Schalke scheitert auch am Letzten

Schalke 04 verliert 2:1 in Darmstadt. Beim Tabellenletzten. Als man mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Platz 6 hätte heranrücken können. Die nächste enttäuschende Leistung.

Den Willen mag man der Mannschaft nicht absprechen. Sie haben bis zuletzt alles nach vorne geworfen, haben immer und immer wieder Flanken geschlagen, haben Abschlüsse gesucht. Aber letztlich war Schalkes Spiel vor allem unstrukturiert.

Das Umschalten in die Rückwärtsbewegung funktionierte kaum. Sobald Darmstadt schnelle Angriffe auf den Platz brachte, begann Schalkes Abwehr sofort zu wackeln. Aber auch das Angriffsspiel sah lange improvisiert aus. Der eigentliche Mittelstürmer Guido Burgstaller wich immer wieder nach Außen aus. Ihn in aussichtsreicher Position vor dem Tor anzuspielen gelang hingegen kaum.

Meines Erachtens ließ sich das Unstrukturierte im Schalker Spiel gut an Coke festmachen. Es war bemerkenswert, wie er sich in die Offensive einschaltete. Er zeigte vorbildlichen Willen und er hatte auch die individuelle Klasse, Gegner zu überspielen, Flanken zu schlagen und diesen einen Kopfball in Mittelstürmerposition zum einzigen Treffer zu verwandeln.

Aber das defensive Zusammenspiel zwischen ihm und Daniel Caligiuri vor ihm, oder mit Thilo Kehrer neben ihm, funktionierte eben überhaupt nicht. Rechts hinten hatte Schalke über weite Teile der Spielzeit ein defensives Loch. Schon der erste Gegentreffer fiel aus der Position, für die der nominelle Rechtsverteidiger zuständig gewesen wäre. Die Rote Karte kassierte Thilo Kehrer ebenfalls in Cokes Position. Und auch sonst war diese Seite für Darmstadt leicht bespielbar.

Nicht, dass ich da falsch verstanden werde: Es ist nichts dagegen zu sagen, dass Außenverteidiger offensiv spielen. Es gibt Außenverteidiger, die ihre Stärken ausschließlich in der Offensive haben. Nur muss das im Verbund der Mannschaft ausgeglichen werden. Aber so, wie niemand im Zentrum war, wenn Guido Burgstaller auf Außen die Bälle holte, wurde auch die Rechtsverteidigerpositon nicht ordentlich ausgeglichen, wenn Coke als Stürmer agierte.

Schalkes Spiel fehlte es an Balance, an Struktur. Was Schalke auf den Platz brachte war wild, wirkte „unerwachsen“. So funktioniert es nicht, nicht mal gegen Darmstadt 98, das zuvor 21 von 28 Spielen verlor. Schalke mag in der Statistik viele Abschlüsse gehabt haben, dennoch hatte es Darmstadt in dieser Saison sicher noch nicht gegen viele Gegner leichter zu punkten als gestern.



104 Kommentare zu “Schalke scheitert auch am Letzten”

  1. Simon sagt:

    Das ist so hilflos und unstrukturiert… Und dazu noch all diese Alibi-Angriffe, halbzerzigen Flanken und unglaublich lahmen Standards. Diese Woche bot zwei einmalige Chancen, um die ganze Saison noch zum Positiven zu drehen – das wird wohl nicht mehr passieren.

  2. Flo Kno sagt:

    Zusammenfassung des Spiels gegen Darmstadt:
    https://www.youtube.com/watch?v=B_C_wQ5Meig

  3. crisscross04 sagt:

    Frohe Ostern! ;-)

    Es ist das Fest der Auferstehung von den Toten!

    Wie passend! Da kannste als Schalke eben nichts machen… ;-)

    #hastescheisseamfusshastescheisseamfuss

  4. leoluca sagt:

    Theo sagt: „.. ab einem gewissen Punkt ist dann doch alles gesagt …“

    Für mich ist der Punkt erreicht. Alles.

    Der endgültige Schlusssatz stammt vom Schalker Trainer heute in Darmstadt:
    „Von den Werten waren wir klar überlegen.“

    Viel Spaß noch im Wertehimmel.

  5. mika sagt:

    Alle Achtung, da haben unsere „Knappen“ den „Niveau-Schacht“ heute am Ostersonntag nach dem „tollen“ EL-Spiel vom Donnerstag um weitere 150 Meter abgeteuft.
    Hoffentlich haben die dafür eine Feiertagszulage bekommen…
    Bei den heutigen Arbeitsverhältnissen ist das ja nicht mehr selbstverständlich…

  6. Ney sagt:

    @crisscross http://koenigsblog.net/2017/04.....ment-87479
    Angesichts dessen, dass „Schalke“ in etwa heißt „Gegend um den Schädel“ (siehe wikipedia), und dass zugleich die Stätte, an der Jesus starb, „Golgata“ heißt, was bedeutet „Ort des Schädels“, sollte es uns nicht wundern, wenn Schalke um die Osterzeit für Karfreitagsstimung sorgt.

    Leider ohne eine wie auch immer geartete Wiederauferstehung.

  7. Björn sagt:

    @Flo Kno: „In dem Wort Lebensqualität stecken auch die fatalen vier Buchstaben Qual, – ein symptomatischer Begriff des Leidens das für Schalke anscheinend nicht enden will….“
    hahahahaha.

