Kein Unfall, kein Pech: Leverkusen siegte verdient

Schalke verliert sein Heimspiel gegen Leverkusen mit 2:3. Eine bespielhafte Niederlage eines Teams, dem es an taktischer und psychischer Stabilität fehlt, gegen einen Gegner, der an sich glaubt und die Mittel hat.

Ja, Schalkes Leistung in der ersten Halbzeit hat Spaß gemacht, und in der zweiten Hälfte ging es flott. Trotzdem ist es falsch, dieses Spiel auf „Eine Halbzeit alles super -> 6 Minuten Tiefschlaf, Fährmanns Fehler -> verloren“ zu reduzieren. Erstens war schon in der ersten Halbzeit nicht alles super. Zweitens lief das Spiel ab Anstoß der zweiten Halbzeit komplett anders und die ganze Mannschaft kollabierte. Und drittens unterschlägt diese Zusammenfassung, dass Leverkusen dieses Spiel mit veränderter Herangehensweise und mehr Können aktiv herumriss.

Schalkes starke Halbzeit

Schalke begann das Spiel gut eingestellt. Eric Maxim Choupo-Moting und Leroy Sané waren Schalkes Schlüsselspieler. Sie waren variabel anspielbar, mal hinter der Mittellinie, mal in die Tiefe startend, dann wieder ins Zentrum rückend. Leverkusen bekam das zunächst nicht in den Griff. Schalke spielte schnörkellos und schnell, so wie Fans es sich wünschen.
Trotz der Dominanz kam Schalke aber zu vergleichsweise wenig klaren Torchancen. Ärgerlich, wie schwach Klaas-Jan Huntelaar den Strafstoß vergab. Choupo-Motings Torschuss zum 1:0 wurde glücklich abgefälscht. Der Spielzug zum 2:0 war der einzige der vielen Angriffe, der auch zu einem guten Abschluss führte. Gemessen an der Feldüberlegenheit war das verdammt wenig – letztlich zu wenig.

Leverkusens Rausch, Schalkes Kollaps

Denn mit Wiederanpfiff nach der Pause lief das Spiel in die andere Richtung. Ja, Ralf Fährmann hatte einen gebrauchten Tag. Nicht nur der kuriose Ausgleich ging auf seine Kappe. Schon vor dem Anschlusstreffer warf er den Ball zu kurz ab, schenkte ihn Leverkusen, während seine Mitspieler in der Vorwärtsbewegung waren. Trotzdem waren es nicht alleine diese zwei Szenen, die das Spiel drehten. Leverkusen gewann mit dem ersten Pfostenschuss in der 51. Minute an Gewissheit, dass noch was möglich ist und gleichzeitig war Schalkes wachsende Unsicherheit zu greifen. Zwanzig Minuten rollte Leverkusen wieder und wieder aufs Schalker Tor zu, erspielte sich beste Chancen. Leverkusen erzwang den Sieg.

Schalke hat keinen „Fallback-Plan“. Schalke kann sich nicht zurückziehen und „sicher stehen“. Dass Schalke mit Tempo im Hurra-Stil nach vorne spielen kann, hat man in dieser Saison bereits das eine oder andere Mal gesehen. Aber sobald was nicht mehr läuft wie gewünscht, sobald ihnen irgendwie ein Bein gestellt wird, sei es taktisch oder auch nur durch Glück für den Gegner, rettet sie kein Können und keine Routine. Wie sich Schalke in dieser Phase auseinandernehmen ließ, oder wie sich Schalke nach eigener Ecke das 2:3 fing, wie man sich in der Rückwärtsbewegung übertölpeln ließ, das ist kein fehlender Wille und keine fehlende Erfahrung. Da fehlt es schlicht an Automatismen.

Schmidts Team hat sich den Sieg verdient

Das mit einem „Tiefschlaf“ abzutun, als wäre es ein Unfall, der eben passiert, wofür man aber irgendwie nichts kann, wird dem Verlauf des Spiels nicht gerecht. Dieser Erfolg war Roger Schmidts Sieg. Taktisch ergriff er zur Halbzeit die richtigen Maßnahmen. Choupo-Moting und Sané wurden fortan deutlich schneller attackiert, was Schalkes Aufbau störte und wodurch Leverkusens Pressing besser griff. Er brachte Kießling als Anspielstation in den Sturm und er stärkte mit dem Zurückziehen Kampls den Raum im defensiven Mittelfeld. Außerdem schaffte er es, seiner Mannschaft zu vermitteln, dass sie an sich glaubte – obwohl ihr in der ersten Hälfte nahezu nichts gelang. Obwohl Schalke in der ersten Hälfte klar besser war. Und obwohl sein Team 2:0 zurücklag. Das war schon eine sehr bemerkenswerte Halbzeitwirkung.

Schalke ist nicht untergegangen. Der Wille war da, zum Schluss hatte Klaas-Jan Huntelaar noch eine große Chance zum Ausgleich. Und doch hatte Schalke dem Leverkusener Sturmlauf nach der Pause nichts entgegenzusetzen; man ließ Schultern und Kopf hängen, wartete und hoffte, dass es bald vorüber sein würde. André Breitenreiter glaubte zur Halbzeit, alles würde weiterlaufen wie es begann, die geeigneten Veränderungen zu finden schien er Roger Schmidt nicht zuzutrauen. Als André Breitenreiter reagierte stand es schon 2:3. Am Ende schickte er Benni Höwedes in den Sturm, in dessen erstem Einsatz seit dem 18. Dezember. Des Trainers Wunschstürmer Franco Di Santo spielt hingegen seit Wochen keine Rolle mehr und saß gegen Leverkusen nicht mal mehr auf der Bank.



Fotos: Fuguito, Tomek Bo



47 Kommentare zu “Kein Unfall, kein Pech: Leverkusen siegte verdient”

  1. Carsten sagt:

    moinsen
    in der ersten Hälfte habe ich mir schon verwundert die Augen gerieben…. dacht oh…. wie schön, schau an es geht doch!
    in der zweiten Hälfte habe ich mir verwundert die Augen gerieben….
    dachte oh Gott… innerhalb 6 min lassen die sich so abkochen und brechen mit unterirdischer Leistung ein?
    selbst Ralle patzt! lag doch nicht an der Anwesenheit Köpkes oder?

    unglaublich wie so oft….

    ps
    mit der Einwechselung Bennes hatte ich Recht aber an de Santos Stelle würde ich auf Trainerwechsel hoffen oder meine Papiere fordern…. denn wenn mir ein IV als Mittelstürmer vorgezogen wird dann bin ich hier falsch

  2. leoluca sagt:

    Tja, als der Schalker Trainer reagierte, stand es 2:3. Damit ist die gute Analyse eines Spiels, das der gegnerische Trainer gewann, auf einen Satz gebracht.

    Dass die Verantwortlichen sich in ihrer Suche nach Erklärungen für diese denkwürdige Niederlage auf Fährmanns Fehler und einen angeblichen Tiefschlaf der Mannschaft stürzen, Breitenreiter würzt sie noch mit einem dicken Eigenlob, das spricht für sich. Wie die Mannschaft vor dem 2:3 defensiv komplett falsch stand, um diesen schneller Konter abzufangen, war für mich der bitterste Moment.

