Die letzten Gefechte

Übermorgen ist es soweit, um 13:04 wird die Mitgliederversammlung „angepfiffen“. Wir befinden uns nun in der letzten Phase des „Wahlkampfes“. In der Phase, in der Clemens Tönnies nochmal alle Register zieht und seine Position ausspielt.

Jetzt erscheinen nochmal in allen Zeitungen tönniesfreundliche Artikel. Diese sind Chefsache. Für die Funke Mediengruppe haut Pit Gottschalk selbst in die Tasten. Es würde nicht überraschen, gäbe es in Kürze auch noch einen Kommentar von Tönnies-Kumpel Alfred Draxler zur Schalker Politik zu lesen. Clemens Tönnies hat beste Kontakte zu den Chefredakteuren der wichtigen Zeitungen. Die Zeitungen sind nicht ganz uneigennützig interessiert daran, dass er gut gelitten bleibt. Tönnies‘ Firmen (Böklunder, Tillmans, Mühlen) liefern den Zeitungen wichtige Werbebudgets. Er selbst liefert zuverlässig Geschichten.

So ist das eben. Das als irgendwie unfair zu beklagen wäre arg naiv. Bezüglich des Zeitpunkts sicherlich sehr geplant, argumentativ aber unangreifbar, haben sich die Vorstände auch nochmal zu Wort gemeldet und sich für Clemens Tönnies ausgesprochen. Wenn ein Hauptargument von Tönnies-Gegnern lautet, dass dieser sich zu viel in die Belange des Vorstandes einmischt, sich aber der aktuelle und der vorherige Vorstand geschlossen für Clemens Tönnies ausspricht, ist Clemens Tönnies entweder „doch nicht so schlimm“ oder der Vorstand hat Angst vor den Alternativen.

Um sich ein Bild der Alternativen zu machen, dafür gab es eine ganze Veranstaltungsreihe in dieser Woche. Eine davon wurde zusätzlich aufgezeichnet und im Club-Kanal bei youtube eingestellt. Ich kann das Anschauen absolut empfehlen, ich fand diese ca. 100 Minuten aufschlussreich und nie langweilig.

Also:

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… und dann geht es ab spätestens kommenden Dienstag wieder um Fußball.

Glückauf.
 



102 Kommentare zu “Die letzten Gefechte”

  1. Authentisch sagt:

    Ich habe mir das oben verlinkte Video komplett angeguckt (was tut man nicht alles für Schalke), und konnte mir dadurch ein sehr gutes Bild von den Kandidaten machen. Durch den Live-Mitschnitt kann jeder für sich bewerten, was sie sagen und vor allem wie sie es sagen.

    Der Kandidat, der mich am meisten überzeugt hat, ist Peter Lange. Besonders wohltuend fand ich seine Zwischenmeldung: „Können wir mal wieder über Schalke reden?“ Umso bemerkenswerter, weil zu diesem Zeitpunkt gerade nach vermeintlichen Schwächen in den Lebensläufen von Stallmann und Goßmann gefragt wurde. Traurig genug, dass man Schalker daran erinnern muss, wieder über Schalke zu reden. Lange beweist hier, dass er auf andere Leute zugehen kann (seine vermeintlichen Kritiker), und damit geeignet ist, die momentanen Gräben zuzuschütten. Auch inhaltlich fand ich seine Ausführungen überzeugend. Einzig bei Julian Draxler möchte ich ihm widersprechen. Ich hätte ihn gerne noch weiter auf Schalke gesehen.

    Michael Stallmann hat mich auch sehr überzeugt. Die kritischen Nachfragen zu ihm hat er gut erklärt, blieb dabei stets sachlich und souverän. Besonders gut war seine Antwort, wie man die Spaltung in der Fanszene überwinden könne. Seiner Antwort (runder Tisch, Balance finden zwischen Fans und Gremien, alle unter einen Hut bringen) schlossen sich Goßmann und Lange an. Lange verwies dabei auf seinen Steckbrief auf SchalkerMarkt.de.

    Andreas Goßmann fand ich auch überzeugend. Die sehr ausführlichen Fragen zu seinem Lebenslauf hat er sachlich beantwortet, und ist auch ganz ruhig geblieben, als man ihn aufgefordert hatte, seine Kandidatur zurückzuziehen. Im Vergleich zu Michael Stallmann wird er inhaltlich konkreter, was seine Kritik am bisherigen Aufsichtsrat angeht. Insbesondere den Eilausschuss sieht er kritisch und ist für seine Abschaffung. Sein Hauptanliegen ist die weitere Professionalisierung des AR. Stallmann spricht hingegen mehr von Lösung der Probleme.

    Der mit Abstand schlechteste Kandidat war für mich Clemens Tönnies. Schon sein Eingangsstatement war für mich Wahlkampfgerede, mit einigen populistischen Einwürfen (schönstes Stadion Deutschlands etc.). Die Aussage, „wer keine Fehler macht, solle ihm eine Ansichtskarte schicken“ ist natürlich gegen seine Kritiker gerichtet. Aber es geht ja nicht darum, überhaupt keine Fehler zu machen, sondern die beiden besten Kandidaten für den AR zu finden. Auch inhaltlich waren seine Einlassungen mehr auf die Vergangenheit gerichtet, als auf die Zukunft. Bei der positiven Entwicklung der letzten 20 Jahre wird dann auch gerne vergessen, dass es 2009 sehr kritisch um S04 stand.
    Auch die Art und Weise, wie er mit den anderen Kandidaten redet, ist wenig hilfreich. Seine Antwort an Andreas Goßmann („Ich habe jetzt auf der dritten Veranstaltung schon die dritte Erklärung zum Eilausschuss gehört“), war mit einigen Spitzen versehen. Sätze wie, „Ich habe es Dir schon zwei- oder dreimal erklärt, ich erkläre es Dir aber bitte nochmal“ und „Ich erkläre es Dir morgen in Düsseldorf aber bitte nicht noch einmal“, lässt seinen Gesprächspartner als dumm dastehen.
    Das ist in der gegenwärtigen Situation nicht geeignet, auf Kritiker zuzugehen und Gräben zuzuschütten.
    Zudem fand ich in seiner Argumentation keine einheitliche Linie. Zuerst stellt er seinen Posten im Eilausschuss zur Verfügung (obwohl ihm dieses Amt zustehe), verteidigt am Ende in seinem Schlusswort aber seine Mitwirkung darin. Besonders im Vergleich zu Peter Lange, sieht man die Unterschiede. Ihnen wurden zum Teil die gleichen Fragen gestellt. Lange antwortet viel sachlicher, souveräner und geht inhaltlich viel besser auf die Frage ein.

    Bei all den Grabenkämpfen im Moment, ist es jetzt am wichtigsten, Kandidaten zu haben, die wieder die Einigkeit herstellen (und danach kommen erst die fachlichen Kompetenzen). Deshalb sind für mich Lange und Stallmann die beiden besten Kandidaten für Schalke.

  2. Torsten sagt:

    Der Kandidat, der mich am meisten überzeugt hat, ist Peter Lange.

    Ich habe mir das Video auch heute Abend angesehen und ehrlich, ich habe es auch so empfunden.

  3. Stollengewitter sagt:

    Fand den Mitschnitt sehr aufschlussreich und wirklich gut. Genau für sowas ist Vereins-TV wirklich sehr praktisch. Für mich ist Goßmann eindeutig durchgefallen (mir kommt der wie ein Fremder vor der jetzt bei Schalke mitmischen will), Lange überraschend gut, Tönnies wie er halt so ist aber auch mit dem ein oder anderen guten Argument für ihn und Stallmann sehr aufgeräumt, sachlich, eigentlich sehr geeignet als AR-bei dieser Richtungswahl aber wohl außen vor.

  4. andres sagt:

    ehrlich gesagt fand ich den Mitschnitt bestürzend.
    Es geht hier um die wichtigsten Positionen im Verein und die Mitglieder müssen sich innerhalb weniger Tage ein Bild über die Kandidaten machen und bekommen einen einseitigen Fragebogen vorgelegt und eine viel zu kurze (und leider von wenig tiefgehenden Fragen bestimmte) Vorstellungsrunde geliefert.
    Das ist reichlich dürftig und ich wünsche mir, dass die Satzung dahingehend geändert wird, dass es mehr Zeit und Möglichkeiten gibt, sich im Vorfeld mit den Kandidaten zu beschäftigen. Sobald sie dann im AR sitzen, wird die Arbeit des Einzelnen kaum mehr nachvollziehbar sein.
    Aus den kurzen Eindrücken hat sich mein Bild von Lange allerdings auch gebessert. Dahingehend war es wahrscheinlich von Vorteil, die Bielefelder Runde zu sehen zu bekommen, die wohl deutlich unemotionaler war als die vorhergehenden.
    Die eingehende Vorwurfsliste gegen Goßmann schien mir auch reichlich inszeniert, seine Replik darauf aber recht souverän. Trotzdem nehme ich ihn als FRemdkörper wahr.
    CT bestätigte mit seiner gönnerhaften Art meine Skepsis und Stallmann bleibt leider blass.
    Und auch wenn ich von dem Geschäft keine Ahnung habe: dass ein Deal in einer Viertelstunde entschieden werden muss, glaub ich im Leben nicht.
    Worauf man gespannt sein darf: CT (explizit) und Lange (andeutungsweise) wollen nicht Teil des Eilaussusses sein. Mal schaun ob sie auch in der Richtung etwas unternehmen. Es steht CT ja frei einen entsprechenden Änderungsantrag einzubringen.

  5. Tobias sagt:

    Torsten, ich bin ein bisschen enttäuscht. So erwähnst du den Artikel von pit gottschalk zwar, gibts ihm aber einfach das Attribut tönnies freundlich und wischt ihn damit weg. Dabei steht da meiner Meinung nach ein ganz schöner Hammer drin:

    http://waz.m.derwesten.de/dw/s.....ice=mobile

    Sollte es das Telefonat zwischen Horn und tönnies so gegeben haben (gehe ich da vorstandszeuge von aus) kann man das nicht einfach ignorieren. Horn ist dann völlig zurecht vorm ehrenrat und das ist auch weiß Gott keine goldene Brücke…

    Ichfreu mich auf montag

  6. andres sagt:

    @Tobias
    offensichtlich gehen Horn un d Co nicht wirklich geschickt vor.
    ganz im Gegensatz zu CT, der die passenden Infos und Gesprächsnotizen gleich bei der Presse lanciert.
    Dankbares Futter für Gottschalk, der sich dann auch nicht zu schade ist die Grenzen zwischen Bericht und Kommentar fallen zu lassen

  7. Torsten sagt:

    @Tobias:

    Ich meinte nicht „den“ Artikel von Pit Gottschalk. Ich konnte mich ob seines „Einschaltens in den Machtkampf“ gar nicht für einen unter mehreren entscheiden. Wie ich oben im Text schon beschrieb und andres es erklärt: Das ist selbstverständlich alles kein Zufall, dass das genau jetzt so zu lesen ist. Und ich hielte es für naiv, sich darüber zu wundern.

    Dass das Vorgehen der Aufsichtsräte Horn und Wiese sehr ungeschickt ist, und dass ich denke, dass sich das kontraproduktiv auswirkt, hatte ich gestern schon geschrieben:

    Die Aktionen der Aufsichtsräte Axel Hefer, Andreas Horn und Thomas Wiese wirken wie Putschversuche gegen den Vorsitzenden Clemens Tönnies, der mehrfach von der Mitgliederversammlung gewählt wurde und somit legitim im Amt ist. Das Handeln wirkt falsch und unlauter, und macht damit den „moralischen Vorsprung“ zunichte, den man auf Grund der Vorwürfe gegenüber Clemens Tönnies haben wollte. Wenn allerdings alle gleich mies agieren wählt man lieber den, den man kennt, und der trotz allem Ärger für sich in Anspruch nehmen kann, dass es dem Club wirtschaftlich wie sportlich in den letzten Jahren seiner Amtszeit so schlecht nicht ergangen ist.

  8. Tobias sagt:

    @andres

    Damit ich dich richtig verstehe, du legst den fokus nicht darauf, dass ein Aufsichtsratsmitglied den ar-Vorsitzenden erpresst und evtl dabei noch den Wahlausschuss anpisst, sondern dass das ganze kurz vor der jhv an die Öffentlichkeit kommt?

