Lange zu viel Raum hinten – keiner vorne

… falschrum, eben. Nach 6 Siegen in Folge wird Schalke 04 besiegt – vom 1. FC Köln, schon wieder. Das 3:0 war etwas zu hoch aber leider verdient. Köln beherrschte sein Spiel besser als die Blauen das ihre.

Schalke möchte offensiv spielen und agieren, vor allem vor heimischem Publikum. Ein perfekter Gegner für den 1. FC Köln, dessen Stärken in der kompakten Defensive und dem schnellen Kontern liegen. Dass der Sieg für die Gäste verdient war, steht wohl außer Frage. Aber war denn nun Köln so gut oder Schalke so schlecht? Teils so, teils so, denke ich.

Hätte Schalke schon in der ersten Hälfte so gespielt wie in der zweiten bis zur Einwechslung Höjbjergs, das Spiel wäre eine ganz knappe Kiste geworden. In der ersten Hälfte was Schalkes Defensivverhalten nach Ballverlusten viel zu langsam, man kam aus der weiten Aufstellung beim Spielaufbau zu langsam zu einem kompakten Defensivverbund zusammen. Deshalb stand Köln in der ersten Hälfte gleich mehrfach blank vor Ralf Fährmanns Tor. Eine erste Halbzeit, die an die Umschaltschwäche unter Jens Keller erinnerte.

Nach der Pause gelang es Schalke deutlich besser, die Kölner Kontersituationen zu unterbinden. Offensiv stand man aber vor dem gleichen Problem wie in den ersten 45 Minuten: Man schaffte es quasi nie, die Stürmer ins Spiel zu bringen, man tat sich mit der Kölner Manndeckung im letzten Spieldrittel extrem schwer. Schon im Mittelfeld konnte sich Leon Goretzka fast nie von seinem Gegenspieler lösen. So fand Schalkes zentraler Spieler einfach nicht statt. Es hätte ein variableres Spiel, mehr Tempo und, in diesem höheren Tempo, mehr Präzision gebraucht. Aber das hat diese Mannschaft eben (noch?) nicht drauf.

Nein, Schalke war nach den letzten Spielen nicht zu müde. Und das Fazit dieses Spiels sollte auch nicht sein, dass Schalke gegen solche sehr tief verteidigenden Mannschaften nicht gewinnen kann. Schalke kam ja zu einigen Chancen, auch zu vielen Freistößen aus aussichtsreichen Positionen, und hat auch Druck gemacht. Das 3:0 klingt böse, aber es kam als solches ja erst zustande, als der Trainer mit dem Wechsel Höjbjerg für Neustädter auf „alles auf Offensive“ stellte und damit den Defensivblock auseinanderriss; was leider nicht aufging.

Mir macht Hoffnung, dass Schalke sein Spiel zur Halbzeit umstellen und dann weniger wild, strukturierter agieren konnte. Köln hat auf seine Art fast fehlerfrei gespielt und war eine sehr harte Prüfung, die einfach nicht bestanden wurde. Mit 16 Punkten nach 8 Spielen steht Schalke zur Länderspielpause trotzdem prima da.



