Wörtlich: Marc Wilmots

Ja, Schalke hat mich kontaktiert. Ich habe dem Verein mitgeteilt, dass ich mich auf unsere kommenden zwei Spiele konzentriere, vor dem 12. Juni will ich über nichts anderes diskutieren. Was danach passiert, werden wir sehen.

Belgiens Bondscoach Marc Wilmots bereitet seien „Roten Teufel“ gerade in einem Trainingslager auf ein Testspiel gegen Frankreich (7. Juni) und ein EM-Qualifikationsspiel gegen Wales (12. Juni) vor. Bei der Pressekonferenz nach dem ersten Trainingstag wurde er mit Fragen zu Schalke 04 konfrontiert.

Einen ausführlichen Text dazu gibt’s bei De Standaard (niederländisch). Für derwesten.de hat Francios Duchateau die Aussagen Wilmots‘ zusammengefasst.



87 Kommentare zu “Wörtlich: Marc Wilmots”

  1. BlueNote sagt:

    Tja, was macht man jetzt damit? Wäre er wirklich der Richtige? Von der Persönlichkeit her bestimmt. Eine Identifikationsfigur, eine Legende, der Spitzname war und ist Programm. Seine Reputation als Vereinstrainer ist arg überschaubar, vorsichtig ausgedrückt, als Nationalcoach aber zuletzt sehr erfolgreich. Ob er mit Heldt und Tönnies gut könnte und windige Alphatiere neben sich dulden würde, halte ich für ein Gerücht. Spannend ist das…mannomann…

  2. Malte sagt:

    Keine Ahnung ob das aus sportlicher Sicht der Weisheit letzter Schluss wäre. Aber hey, Schalke is eh Chaos. Dann wenigstens Chaos mit Herz!

    So weit bin ich schon…

  3. Pukki1904 sagt:

    @blue Note
    Vielleicht ist er aber derjenige der sich traut im Verein wirklich mal was zu verändern. Ich traue ihm das zu- gerade weil er ein Alphatier und ein Kämpfer ist und den Verein besser kennt als alle anderen derzeit möglichen Trainer. Ich würde mich freuen wenn er kommt.

  4. BlueNote sagt:

    @Pukki1904: Mein Herz sagt auch: „Komm her, du Sau!“ oder frei nach Wolf Maahn: „Gib‘ mir das Fieber zurück…!“

    Und mein Kopf sagt: „Wenn das mal nicht die nächste Riesenschweinerei gibt…“

    Muss da erstmal ‚ne Nacht drüber schnarchen…

  5. Michael sagt:

    Könnte ne riesen Sache werden! Mein Wunschtrainer von all den möglichen Kandidaten! Bringt alles mit was Schalke braucht: Herz, Autorität, Vorbild, Erfolgshunger, hat S04 im Blut, ist absolut authentisch und nimmt es zur Not mit zweien auf. Habe einen Artikel der SZ in Gedächtnis, wo beschrieben wurde, wie er beim belgischen Verband so richtig aufgeräumt hat!

  6. leoluca sagt:

    Voll elektrisiert. Hammer.

  7. Lucho sagt:

    Wahnsinn, dass er das überhaupt ernsthaft in Erwägung zieht. Den behaglichen Nominierungsjob bei der mit fußballerisch Hochbegabten gespickten belgischen Nationalmannschaft einzutauschen gegen königsblauen Pulverdampf und Kugelhagel.
    Vom Typ her passt er natürlich zu unserem Wahnsinnsclub wie keiner sonst. Mein Herz schreit ja.

    Allein, wenn ich den kühlen Kopf bemühe, dann kommen schon Zweifel. Er bringt (ähnlich wie RdM) keine ernsthafte Erfahrung als Vereinstrainer mit. Und ich frage mich um so mehr, nach welchen konzeptuellen Erwägungen der aktuelle Vorstand Sport eigentlich diese wichtige Personalauswahl betreibt. Es verfestigt sich der Eindruck, dass aus kurzfristigen Erwägungen heraus (populistisch) Entscheidungen getroffen werden. JK war nicht weltmännisch genug, also wird ein multilingualer CL-Sieger geholt. Der war zu kühl und distanziert, also bemüht man sich jetzt um die einstige Kampfsau, die alle emotional mitnimmt. Eine langfristige Grundidee, welchen Fußball man auf Schalke sehen will, kann ich dabei nicht erkennen. Diese konnte der Vorstand Kommunikation beim jüngsten Mediengespräch ja auch leider nicht wirklich präzisieren.

    Aber gut, Schalkes DNA ist gemeißelt aus Leidenschaft und Emotion, also ein herzliches JA in der Hoffnung, endlich wieder eine Truppe voller Leidenschaft auf dem Platz zu erleben.

    Nur vor einem graut es mir: Ich möchte keine „Wilmots raus!“ Schreie in der Arena erleben. Bei dem Gedanken wird mir ganz anders.

  8. FC Schalke 04 sagt:

    Na das wäre ja mal was. Genau der richtige Mann.

  9. Grieche sagt:

    Wilmots hat einiges zu verlieren, wenn er Schalke zusagt: Ich kann mich an wenige Beispiele erinnern, wo der Erfolg eines Vereins oder Verbandes so vollständig mit einem Trainer verbunden war, wie zurzeit in Belgien. Trotz Hazard, de Bruyne, Courtois und Co. kam der Erfolg erst mit Wilmots – und erst seitdem interessieren sich die Belgier auch wieder für Fußball.
    Da die Nationalelf in dem dreisprachigen Land immer auch ein Integrationsvermittler ist – da sie zu den wenigen Institutionen gehört, die von Flamen und Wallonen gleichermaßen unterstützt werden – ist Wilmots‘ Rolle als derjenige, der den Erfolg und das sprungartig gestiegene Ansehen der Nationalelf zu verantworten hat, fast historisch.
    Wenn er all das aufgibt, dann muss er sich schon außergewöhnlich sicher sein, dass er auf Schalke der richtige Mann ist – und die dafür nötigen Kompetenzen bekommt.
    Seit ich in Belgien gelebt hab, verfolg ich den belgischen Fußball und es täte mir ehrlich gesagt in der Seele weh, wenn die Nationalelf bei der EM nächstes Jahr um den Titel mitspielt und Wilmots ist nicht mehr dabei.
    Andererseits denke ich, dass er für Schalke der perfekte Mann ist (anders als 2003):
    – Er weiß, welche Voraussetzungen es braucht, um erfolgreich zu arbeiten, und er kann diese Voraussetzungen schaffen, ist also „mehr“ als ein Trainer. Ich hoffe, dass – sollte er sich für Schalke entscheiden – er die nötigen Kompetenzen bekommt, auf Kosten anderer Personen.
    – Er kann gut mit jungen Spielern arbeiten.
    – Er kann aus verschiedenen Spielern ein Team formen. Bevor er Nationaltrainer wurde, bestand die belgische Mannschaft aus lauter Einzelspielern.

    Wenn Wilmots kommt und die nötigen Kompetenzen bekommt, könnte es eine erfolgreiche Zeit werden. Er müsste viel aufgeben für einen Wechsel (und Schalke müsste eine Ablösesumme zahlen), d.h. die Zusammenarbeit ist für keine der Seiten „umsonst“. Ich hoffe, das führt dazu, dass von Anfang die Strukturen geschaffen werden, die für eine erfolgreiche Zusammenarbeit nötig sind (vor allem die Frage, wer über Transfers entscheidet).