  9. andres sagt:

    @tobias
    womit wurde der ARV nochmal erpresst? was sollte denn passieren, wenn er nicht auf den ‚Vorschlag‘ eingeht?
    Ich sehe hier nur, dass die(in meinen Augen durchaus berechtigte Kritik)an CT auf eine ziemlich bescheuerte Art zum Ausdruck gebracht wurde.
    Zumindest erscheint das unter den z Zt vorliegenden Infos so. Wie die Gespräche/Korrespondenz tatsächlich ablief, kann wohl keiner von uns beurteilen.
    Damit wurde dem Verein leider ein Bärendienst erwiesen. Jede Kritik wird dadurch gerade als Majestätsbeleidigung und Putschversuch diskreditiert, auch wenn es nur darum geht, CT an seine eigenen Versprechen zu erinnern.

  10. Schönfärber sagt:

    Im Prinzip sagt doch der Horn zu Tönnies, er könne den Wahlausschuss dahin beeinflussen, dass Tönnies zugelassen wird oder eben nicht.

    Der Schnee schmilzt.

  11. andres sagt:

    laut CTs Gesprächsnotiz. Formell hat Horn keinen Einfluss auf auf den WA und auch so wurde CT (berechtigterweise) zur Wahl zugelassen.

  12. Roman sagt:

    @Tobias: Ich lese da nicht draus, dass ein Aufsichtsratsmitglied Clemens Tönnies erpresst hat. Es gab offenbar ein vertrauliches Gespräch zwischen Andreas Horn und Clemens Tönnies (mitgehört von einem Vorstand), in dem über eine mögliche „goldene Brücke“ gesprochen wurde.

    Das mag man im ersten Augenblick als verwerflich, als despektierlich, vielleicht auch als respektlos werten. Möglicherweise ist ein solches Gespräch aber auch gänzlich anders zu bewerten.

    Was waren denn die Hintergründe, die zu diesem Gespräch geführt haben? Warum macht Andreas Horn so etwas? Darüber gibt der Bericht (oder auch Kommentar, wie Torsten hier trefflich sagt, verschwimmen ja in dem Text die Grenzen) keine Informationen, sondern er deutet nur einen Putschversuch an. Ob es den wirklich so gegeben hat, darüber lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren.

    Zur Beurteilung der gesamten Situation und auch zur Beschreibung, wie es zu dieser Eskalation überhaupt kommen konnte, braucht es beide Sichtweisen. Das wäre m.E. auch journalistisch sauberer gewesen, den bzw. die „Beschuldigten“ auch mal zu Wort kommen zu lassen.

  13. Caubstr. sagt:

    @andres

    Du schriebst:

    „Das ist reichlich dürftig und ich wünsche mir, dass die Satzung dahingehend geändert wird, dass es mehr Zeit und Möglichkeiten gibt, sich im Vorfeld mit den Kandidaten zu beschäftigen.“

    Dazu haben die Mitglieder am Sonntag ja die Gelegenheit. Denn ein entsprechender Antrag ist – meines Wissens sogar von Mitgledern des Wahlausschusses – eingereicht und zugelassen worden.

  14. Oskar Zirngiebl sagt:

    Auch ich habe das Video in voller Länge geschaut. Mein Fazit: Peter Lange wirkt souverän und war für mich der überzeugendste Kandidat. Michael Stallmann war für mich Peter Lange sehr ähnlich. Beide ausgleichend, ruhig und den Konsens wollend.

    Bei Michael Stallmann ist für meinen ganz persönlichen Geschmack ein- oder zweimal zu häufig auf seine Herkunft aus Gelsenkirchen eingegangen. Das fand ich auswendig gelernt und berechnend.

    Andreas Goßmann hat mir nicht gefallen. Dabei kann ich nicht mal sagen, was es genau war. Vielleicht war es die Summe der Antworten auf BaFin und Sparkasse D’dorf und Bergisches Viertel. Alle für sich genommen, nachvolziehbar, aber in Summe kommt eine Person dabei raus, die ich nicht im AR möchte.

    Tönnies wirkte auf mich vor allem extrem dünnhäutig! Seine Art war ruppig, ungeschliffen und fast etwas roh (v.a. im Gegensatz zu AG, der eloquent und fast ein wenig aalglatt daherkommt). Aber in der Sache hat er mich überzeugt. Er hat sich nicht widersprochen beim EA. Ich halte ihn für einen wichtigen AR!

  15. Ney sagt:

    „haben sich die Vorstände auch nochmal zu Wort gemeldet und sich für Clemens Tönnies ausgesprochen.“ Ich will da jetzt kein Fass aufmachen, die werden ihre Gründe haben – aber steht das Vorständen im Allgemeinen eigentlich zu in Bezug auf ihren Aufsichtsrat?

  16. andres sagt:

    @ney ich hätte ein Schweigen der Vorstände auch begrüsst, die sind zumindest befangen. aber irgendwo hatte ich schon die Meinung gelesen, ein Loyalitätsbekenntnis würde sie in Ruhe arbeiten lassen

    @Roman
    hab ich es eigentlich richtig verstanden, dass der Cyrano Vorwurf von Dir stammte? Wirst Du dazu noch Belege liefern?

  17. Torsten sagt:

    @Caubstr.

    Weißt Du gerade, welchen oder wessen Antrag Du meinst?
    Ich würde das gerne für alle Mitlesenden transparent machen, aber ich sehe beim Blick auf die ganzen Anträge „den Wald vor Bäumen nicht“.

    Die pdf mit allen Anträgen gibts übrigens hier: http://www.schalke04.de/filead.....mmlung.pdf

    aber steht das Vorständen im Allgemeinen eigentlich zu in Bezug auf ihren Aufsichtsrat?

    Dass es dazu eine formelle Regelung gibt, ist mir nicht bekannt. Da die Einmischung Tönnies‘ in die Belange des Vorstands ein Top-Argument der Tönnies Gegner ist (auch von mir übrigens), da also der Vorstand als solcher thematisiert wird, halte ich es für legitim, dass sich der Vorstand selbst auch dazu äußert.

  18. Caubstr. sagt:

    @Torsten:

    Der Link zum PDF hat mir geholfen:

    Antrag: Wahlen zum Aufsichtsrat
    Antragsteller: Thorsten Altfeld/Stefan Schorlemmer

    Bewerbung zum AR, demnach bis 01.02. eines Jahres.

  19. andres sagt:

    @Torsten
    „Da die Einmischung Tönnies‘ in die Belange des Vorstands ein Top-Argument der Tönnies Gegner ist (auch von mir übrigens), da also der Vorstand als solcher thematisiert wird, halte ich es für legitim, dass sich der Vorstand selbst auch dazu äußert.“

    idR geht es um Einmischungen im Bereich Sport/Kommunikation – dazu kann CH noch nicht viel sagen
    allerdings hatte sich auch HH schon mal gegen den Vorwurf gestellt. Bleibt aber immer noch das Problem mit der Befangenheit

  20. Torsten sagt:

    Danke Claubstr. (nebenbei: schräger Nickname;)

    Also nochmal kurz zusammengefasst:
    andres schrieb …

    Es geht hier um die wichtigsten Positionen im Verein und die Mitglieder müssen sich innerhalb weniger Tage ein Bild über die Kandidaten machen und bekommen einen einseitigen Fragebogen vorgelegt und eine viel zu kurze (und leider von wenig tiefgehenden Fragen bestimmte) Vorstellungsrunde geliefert.

    Dazu gibt es einen Satzungsänderungsantrag, der den Mitgliedern am Sonntag zur Abstimmung vorgelegt werden wird. In den Passus 6.3.1.1 Wahlen zum Aufsichtsrat soll der zeitliche Rahmen zur Einreichung von Kandidaten-Vorschlägen von …

    Der Vorschlag ist mindestens sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung einzureichen.

    auf

    Der Vorschlag ist bis zum 1. Februar vor der jeweiligen Mitgliederversammlung einzureichen.

    geändert werden.

    Die Begründung liest sich wie folgt (Auszug):

    Die bisherige Frist von 60 Tagen zwischen Abgabe der Bewerbung und Durchführung der Mitgliederversammlung hat die an der Auswahl der Kandidaten beteiligten Gremien und die Bewerber regelmäßig unter Zeitdruck gesetzt. Auch hatten Mitglieder kaum die Möglichkeit sich nach Bekanntgabe der Kandidaten, aber noch vor der Mitgliederversammlung über die jeweiligen Kandidaten zu informieren.

    Vollständig ist das hier nachzulesen, auf Seite 3 des pdf-Dokuments: Mitgliederversammlung 2016

  21. rjonathan sagt:

    @Erpressung

    Tönnies solle seinen Weggefährten Langhorst zum Rücktritt aus dem Aufsichtsrat bewegen und „mit einer Ehrenkarte abfinden“, dann würde man Tönnies nicht nur zur Wahl zulassen, sondern auch einstimmig zum Aufsichtsratsvorsitzenden wiederwählen — aber nur unter der Bedingung, dass er nach einem Jahr freiwillig zurücktritt.

    Es geht wohl um das „zur Wahl zulassen“, das impliziert, er könne den Wahlauschuss manipulieren. Das ist in meinen Augen schon Erpressung, wenn es so gelaufen ist. Trotzdem stimmt natürlich, dass eine Darstellung der anderen Seite sauberer wäre. Aber Schlammschlacht-Zeit ist eben Schlammschlacht-Zeit. Ich finde den Artikel deswegen auch nur nervig.

    @Video / Gossmann
    Ich kann mein Unbehagen mit Gossmann sehr genau in Worte fassen. Die Bedenken gegen seine Person aufgrund der Nachrichten-Lage sind ja durchaus verständlich. Aber das drückt er mit keiner Silbe aus. Wenn er einfach in der Lage wäre zu sagen: „Ich kann das gut verstehen, dass du da Sorgen hast – lass mich das erklären und vielleicht hilft dir das weiter.“ – Dann würde man ihn gleich in einem anderen Licht sehen. So kommt er nur rechthaberisch und wenig sozial kompetent rüber. Das gleiche Bild vermittelt er bei der Eil-Auschuss-Diskussion und bei seinen Geschichten von der Verschwiegenheit im AR. Da kommt er einfach besserwisserisch rüber und verarbeitet die Wortmeldungen aus den Widerreden lediglich für polemische Bemerkungen.

    Das Gegenteil bei übrigens Lange, der bei der kritischen Nachfrage in seine Richtung genau das macht und eben sagt, dass er die Frage gut verstehen kann.

  22. Roman sagt:

    „Ich kann das gut verstehen, dass du da Sorgen hast – lass mich das erklären und vielleicht hilft dir das weiter.“

    Ich möchte dazu einwenden, dass er genau das zumindest in der Flora gemacht hat.

  23. rjonathan sagt:

    @Roman
    Das kann sein. Aber in dem Video macht er es die ganze Zeit nicht. Er wirkt sehr kämpferisch und rechthaberisch und nach meinem Eindruck haben wir von dieser Einstellung derzeit eher zu viel im AR als zu wenig.

  24. Nordlicht sagt:

    Ich denke die Tönnies- Gegner hätten es begrüsst wenn die Vorstände sich gegen Tönnies geäussert hätten.
    Wie gestern schon geschrieben und frei nach Pipi Langstrumpf „Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt“

    Ich denke die Vorstände sollten schon beurteilen können welchen Wert Tönnies hat bzw wie die Zusammenarbeit ist. Es wäre doch auch ein einfaches für den Vorstand und lassen CT jetzt auflaufen wenn er ihre Arbeit behindern würde.

    Mit welchem Recht erlauben wir uns also Urteile oder stellen Vermutungen an über die Meinungen von Leuten die in Gesprächen und der täglichen Arbeit mit ihm zu tun haben.

  25. Stefan sagt:

    Danke Torsten!

