Benjamin Stambouli & Nabil Bentaleb

Die Verpflichtung eines Mittelfeldspielers zog sich etwas hin. Jetzt haut Manager Heidel kräftig auf die Brause. Seit gestern Abend berichten Bild, Sky und die Funke Medien Gruppe übereinstimmend, dass Schalke 04 nicht etwa nur einen Mittelfeldspieler verpflichten wird, sondern gleich zwei. Benjamin Stambouli von Paris St. Germain und Nabil Bentaleb von den Tottenham Hotspurs.
 
 
Benjamin Stambouli

… ist Rechtsfuß und wurde vor 12 Tagen 26 Jahre alt. Er wechselte erst letzten Sommer zu Paris St. Germain und erhielt dort gleich einen 5-Jahres-Vertrag. Beim französischen Top-Club kam er in der vergangenen Saison immerhin auf 39 Pflichtspieleinsätze. Als Stammspieler konnte er sich dabei allerdings nicht etablieren. Nur 15 Mal stand er die vollen 90 Minuten auf dem Platz. In der Champions League wurde er ab dem Achtelfinale nicht mehr eingesetzt.

In der Saison zuvor spielte Benjamin Stambouli noch in der englischen Premier League für die Tottenham Hotspur. Auch dort war er kein Stammspieler und kam im Ligawettbewerb sogar nur auf zwei Spiele über die volle Spielzeit, obwohl er nie ernsthaft verletzt war. Dass Paris St. Germain ihn überhaupt verpflichtete erklären sich Fans mit einer Freundschaft des damaligen PSG-Trainers Laurent Blanc zu Stamboulis Vater Henri, selbst ein ehemaliger Profi.

Wenn stimmt, was die Medien schreiben, dass er auf Schalke auch gleich wieder einen 4-Jahres-Vertrag erhält, müssen Christian Heidel und Markus Weinzierl in ihm irgendwas sehen, was den Verantwortlichen in London und Paris verborgen blieb – oder Benjamin Stambouli hat den besten Spielervermittler von allen.

Für die Hotspurs spielte Benjamin Stambouli jedenfalls gemeinsam mit …
 
 
Nabil Bentaleb

Dieser ist Linksfuß, erst 21 Jahre jung und die spannendere der beiden Personalien. Der in Frankreich geborene Algerier kam als 17-Jähriger in die Jugendakademie der Tottenham Hotspurs, die in England ungefähr das ist was in Deutschland die Knappenschmiede darstellt. Mit 19 Jahren kam er in der Saison 2013/2014 schon auf 15 Premier League Einsätze, 10 davon über die volle Spielzeit. Fortan galt er als Top-Talent, hatte allerdings leider großes Verletzungspech. In der Saison 2014/2015 fiel er zwei Monate wegen einer Sprunggelenksverletzung aus. In der letzten Saison fehlte er zunächst dreieinhalb Monate wegen einer weiteren Sprunggelenksverletzung und musste sich im März dieses Jahres noch einer Knie-OP unterziehen. In der Zwischenzeit hat sich Tottenham-Coach Mauricio Pochettino sein Team ohne ihn zusammengestellt. Nabil Bentaleb wurde aussortiert, trainierte bei der U23 mit und stand zum Verkauf.

Wenn stimmt, was die Medien schreiben, dass Nabil Bentaleb zunächst für eine Saison ausgeliehen wird und eine Kaufoption besteht, ist das ein schlauer Zug, bei dem Schalke 04 wohlmöglich ganz viel gewinnen, aber sicher nur wenig verlieren kann.
 
 
Ich bin sehr auf die Vorstellung der beiden und auf die Aussagen Markus Weinzierls und Christian Heidels gespannt. Während Benjamin Stambouli ein „reiner 6er“ ist, bekleidete Nabil Bentaleb bei Tottenham häufig den etwas offensiveren Part, den eines Verbindungsspielers wie Leon Goretzka. Gemessen an der Aussage, man wolle alle Positionen doppelt gut besetzen, würde ich Bentaleb und Goretzka als Pärchen sehen. Doch schon bei der Frage, ob ich Stambouli und Johannes Geis als Pärchen sehen soll, bin ich mir nicht sicher. Ich hatte zuletzt den Eindruck, dass Geis offensiver agieren soll. Gehört Geis also als dritter Mann zu Bentaleb und Goretzka, und bilden Stambouli und Aogo ein Pärchen? Und wird in Schalkes Formation überhaupt irgendwo Platz für Max Meyer sein? Schließlich darf auch Schalke nur mit 11 Spielern antreten.

