Schalkes Konzernbericht: Meine Fragezeichen

Schalke 04 hat gestern den Konzerngeschäftsbericht 2015 veröffentlicht. Gerne würde ich hier darüber schreiben, ihn bewerten, meine Meinung kundtun, wie ich es sonst zu fast allen Themen rund um die Blauen tue. Leider fehlt mir das Know How dazu. Ich kenne mich mit den Begriffen solcher Berichte zu wenig aus, als dass ich mich dazu auslassen möchte. Ich habe mehr Fragen als Antworten.

Schon beim Titel stellt sich mir die erste. Bis 2009 veröffentlichte Schalke „Geschäftsberichte“. 2010 veröffentlichte man zusätzlich zum „Geschäftsbericht“ einen „Konzernbericht“. In der Folge gab es von 2011 bis 2014 nur noch „Konzernberichte“. Der neue Bericht für 2015 nennt sich „Konzerngeschäftsbericht“.

Warum?

Oder die Seite 3. Da wird die „Entwicklung Liquide Mittel von 2011 bis 2015“ dargestellt. Die in einem Säulendia- gramm dargestellte Steigerung sieht prima aus. Für 2015 steht da was von 18 Millionen Euro. Für 2011 zeigt die Säule nach unten, steht bei -6 oder -7 Millionen Euro. Sind Liquide Mittel das, was in der Bilanz unter „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“ ausgewiesen wird? Der dort aufgeführte Wert von 18.083.994,30 Euro für 2015 würde passen. Nicht passen würde allerdings der unter diesem Punkt aufgeführte Wert im Konzernbericht 2011 – dort sind immerhin noch 811.418,22 Euro aufgeführt. Hätte der Konzern mit minus 6 Millionen Euro „Liquider Mittel“ nicht pleite sein müssen?

Ebenfalls nicht klar ist mir der Unterschied zwischen „Finanzverbindlichkeiten“ und dem Posten „Verbindlichkeiten“ in der Bilanz. In einer Grafik auf Seite 10 wird der Rückgang der „Finanzverbindlichkeiten“ dargestellt. Auch in der Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Zahlen verweist Finanzvorstand Peter Peters darauf, dass die „Finanzverbindlichkeiten“ seit einem Höchststand von ca. 250 Millionen Euro im April 2010 um rund 100 Millionen Euro verringert werden konnten.
Der Punkt „Verbindlichkeiten“ in der Bilanz weist einen Betrag von 194.505.597,37 Euro zum 31.12.2015 aus. Am 31.12.2009 waren es 248.611.108,53 Euro. Hier hat es also keine 100 Millionen Euro Verringerung, sondern nur etwas mehr als die Hälfte. Sind das nicht eigentlich die Zahlen, die man im Auge haben sollte?

Der „Konzernjahresüberschuss“ beträgt 22,5 Millionen Euro. Im ersten Moment ist mir danach, dass negativ zu empfinden. Dass dieser Überschuss (auch) durch Transfererlöse erzielt wurde, wird im Bericht erwähnt. Schalke hat Julian Draxler und Jefferson Farfan verkauft, Schalke hatte nicht für adäquaten Ersatz gesorgt. Schalke hatte beispielsweise auch den Vertrag mit Joel Matip nicht verlängert, was sicherlich einen „Signing Bonus“ gekostet hätte. Mir scheint, dieser Überschuss wurde zu Lasten der sportlichen Konkurrenzfähigkeit erzielt. Sehe ich das richtig so oder übersehe ich da was?

Fast alles, was dort schriftlich dargestellt wird, liest sich positiv. Dass die Sponsoringerlöse steigen, dass der fixe Anteil daran gegenüber dem erfolgsbasierten Anteil steigt, dass auf Grund von mehr fussballfremden Veranstaltungen in der Arena der Umsatz im Catering deutlich gesteigert wurde. Doch bei all dem habe ich stets das gleiche Problem, dass mir das Wissen um einen Maßstab fehlt. Dass ich nicht einschätzen kann, wie viel Plus gut ist, oder ob nicht zum Beispiel vielleicht der Catering-Umsatz pro Veranstaltung zurückgegangen ist, wie die Entwicklung in der Buchung der Arena für fußballfremde Veranstaltungen ausschaut.

Denn dass Schalke sich in diesem Schriftstück positiv darstellen will, sollte jedem klar sein. Tatsächlich wird auf Seite 6 sogar der „Beste Saisonstart seit 44 Jahren“ erwähnt – Königsblog-Leser wissen seit einer Woche, dass sich dieses dolle Ding auf genau einen Spieltag, den Siebten, bezog. Wenn der Rest des Textes genauso „wahrhaftig“ ist …

… aber ich weiß es eben nicht. Vielleicht weiß das hier jemand besser einzuschätzen. Ich bin für jeden Kommentar dankbar.