22 Kommentare zu “Lange zu viel Raum hinten – keiner vorne”

  1. Speed Glas sagt:

    Schalke hat gestern einfach keine Mittel und Wege gefunden Chancen zu generieren. Köln hat ähnlich gespielt wie Darmstadt – der ballführende Spieler wurde gedoppelt und die Stürmer in Manndeckung genommen. In der 2. Hälfte bot sich immer wieder ein Bild wie beim Handball. Alle Kölner vor dem eigenen Tor und Schalke spielt den Ball davor hin- und her und sucht die Lücke.
    Gestern nach dem Spiel meinten viel, dass gerade bei Neustädter und Caicara die spielerische Klasse fehlen würde, weil sie kaum einen Ball an den Mann gebracht hätten. Ziemlich unpassend, denn die Kölner Deckung ließ kaum ein gutes Anspiel zu. Wenn der Gegner so tief steht und erstmal nur darauf bedacht ist jeglichen Spielfluss zu zerstören, schafft man es eigentlich nur mit unglaublich großen läuferischen Aufwand Chancen zu bekommen.
    Das mag merkwürdig klingen, aber Schalke ist in den falschen Situation zu viel und in den richtigen zu wenig gelaufen. Huntelaar und Di Santo wurden konsequent zugestellt. Sie hätten versuchen müssen mit Laufarbeit Lücken in der Defensive zu schaffen. Für Matip und Neustädter gab es kaum Gelegenheit für eine gute Spieleröffnung, im Prinzip stand sie immer wieder vor einer roten Wand. Unsere jungen Kicker müssen noch lernen, das Handwerkszeug eines Angreifers einzusetzen: schnelle Doppelpässe, Kreuzen, Hinterlaufen. Außerdem fand ich, dass Huntelaar und Di Santo gestern nicht gut abgestimmt waren. Wenn man mit 2 Stürmern spielt, dann sollten sie soch immer beide Pfosten besetzten, wenn Bälle von außen kommen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie sich oft gegenseitig behindern.
    Breitenreiter wird das in den Griff bekommen denke ich. Man muss jetzt die Füße stillhalten und darf nicht vergessen, wie jung die Mannschaft noch ist.

  2. Carsten sagt:

    Morgääään

    so ist das… meistens kommt es doch anders und eh anders als man denkt…

    schade, weiter machen…. regenerieren

    Erwin Kremers war sehr sympatisch

  3. andres sagt:

    ich denke, es ist ein Punktverlust zur rechten Zeit. Noch tut er nicht weh, schärft aber die Sinne, die bei Tabellenplatz 2 manchen vielleicht abhanden gekommen wären.
    (und an den Gelben kann man ja auch im Derby vorbeiziehen…um jetzt die Sinne doch noch mal auf Reisen zu schicken…)

  4. blues sagt:

    Neben den fehlenden Ideen um die Kölner Abwehr zu knacken, wirkten die Schalker Spieler auf mich mental nicht mehr ausreichend frisch genug. Die Kölner waren häufig, auch aus den ganz engen Räumen heraus, schon gedanklich einen Schritt schneller.
    Warum Breitenreiter für die Schlußoffensive dann die Defensive gegen die konterstarken Kölner auflöst und auf ein verstärktes Mittelfeld setzte, statt Neustädter durch Ayan zu ersetzen um mit langen Bällen das Mittelfeld zu überbrücken und direkt das letzte Drittel und den gegnerischen Strafraum zu bespielen, leuchtete mir auch vor dem Hintergrund, bedingunglos nach vorne spielen zu wollen, nicht richtig ein.
    Aber das sind nur Randnotizen angesichts der Spielfreude (und Punkte) der letzten Spiele.

  5. Rainer sagt:

    Sehen wir’s mal so: 1 Tor auf Dortmund gutgemacht.

  6. klopenner sagt:

    Genau, die mentale Frische hat eindeutig gefehlt. Daraus resultierte wohl auch das fehlende Tempo, obwohl das in mindestens 3 der 6 Siege auch nicht durchgehend bzw. entscheidend vorhanden war.
    An der EL kann man ziemlich gut den Klassenunterschied zwischen der EL und der Bundesliga erkennen. Wir können gegen deutlich schwächere Mannschaften mehr Tore schießen. In der Bundesliga ist die Ausbeute einfach zu schlecht.

    Überrascht hat mich gestern, dass Neustädter soviele Aktionen und Pässe nach vorne hatte. Nachdem er in den letzten Wochen wirklich gute Arbeit geleistet hat, war das gestern allerdings mehr schlecht als recht.

