Beißender Reporter, bellender Manager

Gestern Abend war ich Zuschauer einer Podiumsdiskussion zum Thema „Sportjournalismus im digitalen Zeitalter“. Heutzutage flutetet die DFL und fluten die Fußballclubs den Nachrichtenmarkt mit eigenen Storys. Dies sei kein Journalismus, sondern Content Marketing, waren sich alle Diskutanten einig, auch der Mann der DFL. Sich davon abzugrenzen, Qualität zu liefern, sei die Aufgabe des Sportjournalismus. Allerdings würde die gute Arbeit des Verbandes und der Clubs wirken, bemerkte Pit Gottschalk, neuer Chefredakteur Sport der Funke Mediengruppe. Dadurch würde unter Fans ein Wir-Gefühl erzeugt. Eine kritische Berichterstattung würde nur noch von einem kleinen Teil geschätzt, der Großteil würde kritische Berichterstattung eher als Angriff auf den geliebten Club auffassen.

Eben das erlebte man gestern am Beispiel der Berichterstattung des Sky-Reporters Dirk große Schlarmann zu Clubinternen Problemen mit Trainer André Breitenreiter.

Flott stürmte er los, der Shitstorm. Ein profilierungssüchtiger Reporter sei er, was das mit Journalismus zu tun hätte, und dass stets BILD und Sky sowieso nur stören würden, und überhaupt hätte doch „Ralle“ gesagt, dass das „Schwachsinn“ sei, und Hotte, es sei „Banane“.

Entscheidend aber war, wozu Horst Heldt neben dem lauten „Wahnsinn“, „Schwachsinn“ und „Blödsinn“ eben nichts sagte. Dazu, dass Spieler und Mitarbeiter unzufrieden wären. Dazu, dass Breitenreiter nicht seine Wahl, sondern die Clemens Tönnies‘ sei. Dazu, dass er selbst lieber einen anderen Trainer verpflichtet hätte.

Letztlich haben damit beide ihren Part gut gespielt. Dirk große Schlarmann ist integrer Reporter, er denkt sich nichts aus, er berichtet was es zu berichten gibt. Horst Heldt bellte laut und konnte damit bei vielen Fans punkten. Außerdem wird er in seiner Aussage, es gäbe keine Trainerdiskussion auf Schalke, sicherlich von allen Verantwortlichen im Club unterstütz werden. Dieses Fass wird nun nicht noch mal geöffnet. Horst Heldts Zeit auf Schalke geht zuende, die nächste Trainerfrage entscheidet sein Nachfolger.
 
 
Ein PS:
Nach der Pressekonferenz mit André Breitenreiter zum Spiel gegen Darmstadt
 



76 Kommentare zu “Beißender Reporter, bellender Manager”

  1. Speed Glas sagt:

    Diese Meldung gestern über Breitenreiter hat mich einigermaßen überrascht. Ich habe mir jetzt schon einige Male das Training unter ihm angeguckt und fand das, was ich gesehen habe gut. Auch seine Ansagen während der Einheiten fand ich sinning.
    Die Aussage, dass keine Handschrift von Breitenreiter erkennbar wäre halte ich auch für etwas weither geholt. Seit er Trainer ist spielt die Mannschaft auf jeden Fall ansehnlicher als zuvor unter di Matteo. Was uns das Genick bricht ist die grottenschlechte, unterirdische, nicht vorhandene Chance-Auswertung.
    Am Sonntag hätten wir Bremen schon in der ersten Halbzeit abschießen müssen, nur was kann der Trainer noch machen wenn so erfahrene Spieler wie Huntelaar, di Santo und Coupo-Moting die Torchancen auslassen.
    Jetzt wieder den Trainer zu kritisieren ist zu einfach, dann müssen die Spieler weg, die scheinbar ein Problem haben.
    Wenn gegen Darmstadt Platte und Reese im Sturm anfangen und Friedrich in der Verteidigung, wird es wahrscheinlich wenige Fans geben, die sich deswegen beklagen. Muss der Trainer denn ein ausgefuchster Taktiker sein, der immernoch eine Karte aus dem Ärmel zieht, damit man im eigenen Stadion 3 Punkte gegen eine Mannschaft aus dem letzten Tabellendrittel holt? Wann kommt denn mal der Zeitpunkt, an dem die Mannschaft bereit ist sich an die eigene Nase zu fassen? Stevens, Keller, di Matteo, jetzt Breitenreiter. Wie viele Trainer sollen denn noch kommen bis die Herren im blauen Trikot zufrieden sind?
    Breitenreiter zu kritisieren ist der Weg des geringen Widerstandes, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Nur sollte man auf Schalke endlich mal gelernt haben, dass es nicht immer nur der Trainer sein kann.

  2. Carlito sagt:

    Kann mich Speed Glas nur anschließen. Wenn dem wirklich so ist (und ein Funke Wahrheit wird MINDESTENS dran sein), dass die bzw. Teile der Mannschaft jetzt schon wieder Stimmung gegen den Trainer machen, dann muss man dort endlich einmal mit eisernem Besen kehren.

    Ansonsten gilt bald, wenn dem nicht schob längst so ist, dass dieser Haufen von Spielern einfach untrainierbar ist.

    Mir fehlen da echt nur noch die Worte…

  3. Torsten sagt:

    Am Sonntag hätten wir …
    […]
    Jetzt wieder den Trainer zu kritisieren …

    Was gestern bei Sky hochkam ging ja nicht gegen den Trainer als Schuldigen für die Niederlage am Samstag. Horst Heldt setzte das in Beziehung um Abzulenken, um die Vorwürfe als absurd darzustellen. Tatsächlich ging es aber eher um das interne Miteinander. Und das ist eben nicht von einem Schuss über oder ins Tor abghängig.

    Muss der Trainer denn ein ausgefuchster Taktiker sein …

    Gut, wenn Du schon so direkt fragst: Ja, eigentlich schon.

    … dann muss man dort endlich einmal mit eisernem Besen kehren.
    […]
    … dass dieser Haufen von Spielern einfach untrainierbar ist.

    Womit wir wieder bei den Schnullibulli-Entscheidungen wären, wo Spieler mal raus, mal wieden reingeholt werden, mal aussortiert und weggeschickt werden und dann wieder total wichtig sind. Wo es eben an jeglicher Klarheit fehlt. Vergleiche hier: „Die moderne Form des Schalker Kreisels“

    Dass Spieler auf Schalke so total anders sein sollen als in anderen Clubs, das sollte einleuchten, dass dem nicht so sein kann. Es fehlt an geeigneter Führung.

  4. Detlef sagt:

    Das sich Dirk Große Schlamann da was ausgedacht hat, oder maßlos übertrieben hat, glaube ich auch nicht und das Ralf Fährmann und Horst Heldt dagegen halten ist völlig normal.

    Irgendwo knarrt es im Gebälk bei Schalke, ob man das unbedingt am Trainer festmachen kann und muss, weiß ich nicht. André Breitenreiter ist ein leitender Angestellter auf Schalke, die machen nun mal Ansagen, was nicht jedem gefällt. Wichtig ist, dass er seine Linie konsequent geht und nicht wie Torsten in seinem Kommentar schreibt, Spieler mal raus und mal wieder reingeholt werden.

    Ich hoffe, dass Schalke die Saison ordentlich zu Ende bringt und dann der neue Manager, Heidel so pfeifen es die Bild Spazen von den Dächern, mal feucht durchwischt.
    Noch ne Hoffnung, Clemens möge sich endgültig aus dem tagesgeschäft raushalten. Entweder so oder so.

    @speedglas
    „Wenn gegen Darmstadt Platte und Reese im Sturm anfangen und Friedrich in der Verteidigung“
    Wegen mir gerne. Am Sonntag hat sich auf den Postionen keine wirklich aufgedrängt. Anderswo aber auch nicht.

  5. DerTobi sagt:

    Ich finde das ist eine Interessante These wer eigentlich an der Weichspülberichterstattung die man Sportjournalismus nennt schuld ist.

    Bisher habe ich die Schuld immer nahezu ausschließlich auf die Journalisten geschoben.
    Das es die Vereine selbst (mit) sind und durch ihre „Medienherrschaft“ die Journalisten vor sich (zu Teil) her treiben klingt auf mich nachvollziehbar und es ärgert mich schon fast, das nicht eher gesehen zu haben.

    Danke für die Denkanstoß!

  6. Roman sagt:

    >>Dass es die Vereine selbst (mit) sind und durch ihre „Medienherrschaft“ die Journalisten vor sich (zu Teil) her treiben klingt auf mich nachvollziehbar und es ärgert mich schon fast, das nicht eher gesehen zu haben.<<

    Das ist so. Ein Grund, warum wir keine Spielerinterviews mehr im SCHALKE UNSER führen. Macht keinen Sinn, kommt nur weichgespültes Zeug raus. Dann kann man auch gleich den Kreisel lesen.

    Das war früher anders. Ich fand: auch besser. Die Kommunikationsabteilungen filtern aber alles raus, was irgendwie (negative) Schlagzeilen produzieren könnte.

  7. Roman sagt:

    Und zu Dirk große Schlarmann: Seine Berichterstattung wird schon nicht ganz aus der Luft gegriffen gewesen sein. Dennoch hat man als Sportjournalist natürlich auch eine Verantwortung und muss das Gewicht der Nachricht richtig einschätzen können.

