Wörtlich: Jens Keller

Jens Keller ist nun Trainer in der zweiten Liga, bei Union Berlin. Anlässlich deren heutigem Pokalspiel in Dortmund gab er der RevierSport ein Interview.

Ich glaube, was man hier auch reinbringen muss, ist, dass man auch mal kritisch mit der Mannschaft ist. Sonst denken die Spieler, sie sind in einem Schlaraffenland. Ein Profisportler muss für bestimmte Dinge auch schon mal „bestraft“ werden. Das heißt nicht, dass man uns niedermachen muss. Aber die Mannschaft sollte schon spüren, dass sie Leistung bringen muss.

… antwortete er auf eine Frage zur Fankultur bei Union; ob er denn erst damit hätte klarkommen müssen, dass beispielsweise bei Niederlagen nicht gepfiffen werden würde.

Gleich drauf deckt der Interviewer das Doppel in seinem Frage-Memory auf. Auf Schalke sei das mit den Pfiffen wohl anders gewesen. Dazu Jens Keller …

Keine Frage. Schalke hat auch ein tolles Publikum, und wenn es gut läuft, unterstützen sie die Mannschaft bis aufs Letzte. Aber es fallen doch schneller kritische Worte. Und aus meiner Sicht werden auch teilweise Dinge ungerecht bewertet.

Und wie so oft in den letzten Jahren lässt mich Jens Keller auch nach solch einem kurzen Hochschwappen in der Suppe der Nachrichten- und Internet-Fetzen zum FC Schalke 04 ratlos zurück. Wie so oft steht für mich über dem, was er so sagt, die Frage: „Wat willer eigentlich?“



27 Kommentare zu “Wörtlich: Jens Keller”

  1. Niklas sagt:

    Bei dem Schlafwagenfussball, den Keller bei uns hat spielen lassen, waren die Pfiffe durchaus gerechtfertigt.

  2. Ney sagt:

    Mit dem „Schlafwagenfußball“ war Schalke zweimal in der Champions League. Unter Di Matteo und Breitenreiter war’s dann natürlich sowas von aufgeweckt.

    Zu der Frage „wat will der eigentlich“ – man weiß ja nicht, was sich der Interviewer da zusammengestoppelt hat, um Überschriften wie „Keller attackiert Schalke-Fans“ zu ermöglichen. Ich finde den ersten Teil ja schonmal interessant, dass quasi bedingungslose Unterstützung im Profisport auch zuviel des Guten sein könne. Und „Das heißt nicht, dass man uns niedermachen muss.“ geht mit „Und aus meiner Sicht werden auch teilweise Dinge ungerecht bewertet.“ doch gut einher?

  3. Niklas sagt:

    Mit dem „Schlafwagenfußball“ war Schalke zweimal in der Champions League.

    Das ist mir bewusst und auch unbestritten richtig. Nur über RDM und Drunkenrider habe ich kein Wort verloren. Ich denke über den jämmerlichen Fussball unter RDM brauchen wir uns nicht unterhalten. Ich erinnere nur an das Heimspiel gegen Paderborn mit Drunkenrider.

  4. CarstenS04 sagt:

    Jens Wer?

    Naaa Ernsthaft! Fragste 5 Andere bekommste 5 verschiedene Comments! Und wenn gepfiffen wurde war es natürlich ungerecht…. So what… Stand heute kannste ne’n Ei drüber kloppen.

  5. Jan sagt:

    Eine Diskussion, wer vom Trio Keller, di Matteo und Breitenreiter nun am erfolgreichsten war oder den schlimmsten Schlafwagenfußball hat spielen lassen, ist doch müßig, da derzeit keiner der drei Herren beim S04 die Verantwortung trägt…

  6. Torsten sagt:

    Was mich auch noch schlucken ließ …

    Man muss vielleicht auch mal ein, zwei Jahre eine Durststrecke einkalkulieren. Und das hat Dortmund vorgemacht. Dortmund hat einen Cut gemacht, mit vielen jungen Spielern gearbeitet, nicht so viel investiert und dann kontinuierlich eine Mannschaft unter Jürgen Klopp aufgebaut. Auf Schalke ist es immer ein Zwischending. Man braucht den sportlichen Erfolg, um finanzielle Dinge zu begleichen, möchte aber auch immer wieder einen Umbruch vollziehen. Das ist ein schmaler Grat.

