Schalke sucht zwei Aufsichtsräte

Am kommenden Sonntag findet die Jahreshauptversammlung des FC Schalke 04 statt. Für die Mitglieder gilt es dabei, zwei Aufsichtsräte zu wählen. Dazu wurden vom Wahlausschuss vor einer Woche vier Kandidaten zugelassen. Allen Verschwörungstheorien zum Trotz sind zwei der vier Kandidaten die bisherigen Amtsinhaber Clemens Tönnies und Peter Lange. Außerdem stellen sich Andreas Goßmann und Michael Stallmann zur Wahl. Da die Vorstellung der Kandidaten bei der Jahreshauptversammlung selbst nur kurz ist und keine Frage gestellt werden können, ist dem interessierten Mitglied dringend zu empfehlen, sich vorab ein Bild zu machen.

Zunächst gab es auf der Webseite des Vereins eine kurze, schriftliche Vorstellung.
Deutlich ausführlicher waren die Antworten auf den Fragebogen des Supportsclub, der jedes Jahr den Aufsichtsratskandidaten zugeschickt wird. Diese wurden auf der Webseite schalkermarkt.de veröffentlicht und sind hier nachzulesen:

Besser als einen Text zu lesen ist es aber sicherlich, sich die Kandidaten anzuschauen. Sie reden zu hören, ihnen Fragen zu stellen, ihre Reaktionen zu erleben. Hierzu bieten sich in dieser Woche noch vier gute Gelegenheiten. Zeitlich über die Woche und räumlich über NRW verteilt veranstaltet der Club vier Vorstellungsrunden:

Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 19:04 Uhr. Mitglieder können sich, unter Angabe des Orts, an dem sie teilnehmen möchten, unter der E-Mail-Adresse mitgeredet@schalke04.de anmelden. Ich selbst werde übrigens an der Veranstaltung in Düsseldorf teilnehmen.

Eine solche Veranstaltung wird in Gelsenkirchen seit Jahren von den Fanorganisationen organisiert. Diese fand bereits am Samstag statt. Einen ausführlichen und meines Erachtens sehr lesenswerten Bericht hat Susanne Hein-Reipen für Westline verfasst.



54 Kommentare zu “Schalke sucht zwei Aufsichtsräte”

  1. Netsmurf sagt:

    Da bin ich ja mal auf Mittwoch gespannt…..

    Ich frage mich, ob ich dem Goßmann überhaupt eine Frage stellen soll. Das scheint ein Sonnenkönig 2.0 zu sein, wenn man alle verwertbaren Informationen (Personen und Internet) abwägt.

    Stallmann soll sich schlecht verkaufen können, und die anderen beiden kennen wir schon.

    Den lesenswerten Bericht von Blub habe ich nicht gelesen. Im Wahlkampfmodus kann der nicht sachlich abgefasst worden sein!

    Und jetzt warten wir auf Schalke.Vereint – der Kolbe wollte ja bis zur JHV Stoff liefern…..

    Sonntag um 18.00 Uhr mache ich 3 Kreuze und hoffe, das uns so etwas die nächsten drei Jahre erspart bleibt.

  2. Benjamin sagt:

    @Torsten Wieland: Danke für den Hinweis auf die Anmeldemiditäten.

    @Netsmurf: Leider setzen Sie ihre unsachlichen persönlichen Aussagen aus den Foren hier fort.
     
     
    [TW: Kommentar editiert]

  3. Rjonathan sagt:

    @Netsmurf Mein Gedanke bei einem Bericht von blondunblau war der gleiche. Aber ich fand ihn dann beim Lesen erstaunlich sachlich.

  4. Torsten sagt:

    Auf mich macht Andreas Goßmann von den vier Kandidaten bislang den besten Eindruck. Nach Aussage des bei der Veranstaltung in GE anwesenden Elmar Redemann (WAZ) konnte er die Vorwürfe, er arbeite mit seiner Bürgervereinigung gegen Flüchtlinge, „glaubhaft entkräften“. Er weicht nicht aus, gibt klare Antworten und wirkt kompetent. Mal sehen ob er diesen Eindruck bei mir am Donnerstag verfestigen kann.

    Achja: Und wäre der Text von Susanne Hein-Reipen ein Wahlkampf-Text, hätte ich ihn oben nicht verlinkt ;-)

  5. Oskar Zirngiebl sagt:

    Ich fand den Westline-Bericht auch erfreulich neutral und lesenwert!

    Für mich kommt Andreas Goßmann von den beiden Neuen besser weg. Er scheint mir für den Job gewappnet zu sein und bringt einige Grundvoraussetzungen mit.

    Was mich beim Lesen stutzig gemacht hat, ist der letzte Teil des Berichtes, der mit der Bemerkung von Thomas Wiese beginnt, man möge alle Aufnahmegeräte anmachen. Was danach kommt, ist doch im eigentlichen Sinne keine Frage, sondern das Ausplaudern von Details, die meiner Meinung nach nicht an die Öffentlichkeit gehören.

    Warum macht er das?

  6. Netsmurf sagt:

    Benjamin sagt:
    20. Juni 2016,
    @Netsmurf: Leider setzen Sie ihre unsachlichen persönlichen Aussagen aus den Foren hier fort.

