Der Blaue Mythos von der Gelben Geduld

Das Drumherum der Bundesliga ist hektisch, auf Schalke sowieso. Immer wieder wird Geduld gefordert. Gerade vor dem Derby wird Schalke da häufig mit Borussia Dortmund verglichen. Dabei wird Schalkes Hektik der angeblichen Geduld Borussia Dortmunds gegenüber gestellt.
André Breitenreiter erwähnte in der heutigen Ausgabe des kicker, Dortmund habe seinerzeit mit Jürgen Klopp „Ruhe bewahrt, sich zwei, drei Jahre Zeit gegeben“, was er sich auch auf Schalke wünsche, denn es brauche Geduld „um eine hungrige Mannschaft zu formen, die konstant Topleistungen abruft und in einigen Jahren um Titel mitspielt“. Ein Tag zuvor ließ man Felix Magath in Sportbild zu Wort kommen. In einem Artikel, in dem Schalkes Ex-„Trainager“ den Club umfassend kritisiert, lobt er Dortmunds „Stabilität“, durch die Klopp nie infrage gestellt worden sei. Selbst Ralf Fährmann nannte vor kurzem Borussia Dortmunds Zeit unter Jürgen Klopp als Beispiel für ein geduldiges Umfeld. Unter Fans gibt es den Vergleich der Blauen mit Borussia Dortmund seit Jahren zu hören. Eine Darstellung die zum Mythos avanciert. Ein Vergleich der gewaltig hinkt.

Nein, Fußballfans träumen nicht immer und ständig von der Meisterschaft, nicht mal auf Schalke. Zufriedenheit steht immer im Zusammenhang mit Erwartungen, und diese werden durch die Umstände, in denen sich ein Club bewegt, und durch die zuletzt erreichten Ergebnisse bestimmt. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich Fans, ausgehend von den Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit, eine Verbesserung wünschen.

Bevor Borussia Dortmund in Jürgen Klopp den für diesen Club perfekten Trainer fand, hatte man diverse andere Trainer recht ungeduldig verschlissen. Von 2002 bis 2007 ging es Jahr für Jahr sportlich ein Stückchen bergab. Die finanziellen Probleme warfen einen Schatten auf den Club, 2005 stand man kurz vor dem Konkurs. Als Jürgen Klopp die Mannschaft im Sommer 2008 übernahm, hatte sich der BVB vier Jahre hintereinander nicht für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert und die vorherige Saison mit ungeduldigem Umfeld und doll’scher Wutrede auf Platz 13 abgeschlossen.

In der ersten Saison unter Klopp erreichte der BVB Platz 6, die beste Platzierung seit fünf Jahren. In der zweiten Saison qualifizierte man sich nach fünf Jahren erstmals wieder für den Europacup. In den folgenden vier Jahren wurde man zweimal Deutscher Meister, zweimal Vizemeister, gewann einmal den DFB-Pokal, erreichte das Champions League-Finale und ist seitdem der einzige ernstzunehmende Konkurrenz des FC Bayern in deutschen Fußball. Als im siebten Jahr plötzlich nichts mehr funktionierte, als Borussia zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz stand, überschlugen sich die Zeitungen mit schlauen Artikeln die erklären wollten, warum Jürgen Klopp nicht mehr der geeignete Trainer sei. In der Folge gab er seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt.

Letztlich war Jürgen Klopp sieben Jahre Trainer von Borussia Dortmund – nicht, weil das Umfeld so geduldig war, sondern weil er so lange ständig Erfolg hatte!

Auch auf Schalke bereiteten die Finanzen in der jüngeren Vergangenheit Sorgen. Trotzdem schafften es die Blauen, weiterhin stets um die Europapokalplätze mitzuspielen. Schalke erlebt gerade die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte seit Gründung der Bundesliga. In den elf Spielzeiten seit 2004/2005 kam Schalke achtmal unter die ersten vier. Unter Fred Rutten wurde man 2009 Achter und die vergangene Saison unter Jens Keller und Roberto Di Matteo wurde als Katastrophe angesehen – trotzdem qualifizierte sich Schalke mit Di Matteos sechstem Rang immer noch für die Europa League. Lediglich in der Saison 2010/2011 waren die Blauen von den Europacup-Plätzen weit entfernt und beendeten die Spielzeit auf Platz 14. Dafür gewann man in dieser Saison den DFB-Pokal und erreichte das Halbfinale der Champions League.

Die Erwartungshaltung auf Schalke ist somit letztlich der eigenen erfolgreichen Arbeit geschuldet. Das mag für André Breitenreiter, der bei der Forderung nach Geduld für sich und sein Tun wirbt, großen Druck bedeuten. Und ja, Zufriedenheit ist nicht ausschließlich ergebnisabhängig, begeistert die Spielweise, stimmt das Gefühl, gibt es auch nach nicht gewonnenen Spielen Applaus. Aber Apelle an Geduld reichen nicht, will man erklären, wieso beispielsweise ein sechster Tabellenplatz okay sein soll, wenn ein solcher unter einem anderen Trainer als furchtbar erachtet wurde. Geduld gibt es im Profifußball nur, solange Hoffnung auf ein besseres Weiteres besteht.

Auf Schalke wie in Dortmund, wie überall.



