Schalkes Schatten-Sami

Schalke redet über Sami Khedira. Fans, Journalisten, Experten und Boulevardschreiber: Sie alle zerkauen ein Thema, das ihnen von Schalke 04 bereitwillig hingeworfen wurde.

Eigentlich sollte ich mich ja freuen. Ich schreibe über Schalke, und über Schalke gibt’s eben immer was zu schreiben. Schalke verdient gut daran. Nur sehr indirekt an mir, aber eben daran, dass Schalke immer im Gespräch ist. Egal wie wenige Titel auch gewonnen werden, der Club hat Fans im ganzen Land, und gegenüber anderen Fans wirkt er polarisierend. Schalke ist kaum jemandem egal, was über Schalke geschrieben wird kann verkauft werden. Deshalb produziert Schalke Schlagzeilen am Fließband.

Gerade Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender prescht da gerne vor. Ein Profi von Real Madrid, ein Weltmeister, der mit den Blauen in Verbindung gebracht wird? Da ist Schalke sofort gernegroß, da gibt man Interviews, das bläst man raus, damit es auch jeder mitbekommt. Schalkes aktuelle Mannschaft, mit den Top-Verpflichtungen der vergangenen Jahre, verspielt durch Niederlagen und Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen den zur Champions League qualifizierenden Tabellenplatz, aber Schalke diskutiert über Sami Khedira.

Bis der Deal im Sommer klappt oder platzt ist die Sache ausgelutscht und jeder hat sich an seiner Meinung festgekaut. Das ist weder gut für den Start eines Spielers noch für einen Club, wenn er letztlich ohne die erwartete Verpflichtung dasteht.



40 Kommentare zu “Schalkes Schatten-Sami”

  1. blues sagt:

    Nun macht ja Tönnies nichts ohne Plan. Für mich ist der Bohei um Khedira deshalb ein Ablenkungsmanöver. Das Gespräch und die Aufmerksamkeit soll weggeführt werden vom möglichen Desaster um die aktuelle Mannschaft und den nach Schalker Maßstäben fast schon gescheiterten Trainer. Spielt Schalke gegen Augsburg nur unentschieden oder verliert gar, steht die Mannschaft nach Punkten in der Zone der Hoffnungslosigkeit, soweit es das Erreichen der Saisonziele betrifft.
    Bei ca. 25-30 Punkten aus den jeweils letzten 20 Spielen und ca. 6-10 Punkten aus den jeweils letzten 7 Spielen wurden Magath, Stevens und Keller entlassen. Di Matteo kommt bei einem Unentschieden in dieser Entlassungszone an. Man scheint ihn aber noch halten zu wollen, deshalb das Brimborium um Khedira. Der Boulevard freut sich dabei besonders über dessen aufregende Freundin. Das hilft zusätzlich beim Ablenken.

  2. Watson 04 sagt:

    @blues: würde Toennies das Khedira-Interesse als Ablenkung für eine nicht gelungene CL-Quali benutzen, wäre das mehr als unglücklich, sollte der nicht unwahrscheinliche Fall eintreten, das beides nicht klappt. Wie du schon sagtest, ist der Clemens ein sehr berechnender Mensch und das hat der auf dem Schirm. Deshalb könnte ich mir eher vorstellen, dass entweder mit Khedira alles fix ist, oder der ganze Bohei um ihn Ablenkung für etwaige andere Transfers ist.

  3. Simon sagt:

    Die These von blues erscheint mir wenig plausibel. Denn da mit jedem zweiten Khedira-Artikel der Hinweis verbunden wird, dass sich Schalke den Spieler wohl nur bei einer erneuten Teilnahme in der CL leisten können wird, eignet sich das Gerede um einen möglichen Transfer kaum als Ablenkungsmanöver von dem aktuell mäßigem Abschneiden.

    Vielleicht möchte man tatsächlich eher von anderen Transfers ablenken, aber so richtig sehe ich auch darin keinen Sinn.

    Ich neige daher eher dazu, hier überhaupt keinen großen Plan zu unterstellen, sondern eher das Bedürfnis sich selbst in Transferdiskussionen der großen weiten Fußballwelt als ‚Big Player‘ zu platzieren. Dass das ganze Gerede über Khedira, teils verbunden mit unqualifizierten Aussagen von angeblichen Experten, der Akzeptanz eines möglichen Neuzugangs eher geschadet hat, sehe ich auch so.

  4. Roman Kolbe sagt:

    cui bono?