    Das „Sie“ bezieht sich auf mich?
    Ich habe am 05.06. das letztemal in einem Forum zu diesem Thema gepostet. Die Diskussion ist doch zu verfestigt, als das man hier Energie aufwenden sollte.

    Ich habe dann den Bericht, nach den ganzen Hinweisen hier – Danke dafür, doch gelesen. Für das Westline-Forum ist er dann doch recht neutral abgefaßt.

    Der Wiese hat also den Clown gemacht ;-) Ich habe Ihn schon live erleben dürfen, wirklich überrascht bin ich von Ihm nicht.

    Noch 6 Tage – dann ist zumindestens der Affentheater mit der Wahl vorbei!

    @Torsten – schreib mal Bitte etwas über unseren Pokalgegner, damit es wieder sportlich wird :-)

  7. Stollengewitter sagt:

    Den Glückauf Pils Liveticker fand ich unmöglich, dagegen ist der Westline-Bericht zu dem ich mich auch durchgerungen habe wirklich überraschend neutral geschrieben.
    Für mich ist Stallmann der interessantere der beiden neuen Kandidaten. Ob der sich gut verkaufen kann ist mir wurscht, wichtig ist aufm Platz.

  8. Roman sagt:

    @Netsmurf: Darf ich fragen, bei welcher Gelegenheit Du Thomas Wiese hast live erleben dürfen?

    Ich frage mich zudem, wie man ernsthaft (und ohne Hintergedanken) aus der Veranstaltung am Samstag ableiten kann, dass Andreas Goßmann ein „Sonnenkönig 2.0″ sein soll. Er hat m.E. in der Flora die richtigen Argumente gebracht und war weit davon entfernt, den Sonnenkönig zu mimen, also so etwas wie ein „Präsident“ sein zu wollen. Er hat doch vielmehr sehr richtig argumentiert, wie er die Aufgaben des Aufsichtsrats sieht. Lässt sich auch an seinen Fragebögen ablesen.

    Dass er dafür seine Stärken in die Waagschale wirft, das ist doch wohl klar. Genau das erwarte ich ja auch von den Kandidaten auf so einer Veranstaltung.

  9. rjonathan sagt:

    @Roman @Torsten
    Argument gegen Goßmann habe ich bereits an dieser Stelle vorgebracht: http://koenigsblog.net/2016/06.....ment-75659 (leider mit einem Auto-Korrektur-Fehler).

    Er behauptet den AR von seinen Flügelkämpfen befreien zu wollen, um im nächsten Satz 3 Schüsse gegen Tönnies abzusetzen. Das finde ich scheinheilig und traurig. So lange jede Seite immer nur über die Fehler der anderen Seite redet (so geschehen übrigens auch in eurem gemeinsamen Podcast), werden keine Gräben verschwinden. Mein Traumkandidat würde glaubwürdig herüberbringen, sich zwischen die Fronten zu stellen und zu vermitteln.

  10. Roman sagt:

    Es geht doch einfach nicht, dass ich mich mit Aufsichtsräten, die eine abweichende Meinung haben, am Ende so auseinandersetze, dass ich sie isoliere und mit Ehrenratsverfahren belege. Dann brauche ich mich auch echt nicht wundern, dass sie sich zur Wehr setzen. Bestes Beispiel dafür ist die Gerichtsverhandlung um Axel Hefer. Eine ungeklärte Haftungsfrage und ein bei einem zur Verschwiegenheit verpflichteten Rechtsanwalt in Auftrag gegebenes Gutachten (zur Satzungskonformität des Eilausschusses) wird dazu verwendet, Axel Hefer vom Ehrenrat suspendieren zu lassen. Das ist doch kein Stil und kein Umgang mit durchaus berechtigter Kritik (denn das Gutachten hat ja sogar seine Bedenken bestätigt).

    Ich würde gern nochmal auf einen Punkt eingehen, nämlich der im Plenum gestellten Frage nach der Ablehnung des Satzungsänderungsantrags von Jan Henke zum Thema Vetorecht der von der Mitgliederversammlung gewählten Aufsichtsräte. Hier wurde die Frage gestellt, warum dieser Antrag bei 12 Aufsichtsräten (11 plus einem weiteren kooptierten) im letzten Jahr Zustimmung fand, in diesem Jahr bei weiterhin 11 Aufsichtsräten allerdings für so schädlich betrachtet wird, dass er noch nicht einmal zur Abstimmung zugelassen wird.

    Die Antwort von Herrn Lange darauf war: „Vielleicht bin ich schlauer geworden.“

    Ich bekomme bei solchen Antworten das Gefühl, dass man die Mitglieder veräppeln will. Sorry, aber hier mangelt es im Aufsichtsrat offenbar an einer gewissenhaften Beschäftigung mit wichtigen Themen. Und dass Goßmann diese Themen aufnimmt und dazu beitragen möchte, dass diese Themen (endlich) sauber geklärt werden, das finde ich erst einmal gut und richtig.