Foto: Thomas Rodenbücher



37 Kommentare zu “Der Blaue Mythos von der Gelben Geduld”

  1. mika sagt:

    Top, Torsten. Da schliesse ich mich voll und ganz an. Und wenn man noch den finanziellen Einsatz bzw. die Kosten in Relation zu den Ergebnissen, der Spielanlage und den Platzierungen der letzten drei Jahre betrachtet, dann verstehe ich die „Ungeduld“ der Schalker. Denn da geht es stetig abwärts….Wenn wir nicht Fährmann und so viel Glück bei diversen Spielen gehabt hätten, dann wâren wir schon in der Abstiegslotterie…und dann wuerde Herr Breitenreiter mal erleben, was Druck ist…. Man möchte doch nach fast einer Saison nur mal kleine Fortschritte sehen, ist das denn schon zu viel verlangt oder ein Zeichen Ungeduld?

  2. Teotor sagt:

    Hallo, mal wieder ein kluger Beitrag, der auch dazu führen sollte an die eigene Nase zu fassen. Wenn ich mit Anhängern anderer Vereine rede, wird Schalke bei diesen als viel erfolgreicher gesehen als in der Schalker Gemeinde. Und die Ergebnisse geben ihnen auch recht. Warum dann diese Unzufriedenheit, auch bei mir? Ich kann es nicht so recht fassen, aber mir fehlt in dieser Saison ein wenig der Lernprozess. Unsere Truppe ist jung, so dass es hier und da an Erfahrung oder Abgebrühtheit fehlt. Aber da steckt so viel drin, das wird schon. Die Leistungsschwankungen sind mir aber viel zu groß. Man sollte erwarten, das die Ausschläge in Richtung Wahnsinn geringer werden, weil mit jedem Spiel auch die Erfahrung wächst. Nur leider sieht man das nicht. So als würden aus Katastrophen-Spielen keine Lehren gezogen. Und da ist dann sicher auch der Trainer gefragt. Sein Wunsch nach Geduld klingt wie das berühmte Pfeifen im Wald. Im Rheinland würde man sagen: Die Ziege wollte immer einen langen Schwanz haben, hat aber immer noch einen kurzen. Die Liga ist eben kein Wunschkonzert. Unter dem Strich schaue ich unserer Mannschaft in dieser Saison deutlich lieber zu als in der letzten. Für CL wird es nicht reichen, EL muss ich nicht haben, aber wir nehmen es, wie es kommt.

  3. rjonathan sagt:

    Wenn man ein gutes Beispiel für Geduld suchen möchte: Manchester United in den 80igern mit Alex Ferguson. Er hatte zwar vom Start weg erst mal Erfolg (11. nach Übernahme auf 20. Platz und in erster ganzer Saison 2.). Aber obwohl die Ansprüche im Verein waren, Titel zu gewinnnen, hat man ihm Zeit gelassen – obwohl er in der dritten und vierten Saison nur 11. und 13. (wobei er in letzterer den FA Cup gewann) wurde. Erst danach ging es wieder Aufwärts (6., 2.). Die erste Meisterschaft gab es 1992 – 6,5 Jahre nach dem Engagement von Ferguson.

    Auf Schalke hätte er den 11. Platz in der dritten Saison nie und nimmer überlebt, geschweige denn, die vierte Saison (wo es aber natürlich auch einige Unruhe bei den Fans gab).

  4. AlphaRho sagt:

    >>Letztlich war Jürgen Klopp sieben Jahre Trainer von Borussia Dortmund – nicht, weil das Umfeld so geduldig war, sondern weil er so lange ständig Erfolg hatte!<<

    die ersten beiden jahre waren ganz entscheidend, da wurde viel auf den weg gebracht. wenn j.klopp in diesen ersten beiden jahren nur rumpelfussball haette spielen lassen und die saison mit einer platzierung im niemandsland der tabelle geendet waere, dann haette man sich vielleicht auch in dortmund einen neuen coach gesucht.
    insofern kann man sagen, dass er sich diese geduld verdient hat, indem er die mannschaft voran gebracht hat. kluge neuverpflichtungen und "ausmisten" des kaders, gute nachwuchsarbeit und integration junger spieler in den kader, attraktive spielweise, hohe einsatz- und laufbereitschaft. man darf dabei auf keinen fall sein charisma unterschaetzen, mit dem er es schaffte, loyalitaet innerhalb der mannschaft (undenkbar, dass in dortmund interna ueber unzufriedenheit mit dem trainer an die oeffentlichkeit gelaengen, auf schalke allerdings schon) und der anhaenger (geschicktes marketingsprech "hochspannendes projekt", zusammen den weg gehen, wagenburgmentalitaet) herzustellen.
    manches davon kann man auch auf schalke sehen, aber es fehlt doch schon an einigem.

  5. Jod sagt:

    Danke Thorsten!
    So. Genau so argumentiere ich in meinem Umfeld seit längerer Zeit, vor allem (aber nicht nur) wenn mich Dortmundfans und Bayernzuschauern belehren!
    Danke für meine … äh … deine Worte!

