Je suis Charlie

Zwei Tage lang ging es in diesem Blog um Politik. Mein Verein, der FC Schalke 04, tut Dinge, die ich schlecht finde. Die Diskussion war hitzig. Wie gut muss gut sein? Wann ist schlecht schlecht? Wer bestimmt was gut oder schlecht ist? Man wurde sich nicht einig.

Gestern wurden in Paris, bei einem Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins „Charlie Hebdo“, 12 Menschen erschossen. Ein Anschlag auf das freie Wort und das freie Bild. Keine Rache für eine „Verfehlung“. Eine Tat um Einzuschüchtern, um der Freiheit der Meinungsäußerung die Ketten der Angst anzulegen.

Dieses Blog ist klein und Fußball ist unwichtig. Und doch steht es für „Freiheit der Meinungsäußerung“. Dies ist nicht etwa ein Unterpunkt des Wertes „Freiheit“, es ist ein Indikator. Wo keine freie Rede geführt werden kann, wo man aufpassen muss was man schreibt, weil einem Schlimmes droht, da ist man nicht frei. Freiheit bedeutet, dass Meinung nie mit was anderem als anderer Meinung begegnet wird.

Deshalb geht es heute, bei aller Trauer und bei allem Entsetzen, nicht nur um Gefühle oder gar die Frage nach einem Warum. Es geht darum, für die Freiheit des Nächsten und damit auch für die eigene Freiheit einzustehen. Es geht darum, es sich heute bewusst zu machen und es morgen und auch noch übermorgen zu leben.

Je suis Charlie.



46 Kommentare zu “Je suis Charlie”

  1. leoluca sagt:
  2. Patigoal sagt:

    Moin Torsten,
    ein sehr wichtiger Beitrag, wie ich finde. Frei ist nur der, der sich frei äußern darf.

  3. leoluca sagt:

    „Freiheit bedeutet, dass Meinung nie mit was anderem als anderer Meinung begegnet wird.“ – Ein starker Satz, Torsten.

    Er lässt mich an den berühmten Satz von Rosa Luxemburg denken: Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.

    Dass die mutigen Pariser Journalisten für ihren Freiheitswillen sterben mussten, ist ein entsetzliches Unrecht. Wir dürfen sie niemals vergessen.

  4. andres sagt:

    ja, den Teller muss man so gross denken – das ist nichts was jenseits des Randes passiert
    danke
    a

  5. dreiköpfiger Affe sagt:

    @leoluca:
    War das von dir ein beabsichtigt verwendetes Adjektiv „mutig“?
    Wenn das so wäre, wäre das schon traurig.

    Jemanden der frei seine Meinung sagt als mutig bezeichnen zu „müssen“, sagt doch schon, wie es um die Freiheit bestellt ist.
    Für mich waren Sie nicht mutig, sie waren kreativ und humorvoll. Vermutlich auch viele andere Dinge, aber dafür kenne ich sie zu wenig.

    Niemand sollte mutig sein müssen um frei zu reden. Vielleicht muss man es sein…aber wie gesagt, dann wären wir schon am Abgrund.
    Und genau da wollen die Täter uns ja haben. Das alle vor der Meinungsäußerung erstmal überlegen und sich fragen „kann man das sagen?!“
    Mit diesem Anschlag haben die Täter vemutlich viel erreicht…leider.

    Je suis Charlie!

  6. leoluca sagt:

    Ja, sie waren sehr mutig, weil sie trotz zahlreicher Morddrohungen und Anschläge gegen Charlie Hebdo in den vergangenen Jahren sich haben nicht einschüchtern lassen und das geschrieben und gezeichnet haben, was sie für richtig hielten.

  7. dreiköpfiger Affe sagt:

    Jemand, der mehrfach Morddrohungen für seine Arbeit bekommt und trotzdem weitermacht, ist tatsächlich mutig, da gebe ich Dir Recht.

  8. BlueNote sagt:

    Danke Torsten! Starke Worte in ganz schwierigen Stunden und Tagen. Du sprichst mir aus der Seele. Nous sommes tous Charlie!

  9. Kees Jaratz sagt:

    Zum Trackback kommt der Dank für deine mich anregenden Worte.

  10. Dirk sagt:

    Je suis Charlie aussi.

  11. Erle72 sagt:

    Es ist erschreckend, welche persönlichen Risiken viele Journalisten in der Welt jeden Tag auf sich zu nehmen bereit sein müssen, um dem freien Wort eine Chance zu geben. Ob ich diesen Mut hätte? Ob ich wirklich Charlie sein könnte? Ich bin erschüttert.

  12. Michael sagt:

    danke Torsten! diese unrecht, es tut weh! große Trauer – Nous sommes tous charlie!