  11. blues sagt:

    Tönnies erzählt laut derwesten.de am Samstag in der Flora folgende Geschichte:

    „…sagte Tönnies und erzählte, wie sich der Schalker Vorstand vor etwas mehr als einem Jahr an der Ostsee zu einer Klausurtagung getroffen hatte. „Der Auftrag an Horst Heldt war, eine Spielphilosophie zu formulieren. Herausgekommen sind 200 Seiten. Was wurde davon umgesetzt?“, fragte Tönnies rhetorisch und wurde immer lauter. „So gut wie nichts! Also mussten wir Konsequenzen ziehen.“

    Aus meiner Sicht wäre es viel naheliegender, das Heldt vorgeworfene Versagen beim Konzept für eine Spielphilosophie, eher dem Aufsichtratsvorsitzenden, der Trainer jahrelang heuerte und feuerte und dabei 20 Jahre lang ohne ein Spielkonzept auskam und das demnach auch nicht einforderte, mindestens teilweise zuzurechnen

    http://www.derwesten.de/sport/.....1580037017

    (Tönnies lobt Heidel und tritt gegen Ex-Schalker Heldt nach | WAZ.de)

  12. bea sagt:

    Nach der Lektüre sowohl subjektiver als auch objektiver Berichte über die Vorstellungsrunde ergibt sich incl. eigener Anwesenheit dort so langsam ein Bild, noch nicht ganz rund, sondern noch mit gewissen Ecken und Kanten.

    Wird sicher interessant zu beobachten sein, wie die Herren im Laufe der Woche ihr Verhalten und ihre Aussagen festigen, angleichen oder ändern.

    Für mich besonders interessant war allerdings das, was nicht gesagt, sondern durch Mimik und Gestik erkennbar wurde.

  13. rjonathan sagt:

    @Roman
    Wer „lässt vom Ehrenrat suspendieren“?
    Und: Ist die „Isolierung“ eines AR tatsächlich etwas, an dem er selbst komplett schuldlos ist? Irgendwo reinstürmen, den führenden Kopf fordern, und sich nachher wundern, dass zurückgeschossen wird – so naiv kann man doch eigentlich nicht sein. Aber ja – es taugt natürlich für erstklassige Märtyrer-Geschichten.

  14. Roman sagt:

    @rjonathan: Es war doch nach den Schilderungen Tönnies selbst, der darum bat, man möge ihm eine „goldene Brücke“ bauen.

  15. leoluca sagt:

    @Roman.
    Ich möchte mich dem Kommentar von rjonathan anschließen.
    Wenn eine Woche vor der JHV-Wahl ein relativ neues AR-Mitglied, das im Gremium eine Minderheitenposition vertritt, Clemens Tönnies auf einer öffentlichen Veranstaltung dazu auffordert, sein AR-Amt niederzulegen, dann begreife ich nicht, wie man das rechtfertigen kann. Das ist demokratie- und vereinspolitisch ein Griff ins Klo.

    Hier mal aus dem Westline-Forum ein paar Eindrücke eines Teilnehmers an der Flora-Veranstaltung (nennt sich „Miles“), die eine etwas andere Gewichtung vornehmen:

    „Mir wird Angst und Bange bei dem Gedanken, dass Gossmann und Tönnies zusammen im AR sitzen. Beide wirken auf mich rechthaberisch, verkörpern Führungsanspruch und würden über kurz oder lang aufeinander losgehen. Dass das zum Wohle des Vereins sein kann, glaube ich nicht. Wenn Gossmann sich quasi als künftiges Fraktionsmitglied von Wiese sieht – ach du scheiße. Dessen Auftritt war absolut unterirdisch. Ich kann natürlich nicht beurteilen, warum er diese komplette Antihaltung entwickelt hat, vielleicht ist daran ja Tönnies und seine AR-Mehrheit schuld. Aber mit seinem Auftritt hat er die beschriebenen Gräben zwischen Verein und aktiven Fans quasi im AR dupliziert. Wie das dem Wohl des Vereins dienen kann, erschließt sich mir ganz und gar nicht.
    Ich bin mit vielem rund um Tönnies alles andere als glücklich. Sein Umgang mit anderen Meinungen, sein „Durchregieren“ im AR, seine Alleingänge, das ist alles hochgradig problematisch. Dennoch halte ich die aktuelle Ausrichtung des Vereins für richtig und positiv und denke nicht, dass wir das Risiko eines Wechsels eingehen dürfen. Denn machen wir uns nichts vor, auch wenn Tönnies „nur“ ARV ist, würde sich *natürlich* ohne ihn vieles ändern, einiges würde in Frage gestellt, Kontakte würden wegbrechen oder zumindest durch Irritationen belastet. Ich sehe nicht, dass Tönnies auf jeden Fall weg muss. Aber nur das würde es rechtfertigen, mit einer Wahl eines Andreas Gossmann in den Aufsichtsrat den Kriegszustand auszurufen.“

  16. Roman sagt:

    Zur Klarstellung: Auch Thomas Wiese hat den AR-Vorsitzenden Clemens Tönnies nicht aufgefordert, sein AR-Amt niederzulegen, siehe hier:

    http://www.derwesten.de/sport/.....29051.html

    Dazu zwei Zitate:

    1. Zwar nannte Wiese es süffisant „nur ein Szenario“ – demnach soll aber ihm sowie den beiden ebenfalls als Tönnies-kritisch einzustufenden Aufsichtsräten Axel Hefer (2014 gewählt) und Dr. Andreas Horn (wie Wiese seit 2015 im Kontrollgremium) von Tönnies nahegelegt worden sein, zurückzutreten.

