Schalke masselbesiegt die Schanzer

Schalke 04 gewinnt das erste Spiel des neuen Jahres, 1:0 gegen den FC Ingolstadt. Neuzugang Guido Burgstaller gab den Torjäger und erlöste die Blauen in der Nachspielzeit. Das Stadion bebte, ein Jubel, wie er lauter nicht hätte sein können. Der Ausbruch aufgestauter Emotionen, nachdem man zuvor ein gruseliges Spiel ertragen musste.

Die Anfangsphase ließ sich noch ganz okay an. Ich bildete mir ein, erkannt zu haben, wie das Offensivspiel hätte funktionieren sollen. Mit einem Max Meyer, der die Anspielnähe zu Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting suchte. Mit einem Leon Goretka, der hinter diesen beiden für die Zuspiele zuständig war. Mit dem passsicheren Dennis Aogo, als Verbindung zwischen der mit Johannes Geis beginnenden Defensive und den besagten Offensivspielern. Mit Sead Kolasinac und Alessandro Schöpf auf den Flügeln, die in der Hinrunde so oft überzeugen konnten.

Aber es funktionierte nicht. Nach 15 Minuten hatte sich die Schanzer auf das Spiel der Blauen eingestellt und jeden Spielfluss gelähmt. Man erlebte ein ausgeglichenes Spiel auf niedrigem Niveau, in dem Ingolstadt sicherlich mit einem Zähler zufrieden gewesen wäre, und in dem Schalke ob des Nichtgelingens von fast allem von Minute zu Minute unsicherer wurde.

Mir erschien es, als hätte den Blauen mit fortlaufender Spielzeit immer mehr der Mut gefehlt, so weit aufzurücken, wie es nötig gewesen wäre, Ingolstadt wirklich unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. Das eigentlich spielerische Zentrum um Choupo-Moting, Max Meyer und Leon Goretzka funktionierte nicht. Die Abstände waren zu groß, die Pässe zu schlecht, das Tempo zu niedrig. Dennis Aogo war nicht halb so passsicher wie er sein kann und er war regelmäßig „irgendwie zu weit weg“. Hinzu kam, dass Ingolstadt es gut hinbekam, Schalkes Außen taktisch zu isolieren. So mancher Vorstoß eines Sead Kolasinac endete damit, dass er letztlich hilflos von drei Ingolstädtern umzingelt war, ohne Anspielmöglichkeit weit und breit.

Es tat fast körperlich weh, den spielerisch immer wieder scheiternden Blauen zuzuschauen. Dieses Spiel war ein Anknüpfen an die Ideenlosigkeit aus dem Spiel gegen Freiburg. Zu Hause, gegen den Tabellenvorletzten war Schalke keinen Deut besser als dieser und hätte sich mit etwas Pech auch den einen oder anderen Gegentreffer fangen können. Und sowas nach einer maximal langen Vorbereitungszeit über die Winterpause. Mit den wiedergenesenen Stützen Benni Höwedes und Matija Nastasic in der Startaufstellung. Sehr ernüchternde 90 Minuten.

Aber dann war da eben doch noch die 92. Minute. Und dieser Guido Burgstaller, der zuvor schon mit einem Kopfball knapp scheiterte, der zuvor schon einmal Choupo-Moting und einmal Donis Avdijaj in geeignete Abschlusspositionen freispielte; der damit in einer Halbzeit mehr Torgefahr kreierte, als Eric Maxim Choupo-Moting in 04 Spielen.
Dass ihm der Ball vom Gegner vor die Füße rollte, und dass er mit dieser einen Berührung den Ball am Torhüter vorbei, und nicht gegen dessen ausgefahrenes Bein bugsierte, dazu gehörte viel Glück. Aber um in solche Situationen zu kommen braucht es auch einen echten Torjäger. Klaas-Jan Huntelaar stand da jahrelang, nun aber eben schon lange nicht mehr. Guido Burgstaller macht den Eindruck, der richtige Typ dafür zu sein.

Nein, es ist nicht völlig egal, wie die Blauen spielen, wenn sie doch nur gewinnen. Nur mit Massel kommt man nicht weit, im Fußball gilt es, das Glück zu erzwingen. Aber er ist immer besser, ein scheiß Spiel zu gewinnen, als ein scheiß Spiel zu verlieren.

Die Weinzierl-Ziel-Zahl liegt bei 1,75 Punkten; 0,05 unter dem Ziel.
Nächster Test: Eintracht Frankfurt am Freitag.



91 Kommentare zu “Schalke masselbesiegt die Schanzer”

  1. mika sagt:

    Ich hatte heute das „Glück“ im Stadion zu sein – ich bin noch immer sprachlos ob der gebotenen Leistung – es gibt nichts, aber auch rein gar nichts, was als eine positive Entwicklung bezeichnet werden könnte. Blindes Gepöhle nach vorne, kein Passpiel, Fehler bei jeder Aktion und absolute Unfähigkeit beim Abschluss… Rumpelfussball at its best! Das werde ich mir nicht mehr „live“ antun…

  2. Altix sagt:

    Zu Beginn der Saison, nach den fünf Niederlagen, hatte ich hier geschrieben, dass wir abwarten müssen, der Mannschaft und dem ganzen Team Zeit geben müssen und dass man mindestens bis zum Ende der Hinrunde warten sollte, bevor man schon wieder anfängt, über Trainer, Manager oder eine Neuverpflichtung rum zu diskutieren. Nun denn, die Hinserie ist beendet, Zeit für eine erste Meinungsbildung für mich.

    Die Hinrunde bestand für mich aus drei etwa gleich großen Abschnitten: Den fünf Niederlagen zu Beginn, einem Mitteldrittel, welches Hoffnung auf eine Aufholjagd weckte, und ein Schlussdrittel mit vielen unnötigen Punktverlusten und teilweise grausamem Fußball. Das, was das Signal zu einer Trendwende hätte sein können, fühlte sich gerade mal als Strohfeuer an, bevor es im letzten Drittel einen bösen Rückfall in alte Zeiten gab. Zu Weinzierl habe ich keine Meinung. Ich konnte dem Gerede, dass der nur Abstieg kann, nie etwas abgewinnen. So richtig kann ich seine Handschrift aber nicht erkennen. Viel von dem aktuellen Gekicke erinnert an längst vergangen geglaubte Zeiten. Ja, ich weiß, es gibt viele Verletzte in der Mannschaft. Aber die Harmlosigkeit im Offensivbereich der letzten Wochen und Monate ist dennoch erschreckend. Schließlich steht da ja noch immer keine Thekenmannschaft auf dem Platz.

    Die Arbeit von Heidel kann man meiner Ansicht nach frühestens am Ende der Saison das erste Mal vernünftig bewerten. Ich habe aber das nachdrücklich gute Gefühl, dass auf der Position des Sportvorstandes deutlich professioneller gearbeitet wird, als dies zuweilen in der Vergangenheit der Fall war, und das finde ich gut. Die überwiegende Zahl der Verpflichtungen kam aus dem Nichts und ohne vorherige Spekulationen in der Presse. Das hat mich beeindruckt. Den Verkauf von Sané konnte ich nachvollziehen, die Ersatzverpflichtungen machten positionsbezogen Sinn, stellten sich aber leider zumindest bislang in keinem Fall als Knaller heraus. So manches Mal habe ich mir gedacht, hätte Heldt den Transfer getätigt, er wäre öffentlich geteert und gefedert worden.

    Ich bin kein Taktikfuchs wie Thorsten und nähere mich dem Geschehen eher aus der Vogelperspektive. Bei mir macht sich zunehmend Resignation und Ratlosigkeit breit, und ich habe das Gefühl, bei weitem nicht allein zu sein. Ganze drei Heimspiele waren in dieser Saison ausverkauft, gegen Ingolstadt die wenigsten Besucher seit 2001 und Dauerkarten sind auch kein Problem mehr. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass selbst die Warteliste wegen Überfüllung geschlossen werden musste. Die Mannschaft spielt überwiegend gruselig und dennoch ist es im Umfeld so ruhig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Dass die Mannschaft nach dem Umbruch zu Beginn der Saison nicht plötzlich um die Meisterschaft spielt war mir klar. Aber dass für mich erkennbar so gar keine nachhaltige Verbesserung eingesetzt hat, frustriert mich. Aus dem Bauch heraus halte ich es nach wie vor für vollkommen falsch, jetzt eine Trainerdiskussion zu beginnen, aber so richtig vermag ich momentan nicht zu erkennen, wie man endlich das Ruder herumreißen könnte (was meine Frustration nicht kleiner macht).

    Jetzt stehen wir vor einer längeren Periode mit englischen Wochen. Sandhausen im Pokal und Saloniki in der EL erscheinen nicht als unüberwindliche Hürden (obwohl sie sich doch schnell dazu entwickeln könnten), so dass ein Ende der Dreifachbelastung nicht absehbar ist. Für mich sind das keine guten Voraussetzungen für eine Trendwende.

    Letzte Woche hatten wir hier eine Diskussion über (möglicherweise zu) pessimistische Zukunftseinschätzungen einiger Leser. Ich fand, Pessimismus war vielleicht der falsche Begriff, aber die Sorgen eben jener „Pessimisten“ konnte und kann ich sehr gut nachvollziehen. Eigentlich murkst die Mannschaft ja mehr oder weniger genau so vor sich hin, wie in den vergangenen Jahren. Allerdings sind einige Mannschaften in dieser Saison vorbeigezogen. Auch ich erwarte, dass Köln oder Hertha zum Landeanflug ansetzen könnten und nicht alle Überraschungsteams der Hinrunde müssen auch am Ende zwangsweise vor Schalke stehen. Dennoch fehlt mir derzeit der Glaube, dass die Mannschaft es aus eigener Kraft schaffen könnte, auch im nächsten Jahr wieder international zu spielen. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das überhaupt, abgesehen von wirtschaftlichen Notwendigkeiten, überhaupt erstrebenswert wäre. Im Fall eines Scheiterns teile ich die Sorge derer, die einen Abgang von Schlüsselspielern befürchten, wobei für mich vor allem der Abgang eines Leon Goretzka ein Supergau wäre. Dann würde dieser Übergangssaison eine weitere folgen und das Risiko wäre hoch, sich dauerhaft als graue Maus im Mittelfeld der Liga zu etablieren.

    Wir werden sehen, wohin die Reise in der Rückrunde gehen wird. Liebend gerne würde ich mich irren, aber Optimismus mag sich bei mir derzeit nicht einmal ansatzweise breit machen.

  3. Atze04 sagt:

    Das trifft es wieder mal, bleibt hinzufügen das durch Avdijai und Burgi sofort mehr Druck kam und Strafraum Szenen.Ich erwarte gegen Frankfurt eine andere Aufstellung, denn durch deren Spielweise werden wir mit unserer „dieser Art Kick“ nicht bestehen können. Es muß der Mannschaft klar sein, dass sie jetzt jedes Spiel um jeden Meter kämpfen muss und man diesen „Dusel“ von Samstag nicht überstrapazieren darf. Freitagspiel, volle Donnerhalle, ist der richtige Zeitpunkt um das allen zu zeigen!

  4. CarstenS04 sagt:

    Oh gott oh gott

    Schlimm… Von Ralle der durch den 5er irrte, über Geis der so tat als ob er das erstemal die Kugel sieht, einem Aogo (passsicher? Witz oder?) der nicht reinpasste (wie auch?) und einem unterirdischen Meyer …. Alles Ausfälle! Unglaublicher Rumpelfussbal…. Unglaubliche Ballverluste im Spielaufbau ( wenn das überhaupt sowas wie Aufbau sein sollte)
    Ballverluste beim Einwurf…. Unglaublich, da bekomme ich regelmäßig Nasenbluten….

