Wörtlich: Jupp Heynckes



32 Kommentare zu “Wörtlich: Jupp Heynckes”

  1. Flo Kno sagt:

    Der ist mir nach dem letzten Spiel auch eingefallen, hatte aber den Namen Klaus Toppmöller im Kopp.

    So oder so: wahre Worte.

  2. Nordlicht sagt:

    Genau den Gedanken hatte am Freitag nach Spiel im Kopf. Denn den Kampf spreche ich den Jungs nicht ab.

  3. betreuer sagt:

    Ihr könnt in meinem Fanclub nachfragen: Das sage ich fast bei jedem Spiel seit mindestes fünf Jahren, wenn das im Stadion oder bei uns im Keller gesungen wird.

  4. Niklas sagt:

    Dann muss die Nerdkurve, dass mal beim nächsten Heimspiel anstimmen! :-D Fände ich super.

  5. mika sagt:

    Das ist seit Jahren unser Problem auf Schalke…die Spielkultur ist kontinuierlich auf dem absteigenden Ast. Und Kampfsport interessiert mich nicht, oder nur sekundär als Unterstützung beim „Spiel“, das konnte man sich unter Weinzierl schon in Reinkultur in Augsburg angucken, so sieht es bei Schalke jetzt auch aus – Augsburg 2.0, willkommen im Abstiegskampf für die 4-fachen Kaderkosten – SUPER!
    Aber meiner Meinung braucht es 2-3 Jahre, um zu bewerten, ob eine Wende unter unserem neuen Duo Heidel/Weinzierl am Horizont erscheint.
    Denn der Kader ist in den letzten Jahre nicht durch einen strukturierten Aufbau oder durch besonders spielstarke Akteure geprägt worden.

  6. Maik sagt:

    Vielleicht sollten wir mit dem Einen anfangen und dann mit dem Anderen weiter machen…
    Beste Spielkultur bringt auch nicht viel, wenn man nicht ins Spiel kommt. Kämpfen ist beim Fußball auch vielleicht nicht das richtige Wort, aber es macht doch sehr den Eindruck, dass unsere Jungs sich nicht von alleine richtig bewegen sondern mehr hinterher laufen. Zweikämpfe werden oft halbherzig geführt. (Oder warum kommt man beim Kopfballdeull jedes mal nur 10cm vom Boden weg?). Eine Grundlegende Aggressivität fehlt. Auch sich mal gegenseitig anfeuern oder anpflaumen sehe ich nicht. Gekämpft haben unsere Jungs, aber meist habe ich das Gefühl mehr mit sich selbst und nicht mit dem Gegner.
    Erst wenn die Einstellung in diesen Punkten stimmt, können wir Spielkultur fordern oder vielleicht auch erkennen.

  7. Blauhai sagt:

    Genauso ist es.

    Da sind dann doch einige Schreihälse genauso limitiert wie die aktuell spielende Mannschaft.

    Ferner möchte ich dann noch Heidel zitieren in Sachen Top Spieler bzw. Spieler mit solidem Mittelmaß ohne jeden Glamour.

    Doch den will Heidel auch ohnehin nicht: „Glamour passt gar nicht zu Schalke. Mein Gefühl ist, dass der Klub mehr zu tun hat mit Gemeinschaft, Treue, Emotionen, Leidenschaft und sehr viel mit Zusammenhalt.“

    Ich hoffe, dass jetzt einige kapieren was das Ziel ist,u.a. die Ansprüche nicht zu hoch zu hängen. Wem dies nicht passt wird sich dann doch eher Red Bull oder ähnlichen Konzernclubs zu wenden müssen.

  8. Rjonathan sagt:

    @Blauhai
    Interessantes Zitat! Wo ist das her?

    @mika
    Ich finde nicht, dass die Spielkultur auf dem absteigenden Ast ist. Sie ist seit Jahren kaum vorhanden. Weinzierls Ergebnisse diesbezüglich sind nicht schlechter als die der letzten 4 Trainer (Breitenreiter, Keller, DiMatteo, Stevens).

  9. mika sagt:

    @Rjonathan

    Mit Raúl, Farfan, Rafinha, war doch schon eine andere Qualität auf dem Platz, was technische Finesse und Spielkultur bis 2010 und vor allen Dingen Konstanz angeht…., was bei den Jungen wie Goretzka, Draxler und Sané nur punktuell vorhanden ist oder war – nicht negativ, sondern dem jugendlichen Alter geschuldet.