    2. Horn hatte Tönnies ein Gespräch angeboten, nachdem der umstrittene Aufsichtsratsvorsitzende Tönnies mehrfach dazu aufgefordert hatte, ihm eine „goldene Brücke“ zu bauen – und ihm einen geordneten Rückzug zu ermöglichen.

  17. Chris sagt:

    @Torsten
    Weißt du, ob eine der Veranstaltungen gestreamt wird?

    Gibt Zeiten, wo man sich als Fan mit 600km Wohnortabstand ausgeschlossen fühlt. Sehr schade, dass man nicht online dabei sein kann (auch auf der MV; mit Stimmrecht).

  18. andres sagt:

    @Chris
    im Rahmen der Suche nach Mannschaftsbetreuern für die Regionen ausserhalb des Potts, hatte ich auf den Vorschlag die JHV zu streamen zumindest positives Feedback von Verein erhalten. Glaube aber nicht, dass das dieses Jahr schon was wird und Stimmrecht dürfte wohl auch weiterhin den Anwesenden vorbehalten bleiben.
    Dahingehend hätte ich JHV auf einen Samstag auch begrüßt, dann wäre zur Anreise zumindest nicht noch ein Tag Urlaub gekommen

  19. Nordlicht sagt:

    Moin Moin

    Wohnhaft in der Schweiz habe ich mir die Frage wegen einer JHV auf einem Samstag auch schon einige Male gestellt.
    Wahrscheinlich ist der Sonntag aus Sicherheitsgründen einfach die sicherste Variante :-)

  20. Torsten sagt:

    Aktuell sind während der JHV jegliche Video- und Tonaufnahmen verboten. Wir wollten für den Glückauf-Pils-Podcast eine Folge während der JHV aufzeichnen. Nicht mit O-Tönen von Rednern, sondern nur mit unseren Beschreibungen und vielleicht mit den Meinungen anderer normaler Mitglieder im Publikum. Selbst dafür haben wir eine Absage erhalten.

    Fußballclubs sehnen sich stets nach der absoluten Kontrolle über die Veröffentlichungen zum Club. Ich denke, ihnen ist das Risiko von Liveübertragungen zu groß.

  21. Roman sagt:

    >>Fußballclubs sehnen sich stets nach der absoluten Kontrolle über die Veröffentlichungen zum Club.<<

    Im Zeitalter von Facebook, Twitter & Co. kommt mir das allerdings etwas naiv vor. Nun denn …

  22. leoluca sagt:

    In diesen Zeiten eines Populismus, der oft von Demagogie und einfachen Antworten auf schwierige Fragen lebt, fange ich an, dieser Kontrolle mehr als bisher abzugewinnen, um den demokratischen Dialog zu retten.

  23. Netsmurf sagt:

    Torsten sagt:
    20. Juni 2016, #
    Fußballclubs sehnen sich stets nach der absoluten Kontrolle über die Veröffentlichungen zum Club. Ich denke, ihnen ist das Risiko von Liveübertragungen zu groß.

    Das ist nicht nur bei Fußballsclubs so. Wir haben regelmäßig Webcast mit einer dreistelligen Anzahl an Teilnehmern. Wir zeichnen die Webcast intern auf, aber das Video geht niemals nach extern.
    Wenn man nicht live dabei ist, kann man die Botschaften sehr schnell fehlinterpretieren, das kenne ich nur zu genüge.
    Das ist doch lediglich eine Schutzfunktion des Veranstalters, das geht gar nicht einmal darum anderen Informationen vor zu enthalten. Die gehen sowieso in die weite Welt hinaus.
    Zudem sagt man auf einer Veranstaltung schon mal etwas, was man nachher gerne rückgängig machen möchte.
    Ob es Produkte aus der Zukunft sind, Termine die sich nicht halten lassen, Sätze mit falscher Grammatik, Witze, die dann doch doppeltdeutig sind….. das sind ganz viele kleine Puzzleteile, die dazu beitragen, das man keine Aufzeichnung anbietet.

    Und eines darf man unabhängig von der egoistischen Sichtweise auch nicht außer Acht lassen. Wer kommt denn dann noch zur JHV, wenn alles über das Web geht?
    Ist das dann noch Vereinsmeierei oder nur noch eine Interessengemeinschaft?
    Wer sich die Kosten und die Mühe macht um nach GE zukommen, der darf auch mit der Wahrnehmung/Ausübung der Rechte belohnt werden.

    Auch diese Frage ist nicht nur in schwarz und weiss zu beantworten.

    Ich kann in diesem Fall allen Seiten etwas abgewinnen und würde mich bei einer solchen Frage, wenn Sie denn zur Abstimmung gestellt wird, immer der Mehrheit anschliessen!

  24. Susanne Blondundblau sagt:

    Hallo Torsten,

    vielen Dank für das Lob und die Verlinkung! Ich werde ebenfalls am Donnerstag in Düsseldorf bei der Vereins-Vorstellungsrunde sein und berichten.