Alle Geschäfts-/Konzern- und Konzerngeschäftsberichte seit 2009 lassen sich hier finden:
schalke04.de/Finanzinformationen



38 Kommentare zu “Schalkes Konzernbericht: Meine Fragezeichen”

  1. Klopenner sagt:

    Ich habe zwar Betriebswirtschaft studiert, aber Bilanzen und Konzernberichte sind defintiv nicht meine Stärke.

    Aber vielleicht kann ich dennoch etwas Licht ins Dunkle bringen.

    Zu allererst sei gesagt: Ein Konzernbericht umfasst alle Tochtergesellschaften und teilweise sogar „nur“ Geschäftspartner, falls wir zu einem bestimmten %-satz an diesen Partner teilhaben. Dadurch wird in jedem Fall die Bilanz undurchsichtiger und, das ist entscheiden für die Berichte, poliert. Ein Bericht soll in erster Linie weitere Anleger, Sponsoren oder sonstwen anziehen. Sozusagen eine Art Balztanz. Daher werden selten negative Zahlen in den Fokus gestellt, es sei denn, man will damit eine positive Entwicklung aufzeigen.

    Warum der anders benannt wurde kann ich nicht sagen. Spielt aber auch eigentlich keine Rolle.

    In der Tat sind die liquiden Mittel die „Über“-Positionen Bankguthaben, Kasse, Bargeld etc. Also wirklich die flüssigste Form um Rechnungen zu bezahlen. Negative liquide Mittel sind auch meiner Meinung nach, der Tod eines Unternehmens. Allerdings wird da auch mal mit zweierlei Maß gemessen. Die Frage ist, wie lang ist der Zeitraum dieser „Illiquidität“ und gibt es evtl. eine Möglichkeit die anfallenden Zahlungen auf anderen Wegen zu leisten? Aber in der Theorie ist das schon heftig. Unser negatives Eigenkapital ist seit Jahren ein großes Problem. Wird jedoch durch die stillen Reserven (meist Spielerwerte) aufgefangen und ist daher nicht direkt bedrohlich. Aber nicht vorhandene liquide Mittel heißt für mich im Umkehrschluss, dass eben nichts bezahlt werden kann. Kein Strom, kein Gehalt, kein Dach, kein Nichts.

    Der Unterschied zwischen Finanzverbindlichkeiten und anderen Verbindlichkeiten liegt im Detail. Finanzverbindlichkeiten sind in der Regel Verbindlichkeiten bei Finanzdienstleistern (Banken). „Normale“ Verbindlichkeiten können auch gegenüber anderen Vereinen (nicht bezahlte Transfersummen) oder Lieferanten bestehen.

    Wenn Peters 100 Mio nennt, wird das wohl so sein. Aber wenn die tatsächliche Differenz der gesamten Verbindlichkeiten nur 50 Mio sind, dann haben wir umgeschuldet. 100 Mio weniger Schulden bei Banken, dafür 50 Mio mehr woanders.

    Der Konzernüberschuss ist wie eingangs angedeutet, ebenfalls über alle Tochtergesellschaften errechnet. Es wird konsolidiert. So kann z.B. der Verein 50 Mio Verlust gemacht haben, aber die Arena Gesellschaft z.b. 72 Mio Gewinn. Im Konzern sind das dann eben 22 Mio „Überschuss“. Wobei da auch wichtig ist um welche Kennzahl es genau geht. EBIT, EBITDA oder was auch immer. Also vor Steuern, vor Steuern und Zinsen oder vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen.

    Dieses Thema ist für den Laien also überhaupt nicht zu durchblicken. Traurig ist es in der Tat, dass wir offensichtlich keinen Ersatz für Draxler und Farfan geholt haben um diesen Überschuss zu erzielen. Ich bin der Meinung, wenn der Verein damit aktiv an seine Mitglieder herangegangen wäre, hätten die meisten damit umgehen können.
    Das ist auch wieder so ein „Beweis“ für meine Theorie, dass Neuer damals gehen MUSSTE, damit Schalke liquide wird. Diesmal war es Draxler der noch dazu super kurzfristig doch verkauft wurde. Ergebnis ohne den Verkauf wäre ein negatives Konzerergebnis. Daher wurde man erst im Winter wieder aktiv, weil da das Geschäftsjahr abgeschlossen ist. Allerdings leben wir weiter auf der Rasierklinge, denn ohne EL oder CL oder den Verkauf eines weiteren Talents zu einem hohen Preis, wird es im Geschäftsjahr 2016 finanziell wieder sehr eng. Vielleicht kommen auch daher die Aussagen von Heldt sich doch mit Platz 3 verabschieden zu „wollen“. aber das ist Spekulation.

