Am Ende rettet Zwayer die Gelben

Im zweiten Derby der Saison trennen sich Schalke 04 und der BVB erneut 1:1 unentschieden. Ein Spiel, dem es lange an der gewünschten Derbytemperatur fehlte, das dennoch nie langweilig war, das letztlich ein gerechtes Ergebnis aufwies und das doch einiges an Gesprächsstoff lieferte. Aber der Reihe nach.
 

Der BVB

… war lange das bessere Team, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ousmane Dembelé und Pierre-Emerick Aubameyang sind Spieler eines Qualitäts-Levels, an das kein Schalker heranreicht. Wann auch immer Schalke im Mittelfeld einen Meter zu viel Platz ließ, agierte Borussia mit schnellen Vertikalpässen auf diese beiden Spieler und schaffte gefährliche Szenen. Dortmund hatte in den ersten 75 Minuten mehrfach die Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden. Mal verhinderte dies Ralf Fährmann, einmal Benni Höwedes, mal hatten sie Pech. Trotzdem brauchten sie am Ende die Gnade des Schiedsrichters, um diese Partie nicht zu verlieren, aber dazu weiter unten. So ist Fußball manchmal.
 

Die Blauen

… wurden zur Halbzeit von vielen meiner Knappenkumpel harsch kritisiert. Zu harsch, für mein empfinden. Ja, Borussia war das bessere Team, aber das hatte ich erwartet. Schalke spielte nach vorne, kam auch seinerseits zu Gelegenheiten und man konnte dem Team den nötigen Einsatz keinesfalls absprechen.

Schalkes Spiel über die Flügel konnte sich schon alleine auf Grund der personellen Neuordnung nicht etabliert darstellen. Links agierte Thilo Kehrer mit großem Einsatz, aber ungestüm und mit defensiven Problemen. Vor ihm zauberte Eric-Maxim Choupo-Moting wie man ihn kennt, stets nur zweimal, um es ein drittes Mal zu versuchen und zu scheitern. Und doch war die linke die gute Seite der Blauen, denn die rechte funktionierte überhaupt nicht.
Coke wurde nach monatelanger Verletzungspause von Beginn an aufgestellt und hatte mit Dembelé seine liebe Not. Die Offensive konnte er kaum unterstützen und ohne ihn brachte Daniel Caligiuri auch nichts zustande. Überhaupt wurde Schalkes Spiel auch nur über links aufgebaut. Weinzierls Doppelwechsel in der 70. Minute war so mutig wie richtig. Mutig, weil er eben keine wirkliche Alternative für die Rechtsverteidigerposition hatte, aber richtig, weil man sich von Alessandro Schöpf auf Außen und Meyer im Zentrum eben doch noch mal einen Boost für die Offensive versprechen konnte.

Und den gab es dann ja auch noch. Vor allem von Leon Goretzka mit langen Schritten angetrieben verdiente sich Schalke den Ausgleich und drückte auf den Sieg. Plötzlich war sie da, die Derbytemperatur. Und dann war es egal, wer wie lange besser war, dann war das Momentum auf Schalker Seite. Und auch wenn ich letztlich das 1:1 als okay erachte, hätte Schalke dieses Spiel doch gewinnen sollen. Nur Schiedsrichter Felix Zwayer wollte das nicht so.
 

Das Handspiel

… konnte kaum deutlicher sein. Marc Bartra hatte beide Arme in der Luft und erinnerte dabei an einen Handballtorhüter. Die Hand ging zum Ball, man weiß wirklich nicht, wie klar eine Szene noch sei soll, als dass sie vom Schiedsrichter geahndet werden würde. Wurde sie aber nicht. Schon wieder nicht. Dem zweifelhaften Handelfer zugunsten der Blauen in Gladbach stehen leider bereits eine ganze Reihe Benachteiligungen gegenüber, welche Schalkes Saison nachhaltig negativ beeinflusst haben.
 

