde, die Analysiererei muss irgendwie weitergehen. Nächster Versuch:

    Könnte es evtl. sein, dass unsere Mannschaft in den ersten Spielen des Jahres deswegen einigermaßen gut aussah, weil sie immer dann gut ist, wenn sie angreifen und nach vorn kombinieren kann, aber plötzlich richtig wegkippt, wenn sie eine kluge Verteidigungsstrategie benötigte?

    Viele unserer Spieler, vor allem viele Junge, sind für den Offensivfußball gut bis hervorragend ausgebildet, evtl. eher nicht für eine kluge Defensivordnung. Das Problem fängt nicht erst hinten bei der Viererkette an, sondern viel weiter vorn. Unsere Mannschaft sieht schnell schlecht aus, wenn sie das gute alte Rangnick’sche Pressing spielen müsste, die frühe Balleroberung, das Gehen auf den zweiten Ball etc.

    Kann unsere Mannschaft wirklich Pressing spielen? Ein Pressing, mit dem man sich gegen mächtige Offensivgegner wehren kann.

    Wenn da ein Problem liegen sollte, dann wäre Trainerdiskussion absolut notwendig und keinesfalls überflüssig.

  29. elbdeichrutscher sagt:

    Die beiden Niederlagen waren vorhersehbar, wenn auch nicht vom Spielverlauf (die teilweise erfolgte Selbstaufgabe war wohl kaum zu erwarten) und von der Höhe.

    Zum Glück war in beiden Spielen der Keeper unser Bester, sonst hätte es auch leicht zweimal zweistellig werden können.

    Vielleicht sollte man ( um den Aspekt der Trainingseinheit mal zu Ende zu denken) nach Madrid nur Spieler mitnehmen ( bzw in die Startelf stellen, die noch keine CL-Erfahrung haben oder in den letzten Wochen kaum spielen durften) und auf diese Weise die Nerven der anderen Spieler schonen, um nicht völlig das Selbstvertrauen für die Liga einzubüßen.
    Zwei- oder Drei-Klassen-Unterschied hin oder her, in den Köpfen bleibt sicher etwas hängen, vor allem bei den jungen Spielern.

    Abhaken für den Moment, Samstag wieder volle Konzentration und Rückrundenneustart, schöne Idee eigentlich…und dann ( frei nach Mario) eine Halbzeit unentschieden, die nächste gewinnen (wir wollen ja nicht gleich wieder übertreiben ;)…)

  30. Chris sagt:

    Samstag ist es wichtig – das wird schwer genug.

    So isses.

  31. steigersohn sagt:

    Es fehlt mir noch der Hinweis auf eine neu formierte und während des Spiels zusätzlich geflickte Abwehr. Dort ist auch leider gerade keine Besserung oder bzw. Möglichkeit zum Einspielen in Sicht.
    Und die rote Karte war deshalb keine, weil der Ball nicht mehr in Reichweite war.-Sonst hätte „Idiot“ nicht fallen/sich nicht berühren lassen können. Der Schiri muss da einfach weiterlaufen lassen. Find ich.

    Eine Schalker Mannschaft, die so einbricht, ist scheisse, ok. Aber der Anfang gegen Real war wirklich ganz stark. :)war halt so.
    Und noch zur Erinnerung: Wer blanke Ergebnisse überbewertet, legt damit einen hervorragenden Beweis dar, dass der/diejenige wenig Ahnung hat. Man denke da nur an gewisse Public Viewing-Erlebnisse oder TV-Kommentare. Muss daran erinnert werden!?(glaub nich)-Darf aber hoffentlich!:)

    Nächstes Mal!

  32. Torsten sagt:

    @steigersohn:

    Und noch zur Erinnerung: Wer blanke Ergebnisse überbewertet, legt damit einen hervorragenden Beweis dar, dass der/diejenige wenig Ahnung hat. Man denke da nur an gewisse Public Viewing-Erlebnisse oder TV-Kommentare.

    Ganz ohne die Bewertung des Aussagenden, blanke Ergebnisse zu bewerten ist zu simpel, dieser Aussage stimme ich vollumfänglich zu. Nur der Kontext Deines Kommentars lässt mich zweifeln, ob wir wirklich dasselbe meinen.
    Meines Erachtens führt das dazu, dass man bspw. ein 0:1 durchaus ok und ein 1:0 durchaus schwach bewerten kann. Dass das 1:5 gegen München nicht a.G. des Ergebnisses, sondern auf Grund des Zustandekommens anders zu bewerten ist, als ein vielleicht unglückliches 0:1 in München, steht m.E. außer Frage. In diesem Fall stellt das Ergebnis die krasse Unterlegenheit doch recht anschaulich dar.