    Ich bin mir sicher, dass sich hier noch weitaus qualifiziertere Leser herumtreiben die meine Ausführungen bestätigen, oder noch besser gerade rücken können. Wie gesagt, ich hab zwar BWL studiert, aber Bilanzierung und Steuern war nur 1 Modul und nicht gerade mein bestes ;-)

  2. Polarfuchs sagt:

    Moin Torsten !
    Habe mal gegoogelt und folgendes gefunden :
    Finanzverbindlichkeiten eines Unternehmens tauchen in der Bilanz auf. Darunter werden alle verzinslichen Verpflichtungen ausgewiesen die bis zum betreffenden Stichtag bestanden haben. Sie gehören damit als Unterposten der Verbindlichkeiten auf die Passivseite der Bilanz unter den Gliederungspunkt “ Verbindlichkeiten „.
    Grundsätzlich bedeuten Finanzverbindlichkeiten alle Positionen eines Unternehmens für die es Zinsen bezahlen muß. Beispielsweise ausgeliehenes Fremdkapital von Banken oder aber auch von dem Unternehmen begebene Anleihen.
    Finanzverbindlichkeiten werden je nach Bilanz unterschiedlich unterteilt: lang – oder kurzfristig, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder sonstige.
    Begebene Anleihen dürften in unserem Fall die Fananleihe sein. Was mich dabei stutzig macht ist die Formulierung : Unterposten der Verbindlichkeiten. Also müßte es doch logischerweise noch andere Verbindlichkeiten geben.
    Ich nehme hier noch schnell die Gelegenheit war Dir für Deinen tollen Blog zu danken.

  3. Polarfuchs sagt:

    Kurz zu Klopenner. Volle Zustimmung zu seinen Angaben. Interessant sind die Aussagen zu den Verschachtelungen, Beteiligungen, Unterfirmen. Damit ist Magath damals schon angeeckt, der hatte da richtig Zoff weil er das unseriös fand. Ich bin auch der Meinung das wir den wahren Schuldenstand nicht erfahren werden.
    Das negative Eigenkapital sind vielleicht die Lücken die C. Tönnies das ein oder andere Mal geschlossen hat. Ist nur ne Vermutung.
    Ich denke auch Klopenner hat recht : Das hört sich erstmal gut an, aber wenn man anfängt zu überlegen, zu recherchieren. Bin auch seiner Ansicht das uns in Wirklichkeit das Wasser Unterkante Oberlippe steht, jedenfalls in finanzieller Hinsicht. Erklären könnte das auch die zunehmende Dünnhäutigkeit von A. Breitenreiter, dem wohl so nach und nach bewusst wird auf was er sich eingelassen hat. Aber das ist Spekulation. Obwohl….

  4. Carsten sagt:

    mmm…

    wo erscheint denn dann sowas wie die Fananleihe oder die dann aufgelegte Mittelstandanleihe?

    die Fananleihe wird übrigens dieses Jahr im August fällig zur Rückzahlung und wenn ich mich richtig erinnere waren es um die 10 Mio die sich der Verein von den Fans geliehen hat!

    bin gespannt wie Peters das handhaben will? neues Angebot? Anleihe verlängern? oder Auszahlen? aber das wäre dann ja ein Posten für den Konzernbericht 2016

  5. Torsten sagt:

    bin gespannt wie Peters das handhaben will? neues Angebot? Anleihe verlängern? oder Auszahlen? aber das wäre dann ja ein Posten für den Konzernbericht 2016

    Im Text des Berichts ist dazu auf Seite 8 zu lesen:

    Im Konzern konnte für das Geschäftsjahr 2015 ein Überschuss von 22,5 Millionen Euro erzielt werden (im Vorjahr: 4,2 Millionen Euro) – das beste wirtschaftliche Ergebnis in der Vereinsgeschichte des FC Schalke 04. Auch die liquiden Mittel bewegen sich mit 18 Millionen Euro auf einem Höchststand. Bereits jetzt ist das Geld zur Rückzahlung der Fananleihe im August erwirtschaftet. Dies zeigt eindrucksvoll, dass der FC Schalke 04 mit seinem zukunftsfähigen Finanzkonzept für finanzielle Stabilität steht.

    Die 10 Mio der Fananleihe (fällig im August) und die 50 Mio der Mittelstandsanleihe (fällig 2019) sind in Summe mit 60.815.652,00 Euro im Kozerngeschäftsbericht unter „Verbindlichkeiten: 1. Anleihen“ (Seite 23) aufgeführt. Ob die allerdings nun den „Finanzverbindlichkeiten“ zuzurechnen sind, weiß ich auch nicht so genau …

  6. Ney sagt:

    Löhne und Gehälter (Seite 24): 105 Millionen (plus 5 Millionen Sozialabgaben).

    Und der Anteil der Eintrittsgelder (33 Millionen) an den Gesamteinnahmen ist halb so hoch wie der durch Sponsoren (67), halb so hoch wie der durchs Fernsehen (70), geringer als der durch Spielerverkäufe (50 Millionen)….