  26. Carsten sagt:

    ich habe mir alles gut überlegt und werde entsprechend am Sonntag meine Stimme abgeben!

    bei meiner Stimmabgabe werde ich auch bedenken was da einige Herren losgetreten haben, die Art und Weise wie sich einige versuchen in Position zu bringen sich für nichts zu schade sind und das angeblich „alles“ für den Club rechtfertigen!

    bei zwei drei Artikeln… Aussagen… dachte ich mir zu oft „euch müsste doch der Blitz beim Sch..ssen treffen… sich hinzustellen und für Schalke das „BESTE“ wollen!

    ich fahre mit einem dicken Hals auf Schalke und hoffe das es mir am Abend besser geht und der Rauch sich zum teil verzogen hat

  27. Torsten sagt:

    @ Nordlicht:

    Mit welchem Recht erlauben wir uns also Urteile oder stellen Vermutungen an über die Meinungen von Leuten die in Gesprächen und der täglichen Arbeit mit ihm zu tun haben.

    Unsere eigenen Urteile erlauben wir uns auf Grundlage der Satzung, die uns als Mitglieder als oberstes Beschlussorgan des Vereins aufführt.

    Wer stellt „Vermutungen über Meinungen“ an? Falls Du einen bestimmten Kommentar meinst wäre es hilfreich, das irgendwie zu kennzeichnen („@ XY“), dass würde das Nachvollziehen Deines Kommentars vereinfachen.

  28. Polarfuchs sagt:

    @ Nordlicht
    genau so sehe ich das auch. Demokratie ist eben wenn eine Minderheit die Mehrheit terrorisiert.

  29. Carsten sagt:

    natürlich werde ich das Ergebnis… egal wie es aussieht akzeptieren!
    Vielleicht werde ich aber auf das Freiwürstchen verzichten und mit Deutschland auf meinen 280km langen nach Hause weg lieber im Radio auf NDR anhören

  30. Torsten sagt:

    Was mich ziemlich wundert:

    Bei den ganzen sehr öffentlichen Vorwürfen gegen die Aufsichtsräte Hefer, Horn und Wiese hätte ich mal eine Stellungnahme ihrer erwartet.

    Bei der Veranstaltung in der Flora trat Thomas Wiese ja auch aus dem Publikum öffentlich in Erscheinung, der Zurückhaltung fühlt sich offensichlich niemand mehr verpflichtet. Außerdem hat man es bei einer Stellungnahme selbst in der Hand, die Formulierungen abzuwägen bzw. von einem Fachmann auf „Eigentore“ überprüfen zu lassen. Warum kommt da nichts? Wann kommt da was? Was fehlt?

    An Interesse der Öffentlichkeit wird es nicht mangeln, und an Publikationsmöglichkeiten auch nicht. Gerne biete ich dazu auch meine kleine Webseite ;-)

  31. Tobias sagt:

    @Torsten
    http://www.transfermarkt.de/vo.....id/1360189
    Da ist ein Facebookpost kopiert, der angeblich von Horn stammt. Bezieht sich wohl vorallem auf das Telefonat.
    Sollte dieser wirklich von Horn sein, verstärkt sich mein Kotzreiz nur. Erpressung ist okay, aber sowas soll dann schön unter den Beteiligten bleiben… manmanman. Aber natürlich nix gegen Wiese sagen, der in der Flora auch Details aussem AR vorträgt.

  32. Torsten sagt:

    @Tobias:

    Danke für den Link, aber sowas kann ich als Stellungnahme natürlich nicht ernst nehmen. Ich meine schon etwas, zu dem einer der AR bzw. alle drei auch namentlich stehen und das dann offen publiziert wird.

  33. Nordlicht sagt:

    @Torsten, Du hast natürlich recht mit dem Einwand. Das hätte ich wirklich machen sollen. Leider schreibe ich meine Einträge immer mit zig Unterbrechungen und somit zeitversetzt.

  34. Authentisch sagt:

    @andres:

    Du schreibst in Deinem Beitrag:

    „Es geht hier um die wichtigsten Positionen im Verein und die Mitglieder müssen sich innerhalb weniger Tage ein Bild über die Kandidaten machen und bekommen einen einseitigen Fragebogen vorgelegt und eine viel zu kurze (und leider von wenig tiefgehenden Fragen bestimmte) Vorstellungsrunde geliefert.
    Das ist reichlich dürftig und ich wünsche mir, dass die Satzung dahingehend geändert wird, dass es mehr Zeit und Möglichkeiten gibt, sich im Vorfeld mit den Kandidaten zu beschäftigen. Sobald sie dann im AR sitzen, wird die Arbeit des Einzelnen kaum mehr nachvollziehbar sein.“

    Genau darin sehe ich auch ein großes Problem.
    Im Grunde genommen hat man Mitglied nur sehr wenige Informationen, um eine gute Wahl treffen zu können. Letztendlich geht es ja darum, die Kandidaten zu wählen, die ihren Auftrag – Kontrolle des Vorstandes – am besten ausführen können. Wie sie ihre Arbeit machen, kann man aber gar nicht wissen, weil die AR-Sitzungen nicht öffentlich sind und die AR-Mitglieder zur Verschwiegenheit verpflichtet sind (was ja auch sein muss).

    Also hat man nur wenige Möglichkeiten, um sich ein Bild zu den amtierenden bzw. möglichen, neuen Aufsichtsräten zu machen:

    1) Der Steckbrief auf der Schalke-Homepage (sehr kurz)
    2) Die Vorstellung auf SchalkerMarkt.de (etwas ausführlicher)
    3) Die 5 Vorstellungsrunden, bei den man die Kandidaten live erleben kann (danke nochmal für den Video-Mitschnitt)
    4) Die Vorstellungsrunde auf der JHV selber (kurz)
    5) Öffentliche Äußerungen von Aufsichtsräten während ihrer Amtszeit

    In diesem Jahr hat man sogar noch etwas mehr Informationen bekommen. Gerd Rehberg hat in seinem offenen Brief einen Einblick in die Arbeit des AR gegeben. Thomas Wiese hat diesen Einblick durch sein Auftreten bei der ersten Vorstellungsrunde bestätigt. Ebenso haben Lange und Tönnies auf der Veranstaltung in Bielefeld vom Gegeneinander im AR gesprochen.

    Von den o.g. Punkten dürften 1, 2 und 4 wenig aussagekräftig sein. Da versucht jeder Kandidat, sich so positiv wie möglich darzustellen.

    Die Vorstellungsrunden sind deshalb wichtig, weil man dort mal erleben kann, wie die Kandidaten ticken, wie sie mit ihren Kollegen (od. zukünftigen Kollegen) umgehen oder welche Visionen sie für Schalke 04 haben.

    Bleiben zum Schluss noch öffentliche Äußerungen von Aufsichtsräten. Diese gibt es nur von Clemens Tönnies. Das ist insoweit in Ordnung, da er als ARV auch der Sprecher des AR ist.

    Da Tönnies das auch häufig macht, kann man sich zumindest von ihm ein gutes Bild machen.

  35. Blauhai sagt:

    Angst vor der Alternative, dies ist die richtige Aussage!!!

    Nun man muss CT nun wirklich nicht mögen, und in vielen Dingen hinterfragen (ich wünsch mir eigentlich auch auf dieser Ebene einen Neuanfang), aber nach den neuesten Infos bzgl. Protokoll Notiz zum Absägen (durch die 3 Musketiere) muss ich sagen, wäre die Alternative zu CT Chaos und Unprofessionalität in Bestform.
    Lt WAZ: Heidel soll auf Schalke gefragt haben: „Wo bin ich hier nur reingeraten?“
    Und diese Leute wollen den Eilausschuß abschaffen, Heidel hat auch hier etwas dazu gesagt. Nein, wenn die unprofessionellen Leute ( erstmal mit den Schreihälsen im Rücken) an den Start gehen, dann würde ich mir wünschen, Heidel wäre konsequent und wird GEHEN. Dann lachen Sie sich nicht nur in Doofmund schlapp, nein in der ganzen Republik.

    Vielleicht wird man dann mal klar im Kopf.
    Wir können dann ja schon mal Freundschaftsspiele mit 1860 machen, da dies dann unser Vereinsniveau sein wird.

  36. Carsten sagt:

    mich würde ja mal interessieren, von den Leuten die hier schreiben sind wieviel Mitglieder? und wieviele werden am Sonntag vor Ort sein?

  37. DevonMiles sagt:

    Bezüglich des mitgehörten „Erpressungs-Telefonats“: Ausgehend von der Authentizität des Facebook-Posts von Horn auf transfermarkt.de, wusste Horn nichts davon, dass das Telefonat mitgehört wurde. Dazu merkt Thomas Wings, Rechtsanwalt und Gründungsmitglied der Königsblauen Hilfe e.V. auf Twitter an, dass es sich hier um justiziables Verhalten nach § 201 Abs 2 Nr.1 StGB (https://dejure.org/gesetze/StGB/201.html) handelt. Falls dem so ist, müsste der Ehrenrat eigentlich auch gegen Tönnies ermitteln. Nur mal so.

  38. Nordlicht sagt:

    Mitglied seit Januar 2005 und nein nicht am Sonntag vor Ort. Anfahrt leider zu gross.

  39. derblauweisse sagt:

    Faktencheck:
    1. Die Fanspaltung begann 2011 und nicht erst mit ViaNoGo!
    Objektiv betrachtet gibt es diese Zwietracht zwischen den Fans seit der Causa Magath! Damals wurde diese Spaltung der Fans von den Verantwortlichen des Vereins in Gang gesetzt, um eine, für viele Fans nicht nachvollziehbare Entlassung von Felix Magath zu rechtfertigen.
    Namentlich waren der jetzige AR Kandidat und damalige AR Mitglied Peter Langer sowie der Kopf des SFCV und ebenfalls zum damaligen AR zählende Rolf Rojek die Drahtzieher.
    Für alle, die es nicht so parat haben, einen Tag vor dem damals spektakulären UEFA CL 1/8 Finalspiel gegen. wurde aus dem AR eine Info an die WAZ lanciert, die den Rausschmiss von Felix Magath ankündigte….
    Übrigens war das damals der Hauptgrund, warum Peter Länger seinen AR Posten verloren hat!
    Für die Mehrheit der nicht organisierten Fans waren diese Entscheidung und die von den Fanorganisationen initiierten Schlammschlachten eine für den Verein FC Schalke 04 unwürdige Geschichte. Diese Gräben von damals sind nie aufgearbeitet worden. Bis heute ist dieses Thema innerhalb der organisierten Fanszene ein Tabuthema, weil sich ja so ziemlich alle, bewusst oder unbewusst, haben von den „Machern“ im Verein missbrauchen lassen. Bis heute fehlt die dazu notwendige Aufarbeitung.
    Stattdessen begann dann im Anschluss eine für Schalke typische „Art von Aufarbeitung“, die sich im gegenseitigen zerfleischen, anhand der „ViaNoGo-Affäre“ zeigte.
    Fazit:
    Die „Spalter“ sind noch immer da und verrichten weiterhin ihre Arbeit!
    Die „Spalter“ schaden dem Verein, sie Schaden den Fans, aber
    Die „Spalter“ sind und waren willfährige Lakaien der „Mächtigen“!
    Die „Spalter“ nutzen denjenigen im Verein, die gegen zuviel Mitgliedsrechte sind und in zuviel Mitgliedstechte für sich und den Status Quo eine Bedrohung sehen!

    2. Der Wahlausschuss, die AR Kandidaten und der Wahlkampf zur JHV 2016
    Bewertungen und Urteile zum Thema Wahlausschuss gibt es schon zu genüge, dazu möchte ich mich enthalten. Fakt ist, es gibt 4 sehr gute Kandidaten!
    2 die man kennt, 2 die schon eine eigene Geschichte in Verbindung mit dem FC Schalke 04 haben, 2 über die es reichlich positives wie negatives zu erzählen gibt, 2 die, ob es ihnen gefällt oder nicht, auch ein Teil der aktuellen Probleme sind.
    Hier muss jeder für sich abklären, ob sich beide ausreichend und glaubwürdig als „Reformer“ präsentiert haben.
    Ja, als „Reformer“, denn darum geht es ja schließlich unterm Strich, oder?

    Und dann sind da noch zwei unbefleckte, neue Gesichter, zwei Personen, von deren Qualität ich erst einmal überrascht bin. Ja, solche „Typen“ von diesem Kaliber hatten wir schon lange nicht als potentielle AR Kandidaten.
    Beide haben sich für mein Empfinden äußerst positiv präsentiert, beide sind für mich persönlich absolut wählbar und qualifiziert.
    Ja, sie sind „anders“, es sind unverbrauchte Gesichter mit guten Vorsätzen!
    Leider werden beide auf eine denkwürdige Art missbraucht bzw. diskreditiert. Ohne dass auch nur einer von beiden sich als Opposition zu CT erklärt hat, werden sie von außen, von den zuvor beschriebenen „Spaltern“ zur CT Opposition gemacht.
    Merkwürdig und im Sinne von Veränderung, Reform und Gräben zuschütten ein Stil, der mir missfällt!

