Erfolg auf ganzer Linie

Schalke 04 gewinnt 2:0 am Böllenfalltor in Darmstadt. Ein fieses Spiel bei fiesem Wetter, an dessen Ende aber ein verdienter Sieg stand und Trainer André Breitenreiter bei vielen Fans punkten konnte.

Schalke war beim Umschalten in die Defensive nach Ballverlusten sehr konzentriert. Über 90 Minuten ließ man keine gefährliche Kontersituation der Gastgeber zu. Das war entscheidend, das war der Schlüssel zu Sieg. Allerdings ist wohl hohe Fankunst notwendig, um sich über „Konzentration“ zu freuen, mir gelang dies nicht so recht. Braucht man Spielzüge und ab und an eine Torchance, um Fußball schön zu finden, hatte man es schwer. Seien wir ehrlich, vor allem in der ersten Hälfte war dieses Fußballspiel ganz harte Kost. Zum Glück schubste der Treffer rechtzeitig vor der Pause die Laune etwas nach oben. Mit dem zweiten Treffer, acht Minuten nach der Pause, war das Spiel dann entschieden; dank der eingangs beschriebenen, anhaltenden Konzentration.

Max Meyer der entscheidende Mann

Leroy Sanés Diagonalläufe waren einmal mehr beeindruckend und hatten auch in diesem Spiel wieder Erfolg. Ich würde aber Max Meyer als entscheidenden Spieler des Spiels nennen wollen. Weil er das erste Tor in einer Situation erzielte, in der meine Finger schon durch die restlichen Haare fuhren und mir ein „Nicht schon wieder!“ auf den Lippen lag, da es aussah, als würde abermals eine Großchance nicht verwertet, er das Ding aber eben doch noch reindrehte. Weil Leroy Sané zwar richtig lief, Max Meyers Pass vor dem zweiten Tor aber eben auch perfekt gespielt war. Und – und eigentlich vor allem – weil er auch noch richtig foulte. Weil er die Situation erfasste, weil er auf dem Weg nach hinten war, in der 60. Minute, als Darmstadt dieses eine Mal Schalkes Mittelfeld rasch überspielte, und weil Meyers Trikotziehen das richtige Mittel war, die vielleicht eine Großchance der Lilien zu verhindern.

Nein, es war kein gutes Spiel. Schalkes Offensivspiel war bemüht aber fehlerhaft. Eric Maxim Choupo-Moting hatte einen schlechten Tag erwischt, der Ball war am Samstag nicht sein Freund. An Klaas-Jan Huntelaar lief das Spiel vollkommen vorbei, er hatte die mit Abstand wenigsten Ballberührungen aller Spieler auf dem Feld … und Ralf Fährmann hatte in dieser Begegnung wirklich nicht viel zu tun. Aber Schalke hatte den Gegner im Griff und deshalb letztlich verdient gewonnen.

Breitenreiters Sky-Boykott

Im Nachklapp zu diesem Spiel boykottierte André Breitenreiter den TV-Sender Sky, stand zum obligatorischen Interview nicht zur Verfügung. Am vergangenen Montag hatte zunächst Sky berichtet, dass Mitarbeiter des Clubs auf zwischenmenschlicher Ebene Probleme mit dem Trainer hätten und ihn einige Spieler auch fachlich kritisieren würden. Später berichtete die Rheinische Post von einem „leitenden Mitarbeiter“, der Breitenreiter „divenhaftes Verhalten“ vorwarf. Philipp Selldorf formulierte in der Süddeutschen mit spitzer Feder, des Trainers Karrierestreben stehe „nach durchaus verbreiteter Ansicht nicht im Einklang mit seinem angewandten Fachwissen“.

Der Club reagierte nachvollziehbar, nutzte seine clubeigene Medienpower und zielte in mannigfaltigen Beiträgen zum Thema stets darauf ab, den Überbringer der Nachricht als unglaubwürdig darzustellen. Breitenreiters Verweigerung zur Zusammenarbeit mit dem TV-Sender Sky darf in diesem Zusammenhang auch als versuchte Disziplinarmaßnahme verstanden werden. Dies wird letztlich nicht helfen, sollte es den Unmut unter den Mitarbeitern tatsächlich geben. Aber bei einem Verein, in dem bei nahezu jeder zweiten Mitgliederversammlung von irgendjemandem der Antrag gestellt wird, die als grundsätzlich böse und unfair erachtete Presse des Saales zu verweisen, war dem Trainer der laute Jubel vieler Fans gewiss.

