Schalkes Mitgliederversammlung 2016

In letzter Zeit ging es hoch her auf und um Schalke. Seit Wochen tobte der Wahlkampf. Gemessen daran erlebte der Club am gestrigen Sonntag eine geradezu ruhige Mitgliederversammlung. Clemens Tönnies bekam für sein Tun Unterstützung, seine Gegner wurden abgewatscht.
 
 
Die Wahl zum Aufsichtsrat

Der Wahl standen die Reden der Kandidaten vor. Drei redeten so, wie man es im Video zur Vorstellungsrunde in Bielefeld sehen konnte. Clemens Tönnies gab den kumpeligen Macher, der sich für relativ erfolgreiche letzte Jahre verantwortlich zeichnet. Peter Lange gab sich ruhig und ausgleichend, sagte er stünde für Kontinuität. Michael Stallmann war sympathisch, konnte aber irgendwie nicht wirklich erklären, warum man ausgerechnet ihn wählen sollte. Bemerkenswert war nur Andreas Goßmanns Rede.

Statt für sich zu werben begann Andreas Goßmann mit der Klage, in den bisherigen Vorstellungsrunden hätte es immer gleiche Leute gegeben, die ihm angebliche Verfehlungen aus der Vergangenheit vorgeworfen hätten. Er verteidigte sich, bevor er sich überhaupt vorstellte. Er redete von dem was war, statt von dem was sein soll. Als er endlich zum Heute kam, präsentierte er sich als klarer Kritiker Clemens Tönnies. Als solcher aber hatte er an diesem Sonntag keine Chance.

Die deutliche Mehrheit der Mitgliederversammlung wollte Ruhe im Club wählen. Deshalb erhielt Peter Lange, der sich als besonnen darstellte, die meisten Stimmen. Clemens Tönnies erhielt mehr als doppelt so viele Stimmen wie der drittplatzierte Michael Stallmann. Andreas Goßmann wurde abgeschlagen Letzter.
 
 
Die Satzungsänderungsanträge

… fanden quasi nicht statt. Nach der Wahl zum Aufsichtsrat war jegliche Anspannung mit einem Mal verflogen. Versammlungsleiter Dr. Buchta ratterte die Anträge runter und die Mitglieder hoben die Stimmkarten schon hoch, bevor er überhaupt ausgesprochen hatte. Alle Anträge wurden wie „vom Aufsichtsrat empfohlen“ abgestimmt.

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung warb SchalkeVereint dafür, mit einer Zweidrittelmehrheit einen Antrag zu befürworten, mit dem einige vom Aufsichtsrat vorab nicht zur Abstimmung zugelassenen Satzungsänderungsanträge nachträglich doch noch zur Abstimmung zugelassen worden wären. Dieser Antrag wurde letztlich allerdings doch nicht gestellt, diese Abstimmung war kein Thema mehr.
 
 
Christian Heidels Rede

Alle drei Vorstände hatten ihre Reden. Peter Peters redete routiniert, er macht den Job auch eben schon einige Jahre. Alexander Jobsts Rede war bemerkenswert emotional. Er bemerkte, dass das Bild, dass Schalke zuletzt abgegeben habe, durchaus direkt dazu geführt hätte, dass der Club weniger Einnahmen als möglich aus dem Merchandising generieren konnte. Gewartet haben die Mitglieder aber vor allem auf die Worte des neuen Vorstands für Sport und Kommunikation, Christian Heidel.

Seine Rede war vollumfänglich und klar strukturiert. Er betonte, dass man seiner Ansicht nach nur von Erfolg sprechen könne, wenn sowohl im sportlichen, als auch im wirtschaftlichen Bereich die Ergebnisse stimmen würden. Er sagte dies mit dem Hinweis darauf, dass Schalke soeben mit der perfekten Verpflichtung Breel Embolos den teuersten Transfer der Clubgeschichte abgeschlossen habe (s. u.). Dieser Transfer würde aber weder die wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen, noch würden dafür andere Spieler zwingend verkauft werden müssen.

Bezüglich seiner Ansprüche an einen Trainer und der zugehörigen Ausdrücke von Wertschätzung für Markus Weinzierl wiederholte er das, was er auch schon bei dessen Vorstellung sagte. Konkreter wurde er beim Thema „Arbeitsplätze“, das er als eine wichtige Säule für den Erfolg eines Clubs sieht. Trainern und Mitarbeitern müssten die bestmöglichen Räumlichkeiten und Arbeitsmaterialien zur Verfügung stehen. Dies sei auf Schalke nicht gegeben. Dort hinke man nicht nur anderen großen Clubs hinterher, dies sei auch bei vielen deutlich kleineren Clubs besser. Christian Heidel kündigte aber an, dass dies innerhalb des nächsten halben Jahres korrigiert werden würde. Man hätte bereits erste Wände versetzt oder gar eingerissen.

Als letzten wichtigen Punkt führte Christian Heidel an, dass Schalke unbedingt ein neues Wir-Gefühl entwickeln müsse. Er erklärte, dass „typisch Schalke“ als Ausdruck verwendet werden würde, wenn Schalke kurz vor dem Ziel strauchelt, wenn man ein wichtiges Spiel verliert. Ziel aber müsse sein, dass „typisch Schalke“ den Stolz auf den Club und den Zusammenhalt meint. Schalke müsse der Club dieser Region sein, der Club, mit dem sich die Leute hier identifizieren. Vom Jugendspieler über den Security-Mann und den Busfahrer bis zum Profispieler müssten alle eine Einheit bilden. Dafür würde er sich einsetzen und dafür bat er um Unterstützung.
 
 
Die Rechtfertigung Dr. Horns und Clemens Tönnies‘ Reaktion

Unter dem Punkt „Aussprache“ dürfen Mitglieder mit eigenen Wortbeiträgen ans Rednerpult. Gleich der erste pöbelte gegen den Aufsichtsrat Dr. Andreas Horn, der zu den „Tönnies-Gegnern“ im Aufsichtsrat gezählt wird und dessen Telefonat mit Tönnies in den letzten Tagen die Zeitungen beschäftige. Den Redner habe er „tief enttäuscht“, und wenn er „einen Arsch in der Hose hätte“ würde er „nach Heidelberg verschwinden“.

Daraufhin forderte Dr. Buchta als Versammlungsleiter Dr. Horn geradezu eindringlich auf, dazu doch Stellung zu nehmen. In seiner selbstverständlich vorbereiteten Rede wies Dr. Horn darauf hin, dass nicht alles, was ihn Foren oder Zeitungen geschrieben würde, auch richtig sei. Es sei „absoluter Schwachsinn“, dass er Clemens Tönnies hätte erpressen wollen. Dass er „den Kopf“ von Aufsichtsrat Dr. Langhorst gefordert hätte, sei ebenfalls nicht wahr. Auch widersprach er dem Vorwurf der Blockadepolitik. Es hätte bislang lediglich eine Abstimmung gegeben, die 7:3 ausgegangen wäre und in der die drei als Opposition geltenden Aufsichtsräte gemeinsam gegen alle anderen gestimmt hätten. Dabei sei es um einen von diesen drei selbst gestellten Antrag gegangen.
Dr. Horn sagte, man würde selbstverständlich die Entscheidung der Mitgliederversammlung akzeptieren und man müsse „ab heute Abend wieder miteinander sprechen“. Er sei bereit dazu und wolle Clemens Tönnies die Hand reichen.

Als Dr. Horn das Pult verließ stand Clemens Tönnies auf und ging auf das Pult zu. Zunächst dachte man, sie wollten einander wirklich die Hand reichen, doch Tönnies wich Horn aus. Wieder am Rednerpult sagte Tönnies, dass es so doch wohl nicht ginge. Der Ehrenrat würde ermitteln, dieser würde eine Entscheidung treffen.
 
 
Eine Stiftung für Schalke

Nach seiner Wiederwahl und vor den Aussprachen und dem Wortbeitrag Dr. Horns oblag es Clemens Tönnies, den Bericht des Aufsichtsrates vorzustellen. Dabei erzählte er, dass er eine Mythos-Tour durch den Stadtteil Schalke gemacht hätte und begeistert worden wäre. Er sei in Gründung einer Stiftung, in die er einen hohen Geldbetrag einzahlen werde. Diese Stiftung würde der Schalker Meile und der Glückauf Kampfbahn zugutekommen. Neben der Glückauf Kampfbahn soll ein Schalker Museum entstehen.
 
 
Sascha Riether und Breel Embolo

Nur der Form halber soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass auch die Verpflichtung Breel Embolos (bis 2021), sowie die Vertragsverlängerung mit Sascha Riether (bis 2017) bekanntgegeben wurden. Beides wurde so erwartet.

Sascha Riether lieferte in der vergangenen Saison verlässlich solide Leistungen. Als jemand, der sich nicht in den Vordergrund drängt und über viel Erfahrung verfügt, ist er ein Spieler wie ihn jeder Kader gut gebrauchen kann.

Bezüglich Breel Embolo weiß ich mehr über die Lobeshymnen zu seinem Spiel, als über sein Spiel selbst. Für einen 19-Jährigen den Clubrekord für eine Ablösesumme zu brechen scheint zunächst wahnsinnig. Allerdings sind die heutigen Ablösesummen nicht mehr mit denen vergangener Jahre zu vergleichen. Sollte Breel Embolos Entwicklung halbwegs wie von Fachleuten prognostiziert verlaufen, wird Schalke ihn eines Tages für eine höhere Summe weiterverkaufen und bis dahin hoffentlich viel Spaß an ihm gehabt haben.
 
 
Mein Fazit

Vorab wurde zu einem gemeinsamen „Public Viewing“ des EM-Spiels der Nationalmannschaft aufgerufen, das um 18 Uhr begann. Mehrmals wurde von Offiziellen des Clubs darauf hingewiesen, dass irgendwas doch flotter gehen könne, schließlich wolle man ja noch das Länderspiel schauen. Ich empfand das als unseres Clubs unwürdig.

Ich selbst habe weder Clemens Tönnies, noch Andreas Goßmann gewählt. Meines Erachtens trägt Clemens Tönnies‘ Umgang mit den Medien und sein Umgang mit Kritikern erheblich dazu bei, dass es seit Jahren tiefe Gräben zwischen den Mitgliedern auf Schalke gibt. Andererseits fühle ich mich von den tönnieskritischen Aufsichtsräten, die ich selbst in den vergangenen Jahren gewählt habe, sehr schlecht vertreten. Ich finde es gut und richtig, kritische Leute im Aufsichtsrat zu haben. Ich will aber auf keinen Fall, dass Politik betrieben wird, die an Abstimmungen der Mitgliederversammlung vorbei über Posten im Verein entscheidet. Aus dieser Stimmung heraus war mir Andreas Goßmann zu sehr gegen die Dinge und zu wenig für etwas.

Die Ergebnisse dieser Mitgliederversammlung werden möglicherweise zunächst Ruhe einkehren lassen. Dass der Streit im Club beigelegt werden kann glaube ich allerdings nicht. Clemens Tönnies ist Schlachter, kein Schlichter, und den Sprüchen von zuzuschüttenden Gräben folgte bereits in der Vergangenheit nichts Weiteres. Ich denke er wird den Rückenwind nutzen und alles daran setzen, seine Gegner loszuwerden. Dies wird dazu führen, dass sich ein erheblicher Teil der Mitgliedschaft weiterhin im Club schlecht vertreten fühlt, nicht „mitgenommen“, wie Clemens Tönnies gerne selbst formuliert. Heute werden viele dazu Hurra schreien, heute sind ihnen „die Anderen“ egal. Doch in ein oder zwei Jahren wundern sich dann die gleichen Leute, weshalb schon wieder um Wahlen gekämpft wird, weshalb es schon wieder an einer geeigneten Streitkultur fehlt.



145 Kommentare zu “Schalkes Mitgliederversammlung 2016”

  1. StanLibuda sagt:

    In den Aufsichtsrat gewählt wurden:

    Peter Lange (5684 Stimmen)
    Clemens Tönnies (5367 Stimmen)

    Michael Stallmann erhielt 2565 Stimmen, Andreas Goßmann erhielt 1680 Stimmen.

    Wird jetzt P. Lange AV-Vorsitzender?

  2. derwahrebaresi sagt:

    Nein, die Mitglieder des AR wählen ihren Vorsitzenden.

  3. Gauß sagt:

    Viel Lärm um sehr wenig.
    Business as usual also.

    Eine besonders kleine Gruppe hat den Aufstand versucht. Ohne Erfolg.

    Gut so?
    Keine Ahnung.
    Aber bei Leuten wie Goßmann (evtl. noch als ARV) wäre mir Angst und Bange geworden um Schalke.

    Die Opposition im AR und einige andere, die mit besonders dreckigem Schmutz um sich geworfen haben – was wird aus denen? Gehen die jetzt freiwillig? Werden die gegangen?
    Hat jemand einen Tipp?

  4. Gauß sagt:

    A.Jobst hat gesagt:
    „Ich wünsche mir einen starken Aufsichtsrat, der kompetent geführt wird und richtungsweisende, grundsätzliche Entscheidungen trifft. Ich wünsche mir aber auch, dass der Aufsichtsrat sich seiner wesentlichen Rolle als Kontrolleur und Berater des Vorstands bewusst ist. Das heißt: Das operative Geschäft führt zu 100 Prozent der Vorstand, da redet ihm keiner rein. Nur das ist eine professionelle Arbeitsteilung, nur so kann das in unserem e.V. klappen.“
    „Ich bin nach wie vor nicht zufrieden mit der Entwicklung unserer Merchandising-Einnahmen. Die sind nicht so hoch, wie sie sein könnten. Und das hat ganz klar auch mit der negativ öffentlichen Wahrnehmung unseres Vereins zu tun!“

    Bravo – vor allem für den zweiten Teil. Dem ist nichts hinzuzufügen.