    Ja, ich habe meine Wahl getroffen.
    Ja, für mich steht fest, es muss sich etwas ändern.
    Ja, für mich ist der Wille eines AR Kandidaten, diesen Reformprozess zu gestallten das maßgebliche Kriterium, weil es so, wie bisher nicht weitergehen kann!
    Ja, ich traue es den beiden neuen Gesichtern zu, ein positiver Faktor für diesen Prozess zu sein.

    3. Warum mich CT zum X-ten mal nicht mitgenommen hat?

    Dazu könnte ich jetzt ein ganzes Buch schreiben, mach ich nicht, aber nur ein kleines Beispiel:
    CT hat uns allen mehrfach versprochen sich „zurückzunehmen“!
    Ja, das würde ich mir wünschen, das wäre ein Anfang!
    Aber kann man ihm glauben?
    Wie es aussieht nicht!
    Er hat doch tatsächlich unmittelbar nach der JHV das genaue Gegenteil geplant! CT wird, nicht etwa als Privatperson, sondern angekündigt als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 den größten Klatschmäulern auf einer 4 tägigen Kreuzfahrt für schlappe 4.500,- Rede und Antwort stehen….
    Warum CT? Warum tust Du das?
    Ja, ich fühle mich von CT verarscht, sorry…

    Interessant, oder?
    So so, er will sich also nicht mehr soviel in der Öffentlichkeit präsentieren?
    Clemens Tönnies ist und bleibt ein Hoffnungsloser Selbstdarsteller, er lebt und braucht die „Öffentlichkeit“, nur darum braucht er den Aufsichtsratposten. Ohne die damit verbundene PR für sich und sein Unternehmen würde er sich niemals um dieses Amt bemühen.
    Was soll man davon halten, wenn er den Schalkern vor der JHV2016 mehr Zurückhaltung verspricht und sich schon ein paar Tage nach der JHV den größten Klatschmäulern des Fußballgeschäfts „Rede und Antwort“ steht?
    „Er war Jung und brauchte das Geld…“ scheidet bei ihm als Motiv wohl aus, oder?
    Tönnies plant schon für seine Abwahl als Schalke Aufsichtsrat…

    http://www.kreuzfahrtpiraten.d.....e-erleben/

  40. derblauweisse sagt:

    P.S. Sorry Peter Lange natürlich…Autovervollständigung Fehler…

  41. Klopenner sagt:

    Ich bin kein Mitglied und werde es, nach diesem katastrophalen Bild, das der Verein durch die Aufsichtsräte und Möchtegern-Aufsichtsräte gerade abgibt, auch vorerst nicht werden.

    Jetzt haben wir im Sportvorstand tatsächlich endlich mal einen komplett fähigen Mann sitzen, dessen Art mir unheimlich zusagt, da kommen aus dem AR so viele unfassbaren Dinge ans Licht, dass ich mich auch als „nur Fan“ frage, ob unser Verein solche Leute immer anzieht?!

    Was ich mich ebenfalls frage, was genau ist das Problem der Aufsichtsräte untereinander? Das wird irgendwie nicht deutlich. Dass man Tönnies seine Alleingänge vorwirft ist ja verständlich, kommt allerdings tatsächlich einfach etwas spät, da er sich auch in meinen Augen sehr zurückgenommen hat. Mit Ausnahme der letzten 2 Wochen in diesem unsäglich peinlichen Wahlkamp.
    Ich schrieb es vor ein paar Tagen schon in einem Kommentar hier, dass das doch alles gestandene Männer sind. Die sitzen also im Aufsichtsrat zusammen und besprechen irgendwelche Dinge die den Club betreffen. Dass die nicht immer einer Meinung sein können, da jeder die Ausrichtung des Vereins für die Zukunft evtl. etwas anders sehen könnte, verstehe ich. Dafür gibt es ja auch in den Abstimmungen keine Einstimmigkeit, sondern das Mehrheitsvotum. Aber wie hier von den einzelnen Personen agiert wird, lässt mich einfach fassungslos zurück.
    Die sollen sich gefälligst an einen Tisch setzen und das gemeinsam ausdiskutieren. Und wenn es Tage dauert, haben sie eben Pech gehabt. Aber diese Art der öffentlichen Austragung geht nicht nur gar nicht, sondern ist in jedem Falle vereinsschädigend. Dafür müssten alle beteiligten Aufsichtsräte automatisch von ihren Ämtern entbunden werden. ALLE beteiligten Aufsichtsräte.

    Es kann nicht angehen, dass es nicht nur Gerüchte und Falschmeldungen gibt, sondern diese auch noch im Wahlkampf dazu dienen, die Mitglieder zu beeinflussen.
    Wer kann denn ernsthaft sagen was genau vorgefallen ist, warum die Situation eskaliert und an die Öffentlichkeit gebracht worden ist? Ohne alle Fakten kann man doch nicht ernsthaft mit gutem Gewissen zwei der vier Personen wählen und die drei Aufsichtsräte, die diesen „Putschversuch“ unternommen haben stillschweigend im Amt besätigen, weil sie dieses Jahr nicht zur Wahl stehen.

    Ich jedenfalls kann mir kein Bild von der Situation machen, dazu gibt es eben zu viele Meldungen die nur teilweise oder sogar gar nicht der Wahrheit entsprechen, wie es scheint. Aber welche Meldungen das sind, kann ich eben nicht sagen, von daher wählen die Mitglieder auf Basis dieser nicht vorhandenen „Fakten“.

    Der einzige aus den vier zur Wahl stehenden Kandidaten der sich wirklich ruhig verhält, ist der Stallmann.
    Goßmann ist mir einfach unsympathisch. Ich kann mit ihm nichts anfangen. Ich finde zwar gut, dass er ein paar Dinge über Tönnies‘ Fehlverhalten angesprochen hat, aber einmal muss auch reichen. Dennoch ist mir seine Art irgendwie unangenehm.
    Vom Lange weiß ich nicht viel, habe aber irgendwann mal seinen Namen in Verbindung mit einem Leck zur WAZ vernommen. (Vielleicht irre ich mich da aber auch). Jedenfalls verbinde ich seinen Namen und damit die Person seit einiger Zeit schon mit dem „Maulwurd der WAZ“.
    Über Tönnies habe ich mich auch schon oft genug ausgelassen, muss aber auch sagen, dass durch die ganze Schlammschlacht der letzten Wochen, meine Sympathien zu ihm zugenommen haben. Dürfte ich wählen, wären das wohl Tönnies und Stallmann. Ich würde aber gerne Wiese, Horn und Hefer aus dem Amt entfernen lassen, da die Art und Weise der Angriffe auf Tönnies dem Verein zu großen Schaden zufügen.

  42. Carsten sagt:

    ich war auch schon bei so einem Talk mit dem Wontorra dabei… damals auf der Mein Schiff 1 und? gönne ich jedem der mal dran teilnehmen kann… interessant, informativ und witzig

    wenn jetzt der Watzke an so einem Talk teilnimmt würde ihm dann die Leute auch alles möglich unterstellen?

  43. Tobias sagt:

    @DevonMiles
    Das Gespräch wurde nicht aufgezeichnet, also ist §201 hinfällig. Auf die Königsblaue Hilfe würde ich mich also nicht verlassen ;)

  44. Blauhai sagt:

    Wieso sollte er nicht auf das Schiff? Da sind so viele Dummschwätzer dabei, nein das ist Haarspalterei. Oder bist du auf den Preis (extra erwähnt)neidisch?

  45. Carsten sagt:

    das Thema is durch… jeder der abstimmen darf soll die Chance nutzen und es tun… wir werden sehen was passiert…

    wie die Briten…. oh Gott… das war doch alles so nicht gewollt^^

  46. Nordlicht sagt:

    mal abwarten, obs Auswirkungen auf den Fussball hat.

    Immerhin ist das Pfund nicht mehr so viel wert und somit für alle Engländer umso teurer.

  47. Torsten sagt:

    @ CT auf’m Schiff

    Wenn Clemens Tönnies zum zigsten Mal ankündigt, sich öffentlich zurücknehmen zu wollen, und mehr oder weniger gleich von der JHV aus zum Anleger fährt, um da ganz offiziell als Aufsichtsratsvorsitzener des FCS04 in einer Talkrunde mit Basler und Matze Knop zu brillieren, ist das schon erwähnenswert.

    Dieses „na und“ geht natürlich immer. Vor allem weil nichts neu ist, weil sich Clemens Tönnies noch nie an seine eigenen Ankündigungen gehalten hat. Da es aber offensichtlich immer noch Leute gibt, die seine „Versprechen“ ernst nehmen, sollte man das meines Erachtens durchaus thematisieren.

  48. rjonathan sagt:

    @derblauweisse
    Sorry, aber Goßmann spricht eins zu eins die Anti-Tönnies-Sätze, die man auch von „Oppositionellen“ in diversen Online-Foren lesen kann. Und er wird hier ja auch von Roman Kolbe regelmäßig in Schutz genommen und verteidigt. Wenn man den da nicht zuordnen kann, dann weiß ich nicht wie man sonst überhaupt jemanden dahin ordnen kann. Es ist ja nicht so, dass die Mitgliedsausweise verteilen.

    @Klopenner
    Ich glaube ich würde auch am liebsten Hefer und Wiese rausschmeißen und diese Viererrunde reinwählen. Schlimmer kann es ja kaum werden. Und ich finde es ja auch prinzipiell gut, wenn „Opposition“ im Aufsichtsrat stattfindet. Aber bitte nicht so.

  49. derblauweisse sagt:

    @Blauhai
    Nein, mit Neid oder Missgunst hat das nichts zu tun. Es ist ganz einfach nur das Gegenteil von seiner angekündigten Zurückhaltung.
    P.S.
    Würde er dort als Privatperson oder als Chef seiner Firma auftreten, hätte ich überhaupt kein Problem damit, aber gerade diese Ankündigung als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 macht den nicht unerheblichen Unterschied aus, oder?
    Hat er für diesen Auftritt eigentlich ein Mandat des restlichen Aufsichtsrates? Als Sprecher des AR öffentlich aufzutreten, würde genau eines Mandats der restlichen AR Mitglieder bedürfen, oder warum regt man sich ansonsten über Infos aus dem Verein auf?
    Wenn CT dazu kein Mandat benötigt, könnte man jedem anderen AR Mitglied das gleiche Recht zusprechen, oder?
    Was das für ein Chaos bedeuten würde muss ich wohl nicht weiter erläutern….

  50. leoluca sagt:

    Rjonathan schreibt:
    „Ich kann mein Unbehagen mit Gossmann sehr genau in Worte fassen. Die Bedenken gegen seine Person aufgrund der Nachrichten-Lage sind ja durchaus verständlich. Aber das drückt er mit keiner Silbe aus. Wenn er einfach in der Lage wäre zu sagen: „Ich kann das gut verstehen, dass du da Sorgen hast – lass mich das erklären und vielleicht hilft dir das weiter.“ – Dann würde man ihn gleich in einem anderen Licht sehen. So kommt er nur rechthaberisch und wenig sozial kompetent rüber. (…) (Er)verarbeitet die Wortmeldungen aus den Widerreden lediglich für polemische Bemerkungen.
    Das Gegenteil bei übrigens Lange, der bei der kritischen Nachfrage in seine Richtung genau das macht und eben sagt, dass er die Frage gut verstehen kann.“

    Genau so habe ich auch die Düsseldorfer Veranstaltung erlebt. Gossmann hat kein rhetorisches, er hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Er kann die Zweifel und Bedenken gegen seine Person eben nicht gut verstehen und das merkt man ihm halt an.

  51. derblauweisse sagt:

    @rjonathan
    Genau das wollte ich vermeiden, denn das ist nichts anderes, als Spekulation. Hat er sich selber dazu eindeutig bekannt oder geäußert? Meines Wissens nicht! Und die Tatsache, das man in bestimmten Punkten einer Meinung ist, macht noch keine generelle Opposition aus…

  52. Blauhai sagt:

    Ich möchte es noch einmal wiederholen, Christian Heidel: Wo bin ich hier nur reingeraten.