    @leoduca:

    Könnte es evtl. sein, dass unsere Mannschaft in den ersten Spielen des Jahres deswegen einigermaßen gut aussah, weil sie immer dann gut ist, wenn sie angreifen und nach vorn kombinieren kann, aber plötzlich richtig wegkippt, wenn sie eine kluge Verteidigungsstrategie benötigte?

    So krass würde ich das nicht sehen. Mit Prince/Neustädter in der zentrale hatte S04 in den ersten Rückrundenspielen vor allem auch defensiv mehr Stabilität als in der Hinrunde. In diesen Spielen machten sich auch Spieler wie Meyer, Obasi, Huntelaar sowieso verdient, den Gegner tief zu halten. Eher kann man m.E. zu wenig Flexibilität vermuten, will heißen: S04 kann jetzt eben so verteidigen, aber anders klappt schon nicht mehr, was gegen unterschiedliche Gegner sehr unterschiedlich erfolgreich ist. Aber auch dahingehend sollte man noch nicht zu grundsätzlich urteilen.

    @Mario:

    Zweitens: die Führungs- und Identifikationsfigur, zu der er gemacht worden ist, wollte er doch nicht selber sein. Dazu hat ihn die Vereinsführung mangels charismatischer Alternativen und zur Untermauerung des neuen Kurses mit jungen, eigenen Spielern gemacht.

    Ich bin sehr für jede Verteidigung Julian Draxlers. Er ist ein wahnsinnig talentierter, immer noch sehr junger Spieler, der ziemlich sicher ein internationaler Star wird. Gleichzeitig ist er aber auch einer, der ziemlich selbstbewusst ist und das immer deutlich macht. Sicherlich hat man ihm nicht gegen seinen Willen die 10 auf den Rücken gepappt und ihn zum Gesicht des S04 ausgerufen. Ich denke schon, dass er das selbst genau so wollte.

    @Deus Vult:

    die Psychologin […] Ihr Job bestand darin, die Bälle wiederzuholen, die in den Weiten der ehemaligen Nordkurve verschwunden waren…

    Du glaubst, sie arbeite gar nicht in ihrem eigentlichen Fachgebiet mit den Spielern? Ernsthaft? Falls doch, warum stellst Du das so dar?

    @Manfred:
    Danke! Erledigt.

  33. #Link11: Kündigen oder nicht kündigen, das ist hier die Frage! | Fokus Fussball sagt:

    […] Psychologin könne nun unter Beweis stellen, dass sie ein guter Transfer war. Torsten Wieland (Königsblog) betätigt sich als Mathematiker und beweist: Real Madrid ist das beste Team der […]

  34. schalkoholiker sagt:

    Fakt ist, dass das in den letzten Wochen mühsam zurückeroberte Selbstbewusstsein doch noch recht fragil war. Wie sich leider allzu deutlich zeigte.

    Fakt ist, dass man sich als selbsdefinierte TOP4-Mannschaft nicht so abschlachten lassen sollte.

    Fakt ist aber auch, dass dieses Phänomen nicht schalkespezifisch oder BuLi-spezifisch ist. Man schaue nur die Ergebnisse der spanischen, englischen oder bisweilen auch italienischen Liga an. Und auch international ist die Lücke zwischen den TOP-Clubs und denen, die dabei sein dürfen, zu einer Kluft angewachsen:

    Setzt doch mal unser Ergebnis gegen die Bauern in Relation zu den beiden Halbfinalspielen Bayern-Barca aus der letzten Saison. Oder das Gastspiel der Bayern bei Arsenal letzte Woche. Sowohl Barca als auch Arsenal sind Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen und einer Transferkraft, die für uns utopisch ist (Neymar, Özil, …). Und hatte eine dieser Mannschaften auch nur den Hauch einer Chance gegen die Bayern?

    Das macht unsere Vorstellung (und insbesondere die Einstellung) nicht besser, rückt sie aber m.E. in ein normales Licht. Meine größte Befürchtung ist nur, dass das o.g. Selbstbewusstsein nun einen Knacks bekommen haben könnte, der sich auf die drei kommenden und wichtigen BuLi-Spiele auswirkt.

  35. Ney sagt:

    Die U19 hat in Dortmund gewonnen.