    ABER 3 PUNKTE… Augen zu und durch… Zum heulen

  5. Torsten sagt:

    @Altix:

    Meines Erachtens ist das „letzte Drittel“ der Hinrunde nicht komplett schlecht zu sehen. Gegen Leipzig bot Schalke einen großen Kampf, und viele sind meiner Meinung nicht gefolgt, dass Leipzig am Ende doch verdient gewann, viele meinten, dass es ein unverdienter Sieg Leipzigs gewesen wäre. Und auch gegen Leverkusen bot die Mannschaft ein tolles Spiel.

    Natürlich kann ich nicht widersprechen, wenn Du diese Spiele als „unnötige Punktverluste“ zusammenfasst. Aber was ich nicht mag, ist diese „immer negative“ Sicht. Dabei geht es mir nun nicht speziell um Dich, sondern ich bemerke das bei vielen Schalkern. Wenn man gute Leistungen mit Punktverlusten ob der Punktverluste negativ bewertet, und später Siege bei schwachem Spiel ob des Spiels negativ bewertet, kann man wohl kaum irgendwann mal eine glückliche Saison erleben, und dann ist man auch irgendwie selbst schuld.

  6. derwahrebaresi sagt:

    @Rumpelfussball at its best!

    das lag m. e. an dem grottenschlechten rasen. ;-)

    verstehe das nicht, nach wenigen monaten ist das geläuf auf schalke
    stets in einem desolaten zustand.

  7. CarstenS04 sagt:

    Naja Torsten…Wer will nicht schönen Fussball sehen? Natürlich gekrönt mit 3 Punkten!

    Aber ich freue mich natürlich auch über die drei Punkten nach so einem Grottenkick wie am Samstag… Glücklich gewonnen!!! Unglücklich verloren haben wir schon oft genug..

    Aber erwarten darf ich doch mehr… Mehr Fussball… Mehr Mannschaft…

  8. Rjonathan sagt:

    Eigentlich war es ein perfektes Spiel für alle Schalker. Die Pessimisten können sich über die Leistung „freuen“, die Optimisten über drei Punkte. ;-)

    Aber im Ernst: Ich habe schon vorher ein sehr schweres Spiel erwartet. Ingolstadt hat unter dem neuen Trainer wieder auf 100% Defensive gesetzt. Sie haben so Leipzig und Leverkusen geschlagen. Dass sie da unten stehen, liegt and er offensiven Taktik des Vorgängers. Das muss man denke ich ein wenig in die Beurteilung einberechnen und kann nicht lapidar „gegen den Vorletzten“ sagen.

    Dennoch war das Schalker Spiel natürlich Mist. Ich glaube, im Zenrum gab es zu wenige „Power-Fußballer“. Wenn ich Weinzierls Spielidee verstanden habe, dann besteht sie aus Zweikampf, Geschwindigkeit, Energie. Davon hat man lange Zeit nichts gesehen. Ohne Geis, Aogo, Meyer und ECM stehen weiß Gott nicht für so einen Fußball. Als dann Avdijaj und Burgstaller im Zentrum spielten, funktionierte auf einmal viel mehr. Mir scheint deswegen, dass es derzeit leider wohl noch am Personal fehlt, um diese Art von Fußball gegen gut sortierte Defensive durchzusetzen. Die Frage wäre, ob man in der Sommerpause möglicherweise Meyer für ein gutes Angebot ziehen lassen sollte, um einen passenderen Spieler für das System zu bekommen.

    Nicht nur in dieser Hinsicht ist Burgstaller eine Bereicherung. Auch, man doch sehr stark gemerkt hat, was für ein Unterschied es macht, einen echten Stürmer da vorne drin zu haben.

  9. Karl Heinz sagt:

    Es gab schon Tage da haben wir in der 92 Min keinen Massel erzwungen und beginnend mit Werner darf man nun auch mal so Punkte mitnehmen.

  10. Schilzi sagt:

    Guten Morgen allerseits,

    ich verstehe nicht so ganz, wie man ein schwaches Spiel (von beiden Mannschaften) so sehr als Gradmesser sieht. Klar war ne Vorbereitung da, allerdings glaube ich nicht, dass der Trainer mit der zufrieden war (Neuzugänge erst nach Ablauf des Trainingslagers – mal wieder!, Abstellungen zum Afrika-Cup, Verletzungen wichtiger Spieler). Wie soll der denn eine Handschrift „entwickeln“ dürfen?
    Schon in der Hinrunde gab es ne Vielzahl von „Störungen“ hierfür – auch jetzt wird seine Arbeit nicht einfacher (durch hoffentlich vielen englischen Wochen)! Gejammert hat er noch nie…
    Dazu kommt, dass die Mannschaft nach dem Herankämpfen in der Tabelle an das obere Tableau, zum Ende hin durch Verletzungen – speziell im Offensivbereich, teilweise Fehlentscheidungen durch Schiedsrichter, Formschwankungen junger Spieler (auch nachvollziehbar meiner Meinung)wieder zurückgeworfen wurde.
    Das verhindert ebenfalls, dass man erwarten kann wir spielen die Sterne vom Himmel.
    Ich bleibe ruhig und kann warten – bin ja noch jung ;)
    Glück auf!

  11. Altix sagt:

    @Thorsten: Ich habe meinen Beitrag zwar unter deinem Bericht vom Ingolstadt Spiel geschrieben, dieses aber gar nicht kommentiert. Stattdessen war der Beitrag meine Zusammenfassung der Hinrunde, die nun einmal am vergangenen Samstag zu Ende ging. So gesehen fühle ich mich mal nicht angesprochen ;)

    Im Laufe meines Berufslebens habe ich es mir abgewöhnt, einzelne Vorfälle stundenlang zu diskutieren. Da gibt es immer tausend Gründe, warum etwas genauso sein musste, nicht anders ging, jemand anderes Schuld war etc. Solche Diskussionen haben mich selten weiter gebracht. Mit den Spielen von Schalke ist das das Gleiche. Ein einzelnes Spiel zu diskutieren ist ganz nett, viel wichtiger finde ich es aber, eine große Zahl von Spielen zu betrachten und zu schauen, ob es da gewisse Tendenzen und Entwicklungen gibt. Langfristig ist das wichtiger, als sich in einem einzelnen Spiel darüber zu streiten, ob trotz der gewonnen drei Punkte alles schlecht war, oder ob trotz der verlorenen Punkte positive Aspekte zu verzeichnen waren.

    Vor dem Hintergrund ist meine Hinrundenbilanz zu verstehen, und die war für mich ziemlich ernüchternd. Zu oft kommen bei Schalke nach guten (unglücklich verlorenen) Spielen wie gegen Leipzig Auftritte wie gegen Hamburg, Freiburg oder jetzt eben Ingolstadt. Im Gesamtergebnis führt das zu acht verlorenen Spielen bei nur sechs gewonnen, und den gleichen acht Punkten Abstand zum internationalen Geschäft wie zum Relegationsplatz. Mittelmaß halt. Dieses Mittelmaß, gepaart mit der Ratlosigkeit, nicht zu wissen, wie man den Bock umstoßen kann, ist es, was mich frustriert. Ein einzelnes Spiel, wie das gegen Ingolstadt am Samstag finde ich eher langweilig in der Analyse.

  12. Voice sagt:

    3 Punkte eingefahren! Soweit das Positive…

    Ansonsten ein grausames Spiel, es knüpfte nahtlos an die Leistung in Hamburg an. Ich kam aus dem Kopfschütteln und Haareraufen gar nicht mehr raus. Außer Goretzka und Burgstaller waren es aus meiner Sicht alles Ausfälle. Symptomatisch auch die Megakerze von Höwedes, man, man, man.

    Die 3 Punkte lassen uns zumindest die Chance, einen guten Jahresauftakt mit zwei Siegen hinzulegen, um ein bisschen Aufbruchstimmung zu erzeugen. Aber bitte, bitte am Freitag deutlich steigern.

    By the way: Ich glaube, das war der erste Sieg der Saison, der wenn auch nicht komplett unverdient, so doch ein bisschen duselig daher kam. Das können wird immerhin auch noch…

  13. @Schüpmann58GE sagt:

    So einen Sch…. habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Mit Bekanntgabe der Startelf war die Stimmung tot! Parallelen zum Ersten Spiel dieser Saison gegen SGE! Erstmal die „Alten“ wieder ran lassen, oh mannoman! Alles wie immer! Ne Leute so nicht! Ganz ehrlich, ich habe erste Zweifel an Weinzirl! Intelligent ist anders! Ursache allen Übels die 6er. Aogo/Geis „Weltklasse“! Dazu die Randerscheinungen wie „Bierpreise“ und „halbleere Ränge“. Trotz Sieg waren im Anschluss die Kneipen leer, da viele schon nach der ersten Hälfte das Stadion verlassen haben.., so etwas eher selten in GE!

  14. Lutt sagt:

    Hier spiele ich mal den Optimisten und sage: geil, auch mal so ein Spiel zu gewinnen.
    Wann hat Schalke das letzte Mal ein spielentscheidendes Tor in der Nachspielzeit geschossen? Bayern passiert das andauernd, also muss es ja auch etwas mit Mentalität zu tun haben.

    Nach einer durchwachsenen Vorbereitung und der Niederlage gegen Chemnitz mit vielen Verletzten habe ich vorm Spiel schon gesagt, dass ein „dreckiger Sieg“ heute perfekt wäre. Eingesackt, abgehakt!

    Wichtig ist jetzt gegen Frankfurt.

    By the way… erhöhte Ticketpreise, erhöhte Bierpreise und drastisch erhöhte Wartezeit vorm Stadion (was mich am meisten nervt). Dazu noch Rumpelfussball bei Minusgraden – Ich glaube Schalker sind schwer zu vertreiben. Aber der Verein tut gerade ALLES dafür.

  15. der grafschafter sagt:

    komisch, viele haben trotzdem noch die „rosarote“ blau-weisse Brille auf.
    die mannschaft spielt, wie in den testspielen ideenlos, ohne sichtbaren willen und ohne jegliche durchschlagskraft.
    ehrlich, bei dem etat kann man mehr erwarten. sie üben ja nun schon seit dem sommer zusammen. sonst bitte ab der neuen saison die gehälter kürzen.
    bedenklich sollte einen auch stimmen, das immer weniger zuschauer kommen.
    warum wohl?
    ncoh ein vorschlag: ab der nächsten saison die namensrechte zurückkaufen an der arena und dann umtaufen in entweder a) Kampfbahn Reinhard Libuda
    oder b) Kampfbahn Ernst Kuzorra.
    schalke 04 , zurück zu den ursprüngen, werd wieder normal und bezahlbar, bitte. weg mit dem modernen fussball(geschäft)!

  16. crisscross04 sagt:

    Danke @Altix für Deine ausführliche Analyse! Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

    Ich sehe das auch so, dass von vielen Fans bei Weinzierl und Heidel andere Maßstäbe angelegt werden als bei Keller, Di Matteo, Breitenreiter und Heldt. Und warum? Weil die meisten Fans der Wechsel in den letzten Jahren müde sind und jetzt halt mal ausharren, wie die Dinge sich entwickeln werden oder können. Und zweifelsohne kann Heidel seine eher mäßigen Transfererfolge in den Medien besser verkaufen als Heldt – er ist und bleibt halt ein Autoverkäufer! ;-)

    Die Zwischenbilanz fällt daher eher sehr bitter aus: An der Spielweise hat sich nichts geändert und in der Tabelle stehen wir weiter unten. Das hat dann auch nichts mit Optimismus oder Pessimismus zu tun, sondern das ist eine Tatsache!

    Die beschriebenen „fast körperlichen Schmerzen“ beim Ansehen der Spiele tue ich mir einfach nicht mehr an. Wie froh ich doch war, dass ich am Samstag das Spiel eben NICHT gesehen habe und mir eben nicht das Wochenende „versaut“ habe. Mit der Meinung stehe ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr alleine da. So sieht mein „Ausharren“ der Dinge aus, wie sich die Weinzierl-Story entwickeln wird. Spaß und Freude wird dabei eben nicht versprüht. Und dann bleiben eben auch die Fans Zuhause und gehen nicht mehr ins Stadion. Die (lächerliche) Bierpreiserhöhung spielt dabei in meinen Augen wohl eher eine untergeordnete Rolle. Fest jeder Fan rennt mit einem brandneuen Handy zwischen 600 und 800 EUR herum. Man regt sich aber über 30 Cent Bierpeiserhöhung auf. Da ist das Umfallen eines Sacks Reis in China erwähnenswerter… Meine Meinung!