  6. schalkoholiker sagt:

    Prinzipiell hast Du mit Deiner Analyse natürlich Recht Torsten. Der entscheidende Satz ist m.E. der, in dem Du die Zufriedenheit in Relation zu der Erwartungshaltung stellst. Und genau da scheiden sich – wie immer – die Geister.
    Meine Erwartungshaltung ist schon lange kein dominanter Gewinn der Meisterschaft mehr. Bei nahezu jedem Neu-Trainerantritt wünsche ich mir nur noch, dass es Spaß machen möge, regelmäßig ein Spiel der Schalker zu verfolgen. Und der Spaß fängt bei mir nicht bei 80 % Ballbesitz an, sondern damit, dass ich bei der Mannschaft einen Geist wahrnehme, der Leidenschaft, Herzblut und Erfolgswillen beinhaltet. Genau das hatte ich mir von Andre Breitenreiter erhofft und ich bin immer noch der Überzeugung, dass dies keine übersteigerte Erwartungshaltung ist. Außerdem bin ich sicher, dass es für diese mentale Einstellung keiner langen Übergangsphase (wie sie z.B. für das Einstudieren komplexer Taktikvarianten erforderlich ist) bedarf.
    Diese Einstellung unserer Jungs hätte ich in dieser Saison gern gespürt und gesehen. Das machbare Auftaktprogramm in der BuLi war wie gemacht dafür und ich habe auch nicht vergessen, dass es anfänglich ganz gute Tendenzen in die richtige Richtung gab. Mittlerweile ist leider der Druck wieder aus dem Kessel und wir müssen versuchen, uns über drei unverdiente Punkte gegen Gladbach zu freuen. Mir gelingt das nicht.

  7. Frank aus Rheinhessen sagt:

    Danke für die erhellende Sicht, Torsten. Meine persönliche ist dadurch
    korrigiert, denn ich bin dem „Geduld haben wie bei den Nachbarn“ auch aufgesessen.

    Ich frage mich allerdings immer wieder, wie es kommt, dass bei uns
    die „Abnutzungserscheinungen“ schneller eintreten. Ist die Unruhe auf Schalke, durch wen auch immer initiiert, Grund dafür? Werden die Angestellten des Vereins, sprich Spieler, bei uns über die Maßen
    verwöhnt oder reden zu viele verschiedene Interessengruppen rein?
    Warum ist das möglich? Sollten wir eine Analyse des Gelsenwassers
    machen, ob darüber irgendwo bei der Mannschaft diese „kampflos Ergeben
    Haltung“ einsickert?

    Man hat den Eindruck, wenn der neue Trainer antritt, dass er die Königslösung darstellt, um dann 1-1/2 Jahre später genau diesen wieder in Frage zu stellen. Wurschtelt da jeder für sich nach der Einstellung und dem Vorabfeiern des Trainers oder trifft man sich regelmäßig und kommunikativ mit dem Sportvorstand und den mitentscheidenden Gremien?

    Kauft Schalke nur Spieler die gerade mal am Markt sind und nicht zu teuer, ohne darauf zu achten, ob der Spieler in das angepeilte System oder das Mannschaftsgefüge passt? Wer scoutet und wo sind wir da überhaupt tätig?
    Die Verpflichtung von Christian Heidel könnte gerade beim Scouting neue Wege bringen, denn Mainz holte und holt oft Spieler, die kaum einer auf dem Schirm hat. Vergleichbar mit Mainz kann oder wird das nicht ablaufen können, da unterschiedliche Ansprüche und Möglichkeiten bestehen. In Mainz konnte er Verträge begrenzt auf kürzere Zeiträume machen oder Leihen durchführen, die den Etat nicht über Gebühr und mittelfristig belasten. Schwer vorstellbar, dass das 1:1 auf Schalke übertragbar ist. Aber das Scouting ist schon verbesserungswürdig meiner Meinung nach.
    Sehr gute vorhandene Jugendarbeit auf Schalke muss trotzdem mit fertigen Spielern ergänzt werden, da ist sehr gutes Scouting ein
    wichtiger Bestandteil zum Aufbau einer harmonierenden und erfolgsorientierten Mannschaft. Konkurrenz innerhalb der Mannschaft ist bei bequemeren oder sich selbst überschätzenden Charakteren nicht von
    Nachteil.

    Das in der Presse zu lesen ist, dass man angeblich schon nach einem neuen Trainer Ausschau hält, hilft aktuell rein gar nicht. Ob das nun wieder interne Lecks oder Spekulation der Presse ist, wer weiß das schon. Weinzierl, Schmidt aus Mainz hat abgesagt, Favre sind schon im
    öffentlichen Gerede. Ich hoffe inständig auf einen versöhnlichen Abschluss der Saison. Lieber EL als gar nicht international.

  8. Bankdrücker sagt:

    Mein Problem ist ja inzwischen, dass ich zu Beginn dachte, mit Breitenreiter würde etwas entstehen. Eine motivierte Mannschaft, die füreinander kämpft und Schritt für Schritt spielerisch dazulernt. Alles symbolisiert durch den Mannschaftskreis nach Spielende und die anfängliche Erfolge.
    Nun denke ich eher, Breitenreiter hat das Standing in der Mannschaft verloren und ihm glaubt keiner mehr so richtig. Beweisen kann man das nie, aber allein die Tatsache, dass er nun die Mannschaft kritisiert spricht m.E.n. für sich.
    Die Dortmunder sind in Sachen Geduld keinen Deut besser oder schlechter. Danke für den Beitrag, Torsten. Er spricht mir aus der Seele.