  13. Marco sagt:

    Ganz traurig was sich auf unserem schönen Platen so abspielt… Die Menschen wissen das Leben als solches einfach nicht zu schätzen und mir fehlen wirklich die Worte. Nicht erst jetzt wo dies in Paris geschah, schon vorher… Man muss lediglich den TV einschalten und sieht kaum was anderes als Schlechtes… Ich werde wohl wirklich nie verstehen wieso wir Menschen uns schlimmer als Tiere verhalten…

    In diesem Sinne… Moi, je suis Charlie aussi, bien sur!

  14. Juergen_s04 sagt:

    Gratulation Torsten,
    Du findest die richtigen Worte

    in diesem Sinne „Je suis Charlie!“

  15. MarcB sagt:
  16. StanLibuda sagt:

    Mahlzeit!

    Freiheit?! Welche Freiheit?

    Komplettüberwachung des internationlen Datenverkehrs,
    TTiP etc. Wer das Freiheit nennt, der sollte langsam aufwachen.
    Ich erinnere nur an die Demonstrationen in Brockdorf und Wackersdorf
    und in neuerer Zeit an Stuttgart 21.
    Wer dort war und gesehen hatte, wie deutsche Polizisten jagt mit dem
    Knüppel abseits des Geschehens auf Journalisten und Unbeteiligte machten,
    der wird nie wieder von Freiheit, Meinungsfreiheit oder Ähnlichem schwafeln.

    Und wer glaubt, ich schreibe nur Stuß, die Videokassette als Beweis
    habe ich seitdem aufgehoben.

    Seit dem Jahr 2000 hatte ich jedem Nutzer eines PCs mitgeteilt,
    daß Windows einen NSA-Key besitzt, der es den Amis erlaubt, auf
    jeden Rechner der Welt Zugriff zu erhalten. Aluhutträger war noch
    das Beste der Beleidigungen für mich. An dieser Stelle einen Gruß
    an Mr. Snowden.

    Nun, hat vielleicht nix mit dem Thema zu tun, aber beim Thema
    Freiheit werde ich kirre.

    Und mal unter uns Klosterschülern, 12 Tote sind nix im Gegensatz
    zu den unschuldigen Opfern, die insbesondere die USA unter der Zivilbevölkerung seit dem „Desert Storm“ im Irak, Afghanistan und Pakistan angerichtet haben. Die gehen in die 10000tausende! Ich persönlich kann verstehen,warum es islamistischen Terror gibt. Gutheißen werde ich ihn nicht.

    Oder den über 40000 Menschen, die tagtäglich an Hunger verrecken.

    Wie auch immer. Es tut mir leid für die Menschen in Frankreich,
    die getötet wurden. Aber ich hoffe, daß die Leute überall endlich aufwachen und endlich das Richtige tun um endlich Frieden zu schaffen
    in der Welt.

    In diesem Sinne
    Glückauf

  17. StanLibuda sagt:

    Nochmal Mahlzeit!

    Habe noch was vergessen:

    http://www.spiegel.de/sport/fu.....45751.html

    Ist klar was ich meine?

  18. Սաշա sagt:

    Ja, es ist ziemlich klar, was du meinst. Versuchs mal bei den Reichsbürgern, da triffst du viele Gleichgesinnte, die ähnlich krude Theorien vertreten und mit Sicherheit gibt es auch da welche, die – ähnlich wie du – schamlos und dumm genug sind, Tote gegeneinander aufzurechnen, um ein Attentat zu relativieren.
    Das sind dann leider auch die nettesten Worte, die ich für solche widerwärtigen Dummheiten übrig habe.

  19. leoluca sagt:

    Dank an Սաշա für das klare Statement.

    Mitten in Paris wurden Journalisten ermordet, weil sie sich die Freiheit von Mohammed-Karikaturen genommen hatten, Polizisten, weil sie die Opfer schützen wollten, und Juden, weil sie Juden waren.

    Diese Attentate sprechen eine schockierend klare Sprache. Mir ist unbegreiflich, wie man dieses entsetzliche Unrecht durch weltpolitische Klugscheißerei relativieren kann.

  20. blues sagt:

    Deine Tonlage, @Um2m, stimmt mich traurig auf dieser Seite der Anteilnahme…

    http://horsthundbrodt.com/wirsindnichtcharlie/

  21. Kees Jaratz sagt:

    In diesem zwangsläufigen Zerfasern beim Reden darüber, was an Worten angemessen ist nach diesem Terroranschlag, sei der Hinweis auf konkretes Handeln erlaubt. Ich halte es immer für gut, nicht theoretisch zu bleiben und das Aufzeigen von Haltungen zum Maßstab zu nehmen, sondern auf das konkrete Handeln zu schauen, dorthin, wo etwas gelingt. Das Heroes-Projekt gehört meiner Meinung nach dazu. Wichtig für Entwicklung innerhalb des Islam. Mein Beispiel gibt das Projekt in Duisburg:

    http://zebrastreifenblog.wordp.....-kulturen/

  22. Սաշա sagt:

    Dich darf das gerne traurig stimmen, Blues.