  10. blues sagt:

    Stationen als Trainer

    2003 FC Schalke 04
    2004–2005 VV St. Truiden
    2009–2012 Belgien (Co-Trainer)
    2012 Belgien (interimsmäßig)
    2012– Belgien

  11. Rjonathan sagt:

    Ich bin auch hin und hergerissen. Im Grunde eine Idee wie bei DiMatteo. Er hat Erfolg, aber noch zu kurz und unter sehr anderen Bedingungen, um genauer sagen zu können, ob es klappen würde.
    Wäre vielleicht auch möglich, ihn erst für nach der EM zu verpflichten. Dann bräuchte man aber einen Interimstrainer.

    @grieche
    Hazard, Curtois, deBruyne haben sich doch auch erst in den letzten 2-3 Jahren von Supertalent zu Superstar entwickelt. Vor 2012 waren sie doch schlicht zu jung.

  12. Peter sagt:

    ein kleiner, unbedeutender Verein wie Schalke, mit Spielern, die nicht überbezahlt sind sondern überhaupt froh Bundesliga zu spielen, kann sicher zum dritten Mal in Folge ein Experiment wagen, und auch mal einem Trainer ohne Bundesliga-Erfahrung eine Chance geben zu zeigen, was er drauf hat

  13. Gerd sagt:

    Das ist doch eine Nebelkerze

  14. Voice sagt:

    1. Hört sich das für mich so an als stünden die Chancen sehr gut, dass Wilmots zusagt. Warum sollte er sonst nicht sofort absagen.

    2. Finde ich es zum Kotzen, dass wieder alles öffentlich passiert. Unglaublich und unprofessionell. Wenn Wilmots und Schalke doch nicht zueinander finden ist der nächste Kandidat bloß noch zweite Wahl.

    3. Ist er ein absolute Legende. Daran konnte weder sein etwas schwacher Abgang im Jahr 2000 noch das nicht ganz so erfolgreiche zweite Engagement etwas ändern. Nicht viele werden so verehrt. Das birgt aber auch die Gefahr, dass man die Legende demontiert sofern der Erfolg ausbleibt.

    4. Fehlt ihm die Erfahrung als Vereinstrainer. Man kann doch Nationalmannschaften und Vereine nicht vergleichen.

    5. Ich glaube er hätte das Potenzial sich gegen CT zu behaupten, insbesondere, da das Standing bei den Fans sher gut wäre und er sicherlich deutlich mehr Kredit hätte als alle anderen.

    Ich bin also zienlich unentschlossen was ich davon halten soll. Es bleibt spannend.

  15. Manfred sagt:

    Ach, geht doch weg mit all diesen ehemaligen Spielern, die zufälligerweise irgendwann mal für Schalke kickten und jetzt maßlos überhöht werden, weil sie in grauer Vorzeit mal den UEFA-Cup gewonnen haben. Als Spieler, wohlgemerkt. Die Trainerleistungen sind – mal sagen – sehr überschaubar. Büskens? Scherz, oder? Wilmots? Nicht, wenn er noch n Fünkchen gesunden Menschenverstand besitzt.
    Wenn ich mir einen wünschen dürfte, der verfügbar ist: Klopp.
    Wenn ich mir irgendeinen wünschen dürfte: Mourinho.
    Am End wird es doch durch nen Münz- oder Würfelwurf (abhängig von der Zahl der willigen Masochisten, die sich Würschtlmenz und seine planlose Marionette tatsächlich antun möchten) entschieden und jede Wette: es wird böse enden.

  16. detlef sagt:

    Der Bauch sagt, ja. Der Kopf grübelt noch. Und da die verantwortlichen auf Schalke ja auch noch Zeit zum grübeln haben, im Fall Wilmots ja mindestens bis 12.06., wird es wohl noch dauern mit Habemus Schalke Trainer.

  17. Simon sagt:

    Die Aussagen von Wilmots klingen für mich ehrlich gesagt ganz danach, als ob er seinen Abgang von der Nationalmannschaft bereits vorbereitet. Aber warten wir es ab.

    Ich fand den Spieler Wilmots früher großartig und denke, dass man seine Trainererfahrung nicht zu gering veranschlagen sollte. Sicher ist es ein Unterschied Nationaltrainer oder Vereinstrainer zu sein, aber die grundsätzliche Fähigkeit, eine Mannschaft zu führen und anzuleiten, die hat er in meinen Augen bereits bewiesen. Seine Identifikation mit dem Verein ist zudem unstrittig. Er wäre sicher ein Trainer, der eine gewisse Euphorie entfachen könnte, welche diese Mannschaft und das ganze Umfeld dringend nötig haben.

    Ich würde mich jedenfalls über einen Trainer Wilmots freuen. Er war bereits im vergangenen Sommer mein Wunschkandidat.

  18. Ney sagt:

    Sportlich wäre es ein Experiment. Für Heldt wäre es, wie es aussieht, aber erstmal eine sichere Sache – selbst die Skeptiker wären anscheinend überwiegend bereit, der Personalie eine Chance zu geben?

    Dass Wilmots die Kontakte so offenherzig preisgibt, wirkt bedenklich. Außer, für den 13. Juni wäre die Verkündigung vereinbart.

  19. michael sagt:

    @Voice:

    „2. Finde ich es zum Kotzen, dass wieder alles öffentlich passiert. Unglaublich und unprofessionell. Wenn Wilmots und Schalke doch nicht zueinander finden ist der nächste Kandidat bloß noch zweite Wahl.

    bestehe ich nicht: Wilmots wurde von der Presse gefragt und hat seine Antwort gegeben. Von Schalker Seite sagte bis jetzt niemand was dazu. Also ist er ein Kandidat von vielen. Übrigens wird Breitenreiter von der Presse auch schon gehandelt……..

    die Presse greift halt nach jedem Strohhalm.

    @ blues:

    über 10 Jahre Trainer-Erfahrung reicht ja wohl für Schalke aus. Slomka hatte z.B. so gut wie keine als er zum ersten Trainer gemacht wurde. ……“Nachdem die Mannschaft sich als Sieger der Europagruppe A für die WM in Brasilien qualifiziert hatte, wurde Wilmots im Dezember 2013 zum „Trainer des Jahres“ gewählt.“….(Wiki) und WM 2014 Viertelfinale, an Argentinien mir 1:0 gescheitert.

  20. leoluca sagt:

    Ein bisschen mehr als Di Matteo hat Marc Wilmots schon zu bieten in seiner Trainervita. Da überzeugt mich das feine Spiel der jungen belgischen Elf schon sehr und nicht zufällig wird Belgien als Geheimtip für die EM gehandelt. Wilmots hat als Trainer eine Menge dazu beigetragen, die bekannten Stars groß zu machen und den belgischen Verband durchzulüften.

    Nicht für ganz unwichtig halte ich, dass Wilmots auf eine kleine Karriere als Politiker zurückblicken kann. Er kennt sich aus mit Strategiedenken, Machtorganisation und Kommunikation.

    Und ob Wilmots wirklich als Trainer im Gespräch ist, so genau weiß man das ja nicht. Vielleicht ist er auch der neue Sportdirektor – in Kombination mit einem der jungen Ligatrainer.

  21. Torsten sagt:

    Heißer Shyss …

    Laut „Het Nieuwsblad“ sucht der Belgische Verband bereits nach einem Nachfolger und möchte Michel Preud’homme oder Eric Gerets.