  8. Karl Heinz sagt:

    Meyer, Aogo und Di Santo brauchen einfach mehr Spielzeit.

    Zu Weinzierl und Heidel muss man nichts mehr sagen, die haben einfach kein Händchen für solch hochveranlagte Spieler.

    Am DO kommt aber die Leistungsexplosion und wir qualifizieren uns für di CL.

  9. crisscross04 sagt:

    @Ney: Danke! ;-)

    Ich dachte gerade, dass die Mannschaft im Moment die entscheidenden Spiele vergurkt und dass einige „Leistungsträger“ mit der Einstellung spielen, im Sommer eh bei einen anderen Verein „Karriere“ zu machen. Eigentlich kein Wunder, dass es nicht wirklich läuft. Denn was haben diese Spieler auch schon zu verlieren?!

    Das Last-Second-Goal war die Sahnehaube der Woche der Frustration und mal wieder eine Demonstration, was Einstellung und Wille bewirken kann. Leider nicht bei uns.

    Hat Heidel eigentlich mit irgendeinem Spieler bei Schalke in dieser Saison über eine Verlängerung verhandelt?! Ich habe nichts gehört.

    Ihr seht, ich beschäftige mich lieber mit der Zukunft als mit der Gegenwart, denn zu der fällt mir nichts Neues mehr ein!

    Trotzdem schöne Osterfeiertage noch!

  10. Voice sagt:

    Galgenhumor, Sarkasmus, Zynismus, genau mein Ding.

  11. Detlef sagt:

    Im Großen und Ganzen stimme ich zu. Keine Struktur zu erkennen offensiv und die Rückwärtsbewegung genauso unstrukturiert, allerdings sehe ich das 1:0 anders. Coke rückt hier ein, da der rechte IV auf der linken Abwehrseite eine Flanke verhindern will, was nicht gelingt. Coke verhält sich hier richtig, aber wo sind Geis, Goretzka und gar Caligiuri? Letzterer nirgendwo, wie meist in der Defensive.

    Aber alles in allem ist die Leistung der gesamten Mannschaft höchst unbefriedigend. Es passte halt vieles nicht und der Trainer hat es nicht geschafft von aussen einzuwirken um das abzustellen.

    Und wenn ich anschliessend höre, dass man ja die besseren Werte als der gegner hatte, dann fliegt einem der Draht aus der Mütze.
    Was nützen denn die vielen Chancen, wenn die Stürmer, bzw Offensivspieler es nicht schaffen den Tabellenletzten auszuspielen. Das kann man doch eigentlich erwarten, oder ist das zu viel.

    Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wie man am Donnerstag gegen Ajax mit 3 Toren Unterschied gewinnen will.

    Übrigens ist Schalke noch nicht safe was den Abstieg angeht, nach oben sollte man ( wieder mal ) lieber nicht schauen.

    Es gibt nur eins was meinen Kopf noch mehr schütteln lässt als die Leistung des S04 zuletzt, das sind die Kommentar von Peter Neururer, der alles schon vorher gewußt hat.

    Nachtrag: Vielleicht scheitert Schalke auch an sich selbst. Ist eine Kunst, kann nicht jeder.

  12. joha sagt:

    Lieber Torsten, erstmal: Alles Gute (verspätet?)!
    Es ist verlockend, nach einem solchen Spiel oder im Falle eines Ausscheidens am Donnerstag schon Saisonbilanz zu ziehen – aber wir sind ja noch nicht einmal gerettet… Auch im Falle der hoffentlich zu erwartenden 40+ Punkte ist es ärgerlich, die kommende Saison mit einer großen Hypothek zu beginnen (Zweifel an der sportlichen Führung, unabhängig davon, ob Heidel Weinzierl stützen wird oder doch noch ins Grübeln kommt).
    Was mir am Spiel fast so sehr wie die fußballerische Armut auf die Nerven ging, war der Eindruck, dass wir inzwischen zu den Teams gehören, die mit am stärksten mit dem Schinden von Fouls arbeiten. Finde ich sehr unsympathisch.

  13. D. Damen sagt:

    Diese Saison ist ein Achterbahn.. Man was will man noch sagen?? Donnnerstag wird ein Albtraum… Und danach ist schluss. Lass uns noch 6 punckten holen. Und danach gehen wir alle in der Sommer… Oder??

  14. D. Damen sagt:

    joha. auch das habe ich Festgestellt. Also einigen wir das es ein schöne Sommer wird oder? Mit ab und zu ein Regenschauer..

  15. blues sagt:

    Mit Bentaleb, Badstuber, Burgstaller, Caliguri und Coke bestand die Hälfte der Feldspieler gegen Darmstadt aus Neueinkäufen von C. Heidel. Mit Stambouli saß ein weiterer Spieler auf der Bank. Auch der Trainer ist ein Neuer und dazu Heidels Wunschkandidat. Das Ergbenis der Transfers von Heidel ist bitter. Da fragt man sich, ob der Verantwortliche wirklich ein Händchen hat.
    Leicht sarkastische Schädelstätten- und andere Ostermetaphoriken liefern auch keine Erklärung für fehlende spielerische Entwicklung. Dazu kommt man in der Analyse eben keinen Schritt weiter, wenn man Kritik naiv monatelang tabuisiert, weil man Geduld für das neue Heil hält. Erwartungslos in Geduld abzuwarten, schließt, wie man jetzt sieht, nicht automatisch ein, dass die Dinge sich zum Besseren wenden, nur weil man brav stillhält.

