„Schalke wird weiter ein fremdfinanzierter Verein sein“

Der FC Schalke 04 wird weiter ein fremdfinanzierter Verein sein. Das ist in der heutigen Zeit eine überaus kluge Entscheidung. Der FC Schalke 04 hat profitiert von den Veränderungen in den Kapitalmärkten, davon, dass die Zinsen nicht nur kurzfristig sondern nachhaltig so niedrig sind.

Das sagte Schalkes Finanzvorstand Peter Peters Mitte Januar bei einer Fanveranstaltung (hier nachzuschauen, drittes Filmchen, gleich ab Minute 2:50). Ich begriff seine Sätze als zusammengehörend und als Ansage, dass Schalke sich auch in Zukunft weiter Geld leihen wird. Neues von Clemens Tönnies legt nun aber die Vermutung nah, dass man Peter Peters oben dargestellte Aussage hinter „kluge Entscheidung“ trennen muss.

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender regt an, nicht mehr auf Fremdfinanzierung durch Banken und somit durch Geld leihen zu setzen, sondern auf Fremdfinanzierung durch Fans und Geld schenken. Diese Idee veröffentlichte er nun via SportBild. In seinem „Gedankenspiel“ geben alle 132.000 Mitglieder des FC Schalke 04 einmalig 1.000 Euro. Damit würde er die Finanzverbindlichkeiten weitgehend tilgen und in der Folge innerhalb von 10 Jahren 250 Millionen Euro an Zins und Tilgung sparen. Man müsste die Kräfte bündeln, so Tönnies.

Man müsste vieles bündeln, auf Schalke.



36 Kommentare zu “„Schalke wird weiter ein fremdfinanzierter Verein sein“”

  1. hoffedocS04 sagt:

    Gutes Neues!

    War hier 2015 noch nicht aktiv..

    Und jetzt spendiert Tönnies dem Verein Khedira? Ist doch mal eine nette Geste.

  2. Ney sagt:

    @hoffedoc
    Der spendiert nix, der Tönnies. Der träumt lieber öffentlich davon, wie es wäre, wenn alle Schalke-Mitglieder vom Baby bis zum Greis dem Verein je 1000 Euro schenken würden.

  3. Lutt sagt:

    Ich glaube, der Herr Tönnies spendiert gar nichts.

    Deshalb will der Klub auf Dauer neue Wege gehen. Tönnies plant den Angriff auf Europa mit Hilfe der eigenen Fans. „Wir haben 132.000 Mitglieder. Nur mal ein Gedankenspiel: Mitglieder zahlen freiwillig einen einmaligen Betrag von 1000 Euro. Wären es 132.000, könnten wir die Finanzverbindlichkeiten weitgehend tilgen und sparen so rund 25 Millionen an Zins und Tilgung, und das jedes Jahr.

    Also, 1000€, der Herr Tönnies hat wohl ein bisschen den Bezug zum Geld verloren und vergessen, dass dieser Betrag für viele Schalke-Fans ein halbes Monatsgehalt darstellt. Damit kann man gerade mal ein Zwanzigstel Tagesgehalt eines Profis finanzieren.
    Wenn der gute Schalke-Fan also ein halbes Monatgehalt opfern soll, um ca. 20 Minuten „Khedira-Arbeitszeit“ zu finanzieren, geht mir schon alleine bei der öffentlichen Formulierung der Idee die Hutschnur hoch.

  4. Erle 72 sagt:

    Ein halbes Monatsgehalt wäre schon sehr optimistisch. Der Tönnies hat echt nicht alle an der Waffel.

  5. Ney sagt:

    Ihr habt gut reden, ich zahl‘ auch noch für meine Kinder mit!

  6. Matthias sagt:

    Etwas nebulös, dein Kommentar, besonders der letzte Satz.

    Dass die Idee unseres Schweinekloppers komplett weltfremd ist, brauchen wir wohl nicht ernsthaft diskutieren. Entweder ist er wirklich so abgehoben, dass er glaubt, dass jedes Mitglied mal eben so mit nem Dusi aus der Tasche fliegen kann und will oder er weiß genau dass es scheitern wird und will damit (nach dem Motto „tja, wir haben es ja anders versucht aber ihr wolltet nicht“) doch langsam die Stimmung in Richtung Kapitalgesellschaft kippen.

    Wie auch immer, ich verstehe nicht, was du uns mitteilen möchtest.

  7. blues sagt:

    Wie Tönnies 120 000 000 Euro „bündelt“ kann man in der FAZ nachlesen.

