Überfordert

Schalke 04 geht 4:2 in Gladbach unter. Das erste von drei Duellen gegen einen Club, den man auf Augenhöhe wähnte. Dass Schalke sich dabei so schlecht schlug, war schon bitter mit anzuschauen.

Schalkes Abwehrreihe wackelte von Beginn an. Naldo fehlt. Matija Nastasic fehlte es an Übersicht. Benni Höwedes hat eine Phase, in der ihm regelmäßig Dinge nicht gelingen und er immer wieder mal einen Schritt zu spät kommt.

Nach holpriger Anfangsphase konnte Schalke das Spiel zwar beruhigen. Im Mittelfeld hielt man gut dagegen, machte Räume eng, unterband eine Halbzeit lang das Spiel Gladbachs. Aber des Gegners Spiel zu unterbinden reicht eben nicht, wenn man gewinnen will. Schalke bekam nie ein richtiges Offensivspiel etabliert. Die Abschlüsse der Blauen kamen fast alle aus der Distanz.

Das ist zu wenig. Wenn man selbst nicht in der Lage ist, Chancen zu kreieren, braucht es Glück und eine fehlerfreie Defensivleistung. Zwei Fehler im Spielaufbau ließen Gladbach ausreichend Raum für schöne Angriffe und tolle Treffer. Nach einem Doppelschlag in vier Minuten war dieses erste Duell für Gladbach entschieden.

In diesem Spiel stimmte auf Schalker Seite gar nichts. Offensiv ideenlos und ohne Durchsetzungskraft. Defensiv wackelig, und im Spielaufbau fehlerhaft. Zur Krönung bot Franco Di Santo noch eine Schwalbe zum Schämen. Ein fürchterlicher Abend.

In der aktuellen Verfassung ist ein Weiterkommen in der Europa League, gegen eben den gleichen Gegner, unwahrscheinlich. In der Liga steht Schalke nach 23 Spieltagen nur vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Markus Weinzierl wirkt angeschlagen, wenn er nach Niederlagen wiederholt darauf hinweist, dass seine Mannschaft Traineranweisungen nicht umgesetzt habe, wenn er öffentlich einzelne Spieler kritisiert. Man schaue nun ganz offiziell nach unten, wie den Worten des Trainers und Christian Heidels zu entnehmen war.

Das wird noch eine lange und trübselige Restsaison.



86 Kommentare zu “Überfordert”

  1. mika sagt:

    Heute ist wohl der Zahnriemen bei unserer Karre gerissen…Totalschaden.
    Aber: es ist noch immer ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen!
    In der Hinrunde hatten wir nach 6 Spieltagen nur 3 Punkte und in der Rückrunde haben wir nach 6 Spieltagen schon 6 Punkte – der Trend geht klar nach oben.
    Steigerung um 100%!

    …..Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
    Schönes Wochenende trotzdem…

  2. Karl heinz sagt:

    Wir gewinnen jetzt halt die europa league. Man kann auch auch als Zweitligist in der CL spielen.

  3. Theo sagt:

    Ich bin bei Karl Heinz-
    Die Liga ist doch sowieso gelaufen, jetzt wiegen wir Gladbach halt in trügerischer Selbstsicherheit für die nächsten beiden EL Spiele auf die es wirklich ankommt.

  4. derwahrebaresi sagt:

    @Threadtitel

    Wie wäre es zur Abwechslung mal mit „Hilflos?“

  5. leoluca sagt:

    Erst mut- und dann kopflos.

  6. Chris sagt:

    Ich fand die Mannschaft in der zweiten Halbzeit vor allem kraftlos. Als sie aus der Pause kamen, hatte man den Eindruck, Schalke war platt. Fand Gladbach jetzt nicht so wahnsinnig stark. Aber sie haben vorne Leute, die sich durchkombinieren können und Abschlussqualitäten besitzen.

  7. Ney sagt:

    Die Liga ist doch sowieso gelaufen.

    Relegationsplatz ist nicht mehr auszuschließen.

  8. Zeitspieler sagt:

    An der gestrigen Niederlage gegen Gladbach war alleine Max Meyer schuld!

  9. Karl Heinz sagt:

    Als Verein und Underdog, sehe ich uns auf Dauer ohnehin im bald umgebauten Parkstadion. Sollen sich doch andere über Leipzig und die Zecken einen Kopf machen.

  10. blues sagt:

    All jenen hier, die uns eine postive Entwicklung einreden wollten, sagt es Christian Heidel nun sogar selbst:

    „Dass wir nicht zufrieden sind, steht außer Frage.
    Die E n t w i c k l u n g in den l e t z t e n W o c h e n ist nicht gut.
    Wir haben uns das leichter vorgestellt.“
    (WDR)

  11. blues sagt:

    Auch bei kicker.de hat die Zurückhaltung in Sachen fehlender Entwicklung unter Heidel / Weinzierl auf Schalke ein Ende:

    „Ich bin erschrocken von einer Viertelstunde“, sagte Schalkes Sportvorstand“… „Wenn wir die drei Fehler nicht machen, könnte das hier auch 1:1 ausgehen.“

    Es ist eine Kurz-Analyse, die Fragen aufwirft. Reden die Schalker ihre Probleme schön? Oder erkennen sie sie nicht einmal? Ein Sprichwort besagt: Man kann auch sehenden Auges ins Verderben rennen …“

    http://www.kicker.de/news/fuss.....stung.html

  12. leoluca sagt:

    „Dass wir nicht zufrieden sind, steht außer Frage. Die Entwicklung in den letzten Wochen ist nicht gut. Wir haben uns das leichter vorgestellt.“ (Christian Heidel)

    Bisher ist mir Heidel auf Schalke nicht als Schönredner aufgefallen.

    So überraschen mich diese Sätze von ihm nicht. Mit der Verwendung der Ersten Person Plural verweigert er sich nicht nur einer Trainerdiskussion, er lenkt die Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der Mannschaft, die man sich leichter vorgestellt hat. In Gladbach wurden vor den beiden entscheidenden Gegentoren im MF eklatante Fehler begangen, weil bestimmte Spieler sich nicht an die Trainervorgaben hielten. Das nun hat Weinzierl öffentlich so deutlich thematisiert, wie bislang nicht.

    So komisch das klingt, aber darin sehe ich einen Kommunikationsfortschritt auf Schalke im Vergleich zu den vergangenen drei bis vier Jahren. Auch lässt Heidel jetzt keine Zweifel darüber aufkommen, dass man jetzt nicht nach oben, sondern nach unten in die Abstiegszone schaut.

  13. Peter sagt:

    …schon wieder ein Wochenende versaut! Verloren 4-2 in Gladbach, es sollte alles besser werden nach den Bauern Spiel….und jetzt…
    Von Woche zu Woche geht die Reise in der Tabelle nach unten. Keine CL oder El…Wo ist unsere Manschaft die mit Leidenschaft und Klasse uns begeistern will. Es ist klar, das nicht immer alles super läuft, aber so geht es nicht weiter. Wer kennt die Antwort….???

  14. blues sagt:

    @leoluca
    Kommunikationsfortschritt? Vieleicht gar auch wieder nur Propaganda? Man merkt ja nichts von irgendwelchen Kompetenzen in Sachen wirkungsvoller Krisenkommunikation. Es sind im Netz leider oft nur Bots die Unwichtiges ins Spiel bringen und es groß aufblasen, nur um von den wirklich wichtigen Dingen abzulenken.

  15. Gauß sagt:

    Fortschritte in der Außendarstellung kann man schon feststellen.
    Nur leider auf dem Platz nicht. Und da ist wichtig (Copyright?).

    Wenigstens hat man den Eindruck, dass sich die Verantwortlichen nicht mehr von den Allesfahrern, Allesbesserwissenden etc. reinquatschen lassen. Wäre schön, wenn die Mannschaft da mitziehen würde.

  16. crisscross04 sagt:

    Natürlich haben wir mit Heidel eine verbesserte Außenkommunikation – jedoch hilft uns das aufm Platz herzlich wenig. Aber natürlich hilft es allen Beteiligten im Verein, wenn Heidel schlechte Leistungen gut verkaufen kann…
    Und sorry, wenn Heidel & Co. nach dieser Auftritten immer noch nach oben schielen und von EL reden würden, würde man ihm auch zu Recht Realitätsverlust vorwerfen. Daher musste Heidel natürlich auch nach diesen Ergebnissen reagieren und seine Aussagen den Ergebnissen anpassen. Wo da jetzt der Fortschritt sein soll, verstehe ich schon wieder nicht.

    Zum Spiel gegen Gladbach: wie zu erwarten oder im Westen nichts Neues.
    Eins wissen wir aber auch nach dem Wochenende: Augsburg, Freiburg, Bremen und HSV können Abstiegskampf. Noch 4 Punkte zum Relegationplatz…

    Noch einmal zum Thema Kontinuität und was Heidel auf der letzten PK gesagt hat:

    Wolfsburg, Gladbach und nun auch Leverkusen haben ihre Trainer aufgrund Erfolglosigkeit, weil die Erfolge in keiner Relation zu den Ausgaben und den damit verbundenen Erwartungen standen, entlassen!
    Alle 3 Vereine standen eigentlich in den letzten Jahren für Kontinuität. Jetzt stellte sich heraus, dass Kontinuität wohl auch in diesen Vereinen nicht so hoch gehängt wird, wenn der Erfolg ausbleibt.
    Der einzige Verein, der jetzt noch mit Kontinuität im Bezug auf den Trainer glänzt, ist Köln! Die Kölner stehen aber immer noch relativ gut dar, wenn man Ausgaben und Erwartungshaltung anschaut. Daher macht Kontinuität in Köln auch Sinn! ;-)

    Jetzt frage ich mich, sind wir ab sofort die Ausnahme der Liga? Und macht das Sinn? Und wie lange oder mit welchen Konsequenzen oder noch deutlicher: Ist der Vorstand bereit, auch zur Not mit Weinzierl in die 2. Liga zu gehen? Nach der Ansprache von Heudel auf der PK bin ich da nicht mehr so sicher, wie weit die Herren wirklich bereit sind, zu gehen.