  16. Aquii sagt:

    Wenn ich mit den Ist-Status nehme, frage ich mich, woher die 6 Punkte bei dem Restprogramm kommen sollen? Gegen Leipzg oder Hamburg? Auswärts in Leverkusen, Freiburg oder die noch um die Existenz kämpfenden Schanzer? Mach dann in der Endabrechnung die jetzt erreichten 37 und ein großes Zittern an den letzten beiden Spieltagen. Mir wird Angst und Bange…

  17. Zeitspieler sagt:

    Schade! Aber überbewerten würde ich dieses Spiel nicht. Die Mannschaft wurde sehr durcheinander gewürfelt. Einige Spieler sind total überspielt, wie Goretzka und Burgstaller. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat auch Dortmund in Darmstadt verloren.
    @ blues
    Ich denke, dass Weinzierl nicht der Trainer von Heidel ist. Die Gerüchte, dass Weinzierl unser Trainer wird, gabs ja schon recht früh, in 2016, da war Heidel noch nicht unser Manager.

  18. RaReLe sagt:

    Wieso schaffen wir es über Jahre nicht (Ausnahme die beiden Saisons mit unserem Senior Raul) tollen attraktiven Angriffsfussball zu spielen?
    Neidisch schaue ich zu Ajax Amsterdam und RB Leipzig, wie hier erfrischender Angriffsfussball gespielt wird und das mit einem wesentlich niedrigen Etha.
    Wieso schaffen das diese Mannschaften und wir spielen Altherrenfassball mit nachher Alibiausreden?

  19. Claus sagt:

    Angst und Bange wird mir zwar jetzt noch nicht aber IMO hat man in Schalke seine Zukunft verkauft. Und wenn im Sommer gute Angebote aus England für Goretzka und Meyer kommen, was werden die Spieler dann wohl machen… Dem leuchtenden Beispiel Sanes folgen?!

    Natürlich,das würde ich als junger Spieler auch machen. Keine CL ,keine EL,sagt mir einen Grund,warum man auf Schalke bleiben sollte.

    Und leider sehe ich die Schalker Zukunft eher auf dem Niveau von HSV, Werder und vll auch VfB, alles Vereine die gerne die Asche ihrer früheren Erfolge angebetet haben…

  20. Zeitspieler sagt:

    noch zur Ergänzung:
    Mit den Aussagen am Wochenende hat Tönnies Heidel gestärkt und Weinzierl zum Abschuss freigegeben.
    Er hatte laut „derWesten“ die Einrichtung, bzw. Neustrukturierung der Scouting-Abteilung durch Heidel gelobt. Dadurch wird die Verantwortung eventueller Fehleinkäufe durch Heidel, auf die Vorgänger geschoben, die wohl nicht in der Lage waren eine vernünftige Scouting Abteilung zu schaffen, ausgenommen natürlich im Jugendbereich.
    Die Verantwortung für Weinzierl (der meiner Meinung nach noch von Tönnies geholt wurde), ist an Heidel weitergeben worden.

  21. CarstenS04 sagt:

    Mehr als peinlich…. Einfach erbärmlich….

    Diese Mannschaft…. Ach Scheisse, ich glaube nicht mehr dran… Für mich ist es vorbei, ich will mir die Tage nicht mehr versauen!

    Heidel muss nun alles genau überdenken… ALLES

  22. Didi sagt:

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Was mich am meisten stört, ist, dass es so aussieht, als ob man nicht miteinander, sondern jeder für sich spielt. Das mache ich daran fest, dass, auch wenn immer wieder eine Reihe sog. „Stammspieler“ fehlen, die Nachrückenden keine entscheidenden Impulse setzen können, die das Zusammenspiel förderten. Das sieht so aus, als wäre es eine Bestrafung für die Leute aus dem zweiten Glied! Und das ist eine Einstellungssache. Trainieren die nicht zusammen? Und was tun eigentlich sie sportlich Verantwortlichen, außer immer wieder die gleichen Erklärungen abzugeben?

  23. The Gift sagt:

    Da ist man wirklich sehr sprachlos- gegen Leipzig verlieren wir dann geht es gegen den Abstieg. Tote Hose auf Schalke gibt es keine Starken Leute mehr.Unsere verantwortlichen scheint es egal zu sein was in Zukunft passiert. Tönnies kloppt munter seine alten Sprüche : Wir müssen in der nächsten Saison keine Notverkäufe machen…lol immer die selben dummen Sprüche siehe : Draxler,Farfan,Sane…. entweder verkauft oder sie gehen zum Nulltarif… Meyer soll gehen ! Goretzka wird gehen müssen wenn man noch Geld mit ihn machen will. Wir sind das Neue Stuttgart oder HSV. ÄTZEND !!!

  24. S04-Fan sagt:

    Am schlimmsten fand ich die Aussage von Heidel nach dem Spiel, dass bei einem Sieg in Darmstadt alle Fans gejubelt hätten. Damit offenbart Heidel, dass er Schalke, das Umfeld und die Fans noch überhaupt nicht verstanden und sich noch nicht einmal mit der jüngeren Geschichte des Vereins (z.B. Spiel gegen Paderborn) beschäftigt hat.

