Der Darmstadt-Test: (Noch) Nicht bestanden

Schalke kommt im Heimspiel gegen Darmstadt 98 nicht über ein 1:1 hinaus. Am Ende hatte Schalke einfach Pech – oder Darmstadt einen Happen zu viel Glück, wie man’s auch nehmen will.

In der Saison 2006/2007 musste Schalke 04 am 30. Spieltag zuhause gegen Energie Cottbus antreten. Cottbus versuchte, möglichst wenig Fußball zu spielen, war von Beginn an ausschließlich darauf aus, keinen Gegentreffer zu kassieren. An dieses Spiel erinnerte ich mich am Samstag, beim Duell gegen Darmstadt. 2007 war Schalke Tabellenführer und hatte eine erfahrene Mannschaft. Gegen Cottbus tat sich diese trotzdem sehr schwer und es brauchte letztlich ein Cottbuser Eigentor, um das Bollwerk zu brechen. Ich nannte das Spiel damals den „Sander Test“, nach Energie Cottbus‘ Trainer Petrik Sander.

Die aktuelle Mannschaft des FC Schalke 04 hat nun einen sehr ähnlichen Test nicht bestanden. Darmstadt hatte kein Offensivspiel geplant. Quasi ohne Chance, mit einem Glücksschuss, gingen die Lilien in Führung. Durch einen kapitalen Ballverlust Julian Draxlers in letzter Reihe kam Darmstadt beinahe zum zweiten Treffer. Ansonsten ging es den Gästen um die Verhinderung von Fußball. Und Schalke ließ sich seinen Fußball ausreichend lange verhindern.

Zwar immer engagiert, aber doch recht ideenlos war das, was die Blauen in der ersten Halbzeit ausprobierten. Die Ideen bekam die Mannschaft dann in der Pause aufgezeigt. In der zweiten Hälfte brachte man die geeignete Spielweise auf den Platz, mit viel Direktspiel bei geeignetem Tempo im Mittelfeld. Trotzdem fehlte es am Ende zu oft an irgendwas: An der Präzision beim letzten Pass, am abgestimmten Laufweg zwischen neuen Mitspielern, oder am Quäntchen Massel; als der Ball an die Latte knallte, als er zu plötzlich auf Huntelaars Fuß schlug oder nicht ausreichend abgefälscht über Choupo-Motings Bürstenfrisur wischte.

Beim Abpfiff war ich enttäuscht, weil es mit dem Sieg nicht geklappt hat. Ich mochte aber niemandem einen Vorwurf machen. Schalkes Mannschaft hat nicht viel falsch gemacht. Der Trainer hat zur Halbzeit die richtigen Veränderungen vorgenommen. Zwar gelang es nicht, noch während der ersten Hälfte das eigene Spiel anzupassen, und auch die Einwechselungen, vor allem die Max Meyers, brachten keinen entscheidenden Vorteil mehr. Aber Schalke steht unter André Breitenreiter eben noch ganz am Anfang, und die Hoffnung auf den letzten Punch auf die Schultern eines 19-Jährigen zu legen, bei dem es in letzter Zeit eh nicht so gut lief, wäre wohl vermessen gewesen.

Auch Darmstadt mochte ich keinen Vorwurf machen. Dass sich die Spieler in der zweiten Hälfte bei den leichtesten Berührungen wie vom Schlag getroffen auf den Boden schmissen war zwar albern. Und dass aus einem ehemaligen Top-Talent wie Sandro Wagner ein leicht übergewichtig wirkender Kicker geworden ist, der nur noch für 10 Minuten auf den Platz geschickt wird um ein bisschen zu provozieren und den einen oder anderen Freistoß rauszuholen, war ein bisschen zum fremdschämen. Aber darüber darf man sich meines Erachtens nicht beschweren. Das ist Teil des Spiels und nun mal nicht verboten. Teil des Tests eben, gegen einen solchen Gegner, für ein Team, das noch wachsen muss.