    Ich sag mal so: Es macht einen erheblichen substanziellen Unterschied, ob eine solche Beschwerde von Sidney Sam als Einzelperson gekommen ist oder sich der Mannschaftsrat über Benedikt Höwedes beschwert hat.

    Es wird in jeder Mannschaft Spieler geben, die unzufrieden sind und daher eine Grund haben, sich zu beschweren. Die Frage ist dann vielmehr, ist die Beschwerde auch tatsächlich berechtigt. Und genau das bleibt in der Berichterstattung von Dirk große Schlarmann offen und lässt sich nicht beantworten.

  8. Carsten sagt:

    Max war am Sonntag, nach seiner Auswechselung auch unzufrieden! Ja sogar offensichtlich angefressen….

  9. Roman sagt:

    >>Max war am Sonntag, nach seiner Auswechselung auch unzufrieden! Ja sogar offensichtlich angefressen….<<

    War er sauer über den Trainer oder über sich selbst?

    Wenn jemand Probleme mit dem Trainer hat, gibt es nur einen Weg: Mannschaftsrat! Und nicht Sky!

  10. S04-Fan sagt:

    Es fällt auf, dass der arbeitssuchende Horst Heldt zum ersten Mal einen Trainer auf Schalke stützt, und zwar gegen einen Journalisten, der nicht für Schalke-Bashing bekannt ist. Und vor allem auch, dass das erst jetzt geschieht, wenn er also als Lame Duck nicht mehr um seinen eigenen Posten fürchten und mithin keinen Trainer als Bauernopfer entlassen muss um seine eigene Position zu festigen.
    Und es ist schon Ironie des Schicksals, dass er jetzt ausgerechnet einen Trainer stützt, der jedenfalls nicht seine erste Wahl war.
    Heldt versucht so jetzt noch kurz vor Toreschluss sein (berechtigtes) Image als Trainerkiller loswerden um sich für andere Vereine zu empfehlen.

    Man hätte sich als Schalker in der Vergangenheit gewünscht, dass Heldt all die Trainer (Stevens, Keller, Rangnick), viele einzelne Spieler und die Mannschaft als Ganzes ein einziges Mal so gegen all die unzähligen unberechtigten Angriffe und Unruhestiftung der Medien und gegen die ständige Stimmungsmache einiger Journalisten verteidigt hätte.
    Aber da hatte Heldt leider nur ein völlig konzeptloses und mieses hire and fire mit sämtlichen Trainern (insbes. mit Stevens und Keller) und einzelnen Spielern praktiziert, die er den Medien immer dann sofort zum Fraß vorgeworfen hat (auch schon Rangnick mit den bekannten Folgen: die Krankheit während der Demontage kam wohl einem Rauswurf zuvor), wenn es ihm darum ging sich selbst aus der Schusslinie zu bringen.

  11. bea sagt:

    Erstaunlich zu sehen, dass wir uns seit dem Mittelalter kaum weiter entwickelt haben:

    seinerzeit wurden die Überbringer schlechter Botschaften auch geköpft…ebenso, wie gestern diejenigen, die noch vor kurzer Zeit DgS huldigten, nun öffentlich seine „Enthauptung“ forderten.

    Ganz so einfach ist das nicht, das Grundübel wird nie und nimmer gelöst, indem man denjenigen entsorgt, der mit dem Finger draufzeigt. Sicherlich kann man die Hinweise taktisch klüger anbringen, ob es evtl. in der momentanen – mal wieder derbe angespannten – Situation besser gewesen wäre, vorerst nicht damit an die Öffentlichkeit zu gehen, sei nun mal dahin gestellt. Fakt ist und bleibt aber: dort, wo so viel Rauch aufsteigt, muss auch irgendwo ein Feuer sein.

  12. Bankdrücker sagt:

    Das Problem war doch die Qualität der Berichterstattung von Sky. Das kam mir nur sehr wenig fundiert vor. Ich glaube nicht, dass das eine langanhaltende Diskussion sein wird. Für mich war es also kein Paradebeispiel eines kritischen Journalisten.
    Die Aufgabe des Trainers ist es nun, aus einer möglichen Unzufriedenheit eine leistungssteigernde Motivation zu erzeugen. Bei mir auf der Arbeit sind auch nicht alle immer zufrieden, und wir arbeiten trotzdem gut zusammen.
    Und, Leute: Klare Ansagen haben wir alle lange vermisst auf Schalke. Nun sind sie da, und bei Auswechslungen lassen sich Spieler genervt auf den Sitz fallen. Das ist doch normal.
    Ich steh weiterhin zu der Breitenreiter-Richtung, fand das Spiel am Sonntag unterm Strich vom Ergebnis und nicht vom Spielaufbau her enttäuschend.

  13. derwahrebaresi sagt:

    Ich habe da mal eine Frage @Dirk große Schlarmann ist integrer Reporter, er denkt sich nichts aus, er berichtet was es zu berichten gibt.

    Nach welchen Kriterien kommt man zu diesem Schluss?

  14. bernd sagt:

    Apropos guter Journalismus, schöner Artikel vom Philipp mal wieder:

    http://www.sueddeutsche.de/spo.....-1.2834398

  15. Stefan sagt:

    So langsam erreichen wir das Niveau des 1FC Köln aus den 20 Jahren vor Stöger.
    Unglaublich tolle Möglichkeiten die aber durch die Unfähigkeit der handelnden Personen immer wieder zu nichte gemacht werden!
    Chaosclub und Karnevalsverein passt wohl derzeit am besten zu uns.
    Hinzu kommt noch, dass es wohl kaum eine andere BL Mannschaft gibt, aus der regelmäßig so viele Internas nach außen dringen wie bei uns.
    Meine Dauerkarte habe ich zu dieser Saison schon abgegeben, auf das Spiel am Sonntag hatte ich noch nicht mal auf Sky Bock.
    Mir macht Schalke seit einiger Zeit immer weniger Spaß.
    So eine Rumgeeier Mentalität passt einfach nicht ins Ruhrgebiet.
    Es gibt zu selten eine klare Linie.
    Gut das es am Wochenende noch andere Dinge zu tun gibt die wirklich Freude machen.
    Glück auf!

  16. Torsten sagt:

    Nach welchen Kriterien kommt man zu diesem Schluss?

    Das ist meine Bewertung, auf Grundlage dessen, was es bislang von ihm als Sky-Reporter zu sehen gab.

    Und – wie oben schon angerissen – die Kernaussagen (Unzufriedenheit mehrerer Spieler, Beschwerden von Mitarbeitern, Lewandowski Heldts Wunsch, Breitenreiter Wunschtrainer Tönnies) wurden von Horst Heldt bei aller Polterei eben auch nicht dementiert. Teile der Aussagen wurden mittlerweile von anderen Medien aufgegriffen und bestätigt („im Gespräch mit unserer Redaktion …“).

  17. leoluca sagt:

    Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass seit gestern eine neue Trainerdiskussion auf Schalke eröffnet worden ist, die man nicht einfach durch lautes Bellen des Managers wieder weg kriegt.

    Dass Horst Heldt am Ende seiner Amtszeit die friedliche Koexistenz mit Andre Breitenreiter kappen wird, die seit dem Herbst besteht und die Philipp Selldorf in der SZ schön beschreibt, das kann ich mir zwar nicht vorstellen.

    Doch die ersten Zweifel an der Trainerkompetenz, egal von wem sie im Detail geäußert worden sind, sie sind nun in der Welt. Es fällt ja tatsächlich auf, dass Breitenreiter nach dem Bremen-Spiel zwar lautstark und viel über die gute Schalker Halbzeit sprach, aber mit keinem Wort den Einbruch in der zweiten Spielhälfte erklärt hat.

    Im besten Falle liegt das Problem lediglich in der öffentlichen Kommunikation des Trainers, die auch in der Vorrunde schon mal Thema war und sich relativ leicht ändern ließe. Im schlechten Falle würden die nächsten Spiele zeigen, dass ihm nicht wirklich viel mehr einfällt mit dieser Mannschaft als das, was wir am vergangenen Sonntag gesehen haben.

  18. rjonathan sagt:

    @leoluca
    Im Normalfall sollte das, was wir am Sonntag gesehen haben, auch reichen. Nach wie vor wartet man, dass der Knoten vorne platzt.

  19. polarfuchs sagt:

    Sie geht wieder los die Hetzerei. Gegen den Trainer vor allem. Wieviele Trainer, wieviele verschiedene Typen noch? Das Gejaule kommt doch seit gefühlt 50 Jahren, schon zu Assauers Zeiten aus der Mannschaft. Der trainiert zu hart, der zu lasch, der spricht nicht mit uns usw. Dann die selbst ernannten „besten“ Fans. Wird ein Spieler verpflichtet wird er nieder gemacht bevor er das erste Mal auf dem Platz stand. Nun der Manager. Der aktuelle ist eine Katastrophe. Heidel, neben Eberl, Hoeneß und Bruchhagen der effektivste der letzten Jahre wird schon mit Dreck beworfen. Metzelder wird gefordert. Als er vor einigen Jahren von Real kam was war das für ein Niedermachen! Seine Laufbahn dort war ja überwiegend 2. Mannschaft, Tribüne. Heute soll er der neue Heilsbringer sein. So geht das in den Foren am laufenden Band. Die Anfangserfolge unter Heldt waren doch bei nüchterner Betrachtung der Vorarbeit von Magath geschuldet. Ähnlich übrigens bei Bremen, die noch lange vom Wirken Rehhagels gezehrt haben. Man mag Magath sehen wie man will, seine Entlassung war meiner Meinung nach ein Fehler. Wenn nicht als Trainer hätte man ihn als Manager weiter beschäftigen sollen, mit klaren Vorgaben.