    Ach und übrigens: Wo Du gerade diesen Text (der in sich nicht sonderlich schlüssig ist, nicht mal gut geschrieben) verlinkt hast – fällt Dir eigentlich die Ironie dabei auf!? Ich fürchte nicht… Macht aber auch nichts. Einfach weitermachen.

  23. blues sagt:

    @Um2m
    Danke, dass du mir zugestehtst, dass ich das darf.

  24. Thomas25 sagt:

    @Baga: 2000 Tote durch Boko Haram…..Wo ist das „Je suis Baga“ ???

    @dein saudi-arabischen Blogger-Kollege Raif Badawi bekommt 1000 Peitschenhiebe wegen Verletzung der Meinungsfreiheit: “ Wo is das „Je suis Badwi?“

    @ 1 000 000 million toten Zivilisten im Irak Krieg: ..“Je suis Irak“ ??

    @ tausende von toten durch westliche Killerkomandos überall in der Welt, durch welche sicherlich nicht nur Terroristen zu schaden gekommen sind.. „Je suis…moi?“…???

    @ 69 tote Journalisten in 2014, 153 tote Journalisten im gesamten Syrienkrieg: Wo war da der Einsatz für die Meinungsfreiheit..?

    Torsten:
    „wenn sie das, was ich geschrieben habe, als Mumpitz erachten.“

    …ich erachte es nicht als Mumpitz was du schreibst, nur dachte ich, ich bin zumindest auf diesem Blog von Politik, von dem heuchlerischen Mumpitz der Medien (political correctnes) verschont….Vielleicht kannst Du mir ja mal das selektive Kriterium verraten, nach welchem du das Mitleid hier in deinem Blog verteilst?….

    …es ist Dein Blog. „Ich stelle mich drauf, werbe für meine Meinung, verarbeite meine Gedanken“.

    Ich würde mich freuen, wenn es beim Fussball und alles rund um den FC Schalke 04 bleibt. Ich Ärger mich lieber gemeinsam mit allen anderen über vergebene Chancen oder blinde Neuzugänge….

    Es sterben jeden Tag soviele Menschen aus ganz schrecklichen Gründen, dafür brauche ich keineNotiz in einem Fussballblog um mit diesen Menschen das größte Mitleid zu haben, das man als zivilisierter Mensch aufbringen kann! Schreckliche Welt da draußen mit schrecklichen Menschen die schlimme Dinge tuen!….

    Will sagen: In den ganzen Nachrichten muss ich diesen heuchlerischen Müll ertragen, warum dann auch noch hier??????…

    so, das war mein Beitrag zur „freien Meinungsäußerung“…

  25. Ney sagt:

    Da fragt sich natürlich umgehend, ab wieviel Toten bzw. unter welchen Umständen öffentliche Anteil- und Stellungnahme kein heuchlerischer Müll mehr ist.

    Um also konsequent zu sein…dutzendfachen Mord als Kriegserklärung gegen die Meinungsfreiheit anzusprechen, ist politisch korrekte Heuchelei, schließlich gab es für Badawi 1000 Peitschenhiebe…Badawi zu erwähnen verbietet sich allerdings, denn es gab 69 tote Journalisten in Syrien…69 tote Journalisten in Syrien brauchen wir andererseits nicht zu beklagen, schließlich gab es Tausende von Toten durch westliche Killerkommandos[tm] in aller Welt…Tausende von Toten durch westliche Killerkommandos[tm] in aller Welt sollten uns aber tunlichst kalt lassen, denn in Baga gab es 2000 Tote durch Boko Haram…2000 Tote in Baga beschweigen wir jedoch besser, im Irak Krieg gab es 1.000.000 tote Zivilisten…und für die findet sich sicher auch noch was zum Vergleich…

    Der alles-ist-Heuchelei-Ansatz klingt insofern befreiend, als dass uns kein einzelner Mord mehr jucken würde, solange irgendwo auf der Welt Krieg herrscht. Man darf dennoch skeptisch sein, ob das jemals Einzug in einen handelsüblichen Seelenhaushalt halten kann.

    In den ganzen Nachrichten muss ich diesen heuchlerischen Müll ertragen, warum dann auch noch hier??????…

    Die Frage, worum es geht, ist in dem Artikel doch bereits beantwortet. Und die Überschrift war Warnung genug, es nicht zu lesen, wenn man vehement gegen politische Themen ist.

  26. Kees Jaratz sagt:

    @thomas25 Weil mich Torstens Beitrag auf die Idee gebracht hat, wie ich in der eigenen Trauer und dem Mitleid die ebenfalls immer wieder vorhandene Entschlossenheit in Worte fassen konnte, fühle ich mich auch angesprochen, selbst wenn du mich – noch ;-) – nicht mitgemeint hast.

