Uninspiriert in Berlin: Schalkes 0 steht auch nach 3!

Schalke 04 verliert auch in Berlin. Beim 0:2 präsentierte man sich schlecht und konnte über 90 Minuten keine wirklich gute Torchance erspielen. Nun wird sich der Druck der Öffentlichkeit deutlich erhöhen. Natürlich.

Von Beginn an ließ sich Schalke in die Außenseiterrolle drängen. Hertha hatte den Ball und wurde von Schalke nicht so gestört wie Bayern München oder OSC Nizza zuvor. Schalke stand in letzter Konsequenz defensiv gut, aber es gelang nie die Initiative zu ergreifen.

Dies änderte sich nach der Pause. Nun hatte Schalke mehr Ballbesitz, konnte damit gegen gut verteidige Herthaner aber nichts anfangen. Ein Spiel, das sich im Mittelfeld abspielte. Ein „50/50-Spiel“, das verliert wer einen Fehler macht. Den machte in der 64. Spielminute Benjamin Stambouli für Schalke 04. Die Begegnung hätte in diesem Moment abgepfiffen werden können. Dass Schalke an diesem Tag nicht in der Lage war Torchancen zu kreieren hatte man schon über eine Stunde lang gesehen, daran änderte sich nichts mehr.

Dieses Spiel hätte ebenso glücklich gewonnen werden können wie es unglücklich verloren wurde. Der Punkt ist, dass Schalke nie ansatzweise dominant wurde, dass Schalke zu keinem Zeitpunkt in die Nähe kam, ein gutes Ergebnis zu erzwingen. Deshalb hat man es eben nicht besser verdient. Deshalb steht man nun nach 3 Spieltagen mit 0 Toren und 0 Punkten da. Deshalb wird man den Clubs, die um die internationalen Plätze streiten, in nächster Zeit lediglich hinterherhecheln. Deshalb wird nun von einem sehr missratenen Saisonstart die Rede sein. Und anderes zu behaupten wäre auch albern.

In zwei guten Spielen gegen Bayern München und OSC Nizza erzielte Schalke einen Treffer. Dafür kam man gegen Eintracht Frankfurt und Hertha BSC kaum zu Torabschlüssen und verlor zweimal kläglich. Mit nichts ist zu begründen, weshalb die gute Leistung gegen Bayern München mehr Beachtung erfahren sollte als der pomadige Auftritt in Berlin.

Ich sehe keinen Grund, irgendwas Grundsätzliches infrage zu stellen. Ich schüttle bis jetzt den Kopf, dass es gleich nach Abpfiff Fans gab die sofort von Jens Keller zu schwärmen begannen, dessen Ergebnisse („hat uns aber in die Champions League gebracht“) nach anderthalb Jahren mit den Ergebnissen Markus Weinzierl nach vier Pflichtspielen verglichen. Und ich habe jetzt schon keine Lust auf die Zeitungstexte, die nun kommen und erklären warum auf Schalke doch schlecht ist was vor ein paar Tagen noch für so neu und gut erachtet wurde. Aber das alles ist eben so, so ist das Business.

Schalke ist ein lauter Club. Ein Club über den immer gesprochen und geschrieben wird, der aus dieser Lautstärke Popularität zieht und damit Geld verdient. Bei Schalke ist eine ordentliche Leistung gegen Bayern München trotz Niederlage ein bisschen lauter als bei anderen Clubs, und wenns nicht läuft wird eben auch ein bisschen lauter kritisiert. Entscheidend ist, dass der Sportvorstand seinem Trainer jederzeit den Rücken stärkt. Dahingehend bin ich sehr entspannt.



52 Kommentare zu “Uninspiriert in Berlin: Schalkes 0 steht auch nach 3!”

  1. Flo Kno sagt:

    Die krassen Fehler von Stambouli und Bentaleb bleiben hoffentlich die Ausnahme. Negativ hervorgetan hat sich auch Embolo, der hatte ja eine Passquote von höchstens 5%.
    Das Offensivspiel wirkt insgesamt noch komplett improvisiert und wenig inspiriert.

    Aber woher soll es auch kommen, Weinzierl konnte ja erst ca. 3 Trainings mit dem vollen Kader machen. Das ist echt ne vertrackte Situation in die ihn Heidel mit seinen späten Transfers gebracht hat.

    Bei dem Trainingsvorsprung von teilweise mehreren Wochen, den die meisten anderen Konkurrenten in der Liga haben, stelle ich mich auf eine sehr harte Hinrunde ein. Wenn ich mich jetzt nicht komplett vertue, dann ist die erste volle Trainingswoche ohne Doppelbelastung durch Pokale oder Länderspielpause erst Ende November. Ich hoffe mit der richtigen Einstellung und einem Quäntchen Glück gelingt es kurzfristig da unten raus zu kommen und mittelfristig irgendwie den Anschluss an die oberen Plätze zu halten. Ich würde das schon als großen Erfolg werten.

    Hätte Breitenreiter doch bloß die Europaleague verpasst..

  2. Basten04 sagt:

    Über das Wie will ich nichts sagen, bin noch zu enttäuscht.
    Hoffe aber man bleibt sachlich und verliert noch nicht die Nerven,
    Die Presse wird ihren schmierigen Job machen, werd wenig davon lesen und bis Mittwoch mit steigender Intensität bibbern.
    Mehr fällt mir grad zu solchen Ergebnissen nicht ein.

  3. blues sagt:

    Das Defensivkonzept von Weinzierl scheint noch noch zu sehr von Leon Goretzka abhängig zu sein. In allen vier Spielen nahm der Offensivdruck der Gegner massiv zu, nachdem Goretzka ausgewechselt oder von vorne nach hinten beordert wurde.

