Tom Bartels und der Wildenstamm

Deutschland gegen Ghana war ein mitreißendes Fußballspiel, das beide Mannschaften hätten gewinnen können, welches letztendlich gerecht 2:2 endete. Das Spiel zwang selbst ARD-Kommentator Tom Bartels am Ende zu dieser Erkenntnis. Was dieser bis dahin den wehrlosen TV-Zuschauern in die Ohren kommentierte, war allerdings an Anbiederung der deutschen Nationalmannschaft- und an Arroganz der ghanaischen Nationalmannschaft gegenüber nicht zu überbieten.

Deutschland hatte die feineren Füße, man kreierte Torchancen durch tolle Pässe, zeigte aber gerade im defensiven Mittelfeld schwächen. Ghana war körperlich überlegen und wusste das auszunutzen. Über weite Strecken funktionierte die ghanaische 5er-Abwehrkette, eben bis die feinen Füße wirkten. Zu keiner Zeit war eine Mannschaft deutlich überlegen, es war ein Spiel auf Augenhöhe.

Tom Bartels brauchte eine geschlagenen halbe Stunde, bis er überhaupt darauf kam, dass Ghana eine konkurrenzfähige Mannschaft zu dieser WM geschickt haben könnte. Zuvor sprach er, als hätte der deutschen Mannschaft eine Gruppe Eingeborener gegenüber gestanden, erstmals überhaupt mit richtigen Fußballschuhen auf einem Rasen. Wie wild und zu klein der Torwart doch sei, wusste er zu berichten. Wie sehr in Ghanas Abwehr „die nackte Angst“ regieren würde, wenn „ein deutscher Spieler angestürmt“ käme.

Noch schlimmer war seine überzogene Darstellung der deutschen Mannschaft. Schon vor dem Anpfiff sprach er von der „übermächtigen deutschen Mannschaft“. Als das Spiel lief war jeder halbwegs öffnende Pass „phantastisch“ oder „überragend“, wobei er diese Wörter jeweils herausschrie, stimmlich Höhepunkte erzeugen wollte. Wenn ein ghanaischer Stürmer eine Chance vergab, dann weil er „die Ruhe verlor“, als „der Welttorhüter ankam“. Und wenn Deutschland es nicht schaffte, Druck zu erzeugen, dann kam es ihm vor als „würde sich die Mannschaft die Kraft bewusst einteilen“ und freiwillig „nicht zu sehr auf das Tor gehen“.

Sachlich betrachtet wurde da nichts. Die TV-Berichterstattung von ARD und ZDF ist längst zu einer DFB-Reklameshow geworden. Die neben Lukas Podolski ihre Füße badende Katrin Müller-Hohenstein und Gerhard Delling, der in Interviews „dem Oliver“ (Bierhoff) lächelnd Stichwörter zu dessen ewig gleichen Sätzen präsentiert, sind unerträglich. Tom Bartels übertrug die Präsentation dieser DFB-Show auf das Spiel. Er wirkte voll integriert, als gehöre er zum Stab Jogi Löws, dem es nicht schicklich ist, deutsche Spieler zu kritisieren. Seine Besingen von Nichtigkeiten, sein Relativieren von Fehlern und seine Arroganz dem Gegner der deutschen Mannschaft gegenüber – und damit seinem Gegner – empfand ich als unerträglich und zum fremdschämen.



49 Kommentare zu “Tom Bartels und der Wildenstamm”

  1. Սաշա sagt:

    Um es kurz zu fassen: Nach solchen Spielen bin ich extrem froh, dass diverse Experten im Unrecht waren, als sie eine WM mit wenig Spektakel und mit viel Zurückhaltung prophezeiten.
    Das Spiel hat auch gezeigt, dass Ghana das Spiel gegen die USA eigentlich gewinnen muss.

    Kleine Randnotiz: Mit jedem weiteren Turnier-Tag muss ich öfter an einen von Torsten verlinkten Artikel denken, in dem die unerträgliche Nullberichterstattung behandelt wird bzw. an einen thematisch ähnlichen Artikel, den ich vor zwei Tagen auf 11freunde.de gelesen habe.
    Wenn J. D. Salingers „Catcher In The Rye“ es zu vollbringen vermochte, dass jemand John Lennon erschoss, wen wollen die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten dann durch ihre Berichterstattung umbringen lassen?
    Allein diese seltsame Stimmung, die durch die Pool-Szenen mit KMH transportiert wird, ist doch reinste Beeinflussung unterschwelliger, schwelliger und/oder superschwelliger Art. Welchen Sinn sollten diese Szenen sonst haben?

  2. Torsten sagt:

    Kurzer Hinweis für die Mitlesenden:
    Սաշաs Kommentar entstand bereits vor der Veröffentlichung meines Textes oben, und wurde später von mir hierhin verschoben. Uns ging Herr Bartels also unabhängig voneinander auf den Keks.