    Siehe hier (niederländisch):
    http://www.nieuwsblad.be/sport.....8_01703823

  22. crisscross04 sagt:

    Ich halte Wilmots, rein emotional, für passend.

    Ein Dementi sieht auch anders aus. Daher scheint die Meldung doch sehr nah an der Realität, dass Wilmots für HH die erste Wahl ist.

    Wie er mit Spieler im täglichen Bundesligabetrieb umgehen kann muss Wilmots erst noch beweisen. Daher ist das eigentlich nach Keller & RdM wieder ein Wagnis und sehe ich daher eher kritisch. Können wir uns das im Moment erlauben? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

    Aber das Argument, dass Wilmots den Verein kennt wie kein Zweiter, halte ich für etwas übertrieben. Wilmots ist seit über 13 Jahren weg. Die Strukturen inkl. Personen haben sich im großen Maße geändert. Natürlich weiß er, wie die Fans ticken und sicherlich kennt er den einen oder anderen noch im Verein, der ihm mal eine Info über Internas zusteckt. Aber ansonsten?!

    Wie schon im anderen Post erwähnt, wäre ein junger, talentierter Trainer mit (Spiel-)Visionen, einer eigenen Philosophie, dem „Malochergen“, Selbstbewußtsein bzw. Durchsetzungsvermögen gegenüber CT & HH und zugleich Erfahrung im täglichen Spielbetrieb (Bundesliga oder ähnlich) der Richtige.

    Aber gibt es so einen Trainer überhaupt?! Und wird der auch von HH & CT gewollt?

    Auch wenn ich hier jetzt „gesteinigt“ werde, fände ich die Idee den Kahn irgenwie mit ins Trainerteam (nicht als Haupttrainer) einzubinden nicht schlecht. Der macht gerade seinen Trainerschein. Der hat wahnsinnig Erfahrung (international wie national), hat alle möglichen Szenarien schon erlebt, ist ein sehr guter Motivator und sehr glaubwürdig als Autorität – gerade für junge Spieler. Warum sollen wir nicht mal von der großen Bayernerfahrung abschöpfen?

  23. Carsten sagt:

    ich würde es an seiner Stelle nicht machen…

    ER ist jetzt noch unser „Kampfschwein“, eine Legende und Eurofighter!!!

    nun hat er einen Namen und guten Ruf, aber was ist wenn er scheitert… wäre ja nicht der erste!

    was ist wenn das Projekt nicht funktioniert??

    selbst wenn er Büskens als CO. an seiner Seite hätte????

    wird er bei scheitern auch ausgepfiffen? wird auch Wilmots RAUS gebrüllt?

    ist er wirklich der RICHTIGE???

  24. Torsten sagt:

    Wenn man glaubt, Wilmots sei zu unerfahren, dann bezieht sich das doch eher auf Sachen wie situationsbedingtes Coaching oder Teambuilding. Eben Dinge, bei denen man aus Erfahrung lernt. Da wäre es quatsch, einen anderen unerfahrenen Typen danebenzustellen.

    Will man die vermutete Unerfahrenheit ausgleichen, braucht es jemanden, der einige Jahre Arbeit im Profibereich mitbringt. Dann kommt man zum Klinsmann/Löw-Modell. Übrigens galt Löw damals, nach seinem Wechsel in die Türkei, als mehr oder weniger gescheitert. Das nur mal als Anmerkung.

  25. Eigenart sagt:

    Ach, wer ist schon „der Richtige“ auf Schalke? Ich würde mir einen Trainer wünschen, der Kämpfermentalität mitbringt und die Spieler entsprechend motivieren kann, und der außerdem aus den Spielern ein Team formen kann. Beides hat es nämlich auf Schalke schon lange nicht gegeben. Außerdem wünsche ich mir, dass dieser Trainer zusammen mit dem Manager mit geballter Sachkompetenz ein starkes Gegengewicht zum Fleischwolf darstellt.
    Für Wilmots spricht unter diesem Aspekt, dass er bei den Fans auf jeden Fall mehr Kredit hätte als jeder andere. Außerdem ist er als Nationaltrainer ja nicht irgendwer. Insofern könnte er sich gegen CT besser abgrenzen als ein unbekannter Berufsanfänger. Aber wie sähe die Zusammenarbeit mit Heldt aus? Und bleibt Heldt überhaupt? Und möchte er was anderes sein als Tönnies‘ SMS-Empfänger? Viele Fragen also, die nicht direkt mit der Person oder der Qualifikation eines Trainers zu tun haben. Ob es passt, wird sich ohnehin erst in der Arbeit entscheiden – insofern ist jede Trainerverpflichtung ein Experiment. Sicherheiten wird es da nicht giben.

  26. klopenner sagt:

    Wie schon im anderen Post erwähnt, wäre ein junger, talentierter Trainer mit (Spiel-)Visionen, einer eigenen Philosophie, dem “Malochergen”, Selbstbewußtsein bzw. Durchsetzungsvermögen gegenüber CT & HH und zugleich Erfahrung im täglichen Spielbetrieb (Bundesliga oder ähnlich) der Richtige.

    Außer der Erfahrung im täglichen Spielbetrieb hat Wilmots doch alle genannten Punkte.

    Ich muss auch sagen, dass mir das alles schon sehr festgezurrt vorkommt. Die Aussagen von Wilmots sind schon sehr in eine Richtung platziert, falls dann der Verband tatsächlich schon einen Nachfolger sucht, dann dürfte die Sache schon sehr nah vor dem Abschluss sein.
    Ich fände diese Lösung sehr gut, obwohl Wilmots im Vereinsfußball nicht viel Erfahrung hat.

    Normalerweise bin ICH eher der Skeptiker, aber das hier einige schon die Befürchtung haben „Wilmots raus Rufe“ hören zu müssen, falls das scheitert, dann ist das eben so. Wobei ich in den letzten Jahren relativ wenige „Trainer raus Rufe“ vernommen habe. Auch bei DiMatteo war das doch eher nicht der Fall und schlechter kann der Fußball wirklich nicht mehr werden.
    Wilmots wird sich das schon gut überlegen und ein ehemaliger Spieler der soviel Anerkennung bei den Fans genießt, muss schon wirklich ALLES noch schlechter machen als DiMatteo bevor er hier rausgerufen wird.
    Hinzu kommen dürfte, dass eigentlich jeder Trainer auf Schalke seinen Ruf riskiert, egal ob er wenig oder richtig viel Erfahrung hat. Dann doch lieber einen, der das Anforderungsprofil fast perfekt ausfüllt und idealerweise einer der absoluten Lieblinge auf Schalke ist.

    Ich bin für Wilmots, oder auch Klopp (wobei das wirklich kaum vermittelbar wäre). Aber allein die Reaktion aus Lüdenscheid wäre es wert, es zu versuchen. :-D Einzig Klopp dürfte es nicht mal in Erwägung ziehen.

  27. eakus1904 sagt:

    Gib ihm ne Chance sage ich. Generell ist es eh egal, wer uns trainiert. Hat er Erfolg und gewinnt fünf Spiele nacheinander, wird schon mal der Sockel für das Denkmal gegossen. Verliert er fünfmal, steht schon der Nachfolger parat. Alle möglichen Trainertypen haben wir auch durch. Also, warum nicht?

    Fatal fände ich allerdings, wenn die sportliche Leitung über eine Verpflichtung von Wilmots nachdenkt, um die Fans ruhig zu stellen, nicht aufgrund seines sportlichen Konzeptes. Bei der ganzen Kritik, die in den letzten Tagen und Wochen auf den Vorstand einprasselte, könnte man fast davon ausgehen.