    Nehmen wir nur meine Person: Die von dir als Heuchelei empfundenen Worte haben etwas bewirkt. Ich habe im Zebrastreifenblog noch einmal betont, was ich dort als meinen Auftrag empfinde. Von Anfang an habe ich meinen Blog nicht nur als Ort fürs Schreiben über Fußball empfunden, sondern als Ort, an dem ich mich zwar über Fußball äußere, aber wie im Stadion manchmal auch auf Dinge zu sprechen komme, die über den Fußball hinaus gehen. Meine Leser erkennen das meist an der Überschrift, entsprechend unterschiedlich sehen Klickzahlen aus, weil einige meiner Stammleser tatsächlich wie du nur am Fußball interessiert sind.

    Nun verbindest du dein Beharren aufs Fußballthema im Blog mit einem moralischen Vorwurf. Und letztlich geht es nur um diesen Vorwurf. Ich verstehe dich, wenn du ein Missverhältnis der Reaktion wahrnimmst. Gleichzeitig gibt es für dieses Missverhältnis gute Gründe, die ich für zutiefst menschlich halte und die – klar, banal – mit Nähe und Distanz zum Geschehen zu tun haben. Wir leben in dieser Gegenwart permanent in solchen Widersprüchen, nicht nur wenn es um Mord und Totschlag geht.

    Heuchelei halte ich deshalb für ein unpassendes Wort an falscher Stelle. Für mich zählt das Beharren auf Grundwerte im öffentlichen Raum auch in solch einem Blog sehr wohl. Es ist die alte Frage, wo fange ich damit an. Ich habe Torsten so verstanden, dass er ganz konkret mit seinem Blog für solch eine Meinungsfreiheit steht. Und das ist auch in Fußballfragen ein Wert, weil als Folge Gewalt als Konfliktlösung geächtet werden kann. Und dass Gewalt in den letzten Monaten nicht mehr nur 3. Halbzeit sondern Machtausübung wurde, sollte bekannt sein.

    Vielleicht hast du recht und es heucheln manche Medien, die mit Meinungsmache Geld verdienen wollen. Ich denke, in diesen Räumen wird nicht geheuchelt.

  27. Torsten sagt:

    @Thomas25

    Danke für Deinen Kommentar. So ist das, irgendjemand ist immer auch anderer Meinung. Davon lebt dieses Blog hier. Ohne Meinung würde dieses Blog nicht funktionieren.

    Warum ich die Vorgänge in Paris hier aufgegriffen habe, ist oben im Text eigentlich erklärt. Dabei ging es nicht nur um die Tat als solche sondern um ein Einschüchtern, um den Versuch Meinung zu verbieten. Im klitzekleinen ist das eben das Thema meines Blogs. Das reichte mir als Verbindung.

    Dass Dir das nicht gefällt, dass Du das als heuchlerischen Müll empfindest, dass Du „sowas“ in einen Fußballblog nicht lesen willst, nehme ich gerne als Feedback.
    Betrachte ich es aber als Forderung – und Deine aufgeregte Zeichensetzung lässt mich das so fühlen – muss ich aber antworten: Ich pfeif‘ drauf. Was ich zu schreiben und was ich zu lassen habe entscheide ich seit nunmehr 7 Jahren selbst. Damit bin ich bislang prima gefahren.

  28. leoluca sagt:

    Welches Selbst- und Weltbild muss man eigentlich haben, um all denen, die ihr Entsetzen und ihre Trauer über die Pariser Attentate in einer Zeitung, einer TV-Sendung oder einem Blog äußern, mit dem Vorwurf zu kommen, sie würden „heuchlerischen Müll“ produzieren?

  29. Thomas25 sagt:

    @ney:
    „Da fragt sich natürlich umgehend, ab wieviel Toten bzw. unter welchen Umständen öffentliche Anteil- und Stellungnahme kein heuchlerischer Müll mehr ist.“

    …genau das ist mein Problem, Du bringst es sehr schön auf den Punkt. Genau das ist meine Frage. Ich weiß es nicht…..Der Westen löscht ganze Regionen aus, tötet Zivilisten und Journalisten und unterdrückt die Meinungsfreiheit und das ist ok. Werden 12 Menschen in Paris hingerichtet, dann bricht die große öffentliche Anteil- und Stellungsnahme aus…..das verstehe ich nicht wirklich und nenne es Heuchelei…Für welche Toten trauerst Du? Ab wieivel Toten nimmst Du mit deiner „handelsüblichen Seele(sehr schöne Formulierung) anteil?…aber du hast recht, ich hätte den Artikel einfach nicht lesen sollen….

    @Kees Jaratz:

    „ein Missverhältnis der Reaktion wahrnimmst“…“mit Nähe und Distanz zum Geschehen zu tun haben“…

    Vielen Dank für deine Antwort Kees, denn genau um dieses und nur dieses Missverhältnis der Reatkion geht es mir. Ich sehe genau wie Du, Nähe und Distanz als die Kriterien der Reaktion( Torsten) an. Ich habe in diesem Blog keine Anteilnahme über tote und gefolterte Journalisten in der Ukraine und Saudi-Arabien, keinen Beitrag über geköpfte Journalisten im Jemen und keinen Beitrag über hingerichtet Journalisten in Palästina gefunden und gelesen. Deshalb habe ich einfach direkt Torsten gefragt.