    Meiner Frau übrigens auch, obwohl der das Gequatsche ansonsten stets sehr egal ist.

  3. klopenner sagt:

    Kann ich auch nur zustimmen. Bisher war eigentlich Bartels noch einer der besseren Kommentatoren bei ARD&ZDF. Aber gestern Abend ging gar nicht. Damit schließt er definitiv zu seinen Kollegen auf. Entweder sind die total emotionslos und kommentieren Fußballspiele, als wäre es ne Abitur Matheklausur, oder sie vergreifen sich im Ton, in Anspielungen die zum fremdschämen sind, oder sie sind einfach voll nicht auf der Höhe.

    Gerade eben noch bei Nigeria gegen Bosnien-Herzegowina der Steffen Simon (heißt der so?!) als Vergleich gehört. Wie oft der von „Servieren“ oder nem „Service“ von Misimovic sprach. Also ich guck zwar nicht jedes Fußballspiel, aber Service im Sinne von Pass oder Flanke ist mir so gar nicht geläufig. Das kenn ich nur vom Tennis oder vom Kaffeekränzchen bei Oma, dann aber mit anderer Betonung….

    Echt traurig was ARD & ZDF da abliefern. WO sind die ganzen Nachwuchskommentatoren? Sind immer die gleichen 4-6 Sprecher. NERVIG!

  4. leoluca sagt:

    Da möchte ich mich doch anschließen: mir ging das Gequatsche von Tom Bartels unglaublich auf die Nerven und beide Kommentare dazu hier sprechen mir sowas von aus der Seele. Dank dafür. Diese verklemmte deutsche Lobhudelei, die eigentlich einen Minderwertigkeitskomplex vermuten lässt, ist unerträglich.

  5. Սաշա sagt:

    Dass es so wenig Veränderungen im Kommentatorengeschäft gibt, dürfte an den Strukturen bei den öffentlich rechtlichen Anstalten liegen. Da waschen sich einige wenige Hände gegenseitig und dort gibt oder gab es Ex-Kommentatoren, die ihren Nachfolgern ihre jetzigen Positionen verschafft haben. Daher ändert sich auch der Stil nicht.
    Die jeweils neuen Kommentatoren übernehmen oft die Kommentatorenschule des jeweiligen Förderers und so gibt es seit Jahren grundsätzlich zwei Schulen:
    Die „Jeden-Namen-Schreier“ („Lllllllaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahm!“; „Gööööaaatzeeeeeaaahhh!!!“), die jede noch so belanglose Aktion zum Drama machen möchten und sich gerne in Übertreibungen verlieren und die „Ich-interessiere-mich-eigentlich-gar-nicht-für-Fußball-und-bin-eher-zufällig-hier-Schlaftabletten“, die sich betont distanziert geben, dabei aber schon so distanziert sind, dass man sich fragt, ob sie nicht lieber woanders wären oder vielleicht sogar sind.
    Ein Artikel auf Spox beschreibt das Phänomen der distanzierten Kommentatoren ganz gut. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich zufällig darauf gestoßen bin oder ob ich den vielleicht sogar hier aufgeschnappt habe. Nur für den Fall, dass sich jemand denkt „Den kenne ich doch…“.

    Die erste Variante inkl. ganz viel Anbiederei und schwarz-rot-goldenem Glitzerstaub für die Public-Viewing-Ohren haben wir heute von Tom Bartels gehört, den ich so schlimm auch noch nie erlebt habe. Vielleicht war er einfach übermotiviert. Vielleicht sollte er es auch so machen, weil das gut ankommt – bei wem auch immer. Ich weiß es nicht, musste aber auch einige Male den Kopf schütteln.

  6. blues sagt:

    Ich guck überwiegend nur das Spiel und lese ein wenig. Die Ereignisse,ihre Präsentation und ihre bunt gekleideten Fan-Darsteller im TV und auf der Partymeile, erinneren mich zu sehr an Mainz wie es singt und lacht…

    Bei den tollen Reportersätzen schalte ich an Tagen wie gestern schnell in den im Fifa Konsolenspiel eingeübten Comicmodus und „freue mich“ wie Manni Breukmann dort öfter sagt, „wie ein Schnitzel“.

    Dass der Reporter nicht mehr von „Negern“ spricht, ist ja auch schon ein Fortschritt an sich. Dafür redet ja Bierhof, wie ich höre, weiter penetrant von Indianern, wenn er Indigene meint.

  7. Manfred sagt:

    Da bin ich ja froh, dass ich es mir 1. schon vor langer Zeit abgewöhnt habe, überhaupt TV zu gucken und schon gar nicht Livefußball und wenn, dann ohne Ton und werd mir das Spiel 2. demnächst mal mit englischen Kommentatoren antun, wenigstens auszugsweise.
    Fast schon bizarr, dass es das unerträglich narzißtische Gesabbel von Heribert Faßbender war, der mir die Entscheidung zu Punkt 1 extrem erleichterte. Muß schlimmer geworden sein, das :D
    Wo ist Ernst Huberty, wenn man ihn braucht?