  5. andres sagt:

    wer liest die Sami Artikel überhaupt noch?!
    ich finde es bedenklicher, dass es mehr und mehr Artikel gibt, die – zu recht – darauf verweisen, dass Schalke für Spieler zunehmend unattraktiv wird, vgl mit zB BMG

  6. bernd sagt:

    Ich sehe nicht im Geringsten einen Plan dahinter. Wie Torsten beschreibt, ist Schalke immer eine Schlagzeile wert, daher wird viel veröffentlich und manche Funktionäre agieren oft ungeschickt.
    Das nervt natürlich. Aber ich bin mir nicht sicher, ob mir ein keimfreies, vorbildhaftes,souverän agierendes, wie auch immer Schalke wirklich gefallen würde. Schließlich ist dies ein wichtiger Teil der Schalker Geschichte. Beim Lesen diverser Literatur über die Schalker Vergangenheit, freuen wir uns doch über Anekdoten, Ungeschicktheiten etc.
    Unabhängig davon glaube ich, dass Khedira von seiner Art zu spielen, perfekt in jetzige Mannschaft passen würde. Ich würde ihn gerne mit Goretzka auf der Doppelsechs sehen.

  7. BlueNote sagt:

    Ich bin froh, dass am Wochenende wieder die Murmel in der Liga rollt. Dann wird hoffentlich nur noch über das Wesentliche gesprochen. Die ganzen Spekulationen gehen mir doch sehr auf den Sack. Selbstprofilierung? Ablenkungsmanöver? Wer weiß das schon?!
    Irgendwie entsteht durch die ständigen Khedira-Lobhudeleien von Tönnies und Heldt derzeit der Eindruck, dass die Saisonplanungen für 2015 wichtiger seien, als die Bündelung aller Kräfte und Reserven für den Liga-Endspurt. Hoffentlich nehmen das Teile der Mannschaft nicht als Alibi wahr, jetzt nur noch auf Sparflamme zu spielen.

    Noch schlimmer ist aber, dass am Sonntagmittag die Baseball-Saison in Bonn beginnt und das Spiel in Augsburg für 15:30 Uhr angesetzt ist. Also werde ich das zweite Spiel des Doubleheaders verpassen…Da kann ich garnicht so viel essen wie ich….

  8. Roman Kolbe sagt:

    Kann sein, dass manch einer Unprofessionalität als Teil der Schalker Vereinskultur ansehen mag. Aber ist das nicht traurig, diese Unprofessionalität damit auch noch gutzuheißen?

    Unprofessionalität bleibt Unprofessionalität. Und ich für meinen Teil möchte einen erfolgreichen Verein FC Schalke 04. Und das geht heutzutage nur mit professioneller Führung.

  9. Սաշա sagt:

    @Roman: Das geht mir ganz genauso wie dir. Es scheint aber eine nicht unerhebliche Gruppe von Menschen zu geben, die beispielsweise Tönnies entweder als gar nicht so unprofessionell empfinden, denen es einfach egal ist oder denen vielleicht sogar diese unprofessionelle großmannssüchtige Faust-auf-den-Tisch-Folklore gefällt. Besonders tragisch ist dabei die Tatsache, dass sich diese Gruppe zu einem (zu) großen Teil mit der Gruppe „wahlberechtigte Vereinsmitglieder“ überschneidet.

    Professionelle Führung sehe ich jedenfalls auf absehbare Zeit nicht kommen. Man darf sich gar nicht ausmalen, was dadurch schon an Potential verschenkt wurde, wird und in Zukunft noch verschenkt werden wird.

    Der letzte Artikel über Khedira, bei dem ich mehr als die Überschrift gelesen habe, war spanisch, veröffentlicht von Reals Haus- und Hofblatt MARCA und dem Inhalt nach sollte zwischen Khedira und Schalke bereits alles fix sein. In aller Regel ist die MARCA im Umfeld von Real sehr gut vernetzt und informiert. Ob das auch in diesem Fall stimmt? Ma’kucken™

  10. Detlef sagt:

    Punkt 1: Über einen Spieler wie Khedira tät ich mich freuen
    Punkt 2: Wichtiger sind Punkte bei nächsten Spiel

    Ich hoffe inständig, das die Gewichtung auf Schalke und den Anhängern ähnlich ist, denn wenn am Ende ein Tabellenplatz größer 4 rausspringt, was nicht ganz unmöglich ist, dann wird es schwer einen Spieler wie Khedira zu verpflichten. Stichwort sportliche Perspektive.

    Von wo die ständigen Geschichten/News auch immer kommen, ob vom Verein selbst initiiert, oder den Medien aus Gerüchten hoch sterilisiert ist mir wumpe.

    Fussball ist aufm Platz.

  11. Roman Kolbe sagt:

    Wumpe = Unprofessionell. Sorry, Detlef, dass ich das mal so hart sagen muss, aber wenn Du Dich nur für das interessierst, was auf dem Fußballplatz passiert – das Drumherum größtenteils ausblendest – dann wundere Dich bitte auch nicht, dass es nicht weiter nach vorne geht. Gibt den schönen Spruch „Wichtig is auffem Platz“. Jawoll, aber die Grundlagen dafür werden außerhalb des Platzes gelegt. Im Aufsichtsrat und im Vorstand. Ich empfehle jedem, die Augen und Ohren in dieser Beziehung offen zu halten.