    @Torsten:
    „um ein Einschüchtern, um den Versuch Meinung zu verbieten. Im klitzekleinen ist das eben das Thema meines Blogs. Das reichte mir als Verbindung“

    ….Mir ging es genau um dieses „klitzeleine“ Kriterium, da ich als regelmäßiger Leser diesen Punkt so noch nicht gesehen und gelesen habe. Mutige Journalisten, die wie oben beschrieben in der Ukraine, in Syrien, in Saudi-Arabien und im Jemen geköpft, gefoltert und hingerichtet werden empfindest Du sicherlich auch als „Einschüchterung und den Versuch Meinung zu verbieten“. Nur hier werden Sie nicht erwähnt, deshalb einfach meine Frage nach deinem Kriterium. Vielen Dank für Deine Antwort.
    „aufgeregte Zeichensetzung“…wollte nur korrekt zitieren…:)

    @leoluca:
    Ich komme aus dem sehr schwäbischen Sprachraum, deshalb „heuchlerischer Müll“. Will sagen: Doppelmoral, Zynisch, ungleich verteilte Anteilnahme…. hoffe so besser und verständlicher…
    Beispiel:
    An der Trauermarsch nahmen Teil: Ahmet Davutoglu( Präsident der Türkei: Spitzenreiter beim Einsperren von Journalisten und Unterdrückung der Meinungsfreitheit), die Oberhäupter von Gabun, Mail und Niger, König Abdullah aus Jordanien, Netanjahou, Abbas, und der Scheich von Quatar: Schau doch bitte mal nach, wo diese Länder auf dem Ranking der Pressefreiheit stehen? Wieviel Journalisten dort jedes Jahr umkommen….deshalb Doppelmoral…

    @Fussball:
    2:2 gegen den 19-maligen sudanesische Meister….die Testspielserie geht weiter…

  30. leoluca sagt:

    Im neuen Heft von „Charlie Hebdo“ geht es um alles: Freiheit, Menschenrechte, den Kampf gegen Tyrannei und Zensur. Und das letzte Wort im Heft hat der Tod: „Auch ich abonniere Charlie Hebdo.“ – Wer ihn zeichnen kann, wer darüber lachen kann, der feiert das Leben. Im Klitzekleinen, finde ich, tut das auch dieses Blog.

  31. StanLibuda sagt:

    Es ist also „weltpolitische Klugscheißerei“, wenn ich daran erinnere,
    daß tagtäglich tausende mehr Menschen durch die westliche Politik sterben,
    als die 12 in Paris?!

    Es ist also „weltpolitische Klugscheißerei“, daß ich daran erinnere,
    daß die USA für mehr Tote in der Welt täglich verantwortlich sind,
    als es die islamistischen Terroristen sich je vorstellen könnten?

    Es ist also „weltpolitische Klugscheißerei“, wenn ich auf die über 40000
    Hungertoten in der Welt hinweise?

    Und deshalb bin ich ein „Reichsbürger“?

    Na, vielen Dank, umzu!

  32. derwahrebaresi sagt:

    bilde ich mir ein, dass hier neuerdings in teilen eine aggressive tonlage einzukehren scheint?

  33. Ney sagt:

    Dat is wegen die Weltlage. Da is kein Raum für Kompermisse.

  34. Torsten sagt:

    bilde ich mir ein, dass hier neuerdings in teilen eine aggressive tonlage einzukehren scheint?

    Ja, das ist leider so. Und es geht mir gehörig gegen den Strich. Deshalb habe ich Սաշա’s letzten Kommentar auch gerade gelöscht.

    @Սաշա:
    Ich schätze Meinungsstärke.
    Aber wenn Du es partout nicht hinbekommst, Dir Ansprachen wie …

    Keine Ahnung, woran es bei dir fehlt – ob nun Bildung, Schamgefühl oder ganz einfach Intellekt

    … u.ä. zu verkneifen, dann verkneife Dir bitte den entsprechenden Kommentar komplett.

  35. leoluca sagt:

    @StanLibuda. Ja, ich habe deine Beiträge als Relativierung der Pariser Attentate verstanden, obwohl diese gezielten Morde an Journalisten, Juden und Polizisten doch eine schockierend klare Sprache sprechen.

    Du schreibst: „12 Tote sind nix im Gegensatz zu den unschuldigen Opfern, die insbesondere die USA unter der Zivilbevölkerung seit dem ‚Desert Storm‘ im Irak, Afghanistan und Pakistan angerichtet haben. Die gehen in die 10000tausende! Ich persönlich kann verstehen,warum es islamistischen Terror gibt. Gutheißen werde ich ihn nicht.“

    Da unterscheiden wir uns grundlegend. Es gibt für mich keine Rechtfertigung, kein Verständnis für den Terror der Dschihadisten. Kein Unrecht dieser Welt kann das verständlicher machen oder gar legitimieren.