    Neustädter,Geis und Caicara sind weg,sitzen auf der Bank oder sind erst gar nicht im Kader. Die individuellen Fehler aber gehen leider trotzdem weiter. Es waren in den drei vergangenen Bundesligaspielen ausgerechnet die Neueinkäufe von Heidel, die jene individuellen Fehler machten, die dem Gegner das spielentscheidene, erste Gegentor ermöglichten. Insofern braucht man sich überhaupt keine Sorgen machen, dass Christian Heidel dem Trainer nicht den Rücken stärken wird.

    Matip und Sane haben uns letztes Jahr mit ihrer individuellen Klasse in der Offensive, mit ihren Toren und Vorlagen die Saison gerettet. Die Neuen tun das bisher nicht. Kann aber noch kommen. Huntelaar spielt weiter auf dem Niveau der letzten beiden Jahre. Das Festhalten an ihm geht allerdings bereits auf das Konto Weinzierl/Heidel.

  4. Nigbur 48 sagt:

    Wir haben bei einem Gegner verloren, der weitgehend das gleiche Personal auf dem Platz hatte, wie in der letzten Saison. Und schon da hat die Hertha nicht schlecht gespielt. Insofern ist das erst einmal zu akzeptieren.
    Das Wie steht auf einem anderen Blatt. Zwei individuelle Fehler, von denen der eine schon ziemlich arrogant wirkte. Sah für mich so aus, als wollte Stambouli seinen Gegner da an der Eckfahne tunneln.
    Wie Torsten schon sagt, ein Spiel, das auch Null zu Null hätte ausgehen können, das man aber als erfahrener Schalker nach dem Gegentor direkt ohne Hoffnung abhaken konnte. Das war der Zeitpunkt, an dem ich bei mir (geistiges Ausklinken) und den Spielern die Mechanismen der letzten Saison wiederentdeckt habe. Da ging kein Ruck durch die Mannschaft, es war kein Wille zu erkennen, da zumindest noch einen Punkt mitnehmen zu wollen oder zumindest den Platz kaputt zu treten.
    Erschreckend schwach die Offensive. Huntelaar vermutlich mit einer beachtlichen Laufstrecke aber ohne jegliche Effektivität und auch mit Ball sehr schwach, Embolo ohne jede Bindung, Flanken Mangelware und wenn es doch welche gab, waren sie grottig (Konoplyanka hinter das Tor) oder ohne Abnehmer.
    Seltsamerweise macht sich trotz all dem noch keine Panik bei mir breit. Ich habe Vertrauen in das neue Personal und glaube, dass da gute Fussballer darunter sind, die uns nach vorne bringen werden. Allerdings ist Geduld ja insgesamt nicht das, was den Schalker Fan auszeichnet. Die üblichen Verdächtigen werden in der Presse ihr Übriges dazutun. Daher werde auch ich versuchen, möglichst wenig davon zu lesen und bis Mittwoch erst einmal die Füße still zu halten. Leider kommt mit den Kölnern auch kein leichter Gegner. Würde mir zu diesem Zeitpunkt wirklich ein Format wie Werder, HSV oder Darmstadt zum Aufbauen wünschen.

  5. CarstenS04 sagt:

    Nun beginnt es spannend zu werden….Nun kommt es von aussen knüppeldick! Bin gespannt wie die Mannschaft, Trainer und Heidel damit umgehen werden

    Es mmuss endlich geliefert werden…. Gerede gab es genug

  6. schalkoholiker sagt:

    @Nigbur48
    Panik macht sich bei mir auch nicht breit. Ist alles eine Sache der Erwartungshaltung – und der Lebenserfahrung :-)

    Zum Spiel: Defensiv, wie in den letzten beiden Spielen, gut. Bis auf die beiden Fehler. Das ist bitter, wenn die Jungs mühsam den Ball erobern und dann nichts damit anfangen können. Über Hunter und Embolo ist schon alles gesagt.

    Ich bleibe optimistisch, aber es wird in der Tat ein Hinterherhecheln…

  7. andres sagt:

    man kann ja nicht sagen, Schalke hätte schlecht gespielt, aber es war wieder so ein 98% Ding, dass gegen eine routinierte (und nach dem EL Aus fokussierte) Hertha nicht reicht. Das muss jetzt nicht gleich das ansteckende Mentalitätsding sein, aber ich befürchte für drei Wettbewerbe ist der Kader dann doch zu dünn.
    ich werde auch mit dem Gespann ECMC und Baba nicht so recht warm. Die Tricks sind manchmal hübsch anzuschauen, aber allzu oft ist der Ball danach weg. Auch mit Goretzkas Rolle als Aufbauverhinderer bin ich gestern nicht glücklich geworden – offensive Momente konnte ich dabei nicht beobachten.
    Aber gut, noch ist es zu früh in Panik zu verfallen, denn es hat gezeigt uns noch fehlt was die hertha eben hat: die Routine

  8. Andreas sagt:

    Ohne Fehler fallen keine Tore.(gut das wir kein Phrasen-Schwein haben)
    Nur doof wenn wir immer die Fehler machen. :-(
    Bentaleb sein Ballverlust kann passieren, aber Stambouli seiner war arg fahrlässig.(okay, das weiß er jetzt wohl auch)

    Auffällig ist die nicht funktionierende Offensive.
    13 Flanken….null Gefahr.
    6 Ecken….null Gefahr.
    11 Torschüsse….max 1x Gefahr beim abgefälschten Stambouli Schuß.