    Damit reitet Jens Keller den Blauen Mythos von der Gelben Geduld.

  7. blues sagt:

    Es wurde Keller unterstellt er kann es einfach nicht; der dauernd kolportierte „Jugendtrainer“ und das „Gesicht der Krise“ bildeten dabei wahlweise die Metapher und das Symbol für kein erkennbares System, keine Handschrift, keine Struktur, leblosen Fußball, die Schalker Misere an sich und die ganz schnell ungeduldige und dann permanente Forderung nach Entlassung. Manch Schalker hat ja heute noch sein Problem mit ihm.
    Ich würde ihm heute gönnen, dass er den BxB heute Abend mindestens in die Verlängerung zwingt und am Ende der Saison auf einem Aufstiegsplatz steht. Dann wäre das Thema beendet. Obwohl sicher ist das auch nicht.

  8. Ney sagt:

    @Torsten
    Dieser Mythos („Kennst Du den Mythos / vom Borsigplatz / mit viel Geduld / zum Spitzenplatz / Ohohooooo“) war Schalkern vielleicht dabei hilfreich, geduldig bei der Niederlagenserie zu bleiben. Womöglich hilft er auch, den einen oder anderen künftigen Rückschlag einigermaßen ohne Panik wegstecken zu können.

  9. crisscross04 sagt:

    Scheinbar haben wir nicht genug eigene Themen, wenn wir uns noch immer mit Aussagen von Jens Keller beschäftigen…

    Aber nun gut. ;-)

    Ich finde es immer sehr problematisch, einige Aussagen aus einem Gesamtkontext herauszupicken und diese dann zu bewerten. Die Aussagen von Keller, die ich oben lesen kann, sind doch aus meiner Sicht recht harmlos. Die erste Aussage implementiert für mich keinerlei Kritik an Schalke oder gar den Schalker Fans. Das zweite Zitat ist seine persönliche Meinung, wie der Verein und schlussendlich auch die Fans damals mit ihm umgegangen sind. Das Management stand nie zu 100% hinter ihm und diese fehlende Rückendeckung haben dann auch die Fans aufgrund der unattraktiven Spielweise aufgegriffen und „Keller raus“ wurde zum Modewort auf Schalke gekürt. Dass daraus eine solche Meinung entsteht ist durchaus menschlich nachvollziehbar. Noch heute schreien manche Fans gleich „Keller raus“, wenn der aktuelle Trainer in der Kritik steht. Natürlich wäre es „politisch“ geschickter gewesen, wenn Jens Keller das Thema gar nicht erst erwähnt hätte. Aber eine große Kritik lese ich aus seinen Worten nicht.

    Der ganze Artikel ist für mich völlig OK und die meisten Aussagen gehen in keinster Weise gegen Schalke (Fans). Nur die Headline des Artikels geht mal grad gar nicht – aus meiner Sicht. „Ungerecht-Keller kritisiert Schalke-Fans“. Aber was will Jens Keller erwarten, wenn er die Medien kritisiert (was er viel mehr macht als die Schalke Fans zu kritisieren), dann bekommt er eben eine solche Headline als Retour-Kutsche. Aber die Headline spiegelt in keinster Weise seine Aussagen wider. Umso mehr wundert es mich, warum trotzdem gerade das hier zum Thema gemacht wird.

    Darum: Wat willer eigentlich, der Autor?

  10. Torsten sagt:

    Dann bekommt er eben eine solche Headline als Retour-Kutsche. Aber die Headline spiegelt in keinster Weise seine Aussagen wider. Umso mehr wundert es mich, warum trotzdem gerade das hier zum Thema gemacht wird.

    Mache ich doch gar nicht. Siehst Du oben irgendein Wort, dass sich auf die Überschrift bei RevierSport bezieht?

    Dass Jens Keller die einen Fans als zu kritisch und die anderen Fans als zu wenig kritisch betrachtet, finde ich bemerkenswert. Da stellt sich mir die Frage nach seiner Erwartung. Mein Eindruck ist, dass das ansonsten alle Leser verstanden haben.