  53. Carsten sagt:

    @Torsten

    ganz offiziell? wie kommst du darauf? mal abgesehen davon das er es zu dem Zeitpunkt evtl. ja garnicht mehr ist!

    bei Mike Büskens steht ja auch „ehemaliger Spieler Schalke 04″ und nicht Trainer von Rapid Wien…

    bei Bruchhagen macht man auch nicht so einen Wirbel…
    oder beim Eichin

  54. rjonathan sagt:

    @derblauweisse
    Was denn sonst?

  55. Authentisch sagt:

    @Blauhai

    Du schreibst etwas über mögliche Reaktionen von Heidel zu dem momentanen Theater.
    Zunächst einmal sei gesagt, dass ich Heidel als den neuen starken Mann auf Schalke sehe (auch wenn er das selbst nicht gerne hören mag).
    Für mich ist das, was im Moment abgeht, daher auch nicht mehr entscheidend. Entscheidend ist, was Heidel plant und mit unserem S04 vorhat. Und alle anderen im Verein sollten ihm die besten Voraussetzungen dafür bieten.

    Ich sehe zwei Möglichkeiten, wie Heidel reagiern könnte:
    Sollte Tönnies nicht wieder gewählt werden, könnte das für eine große Ernüchterung bei Heidel sorgen, weil Tönnies ihn geholt hat. Ich denke, er würde aber trotzdem weitermachen und mit den handelnden Personen im AR konstruktiv zusammen arbeiten.

    Möglichkeit 2 ist, Tönnies bleibt, und die Zusammenarbeit geht so weiter wie bisher. Die Unbekannte ist dann, ob sich Tönnies wie versprochen aus dem operativen Geschäft heraushält und nur noch kontrolliert. Ich überlasse es jedem selbst, einzuschätzen, ob man sich ändern und heraushalten kann, wenn man es jahrelang anders gewohnt war. Das ist ja auch mit einem Machtverlust verbunden.
    Ich kann aber deutlich sagen, dass sich Christian Heidel eine Einmischung in seinen Arbeitsbereich nicht gefallen lassen würde. Das hat er bei seiner Vorstellung sehr deutlich gemacht. Zu befürchten ist, dass es auch knallen würde, wenn Tönnies wieder rückfällig würde.
    Ich schätze Heidel so ein, dass er dann ganz konsequent handeln würde. Beispiel: Die Entlassung von Andersen damals, noch vor Saisonbeginn. Die hat er ja auch damit begründet, dass bei Andersen plötzlich ein Sinneswandel stattgefunden habe.
    Nun, da Heidel im Zweifelsfall nicht Tönnies entlassen könnte (höchstens umgekehrt), bliebe ihm dann nur übrig, hinzuschmeißen.

    Auf jeden Fall wird sich Heidel die Schalker am Sonntag genau angucken; und vor allem das Verhalten derjenigen, mit denen er künftig zusammenarbeiten muss.
    Insgeheim hoffe ich, dass Heidel es am Sonntag schafft, eine gewisse Einigkeit unter den Mitgliedern herzustellen. Wir müssen alle vielmehr den Blick auf das neue Schalke richten.

  56. Torsten sagt:

    @Carsten

    Okay. Wenn Dich diese Formulierung stört, denke sie Dir einfach weg. Ändert ja nichts.

  57. BlueStar sagt:

    Lieber DevonMiles ….

    bzgl. mitgehörtes Telefonat

    ***dass es sich hier um justiziables Verhalten nach § 201 Abs 2 Nr.1 StGB (https://dejure.org/gesetze/StGB/201.html) handelt.***

    Whistleblower, um mal ein modernes Schlagwort zu bemühen, werden immer zuerst gerichtet.

    Ich hoffe in diesem Falle nicht.
    Auch wenn das Keine/r hören mag, ohne durch gesteckte Informationen blieben noch mehr Schweinerei unaufgedeckt. Selbst ein so genannter *Code of Conduct* des S04 (hätte er Einen) hat in erster Linie das Ziel unliebsame Sachen vor der Öffentlichkeit versteckt zu halten, selbst strafbare Handlungen könnten im Interesse der Firma/des Vereins unterdrückt werden.

    Die sogenannte Opposition hat kurz vor Schluss wohl das entscheidende Eigentor hinnehmen müssen.

    Dumm gelaufen.

  58. Tobias sagt:

    @Torsten

    Das ganze wird als EM-Kreuzfahrt mit Fußballexperten beworben. Darf Tönnies nicht mal mehr als dieser auftreten? Woher nimmst du die Gewissheit, dass er da irgendwas aus dem Verein erzählt? Oder für den Verein spricht?

  59. Carsten sagt:

    ich klink mich da jetzt hier und heute aus… morgen früh fahre ich ins Sauerland und am Sonntag auf Schalke…

    Montag werde ich hier Torstens Zusammenfassung lesen und meinen Senf abgeben… und dann geht’s weiter… immer weiter

    evtl mit einem 2. Sane im Kader? ich fänds nicht schlecht

    Glück auf und alle mal Durchatmen^^

  60. Pukki1904 sagt:

    meine Güte leute . Was glaubt ihr denn wer Gossmann ist?. Der kanzelt in jedem zweiten satz die leute ab ( Bsp: Wenn du richtig gegoogelt hättest dann…) klingt wie, wenn du schlau wärst etc..,. merkt ihr das denn nicht? Der mann ist eine besserwissende Ich – AG, dazu noch mit gaaaaanz viel zeit um sich in die Aufgaben des Vorstandes einzumischen .Der geht doch nicht in die zweite Reihe und hält den Mund.Der sucht eine neue Aufgabe weil ihm seine kleine Welt zu klein geworden ist. jemnmad wie der sucht den Glanz nd den Erfolg. da habt ihr das gleiche in GRÜN mit wesentlich weniger ERfahrung und dann noch aus einer gaaaanz anderen Klasse. Wenn wir schon mal beim politischen sind- Der kommt aus dem Bildunsbürgertum und hat sehr wenig mit dem malocher gemein. im Gegesnatz zu CT der wenigstens noch die gleiche Sprache spricht. In beiden Veranstaltungen die ich gesehen habe waren sein-.e Lieblingswortete- ICH Keine überzeugenden Antworten wie er Dinge ändern will-. Im Gegensatz zu Lange und Stallmann, die sofort nachvollziehbar Mßnahmen bennen konnten. Auch auf die Frage, was er machen will um den AR zu befrieden fiel ihm nichts aber auch gar nichts konkretes ein. Ein einziges Rumgeeiere mit dem Verweis auf seine Weltmännische Erfahrung als Banker Die ganzen Argumente der Opposition sind aus meiner Sicht abgeleitet aus der Abneigung zu CT. Das ist die schlechteste Voraussetzung um aktuell vernünftige Entscheidungen zu treffen die Schalke helfen können. Die Verschwörungstheorien werden auch immer größer und alles was CT macht ist gesteuert.Egal was er macht. Wenn er Würstchen ausgibt korrumpiert er, macht er das nicht, dann wird ihm ahrscheinlich geiz unterstellt oder was weiß ich. jetzt darf er noch nicht mal mehr zu einer öffentlichen Veranstaltung nach der MV? Im moment kann er machen was er will, er ist immer und an allem Schuld. Ob man hn mag oder nicht, aber das ist nicht fair. Das nennt man den Verlust der Ultima- ratio. So geht das am Sonntag total in die Hose.
    So mustte mal raus, jetzt verabschiede ich mich auch und hoffe, dass am Sonntag die vernunft gewinnt.

  61. polarfuchs sagt:

    @ pukki
    Gut gebrüllt Löwe. Sonntag, wenn alles gelaufen ist, sollte mann erstmal drei Kreuze machen. Aber wie immer die Wahl enden wird müssen Veränderungen her. Wie Peter Lange in Bielefeld gesagt hat : so kann, darf und wird es nicht weitergehen. Ich hoffe das Vereinsgremien, die dazu befugt sind, diesen ganzen ekligen Sumpf durchforsten und ein für allemal trockenlegen, ohne Ansehen der Person(en). Ohne Konsequenzen, bis hin zum Rausschmiß aus dem Verein, gibt es keine Ruhe, kein gedeihliches Miteinander. Das bedeutet keine Ja – sagerei.
    Wie wir uns präsentieren ist jämmerlich, mittlerweile im ganzen Land, ja sogar über die Grenzen hinaus ( Schweiz ).
    Sonntag sitzen neue, handelnde Personen in der Versammlung. Heidel, das Trainerteam sind neu. Was sollen die wohl denken?
    Alles ließ sich so gut an. Mittlerweile ist mir der Spaß, die Vorfreude, total vergangen.
    Nein, ich bin kein Mitglied.

  62. Chris sagt:

    In der Pause ein Dank an Torsten, der diesen Blog hier super durch den Seegang führt und Leuten wie mir (viele Kilometer entfernt, Mitglied seit 2004 und viel zu selten auf Schalke) die Möglichkeit gibt, näher dran zu sein. Gerade die Vielfalt an Meinungen von Leuten, die sich ausgiebig mit Schalke beschäftigen und nah dran sind, macht das aus. Dank an alle.

  63. karlheinz sagt:

    sorry Leute, ich hab nach Magath auch gesagt, der CT muss auch bald weg.
    Aber was hier abgeht, der darf jetzt noch nicht einmal Brötchen holen gehn, nein
    Das ist doch Krank von der Fundamentalisten-Opposisition und wenn es immer
    Und immer wieder subtil ist, nicht wahr ihr VHS-Lehrer-Klientel.

  64. Matthias sagt:

    Na also, da ist ja der Draxler-Artikel…Torsten ist voll der Prophet ;)

    http://www.bild.de/sport/fussb.....um=twitter

  65. Ney sagt:

    @Polarfuchs
    Wie Du Demokratie siehst, hast Du ja bereits klargemacht, http://koenigsblog.net/2016/06.....ment-75959 , aber dennoch: Solche Blutrauschfantasien mögen sich zwar befriedigend anfühlen, aber der Konflikt würde damit kein bisschen beigelegt, im Gegenteil. Tönnies wird sicherlich wieder in den Aufsichtsrat gewählt werden, er wird sich wie gewohnt und bereits jetzt wieder abzusehen nicht an das Versprechen halten, sich „zurückzunehmen“, einge Aufsichtsräte werden ihn weiter kritisch sehen ebenso wie eine erhebliche Minderheit der aktiven Mitglieder. Es muss also darum gehen, dass man innerhalb des Aufsichtsrates Wege findet, wieder konstuktiv miteinander umzugehen. Roman hat das bereits hier im Blog in einem Kommentar thematisiert, die müssten sich mal kollektiv einen Moderator/Mediator heranziehen.

  66. Giuseppe sagt:

    Hallo,
    also Antwort zu gross zählt nicht, fahr auch einfach 450 Km…DIe Spaltung begann meineer Meinung nach schon 2000 mit der Verpflichtung von Andy Möller, zog sich dann bei Magath durch und hatte mit ViaNoGo ihren bisherigen Höhepunkt.

  67. Authentisch sagt:

    @Pukki1904

    Du schreibst:
    „Der kommt aus dem Bildunsbürgertum und hat sehr wenig mit dem malocher gemein“

    Ich habe Schalke immer als Verein gesehen, in dem jeder seinen Platz hat. Ein Verein, der integriert, statt ausgrenzt. Mal ganz davon abgesehen, ist Deine Aussage auch inhaltlich falsch. Goßmann sagte, sein Vater war bei der Bundeswehr, da sind ja mehr körperliche Qualitäten als Bildung gefragt. In seiner Vorstellung steht auch etwas zu seiner sportlichen Karriere. Für Wasserball muss man körperlich ziemlich fit sein (Ich hab‘ das einmal versucht, war hinterher so kaputt wie noch nie). Und er hat das nicht auf Kreisebene, sondern auf nationaler Ebene gemacht. Nach seiner Sportkarriere hat er halt mehr aus sich gemacht, das war auch sicherlich mit Arbeit, mit Maloche verbunden.
    Aber was mich eigentlich stört, ist dieses Ausgrenzen. Dieses ‚Der passt nicht zu uns‘.
    Wie denkst Du eigentlich über Christian Heidel? Passt der auch nicht zu uns, weil er gebildet ist? Hast Du genau hingehört, welche Eigenschaften CH an einem Trainer schätzt? Intelligenz war einer der Punkte.