Die Stimmung

… eines Derbys kam erst auf, als Schalke zur Aufholjagd blies. Zuvor bemühte sich die Nordkurve um Unterstützung, aber es kam eben nichts zurück. Keine Gegnerschaft, welche die Duelle gegen Dortmund sonst so besonders macht. Nach den Ausschreitungen des Derbys am 26. Oktober 2013 hatte Schalke rund 500 Haus- und Geländeverbote ausgesprochen. Die großen Ultra-Gruppierungen des BVB waren am Samstag nicht zugegen.

So richtig der Ausschluss von Tullus veranstaltenden Spacken ist, so sehr merkte man bei diesem Derby, wie wenig Stimmung ohne die Ultras stattfindet. Die Unterstützung der übrigen Borussenfans für ihr Team war erbärmlich. Nach einer halben Stunde hat man sie überhaupt zum ersten Mal gehört.
 

Die Maske

Die Aufregung ist groß. Pierre-Emerick Aubameyang zog sich eben nicht nur eine Maske über den Kopf, weil er kindlich veranlagt ist und seinem Gegner keinen Respekt zollt, sondern weil er Nike-Starlet ist und dafür einen Haufen Geld kassiert. Das brachte sogar Aki Watzke auf die Palme. Nicht, weil er will, dass sich sei Stürmer weniger kindlich verhält und dem Gegner mehr Respekt zollt, sondern weil er findet, dass sein Stümer gefälligst dem Club-Sponsor Respekt zollen solle.

Aber Aki hat schlechte Karten. Am Ende sitzt der Spieler am längeren Hebel. Aubameyang ist Dortmunds wertvollster und wichtigster Spieler. Da greifen keine Disziplinarmaßnahmen, und die Geldstrafen für diesen Häckmäck zahlt eh Nike. Der Skandal ist nüchtern kalkuliert. Die aktuelle Aufregung ist Teil des Ganzen.
 

Des Erwins Rote Karte

Und dann war da noch die Szene, in dem das Maskottchen dem Schiri die Rote Karte zeigte.

Ich finde, neben Schalkes Fußballfeld sollte kein Plüschonkel rumlaufen. Solcherlei sollte ein Instrument von eventorientierten Neuclubs bleiben. Schalke 04 ist altehrwürdig, ist Tradition, ist Fußball pur – bzw. sollte das meiner Meinung nach sein. Schalkes Erwin soll auf Pfarrfesten oder am Eingang des Kinderblocks rumturnen, winken, für Fotos bereitstehen; im Innenraum hat er meines Erachtens nichts zu suchen. Aber S04 ist Teil der Liga, und wenn man sich umschaut gelangt man schnell zu der Erkenntnis, dass die Liga solchen Zirkus haben will. Dass es nun wirklich Leute gibt, welche die Aktionen einer solchen Figur als irgendwie bestrafungswürdig erachten, lässt mich letztlich vollends an der Veranstaltung Bundesliga zweifeln. Entweder es werden Faxen am Spielfeldrand gemacht, oder man konzentriert sich auf den Sport. Ein bisschen Faxen zu wollen ist albern.
 

Und nu‘?

Nun kann ich ganz gut mit dem Remis leben. Schalke hat damit wieder einen Punkt auf Platz 6 gutgemacht. Nun sind es nur noch 3 Punkte und drei Clubs, die es auf- bzw. einzuholen gilt.



Überschrift via Detlef alias Doktor_D



27 Kommentare zu “Am Ende rettet Zwayer die Gelben”

  1. derwahrebaresi sagt:

    Schön wieder von dir zu lesen.
    Zum Spiel und Drumherum ist alles gesagt.

  2. Marcel04 sagt:

    Schön, dass du wieder da bist!

    In den letzten Wochen hat einfach etwas gefehlt.

    Danke.

  3. Rjonathan sagt:

    Was ich ganz cool fand: In der letzten Saison haben wir Spiele in 20 Minuten aus der Hand gegeben. Jetzt schaffen wir es immer mal wieder in 20-30 Minuten das Blatt zu wenden. Unterm Strich wäre eine Niederlage drin gewesen. Aber wir können uns das Glück eben inzwischen doch erzwingen. Wenn die Mannschaft auch spielerisch nicht die Fortschritte gemacht hat, die wir uns wünschen würden, die Mentalität stimmt.