    Unter den Überschriften:

    „Wurstfabrikant Tönnies führt das Kartellamt vor“

    „120 Millionen Euro Bußgeld sollte sein Unternehmen zahlen. Doch daraus wird wohl nichts. Wie Clemens Tönnies den Staat düpiert.“

    Da wird schön erklärt wie Tönnies Preisabsprachen zu gunsten seiner Privatmarken „Zur Mühlen“ und „Böklunder“ betreibt, ihn das Kartellamt erwischt und für welches Vergehen er diese Strafe zahlen soll.

    Er will wohl bei so manchen Schalker Fan über seine Marken scheinbar auch gerne privat überhöhte Preise kassieren…

    Hier Link zur FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/wir.....07015.html

  8. Detlef (Doktor_d) sagt:

    Ich sehe den Satz von CT eher anders. Er wollte mit dem einfachen Rechenbeispiel zeigen, wie man die Schulden tilgen könnte.
    Ich glaube kaum, dass er davon ausgeht, dass jedes Schalke Mitglied in der Lage wäre die Summe von 1000 € aufzubringen.

    Ob das Beispiel klug gewählt war, lasse ich mal dahin gestellt.

    Ich spinne mal die Idee weiter: Welchen Gegenwert würde eine solche Zahlung denn bringen? Hätte ich einen Anteil am Verein in Höhe meiner Einlage und was würde das Mitbestimmungstechnisch, oder gar finanziell bedeuten?

    Und ja, gäbe es einen Anteil für mich am „Verein“ Schalke 04, dann würde ich tatsächlich überlegen Geld in die Hand zu nehmen.

    Ein paar Kilometer östlich von GE haben sie es gemacht und AG genannt.

    Lange Rede, sollte sich Schalke 04 von Mitgliedern und oder Investoren Geld besorgen, dann wird die Lizenzspielerabteilung ausgegliedert werden müssen. Auf Geschenke darf man nicht hoffen.

  9. Manfred sagt:

    Huiiii, ganz schon viel Inflation seit der Bongartz-Mark^^.

  10. Ney sagt:

    Naja, schon bei der „Marinho-Mark“ hat es nicht mehr geklappt.

    Aber jetzt kommt der Tönnies-Tausi.

    – Schon klar, dass Clemens Tönnies das nicht ernsthaft vorgeschlagen hat, aber wie auch andere schon anmerkten: man wüsste gerne, worauf das abzielt.

  11. McP sagt:

    Ein weiteres Zeichen dafür, dass man auf Schalke nicht mal ansatzweise darüber nachdenkt, finanziell vernünftig zu agieren. Der ganze Gehirnschmalz geht dafür drauf, die Verantwortung für die Schulden zu delegieren. Irgendwer wird sie schon irgendwann mal zahlen. Aber in der Gegenwart lasst uns weiter klug sein und Topverdiener auf Pump kaufen.

  12. Watson04 sagt:

    Wenn wir jeder nen Tausender bezahlen, sind wir dann nicht der Scheich? ;)

  13. Mario sagt:

    Ich finde viel erschreckender, dass der Verein jedes Jahr einen Königstransfer pro Jahr an Zins und Tilgung ausgeben muss.
    Da hätte mal jemand vorher auf die Bremse treten müssen.

    Ansonsten bedeutet der Begriff „Gedankenspiel“ glaube ich so ungefähr, dass man mit seinen Gedanken spielt.
    Kann man doch mal machen, ist ja auch eine verlockende Vorstellung, mit einem Schlag schuldenfrei zu sein, oder?

    Gegenleistung? Was kann man erwarten? 1/132.000tel Stimmrecht? Hui!
    Verzehrgutscheine für inne Arena? Schon besser. Fanutensilien? Hmm.
    10 Jahre lang jedes Jahr ein Trikot? Lieber nicht, bei dem Sponsor, mir gefällt mein Veltins-Trikot mit dem Autogramm unserer besten Nummer 7 ever viel besser.
    Das Versprechen, nie mehr Schulden zu machen, oder auf der GV zurücktreten?
    Das nehme ich!
    Da würde ich auch als Nicht-Mitglied zahlen, a…a…aa…aber auauauf Stostostotter.