  17. Ney sagt:

    Kap. 55
    [1] Da trat Satan vor den HErrn und sprach: So hast Du, HErr, mir Hiob in die Hände gegeben, auf dass ich seine Treue prüfe. [2] Und ich tötete sein Vieh, verbrannte sein Haus, entführte sein Weib, nahm ihm seine Söhne und seine Töchter und seinen Besitz, und schlug ihn mit Schwären und Räude. [3] Er aber blieb Dir treu und singt weiter Dir zu Ehren. [4] Und der HErr sprach: So ist es Dir nicht gelungen, Hiob meinen Knecht von mir zu entzweien. Denn er ist fromm und treu. [5] Und Satan sprach: HErr, so gib mir einen letzten Versuch, dass ich Hiob von Dir abbringe. [6] Und Satan ging hin und gab Hiob eine Schalke-Dauerkarte. [7] Da tat Hiob den Mund auf und sprach: Alles habe ich hingenommen ohne dem HErrn abzuschwören [8] Und schabte sogar mit Scherben die Schwären an meinem Leibe und pries weiter seinen Namen. [9] Doch Heimspiele der Königsblauen zu tragen, dies gehet über eines jeglichen Menschen Kraft. [10] Und so verhüllte Hiob sein Haupt und schwor dem HErrn ab. [11] Und zog in die Wüsteneien des fernen Landes Lot, wo es keinen Sky Empfang und auch sonst nichts gab.

  18. Niklas sagt:

    Altix: Allerdings sind einige Mannschaften in dieser Saison vorbeigezogen.

    Welche Teams wären?

    Altix: Auch ich erwarte, dass Köln oder Hertha zum Landeanflug ansetzen könnten und nicht alle Überraschungsteams der Hinrunde müssen auch am Ende zwangsweise vor Schalke stehen. Dennoch fehlt mir derzeit der Glaube, dass die Mannschaft es aus eigener Kraft schaffen könnte, auch im nächsten Jahr wieder international zu spielen.

    Platz 7 (Köln) können wir noch schaffen. Ich bin Offensivhoffer, denn wir spielen noch gegen alle drei Teams (Freiburg, Kusen, Köln) und haben es in der eigenen Hand. Da wir aber eh entweder den Pokal holen oder die EL gewinnen mache ich mir noch weniger Sorgen. ;-))

    Torsten: Aber was ich nicht mag, ist diese „immer negative“ Sicht. Dabei geht es mir nun nicht speziell um Dich, sondern ich bemerke das bei vielen Schalkern. Wenn man gute Leistungen mit Punktverlusten ob der Punktverluste negativ bewertet, und später Siege bei schwachem Spiel ob des Spiels negativ bewertet, kann man wohl kaum irgendwann mal eine glückliche Saison erleben, und dann ist man auch irgendwie selbst schuld.

    Große Zustimmung!

  19. Taubenstecher sagt:

    Ein toller Sieg in einem dramatischen hochklassigen Spiel . Wir hätten eigentlich 4 : 0 , 5 : 0 gewinnen müssen. So spielt eigentlich nur der kommende Meister. Hut ab !

  20. Nordlicht sagt:

    ich frage mich was einige von diesem Spiel erwartet haben?? Eigentlich dürfte doch niemand überrascht sein. Von den Meisten wurde doch letzte Woche schon nichts anderes erwartet.

    Dem Spielbericht von Torsten kann man nicht widersprechen. Sie haben aber – trotz aller Unzulänglichkeiten – nie aufgegeben und wurden am Ende belohnt. Wann haben wir so etwas schon erlebt?? Normalerweise gehts doch nach hinten los.

    @ crisscross

    Ja es geht um andere Massstäbe, als bei den vorherigen Trainern. Mir geht es darum das mir kein anderer Trainer einfällt der mir tollen Fussball garantiert. Der Kader ist ja immer noch – grossteils – der Kader der letzten Jahre. Also warum immer dieses auf Heidel und Weinzierl rumgenöle??

    Welchen Manager hättest Du denn gerne und welchen Trainer möchtest Du sehen??

  21. Christian sagt:

    @Ney
    Klasse – manchmal muss man sich ins alte Testament flüchten :-)
    Denn der Herr ist voll Erbarmen und Mitleid.

    Vielleicht zählt die Veltins Arena auch zu den 9 Kreisen der Hölle:
    „Lasst, die Ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!“

    Zurück zur traurigen Wirklichkeit. Ich gehöre nicht (mehr) zu den Optimisten.
    Schalke droht nicht das Mittelmaß, Schalke ist schon drin.
    Und nein das hat nichts mit der aktuellen sportlichen Führung zu tun.
    Heidel selbst wird im Kicker wie folgt zitiert:
    „Unsere Analyse hat ergeben, dass Schalkes Rückstand auf die Bundesligaspitze immer
    größer wird, der Vorsprung nach hinten gleichzeitig kleiner.“

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Das ist die Realität in einem Satz.

  22. Rjonathan sagt:

    Immerhin spielen von 7 Transfers am Anfang der Saison von Heidel 2 in der Stammelf (Bentaleb & Naldo), 2 sind verletzt, 1 ist Joker und Baba kann man zumindest in Teilen den Leistungssprung bei Kola zu Gute halten. Allein Stambouli ist scheinbar in keinster Weise eine Verstärkung.

    Wieso gesagt wird, dass das nicht gut ist mir ein Rätsel.

  23. Niklas sagt:

    Ich sehe das auch so, dass von vielen Fans bei Weinzierl und Heidel andere Maßstäbe angelegt werden als bei Keller, Di Matteo, Breitenreiter und Heldt.

    Weil für eine seriöse Beurteilung eine Hinrunde ziemlich dürftig ist. Dazu die ganzen Verletzten. Wissen wir was für eine Rolle Coke im Team einnehmen sollte? Dann Embolo kaputt getreten, der Hunter und Franco nicht da….

  24. Simson sagt:

    Ich bin nach dem Spiel eigentlich recht zufrieden, natürlich nicht wegen der Spielweise, aber des Ergebnisses wegen. Es muss jedem, der eine halbwegs realistische Einschätzungsgabe besitzt, schon im Voraus klar gewesen sein, dass es gegen eine Mannschaft, die quasi ausschließlich über eine starke Defensive kommt (bewiesen gg. Leverkusen, Leipzig..) mit unserer dezimierten Offensive kein Spektakel werden kann. Dass man ein solches Spiel dann über Wille und ‚Hau Ruck‘ gewinnt, finde ich gut und den einzigen Weg der für uns momentan möglich ist. Das Glück was uns diese Saison schon allzu oft gefehlt hat, war uns eben dieses Mal hold. Nichts worüber man sich aufregen muss.

    Mein einziger Kritikpunkt liegt eigentlich darin, dass eben dieser von mir beschriebene Wille erst so richtig mit den Einwechslungen Avdijai/Burgstaller sichtbar wurde (oder sehe nur ich das so?). Danach lief das Spiel genau wie von mir erwartet. Keine entzückenden Kombinationen, aber regelmäßige Torchancen über Kampf und Einsatz.

    Das Choupo-Moting kein Stürmer ist sieht man momentan leider jedes Spiel und dass die Offensive durch die Einwechslung Burgstaller sofort besser funktionierte, lässt doch erahnen, was für eine Schwächung die Verletzen tatsächlich sind.
    Daher freue ich mich über 3 Punkte und das ‚wie‘ muss man aufgrund der Begleitumstände wohl hinnehmen – und das sollte man auch tun. Eine Bewertung der Spielweise hebe ich mir bis zu dem Zeitpunkt auf, bis nicht mehr ganze Mannschaftsteile aus Flickwerk bestehen.

  25. Roman sagt:

    Man kann das doch alles kurz zusammenfassen: Achselzucken.

    Weder den Trainer noch den Manager möchte hier angehen, was mich aber so langsam ziemlich nervt, ist, dass Christian Heidel offenbar immer noch die schlechten Trainings- und Infrastrukturbedingungen anführt – und damit natürlich implizit auch Horst Heldt angreift. Ob der für die Mängel verantwortlich ist, spielt da meines Erachtens auch gar keine Rolle.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum er das tut, das hat er doch überhaupt nicht nötig. Das kann man ja einmal nach einer Analyse so sagen, aber meines Erachtens wäre Heidel nun gut beraten, die Baustellen auch anzugehen und abzuarbeiten.

  26. Nigbur 48 sagt:

    Zeiglers Fußballkalender vermeldet für heute: Das Leben ist zu kurz für Meppen gegen Underhätsching. Vielleicht auch zu kurz für Schalke gegen Ingolstadt. Ney hat es ja auch gesagt: man kann seinen Samstagnachmittag auch anders verbringen. Zwar war ich nur am Bildschirm zugegen, doch juckte es mich nach 15 Minuten in den Fingern, vielleicht schon mal mit der Steuererklärung anzufangen. Gerne würde ich mich von der Mannschaft oder dem Trainer mal überraschen lassen, allein es fehlt der Glaube.
    Ähnlich wie Altix es oben anführt, kann man sich trefflich über ein Spiel unterhalten. Mehr bringt aber doch der Blick auf die ganze halbe Saison. Und da kommt unter dem Strich wenig bei rum, zumindest wenig, was mich aus dem Sessel reissen würde. So ist es nur zwangslogisch, dass offenbar viele Leute nicht ins Stadion gehen. Das allerdings halte ich für ein ziemliches Alarmsignal, denn es scheint auch ein Zeichen von Resignation zu sein. Und irgendwie fühlt es sich momentan gar nicht so an, als würde sich das bis / am Freitagabend ändern.

  27. Altix sagt:

    @Niklas: Vorbeigezogen sind derzeit alle Teams, die in der Tabelle vor uns stehen, und das sind genau neun. Ich habe ja geschrieben, dass der eine oder andere noch eingeholt werden kann. Aber meine Einschätzung ist, dass Bayern, Leipzig, Dortmund und Hoffenheim auch am Ende der Saison vor uns stehen werden. D.h., um erneut 5. zu werden, müssten wir an allen anderen Mannschaften vorbei. Sorry, aber derzeit spricht für mich exakt gar nichts dafür. Ab dem sechsten Tabellenplatz steht dann die Quali für die EL ins Haus, die mitten in der Saisonvorbereitung erfahrungsgemäß so lästig wie ein Pickel am Hintern ist.

    Aber gut, wir werden es sehen. Ich werde auch weiterhin versuchen, meine Aufmerksamkeit nicht auf die Analyse eines einzelnen Spiels sondern auf Entwicklungen und Tendenzen im Saisonverlauf zu lenken. Sollte ich mich getäuscht haben, wäre ich der Letzte, der sich darüber ärgern würde. Aber momentan teile ich die Resignation von Nigbur 48 eher als den Optimismus einiger anderer Teilnehmer hier.

  28. Mario Albrecht sagt:

    Das miese Ende der Hinrunde ist mit einem Sieg etwas abgefedert worden.
    Somit ein versöhnlicher Abschluss.
    Jetzt kommt die Winterpause, und danach wollen wir mal sehen, wie es weitergeht…

    Viel war´s ja nicht, aber drei Punkte hat´s trotzdem gebracht.
    Soll wohl klappen am Freitag.

    Grüße,

    Mario

  29. crisscross04 sagt:

    @Nordlicht:
    Wieso gelten andere Maßstäbe? Es ist kein Argument, nur weil Dir gerade keine passende Alternative einfällt. Mir fallen da sehr wohl andere Kandidaten ein.