Bei Twitter und Facebook erfuhr Breitenreiters Boykott zu einem überragenden Anteil Unterstützung. Dort war alles zu lesen, von einem einfachen „richtig so“ über die Forderung, Sky den Zutritt aufs Clubgelände grundsätzlich zu verbieten, bis zu Parolen, wie wir sie aus Geschrei zu unterschiedlichen politischen Standpunkten im Zusammenhang mit der Presse kennen. Auch auf diesem Feld, dem wohl noch gröberen gegenüber dem am Böllenfalltor, hatte Schalke an diesem Wochenende gewonnen.



Fotos: Tomek Bo



19 Kommentare zu “Erfolg auf ganzer Linie”

  1. Äärnz sagt:

    Nach den Ereignissen der vergangenen Woche hätte man sich nicht wundern dürfen, wenn Schalke in Darmstadt Punkte gelassen hätte, zumal die Erinnerung an die Hinrunde ja auch noch da ist. Gegen einen Sieg kurz oberhalb der Rasennarbe ist ja grundsätzlich nichts einzuẃenden (gab’s die überhaupt?), sollte aber nicht zur Regel werden. Zumal Darmstadt zwar flink nach vorne kam, aber dann mit seinem Latein am Ende war.

    Dass Breitenreiter anschließend Sky mit Missachtung strafte, finde ich doch etwas divenhaft, schließlich gab es ja offenbar wirklich aus dem Verein Durchstechereien gleich an mehrere Medien. Und was erwartet Breitenreiter – dass sich Sky, dass sich die RP und dass sich Bild so etwas entgehen lassen? Und was macht er nächste Woche? Einfach wieder hingehen und die eine Woche Schmollen als wirkungsvolles Fanal verkaufen? Die Vereine leben heute auch davon, dass Fußball Entertainment und Show-Time ist, dadurch kommt viel Kohle rein, und dann muss man so etwas schon mal aushalten.

    Ich verstehe als Außenstehender zwar die Kritik an Breitenreiter auch nicht und wundere mich sehr darüber, aber sie scheint mir kein Mediengespinst zu sein. Ein kleiner Sky-Boykott mag kurzfristig dazu dienen, die Reihen zu schließen, die eigentliche Probleme werden dadurch aber nicht gelöst. Und die liegen ja wohl eher im Klub, egal, ob das nun den Trainer oder andere Vertreter meint. Ob das mit Heidel besser wird?

  2. rjonathan sagt:

    Zum Spiel: Das war dann endlich mal der 100% souveräne Sieg. Eine Führung wurde ausgebaut und dann perfekt verteidigt. Ich glaube das nennt man „im Stile einer Spitzenmannschaft“. Wann hat es das zuletzt gegeben? Mir wurde es gegen Ende so langweilig, dass ich auf Konferenz umgeschaltet habe…

    Zur Medien-Posse: Ja, „Schmollen“ ist ein ganz gutes Wort. Ich bin mir nicht so sicher, ob deine Interpretation, Torsten, es stecke dahinter ein rationales Kalkül, wirklich zutrifft. Es ist möglicherweise auch eine emotionale Reaktion – sicher nicht souverän aber in meinen Augen verständlich. Hätte mir auch passieren können. Man darf ja nicht vergessen, dass Breitenreiter neu ist im großen Showgeschäft Bundesliga. Und wenn wir Sané schlechte Phasen verzeihen wollen, dann sollten wir diese Geduld in der ganzen Geschichte auch Breitenreiter gegenüber an den Tag legen.
    Auf Sky wurde in der ersten Halbzeit der Trainer vom Kommentator auch wieder ganz schön angezählt (Punkteausbeute nicht genügend). Auch im Kicker gibt es einen (eigentlich guten) Kommentar in diese Richtung. Auch die mangelnde Spielkultur wurde letzte Woche angemahnt, was ich nun wirklich unverschämt finde, denkt man mal an Ende letzte Saison zurück.
    An Hecking dagegen kritisiert keiner rum. Obwohl doch Wolfsburg die Spitzenmannschaft ist, die am weitesten hinter ihren Erwartungen hinterherhinkt. Ich habe das Wolfsburg-Spiel neunzig Minuten auf Sky geschaut. Die Worte „Krise“ oder „Ansprüche“ oder „Trainer“ sind nicht gefallen. Auch der erneut mittelmäßige Draxler wurde nicht zum „Rekord-Fehleinkauf“ stilisiert. Das wäre bei uns in ähnlicher Situation garantiert anders. Nichts worüber ich mich beschweren möchte. Aber es weht halt schon ein besonderer Wind auf Schalke.