  20. #Link11: Hosenzwang | Fokus Fussball sagt:

    […] Bei S04 gibt es Kritik an Trainer Andre Breitenreiter (Königsblog). Zum Spiel Schalke – Bremen. »SPIEL GEDREHT, ALTER MANN!!!« […]

  21. Pukki1904 sagt:

    Es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, Breitenreiters öffentliche Kommunikationsstrategie zu erklären. Nämlich die, dass er unter wahnsinnigem Erfolgsdruck steht und um seinen Job fürchtet. In dieser Ausnahmesituation hat auch Jens Keller von Spiel zu Spiel weniger über die Schwachstellen geredet. Im Gegenteil, je schlechter gespielt wurde um so massiver wurde betont, welche tollen Fortschritte die Mannschaft gemacht hat. Ich sage damit nicht dass ich das richtig finde, ich versuche mir nur ein Verhalten zu erklären, dass sich auf Schalke in schwierigen Situationen immer zu wiederholen scheint.
    Ich glaube auch nicht, dass Dirk Schlarmann sich das alles aus den Fingern gezogen hat und ich finde die Kommentare einiger Schalker Fans in den sozialen Netzen und Zeitungen dazu unterirdisch dumm. Wenn so eine Meldung raus geht, gibt es dafür m.E. nach sicher Gründe. Dass es auf Schalke brodelt wundert mich ehrlich gesagt auch nicht. Ich hielt es von Anfang an für einen ganz schweren Fehler, HH weiter im Amt zu belassen nachdem sein geplanter Abgang so öffentlich gemacht wurde. Es ist doch total klar, dass es dadurch zu neuen Kompetenz- und Machtgerangel kommt. Zwischen Aufsichtsrat und Manager, zwischen Manager und Trainer.Ach ja, und dann gibt es sicher auch noch Personen,bspw. unter den Angestellten oder sogar im AR, die ebenfalls ihre eigenen Strategien haben, mit Andeutungen, Informationen etc.ihre Interessen in den Vordergrund zu stellen oder sich besonders wichtig zu tun. Sicher färbt sich das auch auf die Mannschaft ab, wo sich dann Heldt- Befürworter und Breitenreiter Befürworter befinden. In solchen Situationen entsteht eine Dynamik, die man kaum verhindern kann und in die man sehr schnell rein gerät, wenn man sich nicht genug abgrenzen kann. Alles in allem, eine brandgefährliche Gemengelage die kaum zu moderieren bzw. aufzuklären ist. Im Moment versuchen einfach alle den Deckel drauf zu halten. Mit der Wahrheit hat das überhaupt nichts zu tun.Ich bin sehr gespannt wie lange der Deckel hält. Schätze mal, das wenn die nächsten 3 Spiele verloren gehen,weitere Trainerdiskussionen folgen. Spätestens wenn betont wird, das der Trainer bienenfleißig seine Arbeit macht, sollte AB wissen, dass er kurz vor dem Abschuss steht. Sollte das passieren, dann hoffe ich nur, dass nicht HH noch mal einen Trainer für Schalke aussucht.

  22. Torsten sagt:

    Apropos guter Journalismus, schöner Artikel vom Philipp mal wieder:

    http://www.sueddeutsche.de/spo.....-1.2834398

    Philipp Selldorf ist ein guter Schreiber.

    Interessant an dieser Stelle: Während sich gestern der halbe Schalke-Kosmos über Sky aufregte habe ich noch keinerlei Negatives über Selldorf und die Süddeutsche gelesen, obwohl seine Sätze doch nicht minder deutlich sind:

    Dass Breitenreiter ein starkes Selbstbewusstsein besitzt und eine hohe Meinung von sich selbst hat, das wird ihm gern gegönnt, aber im Arbeitsalltag selten als wohltuend empfunden. Sein Karrierestreben steht nach durchaus verbreiteter Ansicht nicht im Einklang mit seinem angewandten Fachwissen.

  23. eakus1904 sagt:

    Roman sagt:

    Ich sag mal so: Es macht einen erheblichen substanziellen Unterschied, ob eine solche Beschwerde von Sidney Sam als Einzelperson gekommen ist oder sich der Mannschaftsrat über Benedikt Höwedes beschwert hat.

    Sehe ich auch so. „ein Teil der Mannschaft“, das kann schließlich auch eine Einzelperson sein. Überhaupt steckt natürlich viel Interpretationsspielraum in den Aussagen.

    Sind diese direkt vom Spieler/von Spielern gegenüber dem Journalisten getroffen worden oder doch über zwei, drei Ecken?

    Hat vielleicht sogar HH ein Interesse daran, den Fokus auf was anderes zu lenken, weil er keinen Verteidiger mehr bekommt und deshalb mal wieder kurz davor steht, seinen Worten keine Taten Folgen zu lassen?

    Lanciert man bewusst dieses Thema öffentlich, um die Mannschaft unter Druck zu setzen? Bei jedem schlechten Spiel wird doch nun wieder der Vorwurf kommen, die Jungs spielen gegen den Trainer. Dadurch könnte man sich auch viel in der eigenen Karriere kaputtmachen.

    Stimmt es vielleicht sogar, dass AB taktisch nichts drauf hat und ein nicht bundesligataugliches Training abhält? Dann wäre man als Spieler ja sogar in der Pflicht, die nächsten Vorgesetzten zu informieren, sollten Gespräche mit dem Trainer nichts bringen.

    Hat vielleicht ein AR-Mitglied dieses Thema rausgehauen, um im schon begonnenen Wahlkampf gegen CT zu punkten? Die Tönnies-Kritiker sind jedenfalls schnell wieder auf den „der Fisch stinkt vom Kopf“ Zug aufgesprungen.

    Fragen über Fragen. Die Liste ließe sich sicherlich noch fortsetzen. Antworten hab ich natürlich keine. Könnte mir aber so ziemlich jedes Szenario vorstellen. Eigentlich ganz witzig, wäre es nicht der eigene Club.

  24. Ney sagt:

    @Torsten
    Bezaubernder kann man „Große Schnauze, nix dahinter“ kaum zu Papier bringen.

  25. rjonathan sagt:

    Breitenreiter ist ein junger Trainer. Er hat einiges an Talent – aber es ist doch auch ziemlich sicher, dass er noch nicht am Ende seiner Lernkurve angekommen ist. Das ist im Grunde ähnlich wie mit großen Teilen unserer Mannschaft. Wir sind im Gesamten ein „Edel-Talentschuppen“.

    Ich finde deswegen Selldorfs unhinterfragte Bemerkung, Breitenreiter bekomme die Schwankungen nicht aus der Mannschaft, den Knackpunkt: Konstanz hat sehr viel mit Souveränität und Erfahung zu tun. An der mangelt es leider. Die meisten sind nicht erfahren, und der erfahrenste Internationale ist kein sonderlich Souveräner Typ.

    Die erfolgreichste Zeit hatten wir mit Raul, der hatte ein Maß an Erfahrung und Souveränität, dass man vielleicht auf Schalke so noch nie gesehen hat. Nach einem solchen Typen ruft Breitenreiter ja auch verzweifelt (Inler war im Gespräch, vorher auch mal Khedira). Das ist unsere größte Kaderbaustelle und ohne diesen Typen wird das auch nichts werden mit Konstanz. Oder wenn unsere Jungs aller noch mind. 2-3 Jahre mehr auf dem Buckel haben.

  26. BlueNote sagt:

    Das ist mein Schalke. Schon wieder eine Trainerdiskussion zur Unzeit, Spieler heulen ungeachtet arbeitsvertraglicher Bestimmungen unauthorisiert bei den Medien rum, der Metzger verbreitet angebliche Neuigkeiten, die der Noch-Vorstand sofort dementiert, das Gehalt des Nachfolgers steht auch schon in der Zeitung. Ich liebe diesen Club. Das es leicht sein würde, davon war nie die Rede…

  27. crisscross04 sagt:

    Es ist echt beeindruckend und für mich schon ein wenig erschreckend, was hier abgeht. Welche Theorien wieder aus den Schubladen gezogen und/oder neu gespinnt bzw. interpretiert werden. Nach einer Niederlage. Nach einer Aussage eines Sky Reporters. Nach einem Dementi von HH.

    Kein Wunder, dass es der Presse einen Heidenspaß bereitet und damit Auflage bzw. Quote bringt, über Schalke zu berichten, wenn fast die komplette Schalker Community am Rad dreht.

    Um eine Ausweitung der „Hysterie“ durch den Kommentar von DgS zu verhindern, gab es natürlich eine sofortige und eindeutige Reaktion von HH. Denn solche Aussagen wie von DgS sind Brandbeschleuniger in einem intakten System. HH hat sich eindeutig zum Trainer bekannt und die Gerüchte als haltlos zurückgewiesen. Das war auch so erforderlich. Alles andere hätte noch größere Wellen losgetreten, oder?! Aber jetzt zu hinterfragen, was er eben „nicht“ gesagt hat oder warum er so impulsiv auf diese Gerüchte reagiert hat?! Oh man, das geht mir persönlich echt zu weit.