  8. Malte sagt:

    Jetzt merke ich erstmal wie abgestumpft ich schon bin weil ich den Deutschland-Hype eh an jeder Ecke erwarte und mich weitestgehend entziehe. Zwischen Abpfiff Argentinien-Iran und Anpfiff Deutschland-Ghana war der Ton aus, vielleicht besser so. Und was dann kam, war ein Deutscher der ein Deutschlandspiel kommentiert hat. Auf eine Weise, die mich ein bisschen mit Ghana hat fiebern lassen.

    Dass das auch an Tom Bartels gelegen haben kann, merke ich erst jetzt.

  9. Detlef ( Doktor_D ) sagt:

    Über Kommentatoren im Allgemeinen und Bartels im Speziellen sage ich nix. Ich hab mir eine Selbstbeschränkung auferlegt und mißachte den Kommentar soweit es eben geht, um mir die Spiele nicht zerreden zu lassen.

    Zum Spiel: Wer von Ghana überrascht war, hat noch nicht so viele Spiele von denen gesehen. Im Prinzip ist es, wie du schreibst, beide Mannschaften konnten das Spiel gewinnen.
    Es war ein spannendes, dramatisches Spiel, dass mehr Lust auf die WM macht und da werden, jedenfalls was mich betrifft, Bartels und Co nix dran ändern können.

  10. Willi Lange sagt:

    Ich kann mich den Worten von Torsten nur anschließen. Was diese „Möchte-Gern-Kommentatoren“ von sich geben, ist mit der Schulnote „ungenügend“ einzustufen. Gut, dass es einen Knopf zum Ton abschalten gibt ….

  11. Usedomspotter sagt:

    Leider gibt es keine Option Stadionton bei den ÖR.

  12. Dirksen sagt:

    Die Tonspur bei Fußballspielen kann man eh getrost ignorieren. Wieso gibt’s keine Alternativen die man sich aussuchen kann? Technisch sollte das kein Problem sein.

  13. leoluca sagt:

    Wie hohl das deutschtümelnde Triumphgeschrei dann doch ist, sieht man jetzt, da nach einem Remis gegen starke Ghanaer die öffentlich gemachte Stimmung sofort kippt. Plötzlich hat in den meisten Kommentaren der Jogi falsch aufgestellt, obwoh anfangs die gleiche Mannschaft spielte wie im 1. Spiel. Die Abwehr – nach Portugal zum Bollwerk hochgejazzt – ist auf einmal
    nicht WM-tauglich. Und wieder kein Wort über den sehr starken Gegner aus dem tiefen Süden.
    Respektlosigkeit gegenüber ihm und ein jämmerliches Selbstbewusstsein – passt irgendwie zusammen.
    etc.

  14. Rjonathan sagt:

    100% Eurer Meinung!

    Was den ganzen Eindruck noch verschärft: Bei Sky hat man inzwischen eine ziemlich passable Kommentatoren-Qualität. Leute mit Sachverstand und mit mind. 30 Spielen pro Jahr mehr Erfahrung als bei ARD/ZDF. Insofern ist es nicht nur einfach nervig, sondern in der Art und Weise wie der ÖR hier die Entwicklung verschlafen hat eine Aggression am Zuschauer.

    Tom Bartels gehört normalerweise zu den ganz, ganz wenigen, bei denen ich das Gefühl habe, dass er tatsächlich das gleiche Spiel schaut wie ich. Sein deutschtümelnder Stil hat aber gestern größere Teile der Arbeiter-Kneipe bei mir vor der Tür gegen ihn aufgebracht. Ich bin ehrlich gesagt froh gewesen, dass es nicht ein schlimmerer Kommentator war.

    Was mir in der gesamten Berichterstattung auch total gefehlt hat (auch bei den Fragen an Löw nach dem Spiel – oh Gott war das schlecht!), war die richtige Einordnung der generischen Leistungen im Vergleich. Da wurde immer gesagt „Wieso bekommt Deutschland das in diesem Spiel nicht so gut hin wie im letzten?“. Aber es wurde kein einziges Mal darauf hingewiesen wie enorm diszipliniert und strukturiert Ghana in der Defensive stand. Die waren perfekt auf das Spiel eingestellt – das war doch kein Vergleich zu der portugiesischen Defensive. Toll, dass sich die deutschen Mannschaft trotzdem ein paar schöne Chancen rausgespielt hat.

    Und Khedira wurde mir auch viel zu wenig kritisiert. Ich hätte Schweini ja schon in der Halbzeit gebracht.

    PS: Gott sei Dank sind die ÖR bei der WM nicht für die Bildregie verantwortlich. (https://twitter.com/RJonathan/status/466289517713186816)

  15. bla sagt:

    Um wenigstens noch einmal eine Lanze für die Mannschaft zu brechen, so schlecht wie sie von alle gemacht wird, war sie auch nicht.