  3. Marcel04 sagt:

    Thorsten, vielen Dank fuer die sachliche Analyse. Mir faellt es in letzter Zeit zunehmend schwer bei solchen Spielen und Verhaltensmustern Sachlich zu bleiben.

  4. Rjonathan sagt:

    Ich bin jetzt auch endlich so weit, den Trainer nicht mehr im Schutz zu nehmen. Aber zunächst zwei Anmerkungen zu den insgesamt sehr treffenden Text von Torsten: zum einen meine ich, es hätte noch eine weitere Großchance in der ersten Halbzeit gewesen. Kann mich nicht erinnern was das war, aber ich weiß dass ich zu meiner Frau in der Halbzeit sagte: so weit das beste Spiel der Saison, sie könnten schon 4-0 führen. Zum anderen kann in meinen Augen der Einbruch NICHT mit dem Anpfiff von Halbzeit zwei. Schon die letzten fünf bis zehn Minuten in der ersten Halbzeit fing die Mannschaft an zu wackeln und ich war heilfroh, dass das Gegentor nicht vor der Pause kam.

    In der Pause gab Bulut ein Interview, bei dem es mir Angst und bange wurde. Man wolle die zweiten Bälle holen, war so ungefähr der präsentierte Plan für Halbzeit zwei. Und Breitenreiter fiel nach dem Spiel auch nur ein, dass man eigentlich genau so weiter machen wollte. Antizipation, dass der Gegner das vielleicht nicht zulassen wird? Fehlanzeige!! Nach etlichen Partien, in denen die Mannschaft taktisch und moralisch eingebrochen ist, fiel dem Trainer -Team nichts anderes ein als „weiter so und zweite Bälle holen“? Das ist wirklich ein Ingame-Coaching-Offenbarungseid. Und für mich genug um das Fazit zu ziehen: nicht lernfähig.

    Zu Fährmann: er versuchte mehrmals in Neuer-Manier das Spiel schnell zu machen. Sieht man sonst nie bei ihm ich glaube, das lag an Köppke. Aber selbst wenn: es sei ihm verziehen. Verloren wurde das Spiel von der Mannschaft.

    Ansonsten: Philipp Selldorf hat auf süddeutsche.de das Spiel sehr gut zusammen gefasst und auch die Perspektive von Bayer beleuchtet.

  5. andres sagt:

    Leider war es ganz genau so.
    Zur Halbzeit hab ich an AB in der PK gedacht, wo er das Spiel LEV:AUG zitierte und mich gefragt, wie er die Mannschaft auf die zu erwartende Neuausrichtung des Spiels und den zu erwartenden Gegentreffer einstellen würde…aber nichts da.
    Und dann noch Bene nach der langen Auszeit in den Sturm.
    Mir fällt nichts mehr ein

  6. leoluca sagt:

    @Rjonathan

    Buluts Kurzinterview in der Pause habe ich ähnlich, das Unheil ahnend wahrgenommen, aber erst nach der Niederlage so richtig realisiert. Die Mannschaft sollte tatsächlich einfach so weitermachen wie in Hälfte Eins, das war offenbar die Vorgabe des Trainerteams. Torsten hat das treffend mit dem Satz beschrieben: „André Breitenreiter glaubte zur Halbzeit, alles würde weiterlaufen wie es begann, die geeigneten Veränderungen zu finden schien er Roger Schmidt nicht zuzutrauen.“ – Stets selbstbewusst halt, unser Trainer.

  7. andres sagt:

    „man habe genau gewusst, dass sich in diesem Schalker Team – so gut es auch in der ersten Halbzeit aufgetreten war – jederzeit „Verunsicherung“ wecken ließe und dass dabei die Emotionen der Zuschauer eine hilfreiche Rolle haben könnten“ so Julian Brandt laut Südteutsche
    ja. ganz genau so…

  8. Detlef (Doktor_d) sagt:

    Ich tu mich mit dem verdient ehrlich gesagt etwas schwer, kann aber an der blau weißen Brille liegen. Richtig ist, dass Leverkusen mehr als die 3 Tore hätte schießen können, es gab ja allein noch 3 Alutreffer, aber auch S04 hätte in der 1. Halbzeit mehr als 2 mal treffen können.
    Wann darf endlich nicht mehr Huntelaar die Elfer schiessen? Halbhoch und unplatziert, das lernst du in der E Jugend, dass man es so nicht macht.

    Das dann ausgerechnet Ralf Fährmann eineihalb Tore auf seine Kappe nehmen muss ist besonders bitter. Er ist doch der konstanteste aller Schalker Spieler. Ihm daraus eine Vorwurf machen? Ich bestimmt nicht.

    Ich habe andere extrem schlecht in HZ 2 gesehen. Caicara zum Beispiel, oder die beiden 6er.

    Trainer: Warum braucht André Breitenreiter bis zur 69. Minuten um zu wechseln. Jeder hat doch weit vorher gesehen, dass es in die Hose geht.
    Selbst nach den 3 Toren, die er auf der Bank sitzend verarbeitet hat, dauert es noch mehr als 10 Minuten bis zum 1. Wechsel. Zu lange.
    Plan B? Nicht vorhanden. Ebenso die Automatismen, wie Torsten auch schreibt. Ein Tor nach eigener Ecke kassieren.

    Der Punkt auf die i war die Einwechslung von Bene Höwedes als Stürmer. Warum das? Wer soll denn die Flanken schlagen um seine Kopfballstärke zur Geltung zu bringen?

    Zur Halbzeit meinte mein Sitznachbar: „Da ist noch gar nix entschieden. Leverkusen ist immer für 3 Tore gut.“

    Übrigens der Herr Schmidt war auch mal Trainer in Paderborn, daran kann es also nicht liegen, dass unser Trainer das ein oder andere wohl noch lernen muss.
    ( Hoffentlich dann aber in einem anderen Umfeld )

    Sachlich kann ich im Moment noch nicht wieder.

  9. Carlito sagt:

    Treffende, sachliche Analyse zu einem Spiel, welches mich immer noch vollkommen konsterniert zurück lässt.

    Die Schalker Saison symbolhaft auf 90 Minuten komprimiert. Mit den Händen aufbauen, mit dem Arsch wieder umhauen.

    Es lässt mich sprachlos und kopfschüttelnd zurück.

  10. hoffedocS04 sagt:

    @leoluca

    Findest Du Torstens Satz auch noch so „treffend“, wenn ich mal die Namen austausche und schreibe „Thomas Tuchel glaubte zur Halbzeit, alles würde weiterlaufen wie es begann, die geeigneten Veränderungen zu finden, schien er Jürgen Klopp nicht zuzutrauen.“ … ???

    Diese mehrheitlich immer noch sehr junge Mannschaft hat die beste erste Halbzeit der Saison abgeliefert, hat sich dann zu Beginn der zweiten Halbzeit von einem erstklassigen Team, das dazu gerade noch einen „Lauf“ hat, kalt erwischen lassen und danach wieder bravourös gekämpft, um die drohende Niederlage abzuwenden.

    Und die Fans? Statt sich geschlossen, schon in der Arena, hinter dieses Team zu stellen, wandern, noch während die Mannschaft fightet, in Scharen aus der Haupttribüne ab, so dass schon ca. ab der siebzigsten Minute der Schriftzug „Schalke“ auf der Tribüne zu lesen war und wird nach dem Spiel von der Nordkurve, die sie hätte anerkennend aufmuntern sollen, mit Wut empfangen.