  5. Authentisch sagt:

    Ich würde eher sagen: Bravo für den ersten Teil.

    Wenn der erfüllt ist, dann klappt es auch mit der öffentlichen Wahrnehmung wieder.

  6. BlueNote sagt:

    @derblauweisse: Leider kann der von Dir (und mir und vielen anderen Schalkern) gewünschte und dringend überfällige Neuanfang nicht stattfinden. Die alten Beton-Köpfe bleiben am Ruder. Es wird weiter schmutzig bleiben und die Gräben bleiben offen. Eine Aufarbeitung ist mit dem heutigen Tage erstmal wieder auf Jahre hinaus vertagt. Schlimm.

    @Gauß: „Eine ganz kleine Gruppe“? Immerhin ein Viertel des AR. Dazu auch ein paar tausend Mitglieder.
    Zu Deiner letzten Frage (ob einige andere, die mit besonders dreckigem Schmutz um sich geworfen haben, jetzt freiwillig gehen): Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Fleischfabrikant jetzt die Brocken hinwirft.

    @Jobstzitat von Gauß: Jobst hat Recht. Allerdings bleibt die Schalker Seele weiterhin zerstritten über die wahren Ursachen dieser Misere. (s. Beiträge von derblauweisse.)

  7. Gauß sagt:

    @BlueNote
    Schon klar.
    Aber ein Viertel impliziert ja nun mal, dass drei Viertel anderer Meinung sind.
    Und bei der Schmutzfrage, ist bislang nur der Aussetzer von Horn öffentlich.
    Der Rest sind Vermutungen gegen Tönnies.
    Oder gibt es da neuere Erkenntnisse?
    (Ich weiß: Die CT-Gegner wissen natürlich, dass er Teufel und Beelzebub in einem ist.)

    Und zu den Ursachen der Misere: blauweisse könnte ja eventuell auch eine falsche Ansicht vertreten.
    Ich weiß es nicht, aber möglich wäre es doch schon, oder?

    @Authentisch zum Jobst-Zitat
    Für den ersten Teil sowieso – da hat es nie zwei Meinungen gegeben (mit Ausnahme von CT vielleicht).
    Aber der Aspekt im zweiten Teil ist mindestens ebenso bedeutend und das hat man so klar bislang kaum gehört.

  8. Carsten sagt:

    moin moin

    ich sag nur eins „Heidelmania“

    er brauchte nicht lange um die Menge zu fesseln um zu begeistern! Dazu trug noch zusätzlch die Bekanntgabe der Embolo Verpflichtung!

    insgesamt muss man wirklich sagen das diese JHV überraschend ruhig ablief! kla gab es pfiffe, klar auch Zwischenrufe aber das gehörte dazu und war doch im Rahmen dieser Diskussion, konnte man doch auf Grund der Berichte im Vorfeld mehr erwarten/befürchten.

    ich lasse die Wahl an sich mal unkommentiert, jeder hat seinen Meinung! nun steht das Ergebnis fest und nun müssen die Herren liefern.

    soweit erstmal….

  9. Gauß sagt:

    Danke für die Zusammenfassung.
    Bin wirklich gespannt, ob CT nun seine Versprechen einlöst – bspw. den Vorstand ohne Einflussnahme arbeiten lässt.

  10. Zeitspieler sagt:

    Vielen Dank für die sehr gute Zusammenfassung.
    Auf das Wortspiel „Schlächter, statt Schlichter“ hättest Du meiner Meinung nach verzichten können, weil Du damit aus einer Kritik eine Schmähung machst.

    Aber nochmals vielen Dank für die vielen Infos, Berichte und die gute Moderierung auf Deiner Seite, in den letzten Wochen!

  11. andres sagt:

    Eine Geschichte, wie sie ein Lehrbuch für SpinDoktoren nicht besser hätte schreiben können. Eine grandiose Kampagne um CTs Bangen um die (nie gefährdete) Wiederwahl lässt aus seinen von den Mitgliedern einst gewünschten Kritikern ‚diese Herren‘ werden, niederträchtige Putschisten, die den Verein beschmutzen und mit ewig gestrigen Ideen in die Bedeutungslosigkeit treiben wollen. Mal schaun, ob der Ehrenrat sie nun aus dem Verein schmeisst, oder ob man es den Mitgliedern überlässt, sie bei deren Wiederwahl ‚aus der Arena zu jagen‘. Bestimmt werden dann vorher schon Stimmen laut, die vom WA fordern, sie erst gar nicht zur Wiederwahl zuzulassen.
    Möglicherweise vergeht den Kritikern aber auch einfach die Lust, sich zu engagieren und sich aufreiben zu lassen. Dass der Antrag von SchalkeVereint gar nicht erst zur Abstimmung gestellt wurde, scheint mir schon ein Zeichen dafür zu sein…
    Meine Leidenschaft für Schalke, die immer mehr vom Verein, als den gespielten Ball geprägt war, hat grad ein ziemlichen Dämpfer erhalten.

    Torsten, wie war denn der sachliche Austausch mir Ernst/Redemann, auf den sich die beiden so gefreut haben?

  12. andres sagt:

    das CTs Ergebnis von zuletzt 77,1% auf 56,8% gesunken ist, musste ich jetzt auch erst mal nachschlagen

  13. Raul 04 sagt:

    … aber Schlachter ist doch nicht so schlimm wie Schlächter :-)

    freue mich auf die Zukunft, meiner Meinung nach die beste personelle Besetzung aller Positionen (Greenkeeper kann ich nicht beurteilen) seit > 10 Jahren

  14. Torsten sagt:

    @Schlachter/Schlächter:

    Da stand zunächst leider tatsächlich „Schlächter“. Teile des Textes entstanden über eine Phone-Tastatur mit Autovervollständigung. Mir fiel das selbst erst nach der Bemerkung des „Zeitspieler“ auf, danach habe ich es auf das von mir gewollte „Schlachter“ geändert. Ursprünglich fand ich mein Wortspiel an dieser Stelle hübsch. Nach meiner jetzigen Erklärung nicht mehr. „Witze“ darf man nicht kaputterklären. Sei’s drum. Bleibt nun so.

    Torsten, wie war denn der sachliche Austausch mir Ernst/Redemann, auf den sich die beiden so gefreut haben?

    Angenehm. Ich kenne beide schon eine Weile. Ich muss ja nicht alles gut finden, was sie so schreiben, um sie sympathisch zu finden.

    Pepo und ich haben die komplette MV via unseres Twitter-Accounts des Glückauf Pils-Podcasts mitgetwittert. Dazu saßen wir gleich neben den beiden und Raphael Wiesweg (Stadtspiegel/Buzz04). Allzu viel Gequatsche ließ unser Tun allerdings nicht zu. Ist ja ständig irgendwas passiert.

  15. der grafschafter sagt:

    eine großartige, demokratische abstimmung.
    gesiegt haben vernunft, leidenschaft und liebe zu unserem verein.
    vorwärts schalke 04 e.v.

  16. Lutt sagt:

    Gottseidank ist die Schlammschlacht vorbei.
    Ich war in Düsseldorf auf der „MitGEredet“-Veranstaltung und so perplex vor lauter Schlammschlacht und kindischem Gehabe, dass ich kaum was Produktives zur Diskussion beitragen konnte.
    Die meisten Fragen an die AR-Wahlkandidaten gingen gnadenlos unter die Gürtellinie, aber m.E. war das nur das verdiente Echo. Der Fisch stinkt vom Kopf.

    CT kommt mir fast albern vor mit seinen Mantras, aber er ist nunmal ein Pott-Alpha und ich glaube, dass viele ihm die Verpflichtung von CH zuschreiben (zurecht?) und er somit seinen Kopf nochmal aus der Schlinge gezogen hat.

    Da ich leider selbst nicht zur JHV kommen konnte, habe ich das mit dem verwehrten Handschlag nicht mitbekommen.
    Aus einigen Berichten erkenne ich, dass CT was von Kräfte bündeln und Gräben zuschütten erzählt hat, um dann kurz danach Dr. Horn die Entschuldigung auszuschlagen? Bin ich der Einzige, der das albern findet? Oder habe ich was falsch verstanden?

  17. andres sagt:

    warum ist jetzt eigentlich die Rede davon, Horn habe sich ‚entschuldigt’?
    Hat er irgendeine Schuld eingestanden?
    in den Zitaten, die ich bislang lesen konnte, widerspricht er nur den ihm gemachten Vorwürfen

  18. Carsten sagt:

    Im Grossen und Ganzen eine gelungene und für mich positive Veranstaltung.

  19. Marc Mozart sagt:

    Dr. Horn fand ich schon bei seiner Rede letztes Jahr unerträglich populistisch, der findet einfach ganz toll, daß er bei Schalke an einem Rädchen drehen darf. Nach dem Motto: mein Haus, mein Auto, mein Amt beim geilsten Club der Welt.
    Bei Wiese war schon klar, daß er mit seinem Werdegang „Arbeiter – Personalrat – rettet Unternehmen – wird CEO“ ein harter Hund und Machtmensch ist, der beim Omlettmachen besonders viele Eier zerschlägt. Und schlau genug, gestern seinen Mund zu halten.

    Beide sind Stand heute eine Enttäuschung für viele Mitglieder, die für die beiden letztes Jahr die Stimme abgegeben haben.

    Neben HÖCHSTER INTEGRITÄT wäre bei neuen Aufsichtsratmitgliedern echte Kompetenz auf einem relevanten Gebiet sinnvoll, um Dinge anzuregen, die von den Vorständen aus dem Tagesgeschäft heraus nicht so deutlich erkannt werden.
    Und das ist nicht einfach, den wir haben momentan einen sehr sehr guten Vorstand.

    Einfach nur gegen die anderen zu sein, reicht nicht. Man muss auch Ideen mitbringen, die mehrheitsfähig sind.

    Und da überzeugt CT eben die große Mehrheit der Mitglieder: von der personellen Besetzung des Vorstands, über das Bauprojekt „Berger Feld“, bishin zu seinem neuem Steckenpferd Schalker Meile. Wenn er da noch wie angedeutet Olivier Kruschinski mit ins Boot nimmt, dann nehmen wir ihm alle ab, daß er Schalke lebt.

    Ob er mit der Bildzeitung redet oder nicht, geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei. Wer den Laden kennt, weiss ganz genau, daß man die Bild besser füttert, als von ihr gefressen zu werden.

    P.S.: Von wem wird eigentlich der Wahlausschuss zusammengestellt?

  20. rjonathan sagt:

    Solange einzelne Personen (im Verein allgemein, hier in den Kommentare und insbesondere im Aufsichtsrat) bei „den anderen“ Schuld und Übeltat suchen und selber nur Verteidigung und nicht Entschuldigung und Einsicht äußern, wird die Nummer weiter gehen. Simple as that.

    Insofern ist Tönnies Bestehen auf den Ehrenrat genau so doof wie die (reinen) Verteidigungs-Reden von Goßmann und Horn. Ich persönlich brauche keine Beweise, dass sich da jemand daneben benommen hat. Ich brauche auch nicht rauszukriegen wer der viel, viel Pösere war. Die sollen einfach aufhören auf die anderen zu zeigen und sich an einen Tisch setzen und klarkommen und an der Zukunft arbeiten. Zum Beispiel *konstruktiv* über Prozesse wie den Eilausschuss sprechen. Oder was auch immer die Gemüter so bewegt. Ich bin glücklich, wenn ich in ein paar Monaten eine Meldung über irgendeinen die eigene Arbeit betreffenden Beschluss des AR lese, den man zusammen erarbeitet habe. Ein Wahlergebnis allein löst keine Jubel-Stürme aus.

    Was mich wundert: Ich habe gestern irgendwo auf Twitter gelesen, dass der „neue“ AR direkt nach der JHV tagen wolle um den Vorsitz zu wählen. Seit dem hat man nichts mehr gehört. Weiß da jemand mehr?

  21. detlef sagt:

    Danke Torsten für diesen Text und auch fürs Twittern gestern. Insgeheim habe ich auf Verändderung gehofft, auch wenn ich es selbst kaum glauben konnte. Jetzt geht es also wohl so weiter wie bisher? Das hoffe ich doch nicht. Die Mitglieder des AR haben sie verdammt nochmal zusammen zu raufen und im Sinne des Vereins zu handeln und zu benehmen. Das muss man einigen ganz deutlich absprechen. Und zwar auf beiden Seiten. Überhaupt beide Seiten. Es gibt nur ein Schalke und da darf man sinngemäß Christian Heidel zitieren, es muss ein neues „Wir Gefühl“ geben.

    Interessant finde ich übrigens, dass ein Fussballspiel an dem Schalke nicht teilnimmt den Ablauf einer JHV beschleunigen kann.

  22. rjonathan sagt:

    Ach, hier die Antwort auf meine eigene Frage: http://www.kicker.de/news/fuss.....srats.html

  23. Der Hans sagt:

    P.S.: Von wem wird eigentlich der Wahlausschuss zusammengestellt?

    Der Wahlausschuss wird von der Mitgliederversammlung gewählt, nach dem gestern erfolgreich angenommen Antrag wird (ich nehme an ab nächstem Jahr) die Besetzung rollierend auf jeweils 4 Jahre gewählt (2 Posten/Jahr), sodass er dann mit acht Mitgliedern besetzt ist.