    Ghana war auch einfach gut, das bedeutet ja nicht automatisch, dass die andere Mannschaft deswegen schlecht gespielt hat. Wenn die zwei individuellen Fehler vor den Gegentoren nicht gewesen wären, dann würde man die Diskussion gar nicht führen, sondern könnte sich direkt mit der unfassbaren Kommentierung des Spiels befassen.

    Dass wirklich sämtliche deutsche Kommenatoren nicht tragbar sind, sollte seit langem bekannt sein. Man stelle sich nur vor Thurn und Taxis oder Reif würden die WM kommentieren.

    Man kann versuchen das Spiel stummzuschalten und den Ton eines Radiosender verwenden, das klappt dann halt nur wenn es keine Verzögerung gibt, aber diese sind meist fokusierter bei der Sache, da es ja kein Bild gibt und der Zuschauer somit handfestere Informationen benötigt, als vor dem Fernseher.

  16. Chris sagt:

    Thurn und Taxis übernimmt dazu noch liebend gerne Spiele der Schalker. Das ist wirklich das Fegefeuer.

    Die einzige Leistung derr Kommentatoren von ARD und ZDF: Sie schaffen es, dass wir alle hier der gleichen Meinung sind.
    Man riecht förmlich den Paternoster, die gebohnerten Flure und versteinerten Strukturen, denen sie entstammen. Da hat sich bis auf ein paar peinliche Anglizismen („noch 5 Minuten zu gehen“) gar nichts geändert in den vergangenen Jahrzehnten. Dabei zeigt Sky, dass es besseres Personal gibt (Fliegen-TuT natürlich ausgenommen).

    Ich wünsche mir schon seit langem einen Audiokanal, der nur die Stadionatmo überträgt.

  17. Carlito sagt:

    Danke, Torsten, Du sprichst mir sowas von aus dem Herzen. Einfach unerträglich, was uns dieser Tage von den Berichtenden zur WM geboten wird. Eine absolute Katastrophe.

  18. Manfred sagt:
  19. Josephine sagt:

    Ihr habt keine Vorstellung davon wie froh ich bin, hier auf Menschen zu treffen, die meine Meinung teilen! Ich selbst bin Black Stars Fan und war mir darüber bewusst, dass es für beide Mannschaften ein hartes Spiel werden würde! Wie auch nicht, beide Mannschaften sind tatsächliche Teams, die als solche auftreten und Spielen. Zumal wer die Black Stars in Aktion gesehen hat weiß, dass sie angriffslustig, robust und vor allem laufstark sind!

    Leider musste ich mit Ton gucken und bin fast wahnsinnig vor Aggression geworden. Diese Arroganz gegenüber Ghana als Mannschaft war ja unerträglich! Ich fand es wirklich bitter, als Herr Barrels davon sprach, dass die Leistung Deutschlands streckenweise schwach wäre. Das war in kleinster Weise der Fall, Deutschland hat stark gespielt nur der Gegner eben auch!

  20. Josephine sagt:

    Das Schlimmste ist, dass wir diesen Mist und auch die MaFIFA mit den erzwungenen und höchst nebulösen Beitragsgebühren zahlen müssen!

  21. Mario sagt:

    Ich stimme dem hier gesagten nahezu komplett zu und füge ein weitere Ärgernis hinzu.

    Die sind dabei, die Artikel abzuschaffen. Es reicht mir, wenn ich in diversen Geschäften, Apotheken oder Arztpraxen z.B. zu hören bekomme: „Doktor kooommt gleich. Wetter ist heute nicht so gut. Wer ist an Reihe?“
    Ich zwinge mich zur Ruhe und sage mir immer wieder: sie alle beherrschen meine Muttersprache viel besser als ich deren und sie bekommen ihr Geld nicht für das korrekte Sprechen.
    Wenn aber Kommentatoren, die auch ich über schon erwähnte nebulöse, aufgezwungene Beiträge mitfinanziere, Sätze von sich geben, die etwa lauten “ Ball ist im aus. Schiedsrichter steht gut zum Ball. Spieler x hat noch Vertrag bis 2016 “ und ähnlich lautende Fragmente, dann wird´s mir übel.
    Die deutsche Sprache bietet so viele Möglichkeiten, sie kann sich so fein ausdrücken, und ich mag gut gesprochene Worte ebenso wie emotionale, da darf auch mal was hinten runterfallen, aber so eine Sprachverstümmelung kotzt mich an. Und bis zu den Inhalten bin ich ja noch nicht mal gekommen…

    Brrrr!

    Umso schlimmer, dass dieser Trend auch vermehrt bei WDR 2 festzustellen ist, ich habe manchmal das Gefühl, dass die damit angefangen haben.
    Vielleicht, um der Reportage mehr Schnelligkeit und damit Dramatik zu verleihen?