    Und hier im Blog wird eine wirklich gute Leistung wegen des – na klar! – enttäuschenden Ausgangs weg“analysiert“.

    Ich möchte hier der Mannschaft zu einer insgesamt sehr guten Leistung gratulieren. Kopf hoch, Jungs!

    Und Ihr, wacht auf, Schalke-Fans. EURE Reaktion, und nicht die der Mannschaft, erzeugt in der gesamten Fußball-Republik nur Kopfschütteln.

  11. Eddi04 sagt:

    Es ist alles richtig beschrieben worden hier. Ich möchte aber noch 2 fachliche Anmerkungen machen, welche mich wirklich an Breitenreiter zweifeln lassen:

    1. Der Hunter als 11m Schütze. Seine Quote ist bekannt – ich denke es gibt niemanden hier, der wenn der Hunter anläuft ein gutes Gefühl hat. Wie ein Trainer so jemand zulassen kann, ist für mich nur mit mangelder Autorität zu erklären.

    2. Unsere rechte Seite (Sane und Caicara) waren beide nach der 1. HZ gelb verwarnt. Die Seite war in der 1 HZ schon recht offen und defensiv überfordert. Es ist für mich unverständlich, dass er beide Spieler (vorallem Caicara) drin gelassen hat. Für mich ein großer Fehler.

  12. Torsten sagt:

    meine ich, es hätte noch eine weitere Großchance in der ersten Halbzeit gewesen. Kann mich nicht erinnern was das war, aber ich weiß dass ich zu meiner Frau in der Halbzeit sagte: so weit das beste Spiel der Saison, sie könnten schon 4-0 führen.

    So fühlte sich das auch für mich an. Umgekehrt fühlte sich für mich Schalke live in der Rückwärtsbewegung wackelig an, für mich waren die Situationen, wenn Leverkusen mit Ball in Strafraumnähe kam, irgendwie gefährlich.
    Als ich mir das Spiel gestern nochmal in Ruhe anschaute, sah ich aber die wackelige Abwehr nicht mehr, die vielen tollen Chancen allerdings auch nicht.

    Klaas-Jan Huntelaar hatte eine Kopfballchance. Hätte er ihn mit Druck in einem Ecke des Tores bekommen, wäre der drin gewesen. Hat er aber nicht. Ohne Druck, auf den Torwart, Leno hielt ihn problemlos fest.

    Choupo schoss noch einmal flach aufs Tor, Meyer schob den Ball mit dem Innenriss durch die Beine eines Verteidigers aufs Tor, Sanè zimmerte einen Ball in die 3. Etage und Höjbjerg schoß gleich zu Beginn ca. 2 Meter am Tor vorbei.

    Es waren recht viele Abschlüsse, für Schalker Verhältnisse. Die Qualität der Abschlüsse war aber niedrig.

  13. Netsmurf sagt:

    Mit etwas Abstand zum Spieltag kann man hoffedocS04 eingeschränkt zustimmen.

    Mit der Leistung vom Samstag sollte der EL Platz möglich sein. Die erste Halbzeit war gut, es mangelte mal wieder an der Chancenauswertung. So stand es eben nur 2:0 zur Halbzeit.

    Die ersten 15 min. von Halbzeit 2 gingen mal komplett an uns vorbei. Und wenn Ralle nicht auch einen gebrauchten Tag erwischt hätte, wären wir mit mindestens einen Punkt ins Wochenende gegangen.
    Leverkusen hat aktuell einen sehr guten Lauf, und sind dadurch noch einmal mental richtig stärker als sowieso schon. Das ist auch nicht der erste Rückstand, den die Pillen drehen können.
    Ab der 70 min. war das Spiel wieder offener, aber die 15 min. haben für den Schalker Untergang komplett ausgereicht.
    Konstanz und das reagieren auf Veränderungen, das sind meiner Meinung die zwei größten Baustellen bei den königsblauen.

    Und hoffedocS04 – es ist besser wenn die Fans vorzeitig gehen, als wenn Sie wieder „scheiß Millionäre“ skandieren.
    Ich habe mir auch, wie schon in Ingoldstadt geschehen, die Ehrenrunde der königsblauen nicht mehr angeguckt.
    Dazu war ich emotional zu berührt – reiner Schutzmechanismus für unsere Helden auf dem Platz ;-)

  14. Frank aus Rheinhessen sagt:

    @Torsten. Danke für die Analyse, trifft haargenau zu.

    @hoffedocS04. Die Niederlage ist weitaus weniger enttäuschen als die abgeschenkten Spiele, die bereits nach der Führung des jeweiligen Gegners schon entschieden waren.
    Es stimmt, dass ein Teil des Fans sich wichtiger nimmt als der Verein, die Besser-Schalker nerven auch mich, denn ich finde nicht, dass es so was wie bessere Fans überhaupt gibt. Gegentribüne ist fast bei jedem Heimspiel sich ab der 80. Minuten am leeren. Ein Unding, aber so ist es schon länger oder vielleicht schon immer in der Arena. Habe selbst eine Zeitlang dort einen Platz gehabt und dieses frühe Abwandern nicht verstanden.
    Niedermachen einzelner Spieler auch so eine Unart unter den sogenannten Fans. Ob das alles tatsächlich auch die Spieler berührt weiß ich nicht, kommt sicher auf den jeweiligen Menschen an. Wenn ein Neustädter über Twitter Stirb! über sich liest, muss man sich nicht wundern, was das für Auswirkungen hat. Angeblich kann er drüber lachen und macht sich lustig drüber, was da Einzelne absondern. Ich finde so etwas widerlich und unmenschlich.

    Nein, Samstag wurde deutlich, dass Andre Breitenreiter und sein Trainerteam eben nicht taktisch agieren bzw. reagieren können.
    Samstag wurden sachliche Fragen seitens Sky gestellt, die aber
    auch zeigten, dass man auf Einwechslungen und Umstellungen nicht
    oder sehr spät reagiert.

    Positiv war, dass eben nicht aufgegeben wurde und die Chance auf den Ausgleich noch bestand.

    Ich hoffe dennoch auf die Teilnahme an der EL, da es in der nächsten Saison eben die Chance gibt es wieder besser zu machen. Die beiden enteilten Mannschaften sollte man nicht als Maßstab nehmen, sondern
    sich realistische Ziele stecken. Das Gelaber mit der Augenhöhe sein
    lassen, nicht krampfhaft eine Kopie von irgendjemand sein wollen, sondern seinen eigenen Weg gehen. Dazu braucht es eine geschlossene Führung mit einem gemeinsamen Ziel.

    Glück auf

  15. ReinerEdelmann sagt:

    1. Wer will denn EuroLeague?

    2.Höwedes in den Sturm zu beordern, ist in der Tat unfassbar.