    Solange Schalke sowohl den Managerposten als auch den Trainerposten mit Söldnern besetzt hat, die den Verein weder vestehen und schon gar nicht Eurofightermentalität wirklich authentisch vorleben können, kann man auch nicht erwarten, dass das eine Schalker Mannschaft tut.

    Es passt nicht zusammen, wenn man Marketingsprüche wie „wir leben dich“ raushaut, aber gleichzeitig diejenigen mit Schalker StallGEruch, die diesen Verein auch wirklich authentisch in verantwortlicher Position leben würden (wie z.B. Elgert oder Eurofighter Wilmots als Cheftrainer) wie Dreck am Ärmel behandelt und ihnen, den Spielern und den Fans als Cheftrainer einen völlig überforderten emotionslosen bayrischen Trainer vorsetzt, der schon in der letzten Saison einen Europapokalteilnehmer zum Abstiegskandidaten gemacht hat.

  25. WalterH sagt:

    Mit der richtigen Auf- und Einstellung unserer Mannschaft wären die Lilien vom Platz gefegt worden; da traben unsere zufriedenen Osterhasen im D-Zugtempo über den Platz, wo ICE-Geschwindigkeit gefragt und auch möglich gewesen wäre!

  26. Uwe sagt:

    Hallo Torsten,

    auch nach deiner Geburtsgsfeier (naxhträglich noch herzlichen Glückwunsch) hast Du offesichtlich den richtigen Durchblick und den ungetrübten Blick aufs große Ganze. Wohltuend abhebend von den üblichen vwrnichtenden Pauschalkritiken und Untergangsszenarien…

    Auch ich bin nach Amsterdam und Darmstadt frustriert, aber wenn man in seiner Kritik differenzieren will, dann findet man schon Ansatzpunkte! Kurze Rückblende aufs Ajax-Spiel: die erste Halbzeit war vogelwild, ein starkes Ajaxspielte Schalke an die Wand und dennoch stand’s zur Halbzeit nur 0:1. Nach der Pause stand Schalke viel besser, apielte sogar mal nach vorne, blieb aber harmlos. Diese Tendenz war übrigens auch beim (in der ersten Hälfte) guten Spiel gegen WOB schon z sehen.. Dass man dennoch noch so viele Chancen der Holländer zuließ und dann noch ein saublödes zweites Gentor einfing, war aus dieser Sicht ärgerlich. Ohne Fährmann hätten es aber auch ein paar mehr werden können!

    Nun ging es in Darmstadt ebenso doof los. Die neuformierte Mannschaft zeigte aber eine Reaktion und hätte eigentlich schon zur Pause führen müssen. Avdijaj, Meyer, Burgstaller machten Betrieb. Caligiuri konnte da meiner Meinung nach nicht mithalten.Leidwr stimmte in der Tat die Abstimmung (Coke und Kehrer zu offensiv) nicht, vom schwachen Torabschluss ganz zu schweigen.Badstuber habe ich nichts vorzuwerfen, während Aogo wie immer versagte! Geis und Goretzka settten keine Akzente, Bentaleb später auch nicht. Dann wäre, glaube ich, alles gesagt.

    Momentan kann ich auch nicht sagen, wie’s weitergeht. Zu dem Zeitpunkt den Trainer zu wechseln ist wohl nicht sinnvoll, könnte aber passieren…

  27. Flo Kno sagt:

    Lieber Torsten,

    herzlichen Glückwunsch nachträglich!

    Dir und allen anderen hier eine gute Woche, Fußball ist nicht alles.

  28. schalkoholiker sagt:

    Ich mag gar nicht das gestrige Spiel einzeln zerlegen. Vielmehr ist mir nach einer (Zwischen-) Bilanz.
    Zu Saisonbeginn habe ich hier geschrieben, dass ich mich freue, wenn Schalke wieder attraktiven Fußball spielt und mir die Ergebnisse zweitrangig sind. Ich wollte endlich mal wieder Spaß an meinem Herzensclub haben. Mit Heidel ging der Mann an den Start, dem ich es zutraue, ein geeignetes Umfeld für die sportliche Leistung zu schaffen. Weinzierl habe ich seit seinen Regensburger Zeiten beobachtet und meine Meinung über ihn war: Der Mann macht Mannschaften besser als es die Summe der Einzelteile hergibt.

    Die Saison ist fast rum und ich muss sagen: Ich. Bin. Komplett. Bedient.

    Es ist mit logischen Erklärungsversuchen nicht zu greifen, was bei uns passiert. Bei der Annäherung ans Berger Feld scheint sich regelmäßig jegliche Gewissheit ins Nichts aufzulösen. Vormals tolle Kicker stolpern, Trainer mit Konzept erscheinen ratlos und erfahrene Manager verlieren ihr glückliches Händchen.
    Selten waren wir so professionell aufgestellt wie in dieser Saison. Und wahrscheinlich ist genau das der Grund für meine Enttäuschung. Ich mag keine reflexhaften Forderungen nach neuen Spielern und Trainern mehr raushauen und auch nicht mehr hören. Ich mag einfach gar nicht mehr. Seit 40 Jahren hat dieser Verein mich gefangen. Er ist dabei, mich zu verlieren. Und das fühlt sich beschissen an.