  10. Rjonathan sagt:

    @mika
    Das bestreite ich ja gar nicht. Ich sage unter den letzten 4 Trainern – das ist seit 2011. Ich wollte nur darauf hinaus, dass es seit dem nicht besonders toll ist, aber ich nicht das Gefühl habe, das aktuell ein absoluter Tiefpunkt erreicht ist. Dieses Tal, in dem wir uns gerade befinden durchwandern wir zum Xten Mal seit Rangnicks Burn-Out.

  11. leoluca sagt:

    So sehr dieser Schlachtruf „Wir wollen euch kämpfen sehen“ aus der Nord gerade nach dem hart umkämpften Frankfurt-Spiel so voll daneben war wie er es meistens ist, so sehr fürchte ich, dass viele ihn tatsächlich so gemeint haben.

  12. Nordlicht sagt:

    € leoluca

    Ich denke das wird einfach so gesungen, weil man es nicht besser weiss. Hat überhaupt schon einmal ein Stadion oder ein Kurve „Wir wollen euch spielen sehen“ gerufen?? Wir wollen euch kämpfen sehen, wird halt immer gerufen wenn es nicht läuft. Überall und ohne sich darüber Gedanken zu machen.

    Ich würde diesen Spruch sehr sehr befürworten. Nur mir fehlt der Draht zu den Nordkurven Capos :-)

  13. Lutt sagt:

    Ist ja auch Quatsch. Kampf kann man erzwingen, indem man den inneren Schweinehund überwindet. Spiel leider nicht (das kommt erst, wenn der Kampf stimmt).

    Wieso sagen eigentlich alle, dass die Schalker so toll gekämpft haben? Hab ich ehrlich gesagt auch nicht gesehen. Ein kurzer Blick in die Zweikampfquoten sagt, dass die Eintracht 54% der Zweikämpfe gewonnen hat. Auf Schalke!!!

    Dazu kommen noch die Themen, die Maik schon genannt an: aggressives Pressing, Körpersprache. Hab ich nix von gesehen.

    Auch wenn Bene und Naldo das anders sehen. Ich fand das „Wir wollen Euch kämpfen sehen.“ am Freitag schon ganz angebracht.

  14. Nordlicht sagt:

    Man gut wir haben für jeden Schrott Statistiken auf die man sich berufen kann.

    Ich benutze dafür mein persönliches Empfinden.

  15. schalkoholiker sagt:

    Wir reden doch hier permanent über enttäuschte Erwartungen. Und ja: Auch mir geht es tierisch auf die Nerven, dass ich seit Jahren dieser Erwartungshaltung hinterher laufe.

    Aber genauso nervt der immergleiche reflexhafte Ruf nach vermeintlich leichten Lösungen (Trainer, Infrastruktur, Kampfgeist, …). Wenn wir mal ehrlich sind, dann haben wir vieles davon (wenn nicht sogar alles) in den letzten Jahren ausprobiert. Nur eines nicht: Kontinuität.

    Auch wenn´s aktuell weh tut und wirklich nicht schön ist: Lassen wir es doch mal laufen und setzen noch ein paar Münzen auf die ganz tief innewohnende Hoffnung.

    Und obwohl es keine Beruhigung sein darf: Wir sind nicht die Einzigen, die mit nicht erfüllten Erwartungen klar kommen müssen. Bayern stolpert den eigenen Ansprüchen hinterher, die Nachbarn beschäftigen sich zunehmend mit sich selbst und von Wolfsburg, Leverkusen oder Gladbach brauche ich gar nicht erst anzufangen.

  16. BlueNote sagt:

    Sehe ich wie schalkoholiker. Und Heynckes hatte auch Recht. An mangelndem läuferischen Einsatz lag es nur selten in dieser Saison. Der Frust sitzt aller Ortens derzeit so tief, dass er schnell in alte Beißreflexe abgewandelt wird. Ruhig bleiben und Heidel und Weinzierl machen lassen muss jetzt die Devise sein! Der Schnee, den schon unser Rudi seinerzeit hat tauen sehen, ist geschmolzen. Jetzt gebt den Leuten im Amt auch die Zeit, die Kacke ordentlich wegzumachen.