    3. Dennoch möchte ich die Niederlage nicht am Trainer festmachen – das Problem ist schlicht die fehlende Klasse/Qualität der Mannschaft. Zum einen sind wir einfach auf einigen Positionen bestenfalls mittelmäßig besetzt (beide Außenverteidigerpositionen – ob Uchida, Caicara, Riether (!), Kolasinac oder Aogo – alles Durchschnitt – leider laufen nur bei Riether und Aogo die Verträge aus), nur Matip kann ein Spiel aus der IV eröffnen (mir graust jetzt schon vor Höwedes/Nastajic), auf der 10 fehlen Athletik und Passstärke.

    Zudem haben wir halt viele liebe Jungs, die aber von der ersten leichten Brise umgehauen werden. Erst einmal konnte ein Rückstand gedreht werden; meist ist nach dem ersten Gegentor Schluss.
    Diese Wettkampfhärte kann man nur bedingt trainieren – es ist ein Zeichen von Klasse, in unserem Fall von mangelnder.

  16. ben sagt:

    Erste HZ OK. 2. HZ kollektives Versagen unter Anleitung des Trainers. Hätte gerne mal gehört was in der Kabine gesprochen wurde..“Männer schont Eure Kräfte wir spielen noch gegen H96!“
    Das Bühnenstück wird komplettiert in dem der scheidende sportliche Leiter vor dem Spiel wieder Fragen über die Zukunft geben muss.
    Sorry unser Erscheinungsbild hat den Tiefpunkt erreicht.
    Wenn unser Wurst Baron erneut gewählt wird ist das Spiel Heidels erneut auf Zeit ausgelegt.

  17. Nordlicht sagt:

    Moin Moin

    ich bin immer noch sprachlos betreffend des Spiels am Samstag. Wie ich hier schon einige Male erwähnte, frage ich mich nun wieder einmal: „WAS PASSIERT IMMER IN DER HALBZEITPAUSE??“

    Tja und zu Fährmann. Eine richtige Mannschaft zeichnet halt eben auch aus, dass sie in so einem Spiel den Willen hat, dem Torwart den Arsch zu retten.

    Was soll’s, es ist halt so. Drei Spiele noch und diese Rotzsaison ist vorbei. Hoffentlich räumt Heidel so richtig auf. Dann ist auch AB weg und vielleicht läuft es dann mit di Santo. Gegen Ingolstadt wird er noch für wochenlange, starke Trainingsleistungen in die erste Elf berufen und nun nicht einmal mehr im Kader. Wenn die einzige Idee, einer € 60-80 Mio. Truppe, beim Stande von 2-3, die Einwechslung eines IV ist (der monatelang, verletzt pausieren musste) ……dann gute Nacht Marie.

    Habe mir gestern Leicester- Swansea angesehen. Ein Spiel für Fussballromantiker. Eine Mannschaft vor der grössten Sensation seit Europameister Griechenland. Der beste Stürmer gesperrt und was machen sie? Sie geben 90 Minuten Vollgas. Eine Mannschaft, die auch nach dem 2-0 nicht aufhört und weiter nach vorne spielt. Tja und ein Fuchs, der mit unserem C. Fuchs nicht zu vergleichen ist.

  18. Florian Knoop sagt:

    Also ich springe an dieser Stelle der Mannschaft bei: Dass von Leverkusen eine Drangphase zu erwarten ist, in der sie mal 15 Minuten richtig powern war vollkommen abzusehen. So wenig, wie ich damit gerechnet habe, dass der Hunter den Elfer reinmacht (so weit ist es schon), so wenig habe ich damit gerechnet, dass Schalke ein 2:0 gegen Leverkusen unfallfrei runterspielt.

    Nur: Wenn Ralle wenigstens 1 der Chancen mal pariert hätte anstatt sich 2 Buden selber reinzulegen, dann hätte man aus dieser Drangphase Leverkusens mit min. 1 Tor weniger rausgehen können. Dieser Abwurf zum Gegner. Beim Stand vom 2:0. Als die Mannschaft gerade zu rudern anfängt und sich nach einem Angriff erst wieder sortiert.
    Über das 2:2 gar nicht zu sprechen.

    Die Frage, warum Ralf nicht zur EM fährt, Leno hingegen schon ist jedenfalls seit Samstag mehr als hinreichend beantwortet. Und für mich war das spielentscheidende Unterschied und beschert uns hier leider wieder Diskussionen.

    Noch ein Wort zu LEV. Die sind nunmal, insbesondere in der zuletzt gezeigten Form, die Nummer 3 im dt. Fußball. Wenn Sie nicht immer ihre obligatorischen Schwächephasen durchlaufen würden, dann wäre die Frage nach Platz 3 schon in der Winterpause so gut wie beantwortet gewesen. Ich will nicht allzu neidisch klingen, aber rein fußballerisch sehe ich Leverkusen auf allen Ebenen besser ausgestattet als Schalke. Management, Trainer, übergeordnetes Spielkonzept, Spieler, etc. pp.

    Auf Schalke wird dagegen seit vielen Jahren am offenen Herzen operiert. Weder Kaderplanung noch Trainerwahl lassen irgendeine übergeordnete Philosophie erkennen, zumindest keine die jünger ist als 15 Jahre. In den (vergleichsweise) erfolgreichen 00er Jahren hingen die Trauben im Fußball einfach tiefer als heutzutage, wage ich hier zu behaupten. Da reichten ein Bordon hinten und ein Kuranyi vorne halt aus. Huub Stevens hat mit seinem Fußball mal den Europott geholt und Thomas Schaaf das Double. Heute schaffen beide nicht mal mehr den Klassenerhalt.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hoffe weiter still und heimlich, dass eines Tages der Messias kommt, die Vereinsführung übernimmt und Schalke ein fußballerisches Konzept verpasst. An dem Tag kann sich die Liga warm anziehen.
    Bis es soweit ist, bin ich weiterhin nachsichtig mit der Mannschaft und freue mich, wenn sie dann und wann nen vernünftiges Spielchen zeigt.

    Mein Schalketrikot von 95 trage ich jedenfalls weiterhin mit Stolz bei jedem eignen Fußballtraining (meine Teamkameraden sind fast alle BxB und FCB Fans, aber keiner hat ein Trikot von 95 :)).

  19. michael sagt:

    Und wieder hat unsere Mannschaft einen Charaktertest vergeigt und ein Bigpointspiel verloren.

    Unser Defensivverhalten (und damit meine ich das Defensiverhalten der gesamten Mannschaft) ist einer Bundesligamannschaft nicht würdig. Wie wir Gegentore bekommen ist zum Haare raufen. Kein Druck auf den ballführenden Mittelfeldspieler. Ganz ehrlich, das Anspiel auf Bellarabi zum 2:2 darf so nicht erfolgen. Klar hat Ralle da Mitschuld, aber wenn die Mannschaft glaubt, dass bei einer 2:0 Führung gegen ein Spitzenteam ein Paar Prozent weniger auch noch reicht, dann wirst du eben überrollt.
    Das 2:3 zeigt dann ganz deutlich, dass unser Trainer, erstens der Mannschaft keinen Plan B an die Hand gibt und zweitens unser Freund Sane keine Lust auf Zweikampf in der Defensive hat.

    Auf den Punkt gebracht:
    1. der Trainer hat zu wenig Erfahrung und nicht die Mannschaft.
    2. Die Mannschaft muss endlich mal zeigen, dass sie 90 min Vollgas geben kann und will.