  29. derblauweisse sagt:

    Fazit:
    Das Umfeld des Vereins war, ist und bleibt das Hauptproblem des Vereins. Da analysieren Jahr für Jahr die gleichen Ahnungslosen, mit nostalgischem Blick, einem Hang zum Selbstmitleid und dem einzig wahren Fandasein, als schicksalhafte Verlierer, einen Verein und die Gründe für den konstanten Niedergang, während die eigene Rolle in diesem Spiel nach wie vor komplett ausgeblendet wird.
    Es ist schon bezeichnend, wenn diejenigen, deren Selbstverliebtheit immer noch dem Mythos der Eurofighter hinterher jammern und dabei die sportlich erfolgreichste Zeit des S04 am liebsten aus ihrem Vereinsgedächtnis verbannen würden. Die fehlende Erkenntnis, dass es die sportlich erfolgreichste Zeit, seit den 70er Jahren, unter Felix Magath gab, erklärt doch ziemlich eindrucksvoll, dass dieser Verein den Erfolg im Grunde gar nicht will. Leider ist die vielbeschworene Schalker Seele offensichtlich nicht bereit sich den Bedingungen des Erfolgs zu stellen, stattdessen wird alle Jahre wieder mit denselben unsinnigen Ergebnissen, munter drauf analysiert. Ein guter Anfang wäre gemacht, wenn man sich ganz einfach mit den Gründen für die sportlich erfolgreichsten 2-3 Jahre unter Felix Magath beschäftigen würde.
    Wenn der Verein sich mehr mit den Werten wie „eingetragener Verein“ und anderen Nebenkriegsschauplätzen beschäftigen will, dann lohnen sich weitere Analysen und Worte nicht einmal mehr, denn dann bleibt beim S04 alles beim alten…So richtig wohl fühlt sich der Schalker nur, wenn die Liebe zu seinem Verein so richtig auf die Probe gestellt wird. Durch jede Art von Erfolg, würden ja allzuviel Erfolgsfans das eigene Selbstverständnis stören und die Wohlfühloase der schicksalserprobten, echten und einzig wahren Schalkefans bedrohen.
    Also kurz und knapp, AufSchalke ist alles beim Alten….hier lautet das Vereinsmotto
    Schalke, wir lieben Krisen und Schmerzen!

  30. leoluca sagt:

    S04-Fan schreibt nach den Fanprotesten in Darmstadt:
    „Am schlimmsten fand ich die Aussage von Heidel nach dem Spiel, dass bei einem Sieg in Darmstadt alle Fans gejubelt hätten. Damit offenbart Heidel, dass er Schalke, das Umfeld und die Fans noch überhaupt nicht verstanden hat.“

    Och – ich als Schalke-Fan hätte bei einem Sieg auch gejubelt.

    Heidel hat nach dem Spiel vor allem dies gesagt, was S04-Fan nicht zitiert:
    „Wenn man beim Tabellenletzten verliert, kann man das natürlich als Tiefpunkt empfinden. Ich weiß aber von der Dramaturgie her nicht, was noch hätte schiefgehen können, wenn man das Spiel betrachtet. Es ist alles schiefgelaufen. Da kann ich es nachvollziehen, dass die Fans unzufrieden sind.“

  31. MarkusWiesbaden sagt:

    @schalkoholiker
    Danke, Du sprichst mir aus dem Herzen! Bereits für Donnerstag habe ich ein abendliches Treffen mit meinem Kollegen zum Essen und Trinken (ohne Fussball) ausgemacht, die nächsten Spieltage verbringe ich mit meinem Sohn im Garten (bei gutem Wetter) oder daheim mit Lego Duplo (bei schlechtem Wetter). Ich mag einfach nicht mehr. Ich kann auch nicht mehr. Ich habe keine Kraft mehr, mir über 90 Minuten Häme und Spott der anderen Mitschauenden anzuhören. Ich bin raus. Schalke wird mir langsam egal. Wie sagtest Du so schön? „Und das fühlt sich beschissen an.“ Genauso ist es. Schade.

  32. Nordlicht sagt:

    Wurst war lecker. Ich war in einem urigen Fussballstadion mit mehr Steh- als Sitzplätzen. Es blieb trocken.

    Der Rest ist doch egal. Blabla von allen Seiten. Grosse Fresse nichts dahinter. Für mich sind es nur noch Städtreisen mit Freunden.

  33. derwahrebaresi sagt:

    @MarkusWiesbaden

    Mir ist auch immer mehr egal, fühlt sich aber nicht Scheiße an.

  34. degucker sagt:

    derblauweisse

    Und das alles erklärt die Spielweise dieser Mannschaft?Aha!
    Habe verstanden.

  35. degucker sagt:

    derblauweisse

    Und das alles erklärt das gegurke dieser Mannschaft?Aha!
    Habe verstanden.

  36. Ney sagt:

    @dergucker
    Nicht so ernst nehmen. Der Beitrag handelt von einer Parallelwelt, in der Felix Magath 2-3 Jahre Trainer und Manager auf Schalke war.

  37. josch sagt:

    @schalkoholiker

    Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Nur sind es bei mir über 50 Jahre.

  38. crisscross04 sagt:

    Wenn wir uns gegenseitig „anmachen“, bringt uns das auch nicht weiter.