  9. Werner04 sagt:

    Danke Torsten für die wiederholt vorgetragene gute Analyse bzgl. der Nachbarn Geduld. In diesem Zusammenhang ist auch die andere Borussia zu nennen, die ja bei Amtsübernahme durch L.Favre auch sportlich so richtig am Allerwertesten war. Dank Schalker Schützenhilfe beim ersten Spiel und einer knapp gewonnenen Relegation konnte man dann jedes Jahr eine tabellarische Verbesserung bzw. Gleichstand herstellen.

    Auch wir haben uns in diesem Jahr eine Verbesserung gewünscht. Ganz offiziell durch HH ausgegeben, sollte das Auftreten der Mannschaft besser werden. Die Endplatzierung sollte dabei egal sein – so hieß es offiziell.

    Leider scheint man das ausgegebene Saisonziel der besseren Spielkultur mittlerweile wieder vergessen zu haben. Und so sehen wir leider wieder eine zu oft ratlose und daher phlegmatisch anmutende Truppe auf dem Platz.

  10. Detlef sagt:

    Danke für die Darstellung der Geduld der Lüdenscheider.
    Wenn man von unten kommt, dann ist es leicht Geduld zu zeigen. Schalke aber steht, ob man will oder nicht, unter Druck international spielen zu müssen, selbst wenn das nicht gesagt wird. Quasi jeder erwartet das.

    Und so wird ein Trainer nach dem anderen geholt, um diesem Ziel hinterher zu laufen. Aufbau in Ruhe? Fehlanzeige. Mindestens seit Magaths Abgang gab es nur Zwischenlösungen, die niemals ein Konzept entwickeln und durchsetzen konnten.

    Wahrscheinlich wird auch Breitenreiter nur ein weiterer Durchgangstrainer sein, zumindest dann wenn die nicht ausgesprochenen Ziele nicht erreicht werden.

    Insgesamt sehe ich die Mannschaft übrigens nicht ganz so schlecht wie viele andere. Klar gibt es unerklärliche, und unentschuldbare „Leistungen“, aber im Großen und Ganzen sieht das gar nicht so shlecht aus. Interessant wäre die Weiterentwicklung des Kaders. Und da hoffe ich auf Heidel.

  11. Hans Günnewigk sagt:

    Danke Torsten für Deine Kommentar und Analysen. Für mich das Beste, was es über unseren Verein im Internet zu lesen gibt. Grund genug für meinen ersten Kommentar im Internet.
    Woher die ganze Aufregung um Schalke kommt, ist mir ein Rätsel. Die Anhänger alleine sind es wohl kaum, wenn man die sachlichen Kommentare auf Deiner Seite verfolgt.
    Was die aktuelle Situation betrifft, ist die Saison für mich gelaufen. Ich werde mir kein Spiel mehr anschauen, nicht in der Arena und auch nicht im TV. Ohne Fährmann würden wir wahrscheinlich gegen den Abstieg spielen. Selbst gegen durchschnittliche Mannschaften wie Stuttgart, Frankfurt, Bremen, Köln oder Ingolstadt sahen wir (ganz) schlecht aus. Die Qualität von der die Mannschaft immer spricht, müssen die einzelnen Spieler wohl an der Höhe ihres Gehaltes messen. Die Leistung/das Leistungsvermögen auf dem Platz ist es ja wohl kaum. Ich für meinen Teil habe keine Lust mehr auf den Alibifußball von Leuten wie Aogo, Neustädter, diSanto, Sam und Co. Breitenreiter überzeugt leider auch nicht. Ist das jetzt Ungeduld oder eine zu hohe Erwartungshaltung meinerseits? Ich denke, nein. Leid tun mit Spieler wie Sane, Meyer, Goretzka, Geiss etc.. Wenn sich nicht bald was ändert, kann es für die auch nur heißen – schnell weg. So, jetzt habe ich mir den königsblauen Frust von der Seele geschrieben. Hoffe Heidel kriegt den Laden in den Griff. Glück auf.

  12. dergucker sagt:

    Was bitte haben die Grottenspiele mit Geduld zu tun.
    Wenn eine Mannschaft auf Platz 4 stehend zu einer MANNSCHAFT! fährt
    die im Mittelfeld steht und solch eine Leistung abruft ist das mehr als
    Arm.Es gibt außer Hannover keine Mannschaft die sich so jämmerlich als
    Einheit Präsentiert.
    Wir sind spitze im Kohle verbrennen.
    Wir zahlen top Gehälter für Bundesliga Mittelmaß u Bullshitbingo nach fast
    jedem Spiel.
    Nach jedem Gurkenspiel wird Besserung gelobt .
    Natürlich hauen die jungen ab.Wer etwas in der Rübe tut sich das ganze so kurz
    wie nötig an.
    An den gelben beneide ich gar nichts.Sie haben halt von oben angefangen mehr
    Sachverstand im Verein.(außer ,noch haben wir den geilsten u19 Trainer des Universums).
    Sollte diese Quelle versiegen ,dann gute Nacht .Man stelle sich die Mannschaft ohne Eigengewächse
    vor.(Draxler gestern für mich bester Spieler der Wölfe gestern gegen Real).
    HR.Breitenreiter ,außer Fährmann ist keiner gesetzt.Sie für mich auch nicht mehr.Vollmundig viel
    verkündet und nichts aber auch gar hat er bewirkt.
    Fast Woche für Woche schreiben wir hier über die gleichen Probleme und das seit Jahren.
    So Gott will gewinnen wir am Sonntag ,wenn er den Zeit hat mitzuspielen ,wie gegen Gladbach.
    Dann kann man ja wieder in den Ruhemodus .Schalke gute Nacht.