    Was die Senioren angeht, werden wir nach dem Hoffenheim-Spiel vielleicht klarer sehen.

  36. Maddin sagt:

    @schalkoholiker

    inhaltlich hast du vollkommen recht!
    trotzdem kann ich deine Aussage erst dann unterschreiben wenn die Mannschaft ab Samstag da weiter macht wo sie vor dieser Debakelwoche aufgehört hat. Stehen wir am ende der saison vor Leverkusen oder gar vor den gelben – wovon ich weiterhin überzeugt bin – kräht kein Hahn mehr danach. Bis dahin bleibt ein pelziger Geschnack auf der Zunge.

  37. Սաշա sagt:

    Ich bin froh wenn vor uns am Ende nur drei Mannschaften stehen. Wer das ist, wieviel Abstand wir nach vorne und hinten haben, ist mir alles egal. Über kurz oder lang werden wir den Anschluss sowieso verlieren.

    Mindestens Wolfsburg wird uns auf lange Sicht abhängen. Wir sollten uns also freuen, solange unsere Mannschaft noch an der CL teilnehmen kann.
    Dabei müssten wir uns nicht einmal vor Wolfsburg fürchten, denn der Umsatz bei uns ist wirklich ordentlich. Allerdings ist es schon seit Jahren weniger ordentlich, was mit dem gemacht wird, was von diesem Umsatz übrig bleibt. Das wird sich aber leider nicht ändern, solange bestimmte Konstante in unserem Klub nicht endlich ausgetauscht werden.

  38. Dropkicker sagt:

    @Maddin
    Inhaltlich hat er total recht?
    Also bitte. Dann setzt ihr beiden mal die Schalker Leistung in Relation zu den Auftritten von Hertha und Hannover in München in dieser Saison. Ihr könnt auch gerne das Pokalspiel von Augsburg dazunehmen, nicht zu vergessen die Nürnberger Performance neulich.
    Da sehen wir nämlich der Wahrheit schon eher ins Auge und erkennen, das Teams mit weitaus weniger Möglichkeiten und Budget zwei Klassen besser ausgesehen haben. Selbst die Frankfurter, die sogar gelbsperrenbedrohte und angeschlagene Stammspieler gar nicht erst mitgenommen haben, quasi das Spiel abschenkten, konnten einen engagierteren Eindruck hinterlassen.

    Nee Jungs, das bleibt ewig in den Büchern und Köpfen stehen. Diese letzte Woche kennt jeder Hahn und wird fortan das Lied der mutlosen Versager krähen – spatestens beim nächsten Mal in München in Heavy Rotation. Nächste Woche im Bernabeu gibt’s einen kleinen Vorgeschmack, aber sowas von. Die Medien werden krähen dass euch schwindlig wird. ;-)

    Euch ist anscheinend die Dimension überhaupt noch nicht bewusst. Das braucht Jahre und Auswärtssiege ohne Ende, bis das einigermaßen in Vergessenheit gerät. Oder ‚ne Meisterschaft.

  39. schalkoholiker sagt:

    @Dropkicker
    Danke für die Aufklärung – dann weiß ich ja jetzt Bescheid.

    Ne im Ernst: Glaubst Du wirklich, dass mich das kalt lässt? Natürlich habe ich Befürchtungen, dass das an uns hängen bleibt. Und ich muss auch gar nicht bis zum nächsten mal in München warten, weil ich nämlich seit ein paar Jahren in Bayern lebe und mir die blöden Sprüche jeden Tag anhören muss. Mir geht es nur ein wenig schnell im Gefühlskarussell: Vor Weihnachten war alles Scheiße, im neuen Jahr waren wir die Überflieger und nun ist nach zwei Spielen der Ofen komplett aus. Drama Baby! Schalke eben. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten drei Buli-Spielen mind. 7 Punkte holen. Diese Top-Mannschaften spielen dummerweise eine andere Sportart als alle anderen…

    Glückauf!