    Zum Spiel: als sich Boapeng verletzt hatte, war mein erste Gedanke: Höwedes nach innen, Lahm hinten links und Schweinsteiger rein.
    Ich glaube, dass Lahm mit Höwedes` Gegenspieler besser zurecht gekommen wäre, es wäre eine Fehlerquelle in unserem Mittelfeld versiegt und der „neue“ Innenverteidiger wäre (wahrscheinlich) bei einem Kopfballduell auch ´mal mit hoch gesprungen.
    So passierte eben das, was passiert, wenn ein Spieler mit der Erfahrung von 2,5 Länderspielen gegen so eine leidenschaftlich kämpfende und stark spielende Mannschaft eingewechselt wird. Ich werfe es ihm weniger vor als seinem Übungsleiter, aber das war dilettantisch. Oder hat Löw das Spiel nur auf Grundlage des Fernsehkommentares beurteilt? Das wäre ´ne Erklärung….

    Ansonsten war das ein prima Spiel ab Minute 46, hin und her, manchmal bar jeder Vernunft und vogelwild auf beiden Seiten, das Ergebnis finde ich in Ordnung und obwohl er „unserem“ Benny und uns (s)ein Schalker WM-Tor geklaut hat, gönne ich Klose jedes seiner Tore, ich mag ihn sehr.

    Is doch noch alles drin, wird schon.

    Grüße,

    Mario

    P.S. Ich habe mich wirklich über die Schlagzeile der BamS amüsiert: das Bild von Kose beim Salto, darüber geschrieben: Danke, Alter!
    Sowas hätte ich den Schmierfinken gar nicht zugetraut!

  22. StanLibuda sagt:

    Mahlzeit!

    Vor dieser WM wurden wieder Spiele von „damals“ gezeigt.
    Wie wenig damals gesprochen wurde war Balsam für die Ohren.

    Sky kann man sich nicht mehr antun. Es sei denn, Uli Potofski
    kommentiert. Er ist der einzige, bei dem ich den Ton nicht abschalte
    bzw. den Stadionton einstelle. Bei ARD und ZDF geht es leider nicht.

    Tom Bartels scheint Mustafi auch nicht sehr zu mögen. Der Fehler
    des Spielers in seinem dritten Länderspiel hätte man meiner Meinung
    nach nicht so dramatisieren sollen. Bei Lahm kam diese Kritik nicht.

    Wie auch immer. Ist hier jemand Wrestlingfan? Hört euch mal den Kram
    von den beiden Pappn.. äh sog. Kommentatoren an. Das versaut einem alles.

    In diesem Sinne
    Glückauf

  23. Fritz A. Wollner sagt:

    Danke für diese Beobachtungen, so weiss ich jetzt, dass meine Wahrnehmung auch von anderen geteilt wird. Die Herablassung war hart an der Grenze zum rassistischen Stereotyp, umgekehrt das Heraufjazzen der deutschen Aktionen plump und peinlich.

    Gruss

    Fritz A.

  24. Stephen sagt:

    Mit dem Artikel hast Du das Elend schön in Worte gefasst. Ich kann mich erinnern, dass in der Vorberichterstattung die Ankunft der Ghanaer in den Stadion-Katakomben gezeigt wurde und wie die Spieler teils singend durch die Gänge liefen. Delling meinte dazu dann: „Die Ghanaer feiern als hätten sie bei der WM schon irgendwas gewonnen“.

    Darüber hinaus ist mir auch Steffen Simon durch stumpfe Klischees aufgefallen. Beim Spiel Iran – Nigeria attestierte er zunächst den Iranern wie Südländer zu sein, da sie nicht gut organisiert sein (Simon hat sich dafür während des Spiels noch entschuldigt mit dem Hinweis, er habe nur einen Iraner zitiert). Anschließend machte er darauf aufmerksam, dass die Nigerianer aus mindestens 80 Kilo Muskelmasse bestünden. Bei Emenike waren es im gestrigen Spiel gegen Bosnien laut Simon schon 95 Kilo reine Muskeln. Der war wohl zwischendurch noch eine Runde pumpen. ;)

  25. Torsten sagt:

    USA-POR 2:2. Damit steht Deutschland a.G. des deutlich besten Torverhältnisses quasi im Achtelfinale.

    Selbst wenn sie im letzten Spiel gegen die USA verlieren würden, müsste der Sieger des Spiel POR – GHA im Fernduell mit Deutschland 8 bzw. 5 Tore aufholen.

    Der gescheitetste Tipp für USA-GER ist aber wohl ein Unentschieden …

  26. francois04 sagt:

    Glücklich der, der im Grenzgebiet wohnt und sich einen neutralen Kommentar in französischer oder niederländischer Sprache anhören kann. Auch eine geeignete Satellitenschüssel und passende Fremdsprachenkenntnisse können da sehr hilfreich sein.