    Erwähnenswert finde ich auch, dass der Hunter und Chuppo oft auf dem Boden lagen, ohne das vom Schiri gepfiffen wurde. Endweder Deniz Aytekin mag die beiden nicht, oder sie fallen einfach viel zu schnell. Mein Gefühl tendiert eher zur zweiten Annahme.

    Alles in Allem finde ich die Auftritte in dieser Saison aber eher positiv als negativ, nur wird es Zeit mal langsam Punkte zu holen. Gut finde ich auch, dass wir gleich am Mittwoch daheim gegen Köln und danach gegen Hoffenheim weiter machen können.
    Auch wenn diese beiden Manschaften schwer zu bespielen sind, sollten es machbare Aufgaben sein.
    Je öfter die Blauen zusammen spielen, desto besser wird es!! (hope so) :-)

  9. Tobias sagt:

    Zu Huntelaar: Egal bei welchem Trainer und davon hatte er zu viele. Huntelaar spielte immer. Entweder waren alle anderen noch schlechter oder aber Huntelaar ist besser, als viele es wahrhaben wollen.

    Ansonsten: Interessant, dass viele von einem ansatzweise zu erkennenden Konzept, Geduld etc. reden. Verständlich: Hat halt keiner mehr Bock drauf auf das stetige Theater, samt personellen Umbrüchen und heute so, morgen so.

    Nur: 0 Punkte, 0 Tore. Das ist, was zählt. Hätte sogar Peter Neururer hinbekommen. Selbst ohne Konzept und mit ner Kiste Veltins unter der Trainerbank….. Aber hoffen wir, dass es wird.

  10. Peter sagt:

    Man muss auch den neuen Spielern Fehler zugestehen. Die Art und Weise der Fehler ist fragwürdig und sollte nicht wieder vorkommen. Auch hat die ausbleibende Reaktion und das Herumtraben einzelner Spieler gezeigt, dass ein Mentalitätswandel nicht von heute auf morgen Einzug hält. Das Programm Köln-Hoffenheim-Gladbach lässt nicht vermuten, dass wir bald riesige Sprünge in der Tabelle machen werden, zumindest nicht solange unserer Offensive nicht stattfindet. Ma gucken wie lange die Geduld auf Schalke reicht. Ich bin guter Hoffnung. Klar zählen nur Ergebnisse, aber wenn es um den vielbeschworenen Aufbau einer Mannschaft geht, die oben mithalten kann, sollte man eine Übergangssaison einkalkulieren und die Ergebnisse nicht am dritten Spieltag einfordern, so weh es auch tut.

  11. BlueNote sagt:

    Von den beiden dilletantischen Ballverlusten vor den Gegentoren einmal abgesehen, stand die Defensive recht ordentlich. Das Debakel spielt sich derzeit weiter vorne ab. Ich weiß auch nicht, ob man diese unfassbare Masse an ungenauen Ecken, Flanken und Zuspielen nur mit fehlenden gemeinsamen Trainingseinheiten erklären kann. Da kannst Du sonstwen vorne reinstellen. Wenn kein Flankenfutter kommt, knippst Du auch nicht. Das war schlimm anzusehen und wird dem Marktwert der teuren Spieler derzeit in keinster Weise gerecht.

    In dieser ersten englischen Woche sah man deutlich, dass der Kader qualitativ ganz knapp besetzt ist in der Tiefe. Der zweite Anzug ist völlig aus der Form und/oder nicht konkurrenzfähig und zwingt den Trainer, alle drei Tage mit ähnlicher Formation aufzulaufen. Da fehlt dann schnell einmal die Frische im Kopf. Außer Meyer drängt sich da doch niemand im Moment für die Startelf auf.

    Mittwoch kommt Köln mit breiter Brust. Die haben uns in den letzten Jahren schon schmerzhafte Niederlagen beigebracht. Auf Ätz-Sprüche der Ziegenbock-Anhänger am Donnerstagmorgen im Büro habe ich Lust wie auf Zahnschmerzen.

    Vermutlich gelingt der erste Punkt dann Sonntag (na toll) in Hoppenheim mit einem schmutzigen Nullnull!?

  12. michael sagt:

    Wir haben ein offensichtlich ein Offensivproblem. Aber das hatten wir genau genommen schon letzte Saison. In die offensive Aktionen muss schlicht weg mehr Präzision und Tempo rein, sonst wird’s gegen die Domstädter auch nicht klappen. Hoffe, dass Weinziel die richtigen Schlüsse zieht und ein 4-4-2 spielen lässt, mit Meyer in der Startelf.

  13. Christian sagt:

    Das wird ein schwieriger Start keine Frage.
    Noch…. ist nichts passiert und man kann die fehlende Punkte schon
    bis Weihnachten wieder aufholen. Nur einfacher wird es nicht, auch
    Köln ist gut in die Schuhe gekommen, das wird am Mittwoch mehr erfordern.

    Dann kommen mit Hoffenheim und Gladbach 2 Mannschaften mit größeren
    Ambitionen und Möglichkeiten. Es könnte ein kühler ungemütlicher Herbst
    werden, wenn am Mittwoch nicht die volle Punktausbeute erzielt wird.