    Bei Schalke stehen auch nicht mehr 11 Bergleute auf dem Platz. Genauso braucht Schalke aber viele Menschen, jeden mit seinen eigenen Stärken. Schalke ist emotional, klar. Vielleicht der emotionalste Verein in Deutschland. Aber bei allen Emotionen braucht man auch Verstand, und zwar ganz besonders im Aufsichtsrat!

    Und zum Schluss eine persönliche Bitte: schreib‘ mal unter einem anderen Nickname, ich habe Pukki als sehr positiven Spieler in Erinnerung. Das passt nicht zu Deinen negativen Äußerungen.

  68. Flo sagt:

    Wer Satire mag, sollte unbedingt den Artikel von Alfred Draxler lesen.
    Danke Matthias für den Link.

  69. derblauweisse sagt:

    Ganz egal wie das alles am Sonntag ausgeht, es wird Zeit für eine vorbehaltlose und konsequente Aufarbeitung der Probleme in unserem Verein…

    Nicht von heute, aber leider brandaktuell:
    JHV 2015 AufSchalke…“Die Geister die ich rief…“
    „…Hier sehe ich auch ein Hauptproblem innerhalb der Fanszene, es existiert keine Grenze, die den Funktionsträgern ein vernünftiges arbeiten ermöglicht. Sehr schnell werden AufSchalke, die in jedem anderen Verein genauso vorhandenen Unmutsäußerungen, zu Arbeitsplatzbedrohung des Trainers, des Vorstands oder sogar von Aufsichtsräten. Das unterscheidet die Situation AufSchalke zu anderen Vereinen!
    Wer daran Schuld hat?
    Ermöglicht und etabliert wurde das System, viele wird das jetzt wundern, von Rudi Assauer, der sich mit Rolf Rojek und dem SFCV seine 5. Kolonne für den „Krieg im Untergrund“ schuf.
    Jeder der sich nach Rudi Assauer​ AufSchalke ein überleben sichern wollte hat sich dieser Konstruktion bis heute bedient. Natürlich ist heute nicht alles noch genauso wie zu den Anfängen, aber das dahinter stehende Grundprinzip, sich seine Macht im Verein mit Hilfe bestimmter Fan-/Mitgliedergruppen zu sichern, ist ein Hauptgrund für die problematische Fanszene. Klare Trennlinien, wer zur „5.Kolonne“ gehört und wer nicht, die gibt es nicht, einer der Gründe, warum auch innerhalb der vielschichtigen Fanszene vor allem Mißtrauen herrscht. Die Profiteure bleiben leider die, die an den Schaltstellen sitzen und wer sich die Personalstruktur des Vereins nach Rudi Assauer vor Augen führt, wird auf einige wenige Konstante treffen, die wohl ohne Zweifel zu den Schaltstellen der „5. Kolonne“ gezählt werden dürfen….“

    https://derblauweisse.wordpress.com/2015/06/27/jhv-2015-aufschalke-die-geister-die-ich-rief/

  70. Henning sagt:

    Alfred Draxler in der Bild mit einem wirklich unverschämten Kommentar. Ich bin ja dafür, CT eine weitere Amtszeit zu gewähren. Aber das zeugt von wenig Niveau.

  71. Pukki1904 sagt:

    @authentisch

    das was du aus meinem Beitrag machst, war überhaupt nicht so gemeint. Ich wollte damit auf keinen Falljemanden ausgrenzen. Mir ging es lediglich darum meine Verwunderung darüber kundzutunn, dasschon die Frage wo jemand wohnt in der Vergangenheit dazu führte, eine Diskussiion darüber zu eröffnene, ob dieser dann für Schalke geeignet ist. Das war bspw. auch bei Christian Heidel so, der im Essener Süden wohnt. Hierzu habe ich auch hier im Block klar Stellung bezogen, dass ich solche kriterien absurd finde und diese ablehne.Ich meinte damit also genau diese Diskussion und meine Verwunderung darüber. Goßmann kommt aus einem ganz anderen Millieu, sowohl privat als auch beruflich bewegt er sich weit weg von dem., was viele Schalker als Ideal vor sich hertragen.Plötzlich aber spielen diese Kriterien keine Rolle mehr. Das finde ich zumindest bemerkenswert.
    Sollte Herr Goßmann morgen gewählt werden, wird sich ja zeigen wie integrationsfähig er ist. Übrigens- Intelligenz hat für mich nichts mit Herkunft zu tun. Ebenso wenig wie Sporrtlichkeit. Und Christian Heidel finde ich super- ebenso wie Pukki.

  72. Gauß sagt:

    @derblauweisse

    Du schriebst: „Und dann sind da noch zwei unbefleckte, neue Gesichter, zwei Personen, von deren Qualität ich erst einmal überrascht bin. Ja, solche „Typen“ von diesem Kaliber hatten wir schon lange nicht als potentielle AR Kandidaten.
    Beide haben sich für mein Empfinden äußerst positiv präsentiert, beide sind für mich persönlich absolut wählbar und qualifiziert.
    Ja, sie sind „anders“, es sind unverbrauchte Gesichter mit guten Vorsätzen!“

    Ich verweise nochmal darauf, dass ich wirklich vollkommen unvoreingenommen an die Beurteilung der Kandidaten herangehe. Mir ist Vereinsmeierei fremd und würde vielleicht deshalb sogar eine Ausgliederung befürworten. In der Hoffnung, dass dann nicht mehr jedes Mitglied meint mitreden zu müssen. Aber gut – das ist eine andere Geschichte.

    Ich habe mir das Video von der Vorstellungsrunde angesehen, um mir ein besseres Bild von den Kandidaten machen zu können und möchte das hier kurz bewerten, weil ich deine Aussage nicht nachvollziehen kann.

    Tönnies: Wie immer. Leicht großkotzig, kann seine Egozentrik nicht verbergen, auch wenn er sich bemüht. Andererseits aber natürlich erfahren in der Situation irgendwie sogar souverän – nach Gutsherrenart eben.

    Lange: Eigentlich auch wie immer. Ruhig, wenig auffällig, bei der Sache. Neben den Selbstdarstellern der Runde jemand, dem ich sein Bemühen und seine Harmoniebedürftigkeit und Kompromissbereitschaft sofort glaube.

    Stallmann: Erstaunlich offen bekennt er sich zu seinen Grenzen und vermittelt glaubwürdig, dass man mit ihm arbeiten kann. Für mich die größte Überraschung. In seiner Art mehr der Lange unter den Neuen. Kein Alpha-Tier.

    Goßmann: Seine Vergangenheit interessiert mich nicht besonders. Ob die BaFin oder Staatsanwaltschaft nun eigestellt hat, weil es nichts zu beweisen gab oder weil sie seine Unschuld ermittelt hat, werden wir so schnell nicht herausfinden. Seine Abfindung und „Rente“ der Sparkasse geht uns nichts an und ist branchenüblich.
    Deshalb zu seinem Auftritt: Ich persönlich habe kein Wort gehört, welche konstruktiven Vorschläge er für den Verein hat. Seine einzige Qualität scheint nach eigenem Bekunden (und das hat er gefühlt zehn mal wiederholt), dass er Schweigen kann. Also mir ist das zu wenig.
    Er zeigt deutlich, dass seine einzige Berechtigung, dort zu sitzen, seine Opposition zu CT ist. Auch das ist mir zu wenig.
    Er beweist in jeder Sekunde, dass er der gleiche Selbstdarsteller und Egozentriker wie CT ist. Dass man CT in Frage stellt, kann ich gut nachvollziehen. Aber dann im gleichen Satz für Goßmann zu sein, kann ich überhaupt nicht verstehen.

    Ohne wirklich zufrieden zu sein mit den vier Kandidaten, vote ich für Lange und Stallmann. Die beiden Alpha-Tiere in der Runde gehen mir auf den Sack. (Sorry)

  73. Torsten sagt:

    Bei sport1 gibt es nun erstmals eine Art „Gegentext“ zu den sehr einseitigen Darstellungen bei WAZ und BILD ..

    http://www.sport1.de/fussball/.....nter-druck

    Die Absicht ist klar: Die Rivalen des Großmetzgers sollen vor der Mitgliederversammlung möglichst schlecht da stehen in der Öffentlichkeit.

    Erpressungsvorwürfe gegen Gegner

    Bei Tönnies‘ Gegnern im Aufsichtstrat handelt es sich um den Arzt Andreas Horn sowie die Unternehmer Thomas Wiese und Axel Hefer. In der WAZ wurde Horn gar Erpressung vorgeworfen. Demnach sollte Tönnies zu einem Rücktritt auf Raten gezwungen werden.

    Horn wies diese Vorwürfe bei SPORT1 von sich: „In diesem Gespräch wurde niemand erpresst. Die Initiative zu dem Gespräch ging aber von Herrn Tönnies aus, indem er mehrmals sagte, man solle ihm eine goldene Brücke zeigen.“

  74. Blauhai sagt:

    Ich kann mit dieser fundamentalen Extrem-Linken-Vereins-Oppositionspolitik nichts anfangen. Der beste Artikel bis jetzt von Draxler,der hat Fakten genannt. Heidel sagte, ohne den Eilausschuss hätten sie Naldo nicht verpflichten können.Nein hier will man zum PROVINZIELLEN und sich tot diskutieren. Nein was Stümper, demnächst Niveau von 1860, Kaiserslautern und MSV. Und mir geht es nicht um CT,sondern um Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit im Profifussball
    Top Leute wie Jobst und Heidel werden schnell das Weite suchen.

  75. Gauß sagt:

    Torsten sagt:

    „Bei sport1 gibt es nun erstmals eine Art „Gegentext“ zu den sehr einseitigen Darstellungen bei WAZ und BILD .“

    Ah ja – und der Gegentext ist nun nicht einseitig?

    Selbst Horn bestreitet ja offensichtlich nicht, dass das aufgezeichnete Gespräch so stattgefunden hat.
    Also auch inklusive aller „Merkwürdigkeiten“ bzgl. WA etc. Oder?

  76. polarfuchs sagt:

    Zur bevorstehenden Jhv gibt es kicker-online einen durchaus lesenswerten Beitrag. Hoffentlich läuft das morgen nicht völlig aus dem Ruder.

  77. Nordlicht sagt:

    Und auch am Samstag frage mich wo im Vorfeld dieser Jhv irgendwann einmal zum Wohle des Vereins gehandelt wurde und ob sich überhaupt alle Beteiligten bewusst sind was sie damit anrichten.

    Für mich ist dies alles ein Zeichen dafür, daß eine Ausgliederung unausweichlich ist.

    Mir als Fan ist das zuviel Hin und Her und Gegeneinander.

    In diesem Sinne allen Teilnehmern einen schönen Sonntag

  78. Authentisch sagt:

    @Pukki1904

    Danke für die Richtigstellung.

    Wurde bei Heidel tatsächlich darüber diskutiert, dass er in Essen wohnt?
    Da hat man wohl vergessen, ihm zu sagen, dass das Schalker „Feindesland“ ist.
    Wollen wir hoffen, dass Heidel nach der JHV überhaupt noch da wohnen möchte, und nicht eine ganz neue Herausforderung sucht.

    Darfst Deinen Nick auch behalten ;-) Schade, dass es für Pukki nicht zu mehr bei uns gereicht hat.

  79. BlueNote sagt:

    @Torsten: Danke für den Link zum Sport1-Bericht. Horns richtige und vor allem satzungskonforme Beschreibung des Aufgabengebietes des AR-Vorsitzes steht der öffentlichen Wahrnehmung und Überhöhung des Amtes dank des Fleischfabrikanten langjähriger Amtsführung nach Gutsherrenart diametral entgegen:

    „Ein Vorsitzender muss die Sitzungen einberufen, die Sitzungen moderieren und das Ergebnis gegenüber dem Vorstand bekanntgeben. Das kann letztlich jeder machen aus dem Aufsichtsrat.“

    Recht hat er! Und auch nichts vergessen. That’s it.

    @derblauweisse: Danke für die spannenden Hintergrundinformationen zur fehlenden Aufarbeitung der Altlasten und die sachlich-kluge Darstellung hier!