    @Niklas:
    Alle drei genannten Trainer vor Weinzierl hatten auch schon mit extremen Verletzungssorgen zu kämpfen. Auch das ist für mich kein Argument, warum ich mehr an Weinzierl glauben soll als an die drei genannten.

    @Rjonathan:
    Blöd nur, dass ausgerechnet Stambouli inkl. hoher Ablösesumme fest verpflichtet wurde. Aber vielleicht wird der ja noch. ;-)
    Es geht mir auch nicht in erster Linie um Heidel. Seine Arbeit kann man wohl wirklich erst in 2-3 Jahre realistisch bewerten.

    Ich habe schlichtweg einfach kein Lust mehr, mir diese unkreative und teilweise auch emotionslose Gekicke auf dem Rasen anzuschauen.
    Ja, Ingolstadt war ein unbequemer Gegner. Wie auch schon Freiburg, Hamburg, Köln, etc. etc.
    Gerade weil diese Taktik aber vorhersehbar war, war es erneut eine sehr schwache Leistung der Mannschaft (und des Trainers?), dass man so wenig dagegen zu setzen hatte. Es ist doch als Gegner ein leichtes, sich darauf einzustellen. Und wir reden immer noch über Ingolstadt… Wie tief sind wir gesunken?! Anscheinend noch nicht tief genug, dass man nicht einmal den Trainer kritisieren darf. Es kommt mir gerade so vor, als wenn Weinzierl unsere „Heilige Kuh“ ist. Nur keiner kann mir erklären, warum!?! Das einzige, wiederkehrende Argument ist, dass wir in den letzten Jahren genug Trainer hatten und dass wir jetzt Konstanz an den Tag legen müssen. Scheinbar spielen dann auch Spielweise oder Ergebnisse keine Rolle mehr. Super Argumentation bzw. Einstellung. ;-)

    Echt komisch. Wir sind im Mittelmaß der Liga versunken. Die Spielweise ist meist grottig und ideenlos. Aber: Es herrscht die große Ruhe im Verein. Es wird kaum kritisiert. Heidel und Weinzierl werden kaum angegriffen. Und es kommen immer weniger Zuschauer in die Arena. Und es rührt sich nichts – außer der Verein organisiert ein alternatives Weihnachtssingen oder die Bierpreise (auch eine heilige Kuh) werden erhöht. Dann rumort es im Untergrund. Irgendwie verstehe ich das alles nicht mehr. Aber vielleicht ist das einfach nur noch Resignation der Fans.

    Aber wie schon richtig gesagt: Es ist müßig, über einzelne Spiele zu diskutieren. Daher werde ich mich ab jetzt wieder zurückhalten und evtl. am Ende der Saison meinen Senf dazu abgeben.

    Schade, ich hätte gerne wieder einmal eine Aufbruchstimmung erlebt und nicht ein weiterer sportlicher Niedergang. Aber für die meisten ist das ja alles „noch“ in Ordnung. Warum wird mir ein Rätsel bleiben.

  30. RJonathan sagt:

    Was mir ein Rätsel ist: es gab jetzt drei magere Spiele mit einer mittelmäßigen Ausbeute von 4 Punkten. Davor haben wir mMn größtenteils respektablen und manchmal begeisternden Fußball gespielt – viele Spiele lang.

    Ist ja nicht so, dass ich den aktuellen Abwärtstrend wegreden möchte. Aber der letzte überragende Aufwärtstrend ist nur wenige Spiele her. Da finde ich Geduld und Ruhe nicht so verwunderlich.

  31. Detlef sagt:

    Was mir am Samstag gefiel, ja nicht alles kann und sollte man negativ sehen: Der Trainer reagierte früh und zwar schon in der Halbzeit. Geis, der komplett neben sich stand, wurde durch Burgstaller ersetzt. Dadurch kam mehr Offensive auf den Platz. Später legte Weinzierl sogar noch nach und brachte erst Avdijaj und dann sogar noch Kono ( wenn auch sehr spät ).
    Dadurch wurde zumindest was das Personal betrifft zumindest kurzfristig etwas Druck auf Ingolstadt ausgeübt. Chancen, wenn auch nicht viele wurde erzwungen, von erspielt möchte ich nicht sprechen.

    Überhaupt war der Sieg letztendlich erzwungen, aber es war eben ein Sieg.

    @crisscross04
    Meist grottig? Kann ich nicht zustimmen. Vielleicht gewichtest du zu sehr die letzten Spiele.
    Es wird kaum kritisiert?
    Doch, es wird zunemhend kritisiert. Was, wenn man den Verlauf der Saison bisher nimmt, auch durchaus gerechtfertig ist. Nach einem Hoch zur Mitte der Saison ging es wieder abwärts, sowohl was die Leistung betriftt, wie auch in der Tabelle.

    Da nicht zu erwarten ist, das die 3 verletzten Stürmer in den nächsten Wochen zur Verfügung stehen werden bleibt es wohl vorerst dabei, das es zäh laufen wird, zumindest was die Offensive betrifft.
    Das Baba für den Rest der Saison auch ausfällt, macht es auch nicht einfacher für Markus Weinzierl und auch nicht für Christian Heidel, der wird sicherlich nur ungern einen Kauf dieses Spielers in Erwägung ziehen.

    Die internationalen Plätze sind über die Bundesliga wohl nur schwer zu erreichen, aber es gibt ja noch 2 weitere Möglichkeiten das zu schaffen.

  32. leoluca sagt:

    Mir ist schleierhaft, warum dieses schlechte Spiel für eine ganze Reihe tiefschwarzer Rundumschläge herhalten muss. Abwärtstrend ist noch das harmloseste Wording.

    Es ist in diesem Spiel doch kein Zufall gewesen, dass Schalke ab der 60. Minute langsam damit anfing, den Rumpelfußball einzustellen, um zu ein paar guten Torchancen zu kommen. Zwei Umstellungen waren entscheidend. Das späte 1:0 lag durchaus vorher in der Luft und die zahlreichen Ingolstädter Angriffe in der letzten Viertelstunde wehrte die Schalker Abwehr ziemlich souverän ab.

    Dass das gegen Frankfurt nicht reichen wird, ist klar. Aber Weinzierl ist nach diesem Spiel auch schlauer als vorher.

  33. bloodflash sagt:

    Naja, zum Aufwärtstrend fällt mir noch ein, dass Burgstaller immerhin 1 Tor mehr als Lewandowski auf dem Konto hat ;)

    Das gibt Hoffnung…

  34. schalker16 sagt:

    Noch einmal zum Thema, dass bei uns immer weniger Zuschauer kommen. Ich hatte das Gefühl dass das Stadion bei uns relativ voll war mit 58.000 Zuschauern, bei diesem Wetter. Andere stadien waren da auch in der Relation viel leerer. Ich kann auch alle gut verstehen die nicht gekommen sind, da mit Ingolstadt ein Gegner kam der nicht sonderlich attraktiv ist und gegen den wir zudem bisher noch nie gut ausgesehen haben. In der Zuschauertabelle sind wir auch 3. Wie in den Jahren zuvor auch. Also würde ich da mMn keinen Trend daraus ziehen.
    Glück auf aus dem Süden;)

  35. michael sagt:

    Zum Spiel ist eigentlich schon alles gesagt worden. Unbegreiflich bleibt mir dennoch, wie ein Mittelfeld mit den Spieler Geis, Aogo, Goretzka und Meyer so einen Mist zusammenspielen können. Vermutungen: Entweder ihnen ist nichts klar und sie können nicht umsetzten, was der Trainer ihnen vorgibt (kompakt zu stehen, die Räume klein machen, aggressive Balleroberung und schnelles Umschaltspiel).
    Das heißt aber auch, dass der Trainer sie oder zumindest einige Spieler nicht erreicht (und das nach einem mehrwöchigen Trainingslager) und das gibt mir zu denken. Und ich frage mich: Ist ein Aogo für das System von Weinzierl der besser Spieler als Stamboli? Wenn ja, dann hat Heidel tatsächlich den falschen Spieler verpflichtet. Und Geis, ja der Geis, hat anscheinend immer wieder mal einen totalen Aussetzer – aber verdient 4 Mio. im Jahr …
    Die letzten 20 min. machen mir etwas Mut, deshalb bin ich auf die Aufstellung gegen Frankfurt gespannt und dann natürlich auf das Spiel….

  36. crisscross04 sagt:

    What? „Begeisternder Fußball im Laufe der Saison“???? Kann ich diese Pillen auch bekommen? ;-)

    Fakt ist, wir haben in erster Linie die Spiele gegen Gegner gewonnen, die unterhalb von uns stehen.

    @Detlef:
    Natürlich gewichte ich die letzten Spiele höher, weil das der aktuelle Status ist. Die gewonnenen Spiele gegen Abstiegskandidaten will ich bewusst „noch“ nicht als Gradmesser für unser Leistungsniveau nehmen. Ich habe trotz aller Kritik die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass mehr in der Mannschaft steckt. Aber ich sehe davon nichts auf’m Platz.

    @leoluca:
    Nicht dieses Spiel, aber durchaus die letzten 5-6 Spiele inkl. Testspiele.
    Und wie bezeichnest Du den aktuellen Status, wenn man sich den Tabellenplatz im Vergleich zu den letzten 5 Jahren anschaut?! Aufwärtstrend?
    Die Spielweise kann auch kein Gradmesser sein. Da hat sich zu den Vorjahren auch nichts verändert. Also?

    Ich finde es im Übrigen fatal, dass wir Giefer ausgeliehen haben. Wenn sich Fährmann jetzt verletzt, was auch nicht im Bereich des Unmöglichen liegt, wenn man sich die letzten Jahe ansieht, sind wir auf der Torwartposition ziemlich blank. Aber das ist Off Topic – trotzdem auch ein Puzzlestein, das mich ratlos macht, wo das Management doch immer von einem breiten Kader spricht.

  37. Rjonathan sagt:

    @crisscross
    Hast du das Spiel gegen Leverkusen gesehen?

  38. blues sagt:

    @Roman
    Doch hat er vielleicht doch nötig. Denn seine Strahlkraft und Eloquenz überdecken das Grau der spielerischen Entwicklung auf dem Platz und die desaströse Verletztenliste zwischenzeitlich nicht mehr vollständig.
    Dazu ist offensichtlich, dass seine Neueinkäufe scheinbar leicht verletzbar sind (Koke,Baba,Embolo) oder es kaum zum Ergänzungsspieler (Konoplyanka,Stambouli)schaffen. Dazu kommt das auch einige arrivierte Kräfte u.U. dem Trainigs-und Spielstil nicht gewachsen sind und sich verletzten (Huntelaar,Di Santo).

    Man kann das aber auch alles in Summe nur für großes Pech halten.Ganz viel Pech.

  39. Roman sagt:

    @blues: Soweit wollte ich eigentlich in meiner Interpretation gar nicht gehen. Aber mag sein, dass er es tatsächlich nötig hat oder es als nötig empfindet. Warum sonst wiederholt er es immer wieder, dass die Bedingungen nicht erstligareif sind? Ich kann mir da sonst auch keinen Reim drauf machen.

  40. leoluca sagt:

    Vielleicht sagt Heidel das einfach nur deshalb mehr als einmal, weil sie es schlechterdings nicht sind und Schalke droht abgehängt zu werden selbst vom Ligamittelfeld. So deutlich wie er hat das jedenfalls vorher keiner aus der Vorstandsetage gesagt, übrigens auch nicht die oberkritische Opposition, die sich doch so leidenschaftlich als Vereinskorrektiv versteht.

    Was da so alles in die unprätentiösen Heidel-Sätze hineininterpretiert wird, finde ich abenteuerlich. Jetzt wird er schon indirekt dafür verantwortlich gemacht, dass drei seiner Neueinkäufe sich schwer verletzt haben. Koke, Baba und Embolo sollen angeblich „leicht verletzbar“ sein. Da wird sich vor allem Embolo für diese Einschätzung sehr bedanken.