    Es werden sich in jedem Team bzw. Gefüge, wo Menschen in größeren Gruppen zusammenarbeiten (müssen), Personen finden lassen, die mit ihrer aktuellen Situation nicht zufrieden sind. Die Frage ist nur, ob sie den Mund halten oder reden, wie darüber berichtet wird und was mit der Berichterstattung erreicht werden soll: nur eine temporäre Aufmerksamkeit (die bei S04 immer garantiert ist) oder gar eine langfristige Kampagne. So nach dem Motto: Wir waren die ersten, die AB in Frage gestellt haben.
    Wir kennen doch alle die Mechanismen der Medien: Wenn die sich mal auf eine potentielle Trainerentlassung eingeschossen haben, wird die Arbeit des Trainers so lange in eine Richtung interpretiert und attakiert, bis endlich das „Opfer erlegt“ ist. Ich sehe hier gerade einen Anfang so einer Kampagne und die sozialen Netzwerke stimmen fröhlich mit ein.

    Wenn wir gewonnen hätten und der Reporter hätte berichtet, dass es in einigen Mannschaftsteilen Unzufriedenheit gibt, dann hätten alle abgenickt und gesagt: Super, der Trainer greift durch und hat eine klare Ansprache innerhalb der Mannschaft.
    Bei einer Niederlage sieht die Sache natürlich ganz anders aus. (Ironie off)
    Wobei bei einem Sieg wäre Herr DgS gar nicht erst beim Training gewesen…

    Als wir in der Hinrunde erfolgreich gespielt haben, hat AB gesagt, es werden auch andere Zeiten kommen. Alle haben dem zugestimmt und abgenickt, da wir ja ein junges Team und einen neuen Trainer haben, dem man Zeit geben muss. Nun haben wir (angeblich) so eine Zeit und alle laufen hohl, hinterfragen alles und interpretieren lustig ins Blaue.

    Ihr betreibt hier gerade eine eigene Demontage und gebt somit Herrn DgS indirekt recht. Wie gesagt, nach einer Niederlage. Nach einer Aussage eines Sky Reporters. Nach einem Dementi von HH.

    Ich befürchte daher, dass diese Diskussion, die gerade von DgS angestoßen und in den sozialen Medien weitergeführt wird, dem Mannschaftsgefüge bzw. der Stimmung innerhalb der Mannschaft mehr schaden als die dumme Niederlage am Sonntag. Denn diese Diskussion erhöht den Erfolgsdruck auf die Mannschaft gerade ungemein und ob das so gewollt ist, hinterfrage ich mal ganz vorsichtig.

    Wir stehen aktuell nach dem Umbruch im Sommer, mit dem „schmalen“ Kader und den vielen Verletzten doch mit Platz 6 in Reichweite auf die CL Plätze gar nicht so schlecht. Wir sind uns alle einig, dass die beiden Borussias, die Wölfe und die Pillendreher auch keine schlechten Mannschaften haben. Woher kommt denn auf einmal diese übertriebene Reaktion? Ich verstehe es nicht.

    Aber OK, das alles ist auch nur meine persönliche Sicht der Dinge. ;-)

    Glück auf.

  28. Torsten sagt:

    Mal was Positives: „Thilo Kehrer erhält Dreijahresvertrag“
    http://www.schalke04.de/de/akt.....-213-.html

  29. Melodie 1904 sagt:

    Alles Spekulatius:) Da halt ich mich doch lieber daran, was unsere Nummer 1 sagt. https://www.instagram.com/p/BA9izW1EwK9/

  30. Speed Glas sagt:

    Jetzt hat Jens Keller sich bei Sky auch noch zu Wort gemeldet und erklärt, was in Gelsenkirchen alles schief läuft. Und der kommende Manager Heidel soll prüfen, ob Breitenreiter noch haltbar ist – die Gräbe nicht schon zu tief sind.

    Kann man das glauben, dass die Situation so drastisch ist, wie sie beschrieben wird ? Das klingt ja bald nach Zuständen wie im Kalten Krieg.

  31. Stollengewitter sagt:

    Also ich finde ja den Gedanken den du transportierst aller Ehren wert und auch absolut nachvollziehbar. Sicherlich wird auch ein Funken Wahrheit oder vielleicht sogar mehr dran sein aber Dirk große Schlarmann hier quasi als Märtyrer darzustellen geht mir dann doch ein wenig zu weit. Es ist nämlich genau der Reporter der bei der Keller-Entlassung einen Fan interviewt hat, der vorher, im Bild zu sehende, vom Trainingsgelände wegfahrende Spielerautos, angehalten hat um mit den Spielern zu sprechen. Wenn das seine Quellen sind…
    Ich finde auch dass man sich als Schalker durchaus über die offensichtlich tendenziöse Berichterstattung echauffieren darf. Ich erinnere da mal an Bild Schlagzeilen wie „Ex Schalker beklaut Juwelierladen“. (raus kam der hat noch keine ganze Halbzeit für Schalker Jugendabteilungen gespielt aber durchaus für andere Bundesligisten) „Ex Schalke Star Mimoun Azaouagh (der eher zu Mainz oder Bochum zuzuordnen ist) wird zum Salafisten“, etc. pp

  32. Ney sagt:

    Schalke kriegt die Presse, die es sich verdient, so what.

    @rjonathan sagt:

    Breitenreiter ist ein junger Trainer. Er hat einiges an Talent – aber es ist doch auch ziemlich sicher, dass er noch nicht am Ende seiner Lernkurve angekommen ist.

    Wohl nicht ganz falsch. Unter dem Aspekt, dass wir nicht nur ein Ausbildungsbetrieb für Spieler, sondern nun auch für Bundesliga-Cheftrainer sind, habe ich die Sache noch gar nicht betrachtet.

  33. Roman sagt:

    Zur allgemeinen Debatte:

    http://schalke-unser.de/?p=1559

  34. Eigenart sagt:

    @crisscross: du sprichst mir aus der Seele. Mir ist hier auch viel zu viel Spekulation im Spiel – gepaart mit Misstrauen den Angestellten des eigenen Vereins gegenüber. Ich kann nicht sagen, dass mir das gefällt.
    Dass „Teile der Mannschaft“ mit Breitenreiter unzufrieden sind, kann ich mir vorstellen. Die Teile vor allem, die sich jetzt mehr anstrengen müssen, die öfter mal eine Ansage kriegen oder die für ihren eigenen Geschmack zu selten spielen dürfen. Normal, oder?
    Dass Breitenreiter „fachlich limitiert“ ist – sagt wer? Richtig, „Teile der Mannschaft“. Ich habe einen Auszubildenden, der wegen Unfähigkeit seine Prüfung nicht schaffen wird. Was glaubt ihr wohl, was der über meine fachlichen Fähigkeiten und die Ausbildungskompetenz der Firma sagt? Genau!
    Horst Heldt hat sich ohne Wenn und Aber hinter Breitenreiter gestellt. Und hier wird das auf die Goldwaage gelegt, was er NICHT gesagt und was er NICHT dementiert hat? Also ehrlich, wenn Horst Heldt zu jeder einzelnen Äußerung von Große Schlarmann dezidiert geantwortet hätte, wäre das meiner Meinung viel zu viel der Aufmerksamkeit und der Ehre für eine Hörensagen-Stänkerei gewesen. Ich würde mir von den Schalkern nicht nur mehr Geduld, sondern auch mehr Loyalität und mehr Wohlwollen den eigenen Leuten gegenüber wünschen. Breitenreiter hat ganz offen gesagt, dass er eine Mannschaft um- und aufbaut, die in zwei bis drei Jahren um Titel mitspielen kann. Das heißt: er hat ein Ziel und einen Plan. Aber der „Schalker an sich“ grämt sich, weil nach einem halben Jahr die CL-Teilnahme unwahrscheinlich scheint? Leute, kommt mal wieder auf den Teppich!
    Und noch was: der Satz „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ löst bei mir mittlerweile Brechreiz aus. Er sagt nichts, aber auch gar nichts aus, außer über denjenigen, der ihn anwendet.

  35. Robert sagt:

    Mal wieder völliger Bullshit – Clemens Tönnies hat ganz klar im Interview mit Sky, was übrigens Tage VOR dem Spiel aufgezeichnet wurde, gesagt, dass der Trainer Breitenreiter die Idee von Horst Held war (und sie damit sehr zufrieden sind).
    Wie kommt man jetzt dazu das Gegenteil zu behaupten?
    Und dann noch aus dem „Nichtgesagten“ was zu stricken, das ist nahezu Rufmord.
    In jeder Firma gibt es unzufriedene Mitarbeiter, fragt mal bei VW nach was die von ihren Managern halten – daraus eine schlechte Gesamtstimmung kreieren ist entweder mutwillige Demontage und Unruhestiftung oder aber schlechter Journalismus, vermutlich beides…

  36. rjonathan sagt:

    @Roman
    Also ich weiß nicht. Wenn man gegen Heidel ist, dann soll man gerne gegen Heidel sein. Und wenn man gegen Tönnies ist, soll man gerne gegen Tönnies sein. Aber dass man jetzt gegen Heidel sein soll, weil man gegen Tönnies ist, finde ich bescheuert. Der Satz „geht schon beschädigt ins Amt“ ist ein Satz, der erst dadurch wahr wird, dass man ihn ausspricht. Das hat die Presse bei Breitenreiter (drittliebste Lösung Heldts) ja auch schon gemacht.

  37. leoluca sagt:

    @rjonathan.
    Danke für diesen einen Satz, er trifft es voll:
    „Aber dass man jetzt gegen Heidel sein soll, weil man gegen Tönnies ist, finde ich bescheuert.“

  38. Roman sagt:

    Wo lest Ihr das denn raus? Es wäre in der Tat unlogisch, aber das sollte so nicht ausgedrückt werden.