    Ich möchte aber an dieser Stelle hinzufügen, dass nicht nur Fernsehmoderatoren so überschwenglich enthusiastisch und Tunnel blickend berichten. Auch der Konsument neigt zur maßlosen Überbewertung unseres Nationalteams ohne die Leistung in Relation zum gegnerischen Vermögen zu setzen.

    Anschliessend folgt dann oft Ernüchterung.

    Altes Sprichwort: Hochmut kommt vor dem Fall!

  27. schoschi sagt:

    DANKE!!!!

  28. Gruppe G: Deutschland vs. Ghana - Seite 15 - Fanlager sagt:

    […] so ist es … […]

  29. Dirksen sagt:

    Mach mit, machs nach, machs besser: http://www.marcel-ist-reif.de/

    „In Deutschland, dem Land der 80 Millionen Bundestrainer, gibt es doch sicher Unzählige, die das Live-Kommentieren viel besser drauf haben.“

  30. Bonde sagt:

    Wie hier schon erwähnt war auch das Interview von Delling mit Löw unfassbar schlecht. Ungefähr so hätte ich mit 14 Jahren Michael Jackson interviewt: nervös lachend, bewundernd, unterwürfig.

  31. Jupp sagt:

    Leider alles wahr. Und all die Kritik geht ja seit Beginn der WM so. Aber man hat es nicht nötig, sich zum einen damit auseinander zu setzen, geschweige denn, etwas zu verändern. Bartels einst vorhandene Fähigkeiten scheinen in der Tat zu regredieren. Da paßte es bestens dazu, daß Opdenhövel unmittelbar vor dem Spiel von „heute müssen wir Ghana weghauen“ sprach.

    Dieses bei mittlerweile jedem ÖR-Kommentator zu beobachtende widerliche, langgezogene Schreien eines Namens soll wohl als emotionaler rüberkommen. Wird seit einigen Jahren ja immer schlimmer und ist vermutlich nach langen Gremiensitzungen verordnet worden. Aus diesem Grunde verzichte ich mittlerweile auch weitestgehend auf Bundesliga im ARD-Radio, weil ich mir nur noch verarscht vorkomme.

    Es gibt legendäre Radioreportagen, wie die von Günter Koch bei einem Club-Abstieg oder Dirk Schmitt bei SGE-Auf/Abstiegsfinals, da hat man gespürt, da leidet oder freut sich jemand. Da war nichts aufgesetzt, wie es heute Standard ist. Nahezu jedes Tor wird gefeiert als würde gerade eine WM entschieden. Die größte Knallcharge ist in dieser Hinsicht ein Herr Kaas (nein ich mache jetzt keine Witze über Namen) vom BR, der sich in der Regel nicht entblödet quasi ReLive nochmal ne Minute nach nem Tor zu plärren, als wolle man ihm was abschneiden.

    Ich habe jedoch die Hoffnung aufgegeben, daß das noch mal besser wird. Nur noch zum KOTZEN.

  32. Tom Bartels müsste schweigen, Tom Bartels schweigt – nicht | Der Hönower sagt:

    […] der Fußballreporter für Aufsehen und die Schar derer, die sich über die geistigen Ergüsse von Bartels, Simon und Co. zu Recht aufregen, wird immer größer. Ich mag ja die Art, wie bspw. Marcel Reif […]

  33. leoluca sagt:

    Das Spiel selbst war absolut spektakulär und mitreissend – vor allem in Hälfte Zwo. Ein wildes Hin und Her zweier Spitzenteams mit traumhaften Ballstafetten und Torchancen im 5-Minuten-Takt. Da standen sich zwei Hochbegabte gegenüber im offenen Schlagabtausch.

    Zur deutschen Mannschaft: Ich glaube, Philipp Lahm auf der 6er Position funktioniert nicht (er ist einer der besten RV) und Bastian Schweinsteiger ist mit seiner Übersicht, taktischen Intelligenz und feinen Technik für die Stabilität der Mannschaft unverzichtbar.

  34. Maddin sagt:

    Jeden Tag denkt man es könne kommentatoren-technisch nicht schlimmer kommen um im nächsten Moment feststellen zu müssen, dass die sehr wohl möglich ist. Idioten-Limbo für offensichtlich verbeamtete Sport-Journalisten.
    heute singt für sie: das Niveau…..

  35. Adnan sagt:

    Ganz so krass fand ich’s jetzt nicht. Immerhin haben die beiden M’s (Mathias & Mehmet) Kritik an der „kräfteschonenden Taktik“ von Jogi geäußert. Und das hat weniger mit Arroganz, als mit den klimatischen Bedingungen zu tun. Eigentlich viel mehr gegenteilig: Man war sich bewusst, dass man bei einem offenem Schlagabtausch physisch unterlegen gewesen wäre. Insofern seitens Jogi fande ich die Taktik nachvollziehbar. Dass aber gerade die „alten Hasen“ unter den Kommentatoren immer weniger eine neutrale Sicht zeigen ist nicht’s neues. Den Zenit hierbei erreichte Marcel Reif (siehe Marcel Reif – Kommentarverbot ) beim Champions-League Finale… aber dazu hab ich im Vorfeld genug gesagt.