Ma’kucken.



Foto: Philippe Sahonet



31 Kommentare zu “Benjamin Stambouli & Nabil Bentaleb”

  1. Nordlicht sagt:

    Bentaleb UND Stambouli kommen beide. Na nun hat er aber Gas gegeben

  2. Phipser sagt:

    Die kenn ich doch aber beide schon aus Gerüchteforen auf einschlägigen Seite :-O

    Schade. Kaum lobt man Schalke für die neu gewonnene Verschwiegenheit, schon wird der nächste Neuzugang (Stambouli) drei Wochen vorher in der Bild mit einem Wechsel zu Schalke in Verbindung gebracht.
    Zumindest was Bentaleb angeht, kann man aber ziemlich zufrieden sein. Dessen Name wurde ja immerhin von französischer Seite geleakt. Und das er angeblich schon länger in Gelsenkirchen ist und den Medizincheck schon absolviert hat, ohne dass man davon Wind bekommen hat, ist auch bemerkenswert.

    Grundsätzlich ist es aber schön, zu sehen, dass die Transferpolitik Hand und Fuß hat. Es werden eben nicht mehr, wie in den vergangenen Jahren, nur die großen Löcher im Kader gestopft (und teilweise nicht mal das #keinDraxlerErsatz) und der Rest provisorisch so lange mit Jugendspielern beworfen, bis sich einer festsetzt.
    Sondern es werden Planstellen frühzeitig erkannt und besetzt. Man hätte beispielsweise problemlos die Saison mit Aogo und Kolasinac hinten links bestreiten können. Beide haben aber nur Verträge bis 2017 und sportlich überzeugt haben beide in der letzten Saison nur mäßig. Ähnliches gilt für Coke und die Rechtsverteidigerposition. Nun wurden also auch gleich zwei zentrale Mittelfeldspieler geholt…
    Man muss natürlich auch abschließend erwähnen, dass dank der Verkäufe von Draxler und Sané ausreichend finanzielle Mittel da sind. Und das sogar frühzeitig im Transferfenster.

    @Torsten: Du hast noch vergessen zu erwähnen, wie Geis‘ Ernährungsumstellung aus Mangel an richtigen Themen in Zeitungen und Internetseiten breitgetreten wurde. Oder wie ein Kameraturm zur Schlagzeile der Woche auf Schalke wurde.

  3. Ney sagt:

    Das wird dann also die für die 6er-Position erwünschte Lösung mit viel Erfahrung sein?

    Immerhin stehen da fast 200 Erstligapartien zu Buche. Wenn man es für beide zusammenrechnet.

  4. idioteque sagt:

    Heidel hat ja schon gesagt, dass man Abstriche in bestimmten Punkten machen muss. Es gibt nicht so viele Sechser, die sowohl kämpferisch als auch spielerisch stark sind und dann noch mehrere Jahre Erfahrung auf hohem Niveau haben. Spieler, die das erfüllen, wechseln in der Regel für Summen, die Schalke nicht bezahlen kann. Außerdem hat man im Vergleich zur Vorsaison drei Sechser weniger. Da finde ich die Lösung einleuchtend, dass man einen mindestens soliden Mittzwanziger plus einen hoch veranlagten Perspektivspieler per Leihe mit Kaufoption holt. Auch Heidel kann keinen anerkannten Top-Sechser aus dem Hut zaubern, wenn keiner bezahlbar auf dem Markt ist.

  5. Ney sagt:

    Benjamin Stambouli Breel Embolo Nabil Bentaleb Coke Abdul Rahman Baba.

    Cool. Moderne Zeiten, moderne Sounds.

  6. ReinerEdelmann sagt:

    @Ney,

    der „Sound“ ist in der Tat bemerkenswert.

    Sportlich überzeugen müssen mich allerdings erst alle Neuverpflichtungen (mit Ausnahme von Coke, der aber gerade leider nicht überzeugen kann).

    In meinen Augen viel Ergänzung, wenig Verstärkung.
    Aber: 1. Hoffe ich auf den Trainer: 2. Hoffe ich, dass einige (junge) Spieler noch „reifen“.