    Grüße,

    Mario

  14. Simon sagt:

    Nun, dass Tönnies das kaum als ernsthaften Vorschlag ins Spiel gebracht hat, sollte wohl klar sein. Im Grunde wollte er vermutlich sagen, dass Schalke ohne Zinszahlungen und Schulden großartige finanzielle Möglichkeiten hätte. Aber das ist ja nun nichts Neues und man fragt sich, warum er dann doch mit diesem merkwürdigen Gedankenspiel daherkommt. Für mich eine weitere Bestärkung meiner Ansicht, dass man den Mann vor kein Mikro bzw. Notizblock lassen sollte (wie man auch in der ZDF-Übertragung des Real-Spiels wieder mal erleben musste…).

    Mein Vorschlag: Schalke führt eine neue Kategorie von Business-Seats ein, für die pro Saison eine Miete von 61 Mio. Euro fällig ist – quasi als einmaliges Sonderspecial zum 111 Geburtstag des Vereins. Eine davon bucht dann Clemens Tönnies (dann muss er auch nicht mehr neben dem miesepetrigen Heldt sitzen, der unser Vereinslied nie mitsingt) und die andere schenkt er seinem Neffen zu Ostern. Dann dürfte sich auch dieser ganze Ärger vor Gericht bald erledigt haben und zum Sommer holen wir dann Tiago für 25 Mio (und schicken ihn erstmal wieder zurück nach München zur Reha).

  15. Ney sagt:

    Na schön, dann läuft das eben darauf hinaus, dass er Peters‘ gespielt-fröhlichen Kommentar zur Fremdfinanzierung konterkariert.

    Schalke e.V. hat 160 Millionen Schulden.

    Die zu verzinsen und abzubauen kostet 25 Millionen im Jahr.

    Wenn Schalke die Schulden nicht hätte, hätte es also 25 Millionen mehr im Jahr für den Spielbetrieb und brächte Europa zum Zittern.

    Um diese Millionen Schulden abzubauen, und 25 Millionen jährlich zu sparen, und Europa z.Z. zu bringen, Damundherrn, nurumdasmalzuillustrieren! müsste jedes! Vereinsmitglied dem Verein 1000! Euro schenken (schenken, nicht leihen!).

    Ja, das geht aber natürlich so nicht. Ist ja klar. Aber, Mönsch, wo kriegen wir denn nun auf die Schnelle (! die Konkurrenz hängt uns gerade ab!) so viel Geld her…na…sachmaeben…

  16. Simon sagt:

    Naja. Im Großen und Ganzen hat es Dortmund vor 1 1/2 Jahrzehnten nicht groß anders gemacht. Wer sich damals eine BVB-‚Aktie‘ gekauft hat, darf seine ‚Investition‘ auch eher als Geschenk an den eigenen Verein (nun eben nicht mehr Verein) betrachten bzw. als Investition in das eigene Wohlbefinden am Wochenende. Wenn man das Ganze durchführen wollen würde, ohne die Vereinsform anzutasten, käme man tatsächlich bald auf den Tönnies-‚Vorschlag‘. Wie schon in meinem letzten Kommentar angeregt sollte er aber hierfür vielleicht in anderen Kreisen sammeln gehen.

    Ganz grundsätzlich hat er allerdings zweifellos recht. Ohne andere Einnahmequellen dürften wir uns in der BL bald um die entscheidenden 2-3 Plätze weiter unten bewegen (von „da sein, wenn die Bayern mal straucheln“ gar nicht erst zu reden). Wenn ich mir ansehe, was einige andere Teams reinbuttern, glaube ich nämlich nicht (mehr), dass wir tatsächlich die 10 Jahre + x bekommen, um die Schulden auf normalem Wege abzutragen und sich dann langsam ranzuarbeiten. Das wäre der schönere Weg, aber er ist mMn illusorisch; spätestens seitdem DFL und UEFA Wolfsburg erlaubt haben, ihr Sondermodell weiter zu betreiben.

  17. schalkoholiker sagt:

    1000 Euro ist natürlich schon eine Nummer – da muss ich fast einen halben Tag für arbeiten…

    Andererseits: Wenn ich dieses Geld dem Verein meines Herzens schenke (andere tun das monatlich ja auch mit der Kirche), dann senke ich dadurch a) meine Steuerlast (ich gehe davon aus, dass ich das als Spende von der Steuer absetzen kann) und habe b) kein Problem mit der Suche nach einer Geldanlage, was bei der derzeitigen Niedrigzinspolitik ja durchaus schwierig ist. Also: Ich finde den Vorschlag gut :-)

    Und wenn Sami Khedira von dem Geld 20 Minuten lang trainieren kann, dann ist das Geld echt gut angelegt.
    Bin dabei.