  28. Exildynamo sagt:

    @eakus1904

    Fatal fände ich allerdings, wenn die sportliche Leitung über eine Verpflichtung von Wilmots nachdenkt, um die Fans ruhig zu stellen

    Ja, diese Befürchtung habe ich auch.
    Immerhin lässt sich so eine sehr positive Aufbruchstimmung erzeugen und der „Mob“ wird kurz vor der JHV entschärft…

  29. Carsten sagt:

    fehlt ja nur noch Youri in der Diskussionsrunde….

    ach ja und Oli Reck, weil der Torwarttrainer ist ja auch gegangen worden

  30. MarkuS04 sagt:

    Vom Bauch her fände ich Wilmots schon toll. Er bringt eigentlich, wie in etlichen Posts vorher schon erwähnt, fast alles mit, was Schalke will.
    Auch schätze ich seine Erfahrung als Nationaltrainer gerade in Belgien nicht so gering ein (er formte ein Team, was gerade im Nachbarland nicht so einfach ist – Flamen gg Wallonen / ‚Ausländer‘ gegen Belgier / und auch die Einbindung von Superstars wie Hazard, de Bruyne, Lukaku ist für mich keine Selbstverständlichkeit). Ich denke auch, daß er das Standing hat, seine Vorstellungen gg CT und HH zu artikulieren und auch durchzusetzen. Welche Wahl hätten denn CT und HH (für den es wohl der aller letzte Versuch ist).
    Ich denke auch, das er der Mannschaft die notwendigen Impulse geben kann, ob das dann reicht hängt trotzdem auch von einigen neuen Spielern (AV, def MF) ab, ohne die es meiner Meinung nach kein Trainer langfristig schaffen könnte.

  31. Henning sagt:

    Ich sehe die Personalie Wilmots eher skeptisch. Es ist der dritte „Risikotrainer“ in Serie. Da würde m.E. ein Trainer a la Weinzierl deutlich besser passen. Wenn Risiko dann eher Sascha Lewandowski oder Elgert. Alleine bei letzterem wird man im Übrigen sagen dürfen, dass er die Strukturen auf Schalke genau kennt.

  32. dreiköpfiger Affe sagt:

    Wie hieß es beim Reviersport:
    Der richtige Trainer für Schalke muss erst noch gebacken werden…leider ist Tönnies Fleischer.

    Ich denke auch, das Wilmots der „richtigste“ wäre. Vielleicht noch Slomka. Der hatte sich doch „nur“ mit Müller überworfen, oder?
    Bei jedem anderen Trainer, der realistisch ist, wären 50% überzeugt und 50% fänden den doof.
    Bei Wilmots wird die Akzeptanzquote deutlich höher sein und das ist gut. Ob der mit den Spielern klar kommt und Erfolg hat, kann doch keiner sagen. Das ist bei Schaaf, Breitenreiter und Co aber doch auch nicht anders.

    Aber ich unterstelle den meisten hier ein Alter über 30 und wir erinnern uns gut an den UEFA Cup Sieg. Wer von den aktuellen Spielern war denn da schon Stubenrein? Denen sagt der Wilmots doch nix. Da ranändert auch die obligatorische „Tour auf Schalke“ für neue Spieler nix… ;-)

  33. Torsten sagt:

    Ich weiß nicht mehr genau wo es war, vielleicht in einem Rasefunk-Podcast. Jedenfalls hat mir mal jemand ziemlich plausibel erklärt, dass gerade Weinzierl erst durch Stefan Reuter an seiner Seite zu „funktionieren“ begann. Dass dies ein Team ist, bei dem einer von dem anderen sehr profitiert und einer alleine weniger als die Hälfte wert wäre.

  34. Voice sagt:

    @Torsten:
    Na dann bitte beide holen ;-)

    Aber Weinzierl (und Reuter auch) hat doch eben erst verlängert und spielt jetzt mit Augsburg europäisch. Den wird man wohl nicht loseisen können. Spräche auch nicht für ihn.

  35. Malte sagt:

    leoluca hat oben eine spannende Frage aufgeworfen: Wenn Wilmots kommt, in welcher Funktion wird er arbeiten? Eigentlich wäre es schade drum, ihn als Trainer zu verschleißen. Aber als Teammanager/Sportdirektor/Wasauchimmer hätte er gute Chancen langfristig zu wirken. Und beim belgischen Verband hat er anscheinend auch strukturell vieles bewegt. Ma gucken.

  36. schoschi sagt:

    Tja, und wenn er nicht kommt? Wer hat denn überhaupt Lust den Verein in diesem Zustand zu übernehmen? Wie motiviert sind eigentlich die Spieler noch zu bleiben? Wenn für den Einen oder Anderen Angebote reinkommen, könnte ich mir vorstellen daß da der Koffer schnell mal gepackt ist. Bei Schalke muss viel Aufbauarbeit geleistet werden…..Deswegen würde mich auch interessieren was mit RDM so alles geplant war, als er angestellt wurde. Das werden wir wohl vorerst nicht erfahren.Menschenskinder, der ist ja schneller Geschicht als JK. Ich hatte gehofft er bleibt mindestens noch das nächste halbe Jahr und man gibt ihm dafür viele Möglichkeiten. Nun denn. HH hat sich vergallopiert. Ich habe RDM hier willkommen geheißen und wünsche ihm auch jetzt hiermit alles Gute für die Zukunft! Ich hege nämlich den Verdacht, daß er einen Plan hatte! Es klingt hier ein bisschen so als käme er aus der Kreisliga oder so! Stimmt, der Fußball der Rückrunde hatte zum Teil unterstes Liganiveau. Wahnsinn, welchen Tabellenplatz wir inne haben. Hab gestern beim Hamburgspiel so oft an die Blauen denken müssen…..Hier muss ganz bald ein großer Haufen Scherben weggefegt werden. Sonst gibts Aua Fuß!! Und Marc Wilmots gibt eine so tolle Anstellung auf???? Musste HH auf die Knie? Was für ein Hilfeschrei war das denn gewesen, sollte er kommen! Noch fühlt es sich schlecht an! Herr! schmeiß Plan und Geschick runter! :) Während viele Anderen voller Vorfreude auf Kommendes in die Sommerpause gehen, gehen wir am Stock! Trotzdem: GlückAuf wo auch immer wir landen in der nächsten Saison:)

  37. Chris sagt:

    Dass dies ein Team ist, bei dem einer von dem anderen sehr profitiert und einer alleine weniger als die Hälfte wert wäre.

    Ja genau. Darum geht es.

    Eigentlich wäre es schade drum, ihn als Trainer zu verschleißen.

    Finde ich auch.

    Problem ist auch, dass Willi erst ab dem 12. Juni zu Gesprächen bereit ist. In der Zwischenzeit liegt die komplette Planung auf Eis.

  38. mika sagt:

    …was mich jetzt wirklich überrascht hier im Blog ist die Tatsache, daß jetzt immer noch so viele glauben, dass sich mit Wilmots als neuen Trainer etwas ändern wird.
    Was soll sich denn ändern ???
    Die Transfers wird weiterhin Herr Heldt bei „KiK“ tätigen und die „Oberaufsicht“ bleibt weiterhin bei unserem „Fußballkompetenz-Tier“ Herr Tönnies.

    Es wird nur der nächste „Alibi-Trainer“ verbraten.
    Hoffentlich weiss Herr Wilmots, worauf er sich da einlässt….