  7. Bronco124 sagt:

    Erstaunlich, dass Heidel in den Medien so viel Lob für sein Arbeit erhält. Ohne Horst Heldt im Nachhinein verklären zu wollen, aber Stambouli und Bentaleb wären als typische Heldtsche Risikotransfers abgetan worden. Auch hätte man Hotte öffentlich zerlegt, weil er sich nicht an den eigenen Zeitplan gehalten hat („Kader vor dem Trainingslager komplett“, „Veränderungen im Kader bis Ende der Woche“).
    CH erhält also viele Vorschusslorbeeren. Hoffen wir, dass sie berechtigt sind, die Arbeit Früchte trägt und die Transfers einschlagen. Glück auf.

  8. JS sagt:

    @Bronco124

    ja, CH bekommt viele Vorschusslorbeeren, aber Hotte wäre auch der erste gewesen, der Schweinsteiger hätte verpflichten wollen und da macht sich aus meiner Sicht CH schon wieder bezahlt, denn der kauft keine „abgewrackten“ Ex-Stars.

  9. Redondo sagt:

    Mir fällt es schwer, die Neuverpflichtungen sportlich einzuschätzen. Stambouli kommt mir – vom Papier her – etwas zu schlecht weg. Trotz sehr starker Konkurrenz bei PSG hat er es auf 39 Einsätze gebracht. Auf seiner Position tummeln sich Krychowiak, Thiago Motta und gelegentlich auch Rabiot, Verrati oder Matuidi. Es da nicht zum Stammspieler geschafft zu haben, ist kein großer Makel. Bentaleb ist mir bei der WM 2014 nicht aufgefallen, die PL verfolge ich kaum. Ich bin gespannt, und hoffe auf eine gute Kaderplanung. Dazu gehört für mich aber auch, noch Spieler abzugeben – momentan haben wir 30 Mann. Die kann man nicht alle bei Laune halten, nicht jeder hätte eine Perspektive.

  10. Carlito sagt:

    Wenn jetzt noch, wie vom Kicker kolportiert, Heung Min Son kommt, bin ich mit dieser Transferperiode nicht unzufrieden. Das war ich allerdings auch bei Transferperioden unter HH selten. Ob die Transfers wirklich alle passen, wird man eh erst im Laufe der Saison sagen können.

    http://www.buzz04.de/eilmeldun.....u-schalke/

  11. Torsten sagt:

    Erstaunlich, dass Heidel in den Medien so viel Lob für sein Arbeit erhält. Ohne Horst Heldt im Nachhinein verklären zu wollen, aber Stambouli und Bentaleb wären als typische Heldtsche Risikotransfers abgetan worden. Auch hätte man Hotte öffentlich zerlegt, weil er sich nicht an den eigenen Zeitplan gehalten hat („Kader vor dem Trainingslager komplett“, „Veränderungen im Kader bis Ende der Woche“).
    CH erhält also viele Vorschusslorbeeren.

    Ich denke da trifft eine Heldt-Hinterherbewertung auf eine Heidel-Prognose. In meiner Erinnerung wurden die Transfers Horst Heldt zunächst auch mit viel Hoffnung bewertet. Dass Spieler wie Obasi oder Bastos auf Schalke nicht funktionierten, dass Spieler wie Afellay oder der Prince unpassend schwierige Typen waren, dass ein Sidney Sam ein nicht funktionierender schwieriger Typ ist, das haben wir alle erst hinterher festgestellt.

    Entsprechend bleibt auch bei den Heidel-Transfers das Ergebnis abzuwarten. Ob diese Spieler nur geholt wurden, weil es die Gelegenheit gab und es passen könnte (wie es sich bei Horst Heldt letztlich anfühlte), oder ob diese Spieler zu dem vom Trainer angestrebten System passen, werden wird im Lauf der Saison sehen können.

    Was die „verpassten Aussagen“ angeht: Ich denke, dass Horst Heldt zu Beginn seiner Amtszeit auch viel Kredit hatte. Und über die Jahre ging es bei Horst Heldts Kommunikationsschwächen eben nicht darum, dass ein Transfer später als zunächst angekündigt realisiert worden wäre. Bei Horst Heldt ging es darum, dass er Spieler mit sehr lautem öffentlichem Basta rauswarf, um danach eine Rolle rückwärts zu vollziehen. Oder darum, dass er bezüglich einer Trainerwahl eine klare Richtung kommunizierte, und 180 Grand entgegengesetzt handelte.