    Was mich wundert: Ich habe gestern irgendwo auf Twitter gelesen, dass der „neue“ AR direkt nach der JHV tagen wolle um den Vorsitz zu wählen. Seit dem hat man nichts mehr gehört. Weiß da jemand mehr?

    „Clemens Tönnies als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt“
    http://www.schalke04.de/de/akt.....-213-.html

  24. Bariton76 sagt:

    Ein Wort zu den vom Wahlausschuss ausgesuchten Kandidaten: War das wirklich das Beste, was wir zu bieten haben? Na dann , Nacht Mattes!
    Bei solchen Gegenkandidaten kann Clemens Tönnies kleine Kinder fressen und wird trotzdem immer wiedergewählt!

  25. FC Schalke 04 - Fan Talk!!! - 19 - Forumla.de sagt:

    […] Eine sehr schöne Zusammenfassung aller Ereignisse der MV gibt es hier: Schalkes Mitgliederversammlung 2016 […]

  26. Authentisch sagt:

    Es hat mich auch gewundert, dass die JHV so schnell durchgepeitscht wurde. Normalerweise dauert sie über 7 Stunden, gestern war man in weniger als 5 Stunden durch; unterm Strich also etwa 2,5 Stunden schneller als üblich.
    Die ganze Versammlung stand unter dem Motto der Konfliktvermeidung; die großen Streitpunkte wurden nicht diskutiert, nur gestreift. Das war auch mein oberster Wunsch für die JHV. Aber wenn man schon so weit gekommen ist, dass das die Hauptsache ist, ist man schon an einem Tiefpunkt angekommen. Die Konflikte wurden vermieden, sie sind aber nicht gelöst, sondern nur auf die Zukunft verschoben worden.

    Die Mitglieder haben sich in der Frage zweier neuer AR-Mitglieder eindeutig entschieden. Die einen mögen sich als Sieger fühlen, die anderen als Verlierer. Das alles verbunden mit einer Schlammschlacht, wie ich sie vorher nicht für möglich gehalten hatte. Die Zeitungsberichte sind nun geschrieben, ein öffentlicher Appell und offener Brief auf der Schalke-Homepage veröffentlicht und die Kommentare in den Internetforen geschrieben. Sie sind nun zugänglich für alle, mögliche neue Fans sowie mögliche neue Sponsoren.

    Schalke hat dadurch Schaden genommen, und das wird noch einige Zeit nachhallen. Das wird Jobst in seinen Verhandlungen sicher noch häufiger zu hören bekommen. Deswegen, @Gauß, war der zweite Teil von Jobsts Zitat auch keine Neuigkeit für mich, sondern schon vorher klar.

  27. rlsn sagt:

    alles in allem bin ich mit der JHV zufrieden. War doch sehr ruhig im Verhältnis zu dem was im Vorfeld alles passierte. Letztendlich bin ich recht froh, dass Tönnies wiedergewählt wurde. Im Vergleich zu dem was die Gegenkandidaten / Opposition so zu bieten hatte, ist er meiner Meinung nach „das geringere Übel“, wobei das auch etwas harsch formuliert ist. Nichtsdestotrotz hätte ich mir vielleicht ein etwas knapperes Ergebnis gewünscht, sodass man von einer Art „Ohrfeige“ oder „Denkzettel“ a la letzte Chance hätte reden können. So glaube ich nicht, dass sich groß was ändern wird, das „Gräben zugeschüttet“ werden. Vielmehr dürfte sich Tönnies in seinem bisherigen Verhalten und Tun bestätigt sehen, was jetzt auch nicht per se bedeutet, dass alles schlecht ist was er anpackt aber es gibt definitiv einige Punkte, wo die Kritik an ihm gerechtfertigt ist. Da spielen auch die ganzen Versprechungen bzgl. Veränderungen keine Rolle , die im Vorfeld / während der JHV von ihm getätigt wurden, die gab es schon öfter. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt…

    Abgesehen von der Aufsichtsratswahl fand ich ansonsten noch den Embolotransfer spannend. Mich würde ja interessieren auf welchen Schatz Heidel gestoßen ist um den ohne Spielverkäufe zu finanzieren nachdem es vor einiger Zeit hieß, dass Spieler jenseits von 10 Mio € wohl nicht zu erwarten sind, sollten nicht zusätzliche Einnahmen generiert werden. Über den Gazpromdeal und dem Anstieg der TV Gelder dürfte er zum damaligen Zeitpunkt ja eigentlich schon Bescheid gewusst haben bzw. ihn antizipiert haben. Die Vorstellung mit dem Video, was dann auch über die sozialen Netzwerke verbreitet wurde fand ich ein wenig unpassend. Irgendwie kein guter Stil, da die angeblichen Interessenten miteinzubauen, wobei man das auch nicht zu hoch hängen sollte und wahrscheinlich zu dem „frecheren Auftreten“ des Vereins gehört, welches Jobst angekündigt hat.

  28. Torsten sagt:

    off-topic, aber eine nette Geschichte …

    Marvin Friedrich will sich in der Bundesliga durchsetzen. Beim FCA ist man überzeugt, dass er das Potenzial dazu hat. Bei Schalke 04 aber auch. Manager Heidel hat sich ein Rückkaufsrecht nach zweineinhalb Jahren vertraglich garantieren lassen.

    So stehts in einem Artikel der Augsburger Allgemeinen.

  29. McP sagt:

    Die JHV hat noch einmal gezeigt, dass der Aufsichtsrat in den letzten Jahren eine viel zu große Rolle spielte. Er ist zu wichtig und nahm sich zu wichtig. Aber das passiert vielleicht auch zwangsläufig, wenn der Vorstand Sport zu schwach, zu bürokratisch, zu blässlich ist, um das Zentrum des Handelns zu sein.

    Ich habe ganz gute Hoffnung, dass Heidel eine neue Gravitation herstellt. Und dann ist es letztlich auch egal, wer wen wie gut im AR leiden kann. Ich nehme auch mit, dass Heidel und Weinzierl schon viele Möglichkeiten gefunden haben, die Arbeitsbedingungen auf Schalke zu verbessern. Das ist erfrischend gegensätzlich zur Dienst-nach-Vorschrift-Mentalität von Heldt. Mittwoch ist übrigens Trainingsauftakt. Eine neue Saison und alle so: Yeah!

  30. Niklas sagt:

    Rein vom Bauchgefühl her glaube ich, dass das die letzte Amtszeit vom Clemens sein wird. Nehmen wir mal der sportliche Erfolg mit den neuen Verantwortlichen tritt tatsächlich ein. Dann kann ich mir einen Rückzug richtig gut vorstellen. Er hat es gestern ja auch in einem Satz angesprochen, dass es auf Schalke auch eine Zeit nach CT geben wird. In 3 Jahren ist Clemens 63, guter Zeitpunkt um sich zurückzulehnen, meine ich wohl. :-D

    Ach, und was mir auch aufgefallen ist, zu welchem Häufchen der SFCV verkommen ist. Hat irgendjemand gestern von denen Notiz genommen? Auf der Hompepage steht nicht mal ein Hinweis zur JHV.

  31. Carsten sagt:

    auf der JHV wurde ja Embolo präsentiert…. sehr witzig im Style des Esports….

    hier ein Link für alle die nicht da sein konnten:

    http://www.express.de/sport/fu.....o-24296200

  32. Zazo1904 sagt:

    Torsten, zum letzten Absatz ein kleiner Kommentar :
    Am hilfreichsten wäre es wenn in 1 oder 2 Jahren (vielleicht auch erst in 3 Jahren) die Arbeit des Aufsichtsrats und vor allem des -Vorsitzenden der zurückliegenden Periode be- und vielleicht verurteilt würde und nicht wieder „alte“ Geschichten rausgekramt werden. Denkbar immerhin der Clemens ist geläutert oder der CH hat ihn bis dahin zwangsweise geläutert. (Das Ergebnis wäre das gleiche) Und dann müsste er auch fair nach der letzten Amtsperiode behandelt werden.

  33. ReinerEdelmann sagt:

    @derblauweisse,

    Du musst mehr Ausrufezeichen nehmen; gegen Ende bist Du schon wunderbar zu … übergegangen.

  34. bariton76 sagt:

    @derblauweisse: da muss ich ReinerEdelmann recht geben. Außerdem ist mir der Text nicht polemisch genug! Mit Polemik sollte man nie sparen, wenn man wirklich ernst genommen werden will.

  35. Eigenart sagt:

    @derblauweisse:
    was ist das denn für ein wirres Zeug? Wenn es sich um Satire handelt, verstehe ich sie nicht. Aber ernst gemeint sein kann ein solcher Text doch auch nicht…
    Ich bin ratlos.

  36. Gauß sagt:

    Darf ich mich meinen Vorrednern anschließen?
    Das, was nicht komplett unverständlich ist bei dem Beitrag von derblauweißen, zeigt irgendwie paranoide Züge.
    Macht ja nichts. Immerhin sind die anderen diejenigen, die immer die Gräben aufreissen.

  37. MarkusWiesbaden sagt:

    @Torsten
    Vielen Dank für die tolle Berichterstattung über euren Glückaufpils Twitterkanal. Ich konnte leider nicht selber vor Ort sein war aber so immer über alles informiert. Das war einfach genial.

    Gruß aus Wiesbaden!

  38. Authentisch sagt:

    Um dann hier auftretende Gräben direkt zuzuschütten: Könnten wir uns darauf einigen, dass derblauweisse nur den link zu seinem Bericht hier reinstellt?
    Dann kann man ihn dort lesen und erkennt auch direkt, was Überschriften od. Bildunterschriften in seinem Text sind. Dann wird es auch etwas verständlicher.

  39. Matze04 sagt:

    Mal ein Wort zum Jobst. Dass die Merchadising Einnahmen nicht höher sind, liegt imho an den Spielern, die Horst H. in den letzten Jahren verpflichtet hat. Trainer mit modernen Konzepten und Spieler mit Charakter hätten eine positive Stimmung erzeugen können.

  40. Chris sagt:

    @Torsten: Klasse Twitter gestern. Danke!

    Der Embolo-Deal trägt irgendwie auch chaotische Züge, die zu den Geschehnissen vor der MV passen. Oder kommt das nur mir so vor?

    Heidel hatte doch vor Wochen mal angekündigt, dass man keine Unsummen für neue Spieler ausgeben wird. Und dann das. Ob nun in Raten bezahlt wird oder nicht. Das ist mal aus dem Handgelenk der größte Transfer ever.

    Ist der Junge echt so gut?
    Und wer hat Embolo intern durchgesetzt? Dass das eine ursprüngliche Idee von Heidel war, scheint mir unwahrscheinlich.

  41. Gauß sagt:

    @Chris

    Da kann man mal sehen, wie tief das Misstrauen untereinander schon ist.
    Ich habe jetzt beim ersten Durchlesen gleich gedacht, dass du bei Embolo an eine einsame Entscheidung von CT glaubst.
    Aber das wirst du genauso für unmöglich halten, wie ich. Und wer sollte es sonst gewesen sein? Der Zeugwart? Busfahrer? Also ich glaube, es war der Mann, der bei uns dafür zuständig ist. CH himself. Oder ist das jetzt arg naiv?

    Bei den Kosten bin ich eher bei dir. Warum so viel für eine überraschende Neuverpflichtung? Wo doch der 6er viel nötiger ist. Ich denke aber, dass das irgendwie mit Sane, Huntelaar oder sogar di Santo zusammenhängt.

    Wer von den hier anwesenden kann Embolo eigentlich wirklich fundiert beurteilen? Also ich nicht.

  42. Nordlicht sagt:

    @ Chris

    Vielleicht war das ja auch einfach nur Taktik. Wann konnten wir mal einen Transfer in so einer Ruhe und Heimlichkeit realisieren??

    Spieler an ihren Transfersummer zu bemessen halte ich, in der heutigen Zeit, nicht mehr für realistisch oder warum sollte Sane knapp das dreifache Wert sein??

    Ich halte ihn für keinen schlechten und mir gefällt der Gedanke das er links wirbelt und Sane über rechts kommt. Er ist aber erst 19 und wir sollten ihm auch Zeit geben

  43. Altix sagt:

    Leider hat es bei mir gestern nicht geklappt, ich durfte ein paar Kilometer Luftlinie von der Arena entfernt den Sonntag im Büro verbringen :( Deshalb war ich (da ich für Twitter & Co wohl zu alt bin) auf den Online Ticker der Herren Ernst und Redemann angewiesen. Auch wenn es mir inzwischen gelungen ist, genau wegen den beiden die Kündigung des WAZ-Abos bei meiner Frau durchzubringen, so scheinen die Beiträge im Ticker wohl OK gewesen zu sein. Zumindest deckten sich die Aussagen dort mit den Infos auf anderen Kanälen.

    Was ich aus dem ganzen Theater vor der JHV und dem Verlauf derselben mitgenommen habe? Nun, ich denke, dass die kritische Einstellung CT gegenüber über die Zeit durchaus zugenommen hat, wofür es meiner Ansicht nach auch gute Gründe gibt. Aus vielen Beiträgen hier und andernorts hatte ich durchaus das Gefühl, dass viele mit CT und seiner Amtsführung grundsätzlich eben nicht einverstanden sind. Ich glaube, dass ein viel besseres Ergebnis für einen neutralen oder auch CT-kritischen Kandidaten möglich gewesen wäre, als dies letztlich gestern der Fall war. Aber dann muss man so ein Unternehmen anders angehen. Die Vorgehensweise der „Opposition“ und vielleicht auch der/des von ihr favorisiert Kandidaten war in meinen Augen einfach nur dilettantisch. Einfach nur rumkrakelen und kritisieren reicht eben nicht. Was hat den Goßmann eigentlich bei seiner Vorstellung in der Arena geritten? Sorry, aber so blöd kann man doch einfach nicht sein. Oder im Vorfeld die Generalabrechnung von Bub mit Peters nach dessen WAZ-Interview. Bei mir hat der Beitrag, auch wenn es dabei inhaltlich durchaus nachdenkenswerte Ansätze gab, und diese Form der Konfrontation einfach nur Brechreiz ausgelöst.