  4. Der Hans sagt:

    Mein persönliches Fazit liegt irgendwo zwischen „besser als befürchtet“ und „knapp schlechter als erhofft“, daher kann ich mit dem Punktgewinn leben. Der Spielverlauf dürfte fürs Selbstvertrauen des kickenden Personals ganz gut gewesen sein, sodass am Dienstag Wind aus den Segeln der Bremer genommen werden kann. Meiner Meinung nach ist das Spiel an der Weser sowieso das wichtigere (nein, keine Breitenrieiter-Bonusspiel-Diskussion, bitte), denn es geht immer noch darum, nicht unten reingesogen zu werden.

  5. Zeitspieler sagt:

    Toller Bericht von einem am Schluß tollen Spiel! Vielen Dank Torsten!

  6. Voice sagt:

    Ich habe mich auch über den Maskenscheiß aufgeregt. Zum einen, weil ich es tatsächlich respektlos finde, zum zweiten, weil es beim zweiten mal auch nicht lustiger wird und zuletzt, weil ich einstudierten Jubel schon immer überflüssig, um nicht zu sagen schwachsinnig fand. Das gilt für den Dart-Jubel genauso wie für die Maskenshow.

    Nike hat natürlich alles richtig gemacht. Und Watzke spielte ihnen sauber in die Karten. Ich z.B. wußte nicht, dass es etwas mit Nike zuz tun hatte. Ich nehme mal an, das ging einem guten Teil der Augen- und Bildschirmzeugen so. Mittlerweile, u.a. dank Watzke, wissen es alle. Große Aufmerksamkeit für Nike fast zum Nulltarif. Die werden sich ins Fäustchen lachen.

    Das größte Ärgernis für mich war ebenfalls Watzke, aber aus anderem Grund. Seine arrogante Aussage zum Jubel der Fans nach dem Spiel fand ich unerträglich. So etwas hätte sich Rudi Assauer oder alle anderen Verantwortlichen nach ihm nie geleistet.

    Fassungslos macht mich hingegen die Ankündigung, dass der Kontrollausschuss gegen Erwin ermitteln wird. Haben die nichts anderes zu tun? Demnächst werden vermutlich auch noch die Ordner bestraft, die eine falsche Unterbuxe tragen. Das ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

    Daher: Je suis Erwin!

    PS: Die größten Rüpel im ganzen Land sind Erwin und der Grotifant….

  7. Günnie sagt:

    Welcome back, Torsten. Watzkes Äußerungen waren genauso daneben wie die Maskenaktion. Kann man für so einen Sch… nicht auch mal rot geben? Schade, dass wir nicht noch gewonnen haben.

  8. dreiköpfiger Affe sagt:

    Danke für den Artikel!!

    Für mich war der Elfmeter nicht so eindeutig.
    Du als Baseball Fan weißt, wo man seine Hände hat wenn man in einen Slide geht. Nämlich da, wo Bartra Sie hatte. Das ist also so gesehen eine „natürliche Handhaltung“. Und aus 1 Meter Entfernung?

    Ok, Argument dafür: Er hat sich selbst angeschossen.

    Ich glaube in der Diskussion kam aber nach dem Spiel wieder raus: Es weiß einfach keiner, ob das ein zu ahndendes Handspiel war oder nicht. Ich kann besser damit leben, wenn der Schiedsrichter weniger pfeift.
    Weniger Kopfballduelle im Mittelfeld abpfeifen, weniger Handspiele aus näcshter Nähe, weniger Laufduelle beenden, etc.

  9. crisscross04 sagt:

    Schön wieder von Dir zu lesen! Es hat in der Tat etwas gefehlt. Das Spiel hast Du gut auf den Punkt gebracht.

    Was mich am Samstag ziemlich viele Nerven gekostet hat, waren, mal wieder, die vielen unnötigen Ballverluste im Aufbauspiel (Stambouli und Bentaleb), die vielen harmlosen Ecken und die schlampig vergeigten Konter – gerade in der Endphase.

    Ja, ich weiß auch, dass unsere Nachbarn ein ziemlich aggressives Pressing spielen. Aber das ist nichts Neues und irgendwie hatte ich 80 Minuten das Gefühl, dass wir darauf keine rechte Antwort hatten. Man hatte teilweise das Gefühl, als hätten die Schwarz-Gelben einen oder zwei Spieler mehr auf dem Platz. Bei unserer Mannschaft war einfach die meiste Zeit viel zu wenig Bewegung im (Aufbau-)Spiel.