  17. Johannes sagt:

    Zugegeben, das ist jetzt OT, hat mit de mit dem Thema des Posts nicht zu tun, dennoch möchte ich der königsblauen Gemeinde den Artikel hinter diesem Link zur Lektüre empfehlen:

    https://taz.de/Bezahlkarten-in-der-Bundesliga/!5375691/

  18. tobson sagt:

    Wahre Worte von @schalkoholiker und @BlueNote denen ich mich anschließe.

    Jep, ich glaube auch, dass der Schnee jetzt komplett GEschmolzen ist. :-)

    Glückauf

  19. Lutt sagt:

    @Nordlicht: ich habe dafür auch im Stadion noch „persönliches Empfinden“ genutzt. Es spricht ja nichts dagegen, sich dieses mit Statistiken widerlegen bzw. untermauern zu lassen.

    @BlueNote:
    Es ist ein großer Unterschied, ob man seinen Unmut äußert oder den Kopf des Trainers bzw. Managers fordert.
    Ich kann die Meinung nicht teilen, dass fußballerischer Kampf sich nur über Laufleistung definiert. Hat ja auch keiner gesungen „wir wollen Euch laufen sehen“. Hier in den Kommentaren ist mal das Wort „Galligkeit“ aufgetaucht. Das beschreibt es m.E. besser und ich habe es dieses Jahr bisher noch nicht gesehen. Jedenfalls nicht so, wie ich es erwarte.

  20. SpeedGlas sagt:

    Ich finde es recht erstaunlich, dass Schalke trotz des guten Kader wenig Spielkultur zu bieten hat. Die Spiele gegen Ingolstadt und Frankfurt kamen mir völlig plan- und hilflos vor. Mit kämpfen hat das ganze eher weniger zu tun, als damit ein Spielsystem zu beherrschen und Möglichkeiten in petto zu haben auch gegen tiefstehende Gegner Chancen zu erspielen. Eine Art Zusammenspiel wie es z.B. Rafihna & Farfán oder Uchida & Farfán gemacht haben, gab es schon lange nicht mehr zu sehen. Im Spielaufbau kommt es zu vielen Fehlpässen und lange Bälle aus der Abwehr heraus laden entweder beim Gegner oder im Aus.
    Ich denke das Spielermaterial ist durchaus ausreichend um Platz 6 zu erreichen. Es mangeled nur am Fußballspielen selbst.

  21. Carlito sagt:

    @leoluca: gut, dass wir nochmal drüber gesprochen haben. :-D ;)

  22. Manfred sagt:

    Das ‚kämpfen sehn‘ ist doch ein vorvorvorgestriger Singsang. Aus Zeiten, als es noch Kampfbahnen (Glückauf, gelle) und Kampfmannschaften gab, als dem Fußball noch das militärisch-martialische anhaftete (bzw mehr als nur anhaftete, aber egal), dessentwegen er ja auch entstand, ein bißchen jedenfalls. Ersatzkrieg, sozusagen. Daraus entstandene Begriffe halten sich ja immer noch: so einen unbeholfenen Rotz wie ‚Sturmtank‘ nach wie vor in unzähligen Livetickern zu lesen läßt mich auch nur mit dem Kopf schütteln.
    Dazu gehört dann auch die Verklärung von solchen Elitekriegern wie Berti Vogts und Horst-Dieter Höttges (relativ damals), Uli Borowka, Jürgen Kohler und natürlich Vinnie Jones (relative Neuzeit) – die Liste ist endlos und weiterhin offen für Neuzugänge (was ich so lese: Kolasinac?).

    Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.

  23. Torsten sagt:

    Sturm, Abwehr, Deckung, Flanke, Sturmtank, Bomber .. Fußball in Deutschland ist – sprachlich gesehen – Krieg.

    Schöner Text dazu:
    https://anajana.wordpress.com/fusball/

    Aber als es noch Kampfbahnen gab, gab es noch keine Stadiongesänge. Die entstanden erst in den 1960ern.

    Auch dazu gibts natürlich einen Text, von 11 Freunde:
    http://www.11freunde.de/artike.....fangesangs

  24. Manfred sagt:

    Weiß auf schwarz, Torsten? Würg (auch ne Metapher^^).
    Ich erinner das Buch von Fritz Walter über die WM 1958, wo die schwedischen Anheizer wohl ne ziemlich kulturschockende Wirkung hatten.
    Die Anekdote mit der vom Menü gestrichenen ‚Schwedenplatte‘ isn Bonus.