    Eine AR-Wahl ist in erster Linie auch eine Personenwahl, und da waren für die anwesenden Mitglieder einfach keine akzeptablen Alternativen erkennbar. Die guten 50%, die PL und CT da eingefahren haben, sind ja nun wahrlich keine Traumergebnisse. Die Abstimmung hat aber insbesondere am Ergebnis von Goßmann ablesbar gezeigt, dass eine Mehrheit der Mitglieder keinen Bock auf irgendwelche Grundsatzdisussionen um die wahre Demokratie im Verein hat, sondern von den ganzen Querelen schlicht die Nase voll hat. Wenn in einer solchen Situationen keine Alternativen erkennbar sind, wird halt das kleiner Übel gewählt und der Einäugige wird König der Blinden.

    Wäre es gelungen, eine überzeugende Persönlichkeit zu gewinnen, die keinem der beiden Läger zuzuordnen ist und der glaubhaft den Willen zur Einigung im AR rübergebracht hätte, jemand, der nicht nur CT kritisiert, sondern auch die offensichtlichen Fehler der „Opposition, der zudem aufzeigt, wie es im Sinne des Vereins besser gemacht werden müsste, ich glaube, einer von beiden, PL oder CT würden heute nicht im AR sitzen. Vielleicht denken diejenigen ja mal darüber nach, die jetzt CT ablösen wollten, und vielleicht gehen sie die Sache nächstes Mal konstruktiver an. Ob es dann allerdings noch einmal so „leicht“ wird, wie dieses Mal, ist ungewiss ;)

  44. polarfuchs sagt:

    Leute, haltet was die Neuverpflichtungen angeht doch erstmal ein bischen den Ball flach. Es ist doch mit absoluter Gewissheit anzunehmen das sich der Kader im Laufe der nächsten Wochen noch erheblich verändern wird. Heidel ist eben nicht so unprofessionell Spieler die in den Planungen keine Rolle mehr spielen anzubieten wie Sauerbier, das drückt doch nur unnötig den Preis.
    Nachdem die Jhv relativ ruhig über die Bühne gegangen ist sollten wir jetzt einfach die Profis machen lassen.
    Nur mal so eine Spinnerei von mir. Heidel sucht doch noch einen Kilometerfresser und “ Krieger “ für das defensive Mittelfeld. Mir gefällt da der Isländer Bjarnason, auch vom FC Basel. Aber ich bin Amateur.

  45. Rjonathan sagt:

    Die Finanzierung von Embolo ist ganz einfach. Sie ist nur das komplette Gegenteil der HH-Taktik (ablösefrei und hohes Gehalt) und deswegen vielleicht etwas ungewohnt:
    Ein Top-Talent davon überzeugen, dass Schalke der beste nächste Schritt ist – auch wenn es nur gutes und nicht sehr gutes Geld gibt. Das Geld, das man dann beim Gehalt spart, auf die Ablöse draufschlagen und die in Raten zahlen. Wieviel haben Neustädter und Boateng wohl zusammen im Jahr verdient? Mehr als 7 Mio schätze ich.

  46. blues sagt:

    @Rjonathan
    Um die unterschiedliche Einkaufspolitik von Heldt und Heidel bereits vergleichen und bewerten zukönnen, wäre es notwendig die Höhe des Gehalts von Naldo und Embolo zu kennen. Sind die Gehälter für die beiden bekannt geworden?

  47. Rjonathan sagt:

    Nein. Aber Heidel betont bei beiden, dass es nicht wegen des Geldes geklappt hat. Naldo hat er gefragt: „Willst du viel Geld verdienen? Oder willst du noch mal was erleben?“

  48. Carlito sagt:

    Danke für diesen Bericht und noch viel mehr für die Live-Berichterstattung von der MV durch Pepo und Dich! Das war echt klasse und wie live dabei gewesen zu sein!

    Ansonsten bin ich jetzt erst einmal gespannt, wie sich die Situation im AR entwickelt. Die erste Möglichkeit, Gräben zu zuschütten und ein Entgegenkommen zu demonstrieren, hat CT verstreichen lassen, indem er sich wieder hat zum Vorsitzenden des AR hat wählen lassen.

    Aber erstmal abwarten und Tee trinken, wie mein alter Herr immer zu sagen pflegte.

  49. Torsten sagt:

    „Clemens Tönnies als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt“
    http://www.schalke04.de/de/akt.....-213-.html

    Auch die Ausschüsse wurden „neu“ besetzt:
    Wirtschaftsausschuss: Clemens Tönnies, Dr. Jens Buchta, Ulrich Köllmann
    Beteiligungsausschuss der Gesellschaften: Dr. Armin Langhorst, Heiner Tümmers
    Eilausschuss für sportliche Entscheidungen: Clemens Tönnies, Peter Lange

    Keine der als kritisch geltenden Aufsichtsräte ist in einem Ausschuss.
    Obwohl sowohl Clemens Tönnies, als auch Peter Lange bei der Vorstellungsrunde in Bielefeld betonten (Video), wie gerne sie doch den Job im Eilausschuss abgeben würden, besetzen sie ihn weiterhin.

    Vermutlich hat sich einfach niemand gefunden, der ihnen die Heidenarbeit hätte abnehmen wollen.

  50. Carsten sagt:

    es ist doch nicht ernsthaft jemand hier der erwartet hat das CT sich zwar in den AR wählen läßt aber dort dann nicht den Vorsitz anstrebt…

    ich kann mir den gar nicht in einer anderen Position vorstellen

  51. Carsten sagt:

    ich denke mal, auch nach dem Interview mit Klaus Fischer, das Thema rund um die „kritischen“ AR´ten noch nicht gegessen ist!

    kann man auch so nicht stehen lassen, das ganze braucht eine lückenlose interne Aufklärung damit da endgültig der Sack zugemacht werden kann…

  52. Papajoe sagt:

    Ein weiterer Aspekt des Embolo-Deals: die Nordkurve bekommt ein neues Lied frei Haus mitgeliefert.

  53. Gauß sagt:

    @Torsten

    Ist es nicht so, dass der ARV zwingend im Eilausschuss sitzen muss?
    Dachte, das sei hier mal geschrieben worden.

    Ansonsten hätte ich es mir als CT nicht nehmen lassen, Lange als ARV vorzuschlagen. Der hatte bei der Wahl mehr Stimmen und es hätte sein Versprechen, sich zukünftig herauszuhalten, manifestiert.
    Diese Chance hat er vertan – er ist und bleibt eben ein Egozentriker.

    Dass er die drei Oppositionellen nun nicht fördert, das ist ja klar. So blöd kann er ja auch nicht sein.
    Und wir alle können darüber auch froh sein.

  54. andres sagt:

    @Gauß
    meines Wissens nach legt die Geschäftsordnung des AR fest, dass sein Vorsitzender im EA sitzt. Die könnte der AR aber jederzeit ändern – wenn gewollt
    und wenn gewollt, könnte er die auch veröffentlichen, wie es der WA zB getan hat

  55. der grafschafter sagt:

    was heißt hier „kritischer“ aufsichtsrat. das waren beleidigungen übelster
    art gegen einen verdienten schalker. wer möchte neben dem sitzen?
    eine unserer legenden hat das ganz richtig gesehen. vielleicht glaubt man hier einem klaus fischer oder ist der auch nicht genehm?
    die sache muss vom ehrenrat entschieden werden.

  56. leoluca sagt:

    Da Clemens Tönnies deutlich weniger Stimmen als früher und diesmal nur die zweitmeisten Stimmen erhielt, ist das natürlich ein Denkzettel gewesen. Viele Wähler verbinden offenbar mit Peter Lange, der ebenfalls für Kontinuität steht, eine deutlich höhere soziale und integrative Kompetenz als mit dem alten und neuen ARV. Dieses klare Votum findet sich nun leider in der neuen Machtverteilung innerhalb des AR nicht wieder.

    Allein schon deshalb kann auch der neue AR nicht erwarten, dass sich die Kritik an dem Paternalismus von Tönnies mit diesem Ergebnis abfindet und schweigt.

    Allerdings hat auch der harte Konfrontationskurs der sogenannten Opposition immer weniger Leute, die ihr nicht direkt angehören, überzeugt. Mich eingeschlossen. Wer bei der letzten Wahl die Kandidaten Wiese und Horn gewählt hat, weil man kritisch nachfragende AR-Mitglieder für sinnvoll und notwendig hielt, ist böse enttäuscht worden. Wiese hat sich in der Flora mit einem feindseligen Proll-Auftritt blamiert und Horn, so hat es den Anschein, mit Erpressungsversuchen versucht hat, eine fehlende Mehrheit im AR zu kompensieren.

    Die Enttäuschung darüber wurde dann noch größer, als die sogenannte Opposition einen eigenen AR-Kandidaten gegen Tönnies ins Rennen schickte, der sich zwar als selbstgewisser Machttechniker und Rhetoriker profilieren konnte, der aber die Zweifel an seiner sozialen Kompetenz nicht verstand und daher auch nicht ausräumen konnte. So landete er abgeschlagen auf dem letzten Platz und seine Unterstützer, die ordentlich für ihn getrommelt haben, werden nicht drumherumkommen, das zu reflektieren. Ich hoffe, sie schieben ihr Wahldesaster nicht allein auf den großen Vorsitzenden oder auf irgendwelche Verschwörungen, die niemand belegen konnte.

  57. andres sagt:

    @leoluca
    „Dieses klare Votum findet sich nun leider in der neuen Machtverteilung innerhalb des AR nicht wieder“

    Ich denke, der AR ist frei in seiner Wahl eines Vorsitzenden, sonst könnte man die Satzung ja gleich dahingehend ändern, dass immer das AR Mitglied mit der höchsten Zustimmungsrate auch ARV sein soll. Das macht wenig Sinn – zumal vielleicht auch nicht jeder AR Lust auf den Vorsitz (&Platz im EA) hat?!

  58. polarfuchs sagt:

    Moin zusammen.
    Bezüglich der Neubesetzung der Ausschüsse war ich auch etwas überrascht das keiner der “ Abtrünnigen “ berücksichtigt wurde. Es wäre vielleicht die Möglichkeit gewesen den einen oder anderen mitzunehmen. Das CT wieder Vorsitzender des Aufsichtsrates wurde ist, denke ich, für Aussenstehende nicht zu beurteilen. Vielleicht war es einfach so das die Mitglieder des AR Tönnies als Vorsitzenden wieder wollten. Eigentlich ist es ja auch egal wer dem Gremium vorsteht wenn sich der Betreffende einfach an die Vorgaben hält.
    Das der ARV dem Eilausschuß angehört ist laut Satzung zwingend vorgegeben. Ob der AR diesen Passus eigenmächtig ändern kann habe ich im Moment nicht griffbereit. Aber da wird uns Torsten sicher weiterhelfen.
    Ansonsten aber scheint die Situation im AR dermassen verfahren zu sein das nur die entsprechenden Gremien dort Abhilfe schaffen können und müssen. Alles muß in Ruhe geprüft und dann kosequent geahndet werden wie Klaus Fischer sich dahingehend geäussert hat.

  59. andres sagt:

    @polarfuchs
    der Eilsauschuss wird in der Satzung nicht erwähnt

  60. rjonathan sagt:

    @andres @polarfuchs
    Genau. Es geht um die Geschäftsordnung des AR. Und die gibt dieser sich selbst – kann sie also auch jederzeit ändern.

    @leoluca
    Da ich mein Geld von dieser Agentur aus Münster gerade überwiesen bekommen habe, äußere ich mich nicht mehr zu diesen Themen. ;-)

    @Eilauschuss
    Ich frage mich ernsthaft, wieso der Eilausschuss hier wie ein Pokal durch die Kommentare wandert, den es zu erobern gälte. Es ist doch im Grunde das Durchwink-Gremium für Geschäfte des Vorstandes wegen der 300.000 Euro Klausel. Den Nachweis, dass im Eilausschuss große Vereinspolitik zum Schaden der Mitglieder und Fans gemacht wird, ist man bislang schuldig geblieben.

  61. leoluca sagt:

    @rjonathan.
    Nach deinen Beiträgen zu urteilen, hast du wahrscheinlich mehr als ich überwiesen gekriegt. ;-)

  62. polarfuchs sagt:

    @ rjonathan
    Sorry, mein Versehen. Dieses Thema hatten wir hier schon mal vor längerer Zeit. Damals hat uns Torsten aus der Patsche geholfen. Dachte ich krieg das noch hin.
    In Puncto Eilausschuß ist vielleicht auch § 7.3. der Satzung, der erste Abschnitt interessant. Wenn ich das richtig interpretiere wäre danach die Möglichkeit eben nicht gegeben den Eilausschuß durch eine Telefonkonferenz aller Aufsichtsräte zu ersetzen.

  63. andres sagt:

    @polarfuchs
    den Absatz könnte man aber genausogut als Absage an einen Eilausschuss lesen, denn zwei AR Mitglieder wären demnach nicht beschlussfähig

  64. Torsten sagt:

    Ich frage mich ernsthaft, wieso der Eilausschuss hier wie ein Pokal durch die Kommentare wandert, den es zu erobern gälte. Es ist doch im Grunde das Durchwink-Gremium für Geschäfte des Vorstandes wegen der 300.000 Euro Klausel. Den Nachweis, dass im Eilausschuss große Vereinspolitik zum Schaden der Mitglieder und Fans gemacht wird, ist man bislang schuldig geblieben.

