Standard-Bayern-Bundesligasieg

Schalke verliert sein Heimspiel gegen den FC Bayern mit 1:3. Eine ordentliche Leistung der Blauen, aber eine ordentliche Leistung reicht gegen Bayern eben nicht. Schalke klopft sich auf die Schulter, München putzt sich den Mund ab.

Schalkes Ausrichtung war schnell zu erkennen. Eine 5er-Kette sollte den Bayern in der gefährlichen Zone den Raum zum Spielen nehmen und gleichzeitig die gefährlichen Flügel der Münchener in Schach halten. Nach Ballgewinnen sollte schnell umgeschaltet und über Meyer, Goretzka und Sané gekontert werden.

Das Verengen der Räume klappte gut. Allerdings formierte sich der Schalker Riegel in der ersten Hälfte häufig zu tief. Immer wieder entstanden Situationen, wo man auf den letzten Fuß hoffen musste, den ein Schalker irgendwie dazwischen brachte. Und immer wieder landeten die aus der Gefahrenzone herausgekickten Bälle umgehend beim Gegner. Auf furchtbarem Rasen mutierte das Spiel über weite Phasen zu einem „intensiven Gestochere“ ohne klare Aktion, hüben wie drüben.

Die zweite Hälfte sah strukturierter aus. Schalke verteidigte höher, München legte mehr Wert auf Ballbesitz. Bestehen blieb trotzdem, dass München kaum Raum beim Spiel in die Tiefe fand und Schalke nahezu alle Kontersituationen durch eigene Fehler zunichtemachte.

Schalkes Torschütze: Max MeyerJa, mit Glück hätte auch Joel Matips Ball in der 88. Minute reingehen können. Letztlich war aber Max Meyers Treffer Schalkes einziger vernünftig aufs Tor gebrachter Schuss. Zwar wetzten Sané & Co. immer wieder los, aber mit Ball kamen sie eben nie vor Neuer an. Auch die beste aller Schalker Kontersituationen blieb in der Vorstufe zur Torchance hängen. Als Goretzka in der 35. Minute 35 Meter vor dem Tor den Ball am Fuß hatte, als Sané als designierte Anspielstation zunächst gedeckt war und dann gen Abseits stürmte, als Goretzka den Ball schließlich in des Gegners Füße spielte. Bei allem Herz, bis zur Gefährlichkeit kam Schalke nicht. Und bei allen Ehren, für diese Art Konterfußballspiel war Klaas-Jan Huntelaar nicht geeignet.

Auch München konnte sich keine Großchancen erspielen. Sie hielten den Druck aber stets aufrecht und suchten aus allen Richtungen den Abschluss. Bitter für Schalke, dass das entscheidende Tor erneut so selbstgemacht daherkam, wie schon in Dortmund. Diesmal fehlte Benni Höwedes der entscheidende Meter Raum zur Kopfballverteidigung.

Keine Frage: Schalke hat als Mannschaft funktioniert. Man hatte einen Plan und der Einsatz stimmte bis zuletzt. Das ist gut so, aber das sollte man eigentlich auch erwarten dürfen. Schalke hat einiges geleistet, geschafft hat man nichts. Für den FC Bayern war dieser Sieg einer wie zig andere.



Foto: Tomek Bo



22 Kommentare zu “Standard-Bayern-Bundesligasieg”

  1. andres sagt:

    nach dem tweet zur Halbzeit hatte ich eine deutlich kritischere Beurteilung ertwartet ;-)
    naja, schön war das Spiel nicht, aber es lässt Hoffnung, dass die Entwicklung weiter geht
    was ich leider gar nicht nachvollziehen kann, ist der Zustand des Rasens.
    Da wird immer vom grossen professionellen Club, mit den den tollen Möglichkeiten gesprochen und dann kann man nicht mal sein Grün in Schuss halten?!?
    und war der nicht erst vor dem Pokalspiel erneuert worden? Da hiess es doch, der sei wegen des Wässerns so seifig gewesen?!