  7. Carsten sagt:

    d.h. das von den liquiden 18 Mio eigentl. schon 10 Mio für die Auszahlung der Anleihe bereit stehen….

    also hat man bis August 18 danach nur noch 8 Mio liquide Mittel zur Verfügung

    wenn ich das richtig verstehe

  8. Jonze sagt:

    @Carsten: Wenn man es einfach subtrahiert, ja. Es kommt jedoch wieder Geld rein. Z.B. Fernsehgelder, Transfererlöse, Ticket- und Cateringeinnahmen

  9. Carlito sagt:

    Es ist wie so oft bei solchen Informationen. Im ersten Moment denkt man „Hey, das sind ja richtig gute Zahlen!“. Bei näherem Hinsehen, insbesondere unter Berücksichtigung der vorherigen Ausführungen, sieht das Ganze dann aber schon wieder nicht so positiv aus. Oder fast schon eher wieder bedrohlich, wenn man an die ausstehenden Rückzahlungen der beiden Anleihen und ggf. weiter wegbrechende Einnahmen aufgrund Nichterreichens der CL denkt.

    Vielleicht besser gar nicht drüber nachdenken…

  10. Jonze sagt:

    So wie ich das einschätze wird die Anleihe teils aus den liquiden Mitteln zurückgezahlt und man wird einen neuen (günstigen) Kredit aufnehmen.

  11. AlexanderF036 sagt:

    Ich bringe mal etwas Licht ins Dunkel.

    Also das Wording ist im Endeffekt frei wählbar, man könnte das auch Klopapier nennen. Vorgegeben ist nur, was enthalten sein muss. Bilanz, GuV, Anlagespiegel, Kapitalflussrechnung, die letzten beiden je nach Größe des Unternehmens. Wieso es Konzernabschluss heißt, ist im ersten Post schon richtig erklärt.

    Generell muss man sich bei einer Bilanz vor Augen führen, dass es sich dabei um eine Stichtagsbetrachtung handelt, also der Stand zum Stichtag widergegeben wird. Solche Begriffe wie „pleite“ „insolvent“ usw beziehen sich aber auf einen Zeitraum. Um wirklich pleite zu sein, muss eine strukturelle Illiquidität vorliegen, das heißt man muss langfristig nicht in der Lage sein, seinen Verpflichtungen nachzukommen.
    Eine kurzzeitige negative Liquidität ist nicht mit Illiquidität gleichzusetzen. Als Vergleich kann man sagen, nur weil man mal im Dispo ist, beantragt man nicht seine Privatinsolvenz. Eventuell war Schalke zum Stichtag wirklich im Dispo, abhängig von ihrem generellen Kreditrahmen, Unternehmen haben meist bei mehreren Banken einen gewissen Kreditrahmen, den sie jederzeit abrufen können, konnte Schalke als trotz negativer Liquidität weiter Rechnungen bezahlen. Keine Sorge;). Hinsichtlich der Insolvenz ist zum Beispiel das negative Eigenkapital viel schlimmer, weil das eine strukturelle Unterfinanzierung bedeutet.

    Was unter liquiden Mitteln zu verstehen ist, ist Definitionssache. Man kann es als die reine Kasse-Position verstehen, man kann aber auch schnell liquidierbares Vermögen mit einbeziehen, zum Beispiel Aktien. Zum Beispiel ist die Rechnung 18-10=8 Millionen an liquiden Mittel für 2016 nicht so einfach machbar, da es auch in 2016 zu Einzahlungen kommt, die aus der Bilanz aber nicht ersichtlich sind.

    Verbindlichkeiten sind generell Verpflichtungen die aus Rechtsgeschäften entstehen. Dies beinhaltet zum Beispiel auch Transfersummen, die noch nicht bezahlt sind, was im Fußball auch sehr üblich ist. Finanzverbindlichkeiten sind eine Unterkategorie und sind Verbindlichkeiten aus Finanzgeschäften. Das kann Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bedeuten, die werden aber meist unter einer extra Position erfasst. Eher sind damit zum Beispiel die diversen Anleihen zu verstehen, die Schalke aufgelegt hat.

    So die Kurzfassung und Heja BVB. ;)

  12. Zeitspieler sagt:

    Hallo, danke für eure Infos. Eine Frage taucht hier nicht auf. Ist es möglich, dass die Arena bewusst schnell abgeschrieben wird, um Steuern zu sparen. Also, das die aktuelle Lage von Schalke deutlich besser ist, als im Geschäftsbericht angegeben, einfach um Steuern zu sparen?

  13. Felix sagt:

    Also grundsätzlich finde ich den tatsächlichen Konzernabschluss aussagekräftiger als den GEschäftsbericht (http://www.schalke04.de/filead.....s_2015.pdf). Hier ist bspw. die CashFlow Rechnung zu erkennen und diese ist praktishc die Herleitung der liquiden mittel (Also wo genau ist das geld hingeflossen).