    Dass das nicht erwiesen ist, dass dort irgendwas schädliches passiert, sehe ich auch so.

    Klar ist aber, dass dieses Amt oft als Kritik an CT angeführt wurde. Im Video nachzusehen ist, dass CT dieser Kritik damit begegnete, indem er sagte, er würde dieses Amt durchaus gerne abgeben. Letztlich ist klar, dass diesem Spruch keine Taten folgten.

    Ich sage: Einmal mehr.

    Ich hoffe inständig, er macht aus der Story zur Schalker Meile nicht die gleiche Blase wie aus dem „AR-Beirat“, für den er auf der MV im letzten Jahr Applaus bekam.

  65. andres sagt:

    die Fragen zum Eilausschuss zielen ja auch nicht auf potentielle Fehlentscheidungen, sondern auf die Sinnhaftigkeit eines solchen und ob dort nur ‚eilige‘ Entscheidungen gefällt werden.

    re: Schalker Meile / Beirat
    ich denke nicht, dass diese beiden Ankündigungen vergleichbar sind.
    Es weiss niemand, ob der Beirat je tätig geworden ist oder nicht (ich zumindest habe nur bei neuen Jobs der Betreffenden gelesen, dass sie dafür nicht mehr zur Verfügung stünden). Ausserdem könnte man argumentieren, dass der AR mit dem starken Manager & kompetenten Trainer jetzt keinen Rat mehr braucht.
    Die Investitionen in die Schalker Meile und das Museum werden aber sehr eindeutig nachvollziehbar sein und CT auf die Füsse fallen, wenn sich da in 3 Jahren nichts getan haben sollte.

  66. Ney sagt:

    Aus der aktuellen 11Freunde #176:

    Was, wenn sie ihn abwählen? Tönnies gibt sich gelassen. Dann werde er sich ins Auto setzen und nach Hause fahren. „Wenn es einen gibt, der es besser kann, darf er gerne übernehmen. Ich bin nicht fehlerfrei, behaupte aber, den Job zu können.“ Für diesen Fall hat er auch ein Abschiedgeschenk vorbereitet. „Da fällt allen die Kinnlade runter“, sagt er und erzählt von seinem Vorhaben – off the record natürlich. Details will er vorher nirgendwo lesen.

    Müssen wir jetzt echt mindestens 3 Jahre auf das Geschenk warten oder kriegen wir’s doch noch vorher?

  67. McP sagt:

    Ich denke, Herr Tönnies wollte als Abschiedsgeschenk die Namensrechte an der Arena kaufen und so noch ein bisschen präsent bleiben.

  68. Rjonathan sagt:

    @Torsten
    Er hat nicht angekündigt, dass er sein Amt im Eilausschuss niederlegen wird. Er hat gesagt, er würde den Job abgeben, wenn jemand die Geschäftsordnung ändere und es machen wolle.

  69. leoluca sagt:

    @Ney.
    Vielleicht bekommen wir das Geschenk doch früher: wenn das neue Museum an der GAK, von seiner Majestät über eine Stiftung bezahlt, seinen Namen tragen wird.

  70. der grafschafter sagt:

    man könnte sich auch einfach freuen, das unser ar-boss z.b. das gelände
    um die kampfbahn „glück auf“ auf vordermann bringt. für kommende generationen.statt permanent zu lamentieren ob der herr tönnies irgendein
    amt abgibt. er ist demokratisch gewählt und vollkommen legitimiert.

  71. Ney sagt:

    Ach so, ist das der Kinnladenkracher?

    Auch gut.

    Sofern das passiert, was angekündigt wurde.

    Was man nicht völlig gewohnt ist (siehe oben, Bielefeld/Eilausschuss).

  72. Manfred sagt:

    Delirium Clemens geht also weiter? Wie originell…

  73. Zeitspieler sagt:

    Am 20. Mai 2017 um 17 Uhr 15 ist aller Knatsch vorbei! Wir liegen uns in den Armen und feiern durch bis Sylvester!

  74. Torsten sagt:

    Ich bin übrigens sehr bereit dazu, Clemens Tönnies zu belobhudeln, wenn er dazu beiträgt, dass der Schalker Markt und die Glückauf Kampfbahn wieder mehr zur Gedenkstätte taugen als heute. Ich habe selbst schon zwei Touren mit Olivier Kruschinski mitgemacht nehme Clemens vollkommen ab, dass er sich davon hat antitschen lassen.

  75. Gauß sagt:

    Jau – danke Torsten.
    Ich finde auch, dass man bei aller Kritik an seinen Schwächen, CT für diese Initiative durchaus belobigen darf.
    Ich bin dort geboren und es tut mir in der Seele gut, wenn es dort wieder ein wenig attraktiver wird. Und von mir aus können sie dann die Kurt-Schumacher-Straße (damals übrigens noch Kaiserstraße) in Clemens-Tönnies-Weg umbenennen.

  76. Chris sagt:

    Damit könnte er sich ein Denkmal in Stein setzen. Er hatte ja für den Fall seiner Nicht-Wiederwahl ein großes Abschiedsgeschenk angekündigt. Denke, das wäre es gewesen, vielleicht verbunden mit einem Griff in die persönliche Portokasse.

    Wie auch immer. Die Ankündigung freut selbst einen, der nie im Ruhrpott gelebt hat und nur sehr selten dort ist. Ist wohl so etwas wie das freudige Equivalent von Pseudo-Schmerzen :-)

  77. blues sagt:

    Ich hoffe inständig, er macht aus der Story zur Schalker Meile nicht die gleiche Blase wie aus dem „AR-Beirat“, für den er auf der MV im letzten Jahr Applaus bekam.

    Das neheme ich nicht an. Tönnies hat einen ebenso genialen wie teuflischen Plan.

    Tönnies finanziert jetzt blau-weiße Mythen, Emotionen und Rituale, also den Kern von dem was Schalke Generationen überdauernd ist und ausmacht. Tönnies finanziert das Gedächtnis und die Erinnerung der erzählten alten Geschichten um Schalke. Tönnies finanziert den Nukleus der Schalker Emotionen.

    Tönnies wird die Stiftung und damit die Struktur der Erinnerung des „Mythos Schalke“ nach seinem Gutdünken konzipieren, designen und umsetzen. Er wird die Struktur des Mythos Schalke entsprechend neu- und umstrukturieren.
    Das gelingt ihm aus zwei einfachen einfachen Gründen. Stiftungen können aktuell aus ihrem Stiftungskaptial auf Grund der Nullzinspolitik keine Gewinne erzielen. Daher wird die Tönniessche Mythos-Stiftung auf weitere Zustiftungen aus Ostwestfalen angewiesen sein um auch nur das kleinste Projekt finanzieren und realisieren zukönnen.
    Die Stiftung, die die Aufträge vergibt, wird von tönniesgetreuen Stiftungsräten besetzt werden. Da bleibt dann wenig Spielraum für das was Tönnies nicht ins Konzept passt.

    Ein ebenso genialer wie teuflischer Plan. Die Ursupation des Mythos Schalke, finanziert aus trickreich umgangenen Kartellstrafen in dreistelliger Millionenhöhe. In einfachen Worten: bluewashing von vermiedenen Steuer-und Strafgeldern. Kurz gesagt: aus meiner Sicht „schmutziges“ Geld wird schöne blau-weiß Erzählungen produzieren! Will man eine solchen Mythos Tönnies wirklich?

  78. karlheinz sagt:

    Ne ich lach mich nur noch schlapp

  79. Netsmurf sagt:

    blues sagt:
    28. Juni 2016, #
    aus meiner Sicht „schmutziges“ Geld wird schöne blau-weiß Erzählungen produzieren! Will man eine solchen Mythos Tönnies wirklich?

    Wenn Du es so sehen willst, dann ist das sowieso unser Geld für Grillgut & Co. gewesen ;-)

    Ganz ehrlich, mir ist das wumpe. Das Unternehmen hat seine Strafe bekommen und dann muß auch mal gut sein.

  80. polarfuchs sagt:

    Was den einen oder anderen hier umtreibt ist mir schleierhaft.

  81. derblauweisse sagt:

    @blues
    Endlich jemand mit Durchblick!
    Und das geilste an diesem Plan…
    CT wird auch noch ordentlich abkassieren! In Zeiten, wo sich die Oligarchen dieser Welt Sorgen um die Vermehrung Ihrer Vermögen machen müssen, wird weltweit gerade wie verrückt in Steine und Erde investiert.
    Und was soll ich sagen, billiger als an die Grundstücke und Immobiluen der „Schalker Meile“ wird man wohl nirgends sonst in unserem Lande heran kommen….
    Ok, bleibt die Frage nach dem Sinn, oder besser gesagt nach dem Gewinn für die CT eigene Asset Projekt und Bau und GmbH. Uwe Kemmer freut sich ja auch schon auf seine Auferstehung und Wiederwahl…
    Also jeden den es interessiert, sollte sich einmal mit der landespolitisvhen Städtebauförderung und deren Plänen befassen. Da ist z.B. aktuell das Projekt „Graf Bismarck“ hoch interessant und dürfte so einiges an Investmenkapital anlocken…
    So ganz nebenbei bemerkt grenzt dieses Projekt unmittelbar an den Gelsenkirchener Stadtteil Schalke….
    Hier die Links für Detailsinteressierte:
    https://grafbismarck.gelsenkirchen.de/de/Leben/Umfeld.asp

  82. Steffen sagt:

    Wird Zeit, dass die Kickerei losgeht.

  83. Nordlicht sagt:

    Das zum Thema Ruhe im Verein haben wollen.

  84. ich sagt:

    ich wusste es schon nach der Ankündigung von CT das einige sagen werden jetzt baut der sich auch noch sein eigenes Denkmal aber was solls so macht man Gräben zu ;)

  85. Oskar Zirngiebl sagt:

    Wenn endlich eine Stiftung aus der Meile der Tradition ein vorzeigbares Stück Schalker Geschichte macht, dann bin ich dankbar.

    Und wenn es irgendwer schafft in die Stadtteile(ich trete damit hoffentlich niemandem zu nahe!) Bismarck und Schalke (Obacht, böses Wort jetzt:) Investmentkapital zu bringen, dann bitte!
    Auf dem oben verlinktem Graf-Bismarck Entwicklungsprojekt wollten wir uns auch vor ein paar Jahren ein Häuschen bauen. Dafür braucht man Geld, ja, aber das ist doch kein Millionärshügel.

    Ich sach nur noch Chemtrails!

  86. bariton76 sagt:

    @blues u. @derblauweisse: mit Verlaub, aber was stimmt mit euch eigentlich nicht?

  87. Carlito sagt:

    Also beim Thema bzw. der Person Tönnies haben manche hier echt nur noch den Tunnelblick. Ja, auch ich finde manches an seinem Verhalten und Auftreten fragwürdig und diverse Auftritte zB beim Doppelpass zum Fremdschämen.

    Aber bei manchen hier habe ich echt das Gefühl, selbst wenn CT ein Heilmittel gegen sämtliche Arten von Krebs und einen Impfstoff gegen HIV finden würde, würden diese Personen dies scheiße finden, weil es CT ist.

    Kann echt nicht verstehen, was man daran schlecht finden kann, wenn CT eine Stiftung zu Gunsten der Schalker Meile und Co. gründet. Aber ok…

  88. Melodie 1904 sagt:

    Wenn man mit offenen Augen durch Gelsenkirchen und hier auch besonders durch den Stadtteil Schalke geht, sieht man, dass die Stadt jede Art von Aufwertung braucht. So ein Museum kann nur gut tun.Ich, für meinen Teil, habe meinen Frieden gemacht mit dieser MV und erwarte,sogar sehr optimistisch,die neue Saison.

  89. Carsten sagt:

    Ich bin froh wenn es hier wirklich wieder um den Fussball geht und dieses gequatsche um AR, ARV, um Machenschaften, Bereicherungen und Hirngespinnste aufhören! Es wäre schön wenn so langsam alle, auch die CT Gegner hier im Forum, sich dem Leitbild besinnen und nach vorne schauen…. Schluss damit hinter allem was Böses zu sehen!

    Es macht nämlich langsam keine Laune mehr…. und nicht das dieses Forum noch Schaden nimmt…

    Glück auf

  90. Ney sagt:
  91. crisscross04 sagt:

    @blues & derblauweisse

    Warum muss man in allen Projekten von CT eigentlich etwas Niederträchtiges vermuten? Bei manchen Usern hat man den Eindruck, dass zwischen CT & Putin gar nicht mehr unterschieden wird…

    Und warum werden eigentlich die Themen unserer Gesellschaft zunehmend radikaler und persönlicher diskutiert?! Warum spaltet sich eine Gesellschaft immer mehr, obwohl es doch den meisten Menschen mehr als gut geht? Ist das ein Wohlstandsproblem?

    Zum Glück haben die meisten Mitglieder auf der MV ein feines Gespür gehabt, dass die sogenannte „Opposition“ nur Fehlverhalten und keine Perspektiven präsentiert hat. Aber Tatsachenentscheidungen hinzunehmen fällt manchen halt sehr schwer. (In Stuttgart wird, trotz Volksentscheid, auch noch immer gegen Stuttgart 21 (Bahnhofsbau) demonstriert.)