  36. bernd sagt:

    Also Neutralität verlangt doch niemand bei einem Länderspiel von den Moderatoren. Das bedeutet ja nicht, dass man seine Fachlichkeit dabei verlieren soll. Auch find ich die Aussage von Opdenhövel “heute müssen wir Ghana weghauen” vor dem Spiel nicht so verwerflich. Das hätte er wahrscheinlich bei jedem Gegner so gesagt, flapsig, umgangssprachlich, wie auch immer, seine Art halt. Aber was Tom Bartels da abgeliefert hat, war an Arroganz nicht zu überbieten. Dies hätte er sich bei Spielen gegen Frankreich oder Italien nicht erlaubt. Sehr schön und passend Deine Überschrift Torsten.
    Tom Bartels habe ich auch extrem unerträglich als Kommentator des Relegationsspiels Düsseldorf – Hertha in Erinnerung. Dort setzte er permanent die Feuerwerker aus dem Herthablock mit den Düsseldorf Fans die nach Abpfiff auf den Platz laufen wollten (und dies taten, als sie davon ausgingen, dass das Spiel beendet war) gleich. Alle gefährliche Gewalttäter.

  37. philipp sagt:

    Danke für die Beiträge. Mir ging neben all dem gesagten total auf den keks, dass der Mann ständig irgendwem die „WM-Tauglichkeit“ abgesprochen hat (Mustafi, dem Schiri, ungefähr allen Gahnaern) und dabei selber höchstens Oberliga-Niveau erreicht hat: Über das unerträgliche Naionalpathos hinaus wurde ein Schweinsteiger, der sich hinten links den Ball erobert, flugs zu Höwedes umdeklariert; das Verständnis für taktisches Verhalten scheint mir auch eher unterentwickelt zu sein. Leider haben die Öffis keine Kommission, die die Kommentatoren-Ansetzungen nach der bisherigen Leistung beurteilt. Das schafft ja immerhin sogar die FIFA :)

  38. Սաշա sagt:

    Gott, geht mir Bartels schon wieder auf den Sack… „ROOOOOOOOBBEEEEEEEEEEN!!! ROOOOOOOOOOAAAAAABBÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHHHHHHHHHHN!!!“

    Total emotional und unique, Tom. Vor allem wenn man es alle fünf Minuten macht. Applaus für Dich, Tom!
    Ich wünschte die ARD würde jemanden neben ihn setzen, der ihm in solchen Situationen jedesmal „BAAAAAAAAAARTÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHHHHHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAALS!!!!!!!!!!“ ins Gesicht schreit, bis er so genervt ist, wie ich es gerade bin.

  39. StanLibuda sagt:

    Warum guckst/hörst Du dir diesen Kram auch noch an?
    Es wird nicht besser! ;)

    Wird eigentlich die WM im Radio übertragen? Auf Kurzwelle z. B.?

  40. Սաշա sagt:

    Während ich mich in den Räumlichkeiten der juristischen Fakultät aufhalte und dort über das Universitätsnetzwerk arbeite (und streame), möchte ich ungerne auf halblegale bis illegale Streams aus dem Ausland zurückgreifen. Da muss dann eben einfach das Onlineangebot der ÖR reichen. ;)
    Es gab zu diesem Zeitpunkt also einfach keine Alternative.
    Ansonsten habe ich eigentlich kein Problem auf spanische Streams bzw. spanischsprachige Streams aus Lateinamerika zu wechseln. Obwohl mich bei der WM zugegeben auch die Verzögerung etwas stört, die bei der Verwendung solcher Streams auftreten kann. Aber verglichen mit dem, was man auf ARD und ZDF geboten bekommt, ist das sicher das kleinere Übel.