  3. eakus1904 sagt:

    Und – und eigentlich vor allem – weil er auch noch richtig foulte. Weil er die Situation erfasste, weil er auf dem Weg nach hinten war, in der 60. Minute, als Darmstadt dieses eine Mal Schalkes Mittelfeld rasch überspielte, und weil Meyers Trikotziehen das richtige Mittel war, die vielleicht eine Großchance der Lilien zu verhindern.

    Hab ich in der Situation genau so gesehen. „Endlich zieht mal einer das Foul, und das nicht 5 Meter vor dem Strafraum!“

    Und dennoch frage ich mich: Darf man eine Unsportlichkeit eigentlich so „abfeiern“? Warum wird man für so ein Foul gelobt aber bei einer Schwalbe, die zu einem Elfmeter führt, mit der Mistgabel aus dem Stadion gejagt? Beides passiert bewusst, beides ist unsportlich und beides gibt Gelb, sofern man erwischt wird. Eigentlich kein Unterschied, oder doch?

  4. -titi- sagt:
    Und – und eigentlich vor allem – weil er auch noch richtig foulte. Weil er die Situation erfasste, weil er auf dem Weg nach hinten war, in der 60. Minute, als Darmstadt dieses eine Mal Schalkes Mittelfeld rasch überspielte, und weil Meyers Trikotziehen das richtige Mittel war, die vielleicht eine Großchance der Lilien zu verhindern.

    Hab ich in der Situation genau so gesehen. „Endlich zieht mal einer das Foul, und das nicht 5 Meter vor dem Strafraum!“

    Und dennoch frage ich mich: Darf man eine Unsportlichkeit eigentlich so „abfeiern“? Warum wird man für so ein Foul gelobt aber bei einer Schwalbe, die zu einem Elfmeter führt, mit der Mistgabel aus dem Stadion gejagt? Beides passiert bewusst, beides ist unsportlich und beides gibt Gelb, sofern man erwischt wird. Eigentlich kein Unterschied, oder doch?

    Ich sehe dort einen kleinen aber feinen Unterschied. Eine Schwalbe ist unsportlich weil man versucht den Schiedsrichter zu täuschen um sich somit einen klaren Vorteil zu verschaffen. Ein taktisches Foul ist wie der Name schon sagt nichts grob unsportliches sondern ein Teil des Spiels der aber offensichtlich vom Schiedsrichter bestraft werden kann. Für mich war dieses Foul die Szene des Spiels und plakativ zugleich. Meyer war laufstärkster Schalker bis zu seiner Auswechslung und dieses Foul zeugt fast schon von einer gewissen Reife. Ich habe ihm immer Stagnation vorgeworfen in seiner Entwicklung. Es freut mich zu sehen das sich anscheinend doch noch etwas tut.

  5. Roman sagt:

    Dass AB nun Sky boykottiert hat, ist vielleicht menschlich nachvollziehbar. Vielleicht auch als Reaktion mit dem Ziel der „Ächtung“ zu verstehen.

    Professionell finde ich es nicht, und ändern wird es, wie Torsten richtig schreibt, auch nichts.

    Es bleibt die Hoffnung, dass alle Seiten etwas daraus lernen.

  6. schalkoholiker sagt:

    Darmstadt hat das gemacht, was zu erwarten war: Mit vollem Einsatz die spielerischen Mängel kompensiert. Und wir haben das gemacht, was uns ansonsten recht schwer fällt: Dagegen gehalten. Ich glaube, es gibt nicht so wahnsinnig viele Alternativen, um so ein Spiel zu gewinnen. Schön war es nicht, aber mich hat es gefreut, dass unsere Jungs das Spiel angenommen haben und standgehalten haben.

    @rjonathan
    Die gleichen Gedanken hatte ich auch, als ich das Wolfsburg-Spiel angeschaut habe. Und natürlich habe ich auch ganz genau geschaut, was Jule dort abliefert: Jetzt lastet zwar der königsblaue Druck nicht mehr auf seinen Schultern, aber es ist nicht zu erahnen, dass er das Versprechen einlöst, das er aufgrund seiner Schnelligkeit und Technik mit sich herumträgt. Ich glaube, es liegt hauptsächlich an der inneren Einstellung. Das wird erkennbar durch die recht emotionslose Körpersprache (die ich leider auch häufig bei unseren Kickern wahr nehme). Der Gegensatz zu den Jungs, die direkt im Anschluss im Handball-EM-Finale standen, konnte nicht größer sein.