  11. Nigbur 48 sagt:

    Wie auch immer. Ich habe mir vor Monaten vorgenommen, nach Möglichkeit auf keine dieser reisserischen Schlagzeilen der WAZ und dem damit verbandelten Reviersport zu klicken.
    Wenn da schon so Schlagworte wie „ungerecht“, „Zoff“, „übel“, „warum“ oder „Gründe“ enthalten sind, weiss ich, der Informationsgehalt tendiert zumeist gegen Null und es geht überwiegend darum, zu polarisieren.

  12. crisscross04 sagt:

    Na klar, die Headline thematisierst Du nicht, aber indirekt schon, in dem Du eben gerade die Aussagen zu der Headline-Thematik herauspickst und hinterfragst.

    Wenn man sich den Artikel durchliest, lobt er Schalke mehr als dass er Schalke kritisiert. Aber eben diese kritischen Worte werden mal wieder auf die Goldwaage gelegt. Und über was reden wir hier eigentlich? In einem Nebensatz erwähnt er, dass die Fans auf Schalke sehr kritisch sind. Na und, ist seine persönliche Meinung bzw. Erfahrung. So what.

    Deshalb meine Frage, was diese angestossene Diskussion soll?

    Deine leicht „überspitzte Aussage, dass das „ansonsten alle Leser verstanden haben“, lass ich mal unkommentiert. Denn nicht jeder Leser kommentiert hier und was heißt schon „alle“?!

    Mich wundert es nur, dass ein Pokalspiel gegen Nürnberg nicht thematisiert wird, aber eine Aussage eines Extrainerns sehr wohl. Nun gut, vielleicht bin ich auch damit „allein“, dass mich unser Spiel heute Abend mehr interessiert als Aussagen eines Jens Kellers? ;-)

  13. Grieche sagt:

    Ex-Schalker verfolge ich auch. Ob Keller, di Matteo, Matip, Sané, Draxler, Holtby, Höger, Szalai, Papadopoulos – wenn ich mich mit Personen mal angefreundet hab, weil sie auf Schalke tätig sind, freu ich mich über ihren Erfolg auch, wenn sie nicht mehr da sind. Meistens jedenfalls.

  14. idioteque sagt:

    Dass Jens Keller mit Schalke zweimal in die CL gekommen ist, hat vielleicht auch damit zu tun, dass die Liga zu dem Zeitpunkt relativ schwächer war. Der Kader, den er zur Verfügung hatte, war nur geringfügig besser als der unter Breitenreiter (zu 70% das gleiche oder zumindest ähnlich gutes Personal). Damals galt das noch als der drittbeste Kader der Liga, zwei Jahre später vielleicht noch der fünftbeste. Auch aufgrund der Arbeit von Keller ist die Mannschaft stagniert, während Teams wie z.B. Mainz, Gladbach, Leverkusen, Hertha deutlich stärker geworden sind. Dementsprechend finde ich es schwierig, die Arbeit vergangener Trainer mit der des aktuellen Personals nur aufgrund von Tabellenplätzen zu vergleichen. Man muss immer von den Bedingungen ausgehen, die der Trainer zu seiner Amtszeit vorgefunden hat, und die waren für Breitenreiter und jetzt Weinzierl schwieriger, auch weil das Fallobst in der Liga weniger geworden ist.

  15. Nordlicht sagt:

    Wie Torsten mal schrieb. Die Ansprüche wachsen mit dem Geleisteten. Wenn ich mich recht entsinne was Union die letzten Jahre froh nicht in der 3. Liga zu landen. Das unter diesen Umständen nicht gepfiffen wurde bzw nichts kritisch gesehen wird, ist wohl mehr als normal.

    In meinen Augen war Jens Keller bei uns das beste Alibi welches die Spieler haben konnten. Vom allersten Spiel ( DFB-Pokal gegen Mainz ) welches er daheim verlor, stand er bei Medien als das Gesicht der Krise fest. Spielte die Mannschaft mal gut wars Charakter und spielten sie dann drei Spiele wieder schlecht, lag es an Jens Keller.

    Jens Keller steht ( für mich ) mit dem Beginn einer 3 jährigen Null-Weiterentwicklung. In dieser Zeit haben halt andere Mannschaften aufgeholt und somit blieben auch die CL-Plätze aus.