  36. Սաշա sagt:

    Gut für dich, @Torsten, wenn du einen menschenverachtenden Beitrag wie diesen hinnehmen kannst:

    12 Tote sind nix im Gegensatz zu den unschuldigen Opfern, die insbesondere die USA unter der Zivilbevölkerung seit dem ‘Desert Storm’ im Irak, Afghanistan und Pakistan angerichtet haben.[…]Ich persönlich kann verstehen,warum es islamistischen Terror gibt.

    Ich persönlich kann das nicht. Mir fehlt die Geduld und auch einfach die wohl nötige Toleranz. Gegenüber solchen „Meinungen“ gibt es für mich auch keinen Grund eine zurückhaltende Ausdrucksweise an den Tag zu legen.
    Ich sage es ganz offen: Mir ist es wichtig in solchen Momenten Zeichen zu setzen, denn im Internet scheint die Schamgrenze für derartige Kommentare besonders niedrig zu sein, auch weil sich immer noch andere finden, die ähnlich krude Ansichten vertreten, solche Kommentare goutieren und verbal beklatschen. Sachlich kommt man dem auch nicht bei, da sollte man sich nichts vormachen. Sachlich kann man dann diskutieren, wenn man eine Grundlage dafür hat. Wenn allerdings Menschenleben marginalisiert werden, um derartige Rechnungen aufzustellen, die wiederum Morde und Terror relativieren sollen, ist diese Grundlage nicht gegeben. Und ja, dann maße ich mir auch an, die Bildung, das Schamgefühl oder den Intellekt des Autors infrage zu stellen, denn diese Frage hat er selbst aufgeworfen. Selbst ohne seine antiamerikanischen Verschwörungspistolen, die er auf sachlich doch eher dünnem Eis vorträgt.

    Wenn für perfide Rechnungen über Menschenleben in diesem Blog Platz sein sollte, nicht aber für die schonungslose Kritik an solchen Rechnungen, muss ich unter dem Strich sagen, dass für mich hier ohnehin kein Platz ist.
    Dann können wenigstens alle in Frieden vor sich hin relativieren und müssen sich nicht weiter mit den „Gutmenschen“ streiten, die irgendwelche lächerlichen Ideale und ähnlichen „heuchlerischen Müll“ hochhalten, wo sich sowas doch heute eh keiner mehr leisten kann (oder will). Dann sollte man allerdings konsequent sein und auf Artikel wie diesen hier verzichten. Denn letztendlich sind die Journalisten von Charlie Hebdo – wie im Prinzip alle Journalisten, die ein ähnliches Schicksal teilten – auch nur für irgendwelche Ideale gestorben, von denen man sich nichts kaufen kann und die sich doch heutzutage eh keiner mehr leisten will.

  37. Ney sagt:

    „Nicht hinnehmen können“ heißt ja nicht, dass man dem Vertreter einer kritisierten Position fehlende Bildung, charakterliche Mängel und einen schwachen Intellekt (zumindest eins davon) bescheinigen muss. Scharfe Kritik geht auch ohne sowas. Ad hominem zerstört die Diskussionkultur.

  38. Torsten sagt:

    Einen anderen Kommentator zu beleidigen und / oder persönlich anzugehen ist weder „Zeichen setzen“ noch „schonungslose Kritik“. Das ist lediglich aggressiv.

  39. Սաշա sagt:

    Gut, dann lassen wir einfach dahingestellt, wieso ein Autor zu solch perfiden Zahlenspielen greift – ich habe lediglich einige Optionen dargestellt und wollte keinesfalls eine abschließende Aufzählung liefern. Den Rest muss ich allerdings so stehen lassen.

  40. MarcB sagt:

    Lieber Umzu:

    Es war dieses gefakte Bild in einer Seitenstraße, das mich aufgeregt hat. The World Leaders einträchtig nebeneinander, alle waren „Charlie“.
    Einen Schxxx waren sie.

    Abbas, Netanjahu und Queen Rania mit Merkel. Völkermord, Unterdrückung und Poizeistaat nebeneinander. Allesamt Charlie.

    Das ist geheuchelt und ich verstehe „Thomas25″, voll und ganz.

    Darum geht es (mir?) hier allerding gar nicht:
    Ich glaube du hast wirklich Ahnung von Fußball. Ich für meinen Teil würde mir eine Website wünschen, auf der man jenseits von Stammtischparolen über das Spiel diskutieren kann.
    Bislang habe ich sie hier nicht gefunden.

    Es gab mal einen Anfang, zu finden unter „Position vs. Funktion“ (letzter Eintrag aus 2009). Noch nicht der Weisheit letzter Schluß, aber immer noch besser, als hier gegen Unbewaffnete zu schießen :)

    Ich für meinen Teil würde mich darüber freuen.