Energie Cottbus trat übrigens 2007 auf Schalke auch in orangefarbenen Trikots an. Und der Nicht-so-richtig-Fußball-Fußball brachte Cottbus damals sogar den Klassenerhalt, weil ausreichend viele Gegner den Test nicht bestanden hatten. Mittlerweile spielt Energie aber wieder in der 3. Liga. Doch das nur nebenbei.



Bilder: Håkan Svensson Xauxa, Bonsaiheld



35 Kommentare zu “Der Darmstadt-Test: (Noch) Nicht bestanden”

  1. blues sagt:

    Liebe Darmstädter, auch nach 8833 Tagen wird Fußball eurer Sorte in der Bundesliga von niemandem vermisst!

    Selten empört mich die Spielweise einer Mannschaft. Darmstadt aber fand ich heute richtig übel. Darmstadts Trainer Schuster vergibt, wie ich gelesen habe, jeden Monat ein rosa Trikot für den schwächsten Spieler in seinem Team. Da hat er vorne „Tussi“ drauf drucken lassen. Ich würde ihm empfehlen, 11 weitere rosarote Trikots anzuschaffen, und sie vorne mit „Weichei“ und hinten mit „Warmduscher“ beflocken zu lassen, damit sich seine Spieler zukünftig auch im passenden Outfit auf dem Gras der Arenen wälzen können.

    Darmstadt hat bei mir direkt im ersten Spiel sämtliche Sympathien verspielt. Ihre Spielweise aus permanenter Zeitschinderei und ununterbrocher Verletzungs-Schauspielerei empfinde ich als unsportliche Zumutung und würde sie nur einem Drittligisten in einem Pokalspiel oder einem Bundesligisten im Abstiegskampf durchgehen lassen.

    PS. Breitenreiter scheint auf dem richtigen Weg zu sein, auch wenn die Durchlagskraft gegen tiefstehende Teamsund die dazu nötigen Ideen und Automatismen heute noch fehlten.

  2. klopenner sagt:

    Ich kann da blues nur zustimmen. Die letzten beiden Heimspiele zeigen klar auf, welcher „Underdog“ sympathisch ist und welcher nicht. So wie sich Paderborn bei uns präsentiert hatte kann man nur sagen: Tolle Leistung, schade, dass sie absteigen mussten.
    So wie sich Darmstadt gestern präsentiert hat bin ich froh, dass wir sie jetzt erstmal nicht mehr in der Arena sehen müssen und höchstwahrscheinlich nur ein weiteres Spiel gegen sie in dieser Saison dazu kommt.

    Ich finde kleinere Vereine oft sympathisch, aber Darmstadt hat auch bei mir nach diesem Spiel keine Sympathien mehr. Das war wirklich ganz großes Schauspielkino. Schade, dass der Schiri so oft darauf reingefallen ist und gefühlt deutlich häufiger gegen uns gepfiffen hat.

    Im Gespräch mit nem Freund kam der Gedanke, dass der Schiri evtl. zuviel Druck hatte vor 60.000 zu pfeifen. Wir kamen zu dem Schluss, dass es sicher bessere Orte gibt ein erstes Bundesligaspiel zu pfeifen. Z.B. in einem deutlich kleineren Stadion. Gerade auf Schalke ist die Atmosphäre sicher ziemlich beeindruckend für einen Neuling in der Bundesliga. Da wäre ein erstes Spiel z.B. in Darmstadt wohl leichter. Nun gut, er wurde quasi ins kalte Wasser geschubst und hat versucht das Beste draus zu machen. Laut Helmut Krug hat er das auch. Ich hab es anders gesehen und fand seine Leistung durchweg unterdurchschnittlich.

    Zum Spiel: Über weite Strecken war das in Ordnung, aber der Zug zum Tor war – sicher durch den Darmstädter Abwehrriegel – deutlich weniger vorhanden als in den letzten beiden Spielen.
    Negativ aufgefallen ist soweit keiner, wobei mir Draxler und Choupo das ein oder andere Mal etwas zu ballverliebt waren und dadurch das Spiel manchmal langsam gemacht haben.
    Aber wir sind ja auch erst am Anfang der Saison und ich werde optimistischer. Auch wenn ich diesmal wieder kleine Aufreger mit erhöhtem Puls verspürt habe, was gegen Duisburg und Bremen gar nicht vorkam.