  41. libuda.67 sagt:

    Eins vorneweg, bei den Spielen die Schalke unglücklich und unverdient verloren hat in der Hinrunde, hat sich auch keiner aufgeregt. Der Fussball, den Schalke derzeit präsentiert, ist unterirdisch. Das Gepöhle unter Breitenreiter wurde noch getopt. Wenn man Herrn Heidel glauben darf, waren vor seiner Ankunft nur Neandertaler in Gelsenkirchen tätig, seit seiner Ankunft wird allerdings so gespielt…

  42. mika sagt:

    Insgesamt kann man zusammenfassen:
    Die Kosten in jedem Bereich stehen in keinem Verhältnis zu der Leistung bzw. Qualitaet – angefangen bei der Stadionwurst und dem Bier bis zu den Kaderkosten bzw. Gehältern – und das ist das grundlegende Problem bei uns in Schalke. Mehr Schein – oder sollte ich Mythos sagen – als Sein, und das hat halt auch seinen Preis…Reine Geldvernichtung ohne Gegenwert.
    Ich moechte nochmal daran erinnern:
    Wir haben laut Transfermarkt den viertteuersten Kader! Ist das alles nur ein aufgeblasener Ballon?

  43. blues sagt:

    @Roman

    Heidel stellte zu Beginn der Saison die Menatliätsfrage bei wichtigen Teilen des Kaders in die (Medien-) Arena. Vielleicht können wir von außen das Problem in seiner Tiefe gar nicht abschätzen.

    Überrascht war ich von der Aussage Leroy Sanes´im Interview, aktuell auf der Homepage Eingangsseite von ManCity. Was Sane in den Sätzen “The big difference between the two countries is every game is a difficult game here. Here, when the biggest club plays against the smallest club, okay the favourite is the big club, but everyone knows the smaller club has a good chance to win or maybe get a draw…“, ist doch, dass auch bei ihm diese von Heidel kritisierte Menataliät auf Schalke wahrgenommen wurde.

    Dass Heidel das Mentaliätsproblem nicht dauernd über die Medien diskutieren kann, ohne die Spieler, die er braucht zu verletzen oder zu demotivieren, ist auch klar.

    Da geht er vorsichtshalber in die Endlosschleife mit den „Bedingungen“. Was soll er auch machen wo seine Maßnahmen auch nach 8 Monaten nicht greifen. Aber wie gesagt, vielleicht hat er auch nur Pech. Wie war das im ersten Jahr von Klopp bei den Lüdenscheidern?

  44. Roman sagt:

    @blues: Ich weiß nicht. Mentalitätsproblem, ja, da hat Schalke wahrscheinlich deutlichen Aufholbedarf, und auch mit etlichen Neuzugängen wird das alles ja nicht wirklich besser bislang. Vielleicht hat er die Hoffnung gehabt, dass viele der Neuen auch eine neue Mentalität mitbringen. Hat bisher überwiegend nicht geklappt oder lag eben auch an vielen Verletzungen. Aber dass Heidel seine „Schützlinge“ schützen muss, und dafür gebetsmühlenartig die schlechte Infrastruktur heranzieht, das glaube ich nicht.

    Ist mir aber auch egal: Es ist schwach, wenn er darauf herumreitet, wie jetzt auch wieder, als er die Knappenschmiede lobte und im gleichen Atemzug sagte, dass es gar nicht auszudenken wäre, wie erfolgreich man sein könnte, wenn jetzt auch noch die Trainingsbedingungen stimmen würden.

    Er soll es einfach verbessern. Genau das ist doch jetzt sein Job!

    In der Zeitung mit den vier Buchstaben war zu lesen, dass Heidel 60-70 Millionen Euro rechnet für die Infrastruktur. Das fände ich extrem viel Kohle, kann mir kaum vorstellen, dass man so viel in die Hand nehmen muss, um die Infrastruktur zu verbessern. Aber vielleicht verwechselst er oder die Blöd das Ganze auch mit dem „Tor auf Schalke“.

  45. blues sagt:

    @leoluca

    Du schreibst „So deutlich wie er hat das jedenfalls vorher keiner aus der Vorstandsetage gesagt, übrigens auch nicht die oberkritische Opposition,..“

    Von wegen! Weil du mich weiter unten in deinem Kommentar zitierst, fühle ich mich angesprochen.

    Ich habe in vielen Kommentaren hier im Blog angemerkt, dass ich den Zustand des Parkstadions und den fehlenden Fortschritt seines Ausbaus, als den eigentlichen Gradmesser (Neusprech: Chart) für die (finanzielle) Leistungfähigkeit des Clubs betrachte, gegenüber all den Fake News und Plänen zum „Tor zu Schalke“.

    Heidel hat zu seinem Start 70 Mill, verteilt auf 2016 und 2017 ausgegeben. Ohne Wirkung auf die spielerische Leistung und eine ansehnliche Punktzahl. Möglich, dass das nächste Saison besser wird. Das kann man glauben, aber nicht vorher wissen. Und es sind im Moment wenig Ansätze zusehen, dass sich das ändert. Leider.

    PS. Den Embolo hat ich erst draußen, aber er ist halt auch verletzt. Pech ist wahrscheinlich.

  46. crisscross04 sagt:

    @mika
    Das mit den Kosten will jetzt wirklich keiner (hier) hören. :-D (Ironie off)
    Ich bedanke mich trotzdem für den Hinweis. Denn genau das muss der realistische Anspruch von allen Beteiligten sein. Wenn wir schon spielerische Probleme gegen Darmstadt, Ingolstadt oder Augsburg haben, die ganz andere Etats haben, dann läuft für mich so einiges falsch.
    In der freien Wirtschaft ist das auf alle Fälle so. Und/oder ist Schalke kein Wirtschaftsunternehmen? Oder sehe ich das jetzt wieder zu pessimistisch? Ach ja, wir haben 7 Punkte gegen die genannten Vereine geholt – dann ist ja alles in Ordnung. ;-)

    P.S.: Trotzdem heißt es „auf Schalke“. ;-)

  47. Torsten sagt:

    Dazu ist offensichtlich, dass seine Neueinkäufe scheinbar leicht verletzbar sind (Koke,Baba,Embolo)

    Coke hat in seiner Karriere (seit 08/09) einmal vier und einmal drei Spiele verletzt ausgesetzt. Baba fehlte in seiner ganzen Karriere drei Spiele, wegen einer Zahn-OP. Und Breel Embolo wurde so umgewimmst, dass niemand wieder gesund aufgestanden wäre.

    Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, für wie widerlich ich einen solchen Spruch halte.

  48. blues sagt:

    @Roman

    Es läuft schlecht. Die Entwicklung stockt. Spierlerisch. Punktemäßig. Zuschauermäßig. Finanziell. Heidel fängt an abzulenken und zündet Nebelkerzen und Blendgranaten. Dabei sollen er und Weinzierl einfach nur das Spielerische in den postiven Bereich bringen. Ich meine, es ist doch egal, ob ich über das Gelände der Gesamtschule oder durch ein Schalker Ischtar-Tor zur Arena komme und dann 35 Minuten in der Kälte vor dem Einlass stehe, wie am Samstag. Das lang Warten nervt doch so oder so.

  49. blues sagt:

    @Torsten

    Mal ehrlich Torsten, wann hast du dein letztes Kreisligaspiel gesehen? Nicht das ich solche Aktionen gut finde,aber sie führen zum Glück nicht immer zu Verletzungen.

  50. blues sagt:

    Btw, Badstuber gegen Chemnitz und Höwedes am Samstag, beide grätschten jeweils nur unwesentlich dümmer als Stafylidis gegen Embolo in Richtung ihrer Gegenspieler. Nur dass sie bei ihrer Grätsche zufällig nicht den Gegner trafen. So unbeholfen das jeweils wegen schlechtem Timeing auch wirkte, es hätte ebenfalls böse enden können. Da helfen nur sportpolitisch gewollte und dann veranlasste Regeländerungen, aber keine Empörung oder Moral!

  51. Nordlicht sagt:

    @ blues

    Du schreibst immer von 60-70 Mio die Heidel ausgegeben hat. Der Kicker schreib in der Winterpause was von € 38 Mio und Schalke ein Plus hatte in der Transferphas.
    Muss ich den Kicker jetzt als unseriös betrachten??

    Nun ich denke wir sind hier an einem Punkt wo Heidel oder Weinzierl machen und sagen können was sie wollen. Es ist alles Blödsinn oder schlichtweg falsch.

    Nun wird ja auch noch die Ausleihe von Gieger schon als fatal angesehen. Ja Gieger ist ein herber Verlust. Vielleicht wollter er es ja von sich aus…wer weiss das schon. Ist aber auch so interessant wie das Umfallen eines chinesischen Reissacks.

    Verletzungsanfällige Spieler gekauft?? Bei so einer Aussage fasse ich mir echt an den Kopf. Im übrigen galt von allen nur Bentaleb im Vorfeld als Problemfall bzgl seines Knöchels und der hat bisher durchgespielt.

  52. blues sagt:

    @Nordlicht

    Es deutet vieles darauf hin, das Heidel durch Finanzierungsmodalitäten,wie die vorgeschaltete Leihe, die Hälfte der Kosten der bis zum 31. August 2016 getätigen Transfers, auf die Saison 2017/18 verlagert hat. Er hat seinen Etat für die folgende Saison mMn schon aufgebraucht. Er bekommt nur neuen finanziellen Spielraum, wenn er Meyer oder Goretzka, oder sogar beide verkauft.

    Wenn du meine Kommentare nicht nur oberflächlich verfolgst, wirst du feststellen, dass ich nicht die Verletzungsanfälligkeit in den Vordergrund stelle, sondern die vielen Verletzungen als Folge einer trainerseitigen Forderung nach hoher Lauf-und Einsatzbereitschaft sehe. Die Spieler kommen mit den (zu) hohen Ansprüchen von Heidel / Weinzierl körperlich nicht zurecht, und verletzen sich in der Überforderung. Die Rückseite des Mentalitätsproblems ist derzeit für viele Schalker Spieler ein physisches Überforderungsproblem. Oder halt ganz großes Pech.

  53. Taubenstecher sagt:

    Die Qualität unseres Kaders wird vollkommen überschätzt. Mit diesem Kader kann man maximal Platz sechs oder sieben erreichen. Den Besten Spieler den wir haben ist ganz klar Leon Goretzka ob er über das Saisonende hinaus bleibt darf stark bezweifelt werden. Choupo und Schöpf sind total Überschätzt und im Grunde genommen spiegeln diese Spieler ganz genau den Tabellenplatz wieder. Wir haben in den letzten 5 Jahre klar an Substanz verloren. Hunter ist zu alt geworden, Farfan, Sane, Draxler und auch Raul können absolut nicht ersetzt werden , es darf sich also keiner darüber wundern das wir die schlechteste Hinrunde seit 19 Jahre gespielt haben. Zudem der Trainer auch einige ??? aufwirft.

  54. Ney sagt:

    Schlecht eingestellt, schlecht aufgestellt, ohne Plan.

    Damit mein‘ ich natürlich nur das Publikum. An der Mannschaft würde ich nicht mäkeln, sonst stellt das eventuell die Leistung des Trainers in Frage und die Bildzeitung lobt nicht mehr meine Geduld.

  55. RJonathan sagt:

    @Roman
    Ich denke du gibst die Antwort auf deine brennende Frage selber: Heidel muss viel über Infrastruktur reden, weil er da viel Kohle reinsteckt. Sonst werden ihn Mitglieder und Sponsoren und AR wohl fragen, wieso so viel Kohle. Er glaubt an die Strategie, ins Umfeld zu investieren, und verkauft diese öffentlich, um die – wie man in der PR sagt – „licence to operate der stakeholder“ zu bekommen.

  56. Roman sagt:

    @rjonathan: Das sehe ich anders. Diejenigen, die er überzeugen muss, sitzen im AR. Dort muss er es vortragen und nicht über die Medien. Ich glaube nicht, dass Heidel den AR über die Medien überzeugen will, geschweige denn muss.