    Gestern hat mich die Art und Weise sehr gestört, ich hatte irgendwie nie
    den Eindruck die Mannschaft wollte unbedingt 3 Punkte mitnehmen. Auch
    als man zu Beginn der 2. Hälfte besser ins Spiel kam ging es offenbar nur
    darum den Ball weiter weg vom eigenen Tor zu halten. Die Entstehung des
    1:0 hat mich sehr verärgert, im Grunde stand Stambouli deutlich näher zum Ball,
    aber er trabte los als wenn man in der 80.Minute 3:0 führen würde. Da war schon
    der Unterschied gestern erkennbar, der Berliner kam mit hohen Tempo angerauscht
    weil der den Ball unbedingt wollte, die Schalker 17 wollte nur das nötigste investieren.
    Das 2:0 war in Entstehung und Ausführung leider negativ bemerkenswert:
    Es reicht bei Schalker Ballbesitz im Mittelfeld zu stören, den Ball dann passgenau zum
    eigenen Mitspieler zu bewegen und die scheinen mit Ball immer schneller zu sein als
    unsere IV. Die Armbewegungen nach einem Gegentor hat Naldo schon gut drauf.

    Noch ein paar Worte zum Thema Geduld und Übergangssaison. Der Nachbar zeigt
    leider das man auch Übergänge erfolgreich gestalten kann.
    Im Grunde hat man auch nicht mehr die Zeit so eine Übungssaison zu spielen. Der
    Wettbewerb bleibt nicht stehen und wartet und mein Eindruck ist, die Jäger um die
    CL Plätze werden mehr nicht weniger.

  14. Rainer sagt:

    Bentaleb und Stambouli haben in den ersten Spielen zumindest schon gezeigt, dass sie in guter Form wirkliche Akzente setzen können. Dieser Nachweis fehlt mir bei Embolo leider bisher. Ich habe ihn bei seinen Kurzeinsätzen während der EM, im Spiel gegen Bilbao und den ersten Pflichtspielen gesehen. Ich finde, dass er erhebliche technische Probleme, z.B. bei der Ballannahme und im Passspiel hat.

    Die noch nicht vorhandene Bindung zum Spiel ist da sicher nur eine Ursache. Ich möchte nicht zu früh urteilen, habe aber aktuell den Eindruck, dass er (noch) keinerlei Bundesligareife hat. Er braucht, wie MW und CH ja richtig sagen, sicher noch Zeit. Die sollten sie ihm dann aber auch geben und ihn vielleicht nicht immer gleich in der Startelf bringen.

    Ich finde, dass Breel Embolo ein wirklich sympatischer Junge ist. Auch wenn seine Ablöse ein finanzieller „Schluck aus der Pulle“ war, bitte nicht ungeduldig werden und ein frühes „Return on Investment“ erwarten.

  15. Lutt sagt:

    Das wirklich Schlimme ist, dass man als Schalker selbst schon die Hoffnung aufgibt, sobald es einen Rückstand gibt.

    Die Begegnung hätte in diesem Moment abgepfiffen werden können

    Wann haben wir eigentlich das letzte Mal ein Spiel gedreht? Da fehlt einfach Mentalität. Man hatte als Zuschauer auch nicht das Gefühl, dass die Mannschaft wirklich geil darauf ist, das Ding noch zu machen.
    Mentalität und Kreativität ab dem Gegentor: Klogriff!

    Das nervt aber schon lange und mir ist klar, dass das mit ein paar neuen Leuten nicht von heute auf morgen abzustellen ist.

    Aber das muss sich ändern! Mal abwarten, wie unsere neuen Magier das angehen…

  16. Ney sagt:

    Bin echt froh, mittags das Spiel der U19 gesehen zu haben, da war der Tag wenigstens nicht völlig im Eimer.

  17. Nigbur 48 sagt:

    @Andres: mit dem Gespann EMCM und dem Hunter kann ich mich auch nicht wirklich anfreunden. Choupo ist bekanntlich ein begnadeter Techniker und es macht eigentlich Spaß, ihm zuzusehen. Ihm fehlt aber momentan so was von Zug zum Tor, dass es schon wieder schmerzt. Das ist so ein wenig l’art pour l’art. So eng, wie er den Ball am Fuß führt, müsste er viel öfter in den Strafraum und versuchen zumindest einen Elfer zu erzwingen, wenn schon das Zusammenspiel mit dem Hunter so gar nicht klappt.
    @Andreas: grundsätzlich glaube ich auch, dass insbesondere Huntelaar zu schnell und zu oft am Boden liegt. Allerdings hatte ich bei Deniz Aytekin noch nie den Eindruck, dass er etwas für Schalke übrig hat. Gestern hat er meines Erachtens die Berliner gut geschont, während die gelbe Karte gegen Stambouli sehr fragwürdig war.
    @Rainer: seit Bent Christensen wissen wir ja alle, dass auf Schalke Spieler gerne schnell an ihren Ablösesummen gemessen werden. Die von Embolo kann nur als Investition auf die Zukunft gesehen werden. Ich hoffe, auch da wird genug Geduld vorhanden sein, denn für den jungen Spieler kann das auch nicht leicht sein.

    Das Programm der nächsten Spiele hatte ich bisher nicht so auf dem Schirm. Da ist aber auch so gar nichts dabei, was man irgendwie unter Punktlieferant kategorisieren würde.

  18. rjonathan sagt:

    Schon der Fehler von Stambouli sah für mich aus wie eine Mischung aus Lässigkeit und müdigkeitsbedingter Faulheit. Der Fehler von Bentaleb war dann auch der Tatsache geschuldet, dass nach dem Gegentor alle ihre Laufleistung verringert haben und ständig die Anspielstationen im Mittelfeld gefehlt haben. Die Herthaner sind nämlich trotzdem weitergelaufen.

    Insofern verbuche ich diese Niederlage mal als dem EL-Rhythmus geschuldet. Einem Sieg wäre man aber auch ohne die Fehler zu keinem Zeitpunkt nahe gekommen. Und das erinnert mich so wiederum an die letzten beiden Jahre. Einige Schwäche-Phasen oder nachlässige Momente reichen, um das Spiel aus der Hand zu geben. Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt.