  20. Roman sagt:

    Dass Höwedes zum Schluss für Neustädter eingewechselt wurde, kann ich mir nur so erklären, dass Breitenreiter einen kopfballstarken Mann bringen wollte, um ggf. aus einem Standard heraus nochmal für Gefahr zu sorgen.

    Viele Fans haben das aber ganz sicher anders wahrgenommen.

  21. polarfuchs sagt:

    Ein, für unsere Verhältnisse, in der ersten Halbzeit gutes Spiel wurde in Halbzeit zwei wieder mal verloren. Gesagt hat Torsten dazu , in gewohnt
    sachlicher Art genug. Fragen gibt es doch einige.
    Wieso hat ein Bundesligist mit einem Kader von ca. 25 Spielern keinen Elfmeterschützen? Einmal mehr wurde ein Elfer kläglich vergeben. Choupo Moting hatte in Halbzeit eins eine gut herausgespielte Tormöglichkeit eigensinnig vergeben obwohl zwei Mitspieler besser postiert waren, nur noch einzuschieben brauchten. Dann steht es 4:0 und der Drops ist gelutscht.
    Vor der Saison gab es bewusst keine Vorgaben, außer der Zurückgewinnung der, ob der schlimmen Vorsaison verärgerten Fans. Aufgebaut, besserer Fussball sollte gezeigt werden. Doch da gingen dann die Probleme schon los. Leistungsträger wurden abgegeben ohne adäquaten Ersatz oder ganz ohne Ersatz. Der Trainer bemängelte diesen Umstand, ohne Gehör zu finden. In der Winterpause wurden zwei Spieler geholt die, warum auch immer, den Kader breiter aber nicht besser machen. Wir müssen akzeptieren das unser Kader für die Spitze der Liga nicht ausreicht.
    Vergessen wir auch nicht das mit Uchida, Höger, Höwedes, Nastasic Leistungsträger die ganze Saison über verletzt ausfallen, was den ohnehin leistungsmässig dünnen Kader weiterhin schwächt.
    Es wird ständig bemängelt das unsere Aussenverteidiger zu schwach sind. Welcher Verein, auch Spitzenklubs, ist nicht auf der Suche nach guten Aussenverteidigern? Es gibt schlichtweg keine, schon gar keine für uns bezahlbaren. Wir hatten einen, der wurde aber vergrault, wird jetzt wahrscheinlich Meister, trägt mit guten Leistungen dazu bei. Ja ich weiß, hinterher. Trifft bei mir ehrlich gesagt nicht zu. Ich hab`ihn immer verteidigt. Ist aber auch egal.
    Natürlich muß sich unser Trainer Fragen bezüglich seiner Aufstellung, Taktik, gefallen lassen. Aber wie sagte schon der große Otto Rehagel dazu: Ich sehe die Spieler jeden Tag im Training, nicht sie.
    Jedenfalls bin ich dankbar dafür hier in Torsten´s Blog vernünftige, sachliche Kommentatoren vorzufinden. Glück auf, trotz allem.

  22. Eigenart sagt:

    Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, dass wir gegen Leverkusen gewinnen (so weit ist es schon). Insofern war die erste HZ eine Offenbarung. Aber mir als Laien war klar, dass Schmidt in der Halbzeitpause reagieren musste und würde. Als ich Buluts Worte „weiter so“ vernahm und die Anmerkung, dass auch die Hereinnahme von Kießling nichts am Schalker Spiel ändern würde, schwante mir Böses. Ralles Fehler hin oder her – wo war denn unser defensives Mittelfeld? Da wurde nichts dicht gemacht, die Abwehr wackelte wie ein Lämmerschwanz, von den anderen Fehlern, die hier bereits genannt wurden, will ich gar nicht mehr reden.
    Mein Fazit:
    1. die Mannschaft hat mehr fußballerisches Potenzial als man in dieser Saison zu sehen bekam.
    2. Breitenreiter hat sich von Schmidt auscoachen lassen und letztlich einmal mehr bewiesen, dass er die Mannschaft vielleicht noch einstellen, aber nicht umstellen kann und schon gar nicht in der Lage ist, sie zum Umbiegen eines Spiels zu motivieren.
    3. Ich habe das spannendste Spiel der Saison gesehen, auch wenn das Ende natürlich unbefriedigend war.

  23. BlueNote sagt:

    Es ist bezeichnend für den tiefen Frust, die Dünnnhäutigkeit und die fortgeschrittene Endsolidarisierung vieler Fans von der Mannschaft und ihrem Trainer, dieses Spiel als ein Musterbeispiel für dessen vermeintliche Ahnungslosigkeit und mangelnde Fachkenntnis zu bezeichnen. So liest es sich jedenfalls in vielen Medien, Foren und Kommentaren. (Und nein, Torstens sachliche Analyse ist damit ausdrücklich nicht gemeint, auch wenn ich nicht mit allen Schlussfolgerungen d’accord bin)

    Ich kann halt bei der allgemeinen Untergangsstimmung nach diesem Spiel nicht mitgehen. Ich sah ein richtig geiles Fußballspiel, in dem Schalke eine Menge richtig gemacht hat und dann 15 Minuten alles falsch, um dann am Ende alles zu versuchen, dass Blatt noch einmal zu wenden. Ich sah weder ein „sich abschlachten lassen“ noch Lustlosigkeit oder gar einen Zusammenbruch. Ich sah stattdessen ein Spektakel, mit dem besseren Ausgang für die Pillen und eine Mannschaft, die kurz Wirkung zeigte, sich dann aber sehr wohl wieder aufbäumte und sich wehrte gegen die Niederlage. Sie tat nach Rückstand das, was viele seit Monaten fordern, mit dem paradoxen Ergebnis, dass das Stadion sich leerte und das Team allein ließ. Man erspielte sich sogar noch guten Chancen zum Ausgleich, die aber kaum noch jemand sehen wollte. Inkompetentes Opernpublikum in Gelsenkirchen. Aber daran ist vermutlich auch der Trainer schuld.

    Gefühlt 50% der Fans sind in diesem Jahr keinen Deut besser als viele Spiele der Blauen. So weit ist es schon gekommen. Nach dem unsäglichen Ingolstadtspiel verstand ich die z.T. hämische Kritik. Nach den jüngsten Punktverlusten gegen die aktuellen Top-Teams der Liga aber nicht. Das waren stinknormale Niederlagen und keine Sensationen.

    Platz 5-8 wurde vor dieser Saison von eine Vielzahl Anhänger als sehr realistisch angesehen. Genau da ist man nun gelandet nach einer Achterbahnfahrt. Mit einem Großclub-Rookie als Trainer, der fortwährend kelleresk kaputtgeschrieben wird ohne Rückendeckung aus dem Vorstand, mit einem mächtig dünnen und sinnentleert zusammengestellten Kader, einer dauerhaft verletzten Stamm-Innenverteidigung, einem Sport- und AR-Comedy-Duo, das erst monatelang bewusst kein Ziel ausgibt und auf der Zielgeraden dann plötzlich doch noch Europa anordnet und Abertausenden, die an der falschen Stelle rumkritisieren, anstatt bei der JHV die Weichen für einen wirklichen Neuanfang zu stellen. Darüber muss jetzt diskutiert werden im Lande und nicht über die Sinnhaftigkeit von Einwechselminuten oder von Höwedes Einwechslung als Lucky Puncher in den letzten Minuten, die übrigens fast noch funktioniert hätte. Gegönnt hätte ich es ihm von Herzen.