  40. steigersohn sagt:

    „In diesem Fall stellt das Ergebnis die krasse Unterlegenheit doch recht anschaulich dar.“

    Klar doch, sehe ich auch so oder zumindest ähnlich. Ganz ehrlich. Allerdings ändert das nichts daran, dass allernorts, auch in diesem Fall, übertrieben wird. Es wird quasi medien-„technisch“ überbewertet. Du nicht unbedingt(!), aber „ich-merke-mir-die-namen-nicht-TV-Kommentatoren/Moderatoren“ erinnern mich an die kleine süße Schwester meines Kumpels, die bei einem größtenteils ausgeglichen gewesenen (EM- oder WM-)Spiel, die ausgekonterte und unglücklich in Rückstand geratene Mannschaft aufgrund des blanken Ergebnisses für viermal schlechter hält. Leider trifft das jetzt hier auf unser letztes Spielchen nicht in dieser Form zu! OK, dennoch sollte man jetzt nicht die Ergebnisse überbewerten – auch tatsächlich wegen der frisch zusammengewürfelten Abwehr, der es gerade im Augenblick doch etwas an Talent zu fehlen scheint, und die dadurch auch den Rest schwächt.
    (Ursprünglich wollte ich mit der Erinnerung aufmuntern – und Pessimismus vermeiden: Klappt wenig ;))

    „Oder das Gastspiel der Bayern bei Arsenal letzte Woche. Sowohl Barca als auch Arsenal sind Mannschaften mit Meisterschaftsambitionen und einer Transferkraft, die für uns utopisch ist (Neymar, Özil, …). Und hatte eine dieser Mannschaften auch nur den Hauch einer Chance gegen die Bayern?“

    Mehr als das (ein Hauch)!;)
    Arsenal ist auch etwas eingebrochen. Aber bis zum vergebenen Elfmeter waren sie GANZ klar die bessere Mannschaft!

  41. hellwach sagt:

    Noch ein Beweis:

    Aufgrund der individuellen Klasse -insbesondere im Angriff- ist Schalke immer für ein Tor gut!

  42. Maddin sagt:

    @Um2m

    Diese – uahhhh mit Schalke gehts bergab- Attit kann ich ja noch schmunzelnd nachvollziehen. Aber was soll eigentlich dieser overhypte Wolfsburg-Quatsch?

    Als ob da wirklich das ManCity der Bundesliga entstehen würde. So ein Blödsinn! wenn VW erst mal ernst macht…. ja dann wat denn? Pillekusen und somit Bayer macht das schon seit langem und ich sehe nicht dass die perspektivisch vor uns stehen.
    Lassen wir den de bruyne Hype mal links liegen: welcher grosse Name des nationalen geschweige denn des internationalen Fussballs will denn in die niedersächsische Provinz? Wolfsburg wird von VW gesteuert und die Entscheidungsträger dort sind allesamt gelernte Kaufleute und keine gelangweilten Scheichs. Da wird schon niemand auf das schmale Brett kommen Ibrahimovich verpflichten zu wollen. Und selbst wenn, der würde sich den Allerwertesten ablachen. Allofs und Hecking machen da zwar nen guten Job, aber für die erste Garde wird es nicht reichen. Also immer schön durch die Buxe atmen.
    in den nächsten 5 Jahren kommen wir höchstwahrscheinlich immer unter die ersten Vier. Schalke kann bei Perspektive und Gehalt aber mal locker mit den Gelben und pillekusen mithalten. Siehe Sidney Sam, Boateng, etc…..
    Wer bei uns in den Sack haut geht zu den Bauern oder den anderen wirklich Grossen aber bestimmt nicht nach Wolfsburg.

  43. Maddin sagt:

    @Dropkicker

    Nö. Fussball ist im guten wie im schlechten Ergebnissport. 0 Punkte sind 0 Punkte und wenn die Ente am Ende kackt fragt sie nicht wieviele Gegentote das 0 Punkte Spiel bei den Bajuffen gebracht hat. Im übrigen glaube ich dass die Bauernkunden, wenn sie es stimmungstechnisch überhaupt mal hin bekommen uns zu dissen, eher mit 2001 und nicht mit der jüngsten Niederlage halten. Wenn Bremen oder Hamburg oder die Zecken oder oder oder demnächst 7:0 aus dem Schlauchboot gefegt werden erinnert sich da keiner mehr an Schalke.
    immer diese blauweisse Hybris. …

  44. ReinerEdelmann sagt:

    @Maddin,

    grundsätzlich stimme ich zu – von Untergangsszenarien sollte man Abstand nehmen. Aber ich würde auch nicht L´kusen und Wolfsburg vergleichen. Erstere schießen laut SZ 22-25 Mio. pro Jahr in die Betriebsgemeinschaft. Bei den geringen Zuschauereinnahmen und nicht vorhandenem Merchandising muss der Etat deutlich kleiner als bei uns sein.