    @alle, die rumstöhnen, dass der Bericht von mir ist:

    Ich kann sehr genau zwischen einem Kommentar und einem möglichst realistischen Bericht unterscheiden – es wäre schön, wenn auch Ihr zwischen der Autorin und der User BuB unterscheiden könntet. ;-)

    BWG
    Susanne

  25. leoluca sagt:

    Alle? War doch nur einer.

  26. Susanne Blondundblau sagt:

    @leoluca:

    Netsmurf, rjonathan, zirngiebl & Stollengewitter äußern alle mehr oder weniger verbrämt, dass der Artikel erstaunlich neutral sei.

    Und ich bitte Dich, mich in Ruhe zu lassen. Mir sind Deine gemeinen Attacken bei westline noch zu präsent.

  27. leoluca sagt:

    Dieser Auffassung von rjonathan, stollengewitter etc., dass der „lesenswerte Bericht“ (Torsten) erstaunlich sachlich sei, möchte ich mich anschließen. Gestöhnt über Text und Autorin hat wirklich nur einer. Kein Grund zur Aufregung also.

  28. Stollengewitter sagt:

    Oh man…jetzt also auch hier….ich wußte dass, als du bekannt gegeben hast, auch für westline zu schreiben, so etwas in der Art passieren wird, Torsten. Susanne…sehe es einfach mal als das was es ist: Ein Kompliment…mehr sage ich dazu nicht.

  29. leoluca sagt:

    @Stollengewitter. Ich komme auf deine Bemerkung oben zurück, dass Stallman für dich der interessantere der beiden neuen Kandidaten sei.

    Geht mir ähnlich. Stallmann hält, anders als Großmann, den Ball wohltuend flach, ist moderat und gleichwohl meinungsstark und reformorientiert. So jedenfalls lese ich seinen Bewerbungs-Text auf schalkermarkt.de.

    Vielleicht könnte Stallmann so mit dazu beitragen, die berühmten Gräben zuzuschütten. Scheinbar aber ist er leider kein großer Rhetoriker und wird wohl auch von sogenannten Oppositionsgruppen nicht unterstützt.

  30. Stollengewitter sagt:

    @leoluca

    Gerade dass er nicht so vehement von den Oppositionsgruppen unterstützt wird gefällt mir. Wenn ich die Zeit finde werde ich am Donnerstag nach Düsseldorf fahren und besonders diesen Kandidaten näher abklopfen. Und ich finde auch dass ein AR nicht zwingend ein großer Rhetoriker sein muss, sieht man ja am Clemens.

  31. Thomas sagt:

    @leoluca:

    „Scheinbar aber ist er leider kein großer Rhetoriker und wird wohl auch von sogenannten Oppositionsgruppen nicht unterstützt.“

    Woraus schließen Sie das?

    Sie glauben doch nicht etwa, dass die Tönnies oder Lange unterstützen?

  32. leoluca sagt:

    Ich schließe es aus den diversen Foren-Berichten und Debatten im Anschluss an die Flora-Veranstaltung, bei denen die Sprecher der oppositionellen Gruppen sich ausdrücklich und allein auf Goßmann festlegen und damit nur auf den einen der beiden neuen Kandidaten, der sich sehr eindeutig als Tönnies-Gegner positioniert und keinen Zweifel daran hat aufkommen lassen, dass er sich gegen ihn positionieren wird, wenn er gewählt wird.

    Was ich nicht nachvollziehen kann, denn gerade Stallmann könnte, wie es in einem der vielen Foren-Berichte heißt „als Mediator die offensichtlich vergiftete Atmosphäre im AR verbessern“, da er „inhaltlich und personell nicht festgelegt (also weder pro noch contra Tönnies) zu sein scheint, durch seinen beruflichen Werdegang sich in Gremiumsarbeit auskennt und, so der erste Eindruck, im kleineren Rahmen kommunikativ stark sein könnte.“ („Miles“ im Westline-Forum)

  33. BlueStar sagt:

    Ich persönlich würde es nicht begrüßen falls Hr. Goßmann in
    den AR gewählt wird.

    Nach Allem was ich über ihn gelesen habe scheint er mir ja
    so gar kein Team-Player zu sein, sondern im Gegenteil,
    Jemand der offensichtlich sein Ego voranstellt.
    Da ich davon ausgehe das CT, trotz aller Unkenrufe,
    wieder gewählt wird wäre das ein Szenario das nicht
    so prickelnd wäre.

    Damit ist nicht gemeint das kritische Stimmen unwillkommen sind
    und einstimmige Entscheidungen müssen auch nicht immer sein –
    aber die Gefahr einer unproduktiven AR-Zusammenarbeit ist
    zu groß.

  34. rjonathan sagt:

    @Roman
    Der Artikel ist seltsam formuliert und der zitierte Satz macht im Kontext irgendwie keinen Sinn:

    Horn hatte Tönnies ein Gespräch angeboten, nachdem der umstrittene Aufsichtsratsvorsitzende Tönnies mehrfach dazu aufgefordert hatte, ihm eine „goldene Brücke“ zu bauen – und ihm einen geordneten Rückzug zu ermöglichen. Details gehen aus einem Schriftverkehr vor, der dieser Redaktion vorliegt. Der Schuss ging gewissermaßen nach hinten los: Tönnies antwortete, in dem er ein Ehrenratsverfahren gegen Horn einleiten ließ.