  24. polarfuchs sagt:

    @ BlueNote
    Chapeau!

  25. Karl Heinz sagt:

    Folgendes Szenario:

    – Wurstwilli wird von den „einzig wahren Schalkern“ abgewählt
    – Heidel tritt den Job nicht an, da er niemanden mehr kennt der Ihn eingestellt hat bzw. noch wirklich will. Auch der Dachverband und die WAZ sind dagegen.
    – Heidel tritt an und wird an den „kleinen Gruppen“ scheitern wie FM, max. 1 Saison
    – Wurstwilli Nachfolger wird mit „verdienten Schalker Burschen“ gemäß der Clubsatzung aus dem letzten Jahrhundert, absolut satzungsgerecht das 250 Mio EUR Unternehmen „aktiv“ in die Zukunft führen.
    – Büskens rettet das Flutlicht des Parkstadions.
    – Die überwiegend von HH zusammengeschusterte „Mannschaft“ greift mächtig an, Ziel nicht definiert, daher gibts nur für die Fans emotional weiter voll vor die Fresse. Man ist halt im Umbruch, 10 Plätze hinter der CL.
    – Der seit dem Abgang von FM ohnehin vorhandene Riss im Mob wird sich vergrößern.
    – Schalke wird ein 2. St Pauli

    RB Leipzig wird in der ersten Saison vor stets ausverkaufter Hütte Schalke abhängen. Alle Schalker streiten den Fans von Leipzig die Berechtigung als Club ab, da nur Sie wirklich Untertage sind.

    Glück Auf

  26. rlsn sagt:

    Es ist schon irgendwie bezeichnend, dass die erste Halbzeit mich deutlich mehr überrascht hat als diese sagenumwobenen 15 Minuten. Letztendlich tue ich mich schwer das Spiel irgendwie einzuordnen. Aber im Endeffekt ziehe ich Spiele dieser Art (wenn auch ungern mit diesem Ausgang) diversen blutleeren Vorstellungen in der jüngeren Vergangenheit vor. Da war mal wieder Pfeffer drin.

    Ich bin gespannt darauf was die nächsten Spiele bringen werden. Jetzt wo Breitenreiter auch wieder deutlich mehr Optionen besitzt da mehr und mehr verletzte Spieler zurückkehren. Auch wenn ich glaube, dass diese letzten Spiele ihn Wohl oder Übel auch nicht mehr ‚retten‘ können.

  27. Lutt sagt:

    Gefühlt 50% der Fans sind in diesem Jahr keinen Deut besser als viele Spiele der Blauen

    Naja, die Fans werden ja auch nicht so gut bezahlt, wie die Blauen ;-/

    In den letzten sechs Spielen gab es einen Punkt gegen die B-Elf vom BxB und diese unglaublich unverdienten drei Punkte gegen Gladbach. Ansonsten Niederlagen und schlechten Fußball. Vor allem die zweite Halbzeit scheint den Spielern echte Probleme zu bereiten.

    Du meinst also, es ist die Aufgabe des Fans, den Spieler aufzumuntern und sich das Elend bis zum Ende anzugucken?
    Ich finde, diese Unterstützung muss man sich auch ein Stück weit verdienen und das hat die Mannschaft zuletzt nicht getan.
    Stieraugen, Stinkefinger und persönliche Anfeindungen gegen Spieler sind dabei ausgenommen. Die sind immer Fehl am Platze.

  28. Netsmurf sagt:

    @BlueNote

    Ist das eine Endsolidarisierung der Fans oder eine Zwangsläufigkeit aus dem in den letzten Jahren angebotenen Produkt „Fussball“?

    Die Mädels und Herren auf der Gegengerade löhnen pro Spiel 51,50€ und bekommen seit jetzt mindestens zwei Saisons mindere Qualität vorgesetzt. Damit schießt man sich normalerweise komplett aus dem Markt heraus.
    Mich wundert es, das unsere Donnerhalle immer noch so gut gefüllt ist.
    In Halbzeit 1 war die Stimmung, gemessen an dem Rest aus der aktuellen Saison, sogar richtig gut. Für mich erklärt sich damit auch das frühe abwandern. Von einem Tal ins andere, von himmelhochjauchzend ins betrübte. Das ist schon etwas anderes gewesen. Das war Enttäuschung pur, ein Zeichen das die Fans den Verein noch immer emotional aufs tiefste verbunden sind.

    Und ja, der Trainer ist mit schuld an der Situation! Immer wieder die Beteuerungen das man im Plan liegt. Das ausgegebene Ziel war „die Fans abholen“ und „attraktiven Fußball“ spielen. Selbst nach Ingolstadt kam dieses Geseiere gebetsmühlenartig von unserem Übungsleiter.
    Ich sehe beide Ziele bei weitem als noch nicht erreicht an! Da kann der Übungsleiter das auch noch so oft wiederholen. Wobei ich oben schon schrieb, das ich nicht dieses Spiel dafür verantwortlich mache, denn es war eines der besseren in dieser Saison.

    Und das er von den Medien kaputt geschrieben wird, hat er auch seinen sprachlichen Fähigkeiten zu verdanken. Ich erinnere da immer wieder gerne an den Begriff „Bonusspiele“.
    Hier die fehlende Unterstützung aus dem Verein verantwortlich zu machen, ist mir zu einfach. Jetzt steht der Verein nicht mehr hinter Ihm, jetzt wo ein Wechsel auf dem Chefsessel bevorsteht und es keinen gibt, der Ihn stärken könnte.
    Den Kredit in der Medienlandschaft hatte er aber schon vorher verspielt, und das ganz ohne fremde Hilfe.

  29. derwahrebaresi sagt:

    @Darüber muss jetzt diskutiert werden im Lande

    Deutschland hat ganz andere Problem, als über Schalke zu diskutieren … ;-)

  30. polarfuchs sagt:

    @ Netsmurf
    Stell dir vor der Trainer sagt die Wahrheit, sagt was wirklich faul ist im Staate Dänemark. Dann haben wir die Situation wie zum Ende der letzten Saison, mit diesen unsäglich dümmlichen Suspendierungen, ZWEI Spieltage vor Saisonende. Warum weiß niemand, ist auch vielleicht besser so, vielleicht würde die Wahrheit weh tun.

  31. ReinerEdelmann sagt:

    @Bluenote,

    ich bin da durchaus bei Dir – in „H“ schrie jemand direkt nach dem 2:2 „Trainer raus“ – peinlich.

    Das kickende Personal ist das Problem – unzureichend, selbstedend auch unzureichend zusammengestellt.

  32. Netsmurf sagt:

    @ polarfuchs

    Wir werden es mit einem Heidel sehen. Der hat in Mainz auch unliebsame Entscheidungen getroffen. Das Gefühl hatte ich bei dem aktuellen Vorstand Sport nur bei den Suspendierungen, die ja auch teils zurückgenommen worden sind…..

    Unser Problem ist nicht auf den Trainer beschränkt, dazu gehört das Team, das Umfeld, die sportliche Führung…..keiner kann sich davon freisprechen.
    Ich hoffe nur, das man auf allen Positionen lernfähig ist.