    Mittlerweile bin ich froh, wenn wir uns auch in der nächsten Saison nicht mit Sandhausen oder Heidenheim beschäftigen müssen oder wenn, dann nur im DfB Pokal. ;-)

    Jetzt bin ich erst einmal gespannt, wie der Trainerstab auf die Niederlage für die EL reagieren werden. Erwartungen habe ich keine. Und das ist wohl auch ganz gut so. ;-)

  17. BlueNote sagt:

    Hamburg schlägt Hertha und rückt uns auch noch auf den Pelz. Nur noch vier Punkte Abstand zum Relegationsplatz. Willkommen im Abstiegskampf. Man sollte donnnerstags vielleicht eine B-Elf aufbieten und sich auf den Klassenerhalt konzentrieren. Wobei es leider geil wäre, wenn Jens Keller jetzt mit Eisen aufstiege und uns dann im Vorbeigehen zuwinkte wie in einem Paternoster. Glück auf, der Aufsteiger kommt.

    Das Restprogramm hat es in sich. Weinzierls Problembären müssen noch gegen alle Teams, die hinter uns stehen, spielen. Dazu noch gegen Augsburg, Mainz und Freiburg, Leverkusen, die Dosen und die Doofen. Halleluja. Die Meisterschaft des kleinen Mannes kann beginnen.

    Unterm Strich pressen wir jetzt in jedem dritten Spiel mal für 20 Minuten sehr ansehnlich (nach einer dreiviertel Saison mit diesem Trainerteam hatte ich da mehr erwartet, aber seis drum), haben endlich einen Sportvorstand, der nicht rumeiert und den Schlachter schon erfreulich lange an der kurzen Leine hält und einen Trainer, der in den Mediengesprächen super eloquent und positiv rüberkommt, dafür mittlerweile aber passiven, aussschließlich am Gegner orientierten Verteidungsfußball aus der Hölle der diMatteo-Zeit spielen lässt, anstatt die vorhandene Offensivpower von der Kette zu lassen. Dazu eine Mannschaft, die auf dem Platz eh macht, was sie will.

    Das ganze ergibt dann die schlimmste Saison seit der Erfindung der Luftpumpe, heißt offiziell aber Neuanfang die 95te oder, etwas euphimistischer, „Übergangssaison“ und wenn mal meckert, weil da jetzt mehr Scheiße auf dem Platz liegt, als dass sie aller Schnee aus Bottropschen Eiskanonen jemals überdecken könnte, ereilt einen gleich der Shitstorm moralinsauerer Wutfans, die immer noch glauben, dass jetzt alles gut wird und man das gefälligst zu erdulden hätte, zum Wohle des ganz großen Ganzen, oder so oder wie oder was?

    Scheiß drauf, Ich tue es definitiv nicht mehr.

  18. derwahrebaresi sagt:

    Überfordert?
    Das ist m. E. eine sehr verharmlosende Beschreibung.

    Man bedenke bspw. nur die Aktion von di Santo, das war Überheblichkeit erster Güte.
    Der gesamte Auftritt hat bei mir unmittelbar nach Spielbeginn (@ 1. Chance nach 28 Sek.)
    diesen Eindruck hinterlassen.

  19. Taisumi sagt:

    Was aber tatsächlich positiv ist, dass unser Club einen kühlen Kopf bewahrt, während bei Bayer die Fälle davon zu schwimmen scheinen. Eine Interimslösung soll’s nun richten. Da sind wir zum Glück inzwischen weiter.

  20. Guybrush Threepwood sagt:

    Die Spiel-Analyse von Spiegel Online bringt es eigentlich schön auf dem Punkt:
    „Das Problem sind dabei weniger die Abwehrfehler, sondern der fehlende Plan bei eigenem Ballbesitz. Die Aufstellung von Trainer Weinzierl ist darauf angelegt, Kreativität beim Gegner zu ersticken, statt eigene zu entwickeln.“
    (Spon)
    Ich hatte eigentlich gehofft, dass diese Di Matteo-Spielweise der Vergangenheit angehört.
    So blöd es auch ist, man braucht aber Offensivaktionen um Tore zu erzielen.

  21. Torsten sagt:

    @ Guybrush Threepwood

    Ich halte es für hanebüchen, an den Namen die angebliche Ausrichtung festmachen zu wollen. Bentaleb und Goretzka können sehrwohl ein Offensivspiel auf den Platz bringen. Caligiuri, Burgstaller und Schöpf sind quasi reine Offensivspieler. Ein Klick weiter steht bei dieser „Analyse“ …

    „Kreativspieler wie Meyer, Johannes Geis oder Yevhen Konoplyanka und auch Strafraumstürmer Klaas-Jan Huntelaar sitzen aktuell meist nur auf der Bank.“

    … Man stelle sich vor, ich hätte mich in der Vergangenheit mal getraut, in einem Text Johannes Geis als Kreativspieler zu bezeichnen. Man stelle sich vor, wie es dem Trainer entgegengeschlagen wäre, hätte er Meyer nach dessen schwachen Auftritten von Beginn an gebracht.

    Das ist mE einfach nur ein „es war schlecht, dann wären die anderen sicher besser gewesen“-Text von Spiegel Online.

  22. Carlito sagt:

    Seit Ende letzten Jahres kein Sky Abo mehr zu haben, wird mehr und mehr zum Segen.

    Statt sich von S04 den Abend/ das Wochenende versauen zu lassen lieber schön Zeichentrickserien mit dem Sohnemann auf Netflix geschaut. Dazu relativ entspannt und teilnahmslos den Ticker verfolgt. Kann ich nur jedem empfehlen. Traurig aber wahr.

  23. Rjonathan sagt:

    Besonders erschreckend ist für mich die Defensiv-Leistung. Aus einer der besten Defensiven der Liga ist ein Hühnerheufen geworden. Sollte das tatsächlich nur an Naldo liegen? Wie dem auch sei, es könnte der richtige Zeitpunkt sein, um auf Viererkette umzustellen. Denn so funktioniert es ja nicht.

    Überheblichkeit ist ein wenig das Wort, das mir gestern durch den Kopf schwirrte. Oder etwas wohlwollender Übermut. Nachdem man Gladbach im zweiten Teil der ersten Hälfte ganz ok in den Griff bekommen hatte, schien man irgendwann von ihnen eingelullt und hat sich dann mit Risiko übernommen.

    Was den Spielplan betrifft bleibe ich allerdings bei meiner Einschätzung: Der wird jetzt eher leichter.

  24. Bronco124 sagt:

    Ich sehe die Situation nicht so negativ, wie sie derzeit dargestellt wird. Klar – die Saison ist gelaufen. Die EL-Quali werden wir nicht erreichen. Aber mit dem Kader ist es auch sehr schwierig bis unmöglich. Mehr als Tabellenplatz 9-12 ist nicht drin.
    Bei S04 laufen immer noch Leute rum, die nicht (mehr) Bundesliga-tauglich sind (Aogo, Riether, in Teilen Chupo, Geis, etc.). Dazu die hohe Zahl der Verletzten. Somit ist Konkurrenzkampf und Rotation kaum möglich. Schöpf, Goretzka und Nastasic bräuchten dringend eine Pause. Aber wen soll Weinzierl stattdessen bringen?
    Das Gleiche gilt in Hinblick auf die Systemfrage. Sicherlich würde Weinzierl gerne auf 442 oder 4231 umstellen. Aber: S04 schießt wenig Tore und braucht daher dringend defensive Stabilität. Das hat bisher mit 352 gut funktioniert. Die letzten Spiele waren alle eng – das war vorher klar. Da fängt kein Trainer an zu experimentieren und die Formation zu ändern. Zudem: Wer soll rechten Außenverteidiger spielen? Uchida, Riether, Coke? Alle verletzt, außer Form oder für 90 Minuten nicht bundesligatauglich. Schöpf hat Schwierigkeiten mit der Defensivarbeit, ist überspielt und somit für die Positon derzeit nur in der Dreierkette geeignet.
    Den Vorwurf, den man Heidel/Weinzierl machen könnte wäre, dass sie in der Winterpause keinen Ersatz für die RAV-Position geholt haben. Ich gehe davon aus, dass man in Hinblick auf Coke optimistischer war. Sein Comeback verzögert sich jetzt und somit auch die Systemumstellung.
    Das Spiel gegen BMG hätte auch anders ausgehen können. Die Chancen waren da. Ein weiterer Lichtblick: Kehrer hat wieder ein gutes Spiel gemacht.
    Ich gehe davon aus, dass sich Weinzierl für Donnerstag etwas überlegen wird, um die defensive Stabilität wieder herzustellen. Dann kann die Situation ganz anders aussehen. Also Kopf hoch und Glück auf – und nicht in die Bux sc****.

  25. Christian sagt:

    Hamburg Mai 2015, der HSV rettet seinen roten Ar* auf einen Relegationsplatz
    mit einem Sieg gegen lustlose Schalker.

    Gelsenkirchen Mai 2017, der HSV tritt mit Gisdol, Papadoupolos und Holtby
    auf Schalke an.

    Der Fußballgott hat ja oft seinen sehr eigenen Humor. Ich bin gespannt.

  26. Bluewolf sagt:

    Moin.

    Ich sehe die Saison noch nicht gelaufen, dafür läuft vieles zu sehr
    (wie immer in den letzten Jahren) schlecht und es wird immer schlimmer.

    Auf das Spiel will ich nicht weiter eingehen, da haben Torsten und andere
    alles (richtig) geschrieben.

    Diese Rechnerei von Weinzierl mit den ersten 5 Spielen bringt mich immer
    mehr auf die Palme. Ich halte mal dagegen: Von Spieltag 11 bis Spieltag 23 sind wir 17. (in Worten Siebzehnter). Ich befürchte Mannschaft und Trainer verlieren sich selbst ( auch hier wie immer).