    Btw. Torsten: Schöner Auftritt an der Seitenlinie. Dein Bekanntheitsgrad dürfte sich dadurch nochmal gewaltig steigern.

  3. derwahrebaresi sagt:

    Ich stimme blues zu 1904% zu.
    Selten ein Gegner gesehen, der
    so destruktiv und offensichtlich
    unfair aufgetreten ist.
    Mögen Sie bitte umgehend wieder
    in die 2. Liga absteigen.

  4. leoluca sagt:

    Schade, mit ein bisschen mehr Glück hätten wir das Spiel gewonnen. Gegen diesen destruktiven Gegner muss man den Ballbesitzfußball schon ziemlich gut und effektiv spielen können, was Schalke nach 3 Jahren erst mit Breitenreiter wieder richtig erprobt.

    Die Stellungnahme des Trainers lässt mal wieder nichts an Klarheit zu wünschen übrig:

    „In der Spieleröffnung haben wir teilweise zu langsam gespielt, da hätte die Passschärfe höher sein müssen, um schneller nach vorn zu kommen. Was kann ich noch kritisieren? Der letzte Pass, um die ganz klaren Chancen herauszuspielen, fehlte. Im Abschluss waren wir in der einen oder anderen Situation zu unkonzentriert.“

    Ansonsten hätten „die Jungs alles versucht, da kann man wenig vorwerfen. Wenn ich sage: Wir brauchen Zeit, man kann nicht alles schnell beiseite drängen, dann benötigen wir die Zeit auch. Dann bin ich sicher, dass wir diese Spiele in Zukunft gewinnen werden.“

  5. Ney sagt:

    Wir hatten uns ja geschworen, Geduld aufzubringen, jetzt ist der erste Anlass da. Vom Engagement her war der Mannschaft wenig vorzuwerfen, aber das Gegentor muss man nicht fangen. Zuwenig eigene Chancen gegen einen Aufsteiger im eigenen Stadion, aber ich bin wie andere zuversichtlich, dass das besser werden wird. Die Wechsel hätten vielleicht früher kommen können. Vielleicht holen sie ausgleichshalber in Wolfsburg was.

  6. Eigenart sagt:

    Schöner Auftritt, Torsten!
    Das Spiel war ernüchternd, aber Breitenreiter hatte ja genau das vorhergesagt. Ohne das Gegentor wäre es noch der mühsame Arbeitssieg geworden, den wir – zumindest ich – erwartet hatten. Schade, dass es nun nur ein Unentschieden geworden ist. Aber wichtiger ist, dass Lehren gezogen werden und der nächste tiefstehende Gegner unsere Truppe nicht mehr vor so große Probleme stellt.
    Was ich allerdings auch unterstreichen möchte: Darmstadt war ein überaus unsympathischer Gegner. Aber hey: man sieht sich immer zweimal pro Saison!

  7. Maddin sagt:

    Vorneweg: berufsbedingt konnte ich leider noch keinen Kick unserer Truppe in dieser Saison verfolgen, von daher kann ich inhaltlich nix beitragen.
    Aber mit einer fürchterlich destruktiven Spielweise mit völlig fremdschäm-mäßigen Schauspieleinlagen hat ein Ex-Trainer unseres Vereins mit einer – durch Russenmafiakohle zusammengekauften Söldnertruppe dem Hoeneß Uli und der Manuela kräftig auf’s Dohoam-Tablet gekackt,
    Und ich hab’s gefeiert! Voller Missgunst und Schadenfreude. Dazu stehe ich noch heute. Im Vergleich dazu relativiert sich die Darmstädter Spieltaktik doch deutlich…..

  8. Fraubausm sagt:

    Ich habe mich selten so über einen Gegner geärgert wie am Samstag. Das war nicht nur albern, das war in höchstem Maße unfair und unsportlich. Ich wünsche den Lilien von ganzem Herzen, dass sie umgehend wieder absteigen. Und wenn es tatsächlich stimmt, dass der dicke Vollbärtige vor Block T den Schalke-Fans dort mehrfach unanständige Gesten gezeigt hat, so wird das hoffentlich Folgen haben. Kultfußballer soll er angeblich sein. Kotzbrocken trifft es wohl eher.