  14. Matthias sagt:

    Fananleihen werden übrigens häufig gar nicht zurückgefordert, entweder absichtlich oder aus Fahrlässigkeit. Daher wird man wohl mit deutlich weniger als 10 Mio. auskommen, auch wenn man dies natürlich nicht offen einplanen sollte.

    http://www.welt.de/sport/fussb.....chern.html

  15. rjonathan sagt:

    Im Grunde sagt der Bericht ja nichts neues aus. Die Entschuldung geht langsam vorwärts, aus dem Schneider sind wir noch lange nicht und wenn es nicht plötzlich Geld vom Himmel regnet, wird es auch noch dauern. Oder man ändert die Strategie, verkauft das Tafelsilber und backt kleine Brötchen gemeinsam mit Köln, Bremen, Hamburg und Berlin …

    Dass uns jetzt das Wasser bis zum Hals steht, glaube ich – rein logisch gedacht – nicht. Schließlich ist die Situation jetzt deutlich besser als vor fünf Jahren. Diesen Spielraum sollten wir wohl nach wie vor haben – auch wenn natürlich keiner dahin zurück will.

  16. Herbert sagt:

    Hallo Torsten,

    man mag die Konzernbilanz lesen wie man will…..allerdings stört mich in dem Text der Begriff „Pamphlet“!!!

    „Pamphlet“ ist ein „Schmierschriftstück“…..ein Schmierzettel….

    Und das ist die K-Bilanz sicherlich nicht…..

    Gruß

    Herbert vonner Parklücke

  17. Carsten sagt:

    @Herbert

    der Konzerngeschäftsbericht ist auch kein „Koz“-bericht wie Torsten oben 2x vertippt hat^^

    aber evtl war ihm danach lol^^

  18. Torsten sagt:

    @Herbert:

    Da hast Du recht. Tatsächlich war mir die negative Intention des Begriffs nicht bekannt. Ich hielt ihn für eine Umschreibung einer arg (zu) ausführlichen Darstellung der eigenen Meinung. Ich habs geändert.

    @Carsten:

    Ich vermute es war einfach nur zu spät …

  19. Voice sagt:

    Bezgl. der Fananleihe nehme ich an, dass da einfach umgeschuldet wird. Heißt, man nimmt dafür andere Kredite auf oder legt eine neue Anleihe auf. Wenn man sie (teilweise) ohne neue Finanzierung auszahlt, senkt das die Verbindlichkeiten, also auch gut.
    Das negative EK ist für einen Fußballverein kein Problem, da jeder Spieler aus der Knappenschmiede uns wohl auch jeder, dessen erster Vertrag (z.B. Fährmann) ausgelaufen ist mit nahezu Null auf der Aktivseite bilanziert ist und somit satte stille Reserven darstellt.
    Natürlich ist der Gewinn auf Kosten der sportlichen Substanz entstanden, ganz klar.

  20. Fiete sagt:

    Moin

    Ich bin zwar HSVer möchte aber kurz was anmerken: Fußballclubs haben in der Regel das Geschäftsjahr vom 1.7-30.6. (Ich weiß jetzt nicht, wie das bei euch ist und will mir eure Bilanz nun auch nicht unbedingt antun). Aber wenn das bei Schalke auch so ist, möchte ich darauf hinweisen, daß der Draxlertransfer da noch gar nicht drin ist. Der würde dann erst ins aktuelle Geschäftsjahr fallen.

    Ansonsten, Bei solchen Konzernberichten/Geschäftsberichten oder wie die auch immer heissen, steckt der Teufel oft im Detail. Von daher sollte man auf die Leute hören, die sich auch mit sowas gründlich auskennen und auch den Bericht gründlich durchgearbeitet haben. Einfaches Lesen bringt einen zwar auch schon ein Stück voran, aber um den Bericht zu begreifen muß man selbst als Fachmann einiges an Zeit investieren. … meine Erfahrung

    Von daher bin ich von deinem Blog positiv überrascht, Torsten, denn die meisten bilden sich schnell eine Meinung (die sie meist auch schon vorher hatten) und verbreiten sie. Die wenigsten stellen solche Fragen *Daumen hoch*

    Gruß
    Fiete

  21. Klopenner sagt:

    Fußballclubs haben in der Regel das Geschäftsjahr vom 1.7-30.6. (Ich weiß jetzt nicht, wie das bei euch ist und will mir eure Bilanz nun auch nicht unbedingt antun)

    Auf Schalke ist das Geschäftsjahr dem kalendarischen Jahr angepasst. Also immer vom 1.1. bis 31.12. Insofern sind auch die Draxler Millionen da schon drin und der einzige Grund warum wir einen Überschuss erzielen konnten. Das passt schon so

    Das negative EK ist für einen Fußballverein kein Problem, da jeder Spieler aus der Knappenschmiede uns wohl auch jeder, dessen erster Vertrag (z.B. Fährmann) ausgelaufen ist mit nahezu Null auf der Aktivseite bilanziert ist und somit satte stille Reserven darstellt.

    Sofern die Spieler auch tatsächlich für viel Geld verkauft werden können. Matip z.B. steht auch mit 0 Euro auf der Aktivseite und wäre ein stille Reserve gewesen, die bei einem Verkauf die Bilanz verschönert hätte. Aber Matip geht ablösefrei und ist daher auch nicht aus einer stillen Reserve zu aktivieren. LEIDER.