  41. Սաշա sagt:

    Dieses Bild in der Seitenstraße ist Heuchelei der schlimmsten Sorte, keine Frage. Auch wenn es tatsächlich nur das ist, was man erwarten durfte. Man hätte sich doch offen gestanden eher gewundert, wenn diese Tragödie politisch nicht derart ausgeschlachtet worden wäre. Es war bemerkenswert, wer sich da „ganz spontan“ versammelt hat und plötzlich öffentlichkeitswirksam für Werte einstehen wollte, die er ansonsten auch nicht vertritt.

    Nur hat auch niemand hier etwas anderes behauptet. Hier wurde dagegen dem Autor des Blogs (im Prinzip aber so ziemlich allen Anteilnehmenden) Heuchelei vorgeworfen, weil er in diesem konkreten Fall Solidarität bekundet hat und in anderen Fällen nicht. Das hat meines Erachtens mit der von Dir kritisierten Heuchelei nichts zu tun. Noch weniger zu tun hat das übrigens mit dem von mir scharf kritisierten Marginalisieren und Relativieren von Tod und Terror zugunsten irgendwelcher Rechenspielchen, die ein gewisses Weltbild unterfüttern sollen.

    Mit Sicherheit findest Du irgendwo ein Forum, einen Blog oder etwas ähnliches, wo man vortrefflich über Fußball und nur über Fußball im engeren, sportlichen Sinne diskutieren kann. Mit viel Glück sogar eines, das über das übliche Niveau der einschlägig bekannten Schalke-Foren hinausgeht. Nur Fußball wirst Du aber hier nicht finden, wie Du selbst schon festgestellt hast. Es dürfte hier auch immer Themen geben, die das rein Sportliche verlassen. Gerade bei Themen wie dem Trainingslager in Katar, das im Kern zwar noch ein grundsätzlich sportliches Thema mit engem Schalke-Bezug ist, schlägt sich der Bogen zur politischen Ebene fast wie von selbst und hat damit, schätze ich, nach Torstens Einschätzung auch Platz in diesem Blog. Ich persönlich schätze das, da mir der rein sportliche Aspekt, also beispielsweise nur Spielbesprechungen auf Dauer möglicherweise zu eindimensional wäre. Dazu ist der Fußball zu schade und Schalke sowieso. Beides für sich genommen bietet schließlich unendlich viele Motive und Geschichten, einfach mannigfaltige Möglichkeiten, die Torsten meines Erachtens gut nutzt.

  42. blues sagt:

    @um2m „Marginalisieren und Relativieren von Tod und Terror zugunsten irgendwelcher Rechenspielchen, die ein gewisses Weltbild unterfüttern sollen“, unterstellst du. Ich glaube zwischenzeitlich, du möchtest ohne Ende und mit böswilliger, aggressiver Besserwisserrei einfach immer weiter provozieren. Für mich bist du ein Troll.

    Für alle, die sich dem schwierigen Thema langsam nähern und sich in Ruhe und ohne aggressive Töne eine Meinung bilden möchten, hat der Bundesrichter Thomas Fischer in der „Zeit“ (zeit.de; Link sie unten) einen langen Artikel veröffentlicht.

    http://www.zeit.de/gesellschaf.....ettansicht

  43. Սաշա sagt:

    Ich unterstelle gar nichts. Ich kann es gerne nochmal zitieren und dann sagst du mir, ob an dieser Textstelle nicht Menschenleben marginalisiert werden, um Terror zu relativieren.

    12 Tote sind nix im Gegensatz zu den unschuldigen Opfern, die insbesondere die USA unter der Zivilbevölkerung seit dem ‘Desert Storm’ im Irak, Afghanistan und Pakistan angerichtet haben.[…]Ich persönlich kann verstehen,warum es islamistischen Terror gibt.

    Vielleicht dieses mal ausnahmsweise begründet und zur Sache, blues, denn langsam nervt es wirklich.

  44. Simon sagt:

    Also auch wenn ich sicher nicht stets mit allem einverstanden bin, was Սաշա hier schreibt, muss ich ihn doch gegen den Vorwurf in Schutz nehmen, hier rumzutrollen. Das kann ich nicht erkennen.

    Richtig ist sicher der Aufruf von Torsten bei der Sache zu bleiben und keine persönlichen Angriffe zu starten. Den respektvollen Umgang miteinander (im Internet ja wahrlich nicht selbstverständlich) habe ich an diesem Blog immer geschätzt, und ich hoffe, dass es auch so bleibt.

    In der Sache gebe ich Սաշա hier aber vollkommen recht. Es ist abwegig, Opferzahlen vorzurechnen, um Menschen nahezulegen, ihre persönliche Betroffenheit sei unangebracht. Wenn man damit anfängt, dann ist irgendwann abgesehen von einem Straflager in Nordkorea nichts mehr wirklich schlimm und lohnt weiteres Nachdenken.