  2. Äärnz sagt:

    Dass wir einen Sieg gegen Bayern einfahren, hat wohl niemand erwartet, vielleicht auf ein Unentschieden gehofft, aber auch das eher mit Hilfe von oben. Insofern kann ich mit dem Ergebnis leben, auch wenn ein Catenaccio prinzipiell nicht das System ist, das man sich vorstellt. Andererseits will man sich zu diesem Zeitpunkt ja auch keine Klatschen einfangen. Erfreulich ist, dass AB dabei bleibt, junge Spieler ein- bzw aufzubauen und Reese gebracht hat, dafür nehme ich eine Saison mit mittlerem Tabellenplatz in Kauf in der Hoffnung, dass das Team reift und dann ohne die Mängel im Feinschliff die oberen Vier beherzt angreifen kann.

  3. BlueNote sagt:

    Ich habe ein leidenschaftliches Spiel unserer Jungs gesehen. Leider wieder mit zumindest 2 Gegentoren, die an guten Tagen nicht fallen dürften. Vorm 0:1 verschläft man die schnell ausgeführte Ecke, die Unordnung danach begünstigt das Schüsschen von Alaba, welcher den Ball ins Tor flippert. Beim 1:2 verspekuliert sich Bene, ein Lapsus dieses Ausmaßes kommt auch nicht oft bei ihm vor. Schade, denn ohne diese beiden Böcke wäre es wirklich ganz eng geworden für die Bauern. Aber 90 absolut fehlerfreie Minuten sind kaum machbar. Schade. Gilt natürlich auch für die Offensive, deren Effektivität im Konterspiel deutlich verbesserungsfähig ist, deren Tempo jedoch jetzt schon viel Spaß macht.
    Mir gefällt der aktuelle Weg, den Breitenreiter mit seinem Team eingeschlagen hat. Die Mannschaft folgt ihm, die Mannschaft trägt die Begeisterung wieder recht häufig auf die Tribünen und alles andere wird in einigen Monaten folgen.
    Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Den Druck, der nun schon wieder medial und klickgeil aufgebaut wird, sehe ich nicht. Die aktuelle Bescheidenheit und Demut tut gut und in den nächsten Wochen wird’s auch wieder Punkte geben. Platz 5-10 ist realistisch, alles andere ist nicht zwingend erwartbar in dieser Übergangssaison. Auch in der Rückrunde wird es Geduld brauchen, da die Neuzugänge auch erstmal eine Akklimatisierung durchlaufen müssen.

  4. leoluca sagt:

    War halt nur der halbe Catenaccio, weil das schnelle Kontern zwar unermüdlich versucht, aber leider mangels Präzision so gut wie nicht klappte. Das Tor hat uns Manuel Neuer geschenkt und es war eine verdiente Belohnung für diesen wirklich schönen Angriff.

    Den Fehler von Bennie Höwedes, so blöd er aussah, fand ich verzeihlich, denn es war immerhin der Innenverteidiger der Bayern, der da zwischen Matip und Höwedes plötzlich frei zum Kopfball kam. Da ist jede Im-Raum-Verteidigung anfällig, erst recht, wenn sie bereits eine Stunde unter Dauerdruck steht.

    Im Defensivspiel hat mir übrigens die Doppelsechs ziemlich gut gefallen, also nicht nur Goretzka, sondern auch Hojbjerg. Die haben es dem Gegner über weite Strecken richtig schwer gemacht, offensiv zu kombinieren.

  5. Torsten sagt:

    Den Druck, der nun schon wieder medial und klickgeil aufgebaut wird

    Ehrlich: Ich bin überrascht wie ruhig es ist. Schalke hat 7 Spiele in Folge nicht gewonnen. Fünf Niederlagen aus den letzten 9 Spielen. Gemessen daran sind Umfeld und Medien sanft wie Schoßhündchen.

    Breitenreiter sagte, Schalkes Konter seien „brandgefährlich“ gewesen. Das ist quatsch, wie ich oben schrieb, mit Ball kam man nie drüben an. Unvorstellbar, wie Jens Keller dieser Spruch um die Ohren geflogen wäre – nichtmal zu unrecht. Aktuell schickt man Lothar Matthäus vor, Breitenreiter ein ganz kleines bisschen zu kritisieren. Jemand seriöses kommt da noch nicht aus der Deckung.