  9. Der Hans sagt:

    Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem: Ich kann mich blues nur anschließen, selten hat eine Mannschaft den Ersteindruck mit Anlauf so versaut wie es Darmstadt am Wochenende getan hat.
    Nicht mitspielen wollen, den Spielfluss (zer-)stören, einen Abwehrriegel erster Güte aufziehen ist alles legitim, wenn es an fußballerischer Klasse mangelt, aber die Zeitschinderei und das Probeliegen gehören in die Ecke „unfaire Mittel“.

  10. michael sagt:

    Also mir hat die erste Halbzeit nicht gefallen. Behäbig und nicht schnell genug, viel zu wenig Aggressivität – wir haben ja keine einzige gelbe Karte bekommen (nur Draxler in der zweiten Hälfte). Die zweite Hälfte war dann schon besser, aber aus den wenigen Chancen einfach zu wenig gemacht (immerhin 22 Torschüsse)…..der Hunter ist einfach im Moment nicht Weltklasse. Aber S04 ist auf dem richtigen Weg. Müssen halt noch mehr üben und die Vorgaben besser umsetzen.
    Dass Darmstadt so spielen wird war schon klar. Ich hatte es letzte Woche ja prophezeit, dass das viel schweren wird als gedacht. Bleibt zu hoffen, dass wir so eine Mannschaft bzw. so einen Fußball nicht mehr auf Schalke sehen müssen.

  11. Detlef sagt:

    Ich reg mich über Darmstadt nicht auf. Warum auch? Ich weiß wie die spielen.
    Auch über den S04 kann ich mich nicht wirklich ärgern, es fehlt halt noch an einigen kleinen Sachen. Die werden kommen. Da bin ich mir sicher.

    Freuen tu ich mich über Julian Draxler. So langsam lässt er erkennen was er mit dem Ball so anstellen kann. Viele gefährlichen Aktionen gingen von ihm aus, oder er zumindest beteiligt. Das er das Tor schoss war dann fast logisch.

    Ich hätte mir übrigens die Auswechslungen früher gewünscht, aber ich sitze ja auch auf dem Sofa und nicht auf der Bank.

  12. Blauer Ys sagt:

    Torsten hatte einen Auftritt an der Seitenlinie? Wie habe ich den denn verpasst? Vor dem Spiel? War ich mal wieder zur falschen Zeit am Bierstand?
    Mist! …

  13. leoluca sagt:

    Torsten war 10 Minuten vor Spielbeginn der Gesprächspartner im Sky-Experteninterview, zu dem normalerweise ehemalige Spieler oder machmal auch ehemalige Trainer oder auch Verantwortliche der Heimmannschaft eingeladen und um ihre Meinung zum Spiel und zu ihrem Club gebeten werden. Torsten wurde als prominentes Mitglied der Schalker Fangemeinde vorgestellt, von dem man ein paar grundsätzliche Einschätzungen zur Perspektive von Club und neuem Trainer erwartete. Die gab er dann auch gewohnt souverän zu den Themen der vergangenen Wochen (Breitenreiter, Transfers …) – und als Sky gerne mal was ganz besonders Kritisches gegen den Club hören wollte, tat Torsten ihnen diesen Gefallen nicht. Das fand ich gut.

  14. Uwe sagt:

    Es fehlt leider immer noch jemand, der das Spiel an sich reißen kann.

  15. Königsblau MS sagt:

    Clevere „Pupsstädter“ oder gemeiner destruktiver Aufsteiger? Bei einem Punkt auf Schalke wird´s die nicht stören!
    Gegen die Wölfe gibt es eine erste richtige Standortbestimmung für die Knappen. Meine Erwartungen orientieren sich an Zuversicht und Geduld. da es mehere starke Mitbewerber für einen CL-Platz gibt. Munter bleiben!