    Vielleicht gilt es irgendwann, auch Christian Heidel für ähnliches zu kritisieren. Bis auf Weiteres halte ich persönlich diese Vergleiche für falsch.

  12. Torsten sagt:

    Die Transfers wurden gerade von Heidel. Nabil Bentaleb wird heute bereits mit der Mannschaft trainieren. Benjamin Stambouli eventuell auch, er ist gerade beim Medizincheck.
     
     
    Redondo schrieb:

    Ich bin gespannt, und hoffe auf eine gute Kaderplanung. Dazu gehört für mich aber auch, noch Spieler abzugeben – momentan haben wir 30 Mann. Die kann man nicht alle bei Laune halten, nicht jeder hätte eine Perspektive.

    Dazu ein „Live-Tweet“ aus der gerade laufenden PK …

  13. leoluca sagt:

    Die beiden jüngsten Neuverpflichtungen durch Christian Heidel mit Horst Heldts wenig strukturierter Transferpolitik zu vergleichen, leuchtet mir nicht ein. Zumal Heldts größtes Manko in der vergangenen Saison die Nichtverpflichtung eines lange versprochenen starken Sechsers und die Nichtverpflichtung eines Nachfolgers für Julian Draxler waren. Er ließ die Baustellen einfach offen, obwohl das Geld da war.

    Zwar lässt sich gegen Heidel einwenden, dass er jetzt nicht den großen und starken zentralen Mittelfeldspieler verpflichtet hat, den er sich ursprünglich wünschte.

    Heidel sagte zum Anfang der Sommerpause dem „Kicker“: „Wir brauchen einen Defensivspieler fürs zentrale Mittelfeld, der einen Spielertypen verkörpern muss, den wir bisher so nicht im Kader haben“. – Es solle jemand sein mit herausragenden Qualitäten in der Balleroberung. Ein Kopf der Mannschaft also, so darf man das interpretieren.

    Daraus ist jetzt zwar nicht der eine routinierte Star, sondern daraus sind zwei Spieler fürs zentrale Mittelfeld aus der zweiten europäischen Reihe geworden, die aber die gewünschten Fähigkeiten im Offensiv- wie im Defensivspiel voll mitbringen.

    Heidel und Weinzierl wollen mit diesen beiden Verpflichtungen eines der großen Defizite im Schalker Kader beheben, über das inzwischen alle reden und das Horst Heldt nicht behoben hat: das viel zu schwache Gegenpressing. Zu wenig frühe Balleroberung bzw. Rückeroberung, zu behäbiger Spielaufbau aus dem zentralen MF. Darin lag Neustädters größte Schwäche und auch Geis und Aogo haben mich hier bisher nicht überzeugt.

    Ich kann mir daher – ähnlich Torstens Einschätzung – gut vorstellen, dass die Variante Goretzka/Stambouli die favorisierte sein wird. Der eine als Stratege, der andere als Abräumer. Bentaleb könnte da zusätzlich gut passen, da er sowohl bei Tottenham das dort typische Gegenpressing von der Pike auf gelernt und es auch in der auf starkes Gegenpresing ausgerichteten algerischen Nationalelf schon öfter gespielt hat.

    Bleibt Heidel also noch eine Baustelle. Weiteres Zitat aus dem selben Kickerartikel:

    „Wir müssen auf den Flügeln etwas tun, weil wir mit Leroy einen überdurchschnittlichen Flügelspieler abgegeben haben. Ob es für die rechte oder für die linke Seite ist, ist dabei offen, weil man auch mit einem Linksfuß auf rechts spielen kann und umgekehrt.“ Schalke suche nach einem Spieler, „der über eine gewisse Klasse und über Tempo verfügt“.

  14. Didi sagt:

    Wie die Neuen einschlagen, kann man sicher nicht seriös voraussagen. Dass mit Heidel und Weinzierl aber ein Führungsduo auf Schalke ist, das für eine ruhige uns unaufgeregte Arbeitsweise, für kluge und perspektivisch sinnvolle Transfers steht, und nachgewiesen hat, dass es Potenziale schöpfen und Spieler weiterentwickeln kann, stimmt mich insgesamt zuversichtlich. Vergleiche mit Heldt stelle ich an dieser Stelle nicht mehr an, das ist nicht zielführend. Ich freue mich auf die neue Saison, weil ich erwarte, dass Heidel und Weinzierl „den Klub insgesamt“ ins Boot holen und wieder eine neue Begeisterungsfähigkeit hervorrufen können, bzw. schon haben. Der Kader hat sicher eine hohe Qualität mit internationalem Format, wird sich aber, um in der CL mitspielen zu können, noch weiterentwickeln müssen. Vielleicht braucht das einige Zeit, aber die sollte man den beiden geben. Sollte es dann in ein oder zwei Jahren dazu führen, dass wir um den Titel mitspielen können, kann sich Jürgen Klopp im Nachhinein bestätigt fühlen, hat er doch kürzlich gesagt (habe ich aus dem Netz, weiß nicht mehr von wo): „Ich fürchte, Schalke könnte echt erfolgreich sein!“