    Im Kern geht es darum, dass dem Aufsichtsrat nun nur noch schwer die Wahl gelassen wird. Und es gibt Argumente pro und contra Heidel so wie es sie sicher bei jedem möglichen Vorstand Sport gibt.

  39. Torsten sagt:

    @Robert:

    Gute Güte, den ersten Kommentar in diesem Blog gleich mit „Mal wieder völliger Bullshit“ zu beginnen lässt auch tief blicken. Aus welchem Forum bist Du denn entschlüpft?

    Und dann noch aus dem „Nichtgesagten“ was zu stricken, das ist nahezu Rufmord.

    Nein, kein Mord, nicht mal irgendwas aggressives. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass Horst Heldt nicht auf die Kernaussagen der Sky-Berichterstattung eingegangen ist. Und dass er mit seinem Poltern der Erwartung entsprechend reagiert hat.

    @Eigenart:

    Ich würde mir von den Schalkern nicht nur mehr Geduld, sondern auch mehr Loyalität und mehr Wohlwollen den eigenen Leuten gegenüber wünschen.

    Diese Loyalität gibts doch. Der erste Reflex war doch fast überall, dass da mal wieder die böse Presse gegen den „eigenen Verein“ vorgeht. Oder meinst Du dabei die Presse? Oder mich?
    Es ist nicht der Job der Presse, loyal zu sein. Und mein Text oben ist alles andere als unloyal.

    Mich erstaunt aber immer wieder, zu welchen Verbiegungen diese vermeintliche Loyalität führt. Mich erstaunt, das hier Beispiele von unzufriedenen Auszubildenen in irgendwelchen Firmen angeführt werden, dass sowas ernsthaft als Argument verstanden werden soll. Ein Argument mit der Aussage, dass alles immer irgendwie sein kann, angeführt gegen den Bericht eines Reporters, der fast jeden Tag auf dem Clubgelände ist, der sich mit Spielern, Vorständen, Mitarbeitern unterhält und daraus seine Informationen bezieht.

    Heute las ich irgendwo, dass es nicht vorstellbar sei, dass Spieler Breitenreiter nicht toll fänden, weil doch auf den Bildern aus dem Trainingslager immer alle so fröhlich ausgesehen hätten.

  40. Eigenart sagt:

    @Torsten: nein, das sind keine Verbiegungen. Ich nehme mir lediglich das Recht heraus, den Beitrag von Große-Schlarmann kritisch zu hinterfragen. Was er sagte, hatte genau so viel Substanz wie mein Beispiel von „irgendwelchen Auszubildenden“. Kann ja sein, dass er sich oft auf dem Trainingsgelände aufhält. Aber so lange es keine Quellenangaben für seine Behauptungen gibt, ist sein „Bericht“ nur Hörensagen, nicht verifizierbar und damit beliebig. Er hat so viel Aussagekraft wie der von dir zitierte Satz, dass auf den Bildern doch immer alle so fröhlich aussähen, etc.
    Das ist es, was ich kritisiere.
    Und nein, mangelnde Loyalität werfe ich dir nicht vor. Das ging eher an all die Enttäuschten, die bei jeder Niederlage wahlweise den Trainer, den Manager, die Spieler oder den AR-Vorsitzenden entlassen möchten oder auch alle zusammen. Wahrscheinlich habe ich heute schon zu viele Forumsbeiträge in zu vielen sozialen Netzwerken gelesen, so dass mir einfach der Kragen geplatzt ist. Sorry dafür.

  41. Chris sagt:

    Mal was Positives: „Thilo Kehrer erhält Dreijahresvertrag“

    Ja genau. Sollte nicht untergehen.

    Diese Sache hat HH gut gemanaget.

  42. Torsten sagt:

    Kann ja sein, dass er sich oft auf dem Trainingsgelände aufhält. Aber so lange es keine Quellenangaben für seine Behauptungen gibt, ist sein „Bericht“ nur Hörensagen, nicht verifizierbar und damit beliebig.

    Das ist aber eben dieser Reflex, den ich meine. Natürlich ist es vollkommen richtig, dass ein Journalist seine Quellen nicht nennt, dass er sie schützt. Das ist normale Journalistenarbeit.

    Mit der „er nennt keine Quelle“-Argumentation dürftest Du keiner Information aus Tagesschau oder Zeitung glauben schenken, zu keinem Thema. So ist es aber nicht. Du / Man / Ich / Wir vertrauen Journalisten in der Regel, wir gehen zunächst mal zurecht davon aus, dass sie Recherchieren, dass sie ihre Quellen hinterfragen.

    Der Reflex, dies plötzlich nicht mehr zu tun, wird in dem Moment ausgelöst, in dem man das, was berichtet wird, nicht wahrhaben will.

    Und kein sorry nötig. Jede Meinung ist gut. Danke für Deine!

  43. Stollengewitter sagt:

    @Ney Tja da könnte man ja auch argumentieren dass große Schlarmann den Shitstorm bekommt den er verdient…so what. Wenn wir die Berichterstattung und den Umgang damit schon hinterfragen dann doch bitte gesamtheitlich.

  44. leoluca sagt:

    Inzwischen sind es mit Sky, Süddeutsche Zeitung und Rheinische Post drei und zudem recht unterschiedlich positionierte Medien, die ungefähr das Gleiche berichten über kritische Bemerkungen und Unzufriedenheiten im Verein zur Arbeit Andre Breitenreiters.

    Ich wüsste gerne, was da hinterfragt werden soll. Die Pressefreiheit?

  45. StanLibuda sagt:

    Mahlzeit!

    Der Kram ist sowas von lächerlich, daß ich mich kaum beherrschen kann.
    Unser aller Verein will in die Top Ten der europäischen Vereine.
    Mit solch einem amateurhaften Verhalten?! Von der Spitze bis
    zu den Spielern, wird das wohl auf Dauer nix mehr.

    Mimosen auf dem Platz und in der Führungsetage. Das kann es doch nicht sein. Wenn sich wenigstens irgendwas mal ändern würde. Aber nix.

    Wenn Schalke eine Frau wäre, dann wäre ich schon schreiend davon gerannt.
    Aber so muß ich die Scheiße wohl bis an mein Lebensende ertragen müssen.

    Es fängt langsam an langweilig zu werden.

    In diesem Sinne
    Glückauf

    p. s.
    Sorry für die etwas harsche Wortwahl.. aber ist auch eine Meinung. ;)

  46. Carlito sagt:

    Inzwischen sind es mit Sky, Süddeutsche Zeitung und Rheinische Post drei und zudem recht unterschiedlich positionierte Medien, die ungefähr das Gleiche berichten über kritische Bemerkungen und Unzufriedenheiten im Verein zur Arbeit Andre Breitenreiters.

    Ohne das ich das jetzt behaupten wollen würde, aber das könnte auch wieder ein klassischer Fall von „einer sagt/schreibt es, alle anderen schreiben ab“ sein…

  47. Stollengewitter sagt:

    @StanLibuda
    Langweilig ist Schalke ganz sicher nicht. Nur in vielen Bereichen einfach nicht professionell. Bei solch einem großen Club ist das schon sehr ungewöhnlich, hat aber durchaus seinen Charme. Leider lädt es auch Brandstifter wie Große Schlarmann oder Peter Wenzel geradezu ein ihren Unsinn auf Kosten des Vereins zu verbreiten.

  48. Grieche sagt:

    Ich denke, wir werden ziemlich schnell rauskriegen, wie tief der Riss zwischen Breitenreiter und der Mannschaft ist. Eine Mannchaft, die gegen den Trainer spielt, fällt auf dem Platz auf (auch wenn es nur ein Teil der Mannschaft ist). Siehe Stevens‘ zweite Amtszeit bei uns.

  49. StanLibuda sagt:

    @Stollengewitter

    Nicht Schalke fängt an zu langweilen, sondern das die Herren nicht in der Lage sind, mal wenigstens 2 oder 3 Saisons sich wie Profis zu verhalten.
    Beim kassieren der Kohle höre ich nix.. da sind alle ganz groß.
    Von der Spitze bis zum Spieler.

    Selbst der Rasen ist scheiße hoch Drei.. und kostet eine Unmenge an Geld.
    Das jenes nicht zu regeln ist, läßt tief blicken. Das nur mal am Rande. ;)

    Mourinho ist frei. Aber selbst mit dem wäre auf Schalke wohl nichts zu reißen. Van Gaal hat auch bald Urlaub… wenn das so weiter geht… :o)

    Bald haben wir jeden Trainertypen durch…. GEhts noch?!
    Bin schon gespannt, was für „Weltklasseinnenverteidiger“ präsentiert werden… ich schweife ab… ich geh jetzt in die Heia… :(

    In diesem Sinne
    Glückauf

  50. Roman sagt:

    Jetzt sind hier einige Meinungen vertreten, die Mehrzahl geht meines Erachtens in die Richtung: Übertriebene Berichterstattung.

    Es wird sich ja schon relativ bald herausstellen, ob dem so ist. Wenn da mehr hintersteckt als eine Schlagzeile produzieren zu wollen, dann wird sich das nicht unter der Decke halten lassen.