    Ich bin nur noch maßlos enttäuscht und hoffe auf Heidel.

  27. Lutt sagt:

    Ich war eigentlich von einer positiven Reaktion beim Gladbach-Spiel ausgegangen. Leider scheinen die Kräfte und Ideen zu fehlen.

    Ich finde, die letzten Wochen sind mit den Blogtiteln – sogar in ihrem Verlauf – sehr schön zusammengefasst:
    Lahm, enttäuschend, chancenlos, überfordert. Ich fürchte, als nächstes kommt „ratlos“…

    Ich versuche ja immer, optimistisch zu sein. Aber die aktuelle Situation erinnert mich leider sehr an das letzte Jahr, in dem Breitenreiter sich im letzten Saisondrittel ob der mangelnden Spielkultur seiner Truppe immer mehr selbst verbal ins Abseits stellte („Bonusspiele“ etc.). Und damals sind wir im UEFA Cup gelandet… Ich kann nur hoffen, dass Weinzierl in seinen Aussagen umsichtiger wird.

    Ich fürchte Schlimmes für die nächsten Wochen auf Schalke – es sei denn, der Bock wird gegen Gladbach nochmal umgestoßen.
    Das Spiel am Donnerstag ist auch deswegen ein Meilenstein, weil man dann sehen kann, welcher der beiden Trainer die richtigen Schlüsse und die entsprechenden Hebel gezogen haben wird.

  28. Klopenner sagt:

    Diese Rechnerei von Weinzierl mit den ersten 5 Spielen bringt mich immer
    mehr auf die Palme. Ich halte mal dagegen: Von Spieltag 11 bis Spieltag 23 sind wir 17. (in Worten Siebzehnter).

    In welcher Saison soll das denn sein? In dieser Saison sind wir in dem von dir angegebenen Zeitraum sogar einen Platt besser als nach den Spieltagen 1-23.

  29. Flo Kno sagt:

    Ich gehöre hier eher zu den Schönrednern und bin sehr desillusioniert aus dem Spiel am Samstag hervorgegangen. Es war eine Nicht-Leistung die ich so nicht für möglich gehalten hätte. Meine Lieblingsstatistik: 34% gewonnene Zweikämpfe Mitte der ZWEITEN Halbzeit.

    Aber wenn das alles ein Gutes hat: So wird es mit der EL nichts. Und der Trainer in der nächsten Saison, sei es Weinzierl, hat in der nächsten Saison dann endlich mal die dringend benötigte Zeit eine Mannschaft zu entwickeln. (An einen Abstieg glaube ich nicht, selbst wenn die nächsten drei Spiele verloren werden, was ich auch nicht glaube).

    Bei anderen Mannschaften liest man immer die Fragen: Wieviel Favre steckt noch in Gladbach, wieviel Tuchel noch in Mainz, wieviel Guardiola (oder gar van Gaal) noch in Bayern. Diese Trainer haben der Mannschaft ein Gesicht gegeben. Man stelle sich das mal kurz bei Schalke vor: Wieviel Keller, diMatteo, Breitenreiter steckt noch in der Mannschaft? Mehr als mitleidiges Kopfschütteln kann man dafür nicht ernten.

    Ich will nicht ausschließen, dass es Trainer gibt, die eine praktisch nicht existente Mannschaft trotz Doppel- und Dreifachbelastung mit EL und DFB-Pokal entwickeln können. Weinzierl tut sich damit allem Anschein nach sehr schwer, genauso wie die meisten seiner Vorgänger. Ich sehe ihn deshalb aber weder als Trainer im Allgemeinen noch als Trainer für Schalke im Speziellen für gescheitert. Der Grund ist einfach die mangelhafte spielerische Basis beim S04 als Mannschaft. Es gibt keine Basis und ergo nichts, auf das man bauen kann, außer ein Pool an recht talentierten Fußballern. Ich denke das ist auch der Grund für Aussagen wie ‚haben wir uns einfacher vorgestellt‘.

    Bis zum Ende der Saison wünsche ich mir nur eines: Fährmann und Höwedes muss das Maul gestopft werden! Aussagen von Ralle (‚wir müssen nur eine Serie starten‘) und Benny (‚wir müssen unseren Mann stehen‘) kann doch kein Schalker mehr hören oder?!

  30. Günnie sagt:

    Völliges Unvermögen, dazu noch die Vorstellung von die Santo. Na danke. Ich bin jedenfalls bedient. Das einzig Positive in der derzeitigen Situation ist die Kommunikation nach außen und das immer noch (trügerisch) ruhige Umfeld. Wenn die nächsten drei Spiele vergeigt werden, wird es damit aber auch vorbei sein. Mir schwant Böses.

  31. Bluewolf sagt:

    @klopenner

    http://www.transfermarkt.de/1-.....038;max=24

    Spieltag 13 bis Spieltag 23 , also die letzten 11 Spieltage.
    (nicht von Spieltag 11 wie von mir geschrieben)

  32. der grafschafter sagt:

    es ist schlimm auf schalke 04. wann greift der chef ein?
    wir haben unseren verein doch nicht an heidel und weinzierl ausgeliefert, damit sie ein mainzburg daraus machen.
    die mannschaft hat sich aufgegeben, so matthäus gestern im dopa. (klar, wird man hier sagen die haben alle keine ahnung). tönnies und der ar sollten eingreifen.
    die mannschaft ist konzeptlos, agiert hilflos, macht technische fehler,
    hilft sich nicht gegenseitig. sie sind quasi immer noch in der vorbereitung, und nix besser geworden als unter breitenreiter , di matteo
    und keller. so können wir sogar absteigen. wann war das das letze mal so?
    sie sollen sich an der meistermannschaft von 58 orientieren, oder an den cup siegern von 72 oder oder. aber so: DAS GEHT GAR NICHT.
    Glück auf.

  33. andres sagt:

    ein Blick auf die Überschriften der letzten Beiträge sagt alles.
    fing es noch mit „schwer zu bewerten“ und „lahmem Kick“ and, gehts mit „entäuschend“, „chancenlos“ und „überfordert“ in den Keller.
    Für Aufreger werden bei der Tendenz leider nur noch die Diskussionen um den Trainer und den Manager Sorgen :-(

  34. Tobi@gmail.com sagt:

    Alles gesagt und analysiert. Es ist lediglich die weiterhin dramatische Verletztenliste offen. Mit Embolo, Coke, Naldo und Hunter wären wir im Plan geblieben. Das hilft uns nicht weiter aber akzeptieren muss man es dennoch.

  35. lennard sagt:

    Hallo Torsten bemerkenswert dass du noch die Muße aufbringt zu schreiben – ich bin einfach nur enttäuscht und ratlos. Würde am liebsten nix mehr von Schalke wissen – aber das bring ich dann ja auch nicht übers Herz. Hoffentlich stimmen am Ende der Saison die Ergebnisse wenn die Spielweise schon scheiße bleibt. Glück.. …ne das schreib ich jetzt nicht. Gut gehn

  36. Rjonathan sagt:

    @FloKno
    Ja, man kann sich natürlich auch mal die Frage stellen, in wie weit ein Umbruch bei gleichzeitiger Teilnahme am internationalen Geschäft überhaupt möglich ist. Wir versuchen das jetzt schon jahrelang und immer um die gleiche Zeit geht alles den Bach runter. Das könnte entweder an zu wenig Zeit für intensive Arbeit der Trainers liegen, oder es liegt an der mangelnden Tiefe des Kaders. Oder beides.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass Weinzierl zu wenig Erfahrung mit der internationalen Geschäft hat. Ich kann mich noch gut an Dortmunds erstes Jahr CL mit Klopp erinnern. Obwohl sie in der Liga besser waren als wir, sind sie dort sang- und klanglos untergegangen. Ich bin gespannt wir Leipzig und Hoffenheim da nächste Saison drauf klarkommen. Würde mich nicht wundern, wenn einer von beiden sich im Abstiegskampf wiederfinden werden.

    Die Frage, die man sich auf Schalke stellen muss: Wollen wir einem Trainer Zeit geben, bei uns Fehler zu machen und daraus zu lernen (ich denke das ist Heidels Ansatz), oder wollen wir einen Trainer finden, der das alles schon weiß und kann – also entsprechende Erfahrung mitbringt.

  37. Niklas sagt:

    Rjonathan sagt:
    6. März 2017, 11:35 Uhr

    Die Frage, die man sich auf Schalke stellen muss:[…] oder wollen wir einen Trainer finden, der das alles schon weiß und kann – also entsprechende Erfahrung mitbringt.

    Was nachweislich aber auch keine Garantie für Erfolg ist (Heynckes, Rutten, Magath…) ;-)

  38. Nigbur 48 sagt:

    Überfordert fühle ich mich z. Zt. auch selbst angesichts der Darbietungen der Blauen. Normalerweise hätte mir ein solches Spiel das Wochenende erheblich versaut. Das tut es zwar immer noch, jedoch bei weitem nicht mehr so sehr wie sonst. Das Gezeigte macht mich schlicht überfordert und ratlos.
    Wenn ich die Kommentare hier lese, kristallisieren sich zwei Fraktionen heraus: diejenigen, die sich letztlich keine (großen) Sorgen machen, von einem Abschneiden im Niemandsland der Tabelle ausgehen und sich mit dem Titel „Übergangssaison“ abgeben. Und dann sind da diejenigen, die sich spätestens jetzt erhebliche Sorgen machen und einen möglichen Abstieg nicht ausschließen.
    Bisher habe mich eher zur ersteren Gruppe gezählt, nicht zuletzt, weil ich einfach zu viele für gute Fußballer halte.
    Samstag fiel mir aber eine gewisse (umgekehrte) Duplizität der Ereignisse auf. War es nicht das Hinspiel gegen Gladbach, was vermeintlich die Wende gebracht hat? Das haben wir durch drei Tore in sechs Minuten entschieden und dann gab’s noch Embolos Willen NICHT auf den Elfer zu hoffen, sondern aufzustehen und das Ding reinzumachen.
    Samstag war alles ähnlich aber umgekehrt und nun bekomme ich langsam auch Muffensausen – denn starke Nerven hatten unsere noch nie und Abstiegskampf können sie sicher auch nicht.