    Ob mit oder ohne den Übungsleiter AB kann und will ich nicht beurteilen.

  33. hape steinberg sagt:

    Gut erkannt und gut geschrieben. Bin komplett deiner Meinung.
    Wenn ich in FB die „Leistungen“ unserer Millionäre kritisiere Ernte ich n Shot Storm ohne Ende und mir wird nahegelegt den Verein doch besser zu wechseln.
    Von daher tut es gut zu lesen, das ich mit meiner Meinung und Erkenntnis nicht alleine da stehe.
    Vielen Dank und „GLÜCK AUF!!!“

  34. BlueNote sagt:

    @Netsmurf: Das Argument, die Presse würde Breitenreiter kaputt schreiben, weil der ja mal „Bonusspiele“ gesagt hat, erinnert mich an Life of Brian. „Jehoovaaaaaaa!“

    @derwahrebaresi: In den fußballinteressierten Schalke-Landen natürlich nur ;-)

  35. Chris sagt:

    Viele gute Kommentare hier im Blog. Das macht Spaß.

    Mir ist auch schleierhaft, wie man bei solche einem Spiel weit vor der 90. Minute das Stadion verlassen kann. Unsere Mannschaft hat sich nie hängen lassen und hätte durchaus noch den Ausgleich schießen können. Genau das will ich sehen. Wille, Einsatz und Da fiebere ich mit. Wie kann man da gehen? Noch dazu, wo die Mannschaft insgesamt eines ihrer besseren Spiele gemacht hat.

    Man hat gestern auch gesehen, dass wir im Vergleich zu Leverkusen zwar bei den Gehältern mithalten, aber nicht bei der Qualität der Spieler. Da liegen einfach starke Fehler in der Kaderzusammenstellung (auf die AB mehrfach und früh in der Saison hingewiesen hat).

    Auf der anderen Seite hat es AB in einem Jahr nicht geschafft, etwas stabiles zu formen. Es wechseln Fanfare und Hurra mit ängstlichem Mauerfußball. Für mich erscheint es so, als ob die Mannschaft oft nicht ausreichend „Plan“ hat.
    Dazu erscheinen einige Personalentscheidungen von außen seltsam. Warum spielt ein Johannes Geiß regelmäßig, obwohl er schon lange komplett außer Form ist? Wohin ist ein Schöpf entschwunden, der bis auf seine Überforderung in der Europa-League gute Leistungen gezeigt hat? Sind Kehrer und Friedrich wirklich so schlecht? Wieso holt er sich einen Wunsch-Stürmer, den er dann nie in Form bringt und einsetzt? Kannte er den vorher nicht?

    Vielleicht fehlt AB schlicht das, was vielen unserer Talente fehlt: Erfahrung. Die Taktik gestern war perfekt, als man ins Spiel ging. Leverkusen wurde überrascht und war überfordert. Das sie sich nach der Halbzeit neu formieren und reagieren würden, sollte klar gewesen sein. Erschreckend, dass darauf niemand vorbereitet war.

    So wurde es eine schlimme zweite Halbzeit. Leverkusen mit klarem Plan und viel Dynamik. Schalke mit einem alten Plan, der nicht mehr aufging und den viele Spieler noch dazu nur mit halber Leistung verfolgten (während andere, wie Fährmann, immer noch Tempo ins Spiel bringen wollte).

    Dass wir verlieren würden, war von vorne herein nicht unwahrscheinlich. Leverkusen hat einen Lauf. Schalke hat Probleme – die es mit der Präzision eines Uhrwerks selber verstärkt. Wäre schön, Heidel könnte die latente Hysterie ein wenig beruhigen.

  36. Dav sagt:

    Gegen diese Gegner sind in den nächsten 3 Spielen eigentlich 9 Punkte Pflicht. Ich habe aber das Gefühl, es werden nur 4. Wieder nur EL.

    Kann mir vielleicht mal jemand sagen, wie viele Punkte wir letzte Saison zu diesem Zeitpunkt hatten ? Ich brauch etwas woran ich mich trösten kann

  37. leoluca sagt:

    Zur Rolle der Schalker Fans in der Halle: Kann mir jemand den Sinn des Ultra-Großtransparentes direkt hinterm Tor erklären:
    „Euer Produkt – unser Leben. Gegen Montagsspiele“.

    Warum im PR-Sprech? Warum zu diesem wichtigen Spiel?

  38. derwahrebaresi sagt:

    @leoluca

    gegenfrage: warum nicht zu diesem spiel?

    vielleicht erzeugt/e es ja mehr aufmerksamkeit, als bspw.
    bei einem spiel gegen einen underdog.

    @pr-sprech: vielleicht weil alles was vom verein und den spielern so rüberkommt, nur noch als „produkt“ wahrgenommen“ wird?

  39. Carsten sagt:

    das neue Heimtrikot….

    Mindestens 89,95 Euro kostet das Trikot, zehn Euro mehr als in der Vorsaison. Mit Beflockung und Wettbewerbslogo werden bis zu 109,45 Euro fällig. Das gab der Fußball-Bundesligist am Montag bekannt.

    super…^^

  40. Carsten sagt:

    http://www.reviersport.de/3291.....hseln.html

    sagt viel… wenn es so gesagt wurde…dafür das der Mannschaft eigentlich ein Maulkorb verpasst wurde

  41. Altix sagt:

    Zunächst muss ich etwas Allgemeines los werden: Ich bin erst vor ein paar Tagen durch den Bericht in Sport1 über diesen Blog gestolpert und muss sagen, dass ich sehr positiv von den Beiträgen und den Kommentaren überrascht bin. Ich habe meine Meinung über lange Zeit auf den Seiten der Funke Mediengruppe von mir gegeben, bin inzwischen aber von der zunehmend sensationslüsternen Berichterstattung reichlich angewidert. Zudem sind viele User Kommentare dort kaum noch zu ertragen. Das ist hier wohltuend anders, ich glaube, hier komme ich öfters vorbei ;)

    Zum Spiel: Ich kann mich nur an sehr wenige Spiele erinnern, die mich ähnlich ratlos zurückgelassen haben, wie das am Samstag. Nicht dass ich nicht mit einer Niederlage gerechnet hätte, aber die Art und Weise? Ich habe mich das ganze Wochenende über gefragt, was da in der Kabine in der Halbzeitpause besprochen wurde. Hat der Trainerstab ernsthaft gedacht, dass die zweite Halbzeit wie die erste verlaufen würde? Wenn man sich mal das Halbzeitergebnis nimmt und auf den Spielplan der kommenden Wochen schaut, dann wurde da sehr wahrscheinlich in wenigen Minuten leichtfertigst die unverhoffte Chance auf zumindest die CL-Quali und damit zig Mio € vergeigt. Die Konkurrenten haben teils sehr schwere Spiele vor der Brust und werden in jedem Fall Federn lassen. Ich kann nicht begreifen, dass die (unverhoffte) Aussicht auf eine Teilnahme in der CL nicht jeden Spieler bis in die Haarspitzen motiviert, das Zwischenergebnis mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Ob die Teilnahme am Ende verdient gewesen wäre hätte mich nicht ansatzweise gejuckt, angesichts der irren Kohle, um die es da inzwischen geht.