    Was mir gut gefallen hat, war die Reaktion nach dem Gegentreffer. Und zum Schluss hatte man wirklich das Gefühl, dass die Schalker mehr Körner hatten und das Spiel unbedingt gewinnen wollten.

    Die Handspielentscheidung ist doch keine Überraschung. Ich glaube, dass der Elfer, wenn das Handspiel auf der Gegenseite gewesen wäre, gegen uns gepfiffen worden wäre. Das hat auch etwas mit der „Lobby“ des Vereins zu tun.
    Die Berichterstattung vom Spiel sagt doch schon alles. Der Bericht im Sportstudio war eine einseitige Frechheit. Und auch gestern im Doppelpass wurde fast nur über die Nachbarn geschwätzt und das Handspiel sogar in Frage gestellt. Lächerlich. Strunz sagte als Einziger richtigerweise: Wenn man die Fußballer zum Elfer fragt, dann sagen 99% dazu aus, dass das ein klarer Elfer ist. Punkt!

    Maske und Erwin sind in meinen Augen auch nur lächerliche Randnotizen.

    Zum Thema Maske: Wenn sich so viele darüber aufregen, dann sollte sich der Verein oder die Spieler über geeignete Gegenmaßnahmen Gedanken machen. Ich hätte da auch ein paar kreative Ideen…

    Und ich freue mich jetzt schon, wenn Erwin in voller Montur in Frankfurt aussagen muss.

    Fazit: Wie Torsten schon richtig sagt: Ich kann auch mit dem Punkt leben – auch wenn zum Schluss mehr drin war. Wichtiger ist eh, dass wir in Bremen gewinnen! ;-)

  10. CarstenS04 sagt:

    Moinsen….

    Schön das du wieder schreibst Torsten

    Unterm Strich eine Punkteteilung mit der man zufrieden sein kann.

    Ich wage somit mal einen Tipp zum 34 Spieltag….

    Schalke beendet die Saison auf dem 5 Platz mit 56 Punkten

    6 Punkte hinter den Gelben und 3 Punkte vor der Hertha

    Glück auf

  11. Ney sagt:

    Gegen die 8 vor Schalke stehenden Mannschaften wurden in 14 Spielen ganze 9 von 42 Punkten und nur 1 Sieg geholt. Trotzdem liegt man noch in Schlagweite zu einem Euroleague-Platz. Bei einer Niederlage in Bremen müsste man allerdings wieder anfangen nach unten zu gucken. Komische Spielzeit.

  12. Voice sagt:

    Die Handspielregel ist einfach Mist. Man kann den Schiris da vermutlich gar keinen Vorwurf machen. Mal ehrlich, wer kann denn in Sekundenbruchteilen nicht nur entscheiden, ob es Hand war sondern auch noch, ob nun Absicht vorlag oder nicht. Man sollte das wirklich überdenken und die Regel eventuell anders formulieren. Ich hätte am Samstag natürlich gepfiffen, kann aber wahrlich nicht behaupten, dass neutral entscheiden zu können.

  13. derwahrebaresi sagt:

    @wer kann denn in Sekundenbruchteilen nicht nur entscheiden, ob es Hand war sondern auch noch, ob nun Absicht vorlag oder nicht.

    freitag abend in berlin konnte man es augenscheinlich …

  14. Bariton76 sagt:

    Endlich montags wieder Futter zum Spieltag von Torsten. ;)
    Zum Handspiel denke ich, da hat auch die dritte Minute der Nachspielzeit eine Rolle gespielt. Der Felix hatte einfach nicht die Eier, so spät auf Elfmeter zu entscheiden. Und das darf einfach nicht sein! Wenn es Hand war, ist es immer Hand, auch in der Nachspielzeit.
    Mindestens genauso schlimm finde ich die Aussage seines Kollegen Gagelmann bei Sky, dem es bei der Situation mit Burgstaller ‚nicht genug für einen Elfmeter‘ war. Ja, was denn nun? An der Mittellinie wäre es Foul gewesen? Eine unglaublich dumme Aussage, in meinen Augen!