    Solange Herr Heldt bleibt und Herr Tönnies sich nicht auf seine Aufsichtsratsfunktion im originären Sinn freiwillig beschränkt, wird der
    „Zirkus Maximus“ weitergehen….leider.

  39. hoffedocS04 sagt:

    @Torsten et al

    Der niederländische Artikel klingt ja schon sehr konkret. Auch – verstehe ich das richtig? -, dass schon gesagt wird, wen er aus dem Trainerstab mitbringt.

    Also ICH wäre sehr gespannt, würde mich sehr freuen und hätte zum ersten mal seit Rangnick ein uneingeschränkt gutes Gefühl, wenn er käme, und er hätte auch Kredit, wenn ein paar Spiele in die Hose gingen.

    Also, nicht in die Hose machen;-))

  40. nevolution sagt:

    Klar wir lassen die Geschäfte einfach bis zum 12. ruhen damit danach auch jeder Zug abgefahren ist. Wie sollen den ohne Absprache mit nem neuen Coach Neuverpflichtungen die konstruktiv sind gemacht werden? Davon abgesehen halte ich ihn für den falschen Trainer. Sympathieträger hin oder her er wäre der 3. Trainer in Serie der nicht wirklich was vorzuweisen hat an Trainerarbeit. Wann lernt man hier denn mal aus Fehlern? Naja wenigstens ist er ein Typ der gerade in ein Mikrophon reden kann.

  41. crisscross04 sagt:

    Wer sagt denn, dass bis zum 12. alles ruht!?
    Vielleicht hat er ja schon zugesagt und telefoniert täglich mit HH bzgl. Kaderplanung oder wie man den CT am besten entsorgt! ;-)

  42. Thomas25 sagt:

    @blues:Stationen als Trainer/Erfahrung im täglichen Spielbetrieb

    Wenig bzw. auf europäischem Klublevel mit 55 Spielen ( Belastungssteuerung ist eine Wissenschaft für sich) pro Saision hat er gar keine Erfahrung. Habe in den letzten Jahren ein paar Interviews von Ihm über seine Arbeit in Belgien gelesen, da hat er ziemlich vernünftige Sachen gesagt…..

    Aber ob das reicht, eine Mannschaft mit vielen unerfahren Spielern aus der Knappenschmiede zu führen und weiterzuentwickeln, dass kann ich mir bei aller im Überschuß vorhandenen Sympathie nicht vorstellen !!!!Da hilft auch kein Co-Trainer…Der Job eines Nationaltrainers und eines Clubtrainers sind völlig verschieden! Seit Klinsi es in M. probiert hat, sollte das hinlänglich bekannt sein……

    @wunschtrainer:

    Wie wäre es mal mit einem Trainer der so ungefähr 5 Jahre im Jugendbereich gearbeitet hat, danach vielleicht nochmal 7 in der Bundesliga auf höchstem Niveau und vielleicht auch noch im Ausland Erfahrungen gesammelt hat…..Nach Roberto M. und Keller mal wieder ein Trainer mit Erfahrung ….mir fällt nur niemand ein…

    @Roberto M.:

    Was bin ich froh das der nicht mehr da ist….konnte die Spiele nicht mehr zu ende schauen. Zuvor unter Keller ging es noch unter großen Schmerzen, aber danach….

    @Torsten: Weinzirl-Reuter:

    da ich in Augsburg neben der Arena wohne und den örtlichen Club interessiert verfolge, kann ich Deine Aussage nur bestätigen. Reuter kam, verstand sich mit Weinzierl, half diesem mit seiner Autorität, Kontakten und Kompetenz und keine Fragen blieben mehr offen…Erste Ansage von Reuter zu Weinzierl: „Ich bin noch niemals abgestiegen – Und habe es auch nicht vor!“….zitiert nach Weinzierl, der sehr dankbar und glücklich war, nach der Anfangszeit mit Reuter einen erfahrenen Partner gefunden zu haben.

  43. hoffedocS04 sagt:

    Eine Garantie
    gibt es nie.

    In meinem Beruf immer auf die 100%ige Absicherung einer Diagnose zu warten, geht oft nicht. Wer lebt und leidet, braucht eine Therapie. Eine Leiche braucht die nicht mehr. Deshalb ist „Mut zur Entscheidung“ gefragt.

    Schalke lebt,
    leidet
    und bebt.

    Wilmots hat die junge belgische Mannschaft ins Viertelfinale der WM geführt, ist sich im Klaren, dass Vereinsarbeit andere Anforderungen stellt (s. diverse Interviews, z.B. im Spiegel), hat bei Spielern Autorität, ist kommunikationsfähig und ich traue ihm zu, dass er sich dann auch die richtigen Leute an die Seite holt.

    Also: Mut zur Entscheidung!

    HERZLICH WILLKOMMEN, Herr Wilmots!

  44. Torsten sagt:

    Im Internet findet man ja so allerhand. Vieles weiß man nicht recht einzuschätzen, manches davon liest sich trotzdem interessant. Im tm-Forum hat ein (wenn ich es richtig verstanden habe) belgischer Bayernfan einen ausführlichen Text über Marc Wilmots gepostet. Bei Lust darauf, hier entlang:
    http://www.transfermarkt.de/tr.....id/1256797

  45. blues sagt:

    @hoffedocS04

    Tolle Wunschtrainerlyrik. Aber wenn ich über das Fußballkonzept von Herrn Wilmots etwas versuche zu finden, hier und anderswo, werde ich doch ziemlich enttäuscht. Wilmots coacht aktuell eine belgische „Jahrhundertmannschaft“. Vielleicht ähnlich wie Di Matteo, als er denen „Dahoam“ die Trophäe einmauerte. Mich überzeugt die Vita des Marc Wilmots als Trainer bisher noch nicht und über seine Konzepte liest man wenig. Wieder einer der auf Schalke versuchen darf den näcshten Schritt zu machen?

    PS. 1997 war ich noch kein Schalkefan.

  46. Äärnz sagt:

    So leid es mir tut, aber ich beginne, den Tradionalismus und die Verklärung der Vergangenheit für ein Problem zu halten,weil er den Blick auf die Realitäten erschwert. Ja, Wilmots ist und bleibt ein Schalker Idol. Aber die sportlichen und strukturellen Defizite des Vereins sind so groß, dass es nicht reicht, sich am Feuer der Vergangenheit zu wärmen. Über die Erfahrungen von Willi als Trainer ist hier genug geschrieben worden. Ich würde es deshalb begrüßen, wenn ein Trainer mit Bundesliga-Erfahrung und -Meriten käme, wie etwa Breitenreiter. Denn der Kader hat ja genug Qualität, er muss nur ordentlich trainiert und instruiert werden. Wieder auf das Prinzip Hoffnung zu setzen, sollte HH nicht noch einmal riskieren – wenn denn seine sportliche Weitsicht dafür ausreicht.

  47. Hans sagt:

    @ blues
    1997 war dein Name dan hoffentlich auch nicht blues

  48. Michael sagt:

    Sorry, aber welche Meriten hat Herr Breitenreiter. Und ja, Nationaltrainer sind die letzten Luschen, die haben es im Vereinsfussball zu nichts gebracht! Schalke braucht einen Trainer der die Mannschaft elektrisiert, nicht die Fans!

  49. klopenner sagt:

    Über die Erfahrungen von Willi als Trainer ist hier genug geschrieben worden. Ich würde es deshalb begrüßen, wenn ein Trainer mit Bundesliga-Erfahrung und -Meriten käme, wie etwa Breitenreiter.