  16. blues sagt:

    @Uwe
    Schalke hatte über 70% Ballbesitz, das Spiel also an sich gerissen. Das Problem ist die Doppelspitze, in der Hunteraar auf dem engem Raum, den ihm defensive Teams lassen, grundsätzliche Probleme hat. Di Santo, aber vor allem Huntelaar neutralisieren sich auf so engem Raum quasi von selbst.

    Breitenreiter braucht bei Heimspielen gegen tiefstehende Mannschaften, eingespielte Automatismen, die er aber auf die Schnelle nicht einüben kann. Alternativ könnte er in drei Wochen gegen Mainz mit Meyer und Leroy Sané im Lauf des Spiels (oder sogar von Beginn an) bei Ballbesitz auf ein 4 2 4 umstellen.

    Tempodribblings von Julian Draxler, Max Meyer, Chuopo-Moting und Leroy Sané in Richtung gegnerischen Strafraum mit sofortigem Fallenlassen und lautem Schreien nach Gegnerkontakt, wären bei der hohen Empathiefähigkeit des Schiedrichters schon in der 2. Halbzeit gegen Darmstadt das adäquate Mittel gewesen, um den Gegner mit den eigenen Mitteln zuschlagen und das Spiel über Geis`gefährliche Freistöße zu entscheiden.

    Ob Breitenreiter fürchtete, die Darmstädter würden die Axt rausholen und seine Spieler in den 1 gegen 1 Situationen verletzen oder ob es etwas anders war, was in zaudern lies aufs Ganze zu gehen, werden wir im weiteren Verlauf der Hinrunde erkennen.
    Ich gehe im Moment davon aus, Breitenreiter schützte und schonte schlicht seine Spieler gegen die Unwägbarkeiten eines grob unsportlichen Teams.

  17. leoluca sagt:

    Wenn Breitenreiter sagt, dass vorne meist der letzte Pass nicht genau genug gewesen sei, um zu mehr Torchancen zu kommen, dann lag das m. E. stark an Di Santo, dem noch die Bindung zum Spiel fehlt, und an Choupo, dem immer noch ein paar Hackentricks und schöne Haken, die das Spiel verlangsamen, wichtiger sind als das schnelle und präzise Kombinationsspiel.

  18. Rjonathan sagt:

    @leoluca
    Auch an Huntelaar, der bei Sulu komplett abgemeldet war.

  19. leoluca sagt:

    Stimmt schon. Aber von Huntelaar erwarte ich weniger die entscheidenden Pässe in den gegnerischen Strafraum als den Torschuss, zu dem er so gut wie nicht kam. Wie schnell man diese Destruktivkette (incl. wackligem Keeper) da hinten ins Schleudern bringen kann, wenn der Ball mal endlich im Strafraum landet, zeigte das Schalker Tor sehr deutlich.

  20. #Link11: Gehts raus und spielts Helfer | Fokus Fussball sagt:

    […] Sven Metzger (jungleworld) ist derweil noch beim ersten Spieltag des Aufsteigers und wünscht sich das mehr über Fußball in Darmstadt gesprochen wird. Torsten Wieland (Königsblog) derweil traut sich vor die Kamera des Senders Sky und bescheinigt den Schalkern am Ende des Tages eine nicht bestandene Prüfung. […]

  21. rjonathan sagt:

    Nix los hier. Also mal was anderes. Ich bin am Freitag in WOB im Stadion. Sonst noch wer? :-)

  22. Ney sagt:

    Nix los deutet darauf hin, dass trotz des eher mauen Ergebnisses vom Samstag für die BlognutzerInnen noch immer alles einigermaßen roger ist? Wenn es richtig schlecht ist, dann quillt’s über.

  23. Torsten sagt:

    Kevin De Bruyne wird gegen S04 nicht mehr für Wolfsburg auflaufen. Die „Wolfsburger Allgemeine“ meldet eine Einigung in den Transferverhandlungen. Demnach wechselt der Belgier für 74 Mio Euro zu Manchester City.

    http://www.waz-online.de/VfL/A.....ester-City

  24. Uwe sagt:

    @blues Hört sich alles recht plausibel an. Ich werde mal darauf achten.