    @Carsten: Ich sehe das auch so. Aus den o.a. Gründen habe ich schon lange keine Lust mehr, mich an der CT Diskussion zu beteiligen. Und ich sehe zwar nicht, dass das Forum Schaden genommen hat, aber ich sehe die Dinge und Aussagen mittlerweile schon mit anderen Augen oder in einem anderen Licht. Und das ist jetzt nicht unbedingt positiv gemeint.

  92. Carsten sagt:

    FUSSBALL

    1. Spieltag: Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt
    2. Spieltag: Heimspiel gegen die Bauern

  93. Carsten sagt:

    @criss

    noch hat das Forum keinen Schaden genommen…. noch nicht!

    und ich denke Torsten wird das auch genau beobachten…

  94. derblauweisse sagt:

    Wer für CT ist, der muss auch mit der negativen Seite dieses Machtmenschen und seiner Geschäftsgebahren leben und akzeptieren, dass sich alles auch auf das Gesamtbild FC Schalke 04 auswirkt!
    All die zuvor, zu Recht vorgetragenen Argumente gegen einen AR Kandidaten Großmann, gelten zwangsläufig auch für die Welt des Clemens Tönnies und seiner Schlachtbetriebe.
    Für alle die, die Heuschrecke und ihren Charakter immer noch nicht durchschaut haben, hier ein kleines Beispiel:
    Clemens Tönnies möchte 130 Mitarbeiter in Meppen lieber „platt machen“, während sein Neffe Robert die Arbeitsplätze von 130 Mitarbeitern erhalten wollte und den Standort integrieren wollte…
    Lesenswert, sagt viel über den Charackter und die Motive von CT aus.
    http://www.sueddeutsche.de/wir.....-1.3049756 #S04
    Auch das, ist dann Schalke. Gewollt oder nicht, CT ist zwangsläufig einer der wichtigsten Markenbotschafter des FC Schalke 04.
    Sein Tun und Machen bestimmt ganz erheblich das Image unseres Vereins! In bestimmten gesellschaftlichen Kreisen vielleicht sogar mehr, als die gern erzählte Schalker Geschichte, vielleicht sogar mehr, als der Schalker Mythos…
    Wer das alles so will, gut, ok. Wer da aber ein anderes Bild seines Vereins erhalten will, der kann sich ja seine Gedanken darüber machen…

  95. derblauweisse sagt:

    P.S.
    Die Zecken brauchten auch einmal eine Heuschrecke, Homp hieß die glaube ich, aber die sind ihn auch wieder losgeworden…

  96. Carsten sagt:

    Oh mann….

  97. Torsten sagt:

    Verstehe ich das richtig, dass Du Tönnies mit Homp vergleichen willst?
    Ernsthaft?

  98. Carsten sagt:

    Ich sag/schreibe dazu nichts mehr….

    Ich warte auf den nächsten sportlichen Beitrag

  99. BlueNote sagt:

    Anstatt sich inhaltlich mit den kritischen Meinungen und sehr ausführlich und sachlich dargestellten Argumenten von z.B. blues oder derblauweisse auseinandersetzen, wird von einigen Usern hier mal wieder reflexhaft die pauschale Oppositionsbashingkeule rausgeholt. Z.T. verbunden mit persönlichen Angriffen auf die Andersdenkenden. Ist ja auch einfacher, als sich mal tiefergehend mit politisch unbequemen und vor allem komplexen Themen auseinanerzusetzen. Opposition ist pfui, wer nach der Wahl weiter kritisiert handelt gegen das Leitbild, reißt die Gräben weiter auf, beschädigt den Verein. Das alles sind Phrasen und Methoden, die man auch in totalitären Organisationen immer wieder findet. Es ist der Versuch, Andersdenkende Mundtot zu machen, sie ruhigzustellen.
    Soviel Putin und soviel Gazprom hat offenbar schon Einzug gehalten in unserer Diskussionskultur. Die Geister, die ich rief. …

  100. andres sagt:

    ausgewogener Spielplan, find ich gut :-)
    wann geht der VVK los?

    re: Schaden für’s Forum?
    sehe ich nicht. Wer nichts über CT lesen will, kann es doch einfach sein lassen. Bald werden eh wieder andere Themen dominieren

  101. derwahrebaresi sagt:

    @andres

    3. Saison in Folge mit Auswärtsspiel am 34. :-(

  102. andres sagt:

    das ist natürlich schade. ich bezog mich jetzt aber auf die Verteilung der Gegner
    und vielleicht sind die Bayern nach der EM am zweiten Spieltag noch nicht in der Saison angekommen…

  103. derblauweisse sagt:

    @Torsten
    Vielleicht sollte ich einfach einmal etwas klarstellen.
    Ja, klar ich habe auch meine ganz persönliche Meinung zu vielen Themen, die einen Schalker so beschäftigen.
    Allerdings versuche ich in meinen Kommentaren eher Denkanstöße, Informationen, Zusammenhänge und ok, auch eigenes Wissen zu verbreiten. Meine persönliche Meinung, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, Grabenkämpfe sind nicht mein Ding. Ich kann nicht nur sehr gut mit anderen Meinungen umgehen, nein, ich brauche sie sogar um mir meine Meinung zu bilden. Jede Medaille hat zwei Seiten, deshalb gibt es nie ein nur Richtig oder ein nur Falsch. Wer sich aber mit seinen Argumenten der Auseinandersetzung mit der eigenen negativen Seite verschließt, dem misstraue ich, mit dem diskutiere ich ungern, ja das ist so. Einstecken und Austeilen, ja, aber bitte schön fair und mit Respekt und Anstand.
    Diejenigen, die sich mit ihren Interpretationen anmaßen meine Meinung zu kennen, denen darf ich sagen, die Themen und die Sachverhalte sind zumeist viel zu komplex und zu umfangreich, als das man dazu nur eine Meinung, eine Position, einen Standpunkt, einen Blickwinkel haben sollte. Vieles von dem, was ich als meine Meinung vertrete deckt sich mal mit der Position aus dem CT Lager, mal mit der Position aus dem SFCV Lager, mal mit der Meinung von Fan X oder Y…Ich lasse mich nicht auf ein Lagerstandpunkt festlegen, ich will ganz einfach nur unabhängig mir meine eigenen Gedanken machen und dann daraus meine eigenen, unabhängigen Schlüsse ziehen.
    @Torsten deshalb kann ich deine Frage, so wie sie gestellt ist, auch nur mit Ja und Nein beantworten.
    Fakt ist Homp und Tönnies Folgen den gleichen Geschäftsprinzipien….
    Wer sich noch an den Film „Wall Street“ aus den 80ern erinnert, dem darf ich sagen der Film Typus des Gordon Gekko verkörpert den Charakter eines CT ziemlich gut und Gordon Gekko ist dabei nicht einmal unsympathisch…
    Ja, die Filmprotagonisten „Der Traditionalist“, „Der Emporkömmling“ und „Der Macher Gekko“ sie verkörpern sehr anschaulich Charaktere, Motive und wenn man so will Weltanschauungen….
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wall_Street_(1987)

  104. derblauweisse sagt:

    P.S.
    Um Missverständnisse von vornherein auszuschließen, hier meine Wikipediaversion:
    „….Die Geschäfte entwickeln sich blendend – bis „Der Emporkömmling“ schließlich seinen „Mentor Gordon Gekko=CT“ an einer Übernahme von „Schalke““ in der Annahme zu interessieren sucht, „Gordon Gekko=CT“ folge seinem Plan, den wirtschaftlich angeschlagene „Verein=Schalke“ zu sanieren. Durch die Kooperation mit „Gekko=CT“ kommt es zwischen „Dem Vater, dem Gewerkschafter= Dem Traditionalisten, dem Schalker“ und „Dem Emporkömmling“ zum Zerwürfnis.
    Das Geschehen wendet sich in dem Augenblick, da „Der Emporkömmling“ durch einen Zufall erfährt, dass „Gekko=CT“ „Schalke“ aufgrund der durch „Den Emporkömmling“ vermittelten Informationen aus reinem Gewinnstreben, persönlichen Vorteilen zu „Verändern“ beabsichtigt…“
    Woher ich dass weiß? Wie ich darauf komme?
    Eigene Erlebnisse und viele Gespräche in allen Bereichen innerhalb und außerhalb des Vereins…
    Gespräche mit Clemens Tönnies, Gespräche mit Josef Schnusenberg, Gespräche mit Uwe Kemner, Gespräche mit Rolf Rojek, Gespräche mit Arthur Saager, Gespräche mit Frank Arndt, Gespräche mit Volker Stuckmann, Gespräche mit Peter Peters, Gespräche mit Margit Tönnies, Gespräche mit Alfred Draxler, Gespräche mit Rudi Assauer, Gespräche mit Fred Fiestelman, Gespräche mit Sabine Söldner, Gespräche mit Bettina Michel, Gespräche mit Pfarrer Dohm, Gespräche mit Friedhelm Bremen, Gespräche mit….unzähligen ehemaligen Mitarbeitern der Geschäftsstelle….
    Aber all diese Gespräche bringen nur dann echte Erkenntnisse, wenn man diese auch in Erfahrung bringen will und sie richtig zu bewerten weiß.
    In diesem Zusammenhang nur ein paar Beispiele:
    Zitat Volker Stuckmann: „Die Machtfülle von Clemens macht uns alle nachdenklich…“
    Zitat Frau Peters: „…der neue Touareg für den Spieler XY, hat genau die Farbe und die Ausstattung die ich haben wollte. Den Wagen bekomme ich, der Spieler XY kann ruhig warten…“
    Zitat Klaus Fischer: „…Ich bin froh, wenn ich keinen Posten im Verein habe, ich will meine Ruhe. Das sollen andere machen, das ist nichts für mich…“
    Solche Aussagen, sagen viel aus, aber nur wer den Gesamtkontext in dem die Aussagen gemacht wurden kennt und dabei war, wird in der Lage sein, diese auch richtig zu bewerten.

    Ich hoffe jeder versteht was ich meine.

  105. leoluca sagt:

    Ich würde zu mehr Vorsicht beim Wording raten. Tönnies als Heuschrecke zu bezeichnen, löst bei mir spontanen Bluthochdruck aus, weil der Vergleich von Menschen mit Tieren in der politischen Auseinandersetzung gerade in Deutschland eine böse Tradition hat. Und als vor 10 Jahren der SPD-Vorsitzende, Franz Müntefering, mit dem Begriff der „Heuschreckenschwärme“ die Gier globaler Hedgefonds und Investoren beschreiben wollte, da hat er gewiss an eines nicht gedacht: an Unternehmer wie Tönnies.

    Tönnies ist ein Provinzfürst, für dessen paternalistisches Selbstverständnis es normal ist, für den Traditions- und seinen Herzensclub Gutes zu tun. Das möchte er zwar auch mit seinem Namen verbunden wissen und damit unterscheidet er sich gewiss auch von anderen Mäzenen, die eher das Understatement lieben als die dicke Hose. Aber was soll’s. Für die gebeutelte Heimat unseres Clubs ist es gut so.

  106. derblauweisse sagt:

    @leoluca
    Ich überlege gerade, welche Bezeichnung würde wohl CT eher für sich wählen?
    Heuschrecke oder Provinzfürst?
    Lolololol
    Mein Blutdruck wird hoffentlich am 2. Spieltag gegen die Bauern und einem 5:1 für uns nach oben schnellen…

  107. Zeitspieler sagt:

    @ leoluca

    Danke für Deinen letzten Beitrag!

  108. derblauweisse sagt:

    http://youtu.be/QrMIzPPfDo4
    Zitat „Der Traditionalist“:
    „Ich schlafe nicht mit Huren, deshalb muss ich auch nicht mit einer Hure aufwachen…“

  109. Zazo1904 sagt:

    @derblauweisse : Glaubst Du wirklich dass es sinnvoll ist Geschäftsentscheidungen der Tönnies-Gruppe in Zusammenhang mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei unserem Verein zu bringen ?
    Wer das eine nicht vom anderen trennen kann darf nur kleine Angestellte ohne große Verantwortung und Entscheidungsbefugnisse zu Wahlen zulassen,
    sonst kommen demnächst noch Leute und berichten über Aufsichtsratsmitlieder die als Hausbesitzer den Mietern im Streit gekündigt haben oder Beamte die einem armen Schlucker die Hartz-4
    Zahlungen gekürzt haben o.ä.
    Geschäftsentscheidungen sind manchmal harte Entscheidungen und können von uns weder nachvollzogen noch beurteilt werden. Deshalb dürfen diese, wenn Sie nicht in direktem Zusammenhang mit Schalke 04 stehen, auch nicht in einen solchen gezogen werden.

  110. Gauß sagt:

    derblauweisse schrieb:
    „Ich hoffe jeder versteht was ich meine.“

    Aus meiner Sicht kann ich dir da eine Antwort geben: Schon lange nicht mehr.

    Ziemlich wirre Äußerungen wie Tönnies gleich Heuschrecke gleich Gordon Gekko – das klingt für mich nach Kindergarten. Mehr ist da leider nicht drin.

  111. derwahrebaresi sagt:

    Danke @Gauß

    Ich habe mich nicht getraut.