  13. crisscross04 sagt:

    Auf den Punkt gebracht, Torsten. Dank dir!

    @Hans Günnewigk: „Woher die ganze Aufregung um Schalke kommt, ist mir ein Rätsel. Die Anhänger alleine sind es wohl kaum, wenn man die sachlichen Kommentare auf Deiner Seite verfolgt.“

    Ich glaube, ohne mich allzu weit aus dem Fenster zu lehnen, stellen die sachlichen Kommentare hier im Blog doch wohl eher die Ausnahme in der breiten Masse dar. ;-)

    Die meisten Aussagen im WWW und in den Eckkneipen dieser Welt gehen doch eher in eine andere Richtung. Viele Fans haben einfach die Schnauze voll!

    Und weil dem so ist, springen die Medien auch auf diesen Zug auf. Es ist sehr bedenklich, dass die Presse uns gerade in eine ähnliche Konstellationen wie unter Keller bzw. Di Matteo hineinmanövriert. Oder waren es gar Insider?!? Keine Ahnung – es nervt nur gewaltig. Es werden jetzt schon wieder so viele Trainernamen gehandelt, dass ich schon gar nicht mehr weiß, welcher Trainername gerade aktuell der am heißesten gehandelte ist. Das ist bei keinem anderen Verein in Deutschland der Fall. Bei allen anderen Vereinen wird erst über die Kündigung spekuliert bzw. berichtet und dann über die Nachfolger. Bei uns scheint es diese Gesetzmäßigkeit nicht mehr zu geben. Aktuell war der Anfang die unsägliche Berichterstattung von DgS. Danach war gefühlt „Polen wieder offen“. Da braucht nur ein Trainer ein wenig Erfolg zu haben und schon wird er bei uns gehandelt. Ich befürchte, selbst wenn AB unerwartet doch noch die CL erreicht, wird er trotzdem permanent infrage gestellt werden. Das sind schon wieder „Kellerische“ Verhältnisse. Da fällt mir ein, was ist eigentlich mit Pál Dárdai. Warum wurde der eigentlich bisher von der Presse so sträflich vernachlässigt? Ich glaube, ich sollte der Presse mal einen Tipp geben. Oh man, wenn es nicht so bitter wäre… Kann man das bitte vielleicht einmal abstellen. Wie soll so Ruhe und Geduld in den Verein kommen?!

    Offtopic:
    Gestern bei den Wölfen war zu sehen, was möglich ist, wenn man einen Willen hat und die taktische Marschroute eines Trainers strickt befolgt. Das hat echt Spaß gemacht, obwohl ich nun wirklich kein Wölfe-Fan bin. Und Julian hat wohl eines seiner besten Spiele ever abgeliefert. Und ich war sogar wieder ein wenig stolz, dass er bei uns groß geworden ist. Aber OK, die Gefühlsduselei vergeht auch wieder. ;-)

  14. leoluca sagt:

    @crisscross04

    Ich fand Julians Spiel gestern ebenfalls großartig: feine Balltechnik, klasse Übersicht, genaue und schnelle Pässe, guter Zug zum Tor. Einfach intelligent.

    Ein Jammer, dass wir ihn nicht wenigstens noch ein, zwei Jahre halten konnten. Er wäre jetzt der Führungsspieler, den diese Mannschaft dringend braucht. Unter diese Erwartungshaltung bin ich nicht bereit zu gehen.

  15. polarfuchs sagt:

    Einfach mal ein paar Gedankenspiele von mir, keine Verschwörungstheorie, keine Spekulationen.
    Könnte es sein das Spieler uns verlassen weil sie es nicht mehr aushalten mit Kollegen zu arbeiten die Dienst nach Vorschrift machen? Jones zum Beispiel, ein Kämpfer vor dem Herrn. Da gab es doch einige Male was. Das letzte Mal bei Keller. Da hat er sich über Larifarifussball beschwert. Dann saß er auf der Tribüne. Höger, nicht gerade ein Filigrantechniker, als Kämpfer aber äusserst wertvoll. Draxler, der Trainer wollte ihn unbedingt halten, erklärte ihn zu seinem besten Mann. Trotzdem ging er, einige andere auch. Ist wie gesagt nur ein Gedankenspiel von mir, vielleicht beschäftige ich mich zu sehr mit meinem Verein und seh schon weisse Mäuse.
    Zu der von den Medien angeheizten Trainerdiskussion. Wer sich ein bisschen mit C. Heidel beschäftigt wird ob dieser medialen Abenteuer nur schmunzeln. Ich halte eine dicke Wette das all die genannten in seinen Überlegungen nicht die geringste Rolle spielen. Wenn ein neuer Trainer dann zaubert er einen aus dem Hut das alle dicke Backen machen.
    So jetzt warten wir auf`s Derby. Glück auf.

  16. westecke sagt:

    Mann, mann, mann die Hackfresse Klopp auf dieser Seite ist nur schwer zu ertragen :-)

  17. Grieche sagt:

    @leoluca:

    100% Zustimmung: tolles Spiel gestern von Julian. So einen braucht unsere Mannschaft.