    Was ich derzeit nicht ganz verstehe… Wilmots wird von einigen die Bundesligaerfahrung abgesprochen (ok, offensichtlich), aber im gleichen Atemzug wird dann Breitenreiter „gefordert“. Wieviel Bundesligaerfahrung hat der nochmal als Trainer? Achja, 34 Spiele und ist am Ende abgestiegen… Klar lag das am Kader und nicht an der Einstellung der Paderborner oder deren Spielanlagen, aber eine Saison ist doch auch nicht erfahren genug um auf Schalke was zu reißen. Zumal er von einem „kleineren“ Verein zu einem der größten wechseln würde.

    Nichts gegen Breitenreiter. Ich find den auch klasse, aber die Argumentation erschließt sich mir noch weniger, als Wilmots ob seiner Schalker Vergangenheit und derzeitigen Erfolge bei der belgischen Nationalmannschaft zu befürworten.

  50. blues sagt:

    @Hans
    Wäre ja eine Idee, so wie sich andere die Haare auf dem Kopf oder den Bart abschneiden, den Nickname zu ändern, wenn wir, ja wenn Schalke wieder Fußball spielt.

    @Fifa & Korruption & Jobst & Gazprom – Kommt unserer Führung und Finanzierung ein größeres Politikum entgegen?

    Herr Jobst, unser Vorstand, war ehemals für Sponsoring bei der Fifa zuständig. Gazprom, Schalkes Hauptsponsor und ein Großsponsor der Fifa und wahrscheinlich ein Mitspieler bei (der Vergabe) der WM in Rußland, dazu Tönnies` Rußlandconnection, die wie er selbst sagte, über den Fußball ins Rollen kam, da tauchen möglicherweise ein paar Fragesteller im Kontext der Ermittlungenen des Fifaskandals in Gelsenkirchen auf. Falls sich da aus leichtem Wellengang ein Strudel bildet, wäre vielleicht ein Mann wie Wilmots auf der Bank, aber vor allen Dingen in den Medien, von Vorteil.

  51. leoluca sagt:

    Marc Wilmots als sympathisches, mit vielen verbandspolitischen Wassern gewaschenes, sehr eigenwilliges Alphatier mit Schalke im Herzen – alles geschenkt. Sollte er wirklich kommen, egal ob als Trainer oder Teammanager, würden die Bosse natürlich ihre Macht teilen müssen.

    Interessanter an dem langen Text über Wilmots (Link sh. Torstens Beitrag), wie er die Historie der jungen belgischen Mannschaft als großen Lernprozess beschreibt, wie Wilmots darin seine intellektuellen und charakterlichen Stärken einbringt und ausbaut.

    Wilmots ist noch kein reifer Trainer bzw.Teammanager, aber er verfügt über einen für sein Alter ungewöhnlich soliden Erfahrungsschatz im Teambuilding, in der Förderung junger Talente (normal: darunter auch exzentrische Persönlichkeiten), und besonders in Fragen der Taktik und Strategie des Spiels, den ihm einige hier eigentümlicherweise absprechen.

    Die beeindruckende spielerische Entwicklung der belgischen Nationalelf in den vergangenen drei Jahren – mit vielen Aufs und Abs – ist für mich eines der stärksten Argumente für Wilmots. Er hat konzeptionell Klasse bewiesen und das wiegt für mich seine Schwächen, seine mangelnde Reife auf diesem Gebiet auf.

    Verglichen damit wäre einer wie Thomas Schaaf gewiss der erfahrenere Trainer, der in seiner Karriere großartige Erfolge erzielt und ebenfalls einen sehr eigenen Kopf hat. Ein sympathischer und gradliniger Kerl mit großer Kompetenz. Im Zweifel würde ich allerdings die große Leidenschaft und das Charisma von Wilmots vorziehen, auch, weil die Vereinsseele momentan in keinem guten Zustand ist.

  52. Werda sagt:

    ich glaube Willi könnte auch Strukturen ändern und hätte dafür die Unterstützung. Einer wie Breitenreiter wird sich auf seinen Trainerjob beschränken. das kann 1-2 Jahre gut gehen und dann wäre er wieder fällig.

  53. AR sagt:

    um noch einen namen in die runde zu werfen: slaven bilic ist vor kurzem frei geworden.

  54. Rjonathan sagt:

    Ich habe es an anderer Stelle schon gesagt und habe auch weiterhin das Gefühl: ich glaube wir brauchen einen Sportchef und einen Trainer. Der Sportchef sollte auch für die Knappenschmiede verantwortlich sein und den Trainer politisch den Rücken frei halten. HH kann bleiben und sich um die Verträge, Deals und Orga kümmern. Wilmots + Breitenreiter wäre wohl eine coole Lösung, weil die für mein empfinden gut zueinander passen. Oder ein „intellektueller“ Coach, so dass man sich gut ergänzt a la Klinsi+Löw. In jedem Fall glaube ich, dass wir dringend einen starken Mann nach innen brauchen
    Einen Aufräumer wie Klinsi oder Magath.

  55. leoluca sagt:

    Bin da unentschieden, Rjonathan.

    Du hast natürlich recht: ohne einen verbandspolitisch und konzeptionell starken Mann nach innen können die alten Strukturen nicht geschliffen werden und nicht viel Neues entstehen. Dazu wäre Wilmots bestimmt gut geeignet.

    Aber Wilmots ist halt auch ein guter Trainer, der unsere Mannschaft mitreissen könnte. Dazu müsste er sehr nah dran sein und nicht zu viel Strukturarbeit leisten müssen.

    Das Klinsi-Löw-Modell finde ich zwar interessant, aber ich sehe momentan keinen jungen Ligatrainer, der mich überzeugt. Breitenreiter und Lewandowski wären mir zu unerfahren, einfach zu frisch. So einer wie Roger Schmidt, der mit Völler im Rücken eine klasse Arbeit leistet, das wär’s. Da fiele mir nur der Augsburger Trainer ein, den wir aber nicht kriegen können.

  56. Raul 04 sagt:

    leoluca:

    „So einer wie Roger Schmidt, der mit Völler im Rücken eine klasse Arbeit leistet, das wär’s.“

    HH aus dem Kabinengespräch 14. August 2014

    „Auf die Frage, dass sich erfolgreicher und attraktiver Fußball kaum ausschlössen und sich Schalke oft zu pragmatisch nach den Gegnern richte – warum man keine einheitliche Spielidee runter bis zur U 9 implementiere oder z. B. Roger Schmidt verpflichtet habe, zeigte Heldt erstmals die Krallen – was Schmidt denn bis jetzt erreicht habe? Mit dem für österreichische Verhältnisse gigantischen Etat von RB Salzburg sei schon ein Unentschieden eine Niederlage; international habe er bis auf ein gutes Match gegen Amsterdam ebenfalls nicht viel gerissen; daher fände er es ungerecht, ihn noch vor dem ersten Ligaspiel mit Leverkusen zu glorifizieren und als besser als Keller einzustufen.“

  57. blues sagt:

    @Rjonathan

    Vielleicht muss Schalke auch über vier Vorstände nachdenken. Drei wie bisher und einen Vortandsvorsitzenden bei dem die Ressorts gebündelt werden und der vom Vorstand Sport u. Kommunikation, die Kommunikation übernimmt und so die interne und externe Kommunikation moderiert und gestaltet.