  112. derblauweisse sagt:

    Noch ein Beispiel, wie man mit etwas Phantasie ein völlig falsches Bild von Aussagen unserer Vereinsfunktionäre erzeugen kann…
    Was hat Clemens wohl mit folgender Aussage gemeint?
    Auszug aus einem Artikel einer Gütersloher Regionalzeitung:
    Schnellen Schrittes eilt der S 04-Aufsichtsratschef,[…], zu seinen Jungs [Anmerkung der Redaktion: gemeint sind die Vertreter des SFCV]: „Ich wusste, dass ich mich auf euch verlassen kann.“ Ehefrau Margit ergänzt: „Ihr seid super. Vielen, vielen Dank.“

    Nur, wenn man den Zusammenhang und den Zeitpunkt dieser Aussage in den richtigen und vollständigen Kontext einordnet, kann der Eindruck einer möglichen Wahlkampfhilfe verneint werden.
    Diese Aussage im Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung erweckt hingegen einen ganz anderen Eindruck, oder?
    Quelle: http://www.die-glocke.de/lokal.....02fbf64-ds

  113. derblauweisse sagt:

    P.S.
    @Zazo1904
    Ich bin da völlig irrelevant. Die Verbindung von CT, dem S04 und auch den Skandalen um die CT Geschäftspraktiken und den ständigen gerichtlichen Auseinandersetzungen, existiert aber trotzdem für Millionen Zeitungsleser, TV Konsumenten und Social Media Nutzer…Ob mir das gefällt oder nicht spielt leider keine Rolle. Negative Storys wirken genauso wie positive.
    Ok, wenn man so will gibt es zumindest auch einen positiven Effekt, die gemessene Medienpräsenz wird erhöht…

  114. Klopenner sagt:

    kann mich da auch nur crisscross und gauß anschließen.

    Zu politisch die Themen der vergangenen Wochen. Ich freu mich wieder auf die Fußball-Themen und halte mich ansonsten auch eher zurück. Dieser Beitrag ist der erste seit x-Jahren, bei dem ich nicht alle Kommentare gelesen habe. Die Themen Wahlkampf, Tönnies und JHV sind doch jetzt wirklich erschöpft.

    Ich glaube zwar auch nicht, dass das Blog einen Schaden genommen hat, aber mir persönlich war das in den letzten Wochen viel zuviel Politik.

    Und zu „derblauweisse“ ist auch genug gesagt. Ich blicke da auch nicht durch und ist mir auch viel zu wirr um das noch nachzuholen. Grenzt ja fast an Paranoia.

  115. bloodflash sagt:

    Zu der „blauweisse“:

    Klare Aussagen,
    korrekte Absätze und Zeilenumbrüche,
    belegbare Tatsachen
    und
    mal ne klare Aussage

    würden helfen Deine Postings zu verstehen!

    So ist das nur recht wirr, nicht nachvollziehbar und unleserlich.

  116. Authentisch sagt:

    Die Diskussion ist ja ein bißchen abgedriftet. Ich wollte auch noch etwas scheiben, das passt zwar jetzt gar nicht dazu, dafür aber zum Thema JHV ;-)

    Ich habe mir mal anguckt, wie die 4 Kandidaten für den AR um Stimmen geworben haben. Dabei fiel auf, dass drei versucht haben, mit Sachthemen zu punkten, während es einer vorwiegend mit Emotionen versucht hat.
    Goßmanns Themen waren: Beibehaltung des e.V., Abschaffung des EA, nach der Wahl „in Klausur gehen“, um Konfliktpunkte auszuräumen, höhere Gewichtung der gewählten im Vergleich zu den kooptierten AR-Mitgliedern, Geschlossenheit nach außen zeigen und damit bessere Außendarstellung.
    Stallmann Themen waren Beibehaltung des e.V., Infragestellung des EA (habe er in seinen bisherigen 20 A-räten nie gebraucht). Zudem hat er Wege aufgezeigt, wie er sich ein Aufeinanderzugehen und Konfliktlösen im AR sowie das Gleiche in der Fanszene vorstellt (zuerst Zusammenraufen im AR, dann runder Tisch mit Fanvertretungen etc.).
    Lange war für Beibehaltung des e.V. sowie Beibehaltung des EA (mit Hinweis, ein Fußballclub funktioniere anders als ein Wirtschaftsunternehmen, „Abschaffung des EA sei Riesenfehler“, 2 Beispiele dazu), kritisierte Uneinigkeit im AR (macht keinen Spaß mehr, wenn es so bleibt), zeigte Lösungsmöglichkeiten für Einigung der Fanszene an.
    Tönnies‘ Themen waren Beibehaltung des e.V. und Beibehaltung des EA. Ansonsten kann ich mich an kein Thema bei ihm erinnern.

    Sein Eingangsstatement bei den Vorstellungsrunden erinnerte an die Entwicklung auf Schalke in den letzten 20 Jahren, also seit 1994. War also mehr auf die Vergangenheit gerichtet, als auf die Zukunft. War mehr darauf bedacht, Emotionen zu wecken, als Inhalte rüber zu bringen. Rechtfertigte sich oft (jeder mache Fehler, er auch; Stichwort „Ansichtskarte“), hantierte zuweilen mit Vorwürfen (z.B. gegenüber Goßmann: „Du machst die ganze Zeit Wahlkampf auf meine Kosten.“), wollte Mitgefühl für sich erwecken (er habe auch Gefühle; Kritik lasse ihn nicht kalt), zum Teil kleinkariert (stritt sich mit Goßmann, wer zuerst die Idee hatte, „in Klausur zu gehen“), präsentierte sich als Schalker mit Leidenschaft, setzte Kritik an ihm mit Kritik an Schalke gleich („Situation wie sie jetzt ist, ist unerträglich – nicht für mich, sondern für Schalke“).

    Das Ergebnis ist bekannt, Lange und Tönnies wurden deutlich wiedergewählt. Tönnies fuhr aber im Vergleich zur letzten AR-Wahl ein deutlich schlechteres Ergebnis ein (nur noch 57 % statt 78 %).
    Obwohl es vor der Wahl einige Kritikpunkte an Tönnies gab, hat er es vermieden, im Wahlkampf darauf einzugehen, sondern hauptsächlich auf die Karte Emotionen gesetzt. Offensichtlich war er damit erfolgreich. Seine Anekdoten von 1994, als Schalke nur eine Baracke mit Deckenventilator als Geschäftsstelle hatte, erinnerten mich an solche Aussagen wie „für Dortmund haben wir uns früher nicht mal umgezogen“.

    War nicht mal die Intention für die Schaffung eines WA, so etwas zu verhindern? A propos WA. Mit Tönnies‘ Aussage, dort „sitzen nicht unbedingt Freunde von mir“, wurde der auch mit in den Wahlkampf hineingezogen.
    Ob der Vorwurf berechtigt war oder nicht, spielt im Nachhinein keine Rolle mehr. Er wurde zugelassen, und konnte dadurch viele Anhänger für sich mobilisieren.

    Schalke ist (verglichen mit den 80er und früheren 90er Jahren) ein großer Club geworden. Vieles ist gewachsen, Fans und Mitglieder sind aber noch die gleichen geblieben. Über Emotionen lassen sich immer noch mehr mobilisieren als über Inhalte; und so sahen auch meistens die Diskussionen aus (außer hier im Königsblog natürlich).
    Wird Zeit, dass Schalke erwachsen wird.

  117. rjonathan sagt:

    @Authentisch
    Hm.. das sehe ich ein wenig anders. Alle Kandidaten hantieren natürlich mit Emotionen. Bis auf vielleicht Stallmann, der „blass“ wirkte. Eben genau aus diesem Grund hat er wohl am wenigsten punkten können.

    Dass demokratische Entscheidungen rein rational getroffen werden ist vielleicht das Wunschdenken der Politikwissenschaftler, die Realität sieht aber anders auch. Auch „erwachsene Demokratien“ agieren emotional. Das ist Teil des Menschseins. Erwachsene Menschen sind nicht weniger emotional, sie leben ihre Emotionalität in der Regel nur gesellschaftskonformer aus als z.B. Jugendliche.

    Zu Tönnies: Ich würde nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass er die Stimmen wegen seiner Vorstellung bekommen hat. Ich glaube er wurde von einem Großteil der Wähler als das kleinere Übel eingeschätzt. So war zumindest der Tenor hier im Blog.

  118. Carsten sagt:

    Peter Lange (5685)
    CT(5367)
    Michael Stallmann (2565)
    Andreas Goßmann (1680)

  119. Zazo1904 sagt:

    @derblauweisse
    Sorry, aber bzgl. Deines Beitrags vom 29.06. 20:03 Uhr muss ich Dir
    energisch widersprechen :
    Du bist da extrem relevant! Denn Du und zumindest an dieser Stelle ausschließlich Du, ziehst auf sehr populistische Art und Weise den Charakter (und dies ist eine Grundeigenschaft von Menschen) in Zusammenhang mit der möglichen, oder erfolgten Schließung eines Betriebes : (Beitrag v. 29.06. 11:35)
    „Für alle die, die Heuschrecke und ihren Charakter immer noch nicht durchschaut haben, hier ein kleines Beispiel…“ (Zitat von Dir!)

    Dein Beitrag ist nichts anderes, als der Zuruf an alle, dass man wissen sollte wen man da gewählt hat und belegst Deine Ansicht über seinen Charakter mit einer Story die nichts mit dem Verein zu tun hat.

    Ich sage Dir, u.a. haben derlei Kommentare dazu geführt, dass viele, bis vor Wochen, Unentschlossene ihre Stimme am Sonntag dem CT gegeben haben.
    Es entstand seit Wochen nur noch der Eindruck, dass es den Tönnies-Gegnern nicht mehr um Sachfragen geht, sondern nur noch um die Entfernung von CT aus den Gremien des Vereins. Um jeden Preis, mit allen Mitteln.
    Damit ward ihr sehr gute Wahlhelfer für CT !
    Eines sei noch angemerkt womit Du evtl. nichts zu tun hattest :
    Den hier beschriebenen Eindruck über die Tönnies-Gegner habe ich in den letzten Wochen vor der Wahl gewonnen. Bestätigt wurde dieser Eindruck kurz nach Eröffnung der Versammlung, als wir völlig unnötig zur elektronischen Wahl genötigt wurden, obwohl die Abstimmung per Wahlzettel eindeutig war, dies von den Tönnies-Gegnern aber lauthals abgestritten wurde, wohl nur weil der CT diesen Ausgang sowohl gewünscht als auch verkündet hatte.
    Von meinem Sitzplatz war das Abstimmungsergebnis per Zettel ähnlich eindeutig zu sehen, wie es sich nach elektronischer Wahl mit
    ca. 1000 (!!) Stimmen Differenz dann auch erwiesen hat.
    Wer das nicht sehen konnte, ist in seiner Wut (und Hass?) auf CT so verblendet, dass man ihm objektive Beurteilungen auch in anderen Fragen kaum zutrauen kann.

  120. Altix sagt:

    Ich stimme Zazo1904 voll und ganz zu und würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Das desolate Erscheinungsbild der sogenannten Opposition und der von ihr unterstützten AR-Mitglieder in diesem Wahlkampf hat deren (teilweise sehr berechtigten) Anliegen um Jahre zurückgeworfen. Im blinden Wahn, CT aus dem Amt jagen zu wollen, hat man übersehen oder falsch eingeschätzt, dass eine große Mehrheit der Mitglieder diese Art von Veränderungen im Verein nicht mitgehen will und dass bei der breiten Masse das Harmoniebedürfnis möglicherweise wichtiger ist, als das Rechtbekommen des reinen Rechtbekommens wegen. Genau so wird man als Einäugiger König der Blinden (auch das kleinere

    Nach dieser JHV resp. der vorherigen Schlammschlacht, ist es mehr als unsicher, ob die drei derzeitigen, oppositionellen AR überhaupt demnächst bestätigt werden. Würde darüber jetzt abgestimmt, wäre es wohl mehr als wahrscheinlich, dass genau das nicht passiert. Damit bleibt es bei einer 8:3 Konstellation (oder weniger). Will man die Dinge nachhaltig verändern, muss man aber sehen, auch im AR schrittweise eine Mehrheit aufzubauen und deshalb den Gang durch die Instanzen antreten. Dieser Prozess dürfte nach den diesjährigen Vorkommnissen über Jahre hinaus ausgebremst worden sein (zumindest sofern CT jetzt keine groben Fehler macht), und genau das finde ich bitter. Gerade wieder die Besetzung der Ausschüsse hat einmal mehr gezeigt, das CT noch immer nicht dazu gelernt hat und freiwillig vermutlich auch nicht mehr lernen wird. So gesehen, wäre eine schrittweise weitere Veränderung im AR gut und notwendig gewesen. Aber nicht so, wie das dieses Mal gelaufen ist…

  121. Pukki1904 sagt:

    @altix- danke du sprichst mir aus der Seele.
    Eine Opposition die nicht klar machen kann, was genau sie eigentlich will, außer den „verhassten“ CT los zu werden, hat keine Chance. Im Gegenteil. Der beste Wahlhelfer für CT war am Sonntag die Opposition.
    Die Opposition und damit meine ich die gnadenlosen Toennis Gegner, die sich gar nicht mehr anhören was er sagt sondern sofort los pfeiffen wenn er auch nur ans Mikro tritt, nicht begreifen wollen, dass diejenigen die ihn sogar freiwillig wählen ihre legitimen Gründe dafür haben und eben nicht nur von ihm “ gekauft “ sind, werden sie keine Chance haben. Sie müssten mehr hinschauen, erkennen können, was viellleicht auch viele an diesem Patriarchen schätzen und welchen Wert er für sie hat. Auch wenn man es sich vielleicht anders wünscht, aber auch dass sind Gründe warum er gewählt wird und auch diese Gründe sind legitim.
    Aber solange es eine Fundametalopposition nicht hinbekommt, diese Analyse wirklch zu tätigen und auch aushält, dass CT eben sowohl Fluch als auch Segen für den Verein ist,solange werden sie nämlich den Großteil der Mitglieder weder für sich begeistern, gewinnen noch mitnehmen können. Aber genau das wäre nötig, wenn sie wirklich etwas konstruktiv verändern wollen.