    Ich verstehe den ersten Satz prinzipiell genau so wie du. Dann macht der Satz „Der Schuss ging aber nach hinten los“ jedoch keinen Sinn. Wenn Tönnies gebeten hat, dann war es doch kein Schuss. Insofern bin ich mir tatsächlich nicht klar darüber, wer wen aufgefordert hat und wer wem eine Brücke bauen wollte. Und was „der Schuss“ war.

    Aber sei’s drum – nehmen wir an, es ist wie der erste Satz nahelegt: Tönnies fordert Horn auf, ihm eine goldene Brücke zu bauen. Man trifft sich, und Tönnies ist auf einmal ganz anders drauf und fordert Horn auf, sein Amt niederzulegen. So what – ist das nicht Tönnies gutes Recht so wie es das gute Recht jedes „Politikers“ ist? Wieso sollte mich dieser Kindergarten interessieren? Und wieso sollte ich es gut finden, wenn jemand solche Informationen an die Presse gibt („Details gehen aus einem Schriftverkehr vor, der dieser Redaktion vorliegt.“)? Und Hefer das dann auch noch auf der Infoveranstaltung ausplaudert? Ich sehe nicht, dass er sich besser präsentiert, als Tönnies in dieser Geschichte. Im Gegenteil, man lässt es auf einen Machtkampf ankommen, und als man droht diesen zu verlieren, läuft man heulend in der Öffentlichkeit rum. Da bekomme ich ja fast Fremdscham. Unterm Strich wirkt das auf mich persönlich, als habe man (konkret in diesem Fall Hefer) nicht die charakterliche Festigung, in politischen Ränkespielen zu bestehen. Und ist damit auch nicht die richtige Person, einen Richtungsstreit im AR zu führen.

  35. Torsten sagt:

    Insofern bin ich mir tatsächlich nicht klar darüber, wer wen aufgefordert hat und wer wem eine Brücke bauen wollte.

    Hm. Ich halte die Formulierung …

    nachdem der umstrittene Aufsichtsratsvorsitzende Tönnies mehrfach dazu aufgefordert hatte, ihm eine „goldene Brücke“ zu bauen

    … für eindeutig.
    Das …

    der Schuss ging gewissermaßen nach hinten los

    … bezieht sich meiners Erachtens darauf, dass Horn auf Tönnies zuging um ihn ein Gespräch anzubieten, nun aber als der von Tönnies/Ehrenrat angeschossene dasteht.

    Ich persönlich halte einen solchen Auftritt eines Aufsichtsratsmitglieds aus dem Publikum einer solchen Veranstaltung für unter jeder Würde, und für ebenso verurteilenswert wie das Verhalten Gerd Rehbergs.

  36. crisscross04 sagt:

    Ich finde es grundsätzlich problematisch, Vorgänge, die von Elmar Redemann beschrieben werden, als Tatsache darzustellen oder hinzunehmen…

  37. Tobias sagt:

    @Torsten
    Und wann kommt dann dein Artikel zu Wieses Äusserungen? ;)

    Zur Sache mit Tönnies „Goldenen Brücken“:
    Ich war am Samstag selber nicht dabei und beziehe michd eswegen auf BuBs Bericht bei Westline, dort steht aber lediglich, Tönnies wolle sich nicht vom Hof jagen lassen. Da steht nichts davon, dass er nach Goldenen Brücken gefragt habe. Ein meiner Meinung nach deutlicher Unterschied. Wenn dann aber Horn mit einem Rücktrittsweg auf ihn zukommt, ist das schon sehr dreist.

  38. Torsten sagt:

    Ich persönlich halte einen solchen Auftritt eines Aufsichtsratsmitglieds aus dem Publikum einer solchen Veranstaltung für unter jeder Würde, und für ebenso verurteilenswert wie das Verhalten Gerd Rehbergs.

    Und wann kommt dann dein Artikel zu Wieses Äusserungen?

    Den hätte es gegeben, wäre ich bei der Veranstaltung in der Flora vor Ort gewesen. Rehbergs Veröffentlichung war für jeden Leser wie für mich gleichermaßen zugänglich. Wieses Äußerung habe ich nur indirekt mitbekommen. Meine Bewertung dessen hier in einen Kommentar zu schreiben ist das eine. Dagegen in einem eigenen Artikel anzuschreiben ist aber was anderes. Dazu möchte ich nicht von den Erzählungen anderer abhängig sein.