  18. Thomas Tauchert sagt:

    Was für eine absurde Schnapsidee, als Multimillionär und AR-Vorsitzender eines Vereins in einer strukturschwachen Region so etwas rauszuhauen.

    Du und BuB http://www.fankultur.com/blog/.....-tausender hätten es noch drastischer formulieren sollen.

    Glückauf, T.

  19. dergucker sagt:

    1000€,
    für Knieprobleme,Muskelprobleme ,Leihspielchen u.s.w.
    klar bin ich bereit,
    gönne halt.
    Und für Khedira TU ich alles.

  20. Ney sagt:

    Für den Tönnies-Tausi müsst‘ ich einen ganzen Monat auf Alkohol verzichten.

    Bevor es soweit kommt, dann doch lieber KGaA.

    Mist, jetzt hamses erreicht, einen weich zu kriegen.

  21. Opa-pitschikowsli sagt:

    privatvermögen vom Clemens 800.000.000, warum bezahlt er die ganzen Verbindlichkeiten nicht? Is doch ein Klaks

  22. blues sagt:

    Der Tönnies bietet doch wieder tolle Unterhaltung und natürlich ganz viel Aufregung mit und für den Boulevard. Der Tönnies-Clan ist die ganzen Jahre in denen er Schalke in die Schulden trieb, privat immer reicher geworden.

    Schalke braucht eine Schuldenkommission die das Kredit- und Schuldengebaren des Vereins in den letzten 15 Jahre aufarbeitet.

    Und Schalke braucht einen neuen Chef, der frei ist von komischen Geschäften.

    Ist der Verein bereits so sehr Unterhaltungsindustrie, dass er die Kraft zur Selbstreinigung nicht mehr hat?

  23. Manfred sagt:

    Sometimes you get the blues, sometimes the blues gets you, but one will never really ‚get‘ The Royal Blues.

  24. hellwach sagt:

    @Mario
    Vorsicht! Das Libuda-Autogramm auf dem Veltins-Trikot könnte eine Fälschung sein…

  25. Chris sagt:

    Verbale Fan-Schlachtung. Fachmännisch durchgeführt von Hr. Tönnies.

  26. Malte sagt:

    Tausend Trainer schon verschlissen. Spieler kommen, Spieler gehen. Genau wie Manager, Aufsichtsratsmitglieder und sonstige Funktionsträger. Nur einer bleibt. Leider!

  27. Rudinho sagt:

    Bei Sky-EinsEins habe ich gestern und heute wieder Peters mit ähnlicher Aussage gehört. Tenor: Fremdfinanzierung bedroht den fairen Wettbewerb, aber S04 wird es ohne Investor, aber mit fremdem Kapital versuchen.

    SportBILD ist eine miese Gazette. Trotzdem ist die Halbwertszeit von Aussagen von Schalker Vorständen zu langfristiger Strategie im Schwinden begriffen.

    Was Tönnies und sein Geschäftsgebahren in der Wurst-Industrie angeht. Hier gilt der alte Satz, Otto von Bismarck zugesprochen, dass man beim Machen von Gesetzen genauso wenig dabei sein möchte wie beim Machen von Wurst.

  28. dingens sagt:

    Steht der Tönnis unter Drogen?
    Selber locker-flockig und ohne Anflug vom schlechten Gewissen den Staat um 120 Millionen bescheissen und dann mal eben einen Tausender von jedem Schalker verlangen.

    Der ist nicht nur absolut moralbefreit, der hat auch den Bezug zu den finanziellen Verhältnissen der normalen Bevölkerung komplett veroren!

  29. dstruan sagt:

    … mal ganz ehrlich, Geld geben ohne etwas dafür zu bekommen? Das meint der Wurstkönig doch nicht wirklich ernst.
    Anders würde es aber aussehen wenn sich die Geldgeber (Fans/Mitglieder) in einer Art „Crowdfundig“ mit einem klaren Ziel, einer definierten Beteiligung und einer definierten Gewinn/Verlustbeteiligung einbringen könnten. Dann würde ich das Ganze sogar mitmachen.
    Mal angenommen man würde einfach die Verbindlichkeiten „umschulden“ um so die Belastungen zu mindern. Das wäre doch eine WIN-WIN Situation. Schalke zahlt weniger „Zinsen“ und die Geldgeber würden sicher mehr Geld bekommen als bei einer Bank.

  30. Rjonathan sagt:

    @dstruan
    genau das wurde bei der Fananleihe ja gemacht.