    Mir ist nach wie vor schleierhaft, warum von den dutzenden Flanken fast nie eine von der Grundlinie kam. Es wurde viel zu oft aus dem Halbfeld geflankt. Das zieht sich jetzt schon seit Jahren durch unser Spiel. Dabei hat Caicara oft genug versucht zu hinterlaufen, wurde dann aber nicht angespielt. Generell wurden die Flanken aber zu selten an den eigenen Mitspieler gebracht. Egal von wo und von wem.
    Und das zeigte sich auch in so gut wie allen Pässen in Strafraumnähe. Es fehlte die Präzision und die eingangs erwähnte gedankliche Schnelligkeit.

    Ob es jetzt am Kräfteverschleiß lag (was die Spieler selbst nicht als Begründung nehmen wollen) oder typisch schalkig ist, wenn es um neue Rekorde oder wirklich geile Tabellenplätze geht, sei mal dahin gestellt.

    Wir wussten alle, dass es Rückschläge geben wird. Es ist schade, dass wir das zuhause erleben mussten und dann auch noch gegen Köln, gegen die wir zuletzt schon nicht gut ausgesehen haben. Wie dem auch sei, jetzt 2 Wochen gut regenerieren (zumindest die Nicht-Nationalspieler) und dann einfach nochmal ne 6er Serie starten. Mit viel Glück ist vielleicht diesmal ne 7er Serie drin. Dann wäre auch das Derby gewonnen und mal ehrlich: Gäbe es was schöneres als im Derby in Lüdenscheid einen Rekord aufzustellen?

  7. rjonathan sagt:

    Ich habe auch vor allem Präzisions-Probleme gesehen. Der Sky-Kommentator schoss sich schnell auf Neustädter ein. Die Wahrheit war aber, auch Geis und Matip brachten kaum einen Ball Präzise an die Offensivspieler. Und wenn der Ball bei Goretzka und Meier ankam, wirkten diese auch irgendwie langsam und fahrig. Auch Di Santo sprang jeder Ball bei der Annahme zu weit vom Fuß weg – egal ob bedrängt oder unbedrängt. Der einzige Offensivspieler, der sich in der Form der letzten Wochen präsentierte, war Sané. Aber so lange sein (eigentlich auch recht formstarker) Partner Caicara nicht wenigstens jede zweite Flanke Präzise in den Strafraum bringt, haben wir von dieser starken rechten Seite bei einem Spiel, in dem sonst nichts läuft, wenig.

    Was ich mich immer Frage (nicht nur bei diesem Spiel): Wieso greift diese Unkonzentriertheit eigentlich immer gleich wie eine Seuche um sich und erfasst ganze Mannschaften. Das geht ja nicht nur auf Schalke so.

  8. BlueNote sagt:

    Wochenlang waren wir Taube, gestern mal Denkmal.
    Eine halbwegs ordentliche erste Halbzeit mit viel Ballbesitz, zwei guten Chancen durch Sane und den Hunter aber furchtbarem Verhalten in der Rückwärtsbewegung und schlimmen Ballverlusten in der gegnerischen Hälfte, die früh zu gefährlichen Kontern führten.
    Das erste Gegentor hatte Slapstick-Charakter. Der lange Abschlag landet überflüssigerweise bei den Kölnern und keine 7 Sekunden später klingelt es im Kasten. Keinerlei Zugriff auf die Kölner Angreifer, die soviel Platz vermutlich zuletzt auf dem Bolzplatz hatten, Neustädter viel zu langsam gegen Modeste und Pech für Ralle, dass das Ding durch die Beine geht. Da fehlte Konzentration und Abstimmung.
    Alle im Stadion rechneten nun mit einem Ruck, einer Reaktion, aber die blieb leider vollständig aus. Zuviele Knappen erreichten gestern nicht annähernd Normalform, waren offenbar köperlich und mental platt von den letzten Wochen. Schade.
    Goretzka und Neustädter hätte man eher rausnehmen können, sie hatten beide gebrauchte Tage. Geis mit ungewohnten Fehlern oder harmlosen Querpässen im Spielaufbau. Die Spitzen verhungerten. Aogo und Caicara ohne Druck nach vorne. Die Flanken weitestgehend harmlos, unpräzise. Sane war noch am Ehesten in der Lage für Gefahr zu sorgen, rieb sich aber gegen tiefstehende Kölner Doppeldeckungen auf.
    Was mich besonders schmerzte: es gab kaum Bewegung ohne Ball in der 2. Halbzeit. Man stand beim Gegenspieler oder trabte kraftlos durch die roten Reihen. Der ballführende Blaue war stets die ärmste Sau auf dem Feld. Das war nur schwer zu ertragen, Geduld hin oder her.
    Als knappp südlich von Köln lebender Schalker macht der Tag heute keine Spaß, die hämischen Frotzeleien der Kollegen tun weh. Muss man nicht haben…Köln war gestern besser, unbestritten. Mehr aber auch nicht.
    Die richtig schweren Spiele kommen jetzt erst. Mal schauen, wie die Jungs das meistern.