    Es gibt genügend viele Gründe mal darüber nach zu denken, wie Սաշա schon schrieb, was schon so alles an Potenzial liegen gelassen wurde durch ein Management, das unprofessionell arbeitet. Und durch eine Gremienstruktur des Vereins, die im Kern doch – zumindest in der Vergangenheit – nichts anderes war als mehrere Verteidigungslinien um den AR-Vorsitzenden herum.

  12. leoluca sagt:

    Mir kommt das Thema Khedira jetzt schon ausgelutscht vor. Was ich allerdings noch langweiliger finde als wenn Schalke auf dicke Hose macht, sind Verschwörungstheorien wie die von blues.

  13. Ney sagt:

    @Unprofessionalität, professionelle Führung

    Nun besteht der Vorstand des FC Schalke, soweit ersichtlich, durchaus aus Professionellen, die professionell arbeiten (wenn auch nicht immer zu aller vollsten Zufriedenheit). Oder ist vom Trio Heldt/Jobst/Peters tatsächlich jemand unprofessionell? Oder die Leute eine Ebene darunter http://www.schalke04.de/filead.....ene_V4.pdf ? Kürzlich wurde hier sogar argumentiert, die Niederlage gegen Leverkusen zeige, wie unprofessionell Schalke sei und dass man das schleunigst durch Umwandlung des e.V. beheben müsse.

    Ich habe aber bei den meisten Professionalitätsdiskussionen (häufiger fällt der Begriff nur bei „Germany’s Next Topmodel by Heidi Klum“) eher den Eindruck, dass es allein um die Person des Aufsichtsratsvorsitzenden geht bzw. dessen öffentliche Auftritte. Da kann der Vorstand als Angestellter nur sehr begrenzt eingreifen.

  14. Roman Kolbe sagt:

    @Ney: Die Anmerkung zur unprofessionellen Führung bezog sich meinerseits in erster Linie auf den AR und insbesondere seinen Vorsitzenden. Im Vorstand bin ich differenzierter Meinung. Da gibt es mit Jobst auf jeden Fall jemanden, der sein Handwerk 1A versteht. Schlägt sich sogar schön in der Bilanz nieder. Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann den, dass er auch das Ressort Kommunikation übernimmt.

  15. blues sagt:

    Es ist wahrscheinlich ein Trugschluß anzunehmen, Clemens Tönnies hätte sein Schlachterimperium mit Unprofessionalität schaffen können. Es trifft seinen Status auch nicht, wenn man annimmt, beim Schlachten wäre er Profi und im Fußballgeschäft Amateur.

    @leoluca
    Verschwörungstheorie? Solche Marketingtricks sind verbreitet und gehören heute zum normalen Geschäft selbst von größeren Mittelständlern.

  16. Սաշա sagt:

    […]dass es allein um die Person des Aufsichtsratsvorsitzenden geht bzw. dessen öffentliche Auftritte. Da kann der Vorstand als Angestellter nur sehr begrenzt eingreifen.

    Natürlich kann da der Vorstand nicht wirklich eingreifen, schließlich ist der AR das Kontrollgremium, das den Vorstand regulieren soll.
    Wenn man aber einen professionelleren AR (und vor allem AR-Vorsitzenden) hätte, würde dieser möglicherweise einen kompetenteren Vorstand bestellen, der weitsichtiger arbeitet – wäre nicht besonders „Schalke“, aber vielleicht würde es uns ja trotzdem gefallen. Versuchen könnte man es doch mal…
    Vielleicht hätte man dann einen Vorstand Finanzen, der seinen Plan für langfristige Investitionen und den langfristigen Abbau von Verbindlichkeiten nicht jedes Jahr ändert bzw. ändern muss, u.a. weil er selbst offensichtlich schlecht wirtschaftet, aber auch weil sein Kollege vom Vorstand Sport kurzfristig einen neuen Leuchtturm mit Knieproblemen für 12 mio. und wer weiß wieviel Gehalt verpflichten muss, weshalb langfristig geplante Bauvorhaben einfach auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Und das alles aufgrund relativ kurzfristiger sportlicher Entwicklungen. Als das Handeln einer kompetenten Vereinsführung und eines professionell geführten Vereins geht das bei mir leider nicht durch.

  17. Roman Kolbe sagt:

    Danke, Սաշա! Exakt so sehe ich das auch.

    Und, blues, sein Unternehmen Tönnies Fleisch hat Clemens Tönnies sicherlich nach vorn gebracht. Als Unternehmer. Es ist unbestritten das größte Fleischindustrieunternehmen Deutschlands. Ein Gewerbe, in dem die Späne zu hauf fallen, das ist auch allen klar. Geschenkt.