  18. Ruhrie sagt:

    @ Hans Günnewigk: Absolute Zustimmung, was Aogo, Neustädter, Sam etc. angeht!
    Wenn Herr Breitenreiter hätte etwas ändern wollen, hätte er genau diese vorgenannten Spieler nicht mehr regelmäßig aufstellen dürfen. Denn sie haben bereits in der letzten Saison oft aufreizend lustlos gekickt und letztlich die „Fan-Wut“ verursacht! Es war und ist eine Unverschämtheit, was sie auf dem Platz häufig (nicht) anbieten! Und dann wundert sich Herr Breitenreiter tatsächlich, dass immer wieder derart blutlos agiert wird?? Oder, dass die Fans wieder sauer und/oder – um es mit seine Worten zu sagen – „ungeduldig“ werden?? Ich habe ihn (auch emotional) für intelligenter gehalten… Andre Breitenreiter hat mich auf der ganzen Linie enttäuscht! Es liegt nicht an den Jungen(angeblich „unerfahrenen“ Spielern wie Goretzka, Geis, Meyer oder Sané) sondern an den „alten“ Etablierten, dass es bergab geht. Sie brauchen Jemanden der sie in schlechten Situationen moralisch unterstützt, einen Fels in der Brandung und keine abgeknickten Strohhalme! Als AB in einigen Spielen dann auch noch S. Sam einwechselte, ist mir fast der Kragen geplatzt! Seitdem habe ich komplett den Glauben an diesen Trainer verloren.
    AB überschätzt sich und seinen Einfluss auf diese Leute maßlos! Die haben sich nicht geändert, nur weil er ihnen liebevoll den Kopf tätschelt und den „Hintern“ pudert! Und ich ´glaube, dass das auch für Unmut und Unzufriedenheit innerhalb des (jungen) Kaders sorgt. Da kann man „Spieler-Kreise“ noch und nöcher bilden.
    Ich habe diese Saison eh abgeschrieben! Ich hoffe, dass C. Heidel das 2016/17 in den Griff kriegt. Wenn er es nicht schafft, dann schafft es wahrscheinlich keiner mehr!
    Sollte AB jetzt nicht dem Nachwuchs wie Reese, Friedrich und Kehrer eine Chance geben, ist ihm nicht mehr zu helfen. So schlecht wie z. B. Neustädter, di Santo und Aogo können die es allemal…! Ich wette darauf, die präsentieren sich zumindest wesentlich engagierter!

    @ Torsten. Vielen Dank für den treffenden Kommentar!

  19. libuda67 sagt:

    Deine Einschätzung ist zutreffend! Die Kommentare ebenfalls. Da brauche ich nichts wiederholen. Der fähige Trainer wird am Sonntag wieder den schlechtesten Innenverteidiger der Bundesliga aufstellen. Das sagt über seine Fähigkeiten und Urteilsvermögen alles. Da ändert sich auch mit Geduld nichts…

  20. Torsten sagt:

    Ich habe gestern den „Bohndesliga“-Podcast zum letzten Spieltag gehört. Im Teil zu Mainz 05 wird gesagt, wie gut diese Mannschaft zusammengestellt wäre, dass man bei deren Spiele stets merken würde, dass die die richtige Einstellung hätten, dass die Bock haben. Dass diese Mannschaft Spaß machen würde. „Auch Christian Clemens“ sei so ein Spieler.

    Und da wurde mir klar, dass das ein gutes Beispiel ist. Clemens wurde auch bei uns der Bock am Fußball abtrainiert. Hier mal eine Halbzeit, da mal 15 Minuten, und wenn das dann nicht herausragend war, saß er danach wieder auf der Bank. So, wie es auch bei Barnetta lief, der quasi nie auf seiner damals besten Position (links vorne) auflaufen durfte.

    In Mainz darf Clemens wieder. Und hat wieder Bock. Und da gehört er zu den wichtigen Spielern einer Mannschaft, die besseren Fußball liefert als Schalke 04. Da hat er schon nun schon 6 Treffer erzielt und 5 Tore vorgelegt; Zahlen, mit denen er sich mit jedem Schalker Spieler vergleichen kann.

  21. leoluca sagt:

    @Torsten.
    Ein kluger Einwurf zu Christian Clemens (und Tranquilo Barnetta), auch, weil man diese Beispiele verallgemeinern kann. Die Namensliste derer, denen man die Lust am Spiel und ihre besondere Qualität vergällt hat, wäre lang, würde man eine für Schalke erstellen.

    Und eben diese Leidenschaft, diesen Spaß am Mannschaftsspiel, haben Klopp und Tuchel ihren Mannschaft in der Regel vermittelt.

    Wenn Horst Heldt vor einer Woche im „Doppelpass“ beklagt, Julian Draxler hätte man vor einem Jahr nicht halten können, weil er Schalke unbedingt verlassen und eine neue Herausforderung suchen wollte, dann zerfließt er zwar in angeblich blauweißem Selbstmitleid, aber ohne ein Sätzchen Selbstzweifel und Eigenkritik. Warum fühlte Draxler sich auf Schalke nicht mehr wohl? Warum zog er selbst die Radkappen vor, anstatt noch ein, zwei Jahre auf die Premier League zu warten?