  22. andres sagt:

    wow, bei so einem sperrigen Thema tauchen plötzlich neue Kommentatoren auf.
    also der Blog hat nicht nur Potential beim Verfasser, sondern auch noch unentdecktes in der Leserschaft

  23. Grieche sagt:

    Zur Seriosität des Berichts möchte ich einen Peters-Satz wiedergeben, den ich auf kicker.de gelesen hab:
    „Dass der Klub für das laufende Jahr mit einer Qualifikation für die Europa League und nicht gleich für die Königsklasse kalkuliert und somit Vorsicht walten lässt, habe indes nichts mit mangelndem Vertrauen in die Mannschaft zu tun, so Peters, sondern mit Seriosität seitens der Finanz-Verantwortlichen.“

    Da musste ich kurz schlucken. Meiner Meinung nach ist es durchaus möglich, dass Schalke dieses Jahr noch nicht mal die Europa League erreicht. Peters kalkuliert hier alles andere als seriös, finde ich.

  24. leoluca sagt:

    BWL ist mir zwar fremd, aber ein paar gute Nachrichten lese ich aus dem Bericht heraus:

    Schalke 04 steigerte den Umsatz auf insgesamt 264,5 Millionen Euro, das sind 49,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Damit konnten die Finanzverbindlichkeiten im Vergleich zu 2010 mehr als halbiert und die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag auf einem Höchststand gehalten werden.

    Damit ist die Rückzahlung der Fananleihe bereits im August erwirtschaftet und insgesamt mehr finanzielle Stabilität erreicht.

    Für die kommende Saison 2016/2017 wird vorsichtig mit Platz 5 in der Bundesligatabelle kalkuliert. Für den internationalen Wettbewerb rechnet man mit einem Ausscheiden in der Zwischenrunde der Europa League und im DFB-Pokal wird vorsichtshalber ein Ausscheiden in der zweiten Runde angenommen.

    Da Transfererlöse über bereits bestehende vertragliche Regelungen hinaus nicht eingeplant sind, kalkuliert Schalke 04 für das Geschäftsjahr 2016 mit einem Rückgang von rund 50 Mios verglichen mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Vergleichbare Transaktionen wie bei Draxler und Farfan sind für das neue Jahr nicht eingeplant (Sane!).

  25. Voice sagt:

    Matip ohne Ablöse ziehen zu lassen ist ohne Frage äußerst bitter, keine Frage. Aber das ist nicht die Regel.

  26. blues sagt:

    Ist ja bald Ostern. Da ist man gewohnt, dass Dinge versteckt werden. Auch in Bilanzen. Der gelernte Journalist Peter Peters erscheint da als verkleideter Bilanzsosterhase.

    Der Verein hat die letzten drei, vier Jahre, wenn es hoch kommt, insgesamt vielleicht 50 Mill. Euro Schulden abgebaut. Im Zeitalter der Negativzinsen spart man halt einiges an Kreditkosten und Zinsen. Nicht nur, aber auch.

    Natürlich auch auf Kosten der Kaderstärke. Der Kader erscheint von jetzt aus nach dieser Saison als Torso.

    Was es braucht: Clemens Tönnies abwählen. Oder besser erst gar nicht mehr zur AR-Wahl zulassen. Dann macht man Kassensturz und richtet eine unabhängige Finanzkommission ein und arbeitet die letzten 10 Jahre auf.

    Ansonsten kann man das weitere 10 Jahre jedes Jahr wieder neu diskutieren, „but nothing ever happens…“

    Wahrscheinlich aber hätte nicht nur die Gelsenkirchener Sparkasse und jene gelsenkirchische „Städtische Betreibergesellschaft“ die über 50% der Arenaanteile hält, etwas dagegen.

  27. Todek sagt:

    Was ich nicht verstehe:
    Was ist die Differenz 194 Mio gesamt Verbindlichkeiten und 146 Finanzverbindlichkeiten?
    Was bedeuten die 48 Mio? Vielleicht kann irgendeiner helfen?

  28. Ney sagt:
  29. Susanne Blondundblau sagt:

    Glückauf,

    hier wurden bereits viele Dinge zutreffend erklärt, einiges geht allerdings auch wild durcheinander…

    Eine hoffentlich allgemeinverständliche Betrachtung der Konzernbilanz findet Ihr hier

    http://www.westline.de/fussbal.....ilanz-2015

    Ansonsten hat der farbverirrte ,-) Herr AlexanderF036 Recht, dass die Bezeichnung des Berichts vollkommen egal ist; wichtig sind bestimmte vorgeschriebene Inhalte. Speziell auf Schalke wurde bis 2010 gerade KEIN Konzernabschluss erstellt, sondern nur die Vereinsbilanz veröffentlicht, aus der man durch diverse Verschachtelunngen und Gesellschaften jede Menge Unrat rausgerechnet hatte.