  19. derGrafschafter sagt:

    Wollen sie nicht oder können sie nicht?
    Sehr merkwürdig , diese Fehler von bentaleb und stambouli. es ist ja immerhin berufsfussball und 1. deutsche liga.
    wieso haben wir gar keine stürmer mehr, oder, wenn doch, warum sieht man sie nicht?und wieso wird auf schalke die jugend eine spielers (embolo)
    immer als nachteil gesehen? er wollte doch bei uns spielen und hat eine menge geld gekostet und wird auch nicht schlecht verdienen. von mir aus
    kann er loslegen. die saison hat allerding schon vor drei wochen angefangen….

  20. Chris sagt:

    Unfassbar war für mich vor allem die Fehlpassquote, speziell in der 1. Halbzeit. Ich habe keine Zahlen dazu gesehen, aber vor dem Bildschirm war es zum Haare raufen. So viele Bälle landeten ohne große Not beim Gegenspieler.

    Bentaleb und Stambouli fand ich im Grunde recht gut. Mir hat das aggressive und ballsichere Duo sehr gut gefallen – zumindest bis zu dem Punkt, wo aus der Selbstsicherheit Selbstgefälligkeit wurde.

  21. Stefan sagt:

    Im Westen nichts Neues….
    Ich hatte von Anfang an kein gutes Gefühl. Immer wenn wir auf einen Gegner treffen, der ab der ersten Minute beißt und fightet, sieht die Mannschaft nicht gut aus. Als ob man beeindruckt wäre und hilflos. Es gelingt dann schon lange nicht mehr ( seit Jahren ) so einen Gegner niederzuringen oder gar auszuspielen. Mit zunehmender Spieldauer fällt irgendwann ein Tor und anstatt ein aggressives Aufbäumen a La „Jetzt erst recht!“ ist der Gegner meist galliger auf das zweite Tor.
    Spielerisch kann Schalke es nicht lösen, kämpferisch erst recht nicht.

    Diesen Text hätte ich wahrscheinlich einfach nur von vor 3 oder 4 Jahren kopieren müssen.
    Von mir aus kann in der EL dauerhaft der 2. Anzug spielen. Ich möchte endlich mal wieder eine überzeugende BL Saison erleben. Ohne diese ständigen Peinlichkeiten.
    Von mir aus auch erst nächstes Jahr, Hauptsache Coach und Manager bekommen Zeit und ziehen jetzt mal ihr Konzept durch!
    Das sie das drauf haben zweifele ich nicht an.
    Ma guck’n wie Torsten sagen würde. ;)
    PS: Gegen Köln gerne mal mit Di Santo als 9 in der Startaufstellung. Schlimmer kann es dann auch nicht werden.

  22. leoluca sagt:

    Dass man sich gegen eine der stärksten und am besten eingespielten Abwehrreihen der Liga so gut wie keine Torchancen erspielen kann, hat mich kaum überrascht. Kono und Embolo sind längst nicht drin im Team und Choupo ist derzeit als aggressiver Stürmer und Passgeber so schlecht wie er als Dribbler gut ist. Es kam wohl vor allem darauf an, nach den beiden sehr anstrengenden Spielen binnen einer Woche mit dem gleichen Kader, gegen diesen konterstarken Gegner hinten gut zu stehen.

    Stambouli wird dieser leichtsinnige Patzer vor dem Gegentreffer nicht noch mal passieren, da bin ich sicher. Wirklich bedenklich fand ich, wie nach dem ungeschickten Ballverlust durch Bentaleb im MF die Defensive so außerordentlich schlecht stand und lief gegen den Hertha-Konter. Zur bis dahin bereits deutlich abnehmenden Laufleistung im MF wurde schon das Nötige gesagt.

    Ich fürchte, Heidel hat hier mit seinem Mentalitäts-Hinweis vor kurzem noch sehr viel mehr recht als ursprünglich geglaubt.

  23. Voice sagt:

    Offensiv-Bilanz nach drei Spielen: 0 Tore und nur 6 (!) Torchancen (lt. Kicker), also eine pro Halbzeit. Das zeigt deutlich, wo die Probleme liegen. Kommen dann noch solche Klöpse dazu…

  24. Nordlicht sagt:

    Wünsche allen einen schönen Wochenenstart und hoffe auf Besserung am Mittwoch.

    Nach einer englischen Woche mit drei Blogberichten bin ich einfach müde.

  25. Nordlicht sagt:

    @ voice : Bei 6 Torchancen in drei Spielen sollte sich doch eigentlich an alle erinnern können. Ich bekomme die nicht zusammen

  26. Torsten sagt:

    Nach einer englischen Woche mit drei Blogberichten bin ich einfach müde.

    Soso .. wo bleibt da das Kämpfen, die Mentalität?! :-)

    Wünsche auch einen guten Start in die Woche. Und das es in dem Rhythmus weitergeht ist einerseits „viel“, andererseits eben auch ein Glück, schließlich kann man bei Bedarf auf flotte Stimmungsänderung hoffen.

  27. Roman sagt:

    Keine Wunder erwarten, das heißt aber auch, keine Wunder prophezeien.

    Dass in der Vergangenheit viele Fehler (im Management, beim Trainer, bei den Spielern, …) gemacht wurden, heißt eben nicht, dass man durch einen – durchaus zum Teil radikalen Wechsel – sofortige Besserung erhält. Vergleiche zu Jens Keller werden dabei m.E. gemacht, um genau dies aufzuzeigen. Ich glaube nicht, dass jemand Jens Keller so wirklich wiederhaben möchte. Bringt ja auch nichts, ist Vergangenheit und solche Vorschläge/Vergleiche sind nicht konstruktiv.