    P.S.: Das Wort „Lügenpresse“ in diesem Zusammenhang überhaupt in den Mund zu nehmen, finde ich völlig daneben. Viele hier kennen Dirk große Schlarmann. Er ist nicht nur Sky-Reporter, sondern auch Schalker durch und durch. Effekthascherei auf Kosten des Vereins passt nicht zu ihm. Daher wäre ich echt mal vorsichtig bei der Wortwahl.
     
     
     
    [TW: Das PS bezieht sich auf einen von mir bereits gelöschten Kommentar. Jegliche Vergleiche oder Verbindungen unserer Diskussion zu denen des menschenverachtenden Pöbels aka Pegida, und seien sie auch noch so beiläufig, lasse ich hier nicht zu.]

  51. rjonathan sagt:

    @Roman
    Zu deiner Frage oben: Das entnehme ich aus den Sätzen, die ich bereits teilweise zitiert hatte:

    Sein voraussichtlicher Nachfolger kommt aus Mainz – und von da käme er dann bereits beschädigt an den Schalker Markt. Denn den Berichten der WAZ lässt sich entnehmen, dass Christian Heidel das Ergebnis eines Alleingangs des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies ist.

    @leoluca
    Ich glaube zumindest aus dem Text von Selldorf lesen zu können, dass er sich auf die Sky-Infos bezieht und nicht auf eigene.

    @Eigenart & Torsten
    Ich finde es auch wichtig, Medienberichte zu hinterfragen. Und das Beispiel mit den Azubis finde ich auch nicht schlecht. Ich halte es für ausgeschlossen, dass an der Berichten von Sky gar nichts dran ist. Aber man muss sich auch mal vor Augen führen, wie weit das Spektrum von „da ist jemand unzufrieden mit der Trainer-Performance“ gehen kann. Eben von beleidigter Azubi bis hin zu Rebellion der Mannschaft. Und darüber wissen wir nichts und können nur spekulieren. Und diese Spekulationen versucht man dann mit dem zu unterfüttern, was man selbst vor Augen bekommt. Und das sind zwei Dinge: 1. Positive Stimmung beim Training. 2. Beleidigter Meyer bei Auswechslung. Und da passt nun mal das untere Ende der Interpretationsskala (‚beleidigter Azubi‘) besser, als das obere.

  52. Andreas sagt:

    Gar nicht so schlecht:

    http://www.spiegel.de/sport/fu.....73986.html

    Besonders der Satz:

    “… Die Fraktion der Lästerer und Nörgler auf Schalke, die zum Teil auch aus Journalisten besteht, verhindert das.”

  53. Ney sagt:

    Breitenreiter wird intern von einigen Spielern kritisiert, ein Reporter berichtet.

    Falls an der Sache nichts dran ist, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.

    Die verbreitete Aufregung ist vielleicht auch der Befürchtung geschuldet, dass an der Sache mehr dran ist als man gerne glauben möchte.

    Was Breitenreiter seit einigen Monaten an Fussball zu verantworten hat, ist aus meiner Sicht schlecht. Kein Grund für eine Trainerdiskussion, aber die Presseberichte passen ins Bild.

    @Andreas
    Da musst Du aber auch das Fazit Theweleits zitieren:

    Auch die Fans scheinen mittlerweile die Geduld mit [Breitenreiter] verloren zu haben.

  54. Carlito sagt:

    Sehr guter Artikel zu dem Thema bei SPON, wie ich finde:

    m.spiegel.de/sport/fussball/a-1073986.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=

    PS: zu langsam… ;)

  55. BlueNote sagt:

    Die spannende Frage ist doch, wie groß diese „Teile der Mannschaft“ wirklich sind. Ich glaube auch nicht, dass sich der Sky-Mensch diese Geschichte ausgedacht hat. Ich glaube aber sehr wohl, dass sich fast jedes werbefinanzierte Boulevard-Medium, und dazu gehört SKY ja letztendlich auch, auf solche, in unseren Augen eher „dünnen“, Infos stürzen muss, um sie etwas aufgebauscht auszuschlachten. Das bringt Quoten, Klicks und Zitate/Verlinkungen in anderen Medien oder eben Sky das eine oder andere neue Abo. Glauben die zumindest. Nicht schön das alles, aber damit und vor allem mit dessen Auswirkungen müssen wir alle leben.

    Die Relevanz solcher schlappen „News“ ist groß genug, da sowohl der Sport Fußball an sich, als auch der Club, über den hier berichtet wird, gleichfalls eine sehr große Relevanz besitzen. Es gibt nur einen Club im Lande, über den genüsslicher und häufiger am Sport-Boulevard berichtet wird. Und das sind die Bauern im Süden. Auf Platz 2 stehen nicht die Lüdenscheider (vor allem nicht mehr seit der Mann mit dem furchtbaren Unterbiss weg ist), sondern die ganz große Oper aus Gelsenkirchen. Und womit? Mit Recht!

    Nun ist es garnicht so einfach, im täglichen Medien-Wirr-Warr der digitalen Neuzeit den Überblick zu behalten im größten Opernhaus der Welt. Denn der Schalker an sich ist ein hochemotionales Wesen. Im Angesicht solch schnöder journalistischer Darbietungen platzt ihm sofort der Kragen, da er eh schon seit Anbeginn der Zeit mit ‚nem dicken Hals durch die Gegend läuft. ’72 und ’97 waren seine letzten wahren Highlights. Und vielleicht noch der Heber von Raul beim viernull gegen Bremen 2010. Dat reicht halt nicht, um auch 2016 noch ganz geschmeidig und nachhaltig locker aus dem blau-weißen Knappenhemd zu gucken. Isso …

    Und dann kommt da einer wie der große Schlarmann, erzählt mit lustvollem und bedeutungsschwangerem Unterton was von Revolte im Verein (für den gemeinen Schalker gefühlt die 12. Revolte in 3 Jahren) und schon drehen 104.000, tasmanischen Teufeln gleich, mächtig am Rad. Und ganz vorne, in der ersten Reihe – steht der schon oder sitzt der noch? – ist das das Tier aus der Muppetshow? – warum kläfft der so? – zeigt der Kommunikationschef des Vereins der wissbegierigen Meute mal so richtig, wo der Frosch die Locken hat.

    Horst Heldt dementierte gestern unmittelbar, nachdrücklich und mit harrschen Worten. Das könnte dafür sprechen, dass es tatsächlich nur ein-zwei Bankdrücker waren, die ihrem Frust freien Lauf gelassen haben. Möglicherweise auch prominente Bankdrücker. Also versuchte er (Heldt), das Feuer im Keim zu ersticken, leistete aber mit dem allzuforschen Auftritt weiteren Spekulationen ungewollt munteren Vortrieb. Er ist eben kein Kommunikations- und PR-Fachmann aber dennoch Vorstand für Sport und eben für Kommunikation.

    Dieses strukturelle Problem ist ein Hauptübel im Verein. Das wissen hier fast alle, das weiß aber der Schlachter nicht. Denn dessen Kommunikationswissen beschränkt sich auf „Wat kostet dat Kotelett?“ und „Ein Schwein, ist ein Schwein, ist ein Schwein“. Angsichts dieser fast schon philosopisch anmutenden dialektischen Brillanz möchte man ihm den Arsch küssen vor lauter Wonne. Oder vielleicht doch lieber heute als morgen das demokratische Bolzenschussgerät, vulgo Neuwahlen, am stinkenden Kopf des Aufsichtsrates ansetzen. Aber das scheint auf Schalke einfach nicht mehrheitsfähig zu sein.

    Zurück in die Zukunft: Weiß eigentlich jemand, wie es um die kommunikativen Skills von Heidel wirklich bestellt ist? Ist der in der Lage und besitzt er vor allem das einschlägige Knoff-hoff, die PR-Feuerwehr besser zu geben als Horst Heldt? Sportlich scheint er mit auf der Höhe zu sein, aber sonst?

    Zurück in die Oper: So richtig brenzlig würde es ja erst, wenn Teile des Mannschaftsrates beginnen würden, öffentlich am Ast des Trainers zu sägen. Lediglich Ralle zwitscherte bislang ein für mich glaubwürdiges Dementi. Immerhin. Aber was nutzt das alles, wenn am Samstag bei den Lilien nicht gepunktet wird? Bei wem brennen dann die Sicherungen durch? Fliegen Rosen auf den Rasen oder halbleere Becher? Sitzen wir Loge oder gucken wir das Spiel? Weiß jemand wo das Auto vom großen Schlarmann steht? Wäre ein Veganer nicht der bessere Vorsitzende?

    Vorhang!

  56. Grieche sagt:

    Sport1.de schreibt folgendes:
    „Nach übereinstimmenden Medienberichten soll es zwischen Max Meyer und seinem Vorgesetzten bereits seit dem Trainingslager in Florida knirschen. … Während ein Großteil der Mannschaft wie unter anderem Ralf Fährmann, Benedikt Höwedes und Johannes Geis nach wie vor hinter dem 42-Jährigen stehen sollen, bemängeln andere angeblich Breitenreiters personelle Entscheidungen und Aufstellungen.“

    http://www.sport1.de/fussball/.....uf-schalke

  57. derwahrebaresi sagt:

    Herr Max Meyer sollte möglichst den Mund halten, andernfalls auch zu VW wechseln.

  58. Uwe sagt:

    Ich finde Torstens Analyse und auch seine Repliken hier nachvollziehbar, fundiert und durchdacht. Bei mir drängt sich der Eindruck auf, dass AB seine Position überschätzt, ich mag mich irren. HH macht das schon richtig.