  39. idioteque sagt:

    Auf Spielverlagerung gibt es am Ende der Analyse zum Spiel BVB-B04 ( http://spielverlagerung.de/201.....rschieben/ ) ganz guten Kommentar zu Leverkusen und Roger Schmidts „Scheitern“ dort, von dem sich mMn vieles auch zu einem gewissen Grad auf Schalke übertragen lässt.

    Ich zitiere einfach mal:
    „Die Bundesliga ist zur Zeit merkwürdig. Sie hat eine neue Qualität entwickelt. Es gibt quasi keine taktisch schwachen Teams mehr. Alle können gut verschieben, pressen, gegenpressen, umschalten und immer mehr können auch ordentlich bis gut aufbauen. Dadurch können Kleinigkeiten im (taktischen) Mannschaftsgefüge dafür sorgen, dass ein Ergebnis nach dem anderen enttäuschend ausfällt.

    Die üblen Leistungseinbrüche von Klopps BVB, Favres Gladbach und Heckings Wolfsburg sind die beeindruckenden Extrembeispiele dafür. […]
    In der Bundesliga wird man sich aber wohl daran gewöhnen müssen, dass es Enttäuschungen gibt. Zur Zeit sind zwei Drittel der Bundesliga-Trainer seit weniger als einem Jahr in ihrem Job. Gefühlt sind vielleicht sechs, sieben Teams mit ihren Ergebnissen zufrieden. Die deutsche Bundesliga ist ein hartes Pflaster geworden.“

    Diese Situation fällt Schalke im Moment mMn auf die Füße. Man hat in den letzten Jahren kein taktisches Fundament aufgebaut, auf das man zurückgreifen könnte und der Trainer hatte mangels Vorbereitungen mit Stammpersonal und aufgrund lauter englischer Wochen bisher nicht wirklich die Möglichkeit, selber etwas aufzubauen und kann eigentlich immer nur darauf reagieren, wer gerade fit ist. Zwischenzeitlich hat man im 5-3-2 Stabilität gefunden und auch immer ein oder zwei Tore geschossen, aber wenn dann durch den Ausfall von Naldo die Abläufe in der Abwehrkette nicht mehr so gut funktionieren und zusätzlich noch ein paar Spieler außer Form sind, bekommt man inzwischen gegen Teams, gegen die man kurz zuvor noch gut ausgesehen hat, plötzlich auf die Mütze.
    Deswegen sehe ich auch nicht, was ein Trainerwechsel bewirken soll bis auf einen kurzzeitigen Motivationsschub, den man mit ein paar Millionen Abfindung für MW bezahlt. Zumal ich nicht sehe, wer dort einspringen könnte.

  40. leoluca sagt:

    @Nigbur 48.

    Beim Hinspiel wars tatsächlich ähnlich. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams durch konsequente Defensivarbeit und Vorsicht nach vorn – bis Schalke plötzlich in der zweiten Halbzeit wie aus dem Nichts das Spiel in 6 Minuten für sich entschied. Der hauptsächliche Grund: Gladbachs Trainer Schubert hatte in der Pause den Verteidiger Westergaard gegen einen Offensiven ausgewechselt (Stindl?), um auf Angriff zu setzen – und die instabile Gladbacher Dreierkette fing sich einen Konter nach dem andern.

    Interessant, dass Hecking als neuer Gladbach-Trainer zuerst wieder das alte favresche 4:4:2 einführte und nach dem Sieg gegen Schalke auf der PK betonte, man hätte endlich zu einer einfachen und effektiven Spielweise zurückgefunden. Hecking auf der PK: „Was die heute umjubelten Borussen da geleistet haben, das kann Schalke auch.“

  41. Gauß sagt:

    @idioteque:
    Stimmt schon, was du da schreibst.
    Allerdings sind wir ja bereits in der Umbruch-Saison und es funktioniert nicht mit den 11 Neuzugängen und dem etablierten Personal.
    Nicht vergessen: die meisten der Neuen sind unter Weinzierl und Heidel gekommen, müssen also den Plänen entsprechen. Nur scheinen eben genau diese Pläne nicht zum Erfolg zu führen. Die Geschichte mit Kono ist doch zudem schon mehr als merkwürdig: Heidel verpflichtet und Weinzierl schickt ihn auf die Tribüne.

    Und die Geschichte mit den Verletzten kann ich nicht mehr hören. Embolo hat bislang zwei, drei gute Spiele für uns gemacht – ist für mich immer noch kein Garant für einen Qualitätssprung. Coke (auch meine Hoffnung) kennen wir noch gar nicht. Neu verletzt ist Naldo, der auch in der Hinrunde dabei war. Unser bester IV zwar, aber nun auch nicht der ultimative Heilsbringer, wie die Spiele bis zu seiner Verletzung belegen. Hunter ist wohl ein Auslaufmodell und kein Hoffnungsträger.
    Bleiben also drei Verletzte „Stammspieler“. So viele hat aber wohl jeder Verein der Buli.
    Nix Besonderes also und somit als Ausrede untauglich.

    Ich denke, dass viele Probleme aus den Bereichen Taktik und Motivation rsp. Teambuilding kommen.
    Vielleicht täusche ich mich, aber von den Spielern her sind viele Mannschaften, die vor uns stehen schlechter besetzt. Nehme man als Beispiel mal Freiburg. Kein Spieler vom SC (außer Grifo) wäre für uns gut genug gewesen.

    Was mich auch ärgert: Raffael und Stindl aus der Heldt-Zeit. Raffael ist klar, aber ich denke, wir hätten auch Stindl haben können, wie einige Fans es vorgeschlagen haben (sogar ich lag da ausnahmsweise auch mal richtig). Scheinbar nicht gut genug für uns.

    Dazu kommt, dass wir offensichtliche Schwachstellen in der ersten Elf haben. Sorry, aber Fährmann ist derzeit für mich eben so, wie unser Tabellenplatz. Und im Gegensatz zu besseren Fußballern wird er extrem ins Spiel eingebunden. Gefühlt 80% aller RF-Ballberührungen führen zu Ballverlusten (langer Hafer ins Aus oder zum Gegner). Über Meyer ist genug gesagt – entweder er kann es nicht auf dem Niveau oder der Trainer schafft es nicht, ihn richtig einzusetzen (bzw. – wie Matthäus es sagt – eine offensive Strategie zu entwickeln). Stambouli hat nach zwei starken Spielen wieder die Rolle des Fehlerteufels im Aufbauspiel übernommen. Geis hat mal stark bei uns angefangen und ist mittlerweile scheinbar auf Reserve-Niveau.
    Und so weiter und so fort.

    Ich bin ja mal gespannt, wie lange die Differenzen und Schuldzuweisungen zwischen Weinzierl und Heidel noch im Inneren des Vulkans brodeln. Es zeichnet sich wohl immer mehr ab, dass die beiden nun doch nicht so dicke miteinander sind. Zumindest, wenn man mal gewissen Medien Glauben schenkt.

  42. Voice sagt:

    Ich zitiere einfach mal:
    „Die Bundesliga ist zur Zeit merkwürdig. Sie hat eine neue Qualität entwickelt. Es gibt quasi keine taktisch schwachen Teams mehr. Alle können gut verschieben, pressen, gegenpressen, umschalten und immer mehr können auch ordentlich bis gut aufbauen. Dadurch können Kleinigkeiten im (taktischen) Mannschaftsgefüge dafür sorgen, dass ein Ergebnis nach dem anderen enttäuschend ausfällt.

    Die üblen Leistungseinbrüche von Klopps BVB, Favres Gladbach und Heckings Wolfsburg sind die beeindruckenden Extrembeispiele dafür. […]
    In der Bundesliga wird man sich aber wohl daran gewöhnen müssen, dass es Enttäuschungen gibt. Zur Zeit sind zwei Drittel der Bundesliga-Trainer seit weniger als einem Jahr in ihrem Job. Gefühlt sind vielleicht sechs, sieben Teams mit ihren Ergebnissen zufrieden. Die deutsche Bundesliga ist ein hartes Pflaster geworden.“

    Das ist genau das Problem für Schalke. Mannschaften wie Köln, Hoffenheim, Frankfurt etc sind sehr stabil geworden. Schalke hat sich hingegen nicht entwickelt. Ich denke, wir sind nicht viel schlechter geworden, auch wenn natürlich die genialen Momente eines Draxler oder Sane fehlen, allerdings sind die anderen deutlich besser geworden. Konnte Schalke in den letzten Jahren zumindest die Minimalziele noch gerade so erreichen, so ist dies in diesem Jahr gescheitert. Dann kommt man auch noch in eine Abwärtsspirale aus fehlenden Ergebnissen und sinkendem Selbstvertrauen, ein paar Verletzte und fertig ist die Scheißsaison. Man muss also eine ähnlich Stabilität und Konstanz bekommen wie die genannten Vereine. Ein paar ganz gute Einzelspieler und Talente reichen einfach nicht mehr. Die Taktik wird immer wichtiger und es schaffen immer mehr Mannschften/Trainer, dies entsprechend auf hohem Niveau zu nutzen. Am Erstaunlichsten finde ich dabei, dass es manche Trainer zum Teil in kurzer Zeit schaffen, die Vereine zu stabilisieren (z.B. Nagelsmann, Kovac, Gisdol). Das Langfristige wird man sehen, da ist Gisdol ja schon einmal gescheitert.

  43. max sagt:

    Hallo und danke erstmal für deine Texte!