    Bereits nach dem dritten Spieltag gibt es in einigen Foren so etwas wie Durchhalteparolen. Ich finde auch das grenzwertig.

    Ich halte Christian Heidel weiterhin für einen vor allem in der Analyse und der Kommunikation starken Manager. Ein Konzept für den Verein sehe ich allerdings noch nicht, ich nehme die Personalwechsel eher als Erste-Hilfe-Maßnahmen wahr. Ist vielleicht auch noch zu früh für ein Konzept, aber das muss Heidels Aufgabe sein.

    Bin übrigens am Mittwoch im Stadion und werde die Mannschaft anfeuern. Klaro!

  28. Nordlicht sagt:

    ein Versuch wars wert :-)

    Nein ehrlich. Irgendwie war ich nicht sonderlich überrascht.

    Wenn ein Abwehrverband nicht den Hauch von Entlastung hat, wirde es über 90 Minuten halt schwer. Entlastung nach vorne ist halt einfach null.

    Nach 3 Spieltagen kann ich den Satz „Wir müssen uns erstmal einspielen“ nicht mehr lesen. Euer Nachbar zeigt wie es geht und die Bauern kannten sich alle überhaupt nicht.

    Ich hoffe das der Hunter nach dieser Saison geht. Frage mich wirklich woran es liegt das unser Spiel seit knapp 3 Jahren an ihm vorbei läuft

  29. rlsn sagt:

    ich hab einen ähnlichen Spielverlauf irgendwie erwartet. Gegen Bayern und Nizza hat die Mannschaft schon mit einer sehr hohen Intensität gespielt. Es ist schwierig diese Intensität im 3-Tages-Rhythmus zu halten. Man hat bereits gegen Bayern und Nizza gemerkt, dass die Mannschaft gegen Ende die Luft ausging. Ohne größere Rotationsmaßnahmen wird es dann eben schwer gegen einen Gegner wie die Hertha, welche die ganze Woche Zeit hatte sich auf dieses Spiel vorzubereiten.

    Dabei kann ich Weinzierl durchaus verstehen, dass er die Rotationsmaschine noch nicht voll anschmeißt. Problematisch ist eben auch, dass unsere Mannschaft sich noch im Findungsprozess befindet und es einen festen, eingespielten Kern benötigt. Hinzu kam dann noch, dass nach 2 Niederlagen zum Auftakt auch schon ein gewisser Druck da war gegen die Hertha zu gewinnen, weshalb man auf zuletzt bewährtes Personal gesetzt hat.

    Das Spiel wurde trefflich umschrieben. Beide Mannschaften haben sich weitgehend egalisiert. Die Hertha war letztlich in der Lage unsere Fehler zu bestrafen. Wir im Umkehrschluss hatten auch einige vielversprechende Ballgewinne, haben die Situationen aber sehr schlecht ausgespielt jeweils. Da liegt dann eben auch ein Unterschied. Hertha hat (ähnlich wie zu Beginn der vergangenen Saison) eine wahnsinnige Effizienz in Sachen Ausnutzen von Torchancen, selbst wenn sie sich nur relativ wenige herausspielen.

    Grundsätzlich sehe ich Fortschritte, vor allen Dingen hinsichtlich der defensiven Stabilität. Das ist ein Fundament, wo man drauf ausbauen kann. Problematisch ist im Moment das Spiel mit dem Ball, insbesondere wenn der Gegner die Räume dicht macht und uns unter Druck setzt wie die Hertha (und vermutlich auch Köln am Mittwoch). Da gilt es für Weinzierl Lösungsmöglichkeiten zu finden. Das ist in Anbetracht der Kürze der Zeit in der die Mannschaft in dieser Konstellation zusammen ist und der hohen Anzahl an Spielen in den kommenden Wochen nur schwer umsetzbar, weshalb auch die nächsten Spiele eine große Herausforderung werden.

    Ich hoffe aber, dass man sowohl den Verantwortlichen als auch der Mannschaft die nötige Zeit gibt.

  30. malte sagt:

    Ein großes Problem scheint auch einfach die Abstimmung im gegnerischen Strafraum bzw. dessen Besetzung zu sein. Es gab eigentlich schon einige sinnvolle Hereingaben in den letzten Spielen, entweder in den Rückraum oder den langen Pfosten, wo ich üblicherweise auch einen Abnehmer erwartet hätte. Nur war da halt keiner:).

  31. Lattenknaller sagt:

    Wieviel Zeit ist denn „nötig“?
    Ehrlich, ich kann das nicht mehr hören, jeder von euch weiß, das im modernen Erstligafußball keine Zeit da ist. Du musst unbedingt auf die Scorecard kommen, sonst essen Angst Seele auf. Jeder Sportler kennt das. Momentan erinnern mich diese Sprüche stark an die Dortmunder vor 2 Jahren, da hat auch jeder gedacht „ach, das wird schon“, bis Ende der Hinrunde das böse Erwachen kam.

    Jetzt kommt Köln, das ist für mich die taktisch stärkste Mannschaft aktuell. Die lassen im Heimspiel (!) am Freitag Aufsteiger Freiburg sich schön austoben, kommen nur auf 39% Ballbesitz, und schicken die Breisgauer mit einer Lehrstunde im Umschaltspiel 3:0 nach Hause. Abgewichst und extrem diszipliniert, die bieten modernen Defensivfußball erster Klasse – da sehe ich für Schalke eigentlich kaum Chancen, gerade mit den konditionellen Problemen ab der 70 Min.
    Hoffenheim wäre definitiv der besssere Gegner.