  59. klopenner sagt:

    @BlueNote: Sehr feine Lektüre, die du da in die Tasten gehauen hast. *thumbsup*

    @Grieche: hab ich auch gelesen und bei Meyer kann ich mir das sehr gut vorstellen. Da muss ich mich einfach wiederholen: Der Junge wird mir einfach nicht sympathisch. Zudem wäre es nicht das erste Mal, dass er beleidigt ist, wenn ein Trainer nicht voll mit ihm zufrieden ist. Bei DiMatteo war er ja auch schon sichtlich in seinem Befinden geknickt.
    Aber das ist ja auch nur ne Spekulation. Auf Anhieb fallen mir da noch 4 weitere Spieler ein, die nicht zufrieden sein werden. Sam, Huntelaar, DiSanto und Neustädter. Ok, letztgenannter darf wieder ran, aber hat vor ca. 2 Wochen in einem Interview klar ausgedrückt, dass er gerne wieder auf der 6 spielen würde und daher das/die Angebot(e) aus Russland genau prüft.
    Bei den anderen dreien handelt es sich um den Sturm, der im Trainingsalager vom Trainer verbal einen um die Ohren gehauen bekommen hat. Wie ich meine, völlig zu Recht.

    Wenn ein Spieler im Training nicht die Leistung bringt, die der Trainer einfordert, muss das auch angesprochen werden. Und da schätze ich Breitenreiter entsprechend ein. Vermutlich sogar eine Zeit lang ruhig und sachlich (Zuckerbrot) und wenn nach dem x-ten Hinweis immer noch keine Besserung eintritt, auch mal frei Schnauze (Peitsche).

    Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass unser Sturm, obwohl er prominent und „eigentlich auch hochkarätig“ besetzt ist, nur ein laues Lüftchen ist. Klar, Lüdenscheid und die Bauern sind deutlich besser besetzt, und haben daher auch beide doppelt soviele Tore, aber wir können doch nach 18 Bundesliga Spielen mit lediglich 24 Toren nicht zufrieden sein. Es gibt zwar noch einige Mannschaften in der Liga, die weniger erzielt haben, aber, ohne arrogant klingen zu wollen, die sind nicht unser Maßstab. Namentlich: Mainz, Köln, Ingolstadt, Hamburg, Darmstadt, Augsburg und die drei Abstiegsplätze Werder, Hoffenheim und Hannover. Somit liegen wir im Sturm mit Frankfurt zusammen auf Platz 8. Das wäre ein knappes Verpassen der EL. In 18 Spielen haben wir gerade 7mal in der ersten Halbzeit getroffen…das ist schon echt wenig.

    Soweit nicht so schlimm, wenn unser Spiel auch so aussehen würde. Ich meine, wir erspielen uns in fast jedem Spiel genug Chancen, treffen aber in aller Regel nur einmal pro Spiel. Und oftmals ist es doch so, dass wir nach einem Gegentor echte Probleme bekommen. Das Spiel am Sonntag war so ein typisches Ding, dass ich nach 35 Minuten schon damit gerechnet habe. Frei nach dem Motto: Wenne vorne keinen rein machs, krichse hinten einen.
    Dass die Mannschaft dann wieder zum Hühnerhaufen wird ist mir ein Rätsel und irgendwann kann es definitiv nicht mehr am Trainer liegen. Für mich ist das ein Mentalitätsproblem der Spieler. Der unbändige Siegeswillen fehlt, die Geilheit auf Tore auch, ansonsten höre ich doch auch nach der 10ten versiebten Großchance nicht auf, sondern sage mir da: Jetzt erst recht. Zumindest in einem Spiel, in welchem der Gegner nichts zu melden hat. Und auch nach einem Gegentor in Minute 41 hat man noch 50 Minuten Zeit um ganz genauso weiterzumachen wie vorher.
    Das nervt. Aber richtig zum kotzen finde ich dieses Standard Blabla danach. „Wir müssen im nächsten Spiel an die erste Halbzeit anknüpfen.“ „Wir haben uns das vorgenommen und nicht auf den Platz gekriegt.“
    Es sind doch seit 4-5 Jahren die gleichen Aussagen. Immer und immer wieder. Wir spielen doch auch seit 4-5 Jahren genau den gleichen Rotz. Mal gelingt es eine 1. Halbzeit ganz gut, dann verschlafen wir die 1. Hz und spielen dafür in der 2. Halbzeit gut mit. Wann haben wir in der Liga zuletzt 2 gute Halbzeiten in einem Spiel gesehen? Wann hat sich unsere Mannschaft in der Liga mal in einen Rausch gespielt und ein Tor nach dem anderen nachgelegt?
    Das ist so schalkig, dass auch mir die Lust vergeht. Freude auf das Wochenende? Ja, aber nicht auf Fußball mit unserer Mannschaft. Jedenfalls nicht, wenn sie sich gegen Darmstadt wieder öffentlich soviel vornehmen, dass es nur eine Enttäuschung werden kann.

  60. michael sagt:

    @ Klopenner

    du sprichst mir aus der Seele. die Mannschaft muss endlich in die Verantwortung genommen werden. Keine Alibis mehr und wer den Konkurrenzkampf nicht annehmen will soll gehen, oder mit der zweiten Mannschaft trainieren

  61. rjonathan sagt:

    Breitenreiter hat wohl mit der Bild gesprochen. Sagt der Spiegel. Ich finde seine Antwort cool. Ich hoffe er kommt durch diese Krise gestärkt. Wie bei Keller gilt für mich: 1,5 Jahre Zeit gebe ich ihm, wenn er nicht den ganz groben Unfug veranstaltet.

    Matip ist angebelich weg – ich hatte mit nichts anderem gerechnet. Der verdient wahrscheinlich das doppelte und wurde zum neuen Abwehrchef komplimentiert. Hier steht er die ganze Zeit (zu unrecht) hinter Höwedes in der zweiten Reihe.

    Heidel: Hat übrigens Klopp und Tuchel groß gemacht. Also wenn der uns dann irgendwann mal einen neuen Trainer sucht, dann sollte es aber passen. :-)

  62. leoluca sagt:

    @rjonathan.
    Mir gefallen Breitenreiters Konter ebenfalls. So kann man doch öffentlich und vernünftig über Divergenzen diskutieren ohne komisches Geschmäckle, finde ich. Für mein Gefühl sind zu viele Schalker Fans zu empfindlich, wenn unser Club im journalistischen Fokus steht.

    Dass die Kommunikation des Vereins, die sich auch diesmal nicht auf der Höhe des Themas bewegte, nur besser werden kann, das zeichnet sich ja ab.

    Wie ich überhaupt den Eindruck habe, dass sich die Lage beruhigt. Die Causa Heidel ist längst durch und das endlich auch in aller Öffentlichkeit. Wenn die Medien jetzt über Horst Heldts künftige Arbeitgeber spekulieren, kann Schalke das nur recht sein.

    Auch die vielen Schönfärbereien von Spielern und Verantwortlichen direkt nach der Niederlage gegen Bremen wurden ordentlich durch die Mediendebatten am nächsten Tag konterkariert, an der auch viele Schalker beteiligt waren.

    Das wird weder Breitenreiter noch die Mannschaft unbeeindruckt gelassen haben. Ich bin gespannt auf die sportliche Reaktion.

  63. crisscross04 sagt:

    Wo war eigentlich der „beißende Reporter“, Dirk große Schlarmann, auf der heutigen PK?

    https://www.youtube.com/watch?v=YSdPiQbH3Xs

    Sonst ist er doch auch immer dabei. Er hat wohl doch nicht genug „Eier“, um sich einer direkten Konfrontation zu stellen. Schade eigentlich! Ich hätte das gerne gesehen, wie AB dem Kontra gegeben hätte. Aber nun gut. Mir haben die Aussagen und Antworten von AB auch so gereicht!

  64. Stollengewitter sagt:

    Äußerst schwach heute vom Leyendecker des Sportjournalismus. Das man sich als Schalke 04 gerade von ihm am Nasenring durch die Arena führen lässt zeigt woran es bei uns extrem mangelt.

  65. Torsten sagt:

    Die PK war André Breitenreiters Bühne, die hat er gut ausgefüllt, keine Frage. Dass es dabei zu keiner direkten Konfrontation mit Dirk große Schlarmann kommen würde, war klar, das hätte niemandem geholfen. Aber auch wie Schalke mit dem Thema insgesamt umging war nach dem ersten Heldt-Statement schon absehbar.

    Egal ob schriftlich – Breitenreiter in Bild, Fährmann auf der HP – oder eben auch verbal wurde das Thema stets zu einem „die eine Person behauptet“ gemacht. Es geht da ein Stück weit um Meinungshoheit, darum, dass diese Sicht der Dinge bei dem Gros der Fans hängen bleibt. In der PK sagte Breitenreiter sogar, es ginge um „persönliche Interessen, gar nicht im Verein, sondern im Umfeld“. Auf die wirklich konkreten Aussagen im Video von Dirk große Schlarmann wurde letztlich nicht eingegangen. Wohlgemerkt, ich kritisiere das nicht: War auch nicht zu erwarten, es lief so wie ein Club eben in solchen Fällen handelt.