    Ein paar Dinge sehe ich aber anders:

    „Nach holpriger Anfangsphase konnte Schalke das Spiel zwar beruhigen. Im Mittelfeld hielt man gut dagegen, machte Räume eng, unterband eine Halbzeit lang das Spiel Gladbachs.“
    Gladbach hat nur in der Anfangsphase aggressives Pressing gespielt und hätte sich mehrmals belohnen können. Danach haben sie ihren „typischen“ Stil angewandt: relativ tief stehen, defensives Pressing/ Räume schliessen und dann schnelle Konter fahren.

    “ Zwei Fehler im Spielaufbau ließen Gladbach ausreichend Raum für schöne Angriffe und tolle Treffer. “
    Die Aussage finde ich viel zu verkürzt. Gladbach hatte viel mehr Chancen, Schalke konnt so gut wie gar nicht sein Spiel aufziehen. Ich kann auch keine Spielkontrolle darin erkennen, wenn 3 IVer + DM sich den Ball zuschieben, um dann evtl. über aussen mit den 8ern aufzubauen- vor und bis zur Mittellinie. Schalke war absolut unterlegen, sowohl mental, als auch taktisch und physisch.

    „Wenn man selbst nicht in der Lage ist, Chancen zu kreieren, braucht es Glück und eine fehlerfreie Defensivleistung.“
    Hier liegt auch einer der Hunde begraben. Offensive und Defensive gehören zusammen. Das eigene Spiel wird ja nicht dadurch sicherer, dass es keine Entlastung, Erfolge o.ä. gibt.

    Mir ist es ua auch ziemlich unverständlich, dass MW komplett über die Aussen spielen lassen will, dabei die einzige Änderung an der Ausrichtung das nach hinten Kippen der 8er ist, wodurch diesen auch ihrer Stärken beraubt werden. Bei allem Respekt, aber die auch diese Schalker Mannschaft bietet mehr Möglichkeiten an, als MW nutzt. Deshalb finde ich auch seine Reaktionen in den letzten Tagen mehr als wundersam.

  44. Karl Heinz sagt:

    Danke Torsten für deine karitative Arbeit, danke blue note – köstlich. Sehe das genau SO.

    Die Statistik der letzten Jahre ist unbeugbar, es geht abwärts.

    Der VfB ist mit ähnlich viel Punkten zum gleichen Zeitpunkt nun ohne Kevin in der 2.

    Glückauf

  45. max sagt:

    @Voice
    „Das ist genau das Problem für Schalke. Mannschaften wie Köln, Hoffenheim, Frankfurt etc sind sehr stabil geworden.“

    Das sehe ich überhaupt nicht so. Wurde hier schonmal verlinkt: http://www.transfermarkt.de/1-.....038;max=24

    Was natürlich stimmt, Mannschaften wir RB&Co mischen die Karten immer wieder neu, aber auch mit wechselhaften Erfolg.

    Die Bsp. Gladbach und Dortmund, sowie mit Abstrichen Wolfsburg, greifen zu kurz, wie ich finde. Favre und Klopp waren relativ lang beim jeweiligen Verein.

    Aber, der Fussball entwickelt sich natürlich immer weiter, gerade im taktischen Bereich ist viel neues hinzugekommen, weshalb ich ua von MW auch so enttäuscht bin…

  46. Flo Kno sagt:

    @Rjonathan:

    Ich denke deine Frage ist genau die entscheidende. Und auch ich gehe davon aus, dass sich Heidel fuer die Option „Fehler machen lassen“ entscheidet.

    Und um das nochmal klarzustellen: Ich wuensche mir keinen Abstiegskampf. Aber mir ist Platz 12 am Ende und keine EL lieber als jetzt mir Peter Neururer noch mit Ach und Krach den 6. Platz zu holen.

    Wenn ich an irgendwas den Glauben verloren habe, dann daran dass man diese Mannschaft ohne Training formen kann.

  47. Ney sagt:

    Oha, was für die Ü40…

    Die Statistik der letzten Jahre ist unbeugbar, es geht abwärts.

    Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht bergab!
    Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht bergab!

    Ans Tabellenende, vergessen macht sich breit, es geht bergab!
    Ans Tabellenende, vergessen macht sich breit, es geht bergab!

    Graue B-Film-Helden tragen Königsblau, es geht bergab!
    Graue B-Film-Helden tragen Königsblau, es geht bergab!

    Berge explodieren, Schuld hat der Präsident, es geht bergab!
    Berge explodieren, Schuld hat der Manager, es geht bergab!
    Berge explodieren, Schuld hat der Trainerstab, es geht bergab!
    Berge explodieren, Schuld hat der Kapitän, es geht bergab!

  48. idioteque sagt:

    @max:
    Die Beispiele Klopp und Favre sollen ja zeigen, dass selbst Trainer/Mannschaften, die über mehrere Jahre gute Arbeit leisten, ein gutes Konzept haben und damit auch lange Zeit erfolgreich waren, inzwischen der BuLi unter die Räder kommen können, wenn nur ein paar Details nicht stimmen. Dass Schalke noch längst nicht auf dem Niveau ist, bestreitet hier niemand. Und eben dadurch sind sie generell stärker diesen „natürlichen Formschwankungen“ in der Liga ausgesetzt.

    Und das „stabil“ bezieht sich wahrscheinlich nicht nur auf die Punkteausbeute, denn für Mannschaften wie Köln und Co. gilt eben auch, dass sie sich gegen die anderen Mannschaften in der Bundesliga beweisen müssen und mit den gleichen potenziellen Schwierigkeiten umgehen müssen. Es geht eher darum, dass diese inzwischen so gut Fußball spielen, dass sie selbst außer Form keine Laufkundschaft für eine Mannschaft wie Schalke sind. Selbst Ingolstadt, die inzwischen 5 Punkte hinter dem Relegationsplatz liegen, verlangen den meisten Teams in der Bundesliga alles ab. Die Grundlagen müssen eben gelegt sein, damit man nicht so leicht tabellarisch ins Schlingern gerät. Und Schalke bräuchte einen Wundertrainer, um das schon in dieser Saison liefern zu können, mit allen Umständen drumherum.

  49. ReinerEdelmann sagt:

    @Ney,

    hehe…

    @Flo Kno,

    Ich wuensche mir keinen Abstiegskampf. Aber mir ist Platz 12 am Ende und keine EL lieber als jetzt mir Peter Neururer noch mit Ach und Krach den 6. Platz zu holen.

    Bitte? Ist das die Alternative? War mir noch gar nicht bewusst!

  50. Rjonathan sagt:

    @ideotheque @Max
    Ohnehin interessant an dem SV-Link: Wenn ich das richtig sehe, schlägt Spielverlagerung für das Spiel 3-5-2 gg. 4-2-2-2 genau die Taktik vor, die Weinzierl gewählt hat: Mit einem der 6er/8er an der Außenbahn überladen und immer über die Seite spielen.

  51. derwahrebaresi sagt:

    @Sorry, aber Fährmann ist derzeit für mich eben so, wie unser Tabellenplatz.

    sorry, aber ohne fährmann wären das am samstag abend mindestens 7 gegentore gewesen …

  52. Nordlicht sagt:

    Moin Moin Zusammen

    Wieso macht man sich überhaupt noch Gedanken über die Taktik?? Wenn ich Weinzierl richtig verstanden habe, wurde sich wiederholt nicht an das gehalten was man besprochen hat. War auch schon – meine ich zumindest – gegen Frankfurt so. Da kannst Du noch so gross an der Taktiktafel herumreden. Wenn sich keiner daran hält oder es nicht kapiert…ist es sinnlos.

    Für mich ist es eine reine Einstellungssache. Die Fehler sind Schlafmützikeit oder Desinteresse oder Blödheit. Für mich sieht es so aus as würde jeder sein eigenes Süppchen kochen. Wie in den letzten Jahren auch.

    Seit Jahren wird es nach der Winterpause nie besser. In der Mannschaft stimmt es hinten und vorne nicht.

    Schon interessant die Aktion vom Di Santo. So ähnlich war die Situation vom Embolo im Hinspiel. Das war unbedingter Wille. Di Santo blamiert sich, den Verein und die Fans mit dieser peinlichen Aktion, anstatt den Ball zum 3-4 einzuschieben

    So und nun MW gegen CH und CH gegen MW ?? Na das Ende vom Lied ist somit eingeläutet.

  53. Pukki sagt:

    Die Saison ist noch nicht vorbei. Es wird ein sehr harter Kampf gegen Platz 16 geben , hier ist das schlimmste zu befürchten – ich sehe kaum Kämpfer in unserem Team . Das wird sehr fatal bitter böse enden.

  54. leoluca sagt:

    @Nordlicht.

    Dass es zwischen Weinzierl und Heidel knirschen soll, das behauptet bisher allein die Bildzeitung, von der dann viele abschreiben. Kennt man.

    Fakten werden dazu nicht geliefert. Allein ein Zitat von Weinzierl, das schon älter ist und mal eben so als Kritik an Heidel interpretiert wird.
    Weinzierl: „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich über alles glücklich bin. Mir war schon vorm ersten Spiel und endgültig nach den fünf Start-Niederlagen klar, dass es kein Spaziergang wird. Aber wir müssen die Saison mit diesem Kader zu Ende spielen, das lässt sich nicht ändern.“

    Ich halte auch die öffentliche Kritik, die Weinzierl an einzelnen Spielern und Fehlern der Mannschaft übt, nicht unbedingt für einen Beleg dafür, dass er angeschlagen ist.

    MW macht auf mich weiter den Eindruck, dass er weiß was er will. Er ist eben entsetzt darüber, dass man seine taktischen Vorgaben missachtet und infolgedessen verliert.

    Was mich allerdings wirklich empört, dass nun in der sogenannten aktiven Fanszene erste Äußerungen auftauchen, die den Trainer anzählen: auf Twitter, im Westline-Kommentar etc.