  22. BlueNote sagt:

    Dieses Interview macht mich sprachlos. Wie kann sich dieser arrogante Selbstdarsteller am Tag vor dem Derby zu solchen Aussagen hinreißen lassen und öffentlich den Trainer so schwächen? http://www.derwesten.de/sport/.....16772.html

    Das ist in meiner Wahrnehmung erstens schäbig, zweitens saudumm und drittens vereinsschädigendes Verhalten.

    Er fordert zuerst Wiedergutmachung für Ingolstadt ein, um dann zwei Fragen später ganz deutlich zu sagen, dass er auf Heidels Händchen vertraut in Personalfragen und somit unverschämt unverblümt zum Ausdruck bringt, dass Heidel bald einen anderen Trainer installieren wird.

    Wer jetzt nicht wach wird und immer noch denkt, dass dieser Verein satzungsgemäß vom Vorstand geführt wird, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Ich bin fassungslos! Billigster Wahlkampfschund ist das. Pfui!

  23. BlueNote sagt:

    Noch ein Nachtrag zum o.g. Interview: Laut Schlachter steht die Verlängerung des Gazprom-Deals kurz vor der Unterschrift. Mir ist schlecht!

  24. Chris sagt:

    Guter Beitrag Torsten! Er zeigt Wirkung bis hin zum Spiegel Online, der dich zitiert. http://www.spiegel.de/sport/fu.....86100.html

  25. leoluca sagt:

    Die vielen selbstgefälligen Sätze sind wirklich peinlich. Der Gutsherr aus der ostwestfälischen Provinz, der auch im Ruhrgebiet regiert. Bin mir nicht sicher, ob gerade das nicht viele Schalker gut finden. Der „geilste Club der Welt“ eben.

    Dass Tönnies sich um Christian Heidel als neuen Manager bemüht hat und ihm das zu betonen wichtig ist, kann man ihm jedoch nicht wirklich zum Vorwurf machen. Mal abgesehen davon, dass diese Entscheidung tatsächlich eine der besten der vergangenen Jahre ist.

  26. mika sagt:

    Reviersport: …erinnert doch stark an Charlie Chaplins „Der grosse Diktator“, bei er in einer Szene mit der Welkugel tanzt….. :o)

    http://www.reviersport.de/3278.....ltras.html

    http://www.swp.de/ulm/nachrich.....08,3552935

  27. Ruhrie sagt:

    @ Blue Note: Den Trainer schwächen? Das brauchte Tönnies gar nicht mehr. Das hat Herr Breitenreiter bereits mehrfach selbst ganz prima hingekriegt, in dem er wiederholt die „beleidigte Leberwurst“ gespielt hat… „HIER tritt man ja immer gegen das Team und den Trainer“ etc. etc.. Wenn man beginnt die Fans zu „beschimpfen“, ist das ein Zeichen von Schwäche und meist das Ende des Trainers! Das geht gar nicht!Diese Art Wurst mag Tönnies bestimmt auch nicht…
    Wie dem auch sei: Über CT kann man trefflich streiten. Er ist ein schwieriger Charakter. Ich hoffe sehr, dass C. Heidel der erste ist, der sich wirklich gegen ihn durchsetzen kann.
    Herr Breitenreiter hingegen hat sehr viel Zuspruch und Geduld seitens der Fans für sich in Anspruch nehmen dürfen. Zudem ist in seinem Gehalt – das nicht niedrig sein dürfte – auch so etwas wie „Schmerzensgeld“ enthalten. Aber mit einem 80 Mill.Kader keinen internationalen Platz zu erreichen, ist schon sehr mager. Da muss mehr kommen!
    Jens Keller hat an Druck – weiß Gott mehr – aushalten müssen!! Aber er hat in beiden Spielzeiten mit der Mannschaft einen CL-League Platz erreicht! Und das mit teilweise 12 (!!!) verletzten Spielern. Und im Gegensatz zu AB, hat er zumindest offensiv spielen lassen und nicht EINEN beleidigten Spruch von sich gegeben. Auch „Bonusspiele“ gab es unter ihm nicht! Ich mochte Jens Keller sehr… aber es fehlte ihm innerhalb der Mannschaft wohl an Autorität und er hatte daher sowohl auf Schalke als auch in der Presse kein gutes Standing. Aber das ist Geschichte…und das wird Herr Breitenreiter bald auch sein.

  28. BlueNote sagt:

    @Ruhrie: Ein seltsamer Ansatz ist das von dir, Tönnies medialen Aussetzer, der ausschließlich der eigenen Positionierung bei der kommenden JHV diente, damit zu rechtfertigen, dass es Breitenreiter nicht anders verdient hätte, weil er ja auch schon mal unglücklich in den Medien aussah.

    Du ignorierst damit drei Dinge:

    1. Wenn ein AR-Vorsitzender öffentlich aus niedrigen Beweggründen heraus den weiteren Verbleib des Trainers unverblümt negiert, so liefert er der Mannschaft ein treffliches Alibi für weitere schlechte oder instabile Leistungen in den kommenden Spielen.

    2. Es ist nicht Aufgabe eines AR-Vorsitzenden, derartige Interviews zu geben. Vorstand Kommunikation ist immer noch Horst Heldt. CT nutzt hier die Situation der lahmen Ente Heldt schamlos aus, um sich als unverzichtbarer Macher kurz vor der anstehenden Wiederwahl in den AR zu positionieren. und Heidel kann sich im Moment noch nicht dagegen wehren.