    Ich weigere mich jedoch, dies als weitere Rechtfertigung für seine Unprofessionalität auf Schalke – die er ja nun nicht nur einmal in der Form so bewiesen hat – anzuerkennen. In seinem Betrieb soll er machen, was er möchte. Im Verein bitte nicht.

    Wenn Du schon sagst, das träfe seinen Status nicht, dann frage ich doch mal, was seinen Status denn sonst trifft? Ist es seine „Hilfsbereitschaft“, immer mal wieder mit dem ein oder anderen Darlehen oder der ein oder anderen Bürgschaft auszuhelfen? Oder wird anders herum ein Schuh draus: Er ist seit 2001 AR-Vorsitzender, hätte er es in den fast 15 Jahren nicht vielleicht auch mal schaffen können (und sollen), den Verein unabhängiger von seiner Person zu machen? Oder will er das gar nicht? Befindet er sich (persönlich) nicht vielleicht sogar in einer ganz netten Komfortzone? Die Rolle des Sugar-Daddy gefällt ihm doch offenbar ganz gut. Oder?

    Ich weiß, das ist jetzt alles etwas provokativ formuliert. Ganz bewusst. Ich bin jedenfalls mal gespannt, ob das mit den Überbrückungsfinanzierungen zukünftig so weitergeht, nachdem er ja im eigenen Familienunternehmen keine Entscheidungen mehr treffen kann, ohne Einvernehmen mit seinen Neffen erzielt zu haben. Vielleicht heißt dann der neue Geldgeber aber auch „Zur Mühlen Gruppe“? Wer weiß …

  18. bernd sagt:

    „Kann sein, dass manch einer Unprofessionalität als Teil der Schalker Vereinskultur ansehen mag“
    @Roman Bist Du nicht Mitautor von “Die Spitze des Eichbergs”?

  19. blues sagt:

    @Roman Kolbe
    Ich glaube nur eine kleine Minderheit will Tönnies loswerden. Aber ich kann man auch täuschen. Ihn loszuwerden ist dazu wahrscheinlich gar nicht so einfach. Der Mann kann Populismus und er hat vor allem Medienmacht. Er bezahlt Medien und gerade den Boulevard mit seiner Werbung: Bökludingens, irgendwas mit zur Mühle, getoastetes Formfleisch. Tönnies zu unterschätzen ist sicher kein großer Beitrag zu einer besseren Schalker Entwicklung.

  20. Detlef ( Doktor_D ) sagt:

    @romanKolbe
    Ich habe Worte vergessen. „Im Moment“. Das ganze drum herum zählt im Moment nicht. Das ist meine Meinung. Punkte holt nur die Mannschaft und die braucht sie um das vor der Saison ausgegebene Ziel zu erreichen.
    Es ging mir auch nur um das Bohei um Khedira, nicht um alles was so auf Schalke und drumherum passiert.

    Und um zu zeigen, dass ich durchaus über den Platz hinausdenken kann, stelle ich mal die Frage wo wäre Schalke 04 wenn es Clemens Tönnies nicht geben würde? Und zwar nicht nur jetzt aktuell, sondern vor 10 oder 15 Jahren.

    Und wie @blues schriebt, schaut euch doch nur mal wer in der Arena wirbt und wessen Produkte wir dort essen.

    Ich habe durch all das Gefühl das Schalke und Tönnies zusammen gehören, das kann einem gefallen, muss es aber nicht. Das muss jeder für sich entscheiden.
    Ich finde Tönnies Auftritte und Interview auch zum Teil sehr merkwürdig, aber ich nehme an, dass er bei ( fast ) allem was er tut auch einen Plan hat. Letztens mit seiner 1000 Euro von jedem Miglied Nummer zum Beispiel.
    Erst haut er so ein Ding raus, um zu sagen, wir brauchen Geld, wenig später heisst es dann, Schalke bleibt e.V.

    Zum Vorstand: Jobst wurde von mir anfangs kritisch beäugt, macht aber so ich das beurteile einen guten Job.
    Peters ist unter anderem von den Erfolgen der Mannschaft abhängig, deshalb masse ich mir kein Urteil an, ob er gut oder weniger gut arbeitet.
    Heldt: Er hat ein paar Mal richtig ins Klo gegriffen mit Verpflichtungen, die Namen nenne ich mal nicht noch einmal alle.
    Aktuell wird ihm von mehreren die Personalie KPB unter die Nase gerieben.
    Für mich ist eben dieser Spieler der Grund wewegen Schalke in dieser Saison in der CL gespielt hat. Er hat in der Hinrunde oft Stürmer spielen müssen, da der Hunter ausfiel und spielte später auf der 6, wo er sich sehr gut machte. Genau der richtige Spieler am richtigen Platz, meine Meinung.
    In deshalb als kompletten Fehleinkauf hinzustellen halte ich für weit hergeholt, auch wenn er in dieser Saison selten gute Spiele gemacht hat.