  9. Detlef sagt:

    Musste ja irgendwann kommen. Warum nur gegen Köln. Ausgerechnet. Rückschlag oder Weckruf?
    So meine ersten Gedanken zum und beim Spiel.

    Von vor dem TV wirkten die Schalker zumindest in der Schlussphase müde und konnten die sicher stehenden Kölner nicht überraschen.

    Was diesmal fehlte? Frische? Der super Standard der ein Tor bringt. Die super Einzelleistung von Sané, oder einfach ein bisschen Glück. Bei letzterem konnte man sich zuletzt auf Schalke aber bestimmt nicht beschweren.

    Für mich ein verdiente Niederlage, bisschen zu hoch.

    Weiter arbeiten. Regenerieren und in 2 Wochen gegen die Schalke nicht mögenden Hauptstädter wieder angreifen.

    Frage an die Arenagänger: Waren die Einschränkungen um und an der Arena so schlimm wie beschrieben?

    http://www.westline.de/fussbal.....ter-klasse

  10. Blauer Ys sagt:

    @Detlef:

    Ja, ich finde, der Bericht aus Deinem Link trifft die Situation ganz gut. Ich finde es jedes Mal wieder befremdlich, daß ausgerechnet das Spiel gegen die Kölner in unserer Arena zu einem wird, bei dem die Atmosphäre im eigenen Wohnzimmer so schlecht ist, daß man gar nicht mehr hingehen möchte.

    Ich muß dazu sagen: Ich komme aus Köln, habe eine Dauerkarte auf Schalke und verabscheue den EffZeh und vor allem seine Anhänger abgrundtief. Mein Platz ist im Unterrang auf der Gegengerade in Block Q – also eher dort, wo es noch am „gemütlichsten“ in der Arena zugeht. Aber auch dort war es gestern zum wiederholten Male beim Spiel gegen die Ziegenböcke so aggressiv, daß man gerne nach Hause gegangen wäre. Und das lag nicht an unseren blauen Kollegen, sondern an einer Vielzahl der Kölner „Besucher“, die sich in einer Art und Weise aufgeführt haben, die mehr als zum Fremdschämen anregte.

    Bei keinem Heimspiel ist es so ätzend wie gegen die Kölner. Und man hat schon den Eindruck, daß das von unserem Verein bei der Organisation noch unterstützt wird! Ich habe auch, wie in dem Bericht beschrieben, wenig Verständnis dafür, daß ich wegen den angereisten Asi-Fans einmal komplett um die gesamte Arena laufen muß, um zur Haltestelle zu gelangen, während mir in allen Blocks genau diese angereisten Fussball-Monster in allen Blöcken frei über den Weg laufen. Ist schon schräg!

    Zum Spiel gestern gibt’s nicht viel zu sagen, finde ich. Habe es etwas anders gesehen, als einige hier. Meiner Meinung nach waren unsere Jungs einfach platt und nach hinten ging’s dann nicht mehr schnell genug. Schade! An jedem anderen Spieltag mit Normalform hätten wird diese mittelklassige Betontruppe von gestern Nachmittag schwindelig gespielt. Ging aber gestern nicht. Kann passieren und ist auch nicht so schlimm, finde ich.