  15. Nordlicht sagt:

    Ich denke (in Zeiten englischer Ablösesummen und CL-Teilnehmern, die mit Geld zugeschüttet werden) sollten wir uns daran gewöhnen, dass die ganz grossen Stars für uns nicht bezahlbar sind.
    Juckt mich auch nicht. Ich kann mit dem Gedanken, dass der FC Schalke 04 ein etwas höher angesiedelter Ausbildungsverein ist, leben.

    Was die Spieler betrifft, enthalte ich mich der Urteile bzw. Spekulationen. Ich kann niemanden von denen einschätzen. Ich habe sie schlichtweg nie gesehen. Nur den Statistiken zu folgen, ist mir persönlich zu wenig. Vielleicht haben diese Spieler genau bei uns das Umfeld, welches sie brauchen, um den nächsten Schritt zu machen.

    Diese Unsicherheit macht doch auch den Fussball aus. Wäre alles gemäss Aussagen und Statistiken planbar, wüssten wir ja jetzt schon, welchen Platz wir im Mai belegen würden.

    Bin immer noch der Meinung, dass es einzig und allein daran liegt, ob es Weinzierl neben dem Training schafft, aus den Spielern ein Team zu formen, welches ihm und seinen Vorstellungen bedingungslos folgt. So, wie es einst unter Huub 1997 gewesen sein muss.

  16. Nordlicht sagt:

    und gemäss Kicker ist ein Offensivmann im Anflug

    http://www.kicker.de/news/fuss.....nflug.html

  17. Lutt sagt:

    ich glaube, auf die letzten August-Tage kommt doch nochmal ein bisschen Chaos rein…

    Heidel betont, dass die 6er und 8er Positionen jetzt doppelt besetzt sind und es NICHT geplant ist noch jemanden abzugeben

    Die WAZ titelt „Ayhan darf Schalke verlassen“. Das halte ich in der Konstellation für sinnvoll.

    Jetzt bin ich aber doch noch gespannt, ob und was in der Offensive noch passiert. Der 21-jährige Gnabry ist ein Thema – und nachdem ich von dem Spieler nie was gehört hatte, ihn aber bei Olympia bewundern durfte, war ich echt begeistert. Dribbel- und zweikampfstark, mit Übersicht, schnell und torgefährlich. Dachte vor zwei Wochen schon, dass ich den gerne auf Schalke wirbeln sehen würde.

    Man kriegt ja nichts von den Verhandlungen und Wasserständen mit, aber Heidel scheint einen langen Atem und Mordsgeduld bei den Verhandlungen zu haben. Sein Dogma „Nicht um jeden Preis“ gefällt mir sehr gut. Außerdem vermittelt er das Gefühl, sich nicht von Dritten oder Medien unter Druck setzen zu lassen. Selbst das bringt schon Ruhe.

    Aber wie gesagt – lassen wir uns überraschen – und warten ab, was passiert, wenn mal wirklch „Druck auf den Kessel kommt“ ;-)

  18. Ney sagt:

    Mit der vielgepriesenen Durchlässigkeit für Jugendspieler war’s dann aber wohl weitgehend?

    Kehrer, Bitter, Neumann, Reese, Tepkepey, Avdijaj – auf wieviele Einsatzminuten können die gemeinsam kommen in 2016/17?

  19. blues sagt:

    @Ney

    Heidel/Weinzierl haben zu ihrem Start eine schwierige Marktphase erwischt. Heidel musste seinen Kaufmannsladen neu ausrichten, nachdem er von der aktuellen Dynamik der Einkaufspreise im Transfer-Markt-Geschehen etwas überrascht worden schien.