  55. Flo Kno sagt:

    @ leoluca:
    auch mein Eindruck: Anstatt jetzt in Panik zu verfallen, irgendwelche Spieler aus dem Kader zu streichen und neue Taktiken aus dem Ärmel zu schütteln möchte Weinzierl seinen Weg, nüchtern wie er ist, weiter gehen.
    Dagegen spricht ja auch nicht allzu viel. Man darf nicht vergessen, dass es jetzt „erst“ zweimal in der gesamten Saison passiert ist, dass man defensiv arg wackelig stand und man mehr als zwei Buden kassiert hat.

    @ ReinerEdelmann:
    Peter Neururer nur als Beispiel für diesen typischen Wechsel um die Saison zu retten. Labbadia wäre auch noch frei..
    Alles nicht so ernst gemeint ;-D

  56. max sagt:

    @idioteque

    „… die über mehrere Jahre gute Arbeit leisten, ein gutes Konzept haben und damit auch lange Zeit erfolgreich waren, inzwischen der BuLi unter die Räder kommen können, wenn nur ein paar Details nicht stimmen.“

    Geb ich dir recht. Was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte, dass die fehlenden „Details“ bei einer mehrjährigen Amtszeit einfach eine gewisse „Müdigkeit“ oder „Abnutzung“ sein können. Nach 4 Jahren kann die Zeit gekommen sein, neue Dinge zu sehen, der Akku leer sein etc. .

    „Und Schalke bräuchte einen Wundertrainer“

    Ja, wär gut ;)

    Bei Weinzierl fallen mir trotzdem mancherlei Dinge negativ auf:

    -Schalke liegt hinten, Reaktion:
    a)Naldo in den Sturm: lange Bälle, Spielkontrolle verschlechtert sich, keine (gefährlichen) Abschlüsse, Kontergefahr + schlechteres Gegenpressing, Unordnung in der Defensive
    b)Hunter & di Santo als Doppelspitze für Burgst. & Cali.; gg Gladbach: Anlaufverhalten verschlechtert sich, weiterhin kaum gefährliche Abschlüsse, geschweige denn Spielkontrolle (ausser Ballgeschiebe im ersten Drittel) oder Kombinationen, Flügel bleiben weiterhin unterbesetzt, obwohl darauf laut MW der Fokus gelegt werden sollte, aber während des gesamten Spiels kaum funktionierte

    -System und Ausrichtung bleiben oftmals sehr ähnlich; eine Variante wie großer IV id Sturm ist sowas von überholt und stumpf. Dazu gibt es ja auch jede Menge Statistiken uä, wie negativ sich dies auswirkt, statt bspw. Flügel/zentrales oder offensives Mittelfeld zu stärken um Druck aufzubauen und überhaupt ad/id Strafraum zu gelangen

    -(Gegen-)Pressing, groß angekündigt, nur ab und an umgesetzt:
    Mir fällt immer wieder auf, wie weit einzelne Spieler von ihrem Gegenspieler entfernt stehen. Damit meine ich nicht die typischen Unkonzentriertheiten(1m zu weit entfernt). Gerade die Aussenpositionen (Schöpf,Kola) stehen tlw. 10-20m entfernt, obwohl diese in der 5er Kette gar keinen Gegenspieler haben.
    Bspw. werden die Verteidiger von den 2 Stürmern (manchmal +Gore) angelaufen, diese verlagern das Spiel auf die Aussen, um dann sehen zu müssen, dass sich ein Schöpf oder Kola im Vollsprint nähert. Das Problem ist dabei, dass die beiden jeweils vorher in der Fünferkette sich positioniert haben. Die Folge ist, dass der Spieler genügend Zeit hat den Ball weiterzuleiten oder noch schlimmer den Flügelspieler leicht zu überspielen.
    Ähnlich verhält es sich mit dem Übernehmen und Attackieren von Gegenspielern auf den Aussen (und tlw. in den Halbräumen). Es herrschen oftmals Lücken, Überzahlspiel für die Gegner und absolut ineffektives Pressing.
    Wieder ähnliches in der Offensive. Ein Spielaufbau mit 3IV ist schon anspruchsvoll und nicht für jedes Team gut geeignet(s.bspw. Aussage von Naldo). Ausserdem ist es extrem statisch, so wie es Schalke spielt. Auch beraubt es, meiner Meinung nach, die Stärken von bspw. Benta und Gore. Beides sind Spieler, die den Unterschied machen können, die Dynamik und/oder Kreativität, gepaart mit Technik und Torgefahr verbinden. Ich finde es insgesamt suboptimal, wie die Spieler im Spiel eingebunden sind.

    -Standard:
    Wenn es schon eine „Sturmproblematik“ geben sollte, dann ist doch ein lohnenswertes Mittel, dass ballstarke Spieler versuchen Standards zu ziehen, welche wiederum bis zum Erbrechen im Training geübt werden. Die Spieler dafür sollte Schalke eigentlich haben. Hier bin ich aber besonders enttäuscht von Schalke bzw MW. Die Standards sind echt mies und zumeist 08/15 Varianten. Dies geht ganz klar auch anders.

    -Aussendarstellung MW:
    Nebenpunkt- klar! Aber hier bringt sich MW in eine ähnliche Lage wie damals Breitenreiter. Es werden vermehrt Spieler (oder gesamter Kader, ergo auch Heidel) kritisiert, es gibt kaum Selbstkritik oder gar positive Reizpunkte, ansonsten nur Phrasen. Ich denke, dass die Situation auf Schalke was Besonders war. Sehr geduldiges Umfeld, positiv gestimmt und auch jede Menge Rückschläge/ schlechte Spiele verzeihend. Doch gerade das „Mitnehmen“ des Umfelds geht grad völlig ab und verkehrt sich ins Gegenteil. Hinzu kommen immer öfter Aussagen, dass die Spieler nicht so spielen, wie es MW will. Das sind schon sehr schlechte Zeichen, denn egal wie es gedreht und gewendet wird, die Vermittlung der Spielidee ist eine Kernaufgabe des Trainers.

    Insgesamt bin ich schon sehr enttäuscht, was Schalke in dieser Saison anbietet. Der Kader wird,meiner Meinung nach, viel zu schlecht gemacht. Das Ziel EL sollte insbesondere in dieser Saison mehr als machbar gewesen sein.

  57. Nordlicht sagt:

    @leoluca

    ich bin der Letzte der einen Trainerwechsel möchte. Aber grundsätzlich ist es doch immer soweit wenn die Medien damit anfangen. Es ist doch logisch das so ein Kader sich nicht in 4 Wochen komplett verändern lässt.

    Persönlich kann ich es mir auch nicht vorstellen, dass beide so übereinander kommunizieren. Wie doof muss man sein wenn man nach 3/4 der Saison so etwas über seinen Chef sagt.

    Aber bei uns nimmt so etwas immer eine Eigendynamik an. Jetzt ist es doch wieder soweit das jede Wort auf die Goldwaage gelegt wird und das stimmt mich dann doch sehr skeptisch.

    Meine Frage ist aber auch „WIESO“ werden seine taktischen Vorgaben missachtet?? Das ist Arbeitsverweigerung. Sechs Spieltage und zum dritten Mal muss der Trainer sagen wir haben nicht das umgesetzt was besprochen wurde. In einer Woche zweimal…unfassbar.

    Doch sein wir ehrlich. Das hatten wir die letzten Jahre schon immer. Nur da haben uns die Punkte drüber weg geholfen. In dieser Saison wird halt schonungslos alles offen gelegt und deswegen glaube ich immer noch das es gut so ist.

  58. max sagt:

    @leoluca

    Natürlich ist MW angeschlagen. Schalke hat nur noch 4 Punkte Vorsprung auf den HSV/Relegationsplatz. In dieser Saison ging einiges schief.

    „MW macht auf mich weiter den Eindruck, dass er weiß was er will. Er ist eben entsetzt darüber, dass man seine taktischen Vorgaben missachtet und infolgedessen verliert.“
    Auf mich macht er zur Zeit einen Eindruck, dass ihm nicht besonders viel Einfällt und einige Dinge falsch eingeschätzt worden sind. Weiter ist er auch dafür verantwortlich zu wissen, wie die einzelnen Spieler, sowie die Mannschaft als ganzes Tickt. Es kann doch nicht ernsthaft behauptet werden, dass die Spiele gg Gladbach, Köln, Hoffenheim usw lediglich deshalb nicht gewonnen bzw. verloren worden sind, weil ein oder zwei Spieler unter ihren Möglichkeiten gespielt haben oder?

    „Ich halte auch die öffentliche Kritik, die Weinzierl an einzelnen Spielern und Fehlern der Mannschaft übt, nicht unbedingt für einen Beleg dafür, dass er angeschlagen ist.“
    Das sehe ich anders. Zum einen hat sich MW bisher nicht als taktisches Genie profilieren können, zum Anderen scheint er auch nicht seine Spieler optimal einstellen zu können bzw. die für sie passenden Ausrichtung bereitzustellen.
    Ich finde, da ist auf beiden Seiten noch jede Menge Luft nach oben.

    Weißt du, wann die Aussage von MW bzgl. des Kaders getätigt wurde? Ich meine gelesen zu haben, dass er es nach dem letzten Spiel in der MixedZone gesagt hat. Finde ich jedenfalss nicht förderlich, zumal er sich auch sonst relativ bedeckt hält, was seine Taktik und Ausrichtung betrifft. Ganz abgesehen davon, was es für mediale Auswirkungen haben kann.

    „Was mich allerdings wirklich empört, dass nun in der sogenannten aktiven Fanszene erste Äußerungen auftauchen, die den Trainer anzählen: auf Twitter, im Westline-Kommentar etc.“
    Die „sogenannte[n]“ aktive Fanszene… scheinst ein Problem mit „denen“ zu haben ;)
    Sorry, aber hast du diese Polemik wirklich nötig?