    Gestern saß ich ja im Olympiastadion und dieses arrogante Verteidigen von Stambouli hat mich fast vom Sitz katapultiert. Solche Sperenzchen sind so dermaßen unprofessionell, ein absolutes No-Go, selbst bei 6:0 Führung im Pokal bei einem Fünftligisten. Der wollte den Herthaner einfach verarschen, statt den Sprint durchzuziehen und viel früher am Ball zu sein, achtet er nur auf den Gegner und will ihn tunneln oder überlupfen oder was auch immer. WTF!?
    Noch schlimmer aber waren die hängenden Köpfe kurz nach dem anschließenden Einschlag. Keiner reagiert irgendwie auf diesen Matchkiller – ich wäre zu ihm hin gerannt und hätte ihn zusammengefaltet und in den Arsch getreten. Aber die Schalker Truppe schluckt runter und trabt resigniert zur Mittellinie. Nicht zu fassen, diese Apathie.

  32. crisscross04 sagt:

    Danke Torsten. Wieder gut analysiert und zusammengefasst. Ich habe es genau so erwartet, dass die Leistung gegen die Bayern eben nicht in Berlin abgerufen wird und das Spiel letztlich, wenn auch unglücklich, verloren geht.

    Es wird wohl wirklich ein langer Atem und viel Geduld notwendig sein. Aber es haben sich ja so viele über den „Ergebnisfußball“ vorheriger Trainer beschwert. Jetzt spielen wir besser, aber verlieren die Spiele. Mal sehen, was auf Dauer besser bei den Fans ankommt. ;-)

    Eigentlich bin ich kein Freund von Einzelkritiken. Daher lasse ich mal die „Neuen“ auch in Ruhe, auch wenn mich Naldo gestern erneut nicht überzeugt hat. Ich finde, er strahlt trotz seine Alters und seiner enormen Erfahrung auf mich Unsicherheit aus. Der hat gestern wieder ein paar (Rück-)Pässe gespielt, wo mir echt das Herz in die Hose gerutscht ist. Auf alle Fälle empfinde ich Naldo im Vergleich zu Matip zurzeit noch als Rückschritt.

    Aber zur eigentlichen Einzelkritik:

    Ich finde, wir haben ein Torwartproblem!
    Es ist sicherlich nicht das größte oder dringendste Problem, aber auf die Dauer werden wir mit dieser Art von Spieleröffnung nicht mehr „leben“ können – meine Meinung! Die Abschläge landen fast zu 99% beim Gegner, eine schnelle spielerische Eröffnung findet praktisch nie statt und dadurch kreieren wir keine Konter mehr. Auch DAS macht unser Spiel sehr unkreativ und für viele Gegener durchschaubar. Fußballerisch hat Ralf einfach enorme Defizite, die er scheinbar nicht beseitigen kann.
    Seine Reflexe sind wirklich sehr gut, aber der Rest?!
    Die Strafraumbeherrschung bei Ecken finde ich teilweise grenzwertig. Er boxt Bälle weg, die er eigentlich abfangen muss.
    Wenn die Abwehrspieler unter Bedrängnis ihm den Ball zuspielen und er dann auch attakiert wird, kommen zu fast 100% Fehlpässe bei raus. Es/Er wirkt in solchen Situationen wenig souverän, sondern diese „Befreiungsschläge“ wirken eher wie aus der Not geboren.
    Das Drama findet nun schon seit 2-3 Jahren und 4 Trainern statt. Und es ändert sich nichts!
    Aber ich weiß, dass viele Fans das anders sehen. Ich kann jedenfalls „Jogi“ gut verstehen, warum er nicht zur engeren Wahl der Nationaltorhüter zählt.

    Aber wie gesagt, wir haben gerade genug andere Baustellen. ;-)

  33. Grieche sagt:

    Off-topic: Wusstet ihr, dass wir für Matip 18 Millionen bekommen haben? Bißchen wenig für einen Verteidiger seiner Güte.

    http://www.fussballtransfers.c.....sfer_69445

  34. Klopenner sagt:

    Und ich hätte schwören können, dass Matip quasi gratis nach Liverpool gegangen ist. Interessant was man so schreiben kann :-D

  35. blues sagt:

    @crisscross04

    Deine Einschätzung der spielerischen Fähigkeiten und der Defizite in der Spieleröffnung von Ralf Fährmann teile ich. Ralf Fährmanns Fähigkeiten auf der Linie, im Fünfmeterraum und im eins gegen eins würde ich dagegen Richtung Weltklasse einstufen. Diese Klasse, das „Standing“ von Ralf Fährmanns bei vielen Fans und seine Vereinstreue, lässt eine Diskussion über seine Schwächen bisher nicht aufkommen.

    Schaut man in die „Box“ auf der anderen Seite des Platzes hat man ein ähnliches Phänomen. Auch Huntelaar ist kein kompletter Spieler. Ausserhalb des Strafraums agiert er so eingeschränkt wie Fährmann.

    Die Schwäche Fährmanns in der präzisen und schnellen Spieleröffnung und die Schwäche Huntelaars ausserhalb des Strafraums schränken die taktischen Möglichkeiten des Trainers stark ein.

    Bin gespannt ob es Weinzierl gelingt, diese Problemstellung zulösen und ob wir dabei ein schnelles und genaues Anspiel auf Konoplyanka sehen werden.

  36. rjonathan sagt:

    @Lattenknaller
    Möglicherweise kann man eine Mannschaft schneller unter einem neuen Trainer zusammenbringen. Tuchel ist da letztes Jahr schon was besonderes gelungen. Bei den Bayern läuft es grad ja auch nicht wirklich rund.