    Richtig ist auch, dass es keine Legaldefinition von liquiden Mitteln gibt. Üblicherweise versteht man darunter wirklich das sofort verfügbare Vermögen (Bankguthaben & Cash), man kann aber durchaus auch schnell veräußerbare Güter mit einbeziehen. Die Rechnung 18 Liquidität -10 Fananleihe = 8 Millionen stimmt so platt nicht, da es auch in 2016 zu Einnahmen kommen wird.

    In puncto Definition Finanzverbindlichkeiten gehe ich nicht ganz mit ihm konform. Finanzverbindlichkeiten sind KEIN Bilanzbegriff, sondern üblicherweise die VERZINSLICHEN Verbindlichkeiten. Da wir für die Anleihen ausgesprochen hohe Zinsen zahlen, gehören diese selbstverständlich dazu. Dass trotzdem die Finanzverbindlichkeiten stärker gesunken sind als die Gesamtverbindlichkeiten, bestätigt Peters‘ Aussage, dass wir massiv umgeschuldet haben, was in der derzeitigen Niedrigzinsphase gut ist. Die Differenz sind nicht verzinsliche Verbindlichkeiten, was zB bei Transferentschädigungen je nach Raten-Vereinbarungen mit dem abgebenden Club häufig der Fall ist.

    Gegen die von einigen Vorschreibern geäußerte Vermutung, durch Verschachtelungen und Konsolidierung innerhalb des Konzerns würde der wahre Schuldenstand verschleiert und Peters sei der „Bilanzosterhase“, muss ich mich allerdings deutlich verwehren – das Gegenteil ist der Fall. Die Konzernstruktur wurde ganz erheblich verschlankt, ein Großteil der Untergesellschaften, in denen unter Schnusenberg Schulden versteckt wurden, sind mittlerweile wieder auf den Verein verschmolzen bzw aufgelöst, der Rest ist vollumfänglich konsolidiert.

    Beste blauweiße Grüße
    Susanne

  30. Herbert sagt:

    Hallo Torsten!

    Bedankt für die Antwort! Man lernt ja nie aus….

    Gruß

    Herbert vonner Parklücke

  31. rjonathan sagt:

    @Susanne Blodundblau
    Cool, dass du dich hier persönlich meldest, hatte den Text heute gelesen, ist so alles verständlich.

    Ich glaube ein kleiner Fehler hat sich bei deiner Beurteilung eingeschlichen: Das Gehalt von Boateng wurde letztes Jahr nah allgemeinem Informationsstand nicht eingespart.

  32. blues sagt:

    @Susanneblondundblau

    Dann mal Butter bei die Fische, vielleicht bringst du ja tatsächlich Licht ins Dunkel der Arenabeteiligungen, Stand Ende 2014 und wer dort welche Anteile besitzt bzw. der Eigentümmer ist und für welche Verpflichtungen die jeweilig Beteiligten einstehen dürfen.

    Vielleicht kannst du auch die Verschiebungen die seit 2010 bei den Anteilsbesitzern und Eigentümern vorgenommen wurden darstellen.

    Die Meinung, dass ein Betrag in Höhe von ca 40 -50 Millionen Euro an Schulden abgebaut wurde und dass dabei einige Unterstrukturen konsolidert wurden, teile ich ja.

    Das Bild, das die Ruine/Baustelle des Parkstadions abgibt, beschreibt den Zustand der Schalker Finanzen seit Jahren präziser als jeder Chart oder jedes Diagramm.

    Aber selbst da tut sich tatsächlich nach fast 4 Jahren was. Man braucht das aber nicht schöner reden als es ist. Der Preis dafür ist hoch: der Kader wird auf Grund der Konsolidierungsschritte und als Folge der Preise die in England für Spieler aufgerufen werden, auf zwei bis drei Jahre ein Torso bleiben müssen.Da sollte mach sich auch von Heidel nicht täuschen lassen. Auch er findet bestimmt in den Osternestern der Bilanz keine neuen großen Scheine.

  33. michael sagt:

    @Susanneblondundblau

    sehr gut und verständlich geschrieben. Die Schlussfolgerungen machen mir jedoch ein wenig Bange. Um so mehr brauchen wir einen Mann wie Heidel, der in Mainz gezeigt hat, dass man mit einem guten Scouting auch mit weniger Moneten auskommen kann. Denn nur auf die Knappenschmiede zu setzen, halte ich für sehr gefährlich. Trotzdem hoffe ich, dass Nobert Elgert gehalten werden kann, denn der ist wichtiger als unser augenblicklicher Cheftrainer…….

  34. Werner04 sagt:

    Grundsätzlich gut finde ich, dass zusätzliche Mehreinnahmen zur Schuldentilgung genutzt werden, so dass der Spielraum in Zukunft größer sein wird.
    Und mehr als die Hälfte der Draxlermillionen sind ja noch verfügbar.