  59. max sagt:

    @Nordlicht
    „Meine Frage ist aber auch „WIESO“ werden seine taktischen Vorgaben missachtet?? Das ist Arbeitsverweigerung. Sechs Spieltage und zum dritten Mal muss der Trainer sagen wir haben nicht das umgesetzt was besprochen wurde. In einer Woche zweimal…unfassbar.“
    Also „Arbeitsverweigerung“ sehe ich nun wirklich nicht. Ich finde schon, dass die Mannschaft zum Großteil schon bemüht war. Aber die Frage nach dem „Wieso“ belibt natürlich, Hierfür gibt es aber verschiedene mögliche Gründe: Spieler wollen nicht-> Glaube ich nicht. Sehe ich keine Anzeichen für.
    Spieler können nicht-> Vllt. schon eher.
    Taktik & Ausrichtung ist nicht gut-> Frage mich öfter, ob manche Spielsituationen so geplant sind, hab aber natürlich keine Ahnung.

    Insgesamt sieht das Spiel in dieser Saison oft gehemmt aus und einige Spieler werden nicht eingebunden, dazu kommen die miesen Standards und natürlich viele andere Dinge. Mich würde es auch interessieren, was der Grund für diese miserable Saison ist.

    „In dieser Saison wird halt schonungslos alles offen gelegt und deswegen glaube ich immer noch das es gut so ist.“
    Das verstehe ich nicht ganz. Neuer Manager, neuer Trainer, zig neue Spieler für zig Millionen. Oder ist doch dieser ominöse Friedhof aufm Berger Feld schuld? Wobei der nur sehr schwer die absolut unterirdische Auswärtsbilanz erklären würde…

  60. leoluca sagt:

    @Nordlicht.

    Meine Zustimmung: der ganze Mist liegt offen zutage, keine Schönfärberei mehr möglich, und das ist auch gut so. Vermutlich sind das für Heidel die entscheidenden Wochen seines Jobs auf Schalke. Er wird gerade jetzt „seinen“ Trainer stützen und den Schulterschluss suchen müssen, um die Mannschaft in Einstellung und Gefüge zu verändern. Konzept und Spielideen stimmen doch.

  61. max sagt:

    @FloKno
    „Dagegen spricht ja auch nicht allzu viel. Man darf nicht vergessen, dass es jetzt „erst“ zweimal in der gesamten Saison passiert ist, dass man defensiv arg wackelig stand und man mehr als zwei Buden kassiert hat.“

    Naja: http://www.transfermarkt.de/1-.....038;max=24

    Der Trend schaut nicht so gut aus. Ich finde, es geht auch nicht um das totale Auseinanderbrechen innerhalb von 30 bzw. 15Minuten. Was mich vielmehr ärgert sind solche Spiele wie gegen Köln. Darüber bin ich wirklich sehr verwundert und auch „wütend“.

    „auch mein Eindruck: Anstatt jetzt in Panik zu verfallen, irgendwelche Spieler aus dem Kader zu streichen und neue Taktiken aus dem Ärmel zu schütteln möchte Weinzierl seinen Weg, nüchtern wie er ist, weiter gehen.“

    MW sollte so langsam aber sicher eine funktionierende Mannschaft hinkriegen und, wenn möglich, nahezu alle Spieler gut einbinden. Das hat er nämlich bisher nicht geschafft. Soviel Kritik darf schon sein, denke ich.

  62. max sagt:

    @Rjonathan
    Ohnehin interessant an dem SV-Link: Wenn ich das richtig sehe, schlägt Spielverlagerung für das Spiel 3-5-2 gg. 4-2-2-2 genau die Taktik vor, die Weinzierl gewählt hat: Mit einem der 6er/8er an der Außenbahn überladen und immer über die Seite spielen.

    Nur eine Taktik/Ausrichtung zu haben ist immer schlecht, aber die 8er sollen bei uns ja generell immer wieder den Flügel unterstützen, sonst gibt es ja dort auch keinen anderen ;)

    Den Ansatz finde ich nicht verkehrt, nur kommts zum Einen drauf an wie Gladbach darauf reagiert und wie es zum Anderen nach der 8er Überladung weiter geht. Da war nämlich häufig schon endstation mangels alternativer Anspielstationen.

  63. leoluca sagt:

    @Max.

    Mißverständnis. Die Szene nennt sich selbst so, um sich vom normalen Publikum abzuheben. War keineswegs polemisch gemeint.

  64. max sagt:

    @leoluca

    Ich weiß schon was du meintest…

    Mag nur nicht diese kompletten Verallgemeinerungen, genauso wie beim Trainer oder den Spielern ;)

  65. Zeitspieler sagt:

    @ Max

    Richtig gute Beiträge. Danke dafür.
    Wie schätzt Du Elgert als Trainer ein, kann der Bundesliga?
    Ich habe noch nie die Spiele der A-Jugend gesehen, mir aber fest vorgenommen, dass nachzuholen, wenn es zeitlich mal passt.

    @ Nordlicht
    Die Aussage von Weinzierl, dass die Mannschaft seine taktischen Vorgaben nicht einhält, halte ich für eine reine Schutzbehauptung. Er kennt keine Selbstkritik und mag nicht kritisiert werden.

  66. libuda.67 sagt:

    Spielen leider wie ein Absteiger. Die letzten 20 Minuten keine Luft. Weinzierl hat kein Konzept mehr. Alle, die sich ohne EL nicht mit demVerein identifizieren, sollen abhauen. Denn die sind doch die Hauptverantwortlichen für diese Situation. Zehnter bis Fünfzehnter kann auch mit Spielern werden die einen Bruchteil verdienen von unseren Möchtegern-Stars.

  67. Ney sagt:

    Naja, und Trainerdiskussionen…wenn man sich mal die Alternativen vor Augen führt…http://www.transfermarkt.de/tr.....038;plus=0

    (außer natürlich, jemand sagt „Norbert“)

  68. The Gift sagt:

    Weinzierl muss sofort gefeuert werden. Auch Heidel ist stark angezählt. Er muss Weinzierl nun entlassen und Büskens bis zum Ende der Saison retten lassen was noch zu retten ist .

  69. crisscross04 sagt:

    @leoluca:
    „Was mich allerdings wirklich empört, dass nun in der sogenannten aktiven Fanszene erste Äußerungen auftauchen, die den Trainer anzählen: auf Twitter, im Westline-Kommentar etc.“

    Haha, Was’n Brüller zum Abend. Du bist „empört“. Ich wäre eher empört, wenn es aufgrund von Tabellenstand und gezeigte Leistungen NICHT so wäre.
    Übrigens hatte der VfB letztes Jahr zur gleichen Zeit einen Punkt weniger. ;-) Da kann man dann auch schon einmal den Trainer „anzählen“, oder?!
    Ob ein Trainerwechsel gut ist, steht ja noch auf nen ganz anderem Bierdeckel.

    Übrigens ist es wahrscheinlich für die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Mannschaft auch nicht gerade förderlich, wenn Weinzierl ständig vor der Presse seine Haut rettet, in dem er NUR der Mannschaft die Schuld gibt, die eben seine Vorgaben nicht umsetzt. Das motiviert die Mannschaft ungemein und lässt auf einen Umschwung hoffen… (Vorsicht Ironie)

  70. max sagt:

    @Zeitspieler

    Elgert will nicht und soll auch blos nicht!!!!!!!(*unendlichkeitszeichen*!)
    ;)
    Elgert hatte in ein paar Interviews gesagt, dass er schon mehrmals die Möglichkeit gehabt hätte, er aber nicht wollte. Finde es auch gut so, denn zum Einen ist die Frage, ob es in der Bundesliga mit all ihren Begleiterscheinungen genauso gut klappen würde wie bei der u19. Zum Anderen fände ich es unsäglich traurig, wenn er hier „scheitern“ würde. Deshalb bin auch strikt gegen eine (illusiorische) Verpflichtung von Streich, obwohl ich kaum einen anderen Trainer lieber auf Schalke sehen wollen würde

  71. Zeitspieler sagt:

    @ max

    Diese Möglichkeit bezog sich meiner Meinung nach nicht auf Schalke, ich habe es so verstanden, dass er bei anderen Vereinen Bundesligatrainer hätte werden können. Ich glaube, wenn Schalke wirklich fragen würde, würde er nicht nein sagen können.

  72. Markus04 sagt:

    Ich finde die Diskussion dreht sich zu sehr um MW.
    Heidel hat ohne Not AB entlassen, dessen einziger „Fehler“ war nicht eloquent genug zu sein (ebenso wie JK).
    Die Transferpolitik erinnert an Magath und den frühen HH, ohne jedoch jungen Eigengewächsen Perspektiven zu bieten.
    Ich (er)kenne keine Strategie, ihr?

  73. Ney sagt:

    Man könnte die Namen vielleicht ausschreiben, liest sich einfacher. Nur so nebenbei.

  74. Torsten sagt:

    Meines Erachtens fehlte es André Breitenreiter nicht nur an Eloquenz. Er hatte sich früh verrannt und geriet in eine Art Verteidigungsmodus, in dem er sich gegenüber dem Club sah. Offensichtlich klappte es auch zwischen ihm und Horst Heldt nicht so recht. Das schrie einfach nach Neuanfang.

    Was in der Transferpolitik an Magath erinnern soll, kann ich nicht nachvollziehen. Es wurden weder Superstars mit Megagehalt (Huntelaar, Raul) noch abgehalfterte Ex-Stars (Charisteas, Karimi) geholt, und es wurden auch keine Namenlosen zum Ausprobieren geholt, um sie nach einer Halbzeit wieder auszusortieren (Plestan, Deac, Hao Junmin).
    Außerdem werden jungen Eigengewächsen sehrwohl Perspektiven geboten. Donis Avdijaj wurde zurückgeholt, Bernard Tekpetey in den Kader gehoben, beide mit ersten Ersätzen. Zudem wurde Thilo Kehrer sogar schon als ein „erster Ersatz“ etabliert.

    Es wundert mich immer wieder, dass gerade bei sportlicher Talfahrt stets nach mehr Einsatz von unerfahrenen Jungkickern gerufen wird. Das passt m.E. nicht zusammen.