    @schalkoholiker:
    Danke für Dein Statement – es geht mir gefühlsmäßig ähnlich, auch mit Deiner Zeitangabe. ;-) Es ist wie in den letzten Jahren: Man hat aufgrund der zahlreichen Enttäuschungen keine Lust mehr darauf, einzelne Spiele, Taktiken oder Spieler detailliert zu analysieren. Zum Ende der Saison ist einfach Flasche leer… wie schon unter Keller, Di Matteo und Breitenreiter.

    Warum das so ist? Keine Ahnung, aber so langsam könnte mal einer das Thema „wissenschaftlich“ betrachten! ;-)

    Ich bin ja bekanntlich kein Freund von Statistiken, aber wenn man sich Weinzierls Bilanz anschaut, die mit 12 Niederlagen gegenüber 10 Siegen negativ ist, muss man schon ins Jahr 1993 zurückgehen, um mit Schulte den letzten Trainer zu finden, der mit 7 Siegen und 12 Niederlagen auch eine negative Bilanz aufweist. (Interimstrainer und die 2. Amtszeit von Rangnick mal ausgenommen)
    Aufgrund meines Alters kann ich mich auch noch gut an diese Zeit erinnern. Wir waren 1991 gerade erst wieder aus der 2. Liga aufgestiegen – somit kann man die Ausgangslagen inkl. der zur Verfügung stehenden Budgets wohl kaum miteinander vergleichen.
    Eigentlich sagt das doch schon alles aus, oder?!

    Ich glaube, es bringt auch nichts, die teilweise erfolgreiche Zeit unter Magath zu analysieren und auf die heutige Zeit anzuwenden. Es gab immer erfolgreiche Trainer zu einer gewissen Zeit. Huub Stevens ist ja auch so ein Beispiel. Aber auch seine Spielphilosophie ist in der heutigen Zeit überholt.
    Und das ist eigentlich mein Hauptkritikpunkt am Führungsstab:
    Bei Weinzierl höre ich keine Visionen, wo er die Mannschaft in 2 Jahren sieht. Ich sehe keine Leidenschaft oder Besessenheit, dass er Spiele „auf Deubel komm raus“ unbedingt gewinnen will und wenn das nicht gelingt, dass er leidet oder wenigstens sehr enttäuscht ist. Das ist alles so „Mainstream“ und „wohltemperiert unterkühlt“, dass ich mich eben auch nicht wundere, dass die meisten Spieler genau die gleichen Phrasen vor den Mikros raushauen.
    Und Heidel beschwört seit geraumer Zeit vor den Mikros immer das Schicksal, dass bei uns unglaublich viel Pech zusammenkommt. Aber man kann sein Schicksal doch auch erzwingen oder in andere Bahnen lenken?!

    Ich weiß auch, dass eine Trainerentlassung aus der Not meistens keine bessere Alternative für die Zukunft ist.
    Aber wenn ich mir neben der negativen ´Bilanz die Leistungen auf dem Platz ansehe, sehe ich weder, dass die Mannschaft die taktischen Vorgaben des Trainers umsetzen kann, noch das ein Team auf dem Platz steht. Jetzt die Frage: Wie lange kann sich der Verein es noch „leisten“, diese negative Entwicklung weiter zu verfolgen? Ich bin gespannt.

    Noch eine lustige Verschwörungstheorie aus Schalker (Fan-)Kreisen:
    Heidel ist ja bekanntlich ein guter Freund von Klopp. Klopp und Watzke sind auch ziemlich dicke. Jetzt sollen die drei sich vor 2 Jahren zusammengesetzt und einen Plan ausgeheckt haben, wie man den Revierrivalen so richtig in den Abgrund treiben kann: Heidel als Manager bei Schalke installieren. Und Heidel verdient dabei nebenbei auch noch ordentlich Kohle. Noch Fragen?!
    In diesem Sinne: Schönes Restostern! ;-)

  39. libuda.67 sagt:

    Da kommen Qualitätsmängel zum Vorschein. So einen Gegner muss man auch mir der Aufstellung besiegen. Bei manchen unserer Spieler frage ich mich ernsthaft, wer die gescoutet hat? Einige beschäftigen sich wahrscheinlich schon mit ihren potenziellen, neuen Arbeitgebern. Diese sind nebenbei bemerkt auch die Hauptverantwortlichen für die derzeitige Situation. Ich hoffe, die verschwinden auch wirklich und nehmen den Trainer mit.

  40. Markus04 sagt:

    Ich wünsche mir immer noch das, was ich schon seit ein paar Jahren hier ab und zu schreibe.
    wir sind ein e.V. und so sollten wir auch handeln. Mehr Leute mit Stallgeruch in verantwortliche Positionen holen, mehr auf junge, hungrige Spieler setzen. Was der Verein in den letzten Jahren nach Assauer gemacht hat war leider nicht so dolle. Es bleibt seit 10 Jahren immer dasselbe:
    Wir holen einen neuen Trainer und/oder Manager von außen, dazu ein paar Spieler (meist mit bis dahin einer einzigen guten Saison ( Geis, die Santo, Sam….) und wundern uns seit x Jahren warum Vereine wie Mainz oder Freiburg aus viel weniger relativ gesehen mehr machen.
    Es wäre meiner Meinung nach an der Zeit, wenn sich die Führungsetage und ein Großteil der Fans mal zu einem echten Neuanfang durchringen könnte und nicht immer kurzfristige Erfolge sehen will.
    Dazu gehört dann auch, dass mman nicht neue Trainer, Manager und Spieler, die ja von unserem Geld (!) gekauft werden, fordert. Insofern wpünsche ich mir einen Trainer Büskens, der dann auch mal mit Schalke schlechte Zeiten haben darf (ja und zur Not auch mal in Liga 2 spielen), einen Manager Ebbe Sand oder Asamoah und viele junge Spieler (Kehrer, Meyer (das waren übrigens gestern augenscheinlich die Einzgen die zusammen mit Fährmnn keinen Bock auf die Niederlage hatten….)