    Und sogar der Trainer di Matteo wird schon angezählt von einigen. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Er hat genau wie Keller vor ihm den Mangel an Spielern verwalten müssen, da ständig viele Stammspieler verletzt waren. Im Gegensatz zu Keller hat die Matteo die Mannschaft weiter entwickelt, ein anderes System spielen lassen und das auch noch in 2 verschiedenen Ausrichtungen. Jetzt einen anderen Trainer zu fordern ist in meinen Augen dumm, anders kann ich das nicht ausdrücken.

    Ich freue mich drauf, wenn die Matteo alle Mann an Deck hat und zeigen kann was im Kader steckt. Vielleicht ja schon sehr bald, spätestens in der nächsten Saison, dann entweder mit oder ohne Sami Khedira, oder einem ähnlichen Spielertypen.

  21. Roman sagt:

    bernd und blues, ich versuch mal, auf Eure Fragen/Anmerkungen zusammen zu antworten:

    Ja, ich bin Mit-Autor von „Die Spitze des Eichbergs“, im Untertitel „Die schönsten Skandale des FC Schalke 04″. Und gerade deshalb – ich habe die Skandale hoffentlich ziemlich detailliert recherchiert – bin ich der festen Überzeugung, dass wir genug davon hatten. Natürlich kann man da augenzwinkernd drüber berichten, das habe ich ja auch getan, aber die Zeiten ändern sich dann vielleicht doch. Fehler werden von der Konkurrenz nicht mehr so geduldet wie früher.

    Und wo würden wir eigentlich stehen, wenn wir nur jeden zweiten Skandal mitgenommen hätten? Wenn die Jungs von Schalke 04 damals nicht so blöd gewesen wären und das Spiel gegen Bielefeld verkauft hätten? Wenn Eichberg irgendwann mal gewusst hätte, dass er über die Stränge schlägt? Wenn Felix Magath nicht – wie kolportiert wird – so gierig nach Kick-Back-Zahlungen gewesen wäre, sondern sich wie in seiner ersten Saison auf das besinnt hätte, was er am besten kann: Trainieren! Viele Wenns sind das. Sehr viele. Ich weiß.

    Und mir geht es definitiv auch nicht darum, Tönnies „loszuwerden“. Das ist Quatsch. Man wird auch damit leben können, dass er mal ab und zu ein paar Worte zuviel ins Mikrophon spricht. Aber worauf ich absolut allergisch reagiere, ist, – und der Eindruck drängt sich mir mehr und mehr auf – dass man versucht, den Verein für seine persönlichen Interessen zu instrumentalisieren. Das geht nur solange gut wie beide etwas davon haben. Und wenn das kippt, finde ich, darf man das auch mal kritisch hinterfragen.

    Mit dem Rest von Dir, blues, kann ich nur konform gehen. Tönnies lanciert die Artikel, in der Bild und Sport-Bild doch ziemlich sicher. Woanders vermutlich auch. So geht das Geschäft, ist mir durchaus bewusst, auch wenn ich es nicht toll finde.

  22. Սաշա sagt:

    Das ist eine gute Frage: Wo wäre Schalke ohne Tönnies?
    Ich behaupte: Dann würde es jemand anderen an seiner Stelle gegeben haben. Ob der besser oder schlechter gewesen wäre, kann man nun wirklich nicht beantworten. Allerdings sollte eines endlich mal klar sein: Tönnies ist nicht deshalb ein guter Aufsichtsratsvorsitzender, weil er Schalke kurzfristig günstige Darlehen gibt. Er ist gerade kein guter, weil Vorstände unter seiner Aufsichtsratsführung immer wieder dafür sorgen konnten, dass der FC Schalke solche Darlehen überhaupt nötig hat. Es liegt in seiner Verantwortung und in der seiner Aufsichtsratskollegen, dass der Vorstand ordentliche Arbeit leistet, sportlich wie wirtschaftlich. Wenn der Vorstand das aber kontinuierlich versäumt, der Verein dabei mehrmals in wirtschaftlich prekäre Situationen gerät und der Vorstand Finanzen trotzdem seit 20 Jahren der gleiche ist, dann muss man davon ausgehen, dass Tönnies seinen Job objektiv betrachtet ziemlich mies macht.
    Das finde ich auch deutlich schlimmer als die Folklore, die Tönnies über die Medien abhält. Würde er seinen Job gut machen, könnte ich darüber herzlich lachen.
    Wie Roman schon schreibt: Die Konkurrenz verzeiht immer weniger, erst recht seit VW ernst macht. Im Moment sind die verschenkten Potentiale ärgerlich. Schon bald könnten sie aber viel mehr als nur ärgerlich sein. Da hilft dann auch keine AG mehr – die im übrigen auch erstmal professionell geführt sein will. Schließlich läuft der Laden nicht schon deshalb von alleine, weil man die Rechtsform geändert hat.