    @ Medien: Die Funke-Gruppe kann viel behaupten. Existiert die Gesprächsnotiz tatsächlich? Hat sie irgendjemand der Diskutanten und Kommmentatoren da draußen und hier tatsächlich gesehen? Hat das Telefonat tatsächlich so stattgefunden? Ist sichergestellt, dass von der Redaktion nichts dazu erfunden wurde oder im Sinne der Hofberichtserstattung und zum Vorteile des Fleischfabrikanten manipulativ inhaltlich verändert wurde in den Berichten und Kommentaren?
    Und wer hat dieses Gedanken-Protokoll überhaupt an die Funke-Gruppe übermittelt und damit in gröbster Weise gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen?

    Machen wir uns doch einmal klar, worüber hier diskutiert wird: Ein offensichtlich in seiner Eitelkeit verletzter, weil fundamental (aber sicherlich nicht zu Unrecht) kritisierter AR-Vorsitzender, schreibt nach Ende eines Telefonates eine Zusammenfassung des Gespräches auf. Ganz objektiv natürlich und bestimmt nicht erregt oder durch die eigenen Brille betrachtet. Möglicherweise tut er es gemeinsam mit dem ominösen heimlichen Zuhörer, den er dazubestellt hat. Natürlich ohne den Anrufer, Hr. Horn, darüber in Kenntnis zu setzen, dass das Gespräch eben nicht vertraulich ist, wie vorher vereinbart. Ganz kurz vor der Jahreshauptversammlung gelangt das Gedächtnis-Protokoll dann auf den Schreibtisch des Funke-Sport-Chefs.

    Und draußen tobt der Mob: Sauerei, Vereinsschädigung, der Ehrenrat muss ein Exempel statuieren, sind noch die freundlicheren Formulierungen. Allerdings ist überraschenderweise nicht der AR-Vorsitzende damit gemeint, der sich auch überhaupt garnicht erklären kann, wie das kostbare und wirklich und ehrlich, echt ey, ganz ganz wahre Protokoll, dass er doch vertraulich mit dem Tintenfüller auf handgeschöpftem Büttenpapier angefertigt hatte, durch eine klimawandelinduzierte, lokal begrenzte und nicht vorhersagbare Wetteranomalie, vulgo Windstoß, direkt durchs Fenster in Rheda-Wiedenbrück gesaugt und dann ins Büro von Hr. Gottschalkt geweht werden konnte. Bis nach Essen. Einfach so. Schwupps. Weg war es. Da machste nix. Da guckste nur blöd aus der Wäsche und gehst achselzuckend wieder in den Stall und reagierst Dich ein Viertelstündchen mit dem Bozenschussgerät ab. Das Kerngeschäft muss ja schließlich weiterlaufen.

    Herrlich. Die Irrungen und Wirrungen in Game of Thrones sind ein unaufgeregter Scheiß dagegen.

    Ganz ehrlich? Wer das alles wirklich glaubt, was Funke, Springer und Co. so schrieben in den letzten Tagen und schreiben werden in den nächsten Dekanden, der soll morgen Nummer vier in Gottes Namen wiederwählen und gut iss‘. Ist ja schließlich keine Lügenpresse, die da geschrieben hat. Opposition ist übrigens ein ganz ganz böses Schimpfwort. Kling fast schon so fies wie Gutmensch oder Bildungsbürger. Bäh…

    Wie auch immer: TEXIT. Leave now! SCNR

  80. Torsten sagt:

    @Gauß:

    Doch, der ist auch einseitig. Ich schrieb doch „Gegentext“?!

    Und Horn bestreitet nicht, dass es ein Gespräch gegeben hat. Dass es „so wie aufgezeichnet“ stattgefunden hat, bestätigt er damit nicht da er weder die Aufzeichnungen kennt, noch davon wusste, dass das Gespräch aufgezeichnet würde.

    Für mich ist dies alles ein Zeichen dafür, dass eine Ausgliederung unausweichlich ist.

    Meine Empfehlung: Antrag stellen und ma’kucken.
    Meines Wissens gab es in den letzten Jahren keinen Schalker Funktionär, der das befürwortet hätte, auch wenn es da immer wieder indirekte Vorwürfe gab.

    Wurde bei Heidel tatsächlich darüber diskutiert, dass er in Essen wohnt?
    Da hat man wohl vergessen, ihm zu sagen, dass das Schalker „Feindesland“ ist.

    Schalker sind viele, da wird von irgendjemandem immer alles diskutiert. Und das mit dem Feindesland weicht auch immer mehr auf. Heidel wohl im Essener Süden, nicht in Bergeborbeck. Ich fahre bei Heimspiele in der Regel mit dem Zug von Duisburg nach GE. Da wird einem schnell klar, dass Oberhausen und Essen, bei allem Respekt vor deren rot-weissen Clubs, längst zu Schalker Einzugsgebiet geworden sind.

    Und nix gegen den Kommentator hier, aber ich finde Pukki war ‘ne Pfeife ;-)
    (aber wir wollen jetzt ja wohl nicht auch noch über Fußball diskutieren .. wohin sollte das sonst noch alles führen ..)

  81. Torsten sagt:

    Auch bei der FAZ gibt es nun einen weniger aufgeregten Text, bei dem die „Opposition“ zu Wort kommt: http://www.faz.net/aktuell/spo.....ageIndex_2

  82. anakin sagt:

    @Torsten mein Bruder wohnt im noblen Essen-Heisingen und gehe da einmal am Wochenende in einer Kneipe Sky Bundesliga “ gucken „, da siehst Du fast nur “ Gelb-Schwarze.“ In den nördlichen Stadtteilen Essens sieht es allerdings für uns Schalker deutlich besser aus.

  83. BlueNote sagt:

    Interessant, was die FAZ da schreibt. Man erfährt auch Neues: In der Vergangenheit wurde also immer eine Kopie der medizinischen Bulletins der Spieler auch an Tönnies übermittelt. Vermutlich war das auch die Schuld Horst Heldts, weil der ja nicht nur öffentlichkeitsscheu war, sondern auch das ganze medizinische Kauderwelsch nicht begriff. Und da das menschliche Erbgut zu 90% mit dem des Schweins übereinstimmt, war der AR-Vorsitzende predestiniert, die Bulletins auszuwerten. Schienbein oder Schnitzel, Patella oder Kotelett. Is‘ doch alles das gleiche Gemüse. Hat natürlich alles nix mit operativem Eingreifen zu tun.

  84. derblauweisse sagt:

    @BlueNote Danke…

    Immer wenn sich Springer-Journalisten, egal ob gescheitert oder aktuell für diesen Konzern tätig, sich zu Wort melden, bleibt einem schlicht die Spucke weg.
    Getreu den Peter Peters Worten: „Demokratie gibt es AufSchalke nicht!“ Zitat auf der Kartenausschusssitzung im Jahre 2012, verstehe ich vier Jahre danach diese Aussage immer besser.
    Ja, es geht um viel mehr, als um diesen Metzger aus Ostwestfalen, es geht um Mitgliedsrechte, es geht um die Bedeutung von Satzung und mittlerweile auch um in Deutschland geltende demokratische Rechtsgrundlagen.
    Ja, eigentlich Selbstverständlichkeiten, allerdings wird uns allen gerade vor Augen geführt, dass es selbst bei der schönsten Nebensache der Welt, im Fußball, ganz offensichtlich Strukturen und Personen gibt, die sich scheinbar außerhalb dieser demokratischen Grundsätze bewegen wollen.
    Wie sonst lässt sich erklären, dass der Ehrenrat des S04 erst durch ein ordentliches Gericht in seinem Tun gestoppt wurde?
    Diesen Fehler wiederholen die „Sieben“ CT konformen Aufsichtsratmitglieder gerade…Offensichtlich braucht es die Unabhängigkeit ordentlicher Gerichte, um diesen, über Jahrzehnte gewachsenen Sumpf in seine Schranken zu weisen.
    Ja, das ist traurig!
    Ja, das tut jedem echten Schalker in der Seele weh!
    Ja, das entspricht nicht dem, was wir uns alle von unserem Verein wünschen.

    Aber welche Möglichkeiten gibt es sonst? Gespräche, ein runder Tisch? Ja, der Optimist in mir gibt die Hoffnung nicht auf…
    Aber dieser vernünftige Ansatz ist an Vorraussetzungen, wie Vertrauen und Glaubwürdigkeit gebunden und gerade jetzt treten die Herren Tönnies & Co. all das mit Füßen!
    Die unzähligen gebrochenen Versprechen und Lügen und vor allem der Umgang mit der Opposition macht leider mehr als deutlich, einen anderen Weg, als den der kompromisslosen Auseinandersetzung, wird nicht funktionieren….

    Clemens Tönnies & Co. haben zuviele Leichen im Keller um auch nur im Ansatz, als Mentoren für eine neue Kultur des Miteinanders, zu taugen. Dieser Zug ist abgefahren.

    Ach, wie schön wäre es, wenn jetzt ein blauweisser Engel auftauchen würde und diesen Schnitzelmann einfach aufkauft…
    Ja, ich hoffe tatsächlich darauf, dass morgen irgendein Gerichtsvollzieher mit einer einstweiligen Verfügung die Kandidatur von Clemens Tönnies untersagt…
    Träumen darf man ja..
    Ok, ich weiß dafür werde ich von vielen wieder an den Pranger gestellt, aber man muss irgendwann die Dinge einfach mal bis zum Ende denken.

    Die Schlammschlacht ist im vollen Gange
    S04-Aufsichträte fordern Rücktritt von Tönnies-Opposition | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/sport/.....x917872811

  85. derblauweisse sagt:

    P.S.
    Der Brief der Opposition hatte unter anderem diesen Inhalt, hört sich irgendwie anders an, wenn man den Sinnzusammenhang beim zitieren darstellt und nicht verdreht…

    „Damit zerstören Sie das von der Vereinssatzung gut austarierte System der Kompetenzverteilung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Konkret ist es für unseren Verein in vielfältiger Weise nachteilig, wenn Sie per SMS Spieler suspendieren (lassen), Transferentscheidungen treffen oder über die Einstellung und Entlassung von Trainern entscheiden. Wenn Ihre Pläne dann auch noch wegen Ihrer fehlenden Distanz zur Boulevardpresse vorzeitig öffentlich werden, kommen Transfers nicht zustande („Schalke jagt Khedira“), kosten mehr (Boateng) oder verteuern Verhandlungen über Vertragsauflösungen erheblich (Di Matteo).“

  86. Authentisch sagt:

    Danke für das Verlinken des FAZ-Artikels. Er fasst die Geschehnisse der letzten Wochen auf Schalke sehr gut zusammen; und vor allem so angenehm sachlich.
    Die meisten Fakten waren schon bekannt, wenn man die Berichterstattung um Schalke verfolgt hat. Aber was da daraus gemacht wurde, konnte man in den Funke- und Springer-Medien sehen.

    @Torsten:
    Warst Du wie angekündigt auf der Vorstellungsrunde in Düsseldorf? Und was ist aus der geplanten 4. Runde geworden? Hat man die abgesagt, weil eh immer nur die gleichen Fragen gestellt wurden?

    …..und über Fußball dürfen wir dann ab dem 27.6. wieder sprechen.

  87. Ernchen sagt:

    Mir ging es immer um eine Alternative zum dem jetzigen Vorsitzenden des AR. Wem traue ich zu, das Amt besser als CT zu wahrzunehmen und was muss derjenige mitbringen?
    CT hat oft mit Geld aus der Patsche geholfen, hat sein gutes Netzwerk eingebracht und wirkt überzeugend mit seiner Verbundenheit zum Verein. Aber macht das einen AR Vorsitzenden aus? Hat er das für den Verein und ohne Eigennutz (ohne das eigene Ego oder das Wohl seiner Firma im Hinterkopf zu haben) getan?
    Die Aufgaben des AR Vorsitzendem sind klar definiert. Die Diskussion über das Ob und Wie sie die hier bereits ausführlich diskutiert worden.
    Wer der Kandidaten kann ohne Ego und nur im Sinne des Vereins agieren, wer der Kandidaten hat es nicht nötig, Fingerpointing zu praktizieren, sondern konsolidierend die verschiedenen Meinungen akzeptierend und wertschätzend zu vereinen, um eine gemeinsame Strategie in die nächsten Jahre zu entwickeln?
    Es geht mir um Werte, die die Kandidaten vermitteln sollten, die im Sinne des Vereins und unter Berücksichtigung unserer Traditionen gelebt werden.
    Tugenden, die ich bei einigen Kandidaten nicht erkenne. Ich vermute eher Machtbestreben und das Erlangen eines Amtes, das zur öffentlichen Wirksamkeit dient. Einen Unterschied zu CT erkenne ich da nicht wirklich; nicht bei allen der Bewerber. Es liegt an denjenigen, die zur MV gehen, das zu erkennen und zu bewerten.
    Ich wünsche mir einen Richtungswechsel.