    Es geht um die Haltung an sich, weniger darum, wann was erstmals gegrölt wurde.

  25. Torsten sagt:

    — Stopp mal eben —

    Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe einen unsachlichen Kommentar mit einem eigenen Kommentar kritisiert, statt ihn einfach rauszunehmen. Dadurch lief der weitere Austausch hier in die falsche Richtung, weg von den Ereignissen auf Schalke, hin zu dem Kommentar bzw. dem Kommentator.

    Das ist alles sehr falsch. Ich musste deshalb eingreifen und habe nun alle diese Kommentare rausgenommen. Ich bitte um Verständnis, auch wenn ich mir bewussst bin dass jeder einzelne Kommentar immer was wert ist und daher eigentlich nicht einfach „weggewischt“ gehört.

  26. Nigbur 48 sagt:

    Stelle mir das schwierig vor, hier immer sachlich und mit kühlem Kopf zu moderieren. Schließlich liegt uns Schalke allen im und am Herzen. Umso wichtiger, souverän und beim eigentlichen Thema zu bleiben.

    Von Kampf und Spiel mal ganz abgesehen, bin ich mir noch nicht sicher, ob ich das am Samstag sehen will. Allerdings habe ich noch die Saison 82/83 in (insgesamt sehr schlechter) Erinnerung, als wir gegen Ende der Saison als fast schon abgestiegener Außenseiter nach München gefahren sind und durch ein Drexler-Tor gewonnen haben.

  27. Niklas sagt:

    Meine letzte Erinnerung an einen Sieg in München ist von 2011 das Pokal-Halbfinale :-D Im Grunde die gleiche Mistsaison in der Liga wie jetzt. Nur fehlt uns diesmal Raul und jemand der ne vernünftige Ecke schießen kann :-/

    @Nigbur48: Ich bin da voll bei dir. Stand heute würde ich auch sagen, dass der Samstag besser zu ertragen ist, wenn etwas anderes macht als 15:30 Uhr vor der Glotze zu sitzen. /o

  28. Johannes sagt:

    @Nigbur Der Auswärtssieg damals half doch, den Relegationsplatz 16 zu sichern, oder? Und da sollte es „nur“ gegen Bayer05 Uerdingen gehen, was konnte da schon schiefgehen …

    In meiner Erinnerung habe ich nach dem Abstieg in der Relegation als damals 9jähriger, kurz vor meinem 10. Geburtstag, Schalke abgeschworen, weil das doch alles keinen Sinn ergab. Mit 7 Schalke-Fan geworden, direkt den ersten Abstieg erlebt, dann Aufstieg, dann direkt wieder runter – was’n Scheiß. Also hab ich unter Anleitung unserer ältesten Schwester aus den Bundesligisten der Saison 83/84 den Bundesliga-Verein ausgelost, zu dem ich künftig halten würde.

    Und ich malte Lose, und ich mischte sie und ich zog: Bayer 05 Uerdingen.

    Das kam mir so absurd-bescheuert vor, als knapp 10jähriger, dass ich dachte: was’n Scheiß, da bleibe ich doch lieber Schalke-Fan.

    Und (unter anderem) deswegen dürft Ihr heute hier von mir lesen ;-)

  29. Johannes sagt:

    Und nochwas: Mein GEfühl sagt mir, dass wir in München 3 Punkte holen. Gegen so ziemlich jede Wahrscheinlichkeit. Weiß auch nicht, warum, außer, dass es halt echt Schalke wäre …

  30. Taubenstecher sagt:

    auf zum Bonusspiel !!

  31. Holger sagt:

    bwin gibt uns ne Quote von 13. Die Quoten der Buchmacher sind immer Wahrscheinlichkeiten. Diese bildet man prozentual durch den Kehrwert ab. Bei einer 13 ist dies ergo 1/13. 7,69% der Spiele würden wir also gewinnen, wenn die Quote stimmt. Da setz‘ ich doch glatt mal 10,- Euro.

    Irgendwie diese Saison schon alles schade. Aber andererseits war es auch zu erwarten und wir sollten locker bleiben.

  32. Tomek sagt:

    Ich finde die Quoten voll unzuverlässig. Es ist eher ein Richtungsweiser. Habe bisher noch keine Vorhersage Seite gefunden die ein gutes Quoten Script hat.

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