  16. leoluca sagt:

    Ich gönne nicht nur Jens Keller gleich in Dortmund den Überraschungssieg, ich wünsche ihn mir sogar herbei.

    Keller ist ein netter Kerl und ich traue ihm genug Kompetenz zu, diesen sympathischen Club in Berlin weiter nach oben zu bringen.

    Aber was er in seinem Traineramt auf Schalke wirklich gewollt hat, das habe ich bis heute nicht klar. Seine Fans von damals vermutlich auch nicht, wenn sie lediglich auf Championsleague-Plätze und schlechte Manieren seiner Kritiker verweisen.

    Was diejenigen, die diese kleine Erinnerungsdiskussion hier überflüssig finden, daran hindert, sich an ihr einfach nicht zu beteiligen, ist mir ein Rätsel.

  17. blues sagt:

    @leoluca
    Wir wissen einfach nicht was passiert wäre, wenn all die vielen, die bei Weinzierl immer und immer wieder G E D U L D rufen, diese Haltung schon zur Zeit Kellers aufgebracht hätten.

    @idioteque
    Zehn von elf Spielern die am Sonntag Mainz schlugen, waren schon vor Weinzierl da. Der Kader war in Relation zur Entwicklung der anderen Mannschaften in der BuLi nicht schlechter geworden, er war allerdings mental und taktisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

    Weinzierl kann für Embolo, Stambouli, Konoplyanka und Bentaleb 60 bis 70 Mill innerhalb eines Jahres ausgeben, soviel wie Keller, Di Matteo und Breitenreiter in vier Jahren zusammen. Das sind für mich stark verbesserte und keine schwierigeren Bedingungen für den neuen Trainer.

  18. idioteque sagt:

    Die Neuzugänge sind aber auch alle erst ein paar Wochen da. Wenn ich vergleiche, wie sich die Kader der von mir vorher genannten Teams in den letzten 3-4 Jahren verbessert haben und wie der von Schalke im Vergleich dazu (die Neuzugänge noch ausgenommen, was die taugen, kann man noch nicht abschließend sagen), dann hat man eindeutig Boden verloren, den man vorher noch gut hatte. Dass es dazu dann über Jahre keine wirkliche spielerische Linie gab, während anderswo gut gearbeitet wurde, führt dann dazu, dass man sich eben nicht wie noch unter Jens Keller auch in einer relativ schwachen Saison irgendwie auf die CL-Ränge durchwürgen kann.

  19. hellwach sagt:

    blues, das mit den 60 bis 70 Mio in einem Jahr möchte ich mal vorgerechnet bekommen und -damit wir mal so was wie eine Bilanz hinbekommen- die Gegenrechnung für Sané, Draxler, Matip… Und bitte nicht ausschließlich Ablösesummen, sondern die Gesamtpakete.
    Anschließend klären wir dann, wieviel Weinzierl und seine Vorgänger ausgegeben haben – oder die Herren Heldt und Heidel-? Und die dazu gehörigen Zeiträume, bitte.

    Außerdem nervt es mich zunehmend in jeglicher Diskussion – du bist in der Beziehung penetrant- dass die Episode „Di Matteo“- thematisiert wird. Wir haben 2016.

  20. blues sagt:

    @hellwach

    Embolo 25 Mill.
    Bentaleb 20 Mill. (Option wird gezogen, oder Alternative gekauft.)
    Konoplyanka 15 Mill (Option wird gezogen, oder Alternative gekauft)
    Stambouli 8 Mill.
    Coke 3 Mill.
    Zusammen: 71 Mill.

    Hellwach, ich thematisierte Di Matteo Spielweise, als er noch trainierte und ihn viele Schalker noch für ein guten Kommunikator und Trainer hielten. Heute stelle ich nur seinen Namen zwischen zwei Kommata.