  75. Rjonathan sagt:

    @max @Nordlicht
    Arbeistverweigerung sehe ich auch nicht. Es gibt aber noch einen dritten möglichen Grund: Zu wenig Zeit mit der Mannschaft und ein Weinzierl, der mit diesem Arbeitsrhythmus in einem völlig neuen Umfeld keine Erfahrung hat.

    @max

    Den Ansatz finde ich nicht verkehrt, nur kommts zum Einen drauf an wie Gladbach darauf reagiert und wie es zum Anderen nach der 8er Überladung weiter geht. Da war nämlich häufig schon endstation mangels alternativer Anspielstationen.

    Gib es zu, du hast den Artikel nicht gelesen. Da steht nämlich drin wie es weitergeht: Ballverlust und dann Gegenpressing. Mit „Ballverlust“ als „Spielmacher“.

    Ich weiß nicht ob das so Weinzierls Plan war. Das Problem an vergeigten Spielen ist ja, dass man den Plan des Trainers nicht erkennt.

    @Markus04
    Ich sehe sehr wohl eine Strategie. Zweikampfstarke, energetische und schnelle Spieler für die Offensive, erfahrene mit Spielübersicht für die Defensive.

  76. Guybrush Threepwood sagt:

    Wieso macht man sich überhaupt noch Gedanken über die Taktik?? Wenn ich Weinzierl richtig verstanden habe, wurde sich wiederholt nicht an das gehalten was man besprochen hat. War auch schon – meine ich zumindest – gegen Frankfurt so. Da kannst Du noch so gross an der Taktiktafel herumreden. Wenn sich keiner daran hält oder es nicht kapiert…ist es sinnlos.

    Hier stellt sich aber die Frage warum die vorgegebene Taktik nicht eingehalten wurde?
    Waren unsere Jungs zu blöd oder konnte die vorgegebene Taktik aufgrund der Gladbacher Ausrichtung/Spielweise nicht umgesetzt werden?
    In diesem Fall sollte man von spielintelligenten Spielern (Bentaleb, Goretzka, Stromboli, Badstuber…) erwarten, dass sie spontan eine andere, vermeintlich bessere Entscheidung auf dem Platz fällen. Ist dies dauerhaft der Fall, stellt sich die grundsätzliche Frage, ob nicht die vorgegebene Taktik geändert oder mit kleinen Eingriffen während des Spiels (z.B. Umstellung) unterstützt werden muss.
    Leider vermisse ich hier in unserem Spiel die Flexibilität, was aber der Dauerbelastung und somit ungenügenden Einübung solcher Situationen geschuldet ist. Hier ist der 11 Freunde Artikel über Hoffenheim respektive Julian Nagelsmann doch sehr aufschlussreich und zeigt deutlich auf, dass wir aufgrund er Dauerbelastung einfach nicht die Zeit haben solche „spontanen“ taktischen Änderungen einzuüben.
    Ich denke, dass dies jetzt auch nicht besser wird, da im Abstiegskampf andere Qualitäten gefragt sind, auf die wir uns jetzt leider erstmal konzentrierten müssen.

  77. Nordlicht sagt:

    @rjonathan und max

    Asche auf mein Haupt der Ausdruck Arbeitsverweigerung war wirklich für die Tonne. Ihr habt recht.
    Kommt halt davon wenn man während des Schreibens emotional wird. Da kann man mal sehen wie schwer es die Jungs vor dem Mikro haben und Ein bis zwei Sätze und sofort stürzen sich die Leute drauf. :-)

    Wobei wenn man sich die Noten im Kicker mal anschaut…puuuh. Dort 3 x die 6 und 4 x die 5.5 und 2 x 4.5.

    Nun egal. Ich bin halt eher davon überzeugt das es an den Spielern liegt und nicht immer nur am Trainer. Für mich beginnt der sog. Umbruch erst im Sommer. Ich denke da wird erst so richtig Bewegung in die Sache kommen.

  78. max sagt:

    @Rjonathan
    „Gib es zu, du hast den Artikel nicht gelesen.“
    Nicht nett und auch nicht wahr ;)
    -> „Ich weiß nicht ob das so Weinzierls Plan war.“, „Das Problem an vergeigten Spielen ist ja, dass man den Plan des Trainers nicht erkennt.“
    –>seroius?

    „Da steht nämlich drin wie es weitergeht: Ballverlust und dann Gegenpressing. Mit „Ballverlust“ als „Spielmacher“.“
    Als einziges Momentum? Meinst du, die Dortmunder und Schalker Ausrichtung war gleich?

    Schalke hat doch ein grundlegendes Problem, vorne nur geringe Durchschlagskraft zu entwickeln und auch das Gegenpressing funktioniert nur phasenweise. Das Dortmunder Spiel ähnelte in seiner (vereinfachten) Grundstruktur einem 3-4-3, ähnlich Manchester City oder?

    Mit „Endstation“ und „alternative Anspielstaionen“ meinte ich (abgesehen vom „Ballverlust-Spielmacher“)va. die im letzten Drittel bzw. in potentiell gefährlichen Räumen. Zwar bieten sich beide Stürme relativ Ballnah vorne an, doch haben beide keine ausserordentliche Qualitäten sich effektiv duruchzusetzen, noch sind die Räume in Tornähe oä ausreichend besetzt. Meist ergeben sich doch recht simple und wenig erfolgsversprechende Angriffsbemühungen über die Aussen, auch das Einlaufen des Flügelspielers auf der Gegenseite kann und wird nicht das (ausschließliche) Mittel sein oder?
    Ich finde, der Vergleich ähnelt etwas den der Äpfel und Birnen, wenn zum Vergleich noch eine Kokosnuss zur Auswahl steht.

  79. max sagt:

    @Norddlicht

    Ich glaube, dass die meisten Spieler, die meiste Zeit über sehr motiviert sind. In der Situation kann ich bspw. auch einen Goretzka verstehen, der sich über das „Wir wollen euch kämpfen sehen“ aufregt. Auf der anderen Seite aber auch die Leute, die „im Reflex“ ihren Unmut so kundtun…hmmm find´s schwierig zur Zeit…

  80. max sagt:

    @Guybrush Threepwood

    Vielleicht wird auch im Bezug auf Taktik zu viel von den Spielern erwartet? Kein Plan…

  81. max sagt:

    @Torsten
    ->Breitenreiter, Verteidigungsmodus, Horst Heldt
    Das habe ich aus so empfunden und drang auch mehrmals nach aussen…
    ->Das schrie einfach nach Neuanfan
    Das glaube ich,leider, auch.

    „Es wundert mich immer wieder, dass gerade bei sportlicher Talfahrt stets nach mehr Einsatz von unerfahrenen Jungkickern gerufen wird. Das passt m.E. nicht zusammen!!

    Finde ich ebenso. Aber genauso verwunderlich wieviel „Erfahrung“ mittlerweile in der Startelf vorhanden ist und dennoch so eine katastrophale Runde gespielt wird.

  82. max sagt:

    @Zeitspieler

    Ich meine, er wurde nicht nur einmal schon gefragt….

  83. Nordlicht sagt:

    @max

    Nun ich denke niemand möchte verlieren oder vorgeführt werden. Aber es ist ein Unterschied, ob Du es für Dich alleine auf dem Platz machst oder als Mannschaft und da sehe ich halt wieder einmal Probleme.

    Warum, weshalb und wieso ich weiss es nicht. Bis Frankfurt war ich davon überzeugt, dass sie es alle als Mannschaft tun.

    Die Rufe „Wir wollen euch kämpfen sehen“ war nach diesem auch völlig daneben. Aber ich empfinde auch schön nervös Raunen nach 5 Minuten bei einem schlechten Pass als … und dann das Gepfeiffe…puuuh. Aber das sind Dinge die wirst Du nicht rausbekommen. Leider

  84. max sagt:

    @Nordlicht
    „Nun ich denke niemand möchte verlieren oder vorgeführt werden. Aber es ist ein Unterschied, ob Du es für Dich alleine auf dem Platz machst oder als Mannschaft und da sehe ich halt wieder einmal Probleme.“
    Das sehe ich ähnlich, nur glaube ich, dass der Hauptgrund nicht die mangelnde Einstellung oder Leistungsbereitschaft ist. Ich habe öfters das Gefühl, dass sie zum einen verunsichert ist, aber auch irgendwie überfordert wirkt bzw. nicht die „richtigen“ Lösungen parat hat. Aus welchen Gründen auch immer…

    „Die Rufe „Wir wollen euch kämpfen sehen“ war nach diesem auch völlig daneben.“
    Das kann ich schon nachvollziehen, wenn nach dem Spiel die eigene Meinung kundgetan wird. Das „Kämpfen“ ist sicherlich mehr als unglücklich und eher ein Reflex. Ich meine, was willst du singen/gröhlen: „Ihr habt zwar gekämpft, aber was trainiert ihr, was soll der Aussenverteidiger da hinten und ausserdem ging´s mir auf´n Nerv, dass in Minuten 27,33 und von Minute 63 bis 82 sich einige aufgegeben haben“?!? ;) Sollte schon richtig eingeordnet werden.
    Ich finde „nervös Raunen nach 5 Minuten bei einem schlechten Pass als … und dann das Gepfeiffe“ während des Spiels viel schlimmer. Das hat mich zb. bei Matip immer besonders angekotzt. Ein super Junge, der sich was getraut hat und der für mich zu den besten Nachwuchsleuten gehört, wird schon vor einem vermeintlichen Fehler angesaugt.
    Aber insgesamt betrachtet, hat die Mannschaft doch auch in der Rückrunde sehr guten Support bekommen oder irre ich mich?

  85. Nordlicht sagt:

    Die Unterstützung stelle ich gar nicht in Frage. Alles gut :-) Da sind wir uns einig.

  86. max sagt:

    @Nordlicht
    Ich glaube auch, wir meinen oft ziemlich das gleiche ;)

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