    VW schießt laut SZ offiziell 70 Mio. pro Jahr zu; es wird jedoch vermutet, dass die Summe deutlich größer ist.
    Wenn man mit guter sportlicher Leitung die Schwachstellen im Kader (Rechtsverteidiger, 1 Innenverteidiger, 6, Mittelstürmer) beseitigt, kann VW eine Macht werden.

    Aber: Abwarten und Hoppeenheim besiegen!

  45. Torsten sagt:

    Als Lösung für den potenziell vakanten Posten Rechtsverteidigers hatten Löw und Flick den Schalker Benedikt Höwedes ausgeguckt. Dieser bekam jetzt die Gelegenheit, vor großem Publikum seine Eignung nachzuweisen, als er gegen Real Madrid (1:6) und Bayern München (1:5) den verletzten Stammspieler Atsuto Uchida ersetzte – die Einladung zum Länderspiel gegen Chile hat dann Großkreutz erhalten, obwohl er beim BVB längst nicht mehr als Rechtsverteidiger aufgeboten wird.

    Philipp Selldorf schrieb einen Text in der SZ über Großkreutz als RV und erinnert mich nebenbei noch daran, dass in dieser Woche auch einige persönliche Ziele Schalker Spieler kaputt gegangen sein können.

    Es scheint durchaus möglich, dass Schalke 04 keinen deutschen Nationalspieler zur WM schickt. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass, falls doch Schalker dabei sein werden, diese auf der Ersatzbank auf Kurzeinsätze hoffen werden.

    Auch ein Hinweis auf die Rolle des FC Schalke 04 im Weltfußball.

  46. McP sagt:

    Die letzten deutschen Titelgewinne 1990 und 1996 gelangen auch nur, weil man damals keine Schalker mitnahm. Von daher wäre es für Deutschland ein gutes Omen. Wird aber sicher nicht passieren, also das ganz zu Hause lassen.

  47. ReinerEdelmann sagt:

    Torsten,

    mein Wunsch ist, dass kein Schalker zur WM fährt (egal für welche Nationalelf). Urlaub, Erholung und Vorbereitung auf die kommende Saison wären mir wichtiger.

  48. Torsten sagt:

    Das wäre nur vordergründig gut für S04. Ähnlich als würde man sich über ein Ausscheiden in einem Wettbewerb freuen, weil danach „die Belastung geringer“ sei. Wenn man sich als Spieler bei Schalke nicht gut genug darstellen kann, um sich international zu zeigen und für persönlich wichtige Dinge wie die Nationalmannschaft zu empfehlen, ist das ein wichtiges Argument dafür, sich einen anderen Club zu suchen.

  49. ReinerEdelmann sagt:

    Natürlich ist das vordergründig & egoistisch. Dennoch _wünsche__ ich es mir…

  50. Deus Vult sagt:

    @Torsten: Du fragst, ob ich der Ansicht bin, dass die Psychologin nicht in ihrem eigentlichen Arbeitsfeld beschäftigt ist.
    Schwer zu sagen, ich nahm ja lediglich Bezug auf den Beitrag im WDR-Fernsehen am Tag nach dem Real-Spiel und möchte auch nicht leichtgläubig der Berichterstattung aufsitzen.
    Fakt aber ist, dass die Dame an dem Tag mit den Spielern beim Training war, welche am Vortag nicht gespielt haben. Das war im Parkstadion und sie selbst hat gesagt, dass ihre Arbeit manchmal eben auch daraus besteht, die Bälle, die hinter das Tor gehen, wieder einzusammeln. Die Bilder haben das auch so belegt.
    Wenn ich dich jetzt fragen würde, was du annimmst, was eine Psychologin am Tag nach einer 1:6 Klatsche mit der Mannschaft macht, würdest du vielleicht eher antworten, dass sie z. B. Gespräche mit den sog. Führungsspielern führt (wer das auch immer sein mag)?
    Dass die Arbeit eines Psychologen mit einer Mannschaft sicher keine leichte Aufgabe ist, sollte klar sein. Gruppendynamische Prozesse aufzubrechen und anders zu kanalisieren ist wohl eher ein langfristiges Unterfangen. Und niemand möchte auf Schalke schwachsinnige Aktionen á la Christoph Daum sehen (über heiße Kohlen laufen etc.).
    Beim Buyern-Spiel hatte ich nach drei Minuten aufgrund der Körpersprache jedenfalls nicht den Eindruck, dass sich in der Mannschaftspsyche etwas getan hat.

Schreibe einen Kommentar