    Und viel Überzeugungsarbeit braucht es da kaum, weil Verbesserung der Infrastruktur eigentlich ein No-Brainer ist.

  57. Torsten sagt:

    Verstehe ich das jetzt richtig, dass Heidel dafür kritisiert wird, dass er gute Öffentlichkeitsarbeit betreibt?

    Er ist Vorstand Kommunikation. Meines Erachtens macht er dahingehend bislang einen sehr guten Job. Ihm vorzuwerfen, er würde über dieses oder jenes zu häufig reden, finde ich irgendwie kleinkariert, solange er sachlich über die Dinge spricht, die auf Schalke passieren, und nicht über seine Befindlichkeiten zu irgendwas.

  58. Roman sagt:

    @Torsten: Mich verstehst Du da falsch. Die Öffentlichkeitsarbeit hat sich stark verbessert und Heidel wird daran einen großen Anteil haben.

    Ich verstehe eben nur diesen einen Punkt nicht. Und mir konnte den bislang auch noch niemand so richtig erklären.

  59. Simson sagt:

    @blues
    „Die Spieler kommen mit den (zu) hohen Ansprüchen von Heidel / Weinzierl körperlich nicht zurecht, und verletzen sich in der Überforderung. Die Rückseite des Mentalitätsproblems ist derzeit für viele Schalker Spieler ein physisches Überforderungsproblem.“

    Coke: schon nach zwei Wochen im Testspiel körperlich überfordert – Kreuzbandriss.
    Embolo: halbe Vorrunde gespielt – körperlich so überlastet, dass bei einem Foul, was manch Kreisligaspieler ohne Probleme überstanden hätte(deine Aussage), das Sprunggelenk und Wadenbein bricht, Syndesmose und Innenband reißen.
    Baba: von Schalke so fertig, dass das Kreuzband beim AfrikaCup reißt.
    Huntelaar: Außenbandriss durch Übermüdung. (diagnostiziert wahrscheinlich von Dr. Oetker..)
    und Di Santo…. ja der hat im letzten Jahr schon geahnt, dass es diese Saison körperlich so hart wird, dass damals schon die Bauchmuskel/Leistenprobleme angefangen haben. Vermutlich aus Angst.

    Das Festival der Ironie ist beendet. Das kann doch nicht ernst gemeint sein…
    Es sind 6 Monate vergangen und schon ist alles wieder vorbei. Wieso kann man die Leute nicht erstmal arbeiten lassen. Ja, ich bin der Überzeugung, dass man eine Mannschaft nicht nach 6 Monaten komplett umstellen kann, zumal man in drei Wettbewerben vertreten ist, Verletzungssorgen ohne Ende hat, und zwei elementare Posten grundlegend neu besetzt hat. Aber nein, man muss schon irgendeine Handschrift erkennen, die aber nur gesucht wird, wenn es mal nicht läuft. Klar, die restlichen Spiele waren ja gegen Mannschaften die hinter uns stehen. Dann zählen die natürlich nicht. Und das Ergebnis gegen Ingolstadt ist zweitranging, denn es wurde ja kein Hurra-Fußball gespielt. Aber wehe man denkt an Leverkusen oder Leipzig, da zählen nur die Punkte. Und da hat man ja, ach, so schlecht ausgesehen. Muss wohl am Zweitligatrainer liegen, der „viele ??? aufwirft“ und an dem Manager, der eigentlich nur Autos verkaufen kann. Der kann nur Mainz, und macht jetzt Schalke dazu. Und noch dazu kauft der Spieler, die verletzungsanfällig sind… wirklich allerhand, was da auf Schalke vor sich geht. Reißleine ziehen, Trainer und Manager raus.
    Und wenn der nächste nicht nach 3 Wochen alles verbessert hat, muss er auch weg. Verdient ja schließlich viel Geld. Und in der freien Wirtschaft wird man nach Leistung bemessen.

    Vielleicht klingt durch, dass ich viele Argumentationen absolut nicht verstehe. Es wird mit zweierlei Maß gemessen, alles Bewertet, wie es gerade passt und generell, sind wir eigentlich mitten im Abstiegskampf. Knapp über dem HSV. “ ;-) „

  60. Johannes sagt:

    @Simson: Danke, weitgehende Zustimmung.

  61. ReinerEdelmann sagt:

    Ich habe vor Monaten schon an dieser Stelle geschrieben, Heidel ist für mich der Scheinriese TurTur.
    Ich rechne ihm allerdings hoch an, dass er Tönnies zum Schweigen gebracht hat – dies ist nicht wenig!

    Weinzierl: Ich verstehe, dass er nach 5 Auftaktniederlagen auf 5er-Kette umgestellt hat, um die Mannschaft zu stabilisieren.

    Dies bedeutet aber auch, dass wir viel zu defensiv agieren, um dauerhaft Torchancen zu kreieren. Kola und Schöpf rennen zwar pro Spiel gefühlt 300 km, sind aber nach 70 Minuten platt und viel zu selten in der Lage, in den gefährlichen Raum zu kommen.

    Natürlich kann man auch eine 5er-Kette offensiv interpretieren, dazu sind aber unsere Innenverteidiger zu langsam (Höwedes) und spielerisch zu schwach (Höwedes, Naldo, Nastajic). Mit ihnen kann man nicht „hoch“ verteidigen.
    Deshalb ist unser fußball so zäh und wenig attraktiv.

    Weinzierl hat nun das Problem, dass er kaum wieder auf 4er-Kette umstellen kann, da hinten rechts nichts ist – Coke verletzt, Riether nicht bundesligatauglich, Uchida ohne Leistungsnachweis seit 1978.

    Ich sehe es als großes Versäumnis, dass TurTur und der Coach hier in der Winterpause nicht reagiert haben, zumal man Caicara abgegeben hat (grundsätzlich völlig richtig!).

    Auch an der Baustelle Kreativität im zentralen Mittelfeld wird seit Jahren nicht gearbeitet – langsam sollte den Verantwortlichen aufgehen, dass Marko Marin zwar Weltklasse in der Ballbehauptung unter Gegnerdruck ist, aber gewaltige Defizite bei Athletik und Taktgebung hat.

    Nach 17 Spieltagen steht Schalke genau da, wo es hingehört – im grauen Mittelfeld.

  62. michael sagt:

    Jetzt wiederhole ich mich zwar aber ich möchte meine Überlegungen doch noch mal zum besten geben, auch auf dem Untergrund der weiteren Beiträge im Blog:
    ….. Unbegreiflich bleibt mir dennoch, wie ein Mittelfeld mit den Spieler Geis, Aogo, Goretzka und Meyer so einen Mist zusammenspielen können. Vermutungen: Entweder ihnen ist nichts klar und sie können nicht umsetzten, was der Trainer ihnen vorgibt (kompakt zu stehen, die Räume klein machen, aggressive Balleroberung und schnelles Umschaltspiel).

    Das heißt aber auch, dass der Trainer diese Spieler nicht erreicht (und das nach einem mehrwöchigen Trainingslager) und das gibt mir zu denken. Und ich frage mich: Ist ein Aogo für das System von Weinzierl der besser Spieler als Stamboli? Wenn ja, dann hat Heidel tatsächlich den falschen Spieler verpflichtet. Und Geis, ja der Geis, hat anscheinend immer wieder mal einen totalen Aussetzer – aber verdient 4 Mio. im Jahr

    Daraus schließe ich ähnlich wie ReinerEdelmann, dass der Kader nicht so zusammengestellt ist, dass er dieses System auf Dauer und nachhaltig auf den Rasen bringen kann. Ich hoffe wirklich, dass Weinzierl das erkannt hat und jetzt schon die Spieler einbaut und ran führt, die uns mittelfristig weiterbringen und dabei denke ich eher an junge Spieler aus der Knappenschmiede wie Kehrer als noch einen Neuen zu holen.

  63. Altix sagt:

    @Roman: Was die Notwendigkeit angeht, die Investitionen in Infrastruktur offensiv zu verkaufen, bin ich eher bei rjonathan. In einem Verein wie Schalke, in dem Alles und Nichts zumindest potentiell in epischer Breite diskutiert wird, kann es sehr sinnvoll sein, nicht nur die Entscheider im AR zu überzeugen, sondern auch die Öffentlichkeit rechtzeitig ins Boot zu holen. Stell dir mal vor, die Saison läuft richtig schlecht und Heidel muss sich irgendwann rechtfertigen, warum kein Geld für Spieler da ist und stattdessen hohe Summen in Steine und Beton investiert werden, was bis dahin schön unter dem Deckel gehalten bzw. im Innenverhältnis mit dem AR besprochen wurde. Was meinst du wohl, was dann los ist? Da ist es doch viel schlauer, das Thema frühzeitig nach außen zu tragen, da es dann nur noch die Hälfte der Diskutanten interessiert (zumal dann, wenn es, wie du sagst, ein No-Brainer ist). Ich will Heidel in dem Punkt wahrlich kein Kalkül unterstellen, aber diesen Nebeneffekt kann man ja trotzdem gerne mitnehmen.

    Wo ich mit dir völlig einig bin ist, dass die ewigen Seitenhiebe auf die Vergangenheit (Heldt) nerven. Heldt ist Geschichte, Heidel hat etwas erkannt, das einmal in der Öffentlichkeit adressiert, nu ist aber auch gut. Jetzt ist „machen“ gefragt, und Heidel hat (im Gegensatz zu Heldt) dazu auch die Möglichkeiten. Sinngemäß hat Armin Veh das so auch am Sonntag im Doppelpass gesagt, meiner Ansicht nach sehr zu Recht.

    Ich bin nie ein großer Heldt Fan gewesen, aber diese Form des Nachtretens mag ich nicht. Egal von wem und egal gegen wen. Für mich ist das auch eine Form von Illoyalität und ja, ich gebe es gerne zu, in dem Punkt bin ich sehr empfindlich. Also einfach Schnauze halten und machen wie man hier bei uns im Pott so sagen würde.

  64. Netsmurf sagt:

    @Simson – Dein Beitrag hat mir ein schmunzeln ins Gesicht gezaubert ;-)

    Bischen viel Schwarzseher aktuell unterwegs…..

    Spielerisch habe ich dieses Jahr mehr Entwicklung als in den letzten 3 Jahren gesehen! Klar ist auch das wir einige Abgänge gehabt haben, die wir Qualitätstechnisch nicht 1:1 ersetzt haben. Trotzdem ist das immer noch eine veritable Truppe auf dem Platz (wenn denn alle wieder gesund sind).

    Nach Leipzig hat der Weinzierlflieger einen strömungsabriss erlitten, aber noch sind wir in der Luft. Etwas mehr Mut und Zutrauen in die handelnden Personen wäre hier angebracht. Oder dürfen so etwas nur die Trainerlegenden erwarten?

    Dann wird es nächstes Jahr eben kein internationales Jahr, haben wir in der Historie immer mal wieder gehabt. Nicht schön, wenn es denn so kommt, und es schmeißt uns mal wieder etwas zurück. Es wird kein Untergang, das hat nicht einmal der HSV bisher geschafft ;-)

    Der Umbau der Mannschaft und des Vereins schreiten trotzdem weiter voran, und das ist das wichtige in diesem Jahr!

    Die Saison haben wir uns am Anfang unkorrigierbar versaut!

    greetz
    Netsmurf

  65. Roman sagt:

    Zur Infrastruktur höre ich jetzt noch die ganzen Stimmen, die immer wieder sagten, man investiere nicht nur in Beine, sondern auch in Steine. Wie oft wurde das ins Feld geführt?

    Und jetzt hören wir von Heidel, dass wir eine Infrastruktur haben, die nicht erstligareif ist.

    Gut, man kann in Steine investieren und trotzdem nicht erstligareif sein, aber mich macht das nachdenklich, denn irgendjemand muss den Mitgliedern da ziemlichen Müll erzählt haben. Und das war sicher nicht nur Heldt allein.