    Ich will hier nur meinerseits niemandem etwas unterstellen, aber diese Art von Argumentation (derart: wie kann man um ein paar Journalisten trauern, wenn die Amis ihre Drohnen losschicken…) hat bedenkliche Berührungspunkte zu politisch extremen Gruppen (übrigens paradoxerweise im linken wie im rechten Spektrum). Auf so etwas sollte man sich nicht einlassen. Ganz einfach, weil dieses vermeintliche Argumentieren letztlich keine Lösungswege aus Konflikten aufzeigt, sondern eher noch dazu beiträgt, Aggressionen zu schüren.

    Ja, in der Welt geschehen jeden Tag schreckliche Dinge. Erhalten alle die gleiche Aufmerksamkeit? Nein, das ist auch schon theoretisch nicht möglich. Ist das ungerecht? Ja, mit Sicherheit. – Aber ist es nicht auch menschlich, dass man die Dinge, die nahe um einen herum geschehen, stärker wahrnimmt?

    Abgesehen davon ist es schlicht falsch, dass ‚westliche‘ Medien und Politiker sich zu den von Thomas genannten Konflikten und Kriegen nicht äußern würden. Dass Torsten das hier in seinem Blog nicht im Wochenrythmus macht, erklärt sich schnell dadurch, dass es hier eben vor allem um Fußball und Schalke gehen soll.

    Dass dabei immer wieder auch andere, genuin politische Themen aufgegriffen werden, finde ich gut (allein weil es eine Illusion ist, man könnte Politik von irgendeinem Bereich des öffentlichen Lebens trennen).

    Aber was Torsten ganz oben mal geschrieben hatte, war ja im Grunde ‚nur‘, dass er seinem Entsetzen über den Anschlag Ausdruck verleihen wollte und ihn als Angriff gegen die Meinungsfreiheit benannte, was sich ja auch kaum bestreiten lässt. Hieran kann ich nichts Heuchlerisches finden.

  45. StanLibuda sagt:

    Mahlzeit!

    Natürlich „unterstellst“ Du, umzu. Insbesondere wenn Du mich als
    Reichsbürger bezeichnest. Was sollen ich oder andere da falsch verstehen?
    Die Aussage ist eindeutig.

    Nochmal zum Verständnis bzw. im Nachhinein habe ich mich wahrscheinlich nicht klar genug ausgedrückt.
    Ich rechne nichts auf. Ihr (wer auch immer) kann davon ausgehen, daß
    sich mein Intellekt nicht auf solch eine Denkweise beschränkt.

    Ich habe mit meinem ersten Post versucht klar zu machen, daß die Freiheit
    im demokratischen Westen schon lange nur auf dem Papier existiert bzw.
    daß die anglo-amerikanische Politik im 20. und 21. Jhr. direkt für solche Anschläge verantwortlich sind. Das ist keine Relativierung.
    Das sind Fakten. Haltet Euch mal die absoluten Zahlen vor Augen und dann
    sagt mir, warum es keinen Aufschrei in der westlichen Zivilsation gibt.

    Wer willkürlich Grenzen in fremde Länder zieht, sich die Bodenschätze
    versucht zu Eigen zu machen, wer demokratisch gewählte Regierungen innerhalb von 3 Wochen mit Hilfe der CIA zunichte macht, der sollte sich
    nicht wundern, warum die „Kacke am dampfen“ ist.

    „Und mal unter uns Klosterschülern, 12 Tote sind nix im Gegensatz
    zu den unschuldigen Opfern, die insbesondere die USA unter der Zivilbevölkerung seit dem “Desert Storm” im Irak, Afghanistan und Pakistan angerichtet haben. Die gehen in die 100tausende! Ich persönlich kann verstehen,warum es islamistischen Terror gibt. Gutheißen werde ich ihn nicht.“

    Jetzt muß ich schon selbständig zitieren.
    Lies meine Aussage und meinen Post nochmal in Ruhe durch, Umzu.
    Du siehst es als „Marginalisierung“ oder als „Relativierung“ an.
    Das ist aber ganz alleine Dein Problem.
    Ganz im Gegenteil könnte ich Dir es unterstellen.

    Ich wollte lediglich darauf hinweisen, daß die (Presse-)freiheit,
    schon lange in Gefahr ist bzw. schon lange untergraben ist.
    Das die, die auf westliche Werte pochen, dieselben Werte mit
    Füßen treten.
    Das sich die, die über den Anschlag so schockiert sind, sich
    den Ursachen widmen sollten, nicht den Symptomen.

    Und nochmal für ganz „Blöde“: … ;)
    Der Feind ist in unseren Reihen.

    Man kann dabei gerne anderer Meinung sein, dem haue ich allerdings
    Fakten um die Ohren. Aber ich lasse mich nicht als „Nazi“ sprich
    „Reichsbürger“ betiteln.

    In diesem Sinne
    Glückauf …. auch beim „nachdenken“

  46. Ney sagt:

    „Getretner Quark wird breit, nicht stark.“ (Goethe)

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