  122. derwahrebaresi sagt:

    Ich finde C.T. sollte mal mehr Einfluss auf die Gestaltung des Spielplans nehmen.
    Ich will mal wieder ein Heimspiel am 34.

  123. leoluca sagt:

    Zur sogenannten Vereins-Opposition: Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn sie ihre demokratischen Ideen nun auch mal auf sich selbst anwenden und eine kritische Diskussion über die Qualität ihres eigenen Führungspersonals bzw. über diejenigen beginnen würde, die als ihre Sprecherinnen und Sprecher aufgetreten sind. Quer durch die Schalke-Foren und -Blogs weiß man ja, wer das so war – von denen mir übrigens seit der JHV keine einzige Reflexion bekannt ist. Mag mich hoffentlich täuschen.

  124. Altix sagt:

    @leoluca: Wenn es nach der Klatsche nur dazu reicht, in Fratzenbuch ein Wurst-o-mat (oder so) zu propagieren, wird wohl eher die Hölle zufrieren, bevor auch nur ansatzweise eine Reflexion stattfinden wird.

  125. Ney sagt:

    Einen Rückgang der Zustimmung für einen Kandidaten von 77% auf 56% ist doch eher ein Denkzettel als eine Klatsche.

    Obwohl, nach der aufwendigen multi-medialen Hetzkampagne gegen DIE OPPOSITION [tm] ist 56% vielleicht doch eine Klatsche?

    Man weiß es nicht, man steckt nicht drin.

  126. Ney sagt:

    Off-topic, zum Fußball aktuell:
    Erstmals in meinem Leben bin ich bei einem Turnier Fan der italienischen Nationalmannschaft (wobei das am Samstag wird aussetzen müssen, aber im Halb- und Finale dann wieder).

  127. Authentisch sagt:

    @rjonathan:
    Mag sein. In der großen Politik wird bei Wahlen auch immer mehr mit den Emotionen der Wähler gespielt, leider ganz gezielt mit ihren Ängsten. Und davon profitieren dann die Populisten. Nach der Wahl gibt’s dann den Kater, und die Leute fragen sich: Was haben wir getan? (s. Brexit)

    Bei einem Fußballverein natürlich noch schwieriger, nicht nur nach Gefühl zu entscheiden. Allerdings braucht man gerade im AR Sachverstand. Ideal wären natürlich gute Konzepte, der richtige Sachverstand gepaart mit den positiven Emotionen für Schalke.

    Was nach der Wahl passiert ist, finde ich es übrigens höchst bemerkenswert. Der neue AR hat nach dem langen Tag mit JHV + EM-Achtelfinale direkt getagt. Normalerweise hatten sie sich immer noch einen Tag Zeit gelassen, um den ARV zu bestätigen.
    Auf der Vorstellungsrunde in Bielefeld waren sich noch alle Kandidaten einig gewesen, erstmal „in Klausur zu gehen“. Tönnies und Goßmann haben sich sogar gestritten, wer zuerst die Idee hatte. Nach der Wahl ist dann alles vergessen. Getreu dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

    Auch bei den übrigen Entscheidungen ist alles beim Alten geblieben. Tönnies und Lange hatten angekündigt, ihren Posten im EA abgeben zu wollen. Das sei ja so eine undankbare Aufgabe und mit so viel Arbeit verbunden.
    Ich war gelinde gesagt ziemlich überrascht, wie das jetzt durchgezogen wurde. Sieht nach einer Kampfansage aus. Die Bulldozer scheinen da zu sein, aber nicht, um Gräben zuzuschütten.
    Ob bei denen, die Tönnies gewählt haben, jetzt auch der Kater am Tag danach kommt?

  128. Altix sagt:

    @Ney: Das mit der Klatsche bezog sich eher auf die Oppositionskandidaten. Thorsten hatte es „abwatschen“ genannt. Den Denkzettel für CT würde ich unterschreiben.

    @Authentisch: Volle Zustimmung. Dass der ARV noch am gleichen Abend gewählt wurde, kann ich noch nachvollziehen, da wollte CT wohl noch einmal sehr deutlich machen, wer Chef im Ring ist. Dass er während der JHV Horn den Handschlag verweigert hat, kann ich auch nachvollziehen. Nach einer derartigen Schlammschlacht zu erwarten, dass plötzlich alles gut ist, ist schon ziemlich naiv.

    Allerdings hat CT es bei der Besetzung der Ausschüsse versäumt, ein Zeichen zu setzen. Da hätte man sich Zeit lassen können und auf die drei zugehen können, um sie ein Stück weit einzubinden. Wenn das wegen des ER jetzt nicht geht, dann hätte man ein paar Tage warten können. Das Ding jetzt so durchziehen ist ein Affront und reißt Gräben eher auf, als sie zuzuschütten.

    Aber noch einmal, bei den Alternativen vom letzten Sonntag werden viele Mitglieder so ein Vorgehen als das kleine Übel empfinden und sich den Saisonstart herbeisehnen, um das ganze (peinliche) Theater der diesjährigen JHV endlich verdrängen zu können. Und ganz ehrlich, ich kann das sogar ein wenig verstehen.

  129. rjonathan sagt:

    @Authentisch @Altix
    Mir werden die Ausschuss-Entscheidungen überinterpretiert. Natürlich muss das möglichst schnell geschehen, damit der Verein handlungsfähig bleibt. Denn der Vorstand ist ja dank 300.000-Euro-Klausel vom AR im operativen Geschäft abhängig.
    Dass Tönnies noch im Kampf-Modus ist, ist schade, war aber so zu erwarten. Er ist offensichtlich persönlich verletzt und gekränkt. Ob er sich noch mal beruhigt und dann auch Taten folgen lässt, wird man sehen. Dass er noch zum Ober-Diplomaten wird, ich allerdings nicht zu erwarten.

  130. Nordlicht sagt:

    Mal etwas anderes und nichts zu Jhv

    http://www.blick.ch/sport/fuss.....00080.html

    Ich finde es gibt schlimmere Artikel über uns.
    :-)

    In diesem Sinne ein schönes Wochenende

  131. Ney sagt:

    Barnetta in dem Artikel:

    Er kann sich auf Schalke freuen! Die Stadt, die ­Region, alle fiebern mit. Fussball ist König, auch weil sie nicht viel anderes haben.

    OMG

  132. Gauß sagt:

    @altix
    Ja, der Wurst-o-mat war auch wieder so eine Dummheit.
    Ich weiß ja nicht, woher der kommt, aber derjenige sollte mal weniger von dem harten Zeug konsumieren.
    Kann wunderbar unter der Rubrik „Kindergarten“ subsummiert werden.

    Man kann CT ja sicher so Einiges vorwerfen und sicherlich ist er als ARV nicht unverzichtbar, aber mit welchen geringen geistigen Mitteln versucht wird, ihn zu diskreditieren, ist echt peinlich.

  133. Nordlicht sagt:

    @ Ney

    Ok man kann sich natürlich auch wieder so etwas so etwas herauspicken und meckern.

    Da kommentiert ein Schweizer im Blick ( der schw. Bild ) seine Eindrücke über seine Zeit bei uns.

    Das Glas ist halt doch immer halb leer als halb voll. Das ist nicht schalkig sondern typisch deutsch.

  134. Altix sagt:

    @rjonathan: Es war nicht meine Absicht, irgendetwas zu interpretieren oder gar überzuinterpretieren ;) Das war für mich einfach nur eine verpasste Chance, nicht mehr und nicht weniger. Ich sehe das restlos leidenschaftslos ;) Es wird schließlich niemand gezwungen, eine sich bietende Chance auch zu nutzen.

  135. Ney sagt:

    @Nordlicht
    Typisch deutsch ist, wenn ein Deutscher einem Deutschen „typisch deutsch“ vorwirft.

    Ja, da kommentiert ein Schweizer seine Zeit bei uns, und das kulminiert in „Die haben ja sonst nichts“. Kann man unterschiedlich einordnen. Ich anders als es Dir gefällt.

  136. blues sagt:

    Plötzlich und unerwartet ist der jährlich 3 Mill. Euro schwere Sponsoring-Vertrag von Volkswagen mit S04 nicht verlängert worden. Das hat das blau-weiße Kleeblatt vor 14 Tagen ganz sicher noch nicht geahnt, geschweige denn gewusst…

    Es ist total spanndend was uns Tönnies, Heidel, Jobst & Peters über den Sommer sonst noch so zubieten haben.

  137. Klopenner sagt:

    Wieso denn plötzlich und unerwartet? Die Meldung, dass VW bei Schalke aus dem Sponsoring austritt gibt es schon seit dem März 2016
    http://www.spiegel.de/sport/fu.....81310.html

    Außerdem war seit dem „Abgasskandal“ klar, dass VW das Sponsoring generell zurückfahren wird. Selbst beim VfL Wolfsburg war von Einschnitten die Rede.

  138. Simon sagt:

    Ne, ne blues. Da hat Klopenner recht. Dieser Rückzug von VW geht auf den Abgasskandal zurück und war längst angekündigt worden. Das hat nun wirklich nichts mit irgendwelchen Querelen auf Schalke zu tun, sondern einem Berg von Problemen in Wolfsburg (nicht bei VfL), der den Konzern noch in große Not bringen kann – was die dort Verantwortlichen anscheinend immer noch nicht wirklich begriffen haben; aber das ist nun wirklich ein anderes Thema. ;)

  139. blues sagt:

    @Simon; @Klopenner

    Außerdem war seit dem „Abgasskandal“ klar, dass VW das Sponsoring generell zurückfahren wird.

    Eben, der Skandal ist über ein halbes Jahr alt. Es gab genug Zeit, sich um Alternativen für die wegbrechenden Millionen von VW zukümmern.

    Es sieht nach der obigen Spiegel-Online Meldung sogar so aus, dass der Ausstieg aus dem Sponsoring dann vor 4 Monaten von Volkswagen nochmals direkt an Schalke und an die Presse „kommuniziert“ wurde. Vielleicht deshalb, weil die Verantwortlichen auf Schalke nichts merkten?

    Es sieht doch richtig schwach aus, dass der Vorstand und sein Boss auch nach einem halben Jahr für einen 3 Mill. Euro Sponsor keinen Ersatz finden konnten!

  140. leoluca sagt:

    Na ja, erstens sind magere 3 Mios für Schalke angesichts dreier Großsponsoren keine Existenzfrage, zweitens wissen wir alle nicht, ob der Vorstand an einen anderen Autobauer als neuen Sponsoren ab nächster Saison denkt oder nicht, und drittens meldete die WAZ bereits im März dies:
    http://www.derwesten.de/sport/.....35426.html

  141. polarfuchs sagt:

    Es erzeugt traurigerweise nur noch resigniertes Kopfschütteln wie man aus so einer Bagatelle so einen Bohai machen kann. Ewiges nörgeln.
    Davon abgesehen bleiben von den kolportierten 3 Mio`s für den Verein so gut wie nichts. Bei der Summe handelt es sich wie man lesen kann ( wenn man lesen kann ) um den Wert der zur Verfügung gestellten Fahrzeuge, Unterhalt, Versicherung etc.
    Gut verdienende Fussballer und Funktionsträger sollten sich doch wohl ein eigenes Fahrzeug leisten können. Zumal doch bei uns schon Nachwuchsspieler Autos im Wert von weit jenseits der 100.000,- zu Schrott fahren können.
    Fatit : einfach lächerlich !

  142. Ney sagt:

    Davon abgesehen bleiben von den kolportierten 3 Mio`s für den Verein so gut wie nichts.

    Über mehrere Jahre zusammengerechnet dann doch wieder keine Petitesse.

    Es gibt erfahrungsgemäß Leute, die für die Differenz von 3 Millionen p.A. zwischen einem akzeptablen Sponsor und Gazprom bereitwillig auf die Knie fallen.

    So ein Betrag ist mal existenziell wichtig, mal Kleinscheiß, je nachdem wie’s in die politische Agenda passt.

    einfach lächerlich

    Tja.

  143. blues sagt:

    @polarfuchs

    Ewiges nörgeln.
    Davon abgesehen bleiben von den kolportierten 3 Mio`s für den Verein so gut wie nichts.
    Bei der Summe handelt es sich wie man lesen kann ( wenn man lesen kann ) um den Wert der zur Verfügung gestellten Fahrzeuge, Unterhalt, Versicherung etc. Gut verdienende Fussballer und Funktionsträger sollten sich doch wohl ein eigenes Fahrzeug leisten können…

    Tja , polarfuchs dann musst du nur noch erklärem, warum dann der „Boss“ Tönnies so ´ne Verträge durchwinkt?

    Bin gespannt ob du dazu in der Lage bist.

  144. Torsten sagt:

    Wenn S04 von einer Firma langfristig einen Wert von 3 Mio pA erhält, ist das ein wichtiges Sponsoring, selbst dann wenn ein Teil davon in „Sachwerten“ zur Verfügung gestellt werden.

    Für S04 ist Sponsoring die wichtigste Einnahmequelle. Jobst‘ Ressort muss auszugleichen versuchen, was andere Clubs durch Investoren kassieren.

  145. Torsten sagt:

    Der Podcast-Kumpel schreibt nun auch. Im Web04 hat er sich über die „Zusammensetzung Schalkes“ Gedanken gemacht. Ein (letzter?) lesenswerter Nachklapp zur Mitgliederversammlung, meines Erachtens …
    http://www.web04.de/2016/07/25.....-pyramide/

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