  66. RJonathan sagt:

    @Roman

    Diejenigen, die er überzeugen muss, sitzen im AR.

    Dass ausgerechnet du das schreibst finde ich nun wirklich sehr erstaunlich. Ich dachte du kämpfst seit Jahren um Transparenz und Eingebundenheit des Umfeldes in wichtige strategische Entscheidungen. Ich hoffe (und glaube) sehr, dass Heidel den AR deutlich umfassender und konkreter informiert als die Öffentlichkeit um dort die entsprechende Rückendeckung zu erhalten. Aber da hören die möglichen Kritiker oder Hintrfrager seiner Entscheidung nicht auf. Die Frage, warum 30 oder 70 Millionen hierhin und nicht in den Kader gesteckt werden, lauert doch an der Tür. Medien, Mitglieder, Fanszene und Mitarbeiter müssen die Dringlichkeit verstehen. Und alle intern geäußerten Standpunkte können doch nur glaubwürdig erscheinen, wenn sie extern (natürlich anders verpackt) wieder auftauchen. Sonst sieht man aus wie ein Luftikus.

    Nichtsdestotrotz glaube ich schon, dass du einen Punkt triffst. Die starke Abwertung des Status Quo wurde ja wiederholt als Kritik am Vorgänger ausgelegt. Und Heldt scheint zunehmend angepisst zu sein – was man wohl nachvollziehen kann. Mir scheint, Heidel hat deswegen nun eine kleine Korrektur in seine Erzählung eingebaut. In dem von Torsten im neuesten Artikel verlinkten Interview sagt er: „Diese Pläne gab es zum Teil schon, wir haben in dem einen oder anderen Fall nur die Prioritäten etwas verändert und das eine dem anderen vorgezogen.“ Mir scheint, er möchte den etwas harschen Ton der Vergangenheit nun etwas entschärfen.

  67. Roman sagt:

    @rjonathan: Er muss den AR überzeugen, um an die Gelder zu kommen. Das meinte ich. Dass es ansonsten gut und richtig ist, in Infrastruktur zu investieren, muss aber nicht großartig von Heidel den Mitgliedern vermittelt werden, weil es dort wohl allgemeiner Konsens ist und schon seit Jahren so auch angekündigt wird.

    Man kann sich ja mal den Spaß machen und nach „Steine Beine Schalke“ googeln, dann findet man u.a. dieses Schalke Unser-Interview aus dem Jahre 2012:

    http://schalke-unser.de/?page_id=1306#id02

    Darin findet sich diese Passage:

    SCHALKE UNSER:
    Welchen Spieler würden Sie sich wünschen, wenn einmal ein Geldregen hereinprasselt?

    HORST HELDT:
    Wenn Geld hereinregnen würde, triebe ich erst einmal das Berger Feld voran; die Weiterentwicklung des Trainingsgeländes hätte für mich oberste Priorität.

    Ich würde mehr in Steine als in Beine investieren, weil ich glaube, dass wir grundsätzlich nicht schlecht aufgestellt sind. Ich sehe uns auch in der Lage, die Spieler zu verpflichten, die wir verpflichten wollen. Die Messis und Ronaldos dieser Welt bleiben aber unrealistisch.

  68. Rjonathan sagt:

    @Altix

    Ich bin mir bei der Beurteilung der sogenannten „Seitenhiebe“ gegen Heldt unsicher. Es ist ja nicht so, dass Heidel sagt, sein Vorgänger hätte Mist gebaut. Dass seine Status-Quo-Analysen „Seitenhiebe“ sind, ist ja, was die Presse draus macht. Dass er wenn er frischen Wind und Motivation für ein neues Projekt erzeugen will, zu starken, mitunter überzeichneten Bildern greift, um seine Botschaft zu vermitteln, ist eigentllich ein geschicktes Stilmittel. So gelangt die Infrastruktur in die Überschrift der Zeitungen: „Bedingungen sind nicht bundesligareif“ oder so ähnlich hieß die zugegeben sehr überspitzte Formulierung. Dass man daraus auch lesen könnte: „Heldt ist nicht bundesligareif“ ist meiner Vermutung nach nicht Kalkül sondern (bewusster oder unbewusster?) Kollateralschaden.

    @Roman

    Ja, bei der Entwicklung des Berger Feldes war Heldt schon aktiv. Vor allem das Parkstadion ist ja seit ewig Thema. Es gibt aber auch Themen, die Heidel neu eingebracht hat und die hat er in der frühen Kommunikation zu diesem Thema (ich glaube ich habe es aus einem 11Freunde-Interview) auch klar herausgestellt: Professionelle Räumlichkeiten für das Trainerteam und ein Gebäude für Jugend und Profis. Jetzt taucht bei bundesliga.de ein Neubau der Geschäftsstelle auf, wobei ich vermute, dass ist im Grunde das gleiche, nur nicht mehr so konkret erklärt – und das Parkstadion.

    Ob das erklärungsbedürftig ist? Das kann ich nicht beurteilen, und ich wundere mich, dass du dir da so sicher bist. Man sollte in solchen Dingen nicht von sich auf andere schließen. Und es gilt: man kann solche Sachen nicht oft genug erklären, der Wind kann sich über Nacht drehen. Außerdem ist es doch sein wichtigstes Projekt. Ganz unabhängig davon, ob Heldt das schon mal gemacht hat. Im Grunde sagst du ja, er solle nicht reden, wovon er mit Haut und Haar überzeugt zu sein scheint. Ja wovon denn dann?

  69. Rjonathan sagt:

    PS: Andersrum gesehen: vielleicht hat Heldt nicht _genug_ über diese Dinge geredet. Genau wie er nie genug über Entschuldung geprochen hat, die ja sein wichtigstes Projekt war. Das hat seinem Ruf und seinem Standing im Umfeld nicht gut getan.

  70. Schilzi sagt:

    Ich spiele nochmal den Trainerbeschützer:
    Ihr wisst schon alle, dass die gesamte Abteilung Attacke ausfällt, oder?
    Wo würde denn Leipzig ohne Poulsen, Werner und Selke stehen?

    Glück auf!

  71. ReinerEdelmann sagt:

    Hier muss niemand den Coach beschützen, der kann dies schon alleine.

    Grundsätzlich fehlt aber nicht nur der „Knipser“; wir kommen einfach viel zu selten in den gefährlichen Bereich hinein.
    Und für das System ist schon der Trainer verantwortlich.

    Was hätte man anders machen können? Schwer zu sagen; die Umstellung auf 5er-Kette war zu dem Zeitpunkt richtig, hat der Mannschaft Vertrauen gegeben und Punkte gebracht.

    Wie wir aber seit Wochen sehen, ist sie definitiv kein Allheilmittel und verursacht Probleme.

  72. Simson sagt:

    „Wie wir aber seit Wochen sehen, ist sie definitiv kein Allheilmittel und verursacht Probleme.“

    Konkret geht es doch um die letzten 3 Spiele, die nicht ansehnlich waren. Eins davon wurde gewonnen. Und deswegen wird so ein Fass aufgemacht?

  73. leoluca sagt:

    Die Probleme liegen doch gar nicht im System, das Weinzierl nach 5 schlechten Spieltagen durchsetzen konnte. Im Gegenteil, genau damit hat sich die Mannschaft doch ab dem 6. Spieltag vom letzten Platz nach oben gearbeitet.

    Dass dann nach der bitteren Niederlage gegen Leverkusen der Faden riss, dazu sagt Heidel im jüngsten Interview dies:

    „Wenn man die Mannschaftsaufstellungen der Spiele gegen Leverkusen, Freiburg und Hamburg, in denen wir nur einen Punkt holen konnten, mit denen aus der erfolgreichen Phase zuvor vergleicht, sieht man, wer uns auf Grund der vielen Verletzungen alles fehlt. Gegen Leverkusen waren das mit Embolo, Huntelaar und di Santo nicht nur der komplette Sturm, sondern auch Zweidrittel unser etatmäßigen Verteidigung.“

    Heidel hat damit doch recht, oder?

    Ich erwarte daher von Weinzierl jetzt keinen erneuten Systemwechsel. Er wird alles tun, um an die alte Form aus der Hinrundenmitte anzuknüpfen.

    Rumpelfußball hin oder her – seine Umstellungen letzten Samstag waren spielentscheidend. Mindestens einen Knipser hat er nun.

    Außerdem wird ihm Bentaleb früher als erwartet wieder zur Verfügung stehen. So muss Goretzka nicht unbedingt defensiv spielen. Und die drei Defensiven holen langsam aber sicher ihren Rückstand aus der längeren Verletzungspause auf.

    Dass lässt hoffen, dass das Formtief trotz der weiterhin Langzeitverletzten überwunden wird.

  74. Altix sagt:

    @Rjonathan: Du magst da gut Recht haben. Ich kann dir aber versichern, dass es nicht erst irgendwelcher Ausführungen in der Presse bedurfte, dass mich Heidels Aussagen zur fehlenden Bundesligareife gestört haben, die gingen mir sofort beim ersten Lesen gegen den Strich. Auch wenn es nicht beabsichtigt war, Heldt zu diskreditieren, so fand ich seine Ausführungen zumindest ungeschickt formuliert. Das ist vielleicht auch einer der Unterschiede zwischen Mainz und Schalke: Hier wird halt jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, da muss man eben auch überlegt seine Worte wählen, wenn es nicht zu Missverständnissen kommen soll. Zumal, weil die beiden sich zuvor schon das eine oder andere kleine Scharmützel geliefert haben. Mich hat das spontan an einen frischen Vorstandsvorsitzenden eines Industrieunternehmens erinnert, der die Bilanz des Vorgängers schlecht darstellt, um bei seiner ersten eigenen Bilanz besonders gut dazustehen. Ist ja leider gängige Praxis heutzutage.

    Das alles ist aber die Diskussion von Luxusproblemen ;) Ich bin mehr als froh, dass Heidel jetzt die Position des Sportvorstandes bekleidet. Noch nie in den vergangenen Jahren hatte ich so viel Vertrauen darin, dass der Tanker Schalke in die richtige Richtung gedreht werden könnte. Alles gut also :)

  75. hellwach sagt:

    Argumentenmix:
    -Vereine haben uns überholt
    -Ohne CL-Teilnahme werden wir versinken, durchgereicht. Wie Bremen.

    Siehe Köln, Frankfurt, aha so ist das.

    -Ohne CL-Teilnahme werden wir Meyer und Goretzka nicht halten können.

    Mal im Ernst: Glaubt wirklich irgendjemand hier, dass Klopp so bescheuert ist, für Max Meyer > 5 Mio zu berappen?
    Und noch mal im Ernst: Der vermutlich torungefährlichste OM der Liga wird von wem angefordert? Real? Wirklich? (Ich mag den Goretzka wirklich)

    -Aufholjagd

    Nach 15 Minuten habe ich mein Nebenan gefragt, ob das ernst gemeint sei – mit der Einstellung und der Aufstellung.
    Die taktische Ausrichtung gegen den Vorletzten der Liga ohne Burgstaller, dafür mit maximaler Absicherung, führt am Ende dazu, dass statt eines Schussversuches, der das Tor um 5 Meter verfehlt, unser Weltmeister 1,375 Meter am Videowürfel vorbei zielt. Schade.

    Fazit: Ich bin nach 90 Minuten gegangen. Scheiß auf die Nachspielzeit.

    PS: Wir vergurkten gegen Freiburg, wir vergurkten gegen Hamburg, wir gurkten gegen Ingolstadt

  76. ReinerEdelmann sagt:

    Ich finde es befremdlich, hier nicht über Systeme zu diskutieren.

    Natürlich ist die Misere momentan (auch) daran festzumachen – oder bist Du der Auffassung, dass die gewonnenen Spiele alle gut waren?
    Motto: Spiel gewonnen = System gut; Spiel verloren = Gründe verdrängen und verweisen, mit dem System sind wir vom letzten Platz geklettert?