  7. Detlef sagt:

    Scheiß Wetter. Scheiß Platz. Scheiß Spiel. Auch ich musste mich zwingen das gesamte Spiel zu schauen. Das Schalke 2:0 gewonnen hat machte es im Nachhinein etwas erträglicher.

    Bemerkenswert fand ich noch die Fanreaktionen darauf, das ein D98 Fan ernste gesundheitliche Probleme hatte und wohl, wie zu lesen stand, sogar wiederbelebt werden musste.

    Breitenreiters Sky „Boykott“ ist für mich menschlich verständlich, aber irgendwo unprofessionell. Die Medien gehören nun mal zu diesem Zirkus dazu.
    Ich hoffe, dass André Breitenreiter geht seinen Weg weiter, auch wenn er offensichtlich da und dort aneckt. Auch das gehört dazu.

  8. Klopenner sagt:

    Zum Spiel gibt es wohl wirklich keine zwei Meinungen. Souveräner Arbeitssieg wären meine zwei Worte dazu.

    Ich muss aber zugeben, dass ich Meyer anfangs überhaupt nicht gut fand. Mag an meiner nicht vorhandenen Sympathie ihm gegenüber liegen und wirklich gefreut habe ich mich über sein Tor zunächst auch nicht. Ich wollte es ihm einfach nicht richtig gönnen. Aber in der zweiten Halbzeit gefiel er mir zunehmend besser. Meist liegt er ja oft auf dem Boden, wenn er nur leicht berührt wird. Das war diesmal gefühlt anders. Dazu der Zuckerpass auf Sané und das wirklich gute taktische Foul.

    Ich verstehe allerdings die „Schmoll-Kritik“ an Breitenreiter nicht. Er hat einfach mal klar kommuniziert, dass er keine Lust auf Sky hat und das ist völlig in Ordnung. Schalke hat doch keinen eigenen Vertrag auf x Interviews nach dem Spiel, oder doch?
    Ich kann mich noch dran erinnern, dass DiMatteo total abgefeiert wurde, als er (noch vor der Zeit auf Schalke) mal einen Reporter stehen gelassen hat, weil der ne blöde Frage gestellt hat. Breitenreiter geht erst gar nicht zu einem Interview hin. Und wirklich aufgefallen ist das doch nur, weil irgendwer bei Sky das gemerkt hat und das wieder groß rausposaunt. Denn meines Wissens nach, ist der Trainer nicht vor oder nach jedem Spiel in Interviews zu sehen. Oft genug hocke ich nach dem Spiel noch am TV und warte auf einen Kommentar vom Trainer. Da kommt dann bis zum Pressegespräch nach dem Spiel nichts.
    Ich finde, da sollte man mal nicht so ein Fass aufmachen.
    Wenn man den Trainer schon kritisieren muss, dann doch mal dahingehend, warum er immer erst so spät wechselt? 5, 3 und 1 Minute vor dem Ende? Choupo und Huntelaar hätten schon zur Halbzeit, bzw. kurz nach der Pause raus gemusst und gegen die beiden Neuzugänge ausgetauscht werden können, ohne das Spiel auch nur ansatzweise zu gefährden.

    Was, außer Zeitspiel, bringen drei so späte Wechsel denn noch?

  9. BlueNote sagt:

    Angesichts nicht idealer Rahmenbedingungen (richtig mieser Platz, extrem galliger und mauernder Gegner, Formkrise und Trainerdiskussion in einigen Medien) war das ein ordentliches Spiel. Der Sieg wurde seriös eingefahren, die Mannschaft gab Gas und wollte. Darmstadt kam zu fast keinen Abschlüssen, selbst der gegnerische Trainer war verwundert ob des ungewohnt guten defensiven Umschaltspiels der Schalker. Genau so muss man in einer Krise kicken. Dann klappt´s bald auch vorne wieder zuverlässiger.
    Zum Thema Sky-Boykott von Breitenreiter. Menschlich verständlich, wenn er sich ungerecht behandelt gefühlt hat, aus PR-Sicht jedoch nicht clever. Hätte Schalke einen Kommunikationschef mit Erfahrung im PR-Bereich, wäre das wohl vermeidbar gewesen. So bleibt der Nachgeschmack des naiven Rumschmollens in der Förmchenecke. Unschön sowas.