    Ich denke man kann derzeit mit der Berichterstattung über S04 mehr als zufrieden sein, eher sogar dankbar.

  6. BlueNote sagt:

    @Torsten: Meine Wahrnehmung bez. der Medien kapriziert sich derzeit vor allem auf derwesten.de und spiegel-online. Ich nehme dort deutlich negative Tendenzen wahr (und sei es nur in den blöden Headlines), die mich einfach ärgern und den plumpen Versuch darstellen, künstlich Druck und Unmut bei ungeduldigen Fans zu erzeugen, ohne die Tatsache anzuerkennen, wo sich der Verein tatsächlich gerade befindet und wo wir herkommen (Seuchensaison 14/15). Der Rest des Blätterwaldes ist NOCH ruhig und gemäßigt, da hast Du recht.
    Und ja: es war schon mal deutlich schlimmer, ich erkenne aber erste Tendenzen.

    http://www.derwesten.de/sport/.....12632.html

    http://www.derwesten.de/sport/.....12824.html

    http://www.spiegel.de/sport/fu.....63983.html

  7. michael sagt:

    ich finde auch, dass wir in den Medien z.Z. gut wegkommen. Der Matchplan von AB war auch richte, aber um was zählbares raus zu holen, darfst du diese Fehler nicht machen. Und nein, Bene hat einen Fehler gemacht, der ihm eigentlich nicht passieren darf. Der Hunter ist der falsche Mittelstürmer bei diesem System und ja, die wenigen Konter wurden schlampig gespielt. Lag auch an den beschissenen Platzverhältnis. Und mal ehrlich, das ist für mich das größte Ärgernis. Das geht ja jetzt schon seit mehreren Spielzeiten so, dass es wenn es in den Winter geht, unser Spielfeld zu den schlechtesten der Liga gehört.

    Weiss den jemand, woran das liegt?

  8. crisscross04 sagt:

    Es ist deswegen ruhig, weil (fast) alle Kommentatoren und Meinungsbildner sehen, dass bei uns sehr viel Jugend auf dem Platz steht. Da werden dann Niederlagen auch schon einmal verziehen. Vor allem, da wir ja nie untergehen oder ganz kampflos sind. Wir schnuppern ja immer an einem besseren Ergebnis. Und da wir seit 40 Jahren den besten Saisonstart hingelegt haben, halten sich die Kritiker halt „noch“ ein wenig zurück.

    ABER:
    Irgendwie plätschern gerade die Niederlagen immer so rein und keinen scheint es wirklich zu stören. Wir spielen nicht grottenschlecht, kämpfen auch, aber irgendein dummes Tor kassieren wir immer und dann verlieren wir halt die Spiele.

    Na klar, wir haben vor den schweren Spielen gesagt, das wird nicht einfach. Aber bis jetzt ist wirklich gar nichts bei rum gekommen. Irgendwie fehlt mir, wie auch schon gegen BvB, der unbedingte Wille und nötige Biss, die Spiele auch anders enden zu lassen.

    Und sicher, gegen Bayern kann man 1:3 verlieren, aber für Schulterklopfen war das für mich zu wenig. Wenn man sich den HSV am Freitag anschaut, da war schon eine ganz andere Bissigkeit aufm Platz. Und da fehlt mir auch irgendwie bei Breitenreiter das Engagement. Das ist alles zu ruhig und zu gelassen.

    Nicht falsch verstehen, ich finde die Ruhe im Verein und in den Medien gerade schon richtig und angemessen. Ich glaube auch, dass man der Mannschaft/Jugend Zeit geben muss. Aber ich habe beim Breitenreiter nie das Gefühl, dass der sich jetzt richtig ärgert. Und diese Gelassenheit scheint für mich auch auf die Mannschaft überzuspringen.
    „Ist ja alles ganz OK und keiner scheint uns Niederlagen übel zu nehmen…“
    OK, ich weiß auch, dass das alles spekulativ ist, aber so kommt es bei mir an.