    Nochmals: Die Umstellung war richtig und wichtig, da wir nach 5 Spieltagen null Punkte hatten. Sie hat der Mannschaft Vertrauen gegeben.
    Das System bewirkt jedoch, dass wir gerade gegen kompakte und laufstarke Mannschaften kaum Torchancen herausspielen. Wir können die 5er-Kette nicht hoch schieben, da wir dafür in der letzten Reihe (vielleicht auch auf der 6, Stichwort Tempo?) zu schwach sind.
    Somit muss unser Spiel zäh und unansehnlich bleiben. Nun kann man völlig legitim argumentieren, dass Erfolge alles überdecken. Mir ist das aber zu wenig, sorry. Ich mag mich nicht durch Spielzeiten rumpeln oder auf das 1:0 in der 92. warten.

    Aber, auch das schrieb ich, eine Rückkehr zu einer 4er-Kette und einer anderen Spielbalance sehe ich nicht.

  77. ReinerEdelmann sagt:

    hellwach schrieb:

    „Mal im Ernst: Glaubt wirklich irgendjemand hier, dass Klopp so bescheuert ist, für Max Meyer > 5 Mio zu berappen?
    Und noch mal im Ernst: Der vermutlich torungefährlichste OM der Liga wird von wem angefordert? Real? Wirklich? (Ich mag den Goretzka wirklich)“

    Natürlich wird es im Sommer, wenn noch viele mehr Geld auf dem Transfermarkt sein wird, genügend Angebote geben – beide sind jung, haben bereits jede Menge Erfahrung und sind Nationalspieler.

  78. Jones sagt:

    Die abgelaufene Hinrunde der Saison 2016/17 war ein Auf und Ab.
    Ich habe es nicht geschafft auf Schalke zu fahren, habe aber versucht über die einschlägigen News und diesen Blog immer „nah dran“ zu sein.
    Während der Spiele beschränkte sich das oft aufs gelegentliche Checken des Tickers – so auch am letzten Spieltag der Hinrunde. Letztendlich habe ich vom Spielverlauf nichts mitbekommen und konnte mich umso mehr freuen als Burgstaller in der letzten Minute der Nachspielzeit doch noch den Siegtreffer erzielt hat. Fazit: 3 Punkte mehr auf dem Konto.
    Ich würde mir auch eine bessere Spielveranlagung wünschen, würde gerne jedes Spiel meine Schalker so auftreten sehen wie im Hinspiel gegen Nizza – ein Spiel das mich seit Jahren mal wieder so richtig begeistert hat. Aber anhand des aktuellen Saisonverlaufs kann man ganz gut einschätzen, dass die Mannschaft noch nicht so weit ist und mit dieser Einsicht fällt es einem dann leichter, sich über fußballerisch schlechte Siege zu freuen.
    Ein weiteres von vielen hier im Blog thematisiertes Topic war/ist die Kontinuität. Ich persönlich gebe der Mannschaft Zeit sich zu entwickeln und hoffe auf eine längere Traineramtszeit als in den vergangenen Jahren. Eine Entwicklung ist erkennbar und macht mir Mut, dass es in der kommenden Saison deutlich besser läuft.
    Wenn man Statistiken mag, lässt sich die momentane Entwicklung anhand einiger aussagekräftigen Werte gut widerspiegeln:
    – Niedrigste Anzahl an Gegentoren unserer Truppe in der Hinrunde seit der Saison 2009/10.
    – Defensivbereich Hinrunde: 3. Platz Zweikampfquote
    – Offensivbereich Hinrunde: 14. Platz Schussgenauigkeit; 12. Platz Chancenverwertung

    All diese Werte spiegeln die Hinrunde unter Berücksichtigung der vielen Verletzungen im Offensivbereich wider und unterstreichen Heidels Aussagen, warum wir aktuell da stehen, wo wir stehen.

    Glück Auf!

  79. CarstenS04 sagt:

    Wenn er den medizinischen Check besteht ist Caligiuri ein Schalker

  80. hellwach sagt:

    @ReinerEdelmann
    Gerne sähe ich, wenn Max Meyer einen Beitrag zum Erfolg der Mannschaft leisten würde. Ich fürchte allerdings, dass er auf dem Platz so wenig leisten wird, dass sein Marktwert bis zum Sommer erheblich sinken wird. Sportlich empfände ich -nicht erst seit Ingolstadt- keinen Verlust.
    Bei Goretzka habe ich Hoffnung, dass Schalke ihn noch eine Weile halten kann.

  81. Rjonathan sagt:

    @Altix
    Ich denke wir sind da mehr oder weniger einer Meinung. Ich wollte nicht unterstellen, dass die Aussagen erst durch die Presse unschön wurden. Entscheidender war der letzte Satz: Bewusster oder unbewusster Kollateralschaden. Jedenfalls hat mich das auch sehr an so einen Vorstandswechsel beim einer großen AG erinnert.
    Der Unterschied mag sein: In so einem DAX-Vorstand kommt es nur noch auf das Strategie-Gelaber an. Heidel wird sich am Ende an seinen Taten messen lassen. Strategie ist schon wichtig, aber ohne gute Umsetzung auch nichts wert.

    @System
    Ich finde schon, dass man darüber diskutieren kann, ob man ohne zwei der drei Stamm-Innenverteidiger mit 3er/5er-Kette spielen sollte. Ich glaube aber nicht, dass ein Systemwechsel unser Offensiv-Problem löst. Das hakt an der aktuelle Formschwäche aller zentralen Mittelfeldspieler und auch Kola und Schöpf können nicht eine ganze Saison auf diesem Formhoch rumrasen. Und dann ist da noch das Stürmerproblem.

    @hellwach
    Der Vorletzte hat seit dem Trainerwechsel 10 Punkte aus 6 Spielen geholt. Unter anderem mit Siegen gegeb RBL und LEV. Insofern täuscht in diesem Fall der Tabellenstand ein wenig.

  82. hellwach sagt:

    Der Vorletzte ist deswegen noch lange kein Spitzenteam. Eine Aufholjagd bedarf einer gewissen Portion Mut und Angriffslust. Wenn nicht im Heimspiel gegen Ingolstadt, wann dann?
    Wenn ich den Top-Knipser der zweiten Liga im Kader habe, eine Aufholjagd starten und die ertsten zwei Heimspiele unbedingt gewinnen will und diesen Stürmer nicht im Heimspiel gegen Ingolstadt einsetze, wann dann?

    Mit diesen Zeichen erzeuge ich weder bei Zuschauern Euphorie, noch bei den Spielern. Selbstbewusstsein, Wille, Lust, Geilheit auf Tore, Siege, Serien sieht für mich jedenfalls anders aus. Ganz anders.

  83. ReinerEdelmann sagt:

    @hellwach,

    Ich bin da ganz bei Dir – sportlich sehe ich momentan keinen Verlust, wenn man Meyer/Marin abgibt.

    Im Unterschied zu Dir denke ich, es wird mindestens ein hoch dotiertes Angebot für ihn geben – dies bedingt im Grunde der völligst überhitzte „Markt“ und die angebliche Notwendigkeit, ständig „Neue/Neues“ zu präsentieren.

  84. leoluca sagt:

    @hellwach
    Na ja, eingesetzt wurde der neue Knipser dann ja doch noch – und hat sofort gezeigt, was er kann.

    Aber im Prinzip stimme ich zu: Aufstellung und Mannschaft machten nicht gerade den Eindruck von Selbstvertrauen und Mut. Das Pressing funktionierte so gut wie gar nicht, weil man einfach zu halbherzig war. Nur Goretzka nehme ich da aus. Ganz zu schweigen von einem mutigen Offensivspiel, das fast vollständig fehlte. Vor allem Max Meyers Auftritt war unterirdisch. Kein Schwung, kein Esprit. Gefühlte 90 Prozent der Bälle von hinten raus waren langer Hafer.

    Leon Goretzka sagt im Kicker-Interview: „Es ist ganz wichtig, dass wir alle im Anlaufverhalten 100 Prozent bringen. Mit nur 80 kommen wir nicht weit.“

    Also doch die Mentalität? Ma gucken.

  85. hellwach sagt:

    Genau. Ich bin hier nicht der Einzige, der das EL-Spiel in Nizza als Maßstab für die Einstellung heranzieht, wenn er die Auftritte der Kumpel und Malochertruppe (´schuldigung) bewertet.

    Und leoluca, ein mutiges Zeichen wäre der Starteinsatz gewesen. Die Einwechselung in einem bis dahin äußerst schwachen Spiel ist nicht mutig, sondern riskant.

  86. Ney sagt:

    Am Donnerstag, einen Tag vor der Partie heute Abend gegen Eintracht Frankfurt, hat das Fachblatt „Kicker“ unter der Überschrift der Titelgeschichte „Hängen im Schacht“ eine verheerende Zwischenbilanz gezogen. Angefangen beim Rasen („erbärmlicher Zustand“) über den harmlosen Offensivfußball (nur 1,2 Tore im Schnitt pro Spiel), die Laufwerte (mit 114,7 Kilometern im Team pro Spiel weniger als in den drei Spieljahren zuvor), die Zweikampfquote (unter 50 Prozent), fehlende Wehrhaftigkeit nach Rückständen, Auswärtsschwäche, Standardschwäche bis hin zu den schwachen Neuzugängen. Würde man Weinzierl und Heidel ein Zwischenzeugnis ausstellen, man müsste es mit mangelhaft unterschreiben.

    (Frankfurter Rundschau)

    Schlechter kann es kaum noch werden. Auch ein Grund zur Vorfreude auf den Rückrundenauftakt.

  87. leoluca sagt:

    Jau, die Magie der Zahlen. Erklärt ist damit nicht viel. Warum gingen die ersten 5 Spiele in die Hose? Wie hat Weinzierl es geschafft, mit der gleichen Mannschaft eine beeindruckende Aufholjagd hinzulegen? Warum dann der Filmriss im Dezember? Welche Rolle spielten Formkrisen und Verletzungen?

    Wenn der Kicker Heidel und Weinzierl unbedingt nach einer halben Saison schon ein Zwischenzeugnis ausstellen muss, dann darf er das gerne tun. Nur kann er nicht erwarten, dass dies ernst genommen wird. Pauschalurteile wie „schwache Neuzugänge“ sind ziemlich peinlich für das Fachmagazin. Und warum, wenn schon Zahlen, wird die Anzahl der verletzten Stammspieler und die Anzahl der Spiele, in denen sie fehlten, nicht in die Statistik einbezogen?

    Bei den Themen, die der Kicker anschneidet, kann ich nichts Neues entdecken, das ist hier alles schon rauf und runter debattiert worden: mutlose Offensive, schlechtes Pressing etc. Nur die Depression, sie will sich bei mir partout nicht einstellen.

  88. derwahrebaresi sagt:

    Mit dem Rasen haben sie aber Recht.

  89. blues sagt:

    @leoluca

    Nicht alles ist Pech insofern geht ein Zwischenzeugnis i.O. Aus den tropischen 30 Grad Gabuns kommend, die rund um den Äquator so herrschen, wird Bentaleb direkt im feuchtkalten GE ins Spiel gegen Frankfurt geworfen.So was geht zu 80% in Form einer Verletzung innerhalb der nächsten 14 Tagen schief, wenn nicht direkt schon heute. Das hohe Risiko das Bentaleb verheizt wird, gehen Heidel/Weinzierl ein. Böse, böse…

  90. leoluca sagt:

    @blues
    Nicht alles Pech, da hast du wohl sehr recht, wie wir gestern Abend sehen durften.
    „Nebengeräusche von Platz bis zum Foul interessieren mich überhaupt nicht. Uns haben fußballerische Lösungen gefehlt.“ (Christian Heidel)

  91. Schalke enttäuscht weiter sagt:

    […] auf das Spiel eingehen, viel zu häufig habe ich solche Texte schon geschrieben. Das Spiel gegen Ingolstadt war ja kaum besser, auch wenn es mehr oder weniger zufällig ein glückliches Ende nahm. […]

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