  15. Nigbur 48 sagt:

    Zunächst mal schön, dass die Durststrecke hier vorbei ist. Welkom terug.

    Mit dem Ergebnis kann ich insgesamt leben, hatte allerdings zuvor 2:1 getippt.

    Was mir sehr auf den Keks ging:

    – das unerträgliche Hintenrumspielen ohne Idee, wie man das Mittelfeld auch nur ansatzweise überbrücken könnte, die Pässe auf Fährmann und die Leichtsinnigkeiten von Bentaleb. Das kann der viel besser und da fehlte mir bei einigen der Mut.

    – so sehr ich Fussballer wie Ronaldo oder auch Aubameyang ob ihrer Fähigkeiten bewundere, so unerträglich und albern ist dieses puerile und gockelhafte Verhalten. Respektlos und nur dem Kommerz verschrieben. Ich bin froh, dass so einer nicht für unsere Blauen aufläuft.

    – bei den Schiedsrichtern würde ich mir letztlich auch mehr Mut wünschen. M. E. hätte man Sokratis schon mit gelb-rot runterschmeißen können. Es gibt keinen Grund noch an Goretzka rumzufummeln, nachdem er ihn gefoult hat.
    Wenn die Herren der Zunft schon zu Viert oder Fünft auf dem Platz sind, warum befragen die Hauptschiedsrichter so selten ihre Kollegen? Meist heben die Linienrichter bei strittigen Entscheidungen erst das Fähnchen, wenn der Hauptschiedsrichter entschieden hat – oder korrigieren schlimmstenfalls und schließen sich dessen Meinung an. Der Torschiedsrichter ist eh nur ein Clown. Da kann unter seine Nase die Blutgrätsche ausgepackt werden und der bleibt stumm.
    Benni Höwedes bewegt sich immer mit den Händen auf dem Rücken durch den Strafraum und grenzt damit sicher seine Beweglichkeit ein, nur um keinen Ball an die Hand bekommen zu können. Der ist aus Erfahrung schon klug geworden weil solche Dinger sicher gegen uns gepfiffen würden.

  16. leoluca sagt:

    Ein schöner Text. Alles gesagt. Inclusive kleiner Erwin-Spitze.

  17. Rjonathan sagt:

    @crisscross
    Bei Stambouli ist es mir nicht so aufgefallen. Aber Bentaleb hatte definitiv nicht seinen besten Tag. Zur Halbzeitpause haben er und Goretzka dann Positionen getauscht, dann wurde es besser.

    Und der schlimmste Konter war diese 3 gegen 2 Situation. Da habe ich mich auch gefragt: Wann lernen die es eigentlich endlich.

  18. Detlef sagt:

    Schön wieder von dir hier zu lesen.

    Zum Spiel, bzw der Bewertung des Ergebnisses, stimme ich der Mehrheit zu.
    Geht in Ordnung, hätte …

    Zum nicht gegebenen Elfmeter, der wo Burgstaller gehalten wird. Da gibt es sogar vereinzelt Lüdenscheider die meinen, da dürfte man sich nicht beschweren, wenn es Elfer gibt. Für mich war das grad noch so, dass man ihn nicht geben MUSS.

    Der Handelfer ( auch nicht gegeben )
    Leider lässt die Regel hier dem Schiedsrichter sehr viel Spielraum. Es gibt einige Argumente für und gegen einen Strafstoss.
    Aus meiner Sicht ist es einer, da der Spieler den Ball abwehren will und die Arme sehr weit oben hat. Für mich ist das Absicht und zwar die Abwehr des Balles.
    Was wäre denn, wenn genau so ein Torschuss abgewehrt wird, womöglich auf der Linie? Wird dann auch weitergespielt?

    MaskenAuba
    Werbung. Marketing. Jeder der es verbreitet hilft dabei, dass es seinen Zweck erfüllt. Ich ärgere mich lieber ohne Links, Retweets und ähnlichem.