    Freut Euch auf’s nächste Heimspiel: Da kommen die Glatzen aus Berlin…

    „Glück auf!“

  11. BlueNote sagt:

    @Detlef: Ich habe die Absperrungen gesehen, hatte aber Glück, dass meine Wege diesmal nicht betroffen waren. Ich hatte Karten aus der Ticketbörse und saß zur Abwechslung mal auf der Haupttribüne im Oberrang. Die Kölner in diesem Block passten sich den dortigen Schalkern an und gaben sich eher sediert als extrovertiert oder gar agressiv. Auch in den Umgängen und auf dem Weg zum Parkplatz D1 konnte ich keine Krawallmacher sichten. Alles ganz friedlich.
    Dass bei Risikospielen die Fangruppierungen strikt getrennt werden, insbesondere wenn Ziegenböcke oder Fehlfarben anreisen, ist leider unvermeidlich. Wenn’s dazu beiträgt, dass Schlimmeres verhindert wird und am Ende auch meine Gesundheit geschützt wird, gehe ich gerne ein oder zweimal im Jahr einen Umweg und parke halt mal woanders. Ist doof aber hinzunehmen. Just my 2 cents.

  12. BlueNote sagt:

    Edit: Ich sah gestern viele Schalker und Kölner gemeinsam anreisen und friedlich ein Bier trinken. Was Blauer Ys erlebt hat, geht natürlich garnicht und ist in der Tat zum Kotzen. Vermutlich habe ich gestern einfach nur Glück gehabt.

  13. leoluca sagt:

    Gegen einen so starken Gegner kann man verlieren.

    Köln spielte gestern wie eine Spitzenmannschaft, gegen die vor allem unserem jungen Mittelfeld Esprit und gemeinsame Erfahrung im Spiel nach vorn fehlten. Abwehr und defensives MF der Kölner – Yannick Gerhardt! – waren einfach ausgezeichnet auf unsere Mannschaft eingestellt, während umgekehrt Leon Goretzka heute im Kicker zugibt, dass man mit dieser Kölner Taktik nicht gerechnet hatte. Das erklärt vor allem die schwache erste Halbzeit.

    Doch auch insgesamt habe ich Köln lange nicht so stark gesehen und in dieser Form werden die oben mitspielen können.

    Jetzt von einem Schalker Ausrutscher zu sprechen, hielte ich allerdings auch für eine Schönfärberei. Köln hat unsere Mannschaft schon an ihren fundamentalen Schwächen gepackt, die man auch in den gewonnenen Spielen zeigte und die ja eigentlich jeder kennt.

    Sicher bin ich mir, dass dieser Trainer mit seiner Mannschaft dieses Spiel sehr präzise auswerten wird. Vielleicht sehen wir die ersten Schlussfolgerungen schon gegen Berlin und Gladbach. Freu mich drauf.

  14. detlef sagt:

    Danke an Blauer Ys und Blue Note für die Antwort.
    Ich hab letzte Saison gelesen, dass in Köln klar getrennt wird und man mit Auswärtsfan Kleidung einem einfach Zutritt zu Blöcken verwehrt wird. Und das waren keine Fanbereiche.
    Über so etwas sollte man auf Schalke auch mal nachdenken.

  15. Ney sagt:

    Tja, wat willste machen, Köln ist halt eine GmbH & Co. KGaA, wir weiter nur ein e.V., den Wettbewerbsnachteil muss man erstmal kompensieren!

  16. eakus1904 sagt:

    detlef sagt:

    5. Oktober 2015, 19:57 Uhr #

    Danke an Blauer Ys und Blue Note für die Antwort.
    Ich hab letzte Saison gelesen, dass in Köln klar getrennt wird und man mit Auswärtsfan Kleidung einem einfach Zutritt zu Blöcken verwehrt wird. Und das waren keine Fanbereiche.
    Über so etwas sollte man auf Schalke auch mal nachdenken.