  23. Roman sagt:

    Das Thema „solides Finanzmanagement“ ist schon zu früheren Zeiten im AR angesprochen worden, meiner Kenntnis nach. Wollte keiner hören.

  24. Roman sagt:

    Wenn man mal unterstellt, dass Tönnies auch nichts von seiner Macht abgeben möchte, ist sowieso die Frage, wer denn überhaupt als Investor Interesse hätte, in Schalke 04 zu investieren, sollte man tatsächlich mal in eine Kapitalgesellschaft umwandeln.

    Derzeit sehe ich nur einen einzigen Investor. Vielleicht noch einen zweiten. Aber dann wird man kaum noch einen weiteren Investor finden, der unter einem „allmächtigen“ AR-Vorsitzenden investieren wollte. Dann doch lieber weiterhin e.V. ;-)

  25. blaueleiden sagt:

    Mir wäre ein bisschen mehr Understatement und Bescheidenheit lieber.

    Wäre der Transfer an sich eine tolle Sache? Natürlich, aber wir haben auch einfach einen rießigen Schuldenberg. Lieber solide wirtschaften, Spieleretat senken und junge, gute Spieler entwickeln.

    Einen anderen Weg sehe ich für uns nicht.

  26. leoluca sagt:

    Leider ist die Bemerkung von Ney hier etwas untergegangen, die ich gerne zitiere:
    „Nun besteht der Vorstand des FC Schalke, soweit ersichtlich, durchaus aus Professionellen, die professionell arbeiten (wenn auch nicht immer zu aller vollsten Zufriedenheit). Oder ist vom Trio Heldt/Jobst/Peters tatsächlich jemand unprofessionell? Oder die Leute eine Ebene darunter.“

    Sehe das ähnlich. Die Medienpräsenz von Clemens Tönnies schmeckt mir – gerade im konkreten Falle, den Torsten anspricht – meist auch nicht. Aber deswegen eine Schalker Führungsdebatte vom Zaum brechen? Na ja. Schalke ist schon etwas länger nicht mehr der Skandalclub, der wir mal waren.

  27. BlueNote sagt:

    Es muss nicht gleich eine Führungsdebatte werden. Oder doch? Denn eine Kommunikationsdebatte ist es allemal. Ich erwarte als Mitglied von den Führungsspitzen des zweitgrößten deutschen Sportvereins, dass ihre Medienpräsenz ohne Fehl und Tadel, untereinander abgestimmt und strategisch klar zuordbar und kompromisslos am Wohle des Vereins und dem sportlichen Erfolg ausgerichtet ist. Ich sehe leider häufig weder das Eine noch das Andere. Soviel Kritik muss schon erlaubt sein.

    Die Medien finden es geil, wenn Tönnies mal wieder einen brachialen Spruch raushaut (quasi als Assauer 2.0) oder Heldt willfährig und manchmal auch arg sorglos über mögliche Transfers oder seine Leistungen als Manager schwadroniert. Und manch ein Fußballinteressierter, leider auch mancher Schalke-Fan, in diesem Land verbindet diese Völkstümelei auch -weil jahrzehntelang so konditioniert – mit dem Image des „Chaos-Clubs“, der großen Diva, die garnicht anders kann, als vor lauter Pathos auf allen Vieren zu krabbeln, als sei der stolze, aufrechte Gang, der länger als eine Woche nach einem Derbysieg anhält, ein Privileg aus anderen Landstrichen dieser Republik.

    Und bitte, ja, es war schon mal viel viel schlimmer. Früher. Geschenkt. Aber es ist heute immer noch weit von richtig gut entfernt. Und genau da muss die Clubspitze hin. Denn die besten Fans von allen haben die beste Führungsetage verdient, die es geben kann.

    Keller warfen viele vor, dass seine Medienpräsenz unterirdisch sei. Auch deshalb musste er letztendlich gehen. Image ist heute leider alles. Unter dieser Prämisse muss jeder für sich selbst entscheiden, ob ganz oben wirklich die richtigen Leute sitzen. Zumindest sollte man bei diesen einen solchen Maßstab erst recht anlegen. Sonst wird die Diskussion wirklich verlogen.

  28. Roman sagt:

    @BlueNote: Danke. Einfach nur Danke. Bin anscheinend doch nicht ganz so allein mit meiner Meinung. Führung und Kommunikation, das deutest Du ja auch bereits an, lässt sich m.E. nicht voneinander trennen. Denn durch Kommunikation wird geführt. Und wenn jemand fehlerhaft (oder für die Schalker unter uns: scheiße) kommuniziert, dann führt er damit auch fehlerhaft (sprich: scheiße). So einfach ist das.