    Ich hoffe, wir bekommen vor der Winterpause noch ein paar Siege eingefahren. Denn wenn die Talfahrt weitergeht, dann… Egal, wir schon nicht so kommen.

    P.S.:
    Und Geis fehlt uns wirklich sehr. Nicht nur als 6er, sondern in erster Linie bei den Ecken. Was da am Samstag von Meyer und Aogo kam, hat mich sehr an den Rückrunde der letzten Saison erinnert: Nämlich gar nichts.

  9. ReinerEdelmann sagt:

    Nach meinem Gefühl kommen alle Clubs in der Berichterstattung gegen Oberhaching viel zu schlecht weg.
    Müller oder Lahm faseln davon, wie defensiv die Gegner ausgerichtet wären.
    Ich würde erwarten, dass man hier stärker „dazwischengrätscht“ und einem Lahm (in Frankfurt) mitteilt, dass er, Müller und Robben (man kann beliebige andere Spieler nehmen) soviel verdienen, wie der gesamte Frankfurter Personaletat beträgt. Was erwartet die Flitzpiepe denn?

    Auch bei Schalke gegen Obergaching ist das Verhältnis der Etats immer noch 1 zu 2,5 – dieser Unterschied und diese sich stetig weiter öffnende Schere sind nicht mehr auszugleichen.

    (Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass wir angesichts unseres Vorteils gegenüber den meisten Konkurrenten viel zu wenig machen und vor allem in den letzten Jahren gemacht haben…)

    Ähnlich der Formel I gibt es im Spitzenfußball keinen echten Wettbewerb mehr.

  10. Detlef sagt:

    Ordentliche Leistung. Ja. Irgendwie schon. Schalke klopft sich auf die Schulter und wird geklopft. Nur was nutzt das auf dem Punktekonto?

    Defensiv war der Plan gut und wurde auch gut umgesetzt. Nicht perfekt, dann hätte es Punkte gegeben. Nach vorne war hoffen angesagt, hoffen, das ein Konter mal durchkommen möge. War dann auch genau einer. Zu wenig, meiner Meinuung nach. Es waren mehr gute Gelegenheiten drin zum kontern.

    Nicht falsch verstehen, ich mag das was Breitenreiter mit der Mannschaft anstellt. Für jeden Gegner ein eigenes Rezept finden und die Mannschaft dementsprechend ein- und umstellen. Ich mag die jungen Spieler auf dem Platz sehen. Bei Sané schnalze ich mindestens einmal pro Spiel mit der Zunge. Aber es gehören dann auch wieder mal Erfolgsmomente dazu, sprich was zählbares, sonst wird es bald wieder Unruhe geben.

    Zum Hunter: Ein Konterstürmer ist er wahrlich nicht, aber er kann Spieler binden. Mir fiel am Samstag auf, dass er teilweise in der Defensive in der 1. Viererkette spielt, nicht ganz vorne.

    Was mir sonst noch auffiel war die ziemlich feindselige Atmosphäre, zumindest in „meinem“ Block. Und da meine ich nicht die Schmährufe Richtung Torwart des Gastes mit.

  11. ReinerEdelmann sagt:

    Thema Hunterlaa: Es kam doch gar nicht darauf an, zentral einen „Konterstürmer“ aufzubieten. Im Rahmen des Konzepts ging es darum, dort einen Spieler zu haben, der bindet und Bälle festmacht.
    Dies ist Huntelaar in meinen Augen überragend gelungen – er hat so lange gegen Martinez und Benatia geackert, bis er restlos platt war.

    Großes Spiel, Hunter!