    Aber wahrscheinlich wird es mit diesen Wünschen nichts und wir werden die nächsten Jahre mit oder ohne Heidel, Weinzierl und wie sie alle heißen werden den gleichen Mist sehen, weil es nur noch ums Geld von Schalke und nicht mehr um das Gefühl von Schalke geht.

  41. RJonathan sagt:

    Zwar gebe ich Torsten bei seiner Analyse der mangelnden Abstimmung und Struktur recht, aber ich glaube dieses Problem kann man zum einen einem derart durchgemixten Kader schwer vorwerfen, zum anderen hat man ja auch ohne diese Struktur eigentlich deutlich mehr Gefahr produziert als der Gegner.

    Ausschlaggebend für die Niederlage war meiner Meinung nach viel mehr ein anderes, schon älteres Problem dieser Mannschaft: Es fehlt an „Killerinstinkt“.

    Da ist zum einen ein Stürmer-Problem, welches ich Heidel nicht ankreiden kann. Er hat die Lücke mit Embolo stopfen wollen, der hat sich verletzt, dann hat er mit Burgi eigentlich eine erstklassige Notlösung gefunden. Aber Burgstaller ist eben das: eine Notlösung. Und aus unerfindlichen Gründen trifft er (außer gg Saloniki) nur zu Hause.

    Zum anderen ist das aber auch ein Problem der gesamten Offensive. Meyer, Goretzka, Bentaleb, Caliguri, Chuopo – die schießen alle zu wenig Tore. In der ganzen Offensive fehlt diese Energie, der unbedingte Wille, mit Kraft und/oder gekonnter Genaugkeit. Nicht nur beim Schuss aufs Tor. Auch beim letzten Pass.

    Bei Mannschaften wie Bremen und Frankfurt kann man prima sehen, wie das laufen kann. Das muss nicht unbedingt genial sein. Manchmal sind es einfache Pässe und Flanken und einfache Abschlüsse. Aber sie müssen im richtigen Moment und punktgenau kommen.

    In unserer Offensive gibt es viel mehr Genialität und Talent. Aber die Weisheit, dass man dieses auch in Produktivität übersetzen muss, geht unseren Spielern leider ab. Raùl war diesbezüglich natürlich legendär. Coke scheint meines Erachtens nach auch diese Mentalität mitzubringen – ist aber ein Abwehrspieler. Auch Kolasinac hat diese Fähigkeit, er wird uns wohl aber, denke ich, mit Sicherheit nach England verlassen, egal ob wir die EL errreichen oder nicht.

    Die große Herausforderung in der Kaderplanung und/oder Spielerentwicklung nächste Saison wird sein, mehr von dieser Abschlussmentalität aufzubauen. Ich denke darauf wollte auch Weinzierl hinaus, als er über Lewandowski und Modeste sprach. Dann würde man Spiele wie dieses, das gegen Leverkusen, oder auch gegen Köln gewinnen. Was alleine so schon 8 Punkte wären.

  42. Flo Kno sagt:

    @ Markus04: Es wird doch wie ein Verein gehandelt. Die Versammlung wählt den Aufsichtsrat, dieser bestellt den Vorstand. Genauso steht es in der Satzung und so ist es auch geschehen.

    @ Crisscross: Bei deiner Statistik beziehst du dich ausschließlich auf die Bundesliga. Alle Pflichtspiele zusammengenommen hat Weinzierl eine positive Bilanz mit 19/10/15 (G/U/N) bei 44 Spielen. André Breitenreiter hat übrigens insgesamt 44 Pflichtspiele gecoacht und ist dabei auf eine Bilanz von 20/10/14 (G/U/N) gekommen. Warum soll man nicht alle Wettbewerbe mitrechnen wenn man in dreien spielt?

    @ alle: Freuen wir uns doch, dass die Europaleague nun aller Wahrscheinlichkeit vermieden wird und nächste Saison ein echter Neuanfang möglich ist. Diesen Neuanfang wünschen wir uns hier doch nicht erst seit dieser Saison, möchte ich behaupten. Und wenn es diese Saison schon mit diesem geklappt hätte wäre Schalke (vermutlich) der erste Klub in der Geschichte des Fußballs gewesen der a) einen Neuanfang bitter nötig hatte, b) trotzdem relativ lange in drei Wettbewerben vertreten war und c) trotz Zwei- und Dreifachbelastung sowie Verletzungspech in allen Belangen durchgestartet ist.