    Ich möchte gern ergänzen, dass es schon zur Mitgliederversammlung am 28. Juni die Möglichkeit geben wird, an der Zusammensetzung des AR etwas zu ändern. Und dies betrifft – wie wir alle wissen – nicht Tönnies – dessen Amtsperiode läuft erst 2016 aus.

    P.S.: Meine Hoffnung, dass das Ressort Kommunikation auf A. Jobst übergeht, halte ich weiterhin aufrecht.

  29. leoluca sagt:

    Pardon, dass Führung und Kommunikation zusammenhängen, ist eine Binse.

    Und bei einer Debatte über die Schalker Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit bzw. ihre großen Schwächen bin ich sofort dabei, da ich mich als einer, der in der Branche arbeitet, oft genug wundern muss.

    Aber bitte, hier war anfangs von Unprofessionalität der „Schalker Vereinskultur“ und des „Schalker Managements“ die Rede. Das wäre eine astreine Führungsdebatte, oder nicht? Die leuchtete mir nicht ein, da Schalke m. E. in dieser kritischen Tabellenlage vieles benötigte nur nicht das.

  30. Roman sagt:

    Es ist nicht nur Kommunikation, leoluca. Daran wird es nur so offenbar. Es ist auch das, was Սաշա geschrieben hat (Aufsichtsrat sollte auch dafür sorgen, dass der Verein unabhängiger von Einzelpersonen wird).

    Aber lass uns ruhig mal abwarten, was passiert. Die Diskussion können wir ja auch zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.

  31. ReinerEdelmann sagt:

    Hmmm… ist dies nicht der Viagogo-, „auf nach China, weil da verkaufen wir 2 Millionen Trikots“-, „Katar ist gar nicht so böse“-Jobst? I´m not convinced.

    Schön, Dich zu lesen, Roman! Habe noch Tapes von Dir (späte 80er/frühe 90er?).

  32. BlueNote sagt:

    @leoluca: Nur weil es eine Binsenwahrheit ist, wird es aber nicht unwahrer. Und man kann ungeachtet der kausalen Wechselwirkungen zwischen Kommunikation und Führung dennoch beide Aspekte (zeitlich) getrennt diskutieren.

    Denn: Eine Führungsdebatte innerhalb der offiziellen Vereinsorgane zum jetzigen Zeitpunkt halte ich auch für falsch, weil nun alle Kräfte für den Endspurt gebündelt werden müssen. Jeder Nebenkriegsschauplatz kostet nur unnötig wertvolle Energie.

    Dennoch dürfen wir hier doch heute schon das bisherige Kommunikationsverhalten von Tönnies und Heldt kritisieren und/oder diskutieren. Denn beide könnten ja, völlig losgelöst von irgendwelchen Entmachtungsdebatten, einfach mal bis Saisonende ein paar Gänge runterschalten und sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt und was sie wirklich gut können. Und damit meinte ich jetzt nicht Schweine schlachten und Kette rauchen…

  33. Roman sagt:

    Dass die Tapes die Jahre überlebt haben, freut mich :-)

    Zu den anderen Punkten meine Meinung: China halte ich persönlich für den richtigen Markt. Aus Menschenrechtssicht verbesserungswürdig, keine Frage. Aber dort sieht man – im Gegensatz zu Russland wie ich beobachte – zumindest Fortschritte. Das heißt nicht, das alles in bester Ordnung ist. Zudem boomen die Invests aus China wie kaum in einem anderen Land. Huawei hab ich jetzt auf der CeBit gesehen, die fahren ganz groß auf … und nicht nur bei Smartphones, ganze Serverparks haben die im Portfolio. Aber es gibt eben noch etliche andere riesengroße Unternehmen in China, die nach Europa drängen. Da ist riesiges Potenzial.

    Katar sehe ich schon sehr viel kritischer. Man wird sehen, ob das nächste Trainingslager tatsächlich noch im nahen Osten stattfindet … oder vielleicht doch im fernen Osten.

    Zu viagogo hat sich Jobst entschuldigend geäußert, das muss man dann denke ich auch erstmal so annehmen.

  34. blues sagt:

    @RomanKolbe
    Laut Jens Weinreich investiert China 800 Milliarden Dollar in das globale Sportgeschäft. Von dem im Kontext dieses Masterplans vergebenen Beträgen, kriegt Schalke sicher ein paar Milliönchen ab. Da habe ich keine Sorge. Eher schon um den Verein.
    Apropo. Die in meinen Augen wichtigste Sportmeldung der letzen Tage, kam aber nicht von Tönnies,Heldt oder Lena Gehrke sondern von einem einfachen Arbeitsgericht aus Mainz: die Befristung von Fußballerarbeitsverträgen ohne Sachgrund ist unzulässig! „Revolution droht“ rufen Horst Heldt und andere wichtige Stakeholder. Richtig, warum sollten auch für die größten Besserverdiener besondere Regeln gelten. Vielleicht kommt ja die Regulierung des Transfer- und Lohnirrsinns im Spitzenfußball durch die Seitentür.Ich fände das wunderbar!