    Tönnies oligarchenhaftes Verhalten ist und bleibt widerlich und unanständig, egal welches sportliche Fazit Du oder andere „Fans“ beim Thema Trainer ziehen.

  29. Ruhrie sagt:

    @ BlueNote: Ich habe nicht gesagt, dass er es verdient hat. Ich weiß auch nicht, warum du so beleidigt reagierst und das dort hineininterpretierst. Ich sage lediglich, dass er sich selbst demontiert, indem er gegen die Fans „tritt“. Diese „Fans“ haben sich nach dem Ingolstadt-Spiel zu Recht ziemlich aufgeregt. Und es gehört sich auch nicht, wenn der Trainer dann beleidigt reagiert und nachtritt. Denn diese Leute sind sein eigentlicher „Brötchengeber“!
    Das stellte sogar Rüdiger Abramczik fest. Die fahren zu jedem Spiel und unterstützen die Mannschaft. Warum nach jedem Spiel dieses Entschuldigungskonzert?? Und ich rechtfertige das Verhalten von CT damit auch nicht. Er ist ein ungehobelter Klotz und ein Selbstdarsteller!
    Ich fand das Spiel, das man mit Jens Keller damals getrieben hat unschön. Auf ihn wurde von allen Seiten eingedroschen und das fanden offenbar alle ok. Allen voran die Presse. Und nach dessen Entlassung reagierte diese dann total verlogen und verurteilte seine Entlassung. Das war widerlich! ER hat mir wirklich leidgetan.

  30. Ruhrie sagt:

    Sorry: „Rüdiger Abramczik stellte fest, dass sich die Mannschaft nicht erkennbar weiter entwickelt hat“, sollte es es heißen. Dieser Zusatz fehlte in meinem Kommentar gerade.

  31. Blues sagt:

    @Ruhrie: Sei dir sicher, ich war und bin nicht beleidigt. Du hattest nichts geschrieben, was gegen mich persönlich gerichtet war. Alles ok also. Mir geht es hier lediglich um einen regen argumentativen Austausch, der natürlich auch schonmal emotional ausfallen kann.
    Bez. Keller bin ich auch bei Dir. Das Spiel gegen ihn war äußerst unschön. Und nun droht Breitenreiter Ähnliches. Auch wenn er ungeschickt kommuniziert hat, hat er sowas nicht verdient. Mehr wollte ich garnicht zum Ausdruck bringen. Wir können alle nur hoffen, dass mit Heidel mehr PR-Sachverstand und Kommunikationstalent einkehrt und diese Alleingänge von CT endlich aufhören.

  32. blues sagt:

    @Ruhrie
    the real „blues“ schreibt hier gar nichts; aber scheinbar kann hier jeder in Namen eines anderen kommentieren, wenn ihm danach ist;@jemand bingt vermutlich nur seine vielen Nicknames durcheinander;

  33. blues sagt:

    @Ruhrie
    Keep Cool, die Defizite von und mit Breitenreiter werden zügig erledigt. Die Schalker Kurve hatte zusammen mit der Presse, den Titel „Jugendtrainer“ schnell an Keller vergeben, sonst hätte ihn sicher Breitenreiter gekriegt, der vor wenigen (5?) Jahren noch eine Provinz- D-Jugend trainierte. Folgt man dem Skyreporter, so war Breitenreiter dem Schlachter sein Mann…

  34. rjonathan sagt:

    @Ruhrie
    1. Die Sprüche nach dem Ingolstadt-Spiel waren glaube ich nicht an die Fans sondern an die Medien gerichtet.
    2. Aber auch wenn das nicht so wäre: das Verbot, die Fans zu kritisieren, finde ich falsch. Ist doch schon lustig, dass du von Heidel erhoffst, er möge seinen Vorgesetzten Tönnies in die Schranken weisen, aber gegen Breitnreiter ins Feld führst, die Fans seien seine „eigentlichen Brötchengeber“ und damit unantastbar.

    @blues
    Ich fände es ja nicht schlecht, mit einem jungen, lernenden Trainer zusammen zu wachsen. Leider gibt das Umfeld das auf Schalke nicht her…

  35. blues sagt:

    @rjonathan

    „mit einem jungen, lernenden Trainer zusammen zu wachsen“

    Keller versucht das jetzt bei euch. Das macht für mich aber auch die Ausgangssituation und das Kommerzniveau deutlich, wo sowas noch (erfolgreich) möglich sein könnte. Finde ich eine kluge Entscheidung von Keller; mehr ist letztendlich auch nicht drin. Gilt auch für AB. ;-)

  36. Ney sagt:

    Vielleicht könnte BlueNote sich freundlicherweise entscheiden, welchen Nick er/sie hier benutzt, und verzichtet darauf einen zu benutzen, den schon wer anders verwendet. Das doppelte Durcheinander ist mittlerweile etwas anstrengend, nichts für ungut.

  37. BlueNote sagt:

    @Ney und blues: Sorry für das unabsichtliche Durcheinander. Es ist dem Umstand geschuldet, dass ich den Nick „Blues“, mit großem „B“, in anderen Foren seit Jahren benutze und hier gelegentlich reflexhaft den selben Namen verwende. Mea culpa. Ich gelobe Besserung.

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