    Weinzierl dagegen hat ja eher den gegenteiligen Ruf. Am Saisonanfang stotterte bei Augsburg der Motor auch regelmäßig. Insofern finde ich Geduld gerade auf jeden Fall noch angebracht.

  37. derwahrebaresi sagt:

    @Bei den Bayern läuft es grad ja auch nicht wirklich rund.

    Dieser Vergleich hat noch gefehlt. :-)))

  38. Ney sagt:

    Hurra, bereits mit einem Unentschieden gegen Köln kommen wir von den unmittelbaren Abstiegsplätzen weg.

    War Sonntag allerdings auch schon so.

  39. CarstenS04 sagt:

    was muss heute passieren das es mit dem Heimsieg klappt?

  40. Roman sagt:

    Carsten, ein Tor mehr schießen als die Kölner.

  41. hellwach sagt:

    Ney, das ist das (Mentalitäts-) Problem. Vor dem Wochenende erklären, was mit welchem Ergebnis erreicht sein wird. Und daran zu glauben, dass es mit der Definition bereits erreicht ist – um es dann in den Sand zu setzen. Und das bevorzugt an Sonntagen.
    Da Einzige, das für heute hoffen lässt.

  42. CarstenS04 sagt:

    danke Roman^^
    ich dachte eher an einen Geis…
    der die Standards wieder bringen kann…
    ich dachte eher an mehr Zug zum Tor über die Seiten… mehr Gefahr über Flanken auf den Hunter…. mehr Geschwindigkeit

    aber vielleicht ist das auch zuviel verlangt

  43. leoluca sagt:

    Hat Weinzierl das gestern auf der PK nicht alles angekündigt?

  44. Voice sagt:

    Oh man, ich bin echt ein bisschen angespannt. Alles andere als ein (klarer) Sieg bedeutet endgültig: KRISE!!! Die Stifte sind gespitzt, die Schonzeit dann vorbei.
    Wobei, man könnte es wohl auch als besonnener Fan nicht mehr schön reden…

    Ich habe Hoffnung.

  45. CarstenS04 sagt:

    Leoluca… echt? habe da noch nichts gesehen…

    aber schön zu wissen wenn der Trainer die gleichen Gedanken hat^^

  46. Flo Kno sagt:

    ja, hat er so gesagt. Ich rechne auch mit Geis, nachdem Stambouli seinen Bock gebaut hat. Weinzierl hat das dreimalige Fehlen Caicaras in der Elf und sogar im Kader ja auch mit seinem schlechten ersten Spiel begründet.

    Bin echt gespannt, wie sie sich heute präsentieren.
    Glückauf

  47. CarstenS04 sagt:

    Torsten?

    wie wäre es wenn du die PK´s vor den Heimspielen hier verlinkst…
    ich meine ich hätte das auch schon gesehen…

    ^^ es kommt doch eh noch der/dein Vorspielbeitrag

  48. Klopenner sagt:

    Weinzierl muss ja auch rotieren. Das ist das Problem derzeit. Die neuen Spieler sind noch nicht vollständig integriert (wie auch nach so kurzer Zeit?), die alten Spieler haben nicht die Form oder die Mentalität. Es ist also derzeit gar nicht wirklich möglich sinnvoll zu rotieren und gleichzeit zu versuchen eine neue Mannschaft zu formen. Dafür sind die 3-4 Tages Rhythmen nicht geeignet.

    Geis wäre sicher eine Alternative, aber nicht zwangsläufig für die Standards. Die waren nämlich die letzten 10 Monate auch nicht gefährlich. Aogo konnte das auch mal ganz gut. Generell bin ich der Meinung, dass wir viel mehr variieren müssen. Es schießt im Spiel immer der gleiche die Ecken und Freistöße. Und immer kommen sie als Flanke bis zum 5er oder 11m Punkt.
    Die Standards müssen nicht nur trainiert werden (was Weinzierl auch als eines der Trainingsziele genannt hat), sondern innerhalb des Spiels mit Überraschungen garniert werden. Mal ne kurze Ecke, mal eine auf den zweiten Pfosten, mal Goretzka, mal Konoplyanka, mal Geis oder Meyer schießen lassen. Dann sind wir dabei weniger ausrechenbar.

    Ich bin auch der Meinung, dass in der Spitze durchaus mal durchgetauscht werden sollte. Embolo ist dynamischer und schneller als Huntelaar. Er sollte mal alleine da vorne spielen. Oder Choupo als einzige Spitze. Er ist ebenfalls dynamischer, schneller und technisch besser als Huntelaar. Auf den Flügeln dann Schöpf und Kono (oder Baba oder Caicara). Möglichkeiten gibt es doch derzeit wirklich genug. Sam ist auch noch da. Wenn der schon Geld bekommt, kann der auch mal was machen.

    Aber egal wer vorne drin steht, die Leistung steht und fällt mit den Zuspielen. Und die sind einfach bisher sehr schlecht. Dennoch kann bei Pässen außerhalb des 16ers jeder mehr mit dem Ball anfangen als Huntelaar.

    Ich bin gespannt auf die Rotation.

  49. Roman sagt:

    Apropos „junge Spieler müssen sich erst noch integrieren“:

    http://www.n-tv.de/sport/fussb.....89491.html

  50. Flo Kno sagt:

    @Roman: Ist schon wieder 1. April? :-D

  51. Andreas sagt:

    Glück Auf Jungs…..alles wird gut

  52. Ein ganzes halbes Jahr sagt:

    […] 18.09.2016: Bei der 0:2 Niederlage in Berlin brachte Schalke sein Offensivspiel so wenig auf den Platz wie im ersten Spiel in Frankfurt und machte defensiv zwei Fehler zuviel. […]

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