  10. schalkoholiker sagt:

    Was die erforderlichen Auswechslungen von Choupo und Huntelaar angeht, haben wir jetzt, nachdem wir Platte in Darmstadt gelassen haben, eine Option weniger. Schade. Ich hätte ihn gerne mal in dem ein oder anderen Spiel bei uns gesehen. Bleibt zu hoffen, dass er sich in den Vordergrund spielt und dann als echte Alternative im Sommer zu uns zurück kehrt.

  11. Oskar Zirngiebl sagt:

    Wenn ich das Foto von Hr. g. Schlarmann im Interview mit’m Horsti sehe, glaube ich, dass sich die Wogen bereits wieder am Glätten dran sind.
    –> https://twitter.com/Sky_Dirk

    Außerdem scheint das Bild auch noch aus der Geschäftstelle zu stammen.

  12. Dav sagt:

    Einfach nur verständlich, das AB von diesen Unruhen, die von diversen Journalisten, Reportern und sonstigen Volksbelustiger angestiftet werden, genervt ist. Viele mögen uns halt nicht. Was ich damit andeuten möchte: Gezielt versucht man unsere Entwicklung zu vernichten.
    Irgendwann schreibe ich noch Berichte für die BILD und glaubt mir, die Gelben und die Wölfe werden nicht gut davonkommen. Mit zwei königsblauen Augen.
    Glück auf!

  13. michael sagt:

    also ich finde das ist das Gute Recht von AB einem Sender mal die kalte Schulter zu zeigen, der ihn so in die Pfanne gehauen hat. Der Diskurs der letzen Woche um dieses Thema nervt einfach und lenkt nur vom wichtigen und wesentlichen ab, nämlich wie Schalke Fußball spielt. Das Spiel gegen Bremen hat einfach gezeigt, dass wir gute Ansätze haben, aber überhaupt noch nicht stabil sind.
    Deshalb war der Sieg in Darmstadt super wichtig und der Matchplan soweit es diesen gab ist super aufgegangen. Ich brauche dazu auch keine sensationelles Spiel sehen, das ist gegen Darmstadt ehe nicht möglich und eine zu offensiv spielende Mannschaft verliert eher gegen Darmstadt. Also AB alles richtig gemacht. Der Sieg gehört deshalb meiner Meinung nach dem Trainer und nicht Max Meyer.

  14. Ney sagt:

    U-oh, Transferschluss, keine Morgengabe für Breitenreiter.

    Wenn dat ma’nich Sky inschuld iss.

  15. derwahrebaresi sagt:

    Fein, die Rückrunde überstehen wir auch ohne Zugang.

  16. Torsten sagt:

    Nix für ungut, Michael, aber das hier …

    und der Matchplan soweit es diesen gab ist super aufgegangen

    … zeigt doch recht anschaulich, dass es nichts zeigt. Letztlich hat Schalke gegen Bremen lange gut und gegen Darmstadt lange nicht gut gespielt. Um darauf einen positiven Trend ableiten zu wollen muss man sich schon arg verbiegen.

  17. Michael sagt:

    Nix für ungut Torsten, gegen Bremen haben wir ca. 35 min gut gespielt und nach dem 1: 1 sind wir eingebrochen. Ich glaube, dass wir noch immer eine sehr fragile Mannschaft haben und diese sich ein Sieg und damit Selbstvertrauen regelrecht erarbeiten muss. Ich überlass es dir, ob das ein positiver Trend ist oder nicht. Ich bin jedenfalls nach wie vor überzeugt davon, dass eine ENTWICKLUNG nur in kleinen Schritten geht und dass die ganzen Diskusionen um die Beleibtheit des Trainers überhaupt nichts bringen. Ein Trainer muss nicht von allen geliebt werden. Er muss eine klare und nachvollziehbare Line verfolgen und gerecht sein und wenn jemandem inerhalb der Mannschaft dass nicht passt, soll er das intern klären. Ich jedenfalls möchte über so einen sch……. nicht diskutieren.

  18. Jan sagt:

    „Was ich damit andeuten möchte: Gezielt versucht man unsere Entwicklung zu vernichten.“

    Verschwörungstheoretischer Quark.

  19. leoluca sagt:

    Torstens Kommentar zum siegreichen Spiel und zur großen Schalker Boykott-Zustimmung bringt schön auf den Punkt, dass, wer erfolgreich und mehrheitsfähig ist, deswegen nicht unbedingt gut sein und recht haben muss.

    Liest man nicht oft in diesen erfolgsfixierten Zeiten.

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