  25. leoluca sagt:

    74 Mios für de Bruyne. Dafür könnte der VfL Wolfsburg den SV Darmstadt 98 kaufen.

  26. BlueNote sagt:

    Abartig. Der europäische Fußball war ja schon vor dem Monsterdeal der Premier League ziemlich am Arsch, weil eiskalt und an den Fans vorbei durchkommerzialisiert. Aber das Geld, dass selbst durchschnittliche englische Clubs jetzt auf den Markt werfen, macht die Show endgültig kaputt. Aber als Pay-TV-Abonnent müsste ich eigentlich kleinlaut die Klappe halten, oder? Kacke, alte verdammte.

  27. derwahrebaresi sagt:

    @Torsten
    VW ist auch ohne K. dB. noch stark genug. Ach ja, sonnige Grüße aus Greece @all

  28. leoluca sagt:

    Da im Zusammenhang mit dem Wolfsburger De-Bruyne-Zaster in den Medien auch der Name „Julian Draxler“ fiel, ein kurzes Wort zu Julian. Er wäre nicht nur für Schalkes nächste Saison ungemein wichtig, Schalke wäre es auch für ihn. Denn hier arbeitet endlich ein Trainer, der ihn nicht primär als Flügelspieler, sondern mindestens gleichzeitig, wenn nicht sogar eher als Spielmacher in der Mitte sieht. Endlich bekommt Julian die Chance, auf die er seit drei Jahren wartet. Mein Eindruck ist, dass seine Formsteigerung in den ersten Saisonspielen auch damit zu tun hat.

  29. Torsten sagt:

    So sehe ich das auch.

    Man höre dazu auch Breitenreiters Aussagen zu Max Meyer auf der PK zum heutigen Spiel (Sidebar rechts, ganz unten). Tenor „Ziel ist, dass man nach der Saison sagen kann, man habe ihn besser gemacht“.

  30. blues sagt:

    Der Trainer der Darmstädter, ist nach fast einer Woche scheinbar noch immer unter Rechtfertigungsdruck für die Spielweise seines Teams auf Schalke. Siehe der Link unten zu FR-Online.

    Kein Wunder, bei der Spielweise dieser Mannschaft verblasst auch noch die letzte Erinnerung, dass Darmstadt einst ein Zentrum des Jugenstils war.

    http://www.fr-online.de/lilien.....09506.html

    Am Wochende treffen dann in Darmstadt die beiden sportlichen Leuchttürme der Metropolregion Rhein-Neckar aufeinander.

  31. Claus sagt:

    „Am Wochende treffen dann in Darmstadt die beiden sportlichen Leuchttürme der Metropolregion Rhein-Neckar aufeinander.“

    Darmstadt gehört mit Sicherheit nicht zur Metropolregion Rhein-Neckar…

  32. blues sagt:

    @Claus
    Du hast recht, die Region endet vielleicht 5 km vor dem Böllerntor. Andererseits ist aber die IHK Darmstadt wirtschaftlich und der Darmstädter Regierungsspräsident ist adminstativ für Teile der Metropolregion Rhein-Neckar zuständig.
    Darmstadt befindet sich so betrachtet nicht nur fußballerisch in einer Randlage. ;-)

  33. Sign o’ the Times sagt:

    […] Darmstadt 98 hätte Schalke gewinnen müssen, natürlich; am Ende war es eben Pech. Gegen Wolfsburg war Schalke allerdings mehr als klarer Außenseiter! Aus der Erfahrung der […]

  34. Gruppe Zwo & die Spielstärke-Tests sagt:

    […] Spiel am 2. Spieltag nannte ich den „Darmstadt-Test“. Ich hätte es auch den „Spielstärke-Test“ nennen können: Eine Partie gegen einen […]

  35. Das Ende der Breitenreiter-Saison sagt:

    […] man klar in Wolfsburg und kam trotz überlegenem Spiel gegen Darmstadt nicht über ein 1:1 hinaus. Schnell war klar: Schalke ist weiterhin fehlerhaft. Aber niemand hatte erwartet, dass […]

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