  12. michael sagt:

    Thema Rasen auf Schalke04…..

    http://www.kicker.de/news/fuss.....rasen.html

  13. derwahrebaresi sagt:

    @Den Fehler von Bennie Höwedes, so blöd er aussah, fand ich verzeihlich, denn es war immerhin der Innenverteidiger der Bayern, der da zwischen Matip und Höwedes plötzlich frei zum Kopfball kam. Da ist jede Im-Raum-Verteidigung anfällig,

    das verstehe ich nicht. ist es nicht völlig egal wer da frei steht, aus meiner sicht aber nicht freistehen darf. das war m. e. eine fehler der in der kreisklasse vorkommt, aber einem nationalspieler nicht passieren darf. höwedes hat den „angreifer“ völlig aus den augen verloren …

  14. klopenner sagt:

    Zum Spiel und Matchplan ist alles gesagt. Haben die Jungs in der Tat gut gemacht. Mit so nem ersten Tor in Rückstand zu geraten ist aber auch ärgerlich. Abgefälscht in den Knick? So ein Glück müssten wir mal haben. Den Schuss von Alaba hätte Fährmann wahrscheinlich gehalten.
    Die Moral danach war gut, der Ausgleich aber auch geschenkt. Vom Rest war dann einfach zu wenig geschicktes Offensivspiel um noch nen Punkt mitzunehmen.

    Standards: Ja, die sind seit Jahren wirklich ungefährlich. Frage mich was die da trainieren? Aogo konnte doch mal ganz gut. Mit Geis fielen dann direkt mal ein paar Tore. Der fehlt in der Tat. Aber zum Glück ja auch nur noch einmal.

    Fehler: Ich habe das Gefühl, dass die Fehler die unmittelbar zu Gegentoren führen, mehr von dem „etablierten“ Personal verursacht werden. Wobei das natürlich auch daran liegen kann, dass wir keine „Jugendspieler“ in der IV stehen haben. Für mich ist aber auch seit Höwedes‘ Rückkehr der Wurm drin. Da gefielen mir Matip und Neustädter deutlich besser zusammen. Sorry, Benni.

    Rasen: Ich meine mal gelesen zu haben, dass es an der Wanne unter dem Rasen liegt. Die ist nicht tief genug damit der Rasen richtig anwachsen kann. Wäre sie tiefer hätten wir weniger Probleme, aber dann wäre auch das Gewicht zu groß um den Rasen noch rein und raus fahren zu können.
    Allerdings scheint man sich diesmal mit der Qualität komplett vergriffen zu haben.

    Regen: Warum war bei Regen eigentlich das Dach auf? Das ist doch sonst eigentlich immer zu, sobald mal ein Tröpfchen fällt. Ich habe ja gedacht, dass das Taktik war um die Bauern um das Tempo in den Dribblings zu berauben. Spielte zwar auch unserer Offensive nicht in die Karten, aber die Bauern wirkten generell deutlich weniger gefährlich als man sie zuletzt gesehen hat.

    „Fans“: Was waren das für unsägliche Idioten die da mit Bochumern zusammen die Kassenzone angegriffen haben? Hab ich in den vielen Jahren Fußball von Bauern-„Fans“ eigentlich noch nicht so erlebt. Bochumern ist ja sowas immer schon zuzutrauen gewesen.

    So, jetzt am Donnerstag Selbstvertrauen holen, Nicosia nach Hause schicken und dann Sonntag in Leverkusen punkten.

  15. leoluca sagt:

    Vielleicht behandelt uns der Boulevard ja auch nur deshalb so nett und schonend, weil wir nicht mehr so stark sind wie früher. Gegner und Neid muss man sich halt auch erarbeiten.

  16. Ingo sagt:

    Ich bin regelmäßiger Leser des Blogs. Die sachliche und intensive Diskussion hier ist eine Bereicherung. Danke Thorsten und Danke an die Diskutanten hier.
    Zum Spiel selbst, zum Matchplan und der Mannschaftsleistung ist fast alles gesagt. Wobei ich Blues Einschätzung teile.