  31. RWDJojo sagt:

    So sehr ich meinen FC Schalke auch mag. Ich gebe dem Verein bzw. diesem Vorstand doch nicht mal eben 1000 € ohne Gegenleistung. Ich verschenke kein Geld, damit astronomische Gehälter für mittelmäßige Bundesligaspieler bezahlt werden können.

    Das Einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist, dass ich dem Verein über eine Fananleihe ein Darlehen gewähre. Das könnte so aussehen, dass ich dem Verein 1000 € gebe, die ausschließlich zur Abwicklung alter Kredite verwendet werden. Als Gegenleistung bekomme ich vom Verein 10 Jahre lang einen Gutschein bzw. eine Geldkarte mit 110 € drauf, die ich frei wählbar im Stadion und/oder Fanshop ausgeben kann.

    Vorteil für mich: 10% „Zinsen“
    Vorteile für Schalke: (teilweise) Entschuldung und damit weniger Zinsbelastung; mein Zinsertrag wäre für Schalke keine Belastung, so lange Schalke auf die verkauften Artikel (Fanartikel, Wurst + Bier, Tickets) 10% oder mehr dem Einkaufspreis aufschlägt.

  32. Marc sagt:

    Hallo, ich bin neu hier und habe Eure Kommentare mit Interesse gelesen und möchte natürlich auch meinen Senf dazugeben:

    Ich glaube, dass es möglich sein sollte, ein e. V. zu bleiben und trotzdem das in den Raum gestellte Eigenkapital zu generieren.

    Würde mann das Eigentum an der Arena in eine AG „packen“ könnten sich die Mitglieder hieran entsprechend beteiligen, hätten einen Gegenwert und würden eine kleine Dividende erzielen, die sich dann mit dem Vereinsbeitrag verrechnen ließe.

    Am Beispiel von CT’s Zahlen: Die Mitglieder erwerben eine Aktie mit Stimmrecht für 1000 Euro und bekommen 2% Dividende (Wäre immer noch besser als ein Sparbuch). Wären dann ca. 2,7 Mio Dividende.

    Die restlichen Aktien entsprechend dem Wert der Arena behält der Verein. Er hat kein Stimmrecht (das würde er ja auch nicht brauchen) bekommt dafür aber eine höhere Dividende. Und so blieben dem Clemens zumindest 22 Mio die er dann verpulvern kann.

  33. Ney sagt:

    @RWDJojo
    Du kannst Dir 4 Arena-Bausteine kaufen…allerdings gibt es dabei keine 10% Zinsen über 10 Jahre, aber das wird sich vielleicht verschmerzen lassen.

  34. Carlito sagt:

    Man müsste vieles bündeln, auf Schalke.

    Stimmt. Kompetenzen bündeln wäre mal was. Auf allen Ebenen.

  35. hoffedocS04 sagt:

    Also, Herr Tönnies, es könnte ein Deal daraus werden.

    Wenn Sie jetzt sagen, „Ich habe ca. das 10.000fache an Vermögen wie der durchschnittliche Schalke-Fan und gebe das 10.000fache, wenn mindestens 10.000 Schalke-Fans je 1000 € geben“ .. dann hätte der Verein immerhin mindestens 2 X 10Mio Euro „verdient“.

    Oder was wollten S i e dazugeben(?), ebenfalls 1000 € – in Worten:
    e i n tausend Euro -???, also Ihr Wurstwechselgeld aus der Hosentasche?

    Und Khedira, den Sie spendieren wollten? Den sollen jetzt die Arbeiter und Arbeitslosen bezahlen?
    Und Sie schleichen sich derweilen in die Gazpromzentrale, um mit den guten Freunden dem Wodka zuzusprechen und in einer Karaokebar die russische Nationalhymne zu singen? (Vorteil ist auch, dass es dort keine Kartellämter gibt.)

    Also wie??
    Herr Tönnies?
    Unser Freund!
    .. ?

  36. blues sagt:

    @hoffedocS04

    Das Ding ist eine Nebelkerze. Sülze. Würde er den Plan wollen, hätte er sich u.a. in aller Ruhe bei den Fanclubs Verbündete gesucht. Er hätte sie mit einem Vervielfachungskonzept auch gefunden. Schalker aus Fanclubs wären wunderbare Multiplikatoren, sozusagen blauweiße Engel seiner Botschaft geworden…

    Da der Wurstoligarch aber immer genau weiß was er tut, ist diese schlechte Vorstellung kein Zufall.

    Schalke braucht eine Schulden- und Kreditgeschichte-Kommission.
    Und Schalke braucht einen Chef der auch privat ohne komische Geschäfte zurechtkommt.

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