  88. Authentisch sagt:

    Die letzten Wochen waren ja die reinsten Festwochen für BLÖD und die Funke-Medien. Wahlkampf auf Schalke, da fallen für die Weihnachten und Ostern auf einen Tag.

    Wenn sich jetzt schon BLÖD und die Funke-Medien in den Wahlkampf einmischen, dann sollten bei jedem Schalker die Alarmglocken schrillen.
    Pit Gottschalk habe ich vor ein paar Wochen im Doppelpass erleben dürfen. Hat fast keine Gelegenheit ausgelassen, um gegen Schalke zu stänkern. Danach war für mich klar, der will nichts Gutes für Schalke. Wenn er jetzt also für Tönnies Partei ergreift, ist das reiner Selbsterhaltungstrieb. Wäre ja auch zu schade, wenn es plötzlich ruhig wäre auf Schalke, kaum noch etwas zu berichten gäbe und die Werbeeinahmen sinken.

    Ob die meisten Schalker das durchschauen? – Ich bezweifle es. Und so gehe ich davon aus, dass Tönnies wiedergewählt wird. Im Moment wäre ich schon froh, wenn die JHV vernünftig über die Bühne geht, und Heidel und Weinzierl eine gute Arbeitsgrundlage bekommen.
    Ich habe sowieso Schwierigkeiten, die positive Aufbruchstimmung um Heidel und Weinzierl mit dem jetzigen Theater unter einen Hut zu bringen. Gefühlt handelt es sich dabei um zwei verschiedene Clubs.

    Tönnies hat den Wechsel von Heldt auf Heidel mit einer neuen Grundausrichtung des Clubs begündet. Wäre schön, wenn er sich da selbst mit einbezieht. Dann müssten die Boulevard-Medien in nächsten drei Jahren darben, bis mal wieder Wahlkampf auf Schalke ist, und aufgrund einer kalendarischen Besonderheit Weihnachten und Ostern mal wieder auf den gleichen Tag fallen.

  89. GeVe sagt:

    Ich war bis jetzt gegen die Umwandlung in eine AG oder ähnliche Gesellschaftsstrukturen, aber wenn man sich vorstellt, dass so gescheiterte Typen wie Goßmann die Geschicke des Vereins mitbestimmen, dann wird einem Angst un Bange. Wir sollten dem Verein eine neue Gesellschaftsstuktur verpassen.

  90. Papajoe sagt:

    Bin ich froh wenn dieses Theater heute Abend vorbei ist und wieder der Fußball im Mittelpunkt steht.

    Deshalb ein -naives?- GlückAuf!

  91. Torsten sagt:

    Wir sollten dem Verein eine neue Gesellschaftsstuktur verpassen.

    Meine Empfehlung: Antrag stellen und ma’kucken.
    Meines Wissens gab es in den letzten Jahren keinen Schalker Funktionär, der das befürwortet hätte, auch wenn es da immer wieder indirekte Vorwürfe gab.

  92. GeVe sagt:

    Haben alle auch mal nachgerechnet? Wie man liest ist zur Zeit die Situation, dass im Aufsichtsrat es 7:3 steht ( der 11. ist von Gazprom und sollselten da sein ). Werden CT und Lange rausgewählt steht es 5:5 im Aufsichtsrat.
    Ich halte von CT auch nicht viel, aber da kann man dem neuen Vorstand und dem neuen Trainer nur empfehlen: sofort die Sachen packen und nach Hause fahren.

  93. Torsten sagt:

    Hm. Dich interessiert die Abstimmung, aber wenn nicht so gewählt wird wie Du es Dir wünscht, hättest Du gerne die Abschaffung des e.V.?

    Solche Leute kann ich besonders gut leiden.

    Aber ich denke vorerst brauchst Du nicht aus dem Verein austreten. Ich denke wir können uns sehr sicher sein, dass CT heute erneut gewählt wird.

  94. Altix sagt:

    So sehr ich ja auch die Ausgliederung befürworte, so sehr muss man aber auch feststellen, dass uns diese kein bisschen vor dem aktuellen Theater schützen würde. Auch in einer AG oder was auch immer, kann es zu Richtungsstreitereien in der Führungsetage kommen, oder einzelne Führungskräfte sind sich untereinander nicht grün. Das hat nichts mit der Rechtsstruktur zu tun und kann täglich in der Wirtschaftsnachrichten bei zahllosen Unternehmen der Wirtschaft beobachtet werden. Wenn die jeweiligen Protagonisten ihre Meinungsverschiedenheiten dann öffentlich und ohne Rücksicht auf den Schaden ausfechten, der dem Verein / Unternehmen dabei zugefügt wird, dann erlebt man genau das, was wir momentan auf Schalke „bewundern“ dürfen. Eine Ausgliederung hätte nur den Vorteil, dass bestimmte Kreise nicht mehr die Möglichkeit haben, Entscheidungen zu beeinflussen, von denen sie keine Ahnung haben, oder deren Tragweite sie nicht einschätzen können. Wobei es natürlich im Auge des Betrachters liegt, ob dieser Umstand tatsächlich ein Vorteil ist.

  95. Nordlicht sagt:

    Hat sich schon mal einer die Frage gestellt was passiert wenn CT und Lange gewählt werden??
    Was passiert dann mit den 3 Herren ?? Wie will man in der Konstellation weiter zusammen sitzen und Entscheidungen treffen??

    Ich kann mir nicht vorstellen das ab morgen alle zum Wohle des Vereins an einem Strang ziehen werden.

    Hoffen wir mal das nächste Saison die Spiele unserer Mannschaft spannender und interessanter werden als die Sitzungen vom AR

  96. Altix sagt:

    @Nordlicht: Genau deswegen hatte ich vor Tagen geschrieben, dass mir weniger vor der heutigen JHV graut, als vor der Zeit danach. Eigentlich ist es egal, ob es zu einer 7:3, 6:4 oder was auch immer für eine Konstellation kommt. Nach dem, was in den vergangenen Wochen abgegangen ist, kann ich mir nicht vorstellen, wie der zukünftige AR wieder aufeinander zugehen könnte und zum Wohle des Vereins an einem Strang ziehen soll.

  97. Nordlicht sagt:

    Und nun haben wir die Situation die ich vorhin beschrieben hatte.
    Das kann ja lustig werden

  98. Torsten sagt:

    @ Nordlicht:

    Aber ehrlich, dieses „das kann ja lustig werden“ hätte doch bei jedem möglichen Wahlausgang geschrieben werden können.

  99. Schalkes Mitgliederversammlung 2016 sagt:

    […] Wahl standen die Reden der Kandidaten vor. Drei redeten so, wie man es im Video zur Vorstellungsrunde in Bielefeld sehen konnte. Clemens Tönnies gab den kumpeligen Macher, der sich für relativ […]

  100. andres sagt:

    @bluenote
    danke für’s vom Winde verwehte Büttenpapier. Made my day :-)
    @derblauweisse
    danke für den Exkurs zur Konflikthistorie. das geht im kurzlebigen Geschäft zu schnell unter.

  101. derblauweisse sagt:

    https://derblauweisse.wordpress.com/2016/06/27/und-wieder-ist-eine-mitgliederversammlung-aufschalke-geschichte-das-system-schalke-steht-bombenfest/

    Und wieder ist eine Mitgliederversammlung AufSchalke Geschichte…Das System Schalke steht bombenfest!
    27. JUN 2016

    JHV 2016 AufSchalke Die Wahlkampagne von Clemens Tönnies, war erfolgreich!
    JHV 2016 AufSchalke Die Wahlhelfer?

    Auch diese, mit reichlich Presse begleitete Mitgliederversammlung AufSchalke, ist ohne Überraschungen und ohne Skandale verlaufen. Im Grunde eine typische Vereinsversammlung, wie sie zu tausenden überall in Deutschland stattfindet. Allerdings gab es dieses Jahr eine Besonderheit, um 18:00 Uhr spielte die deutsche Nationalmannschaft im 1/8 Finale der Europameisterschaft, also galt es möglichst zügig alles durchzupauken.

    Offensichtlich war die Mehrheit der Anwesenden „Kaninchenzüchter“, sorry…Schalke Mitglieder der gleichen Meinung und so ging es ohne Reibungsverluste, durch unbequeme Änderungen des Ablaufs, zügig durch zuvor monatelang hitzig diskutierte Themen.

    Wo gehobelt wird fallen halt auch Spähne!

    So, kommen wir zum wesentlichen, Clemens Tönnies & Co. haben eindrucksvoll ihr Können und ihre Fähigkeiten im Umgang mit Macht und unliebsamer Opposition unter Beweis gestellt.

    Reife Leistung, Respekt!

    Dummschwätzen alleine reicht nicht, als Schalker Aufsichtsratschef braucht es auch Eier und genau die hatte die Opposition nicht!

    Punkt Ende Aus! Es ist wie es ist, Clemens Tönnies hat es allen gezeigt!

    Was wir in diesen Tagen gelernt haben?
    Was kommt jetzt?
    Die Asset Immobilien GmbH & Co.KG kauft die Immobilien der Schalker Meile auf und verwandelt das Herzstück der Schalker Seele, zusammen mit dem neuen Könich AufSchalke, zu einem Schmuckstück für uns alle…

    Der Neue Könich AufSchalke ist….????
    Nein, nicht Clemens Tönnies, nein, Schalke braucht einen neuen Gralshüter, einen Nachfolger für den Rolf, denn der ist verbrannt, dessen Sumpf ist aufgeflogen….
    Die Machtstrukturen sind bombenfest!
    Der von vielen zur unantastbaren „Gottheit“ erhobene e.V. ist zu einer uneinnehmbaren Festung geworden!
    Die letzten Schwächen der Systemsicherung wurden und werden jetzt beseitigt!
    Clemens Tönnies hat die Bedeutung von „höheren Regeln“ für das Fandasein erkannt und baut jetzt den neuen „Gralshüter für Schalke Fans“ auf!
    Dieser Gralshüter des Schalke Seins, er ist zum Machterhalt von extremer Bedeutung!
    Schließlich muss einer die Schalker Opposition davon abhalten vor ordentliche Gerichte zu ziehen, einer muss den Schalkern im Norden, Westen, Osten und Süden des Landes erklären, was ein Schalker darf und was nicht, einer muss den Schalker Massen erklären was dieses Schalke eigentlich ist und vor allem, zur Not auch erklären was es nicht ist!
    Tja und auch diese Geschichte habe ich schon vor langer Zeit vorausgesehen…..
    Da ist er nun der neue Messias, der Hüter des Heiligen Grals, der Herrscher über das einzig wahre Schalke Sein oder nicht Sein…
    Auf ihn sollt ihr hören, er erklärt den Lemmingen wie und was die Schalker Meile, die Schalker Seele und letztendlich das Leben eines wahren Schalkers zu sein hat…
    Er wird derjenige sein, der jeden Weg eines Schalkers zu einem ordentlichen Gericht als Beschmutzung der Schalker Familie bezeichnen wird, er wird der neue Don, der Pate, der Hüter des Heiligen Grals sein, sein Wort wird dich als Schalker adeln, oder dich aus der Familie verbannen…

    Wer er ist? Könnt Ihr hier nachlesen…

    Artikel vom 30.01.2013
    https://derblauweisse.wordpress.com/2013/01/30/revolution-auf-schalke-ubernahmeschlacht-auf-dem-rucken-treu-doofer-schalker-der-neue-konich-auf-schalke/

  102. Steffen sagt:

    @derblauweisse
    Du musst deinen Blog nicht pushen indem du deine Artikel hier überall einpflügst. Sowas führt – unabhängig von dem mir nicht richtig verständlichen Inhalt – schnell zu einem negativen Effekt.

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