    Im Übrigen kann man sich auch mal vergegenwärtigen, dass einem schreibenden Journalisten in solchen Fällen durchaus Konsequenzen vom Club drohen – keine Gespräche mehr z.B., oder sogar der Entzug der Akkreditierung. Ob S04 auch so gehandelt hätte weiß ich nicht, aber in der Liga ist sowas schon vorgekommen. Deshalb kann sich solch eine Story nur Sky oder die Bild „leisten“. Die Rheinische Post und die Süddeutsche kamen mit ihren Geschichten zum gleichen Thema erst hinterher, nachdem Dirk große Schlarmann den Kopf rausgestreckt hat.
    Dass Breitenreiter am Folgetag ausgerechnet der Bild (die bisher schon einige Male durchaus kritisch ihm gegenüber war) ein Interview gab, braucht man auch nicht als zufällig erachten. Bild ist als Medienhaus mit Bundesliga-Verwertungsrechten ein direkter Sky-Konkurrent, ist groß und mächtig, und Clemens Tönnies hat zufällig auch noch einen sehr guten Draht zu dieser Zeitung. In der PK lobte Breitenreiter das Interview nochmal ausdrücklich.

    Bei Facebook hat Dirk große Schlarmann übrigens auf Vorwürfe in Kommentaren geantwortet. Unter einem geteilten Posting zum Thema Heidel gab es einen Kommentar, sehr ähnlich einigen der auch hier zu lesenden. Am Ende driftet der Thread, sehr facebookig, in plumpes Gebashe gegen ihn ab, aber der Austausch zwischen Kritikern und ihm ist m.E. interessant zu lesen.

    Letztlich bleibt die Feststellung: Pit Gottschalk hat recht.

  66. crisscross04 sagt:

    Sorry, die Frage nach DgS in der PK war natürlich eine rheotrische Frage. Obwohl wenn DgS wirklich in der PK gewesen wäre, hätten sich die Wogen wohl eher geglättet. Es ist immer zielführender mit einer Person zu reden als über jemanden.

    Die Reduktion auf das Thema „Meinungshoheit“ in der PK, erschließt sich mir trotzdem nicht so ganz. Warum DgS ausschließlich und einseitig in einem so positiven Licht dargestellt wird, auch nicht. Warum die Berichterstattung von Sky hier nicht auch einmal kritisch hinterleuchtet wird, erst recht nicht. Vielleicht sind Presse & Blogger doch näher beisammen… ;-) Scherz gemacht.

    Die Journalisten bei Sky sind alles Profis und auch alle der Quote unterworfen. Daher war der Zeitpunkt nach unserer Auftaktniederlage von Sky perfekt gewählt und der Sender war sich der Tragweite der Berichterstattung natürlich vollends bewusst. Sie wollten die ganz große Welle! Daher war es eben für mich nicht eine „objektive kritische Berichterstattung“, sondern einfach nur quotenbringender Boulevard Journalismus, der das Ansehen, die Persönlichkeit und das Standing von AB schaden sollte. Und das mache ich eben nicht nur an den eigentlichen Behauptungen fest, sondern in erster Linie an der Art & Weise der Berichterstattung.
    Ich habe mir den Sky Bericht noch einmal angesehen. Mit welchen Mitteln hier gearbeitet wird, AB und seine Arbeit zu demontieren, ist schon arg unter die Gürtellinie. So viel zur Einflussnahme des Journalismus…

    Und ich persönliche finde, dass AB eigentlich noch relativ ruhig und sehr professionell auf diese Art der öffentlichen Demontage reagiert hat. Aber was soll er auch tun?! Auf Einzelheiten von DgSs Behauptungen einzugehen, wäre auf alle Fälle das Falscheste gewesen.

    Was mich aber in diesem Zusammenhang noch mehr interessiert und was noch nicht so im Fokus steht, ist das Warum? Warum hat Sky diesen Bericht in der Art & Weise verfasst und genau diesem Zeitpunkt bestimmt, an die Öffentlichkeit zu gehen? Wenn man sich dann noch anschaut, dass DgS eigentlich ein Schalke Sympathisant ist oder sein soll, wird es immer kurioser. Ich glaube nicht an Zufälle oder investigativem Journalismus in diesem Zusammenhang. Daher sollte die eigentliche Frage jetzt lauten: Warum will man das bisher intakte Bild zwischen AB und S04 zerstören? Wer will AB oder gar CT wirklich schaden und wer zieht am meisten Nutzen aus dieser Kampagne?

    Dieses Fass ist nun geöffnet und keiner kann mit irgendwelchen Statements oder PKs etwas dagegen unternehmen. Daher bin ich gespannt, was zu diesem Thema noch alles kommen wird. Denn abgeschlossen ist es noch lange nicht!

  67. klopenner sagt:

    Das „Warum“ ist auch die Frage, die ich mir da stelle. Allein weil Sky ein PayTV Sender ist, kann es dort nicht zwangsläufig mit der Quote zu tun haben. Ich glaube nämlich nicht, dass es Nicht-Abonnenten gibt, die aufgrund genau DIESER Berichterstattung überhaupt ein Abo abschließen werden. Oder gibt es solche Menschen? Ich meine, man abonniert Sky doch weil man Fußball gucken will, oder Filme, oder Serien. Aber doch nicht wegen SkySportNews(HD), oder etwa doch?

  68. rjonathan sagt:

    Andere Familie, gleicher Ärger: http://www.kicker.de/news/fuss.....oblem.html

    @crisscross04
    Ich finde es auch nicht gut, dass ausgerechnet diese Geschichte genutzt wird, um über den Kampf in der Deutungshoheit zwischen Verein und „investigativem“ Journalismus zu sprechen. (Mal ganz abgesehen davon, dass echter Investigativ-Journalismus im Sport nur extrem selten zu finden ist, und es ansonsten meistens doch nur um das öffentliche Ausplaudern interner Querelen geht.) Schlechte Stimmung bei 1 bis X Spielern ist jedenfalls etwas ganz Normales. Im Fußball und überall anders auf der Welt. Das könnte man jetzt sofort auch über jeden anderen Fussball-Verein bringen, der nicht gerade seine Ziele übererfüllt. Und wahrscheinlich ließe sich sogar noch in Leicester ein Kritiker finden. In jedem Teamfindungsprozess gehören diese Krisen und das gemeinsame wieder zusammenraufen einfach dazu. Das ans Tageslicht zu fördern hat nix mit „Aufklären“ zu tun sondern was mit „Stimmung machen“. Eine Mannschaft, die sich in einem Spiel 4-6 Großchancen erspielt, kann jedenfalls nicht so komplett dysfunktional sein, wie mancher diese Worte jetzt schon wieder gerne interpretieren mag.

  69. rjonathan sagt:

    @klopenner
    Vielleicht doch. Die Marketing-Logik von Sky geht so: Um so mehr Menschen in den „Zirkus Fußball“ emotional involviert sind, um so mehr Menschen wollen live dabei sein, wenn die Show-Pferde ihre Runden laufen. :-)

  70. Stollengewitter sagt:

    Ich finde es schon befremdlich wie sehr du dich hier auf die Seite von Sky und seinem Qualitätsjournalisten schlägst Torsten. Das hier nicht zwischen fundierter Kritik und einfach mal Dreck werfen, wird schon was hängen bleiben, unterschieden wird ist enttäuschend.

  71. Ney sagt:

    Der hat aber doch gar nicht mit Dreck geworfen, der von Sky.

  72. leoluca sagt:

    In Darmstadt verweigert Andre Breitenreiter Sky das Interview. Nicht besonders souverän und ziemlich lächerlich, denn danach müsste er demnächst gegenüber der Süddeutschen Zeitung, der Rheinischen Post und dem Kicker das Gleiche tun.

    Denn diese Drei haben keinesfalls einfach so von Sky-Dirk abgeschrieben, sondern auf der Basis eigener Recherche ebenfalls über bestimmte Unzufriedenheiten rund um den Trainer berichtet, die das Training und die Aufstellung wie auch sein allzu selbstgewisses Auftreten intern betreffen.

    Es ist das gute Recht der Medien, darüber öffentlich zu berichten, wenn sie was rausgekriegt haben. Wenn Breitenreiter darauf nun mit einem kleinen Boykott reagiert, dann ist das natürlich auch sein gutes Recht, doch er kennt offenbar den alten Herbert-Wehner-Satz nicht: Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen.

  73. Stollengewitter sagt:

    @leoluca

    Ist zwar antrengend aber ich bleibe da beharrlich. Wer den Unterschied zwischen dem kritischen Artikel der SZ und dem zündeln des DGS nicht sieht der hält auch RTL2 News für ne seriöse Nachrichtensendung. Geht doch gar nicht darum kritische Medien zu boykottieren. Breitenreiter hat für mich alles richtig gemacht diesem Sender eben mal kein Interview zu geben, die Mannschaft hat sich heute in diese Partie richtig reingebissen. Wenn es da nicht stimmen würde, würde das Auftreten mehr in Richtung Ende letzter Hinrunde gehen.

  74. Schilzi sagt:

    Breitenreiter hat am Sa nicht mit Sky gesprochen, da sie im Vergleich zu den anderen Sendern in dieser Woche nicht so gut recherchiert, moderiert, berichtet … haben wie andere Sendeanstalten im Rundfunkgebiet.
    Das kann sich nächste Woche aber schon wieder ändern

  75. Erfolg auf ganzer Linie sagt:

    […] Sky, stand zum obligatorischen Interview nicht zur Verfügung. Am vergangenen Montag hatte zunächst Sky berichtet, dass Mitarbeiter des Clubs auf zwischenmenschlicher Ebene Probleme mit dem Trainer hätten und […]

  76. hellwach sagt:

    Falls jemand die andere Seite noch nicht kennt: -> http://is.gd/Yx2qfI DgS im Interview

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