    In den Verbindlichkeiten (neben den Finanzverbindlichkeiten) können ja – da es sich ja um die Konzernbilanz handelt – auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten sein, wenn etwas 3 Tage vor dem Bilanzstichtag Veltins alle Bierlager aufgefüllt hat, das Zahlungsziel aber z.B. 60 Tage beträgt. Gleiches gilt natürlich auch für Trikots für den Fanshop usw.
    Wichtiger finde ich in diesem Zusammenhang auch den Fakt, ob alle Verbindlichkeiten rechtzeitig bedient werden. Und da haben wir ja nichts gegenteiliges gehört.

    Bei dem ganzen Hype einschließlich Einreichung von Klagen, den wir in den letzten 10-15 Jahren um die Schalker Finanzen und Bilanzen hatten, kann man mit großer Gewissheit davon ausgehen, dass in der Bilanz eben keine Trickserreien stattfinden. Diese würden nämlich wahrscheinlich gnadenlos thematisiert werden. So blöd, denke ich, ist unser Finanzvorstand nicht.

    Wir können die Sache deutlich entspannter angehen als noch etwa zur Zeit direkt nach Felix Magath, ausgestanden ist es im Fussball allerdings nie.

  35. leoluca sagt:

    blues schreibt: „(…) der Kader wird auf Grund der Konsolidierungsschritte und als Folge der Preise, die in England für Spieler aufgerufen werden, auf zwei bis drei Jahre ein Torso bleiben müssen. Da sollte man sich auch von Heidel nicht täuschen lassen. Auch er findet bestimmt in den Osternestern der Bilanz keine neuen großen Scheine.“

    Diese Skepsis muss man natürlich teilen, wenn man sieht, dass der aktuelle Überschuss zu Lasten der sportlichen Konkurrenzfähigkeit erzielt worden ist.

    Bleibt halt die Frage, ob man aus dem Geld, das man hat, mehr machen kann als das alte Management gemacht hat. Es wurde viel Geld durch schlechte Transfers verbrannt. Und der Hinweis von Michael auf das deutlich verbesserungswürdige Scouting ist einfach nicht von der Hand zu weisen.

  36. Susanne Blondundblau sagt:

    Glückauf!

    @rjonathan:

    Ich hatte extra „unterjährige Abgänge“ von Draxler, Boateng & Co geschrieben, weil alle zumindest einen Teil des Jahres noch auf unserer Payroll standen. So richtig wirken sich die Einsparungen erst im Wirtschaftsjahr 2016 aus, da hast Du Recht.

    @blues:

    „Dunkel der ARENAbeteiligungen“?

    Geht es Dir einfach nur um die Kapitalbeteiligung an der FC Schalke 04-Stadion-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Immobilienverwaltungs-KG (m. W. 40,72 % bei Verein, den Rest kannst Du übers Handelsregister erfahren, wenn Du 8 € investierst, http://handelsregister-online......zug/206531) oder meinst Du wirklich alle im Konzernbericht konsolidierten unmittelbaren Beteiligungen? Derer haben wir derzeit noch sechs; neben der genannten Stadion-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG noch

    – FC Schalke 04-Stadion-BeteiligungsGmbH, Gelsenkirchen
    – Schalke hilft gGmbH, Gelsenkirchen
    – FC Schalke 04-Service GmbH i.L., Gelsenkirchen
    – FC Schalke 04 Arena Management GmbH, Gelsenkirchen
    – FC Schalke 04 Rechteverwertungsgesellschaft e.V. & Co. KG

    Zu Schnusenbergs Zeiten waren es mehr als die doppelte Anzahl, weshalb ich schrieb, dass die Verschachtelungen, die zumindest zum Teil den wahren Schuldenstand verschleiern sollten, schon deutlich zurückgeführt wurden.

    BWG
    Susanne

  37. tenkelberry sagt:

    Hier mal ein Bericht vom Finance-magazin.de

    http://www.finance-magazin.de/.....r-1376271/

  38. leoluca sagt:

    Der Finance-Kommentar enthält gewiss vieles von dem, das in diesem Thread schon steht.

    Eine Bemerkung fand ich allerdings wegen ihrer Klarheit bemerkenswert:

    “ … die aktuell vielleicht schmerzhafteste Schwäche der Königsblauen: Die Transfers müssen besser werden. Ohne nennenswerte Verkaufserlöse kann sich Schalke nicht regelmäßig Transferausgaben wie im vergangenen Jahr leisten, als 30 Millionen Euro für Spieler wie Geis, di Santo und Caicara ausgegeben wurden, von denen keiner so richtig eingeschlagen hat. Im Jahr davor ist es schon ähnlich gelaufen. Und auch in der Winterpause wurden wieder 5 Millionen Euro ausgegeben – für den Nürnberger Nachwuchsmann Alessandro Schöpf.
    Wer solche Spieler verpflichtet, denkt dabei immer auch an die mögliche Wertsteigerung im Fall eines späteren Weiterverkaufs. Und diese fällt bei Schalke seit Jahren schwach aus – außer bei den Jungs, die aus der Knappenschmiede kommen.“

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