    Der Aufsichtsrat besteht weiter und dessen Vorsitzender wird zum Sprecher des AR.

  58. leoluca sagt:

    @Raul04

    Jau, der legendäre Krallentext. Ich hoffe doch sehr, dass sich die Schalker Aufsichtsräte bei ihrer Saisonanalyse auch mit diesen fragwürdigen Überlegungen aus Hottes großem Ideenschatz befassen.

  59. Rjonathan sagt:

    Traurig aber wahr: der mögliche Rückzug von Wilmots hat wohl was mit dem allen Flandern-Wallonen-Ding zu tun. Nach dem Rücktritt von Verbandschef Mertens im Februar wegen Misswirtschaft ist nun Gerard Linard der starke man im Verband und kein Freund von Wilmots. Kein Wunder dass mit PreudHomme ein Wallone als Nachfolger gehandelt wird.

    In dem französischen Kommentar wird gemutmaßt, dass Wilmots die Drohung mit Schalke nur für einen Machtkampf mit Linard nutzt und eigentlich nicht weg will. Das wäre natürlich mal wieder katastrophal für unsere Außendarstellung…

    http://www.carrementsteph.be/index.php?id=208

  60. derwahrebaresi sagt:

    …. Woran der S04 aber schuldlos wäre.

  61. blues sagt:

    @derwahrebaresi; @Rjonathan
    600000 Euro soll Wilmots als belgischer Nationaltrainer verdienen. Das ist nicht all zu üppig. Könnte man unter möglichen Wechselgründen,neben dem Flandern/Wallonen Konflikt und der Herzensangelegenheit S04, mit berücksichtigen.

  62. leoluca sagt:

    Wir brauchen den Wilmots gar nicht mehr, Horst Heldt selbst greift jetzt gnadenlos durch:

    http://www.derwesten.de/sport/.....23622.html

  63. klopenner sagt:

    Der Westen bezieht sich auf die Bild. Ich halte das für ausgemachten Schwachsinn, aber über irgendwas müssen die ja berichten

  64. leoluca sagt:

    Alfred Draxler, Sportchef der Bild, kolportiert heute im „Doppelpass“, dass Marc Wilmots wohl sehr teuer und der Verein derzeit erpressbar sei, weil man einen Trainer wie Wilmots zur Beruhigung der Fanseele benötige.

    Draxler ist eng mit Tönnies, das weiß man in der Branche.

    Kann man daraus schließen, dass dem großen Vorsitzenden diese Fokussierung auf MW nicht so recht ist?

  65. Torsten sagt:

    Kann man daraus schließen, dass dem großen Vorsitzenden diese Fokussierung auf MW nicht so recht ist?

    Hätte Tönnies was gegen Wilmots, hätte es keine Anfrage geben können.

    Nebenbei schreibt Peter Wenzel in „Draxlers Blatt“ heute „Wilmots im Anflug auf Schalke – und zu Boss Clemens Tönnies. Zwei enge Vertraute“.

    So ist das, in Zeiten der unklaren Verhältnisse.

  66. rjonathan sagt:

    @Rjonathan
    Kleine Selbst-Klarstellung: Ich wurde freundlicherweise darauf hingewiesen, dass Wilmots ja auch Wallone sei. Der regionale Zusammenhang, den ich oben hergestellt habe, ist also Quatsch. In dem verlinkten Kommentar wurde dieser Zusammenhang auch nicht aufgemacht. Den Lagerkampf im Verband gibt es wohl dennoch. Wie gut, dass ich kein Journalist bin. ;-)

  67. leoluca sagt:

    Marc Wilmots, der frankophile Wallone, der mit einer Flämin verheiratet ist, denen man die niederländische Korrektheit nachsagt, hat dazu einmal folgendes im Interview mit den 11 Freunden gesagt:

    „Bei der WM 2002 gab es beim Essen drei Tische: An einem saßen die Flamen, am zweiten die Wallonen und es gab einen gemischten Tisch. Damit ist jetzt aber Schluss. Die Spieler sitzen heute alle gemeinsam an einem großen Tisch. Es wird wild durcheinandergeredet: Englisch, Französisch, Flämisch. Achtzig Prozent der Spieler sprechen mindestens zwei Sprachen, das Problem der Verständigung stellt sich also nicht.
    Ich weiß genau, wie sie ticken: die Antwerpener, die Brügger, die Brüsseler. Manchmal könnte ich mich kaputtlachen, wenn ich bei den Jungs diese oder jene Eigenschaft entdecke. Schauen Sie Typen wie Eden Hazard oder Kevin Mirallas an: Die versprühen Lebensfreude.
    Diese Mannschaft repräsentiert die belgische Geschichte. Da ist alles drin: die Kolonien, die Türken, die Wallonen und Flamen. Diese Vielfalt macht uns stark, wir sind ein anpassungsfähiges Volk. Schauen Sie mich an: Ich bin in den Kohlenpott gewechselt, dort trinkt man Bier, isst Wurst. Kein Problem. Bevor ich nach Bordeaux wechselte, hatte ich nie Rotwein getrunken. Dort habe ich mich gleich in die Weinberge verliebt.“

  68. StanLibuda sagt:

    Mahlzeit!

    Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr könnte ich mich mit Wilmots als Trainer bei uns anfreunden. Obwohl, wie gesagt. Für den Trainer eines Bundesligisten zählen andere Qualitäten. Ich hoffe, er hat sie auch.

    Kleiner Exkurs: Bis vor wenigen Jahren wußte ich nicht, daß es nicht nur deutsche Steuerflüchtlinge in Belgien gibt, sondern auch eine deutsche Minderheit, die ein eigenes Parlament hat. Falls es jemanden interessieren sollte.

    In diesem Sinne
    Glückauf

  69. el_emka sagt:

    @StanLibuda: Es handelt sich in der Region Eupen mitnichten (und mitneffen natürlich auch) um eine deutsche Minderheit, sondern „nur“ um eine deutschsprachige Region. Die dortige Bevölkerung legt AFAIK tendenziell Wert darauf, belgisch zu sein. Das dort gesprochene Deutsch ist übrigens eins mit einem recht ausgeprägt rheinländischen Akzent, so jedenfalls meine Erfahrungen dort.

  70. rjonathan sagt:

    Wir werden noch alle zu Belgien-Experten. Und dann kommt Wimots doch nicht. ;-)

  71. StanLibuda sagt:

    Ich habe nichts anderes behauptet. Als so belgisch kann man sich nicht fühlen, so als deutsche Minderheit, wenn man ein eigenes Parlament hat.
    Und eigene Rechte hat. Es ist nicht nur eine deutschsprachige Region.

    Aber auf die Diskussion lasse ich mich nicht ein, ob man mit einem belgischen Paß noch Deutscher ist. ;)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschsprachige_Gemeinschaft

  72. leoluca sagt:

    Die Wallonen und Flamen sind genau so wenig eine französische oder niederländische Minderheit wie die deutschsprachige Gemeinde eine deutsche Minderheit in Belgien ist. Wilmots überträgt doch ausdrücklich die Idee des belgischen Bundesstaates, der die verschiedenen Bevölkerungsgruppen vereint, auf das Gemeinschaftsgefühl seiner Mannschaft, das er offenbar erreicht hat. Jeder behält seine Sprache und kulturellen Eigenarten und kann sich trotzdem mit allen anderen verständigen.