    Erwin
    Man kann sich drüber aufregen, dass der DFB jetzt ermittelt, aber da es wohl einen Sonderbericht gab ( denk ich zumindest ), muss man da wohl tätig werden. Ist zwar lächerlich, passt aber gut zum DFB.

    Und jetzt daoch nochmal aufregen. Ich hab kurz vor dem Spiel meinen Tipp auf 2:1 geändert und dann pfeift die Pflaume den Elfer nicht. Unfassbar.

  19. Voice sagt:

    Was ist denn überhaupt Absicht? Ich behaupte, absichtlich spielt so gut wie niemand den Ball mit der Hand. Von Maradonna, Oliver Held und Luis Suarez mal abgesehen natürlich. Fast alle Handspiele in der Bundesliga passieren im Rahmen einer Bewegung im Zusammenhang mit dem oft nicht vorhersehbaren Weg des Balles und so schnell, dass man den Arm nicht mehr weg bekommt. Absicht im juristischen Sinn oder im allgemeinen Verständnis liegt da doch fast nie vor.

  20. Nordlicht sagt:

    Moin Torsten, schön wieder von Dir zu lesen!!

    Deinem Bericht ist nicht hinzuzufügen. Dem schliesse ich mich an.

    Ich denke jeder Fan sieht seinen Verein grundsätzlich benachteiligt. Doch sooo viele krasse und spielentscheidende Fehlentscheidungen wie gegen uns bekomme ich selbst mit Ruhepuls nicht aus dem Kopf. War das die Fünfte oder Sechste Elfmeterentscheidung gegen uns?? Was mir dabei aufgefallen ist…nichts zu spüren von Heimvorteil.

    Desweiteren frage ich mich wie solch Pflaumen wie Zwayer vom DFB bewertet werden. Der hat schon das Foul an Benni in Wolfsburg nicht gepfiffen und auch noch Stindles Handtor gegen Ingolstadt „übersehen“ drei krasse Fehlentscheidungen und so einer gerät nicht einmal in die Kritik. Er und Aytikin kannst Du echt in der Pfeife rauchen.

  21. Carlito sagt:

    Auch ich freue mich, wieder von Dir zu lesen!

    Mal wieder auf den Punkt gebracht. Alles. Nüchtern. Wie man es von Dir gewohnt ist. Trotz Derby. Sehr gut!

  22. MarkusWiesbaden sagt:

    Schön wieder von dir zu lesen. Hoffe deinen Lieben geht es gut. Mehr muss nicht gesagt werden. Gruß!

  23. Äärnz sagt:

    Willkommen zurück, Torsten, hoffe, dass sich die Dinge bei Euch gut entwickelt haben. Und erfreulich, wieder Montagslektüre zu haben – das hat gefehlt. Und ein Hoch auf Thilo Kehrer – die Bude hat für vieles im Spiel entschädigt und beruhigt auch ein wenig im Blick auf den Sommer, denn bei Kola riecht es doch stark nach Abschied. Das wird was. Wie allerdings Goretzka ersetzt werden soll, möchte ich mir nach diesem Spiel erst recht nicht vorstellen. Gleichviel – ein Punkt gegen die Tigerenten, damit muss man in dieser Saison zufrieden sein. Bin gespannt, wie oft sich solche Kraftakte noch wiederholen lassen.

  24. bernd sagt:

    Bremen profitierte bisher mit Abstand am meisten von Fehlentscheidungen (7 Punkte zu viel!) und wir dürfen berechtigterweise jammern, denn wir sind am meisten benachteiligt (5 zu wenig).
    Also ist ja klar was heute passiert ;-)
    http://www.wahretabelle.de/

  25. The Gift sagt:

    Am Ende hat uns das Unvermögen von Lüdenscheid gerettet. Erste Halbzeit war Angsthasenfussball zweite dann besser. Zum Glück brechen Köln, Frankfurt und auch Berlin ein nur darum kommen wir nun näher an Platz 7 dran.

  26. Ein mieser Abend der Blauen sagt:

    […] Tage nach dem Derby liefert Schalke eine der schlechtesten Saisonleistungen ab und verliert gegen Werder Bremen glatt […]

  27. soso sagt:

    56 Punkte… da muss der Rechenschieber aber ganz schön malträtiert werden!

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