    In unserem Block saßen auch einige Kölner, war aber alles friedlich und human. Mich wundert nur, dass direkt hinter mir gegen FFM ein Frankfurter saß und am Sonntag ein Effzeh-Anhänger. Eigentlich sitze ich in einem Dauerkartenblock. Also entweder hat der Dauerkartenbesitzer hinter mir einen komischen Freundeskreis oder-sofern die Plätze tatsächlich im freien Verkauf sind-habe ich scheinbar das Glück gepachtet.:-)

    Aber das nur am Rande. Ich fände eine solche Trennung nicht gut. Wir bevölkern in vielen Stadien der Bundesliga auch Bereiche außerhalb des eigentlichen Gästesektors(Hannover, Berlin, BMG, um nur mal einige zu nennen). In der Regel funktioniert das ohne große Probleme. Wegen einiger Vollidioten sollte man so etwas nicht aufgeben.

  17. Detlef sagt:

    @eakus1904
    Das mit Gästefans im DK Bereich ist ja nix ausergewöhnliches. Kenne ich selbst aus der Vorsaison.
    „Normalerweise gibt es auch keine Probleme.“
    Scheinbar denkt man auf Schalke anders darüber.

  18. derwahrebaresi sagt:

    @Blauer Ys

    ich schließe mich dieser aussage an.

    ich gehe schon seit jahren nicht mehr hin, wenn k..n kommt.

  19. blues sagt:

    „…dass dieser Trainer mit seiner Mannschaft dieses Spiel sehr präzise auswerten wird. Vielleicht sehen wir die ersten Schlussfolgerungen schon gegen Berlin und Gladbach.“

    Breitenreiter hat doch bereits im selben Spiel in der 2. Halbzeit reagiert. Allein, wie schon gegen Darmstadt, agierte Breitenreiter meinem Gefühl nach nicht abgezockt genug.

    Während der schäbigen Spielweise der Darmstädter nur mit den gleichen Mittel beizukommen gewesen wäre, also 1 gegen 1 Situationen Richtung gegenerischen Strafraum, um sich bei GEGNERKONTAKT schreinend fallen zulassen, wäre gegen die Kölner in den letzten 15 Spielminuten mit langen Bällen von Neustädter, Geis und Ayan auf Höwedes, Matip, Hunterlaar, Di Santo und Choup-Moting eine andere Wahl der Mittel möglich gewesen. Gegen solche tiefstehenden Gegner darf man zum Ende hin schon Mal die Brechstange rausholen.

    Aber das ist von der Bedeutung eher drittrangig, denn richtig extrem vercoacht hat sich in Wirklichkeit an diesem Spieltag doch nur der schwatt-gelbe Tuchel. Das Ergebnis hatte dadurch Kellersche Dimensionen.

  20. Werner04 sagt:

    Ehrlich gesagt, bin ich mit dem Ergebnis irgendwie nicht unzufrieden, auch wenn es leider wieder Köln sein musste.
    Ansonsten wäre doch wieder zu viel Hochgejubele los gewesen, gefolgt von wieder starker Enttäuschung.
    In den lewtzten 10 Jahren sind wir desöfteren mit neuen Trainern 2. geworden. In der nächsten Saison wurde dann mehhr erwartet und die Enttäuschung war schnell da.
    Vielleicht haben wir ja Glück und werden „nur“ 3. oder 4., die Mannschaft kann reifen und in 2-3 Jahren reicht es dann für richtig viel.

  21. Schalke liefert wieder sagt:

    […] Diese Schalker Mannschaft des André Breitenreiter liefert. Sie lieferte nun schon 9 Siege in 12 Pflichtspielen. Sie liefert aber vor allem das Gefühl, dass sie immer alles gibt, selbst wenn sie zwischendurch auch mal verdient verliert. […]

  22. nerdkurve.de | Schalke liefert wieder sagt:

    […] Diese Schalker Mannschaft des André Breitenreiter liefert. Sie lieferte nun schon 9 Siege in 12 Pflichtspielen. Sie liefert aber vor allem das Gefühl, dass sie immer alles gibt, selbst wenn sie zwischendurch auch mal verdient verliert. […]

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