  73. StanLibuda sagt:

    Na, Deine Aussage halte ich persönlich für ein Gerücht. Übrigens auch die, Wallonen, die mit dem Rest von Belgien nix mehr zu tun haben wollen. Hat also mit der Realität nicht wirklich viel zu tun. Was der Marc davon hält ist denen übrigens auch egal. ;) In der Nationalmannschaft mag das funktionieren, im wirklichen Leben sieht die Sache ein bißchen anders aus.

    Wie auch immer. Wollte eigentlich nur vermitteln, daß es in Belgien noch eine Volksgruppe gibt, die Wilmots vergessen hat zu erwähnen. Was aus dem Land wird ist mir kurz gesagt völlig Latte.

  74. leoluca sagt:

    Die deutschsprachige Gemeinschaft in Ostbelgien ist zwar keine „Volksgruppe“ (welchem Volk sollten sie angehören?), sondern ein Teilstaat des Bundesstaates Belgien, aber der Grund, warum Marc Wilmots sie nicht neben Wallonen und Flamen erwähnt, dürfte wohl darin liegen, dass der belgische Zweitligist AS Eupen keine Nationalspieler hat. Stattdessen sind dort die Scheichs recht aktiv:

    http://www.handelsblatt.com/sp.....99184.html

  75. leoluca sagt:

    Dass Marc Wilmots das Schalker Angebot bisher nicht abgelehnt hat, deutet auf einen Wechsel hin:
    http://www.voetbalnieuws.be/ne.....an_Wilmots

  76. Gerüchte um Weinzierl sagt:

    […] Schalke wolle Marc Wilmots und habe auch bereits mit ihm verhandelt. Dies wurde später von Wilmots selbst bestätigt. Die WAZ berichtete gestern, dass auch Sascha Lewandowski ein Kandidat für Schalke sei und […]

  77. leoluca sagt:

    Marc Wilmots steht bereit, wenn Schalke will. Angeblich:

    http://www.sport1.de/fussball/.....ainerfrage

  78. michael sagt:

    Morgen oder spätestens Samstag wissen wir mehr. aber alles deutet darauf hin. Weinzierl war eine Nebelkerze.

  79. Torsten sagt:

    Weinzierl war eine Nebelkerze.

    Nein, das war es auf keinen Fall.
    S04 sah dabei letztlich sehr blöd aus.
    Die Weinzierl-Absage brachte Wilmots eher in eine bessere Verhandlungsposition.
    Wäre es eine Nebelkerze gewesen, hätte sie länger gedampft als 20 Stunden.

    Btw:
    Dass Wilmots grundsätzlich will, war doch eigentlich schon klar, oder? Die Frage war doch letztlich, ob er sich mit S04 (ich schreibe hier mal bewusst nicht „mit Horst Heldt“) einigen kann. Wenn man drüber nachdenkt, ist diese Meldung nun vor allem für Wilmots von Vorteil. Denn damit steht S04 unter Zugzwang, vor allem nach der öffentlichen Weinzierl-Absage.

    Alles nicht gut, wie das läuft.

  80. crisscross04 sagt:

    @leoluca:

    Was mir beim Lesen des Artikel sofort ins Auge gesprungen ist:

    http://www.sport1.de/boulevard.....und-co-aus

    Ein bisschen Spaß muss auch in dieser Situation sein, oder?! ;-)

    Ansonsten gebe ich Torsten recht: Das Weinzierl Medienintermezzo hat uns geschadet und S04 zudem in eine schlechtere Verhandlungsposition gebracht. Es herrscht Zugzwang auf allen Ebenen.

  81. leoluca sagt:

    Schließe mich der Auffassung an, dass Weinzierl keine Schalker Nebelkerze war. Weinzierl war Heldts Wunschtrainer, das hat er zwar öffentlich so nicht gesagt, aber dass an dieser Vermutung viel dran ist, das bestätigen heute die seriösen Medien von FAZ bis SZ. In Augsburg gibt man zu, dass Horst Heldt und Hubert Weinzierl sich schon früher, vor Di Matteos Entlassung, ab und zu zum Gespräch getroffen haben, bis die Sache dann plötzlich Ende Mai auf Schalke brisant wurde.

    So gesehen hätte Heldt – ich spekuliere natürlich – durchaus ein Interesse daran haben können, dass die Causa Weinzierl in dieser Woche öffentlich wird, um so eine schnelle Entscheidung zu erzwingen, bevor Wilmots am Freitag vor die Presse tritt.

    Umso schlimmer die Nachricht für Heldt, dass er Weinzierl am Ende nicht überzeugen konnte, zu kommen.

    Jetzt bleibt für ihn eigentlich nur noch Marc Wilmots, der für ihn offensichtlich nicht die erste Wahl ist. Man darf auch hier spekulieren, warum wohl nicht. Und auch, ob er mit dieser Einstellung noch die Mehrheitsmeinung der Schalker Verantwortlichen vertritt.

  82. crisscross04 sagt:

    Oha, Veh fängt wieder in Frankfurt an.

    Damit stehen alle anderen hier genannten Namen noch zur Verfügung und wir sind der aktuell einzige BuLi Verein ohne Trainer.

    Aber man sieht am Beispiel Frankfurt auch, wie häufig wir und wie häufig die Eintracht in den Medien war. Schalke bietet einfach immer eine bessere Angriffsfläche und bringt somit eine bessere Quote bzw. Verkaufszahlen.

  83. michael sagt:

    @ Torsten

    Ja, Nebelkerze, leider ist diese in der Hand explodiert. Und ja, dadurch hat Willi noch bessere Karten. Aber, die Frage ist ja trotzdem, wer konnte mal wieder die Klappe nicht halten. Irgend wer hat doch was durchsickern lassen. Da muss echt was passieren, sonst wird sich an unserem Image nichts ändern.

    Wie es gelaufen ist, ist es schlecht für Schalke. Anderseits, wenn es der Willi wird bin ich zufrieden, Gehalt hin oder her, Risiko hin oder der. Von allen realistischen Möglichkeiten ist er für mich der einzige, der den „Sauhaufen“ in den Griff bekommen kann.

    Bin echt gespannt………

  84. Steffen sagt:

    Was wirft man Heldt bzw. Schalke denn vor? Das man sich um Weinzierl bemüht hat und dieser sich gegen Schalke entschieden hat?
    Das die Kontaktaufnahme öffentlich bekannt geworden ist?

    Ich denke schon, dass sich Heldt zum einem um die Kaderplanung kümmert und mit entsprechenden Kandidaten für den Trainerposten verhandelt – das es keine einfache schnelle Lösung gibt ist bei der aktuellen Situation auf dem Trainingmarkt wohl allen klar – denkt immer dran, es könnte auch Loddar kommen.

  85. michael sagt:

    Wenn er mit Weinzierl verhandelt hat, hätte das niemals rauskommen dürfen. Nicht in der Situation und in der Imagelage.

    Ich werfe Heldt vieles vor. Vorallem aber Konzeptlosigkeit, die dem Image von Schalke 04 nachhaltig schadet. In einem Konzern wäre der schon lange weg vom Fenster. Sobald ein Trainer im Amt ist, muss der Herr Heldt entmachtet oder gegangen werden.

  86. derwahrebaresi sagt:

    @michael
    Was soll Heldt denn machen, mit einem Ganzkörperkondom auf Suche gehen.
    Wenn an der Geschichte was dran ist/war, kann man ihm das „Outing“ m. E.
    nicht vorwerfen.

    Ich halte mich raus aus solchen Spekulationen und lasse mich überraschen.

  87. derwahrebaresi sagt:

    OK, bin überrascht!

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