  21. andres sagt:

    Baba nicht vergessen – der ist bislang auch nur geliehen und könnte ein Kaufkandidat werden

  22. Rjonathan sagt:

    Ich empfinde den Beitrag und noch mehr die Diskussion darunter als nervig und ein Stück weit auch als Nachtreten. Ich habe mir damals anderthalb Jahre lang mit Blues zusammen hier in den Kommentaren die Finger wund geschrieben, was es alles pro Keller ins Feld zu führen gibt, das werde ich ganz bestimmt nicht alles wieder aufrollen. Bin froh, dass die Zeiten vorbei sind. Und ich bin froh, dass Keller nicht mehr unser Trainer ist, weil es nur nervig war, um nicht zu sagen zum Kotzen. Kann mich noch gut erinnern, dass sogar Klopp sich sogar einmal bemüßigt gefühlt hat, zu Protokoll zu geben, wie unglaublich gut das von Keler wäre unter diesen Bedingungen erfolgreich zu arbeiten.

    Wieso Thorsten es als Problem empfindet, wenn die einen Fans zu kritisch, die anderen zu unkritisch sind, ist mir selbstverständlich auch ein Rätsel. Ich finde de Schluss, dass das logisch schiefe Aussagen sind, populistisch. Kritik ist Kommunikation. Und in der Kommunikation kommt es häufig eben auf das richtige Maß an. Und das kann man sowohl unterschreiten, als auch überschreiten. Das nicht anzuerkennen und Keller einen Widerspruch in den Mund zu legen ist doch eigentlich genau das, was er dort anspricht. Seine Worte werden zerpflückt und er wird notorisch nicht ernst genommen.

    Ich wünsche ihm auch ein wahnsinnig erfolgreiches Jahr.

  23. Gauß sagt:

    @blues
    Woher hast du diese Zahlen und die Erkenntnisse „wird Alternative gekauft“?
    Glaskugeln können auch irren. Wart’s einfach mal ab.
    Außerdem: personelle Veränderungen hat es immer gegeben und wird es immer geben. Ein Vergleich ist fast immer untauglich. Und wenn man Spieler der Gewichtsklasse Draxler oder Sane verkauft, hat man zwangsläufig auch etwas mehr Kohle für Einkäufe zur Verfügung, um den Qualitätsverlust auszugleichen.

    Wer die Ansätze, die unter JK, dM und AB zu sehen waren oder eben nicht zu sehen waren, mit den Ansätzen unter Weinzierl auf eine Stufe stellen möchte, kann unmöglich über Fußball sprechen.

    Seit vielen Jahren hat man (vielleicht auch nur ich?) nun endlich bei uns den Eindruck, dass ein Plan, eine Strategie, ein Konzept hinter unserem Spiel steckt. Und bislang auch, dass man das entsprechende Personal dafür sucht und (vermutlich/teilweise/hoffentlich/…) auch findet.

  24. polarfuchs sagt:

    Die Debatte um unseren ehemaligen Trainer J. Keller finde ich auch etwas überflüssig zumal er sich in keinster Weise nachteilig zu Schalke geäussert hat. Für mich klingt da eher etwas Wehmut durch.
    J. Keller stand von Anfang an auf verlorenem Posten, alleine da. Kein Sportdirektor wie heute ein Heidel der sich klar zu ihm bekannt, sich vor ihn gestellt hätte. Stets wurde betont er sei ja nur eine Notlösung, ein Übergang. Die Medien konnten sich an ihm austoben wie ein Boxer am Sandsack. Mir tat J. Keller während dieser Zeit einfach menschlich unsagbar leid.
    Ohne nachtreten ist auch das einer unter vielen anderen Gründen warum ich froh bin das ein anderer Sportdirektor da ist der einen anderen Charakter zeigt. Wie hätte wohl ein J. Keller agieren können mit entsprechender Rückendeckung?

  25. rjonathan sagt:

    Übrigens macht meine Auto-Korrektur aus Torsten immer Thorsten und ich übersehe das. Sorry dafür! :-)

  26. blues sagt:

    @Rjonathan 7,57h
    Kluger Kommentar.

  27. Bloodflash sagt:

    Aha, für 71 Mio. hat Schalke gekauft, aber allein Draxler und Sané sind für 80-90 Mio. verkauft worden. Also ist Schalke für Minimum 20 Mio. (Plus sonstige Abgänge) schlechter gworden?

    Sorry, aber das ist nur Polemik, keine Diskussion über das Spiel – armselige Argumentation auf niedrigem Niveau!

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