    Wie kommt es eigentlich, dass die gesamte Saison über ein eigenes Tor kaum Sicherheit gibt und man bei einem einzigen Gegentor eigentlich die Hoffnung begraben kann, in dem Spiel auch nur noch einen Blumentopf zu gewinnen? Es ist ja nicht erst seit Samstag so, dass nach einem Gegentor keinerlei Aufbäumen zu erkennen ist und dass stattdessen schlagartig die Angst vor weiteren Gegentoren die gesamte Mannschaft lähmt.

    Ich für meinen Teil hatte von der laufenden Saison eh nicht viel erwartet. Im März/April des vergangenen Jahres hatte ich vermutet, dass mit der Truppe dieses Jahr kaum mehr als ein einstelliger Tabellenplatz drin ist, im Idealfall die EL erreicht werden kann. So gesehen kommt die derzeitige Platzierung für mich nicht überraschend. Aber ich hatte auf eine positive Entwicklung gehofft. Auf Veränderungen, bei denen es Rückschläge geben würde, die aber Hoffnung auf die kommenden Jahre machen würden. Nichts dergleichen ist passiert. Weiterhin steht da in weiten Teilen eine Truppe auf dem Platz, bei der ich mich Woche für Woche frage, mit welcher Einstellung zu ihrem Beruf die auf dem Platz stehen.

  42. der schalker 65 sagt:

    Schreibe hier schon seit langem das es mit diesem Trainer nichts wird.held hätte doch vor der Saison ohne Trainer dagestanden wenn er nicht schnell noch breitenreiter verpflichtet hätte. Wer Tuchel gerne gehabt hätte und oder einen weinzierl,dann mit breitenreiter um die ecke kommt und ihn dann noch als heilsbringer und Visionär installiert,der muß sich nicht wundern.
    wo ist eine klare Ansprache,ein klar erkennbarer weg???weder bei held noch beim Trainer.
    Wenn ich so meinem Job so nachgehen würde wäre ich keine 2 Tage später beim Chef und würde fett angezählt werden..!
    Es bleibt jetzt nur noch 3 spiele mit Augen zu und durch Mentalität, zu überstehen,um dann auf allen Ebenen neu zu starten.vllt reicht es dann grade noch so für die euro league.
    Wenig genug für eine der teuersten Truppen der Liga.

  43. Altix sagt:

    Auf Sport1 wurde gestern übrigens eine „Analyse“ zu Schalkes Krise veröffentlicht: http://www.sport1.de/fussball/.....lkes-krise Eigentlich sind mir Artikel mit solchen Überschriften ja per se suspekt und ein großer Fan solcher Zahlenfriedhöfe bin ich auch nicht. Allerdings finde ich das Gesamtbild, das da gemalt wird, beklemmend realistisch. Auf jeden Fall macht es mich sehr nachdenklich hinsichtlich der Arbeit von AB und seinem Trainerstab, obwohl ich ihm eigentlich die ganze Zeit recht neutral bis positiv gegenüberstand. Aber vieles von dem, was das aufgelistet wird kann man trainieren und wenn am Ende einer Saison dennoch solche Defizite zu beklagen sind, kann und muss man auch die Arbeit des Trainerstabs hinterfragen.

  44. crisscross04 sagt:

    Alles gesagt, zum Spiel und zum Trainer. Ich glaube, das Spiel hat nun den letzten Betrachter gezeigt, dass das Trainerteam und somit auch die Mannschaft nicht auf taktische Umstellungen des Gegners reagieren kann. Warum auch immer!? Liegt es wirklich an der mangelnden Erfahrung des Trainerteams? Warum reagiert der Trainer auf eine veränderte Situation im Spiel nicht früher mit einem Impuls von Außen durch eine Auswechslung? Ist es mangelnde Qualität im Kader, dass er den „Bankdrückern“ nicht mehr zutraut als den 11en aufm Platz?!
    Je länger die Saison dauert, desto ratloser werde ich. Die gleiche Tendenz entnehme ich den Kommentaren und Beiträgen hier und auch der Presse, die sich mittlerweile in Statistiken (siehe Sport1 Beitrag) flüchtet. Alle haben eins gemeinsam: Die Mannschafrt spielt unter ihren Möglichkeiten.

    Aber ich wollte eigentlich etwas anderes schreiben: ;-)

    Zum Thema Abwanderung der Zuschauer vor Spielende. Ein Punkt ist sicherlich der Saisonverlauf, der den „Dauergästen“ im Stadion gelehrt hat, dass die Elf Personen auf dem Platz nur einmal in dieser Saison ein Spiel noch gedreht haben.
    Aber einer anderer und für mich entscheidende Punkt ist ein rein menschlicher:
    Das Spiel war als Topspiel auf den Samstagabend gelegt worden. Das endet in der Regel so gegen 20:20 Uhr. Wenn ich dann bis zum Abpfiff warte und dann zu meinem Auto gehe, komme ich nicht vor 22 Uhr auf die Straße. Wenn ich dann noch die Heimfahrt hinzurechne sind viele Fans erst so zwischen 23:00 und 01:00 Uhr daheim. Das mag bei einem Sieg noch OK sein, bei einer drohenden Niederlage aber weniger. Da kann „man“ durch rechtzeitiges Verlassen seines Stammsitzplatzes schnell mal 2 Stunden einsparen und somit vielleicht den Samstagabend noch sinnvoll(er) gestalten! Oder positiver. ;-)

    Meine Sicht der Dinge, die ich rein menschlich zu diesem Zeitpunkt der Saison bzw. in unserer aktuellen Lage sehr nachvollziehen kann. Wie gesagt, bei einer 2:1 Führung, wären wohl weniger gegangen. Aber das alte Lied von der Fahrradkette…

  45. schalker16 sagt:

    Wenn man die echte „Schuld“ jemand zuschieben will,dann war es Ralf Rangnicks Burnout. Mit ihm hätte es gut geklappt und es war Heldts Wunschtrainer. Daraus hat man nichts gelernt und verbratet einen Trainer nach dem anderen. Ich kann mich an einen Artikel von Torsten erinnern in dem er schreibt, das könnte schalke noch Jahre nachhängen. Das hat wohl gestimmt…

  46. rjonathan sagt:

    Aus Kicker-Online-Artikel:

    Die Analyse der zweiten Halbzeit hat deutlich gezeigt, woran er uns seine Teamkollegen gescheitert waren: „Vielleicht hat der eine oder andere einen Schritt zu wenig gemacht.“

    So sehr das stimmt, so sehr lässt es mich den Kopf schütteln. Das ist doch eher so das zehnte oder fünfzehnte Mal diese Saison, dass das die (durchaus auch richtige) Zusammenfassung des Einbruchs ist? Ich würde mal gerne hören, was die Spieler gedenken, dagegen zu tun?

  47. Ney sagt:

    Die Laufbereitschaft ist ja da, aber wohin sollen sie laufen? Wenn der Gegner organisiert ist, einen Plan hat und Schalke hat defensiv keinen, können sie auch einfach die Haupttribüne rauf und runter rennen, um Kilometer für die Statistik zu machen, nutzen tuts auch nicht weniger als Herumgerenne auf dem Platz ohne Plan und Organisation.

Schreibe einen Kommentar