  35. Ney sagt:

    @Jobst, man wees et nich…Gazprom hat er geerbt, bei Viagogo zumindest den Fehler bereinigt, Katar war fatal. China…muss man ma’gucken.

    Was mich der Marketing-Abteilung aktuell irritiert (irgendwas findet man als Mecker-Oppa ja immer), ist deren Zusammenarbeit mit Volkswagen. Wie bei der jüngst ergangenen Aufforderung, irgendwelche Verse zu verfassen, die auf VW-Seiten erscheinen sollen. Volkswagen ist 100% ein Ligakonkurrent in Gestalt von Wolfsburg. Bei Bayern haben sie auch ihre Griffel drin. Was hat Schalke einen Konkurrenten bei dessen Werbeaktivitäten zu unterstützen? Klar, bringt Geld. Vielleicht inseriert der BVB mal im Schalker Kreisel, bringt auch Geld. Professionelles Marketing eben.

  36. hellwach sagt:

    @ Entlassungszone; blues, ich mag deine Kreativität, wirklich…
    @ Nebelkerze; nö, ich glaube nicht, dass solche Tönnies Aussagen Ergebnis von strategischen, im Vorstand/Verwaltungsrat abgestimmten Überlegungen sind. Mein Bild ist eher, dass der Gute morgens beim Duschen oder Kacken ´ne Idee hat, die er gerne mal rausposaunt. Macht´s nicht besser…

  37. ReinerEdelmann sagt:

    @Roman,

    Ich bin auch nicht nah genug „dran“, um Jobst wirklich beurteilen zu können. Aus der Ferne betrachtet möchte ich ihn aber nicht für Kommunikation zuständig wissen.

    Neben Katar und dem China-Wahn missfallen mir dieser „Wir leben Dich“-Schwachsinn (oder ist das gar nicht von ihm?). Dies ist so beliebig, dass es restlos sinnfrei ist.
    Klar, beim MSV (Leben. Liebe. Leidenschaft) oder den Zecken (Echte Liebe) ist man nicht einfallsreicher, aber das heißt ja nichts.

    Warum nicht nur auf „Kumpel und Malocher“ setzen? Oder hat man Sorge, dass das angesichts der Gehälter zu unpassend ist?

  38. Roman sagt:

    Man kann auch trefflich über die Böklunder-Box diskutieren …

    Muss man alles nicht toll finden, aber für mich besteht der Gradmesser zur Beurteilung eines Vorstands Marketing im Wesentlichen aus:

    Was kommt an Kohle rüber? … und … Hat er sich dabei an das Vereinsleitbild gehalten? (Und zwar mittig, nicht irgendwie so am Rand lang). Letzteres ist zumindest bei Katar sehr fragwürdig gewesen, hier im Königsblog wurde dazu eingehend diskutiert. Bei viagogo sowieso, aber da scheint mir ja auch bei A. Jobst Einsicht gekommen zu sein.

    „Wir leben Dich“ finde ich jetzt als Slogan gar nicht mal sooo schlecht. Blöd, weil sogar giftig, war aber der blaue Kohlenstaub für neue Mitglieder. Was sollte ich damit eigentlich anfangen als ich meine Tochter zur Geburt angemeldet habe? …

  39. BlueNote sagt:

    @Roman: ich hoffe, Du hast Dir das blaue Zeug nicht durch die Nase gezogen… ;-)

    Als Slogan/Leitmotiv hatte ich mir mal im Rahmen der Mitgliederbeteiligung zum Leitbild „Ein Leben lang“ gewünscht. Da dies aber gerne weiter östlich im Pott verhohnepipelt wird, hat man wohl darauf verzichtet…

    Nun gibt’s ja einen neuen Vorstoß zur Leitbildoptimierung. Ich bin gespannt, wie stark dort die auch hier schon vielfach diskutierten ethischen Vorstellungen vieler Fans und Mitglieder sichtbar werden. Denn nur dann kann es Auswirkungen auf Marketing und Kommunikation im Besonderen geben…Ob’s dann letztendlich bei CT und HH hilft, sei mal dahingestellt…

  40. Carlito sagt:

    „Bis der Deal im Sommer klappt oder platzt ist die Sache ausgelutscht und jeder hat sich an seiner Meinung festgekaut. Das ist weder gut für den Start eines Spielers noch für einen Club, wenn er letztlich ohne die erwartete Verpflichtung dasteht.“

    Als ob das je jemanden in unserem Verein interessiert hätte…

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