Kein Messias, nur Geflügel

Auf und um Schalke war es ruhig gestern, am letzten Tag der Sommertransferperiode. Bei diesem Club ist immer alles möglich. Noch vor einem Jahr sorgte ein schlechter Saisonstart dafür, dass mit kurzfristigen Verpflichtungen von Dennis Aogo und Prince das Finanzloch erweitert wurde. Den ebenfalls nicht so ganz gelungenen Saisonstart in diesem Jahr konnten beide nicht verhindern. Immerhin taugte Prince dabei in neuer Rolle als Sündenbock.

Wenn man Gewinne machen möchte, muss man auch mal einen Spieler verkaufen, sagte Finanzvorstand Peter Peters auf der letzten Jahreshauptversammlung. Bei diesem Club ist immer alles möglich. Die gestern Nacht durch die sozialen Netzwerke rasende Meldung, dass Klaas-Jan Huntelaar Schalke sofort gen England verlassen würde, lies sich allerdings schnell als Ente erkennen.

Für 12,75 Millionen Britische Pfund habe Arsenal des niederländischen Torjägers Ausstiegsklausel in dessen Schalke-Vertrag gezogen, hieß es vor allem im englischsprachigen Twitter-Universum. Huntelaar sei bereits auf dem Weg nach London, zum Medizincheck. Als Quelle der Nachricht wurde ausgerechnet „Junge Welt“ genannt. Ein Gag, auf den ich selbst gerne gekommen wäre, kaum zu kontern. Aber man kann’s ja versuchen. Vielleicht lasse ich im Winter den „L’Osservatore“ über Max Meyers Wechsel nach Milan berichten. Ma’kucken.



7 Kommentare zu “Kein Messias, nur Geflügel”

  1. Donauschalker sagt:

    Finde es richtig keinen Transfer gemacht zuhaben. Die Positionen wo was gemacht werden musste, (Sturm. Mittelfeld) wurden erledigt. Rechtsverteidiger ist eigentlich noch offen, aber mit ayhan ja evtl ja auch gelöst. Was mehr sollte man machen?? Außerdem sind gute junge Spieler dazugestossen die aufgebaut werden. Und was sie uns bringen können, hat man in der Rückrunde gesehen.

    In meinen Augen alles in Ordnung!

  2. gucker sagt:

    Wo du nicht bist Herr Jesus Christ,
    kein Geld, kein Plan ,ist eh besser Heldt
    holt keinen mehr.So doll war sein Händchen
    bisher nicht.
    Elgert sei DANK das uns nichts drückt.

  3. Eigenart sagt:

    Ich finde Heldts Personalpolitik nachvollziehbar und gar nicht schlecht. Aogo und Boateng im letzten Jahr haben beide sofort geholfen. Dass Aogo sich verletzen würde, konnte Heldt ja nicht ahnen. Szalai hat nicht gut gepasst, aber immerhin hat er uns in die CL geschossen und damit seine Ablöse dicke wieder rausgeholt. Goretzka war ebenfalls ein guter Transfer, Sam und Choupo-Moting werden uns noch Freude machen, und außerdem hat Heldt mit Leistungsträgern wie Huntelaar, Draxler und Höwedes verlängert. Gelingt bekanntlich auch nicht jedem. Dass er auch mal daneben greift – bitte. Das passiert jedem BuLi-Manager (ich denke da nur an BMG und de Jong), es passt nicht jeder Spieler in jedes Team.
    Und ich denke, der jetzige Kader ist vielleicht (noch) nicht der eines kommenden Meisters, aber den Möglichkeiten von Schalke angemessen. Noch nie hat ein Manager auf Schalke so seriös und verantwortungsvoll gewirtschaftet wie Heldt. Das und die gute Jugendarbeit lassen mich hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Und wenn die jetzigen Talente (Draxler, Meyer, Goretzka, Ayhan etc.) noch ein paar Jahre bleiben, kann aus der Mannschaft was Gutes werden.

  4. gucker sagt:

    Aogo gut ,Goretzka gut,Choupo kann was werden,bei Sam Zweifel
    ich schon jetzt und bei Prince Boa bin ich ab u zu eher am
    Verzweifeln.
    Wir hätten echt jemanden gebraucht der den jungen Haufen in die Spur bringt.
    Glaubt jemand allen Ernstes ,die jungen auf die ich Hoffe Draxler,Mayer,
    Goretzka,Ayhan,Sane,Avdi und,und,und bleiben länger wie unser National-
    torwart.
    Ich glaube auch nicht das Vereine für Hunter und Höwedes Schlange gestanden
    haben.
    Für Draxler schon eher ,aber auch nur für kleines.
    Die ,die uns hätten verlassen müssen möchte gar nicht aufzählen ,das wird
    mir zu lang.

  5. ion sagt:

    für die wohl wichtigste Verpflichtung gibt es ja zum Glück keine Transferdeadline….

  6. leoluca sagt:

    Ja. „Bei diesem Club ist immer alles möglich.“

  7. Jockel sagt:

    „Bei diesem Club ist immer alles möglich“ deshalb lieben wir ihn ja auch

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