    Die wichtige Sechserpostion konnte er erst nachdem ersten Pflichtspiel besetzen, dafür aber gleich doppelt. Den Verkauf von Draxler und Sane konnte er dagegen bisher überhaupt nicht kompensieren und da er für nächstes Jahr eine noch etremere Markt-Lage erwartet, scheint er nun auf „Vorrat“ zu leihen und zukaufen. Das Problem ist dabei möglicherweise, dass die (Leih-)Spieler nur zu Kauf- und Wiederverkaufsotionen werden, wenn sie auch genügend Spielzeit erhalten.

    Anderseits scheinen Weinzierl/Heidel zusätzlichen Druck aufbauen zu wollen. Das geht nur über mindestens teilweise gleichwertig doppelt besetzte Positionen. Für die These, dass weiterer Druck aufgebaut werden soll, spricht auch das für den Trainer neu installierte „allsehende Kameraauge“. Wer will bei der Arbeit schon dauernd von einer Kamera überwacht werden. So was macht ja richtig Druck.

    Hat Norbert Elgert eignetlich einen neuen Vertrag unterschrieben? Das war ja bis vor kurzem nicht geschehen. Ich mutmaße jetzt mal: vielleicht war es Elgert auch zuviel Durchlässigkeit. Ich meine mich erinnern zukönnen wie er sich zu Zeiten Matteos beschwerte, dass er um Sane kämpfen musste und er dabei häufig auf taube Ohren stieß.

  20. michael sagt:

    @NEY

    QUALITÄT setzt sich so oder so durch. Ein Kimmig hat es bei den Bayern geschafft. Junge Spieler integrieren, gerne, aber auf hohen Niveau. Und Konkurrenz belebt das Geschäft (uff, ganz schön viele Plattitüden).

    Aber ganz im Ernst: Weinzierl ist dafür bekannt, dass bei ihn nur die Leistung zählt (hat er übrigens gestern in der PK auch nochmals betont). Also müssen die Jungen Gas geben, dann bekommen die auch ihre Einsatzminuten. Wenn nicht, werden sie im Winter verliehen.

    Samstag zählt es, bwz. kommt hoffentlich was zählbares raus. Glück auf

  21. Ney sagt:

    Wenn alle Positionen doppelt besetzt sind, was zu begrüßen ist, muss der Nachwuchs jetzt an 2 gestandenen Leuten vorbei statt wie vorher (manchmal) nur an einem.

  22. michael sagt:

    ganz schön schwere Gruppe. auf tolle EL Spiele

    FC Schalke 04
    RB Salzburg
    FK Krasnodar
    OGC Nizza

  23. Ney sagt:

    Mal was anderes als immer Zypern und Moldawien.

    Allerdings kann man da bei Unachtsamkeit leicht auch rausfliegen.

  24. Flo Kno sagt:

    Schaut mal auf die Aufstellung:

    http://www.kicker.de/news/fuss.....-1543.html

    Ich dachte er wäre ein Sechser.. Und der Zehner kommt mir auch bekannt vor ;-)

    p.s.: wie stark dieser Draxler war solange er die 31 auf dem Rücken hatte.

  25. Simon sagt:

    Starke EL-Gruppe vor allem mit Favres Nizza. Salzburg ist doch eher das Farm-Team von Leipzig. Da sollte es der Anspruch sein, beide Spiele zu gewinnen. Zu Krasnodar wage ich keine Einschätzung.

  26. Steffen sagt:

    Schlagbare Gegner aber kein Selbstläufer und allein vom Namen her sicherlich attraktiver als drei unbekannte Vereine.

  27. Uwe Köhler sagt:

    Manchmal befürchte ich, dass Coke nicht mehr fit und Embolo ein Totalflop wird, die beiden letzten Neuzugänge nichts reißen werden. Aber warten wir mal ab. Wir sprechen uns am Ende der Saison.

  28. leoluca sagt:

    Jedem seine Befürchtungen.

  29. Ney sagt:

    Die Sitzplatztickets in der EL-Gruppenphase sind 20 Euro billiger als in der Bundesliga.

    So ändern sich die Zeiten.

  30. Ney sagt:

    Dialog

    „Konoplyanka Stambouli?“
    „Breel Embolo!“
    „Nabil Bentaleb Coke!?“
    „Abdul Rahman…“
    „Ah, Baba!“

  31. leoluca sagt:

    Lass‘ das nicht die AfD hören. Die fordert gleich ein paar Abschiebungen.

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