  41. Mike sagt:

    Tja, so isses. Gut getroffen, Thorsten!
    Und dieses Trauerbild setzt sich immer weiter fort, wie gestern, als die Bartels-Show sich über Holland vs. Chile ergoss.
    Die Beispiele liefert aber nicht nur Tom Bartels, sondern viele der anderen Kommentatoren sind um keinen Deut besser, auch nicht in anderen Sportarten. Wenn ich nur an Basketballübertragungen im ÖR denke, grieselt es mir eiskalt den Rücken runter.
    In einer perfekten Welt kann man vielleicht irgendwann nicht nur zwischen 20 verschiedenen Kamerapositionen hin- und her schalten, sondern auch zwischen verschiedenen verbalen Bildbegleitern wechseln. Da kommt Wolfi Fuss für den Live Ton, Bela Rethy für den Linienrichter Livefeed (zweisprachig), Marcel Reif macht den Interviewer nach dem Spiel (‚Stellen Sie sich doch mal gerade hin!‘, ‚Sie riechen aber streng!‘), Mike Körner und Frank Buschmann füllen die Trinkpausen mit Leben, Dietmar Wischmeyer kommentiert das FIFA Gebahren und die VIP Suits abseits des Rasens und nach dem Spiel beantwortet Olli Welke seine Fragen selbst, weil das erstens nur halb so lang dauert, genauso kenntnisreich aber viel lustiger ist als das, was der andere Olli so absondert. … Ja, ja, das wär schön…
    Gott sei Dank bleibt es uns ja wenigstens erspart, dass die Formel Eins Futzis von RTL demnächst auch noch Fussballspiele kommentieren und nach jeder dritten Werbeeinblendung im Splittscreen ein papageienhafter FieldAction Kommentator in komischer Kleidung Spielerinterviews führt. (‚Sektchen?‘, ‚Wie hat sich dein Hund gefühlt, als du deiner Frau erzählt hast, das Du den Elfer verschossen hast?‘)…? Moment!! Bald kommt ja RTL! Sollte das eine grossangelegte Offensive der ÖR sein, quasi als Beweis, dass es noch schlimmer geht?? Da lob‘ ich mir die BuLi Übertragungen meines Vereins – da weiß ich was ich kriege und es gefällt mir auch noch (meistens).

  42. Maike sagt:

    Ich hab das Spiel im Rudel geguckt und daher den Kommentar nur in Fetzen gehört, kann mir selbst keine Meinung bilden. Deutlich gehört habe ich aber die Reaktionen einiger Mitgucker, die sich immer wieder beschwerten, Bartels kommentiere ghanafreundlich, das sei doch unverschämt.
    So unterschiedlich kann man das sehen.

  43. #Link11: Von falschen Neunern und Sechsern | Fokus Fussball sagt:

    […] im nächsten nicht, den ungarischen Angriff zu loben, der Turek zu dieser Parade zwang.” Auch Königsblog kritisiert die Performance von Tom Bartels und zudem die Berichterstattung des […]

  44. Frankblauweiss sagt:

    Das besagte Ghanaspiel mit besagtem Kommentator auch nur während einer Geburtstagsfeier geschaut und trotzdem festgestellt, das mir Tom B. auf den Sack geht. Lobhudelei und Arschkriecherei allem Schwarzrotgoldenen gegenüber und den Gegner nicht mit einer angemessenen Achtung dargestellt. Nur so meine Randbetrachtung dazu.
    Schlimm ist, Der Typ ist so eine Schlaftablette, der sollte Schlaftherapie-Hörbücher bequatschen oder Skispringen/Curling kommentieren.ZDF Bela Rethy hat genau so einen Abstieg hinter sich. Das ÖR Fernsehen hat nur noch Knallchargen abgestellt zum kommentieren, nur der Gottlob fällt noch positiv auf. Was tun? Genau, Ton abstellen und die Bilder für sich sprechen lassen, lol.

  45. Manfred sagt:

    Wenn einer wüßte, wo Bartels seinen Most holt, dann könnte man ja was arrangieren, ne Stimmbänderzerrung wär n Plan :D

  46. Dan Corneliusson sagt:

    Bartels war leider nicht nur zum Fremdschämen. In der Masse verdichten sich seine hämischen Kommentare zum Nachteil der ghanaischen Spieler zu zumindest einer Beleidigung; anderweitige Straftatbestände will ich hier gar nicht anreißen.

    Im Übrigen:
    Anstatt dass mal ein „Journalist“ von ARD/ZDF den Mumm hat zu sagen dass Neuer ständig Murks macht mit seinen achsotollen technischen Einlagen, er nur Unsicherheit ausstrahlt, er weiterhin immer lamentiert (ständiges Arm heben analog zum Pokalfinale gegen Dortmund) und sich dennoch selbstgefällig für den Größten hält, hat es weder Bartels noch ein Fieldreporter geschafft die Frage aufzuwerfen weshalb Neuer beim zweiten ghanaischen Tor dem Stürmer nicht entgegenkam, sondern stur wartete bis dieser 6 Meter vor ihm stand und dann keine Schwierigkeit mehr hatte den Ball ins lange Ecke zu versenken.

  47. WM 2014: Eindrücke aus Brasilien und von der deutschen Berichterstattung sagt:

    […] massiv in die Kritik geraten. Das beginnt mit den Klischees, die fortwährend reproduziert werden. Torsten Wieland schreibt darüber, wie Tom Bartels das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ghana kommentiert habe. […]

  48. Embedded - Wie ARD und ZDF bei der WM den Journalismus aufgeben | Flüstertüte sagt:

    […] aufschreien und ansonsten einfach nur Schland geil finden sollten. Oder, wie es Thorsten Wieland in seinem guten Text zu Bartels Kommentar im Spiel Deutschland gegen Ghana […]

  49. leoluca sagt:

    Ein feiner Kommentar zum öffentlich-rechtlichen Aufmerksamkeits-Journalismus bei der WM:

    http://www.faz.net/aktuell/feu.....20438.html

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