    Rückschläge seit Oktober haben wir doch alle kalkuliert. Jetzt sind sie da. Ich habe Vertrauen in Trainer und Mannschaft, dass ab Hannover wieder Punkte auf unserem Konto landen.
    Ich teile aber gar nicht die Einschätzung, dass uns der Boulevard in Ruhe lässt. Seit Heldts Auftritt im Dopa ist das Wort der Schalker Talfahrt aus der täglichen Berichterstattung nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Der Westen, Bild, Sport 1, Spiegel und Welt berichten regelmäßig über die Krise. Und da wird regelmäßig in­si­nu­ie­rt, Schalke und Trainer befinden sich in einer Dauerkrise. Positiv finde ich: es bleibt ruhig, die Fans unterstützen die Mannschaft. Von mir aus kann es immer so sein.

  17. bernd sagt:

    Off topic.
    Hab grad erst mitgekriegt, dass Christian Fuchs Tabellenführer in der Premier League ist. Verrückt, aber freut mich sehr.

  18. Büskens04 sagt:

    Machdem ich den Bauernüberfall aus nächster Nähe mitbekommen habe war mir das Spiel Scheissegal….

  19. raumdeuter sagt:

    Als Roter bin ich beschämt über den Übergriff, so was geht gar nicht. Absolute Idioten, keine Fans. Solche Deppen braucht niemand.
    Mein Eindruck „von außen“: Schalke leistet sehr gute Arbeit in der Jugend, da deutet sich etwas für die Zukunft an. Das wird gesehen und gewürdigt.

  20. Lutt sagt:

    Aktuell schickt man Lothar Matthäus vor, Breitenreiter ein ganz kleines bisschen zu kritisieren.

    Ich habe das Spiel und die Interviews im Fernsehen verfolgt und hatte nicht das Gefühl, dass Lothar vorgeschickt wurde.
    Ob er nun nur pro Bayern auch oder contra Schalke tickt, weiß ich nicht. Aber ich fand’s relativ lächerlich als er sich über die Schalker, die sich beim Publikum bedankten, sagte, dass er kein Verständnis für diese „Ehrenrunde“ habe und dass auf Schalke gerade alles schöngeredet würde. Äffchen!

    Zum Spiel gegen Bayern muss man leider konstatieren, dass es tatsächlich nur ein „Bonusspiel“ war. Daher lasse ich das mal emotionslos passieren.
    Ein Vergleich mit der Formel 1 hinkt, weil dort das Auto noch eine übergeordnete Rolle spielt. Die Bayern gewinnen ihre Spiele ja nicht, weil sie bessere Schuhe haben, sondern die besseren Spieler.
    Trotzdem habe ich als Fußballfan aktuell das Gefühl, dass uns auch in den nächsten Jahren immer nur ein „Bayern – und der Rest der Liga“ erwartet. Und aufgrund absoluten Kommerzialisierung im Profifußball und der immensen Goldtöpfe in der CL wird das eher schlimmer als besser… ;-/
    Traurig, dass weder UEFA noch DFL noch sonstwer sich traut, diese künstlich aufgebaute Wettbewerbsverzerrung einzufangen…

  21. ReinerEdelmann sagt:

    Der Vergleich zur Formel 1 hinkt nur wenn Du nicht den übergeordneten Finanzrahmen der Teams siehst. Aber ja, Schwamm drüber – „Äpfel und Birnen“.

    Warum sollten UEFA und DFL etwas ändern? Der Fußball brummt doch wie nie zuvor. Im Gegenteil zementiert man die Verhältnisse durch die gewaltigen Einnahmen der CL und das so genannte „Financial Fair Play“.

    Dies ist zu unser aller Wohle – wie auch die Montagsspiele.

  22. Lutt sagt:

    Der Fußball brummt, ja. Und in dem großen Karussell können sich viele ein paar Scheibchen von den umherfliegenden Goldbarren abschneiden, die dem armen Fan in Form von Pay-TV, Merchandising, Konsum und Eintrittsgeldern aus der Tasche gezogen werden. Und die Verteilung der ganzen Gelder läuft nach dem altbewährten Kapitalprinzip: mach die Reichen reicher! („und bist du nicht schon reich, kommt bald vielleicht ein Scheich“)

    Warum also was ändern? Haste recht ;-/

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