  39. Pukki1904 sagt:

    Ich möchte kurz meine Eindrücke von der gestrigen Vorstellung der AR- Kandidaten in MS schildern.
    Mein Eindruck was Andreas Gosmann angeht,entspricht einigen KOmmentaren hier im Forum. Er wirkt ruhig, sachlich moderat und hat es offensichtlich geschafft, viele CT Gegner auf seine Seite zu ziehen. Dies wurde u.a.deutlich an ständigem und wie ich finde total überflüssigem Applaus nach bzw. schon während seiner Wortbeiträge. Es kam mir vor als werde er als der neue König gehandelt. Frei nach dem Motto- der alte König ist tot, es lebe der Neue.Mich hat das sehr genervt weil ich finde, hier findet gar keine differnzierte Auseinadersetzung mehr mit den Inhalten statt, sondern einige glorifizieren ihn jetzt schon und sind immer gleich bereit, wieder einen neuen Helden zu feiern.
    Für meinen Geschmack ist er ein wenig zu sehr von sich überzeugt, gepaart mit ienr lässigen Arroganz, die mir persönlich nicht gefällt. Am meisten aber hat mir missfallen, dass er ständig zum Angriff auf CT und die Arbeit des gesamten Aufsichtrates einging. Mir hätte es besser gefallen, er hätte weniger die Arbeit der anderen schlecht gemacht und dafür noch konkreter beschrieben, was er ändern will und vor allem mit welchen Mitteln. Das „Wie“ kam insegsamt viel zu kurz. Wie sollen die Konfikte die im AR vorhanden sind konkret gelöst werden und durch welche Maßnahmen? Und zwar so dass ein gemeinsames Arbeiten wieder möglich wird? Im übrigen fordert Gosmann wie damals Felix Magath ,mehr Entscheidungsbefugnisse des Sportvorstandes .Das heißt, weg mit der 300.000 EUR- Grenze. Für diese Forderung wurde Magath damals von der MV abgestraft. Gosmann wurde dafür von den CT-Gegnern gefeiert. So ändern sich also die Zeiten….
    Für mich ist seit gestern Abend ganz klar, Andreas Gosmann will neuer Aufsichtsratsvorsitzender werden. Er will den Kampf um die Macht aufnehmen- das wurde ganz deutlich. An jeder Stelle an der sich die Gelegenheit ergab, startete er den Angriff auf CT und schreckt dabei auch vor populistischen Äußerungen nicht zurück.
    Sollten also CT und Gosmann am Sonntag in den AR gewählt werden, dann weiß ich nicht wie das funktionieren soll. Zwei Alphatiere mit dem gleichen Machtinstinkt und Machtgebahren werden wohl schwerlich eine harmonische Doppelspitze bilden. Da wird der Kampf dann zwischen den Lagern erstmal richtig los gehen.Alles andere würde mich wirklich wundern.
    Und noch kurz zu Stallmann. Den fand ich im Gegensatz zu Gosmann wohltuend weniger selbstgefällig, eher bescheiden und ausgeleichend.Er hat eigentlich viele ganz gute Sachen gesagt und könnte eine gute Ergänzung zu einem Alphatier sein. Er wird aber m.E.nach ein Problem damit haben,von der Mehrheit gehört und damit auch gewählt zu werden. Seit gestern abend bin ich noch einmal mehr gespannt auf die Wahlen am Sonntag- zumindst weiß ich aber jetzt, wen ich nicht wählen werde.

  40. andres sagt:

    jetzt hab ich schon in diversen Berichten davon gelesen, dass Goßmann permanent auf CT schiesst, gleichzeitig aber behauptet den AR befrieden zu wollen.
    warum spricht niemand diesen Widerspruch auf den Veranstaltungen an?
    oder taucht das dann nur nicht in den Berichten auf?
    zu schade, dass ich keinen davon wahrnehmen kann :-(

  41. leoluca sagt:

    @andres. Sehe diesen Widerspruch auch. So könnte man Goßmann mal fragen, was er zum Beispiel davon hält. Diese Meldung geht heute über die Ticker:

    http://www.faz.net/agenturmeld.....99833.html

  42. Ney sagt:

    Schalker Aufsichtsräte attackieren Tönnies

    Streng genommen attackierTen, das 4seitige Schreiben ist von April.

    Wie kam diese Sache denn nun wieder in die Presse?

  43. andres sagt:

    bleibt die Frage, wie man mit CT über als Fehl- oder als rollenüberschreitend verstandenes Verhalten reden kann, ohne dass daraus eine „Attacke“ wird?
    Der Ausschluss der Öffentlichkeit wäre schon mal ganz gut.
    Aber wie reagiert man, wenn aus eine AR-interne Angelegenheit vor den Ehrenrat gezerrt wird?
    Leider scheinen beide Seiten mit unsauberen Mitteln zu arbeiten.

  44. leoluca sagt:

    Attacken nicht nur zwischen den Pro und Contras, sondern auch im eigenen Laden. Auweia.

    https://twitter.com/lokonda1904/status/745260986228170752?lang=de

  45. leoluca sagt:

    @Ney und andres
    Warum müssen diese drei Aufsichtsräte eigentlich einen Brief an den AR-Vorsitzenden Tönnies schreiben, um ihm mitzuteilen, dass er besser gehen soll – anstatt das ihm und dem AR direkt zu sagen?

    Wird mir immer suspekter, dieses Dreigestirn. Wegen solcher Leute musste vor einem Jahr Uwe Kemmer gehen? Ich glaub’s nicht.

  46. karlheinz sagt:

    In der Industrie würden die Drei Kaputtmacher das Ende des Sommers nicht mehr im Unternehmen erleben. Die und der schreiende Mob will absägen, koste es was es wolle , die scheissen in Wirklichkeit auf das Ansehen des Vereins. Einfach Erbärmlich.

  47. Pukki1904 sagt:

    @ karlheiz- genau so ist es! Es ist aus meiner Sicht Größenwahn gepaart mit skrupellosem Machtgehabe.Es sind dieselben Verhaltenweisen, die man an CT so kritisiert. Damit sind diese drei und ihre Anhängerschaft für mich total unglaubwürdig. Aber leider kommt dass bei vielen in der Mitgliedschaft gut an. Das ist das was mich sehr beunruhigt. Bleibt nur zu hoffen, dass Christian Heidel nicht auch noch zwischen diese Fronten gerät. Vorstellbar ist derzeit auf Schalke alles.

  48. Caubstr. sagt:

    Ich hätte mir gewünscht, dass dieser interne Brief auch intern bleibt.

    Nun ist er aber an der Öffentlichkeit und ich frage mich, ob es im Sinne einer fairen Beurteilung aus Sicht ALLER Beteiligten, nicht sinnvoll wäre, wenn er nun vollständig bekannt wird. Wobei dies nur Absender oder Empfänger zu entscheiden haben – besser noch Absender und Empfänger.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die zitierten Zeilen – die vermutlich lediglich die beiden öffentlichkeitswirksamsten Passagen darstellen – die Gesamtaussage des Briefes angemessen wiederspiegeln.

    Unerfreulich, dass wir kurz vor der JHV eine derartige Eskalation erleben müssen.
    Sie tut einer ehrlichen und offenen Diskussion nicht gut.

  49. Ney sagt:

    Um den Sitz von Tönnies geht es sowieso nicht. Am Sonntag werden 34% der Stimmen sicher für einen Platz im Aufsichtsrat reichen. Voraussichtlich reichen sogar weniger. Ist ernstlich anzunehmen, dass Clemens Tönnies weniger als 1/3 der Stimmen erhält?

    Im weiteren stehen dann also Männer (wieso eigentlich nie Frauen? stellen doch 20% der Mitglieder; aber das nur nebenbei) zur Wahl, die entweder mit Tönnies gut können (Lange) oder sich laut hier zu lesenden Einschätzungen Tönnies-kritisch aber eher integrativ präsentieren (Stallmann) oder klar in Opposition zu Tönnies stehen.

  50. crisscross04 sagt:

    Mittlerweile ist dieses unsägliche Machtgehabe, diese Rechthaberei bzw. Besserwisserei in allen Medien angekommen. Glückwunsch an alle Beteiligte! Ich sehe das immer noch so, dass auch diverse Blogs, Westlines´ Artikel bzw. Kommentare und Fanforen zu dieser Schlammschlacht beitragen.

    Wie schon gesagt: Das Ansehen des Vereins nimmt Schaden. Echt bitter, dass man Heidel & Weinzierl so begrüßt.

    Aber zum Glück ist ein Ende in Sicht.

    Glück auf!

  51. Die letzten Gefechte sagt:

    […] sich ein Bild der Alternativen zu machen, dafür gab es eine ganze Veranstaltungsreihe in dieser Woche. Eine davon wurde zusätzlich aufgezeichnet und im Club-Kanal bei youtube eingestellt. Ich kann […]

  52. Oskar Zirngiebl sagt:

    Zitat Susanne Blundundblau von weiter oben:

    „Ich kann sehr genau zwischen einem Kommentar und einem möglichst realistischen Bericht unterscheiden – es wäre schön, wenn auch Ihr zwischen der Autorin und der User BuB unterscheiden könntet. ;-)“

    Zitat von Susanne Hein-Reipen in einem westline Bericht über die Schalke Runde mit den AR-Kandidaten:
    „Man wusste ganz offensichtlich, was von wem zu erwarten war. Es drängte sich massiv der Eindruck auf, dass nach der offenen Veranstaltung in der Flora mit zahlreicher Kritik an Tönnies Nichts dem Zufall überlassen blieb und viele der Frager bestellt, gescripted und abgesprochen waren, um insbesondere Goßmann anzuschießen und Tönnies in gutes Licht zu rücken. Natürlich ist das kaum nachzuweisen, aber bei mir und vielen Teilnehmern bleibt ein extrem ungutes Gefühl zurück. Ich habe die Veranstaltung als unfaire Schmierenkomödie empfunden.“

    Dieses Zitat ist zwar als „Anmerkung der Autorin“ gekennzeichnet, die Grenze zwischen realistischem Bericht und Kommentar ist dabei aber mal zumindest sehr verschwommen!

  53. Torsten sagt:

    @ Oskar Zirngiebl:

    Deswegen ist auch der eine Text in meinem Blog verlinkt und der andere nicht ;-)

  54. leoluca sagt:

    So ärgerlich das ist, dass man sich bei einigen WAZ-Artikeln der letzten Wochen fragt, wie kommt nun diese Pressemitteilung von Clemens Tönnies wieder in dieses Blatt, so fragwürdig ist es, dass Westline seinen Platz zur Schalker Berichterstattung über die AR-Kandidatenrunden frei macht für diesen boulevardesken Erlebnisbericht, der eine dunkle Verschwörung ausgemacht haben will. Nun ja, jeder wie er kann.

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