    Damit will ich mir nicht die Leistungen gegen Ajax oder Darmstadt schönsaufen sondern einfach mal realistisch sein. Unmut aufrund der gebotenen Leistung ist natürlich legitim und angebracht, aber der kann doch genauso gut in der Kommentarspalte vom Reviersport geäußert werden.
    Denkt doch mal an Torsten, der muss diesen ganzen Senf hier lesen (meinen eingeschlossen) ;).

  43. Torsten sagt:

    Oh, ich komm‘ klar, alles gut, ruhig weiterkommentieren :-)

  44. crisscross04 sagt:

    @Flo Kno:
    Ich habe nur die BuLi Spiele als Vergleich herangezogen, weil es erstens der einzige realistische Vergleich ist und zweitens auch der wichtigste Wettbewerb. Warum soll ich Pokalspiele gegen 3./4. klassige Gegner mit in den Vergleich miteinbeziehen?!

    Und wer sagt Dir denn, dass es ohne EL einen Neuanfang geben wird und warum dieser erfolgreich sein sollte? Alle derzeitigen Anzeichen deuten eher auf das Gegenteil hin. Die Thesen, dass ohne EL alles besser wird oder dass wir zur Not auch in die 2. Liga müssen, um einen richtigen Neuanfang durchführen zu können, ist doch populistischer Blödsinn! Das alles bringt nur eines: Weniger Einnahmen, geringere Attraktion für Sponsoren und Spieler und somit schlechtere Wettbewerbsfähigkeit! Nur weil wir in den letzten Jahren schlecht gewirtschaftet und investiert haben, heißt doch nicht, dass es ohne Geld besser läuft. Ich kann diese Argumentation auch nicht mehr hören.

    Und zum Schluss:
    Glaub mir, Torsten ist über jeden Beitrag, sei er auch noch so kontrovers, sehr dankbar, denn es zeigt die Bandbreite der Meinungen und somit wird das Forum auch lebendig! Wie langweilig wäre es, wenn wir alle die gleiche Meinung hätten?!
    Aber auf welch hohen Ross sitzt Du, wenn Du andere Meinungen als „Senf“ bezeichnest? Ohne Worte.

    @rjonathan: Ich persönlich empfinde, dass Du Deine Analyse zu sehr auf die mangelnde Abschlussschwäche reduzierst.
    Das ist sicherlich auch ein großes Problem, aber gerade gegen Ajax und Darmstadt gab es genügend andere Probleme?
    Und wieso ist der Kader durchgemixt? Nur weil jetzt 1-2 Reservespieler auf dem Platz standen oder weil die Abwehr neu zusammengestellt wurde? Wir haben gegen Darmstadt gespielt – nicht gegen Dortmund oder Bayern!

  45. Ney sagt:

    Diagnose einer Royal Blue Depression nach Diagnosehandbuch DSM-VII (forthcoming edition).

    Von den folgenden Symptomen (1-9) müssen mindestens 5 für eine Periode von mindestens zwei Wochen angedauert haben, darunter müssen die Symptome 1 oder 2 befinden. Jedes Symptom muss eine Änderung gegenüber früher darstellen.

    * Depressive Verstimmung in Bezug auf Schalke fast den ganzen Tag.
    * Interesse oder Freude an Schalke und schalkebezogenen Aktivitäten massiv vermindert.
    * Appetit auf Stadionwurst bzw. -bier vermindert.
    * Schlaflosigkeit oder vermehrter Schlaf, wenn es um den Verein und seine Verantwortlichen geht.
    * Durch Betrachten von Schalkespielen psychomotorische Unruhe oder Verlangsamung.
    * Müdigkeit oder Energieverlust.
    * Gefühle der Wertlosigkeit aller Liebesmüh.
    * Verminderte Denk- oder Konzentrationsfähigkeit bzw. verminderte Entscheidungsfähigkeit in Bezug auf Schalke.
    * Wiederkehrende Vorstellungen, mit Schalke aufzuhören, Planung der Abgabe der Mitgliedschaft/Dauerkarte, Absage an Stadionbesuche.

    Der Schweregrad wird unterteilt in
    * Leicht ausgeprägt
    * Mittelschwer ausgeprägt
    * Schwer ausgeprägt ohne psychotische Merkmale
    * Schwer ausgeprägt mit psychotischen Merkmalen

  46. Flo Kno sagt:

    @ Crisscross: mein Argument ist ja nicht, dass ohne Euroleague automatisch alles besser wird, sondern dass es mit Euroleague auch im dritten (oder fünften?) Anlauf nicht geklappt hat qualitativ voran zu kommen und ein funktionierendes Team aufzubauen. Ich bin daher überhaupt nicht optimistisch, dass es nun im siebten Versuch klappen würde, egal unter welchem Trainer (Peter Neururer natürlich ausgenommen ;)). Ich wiederhole mich hier.

    Mit Senf wollte ich niemandem zu nahe treten! Mich nervt nur etwas dass wir hier jede Woche die gleichen Argumente austauschen. Aber ich mache ja fröhlich mit :-).

  47. RJonathan sagt:

    @crisscross
    Das sollte keine Analyse von allen Problemen die es gibt sein, sondern ich wollte nur kenntlich machen, wo mMn der Schuh am dringlichsten drückt. Und mit der Erwähnung von drei Spielen, in denen wir spielerisch dem Gegner überlegen waren aber keinen Sieg erzwungen haben, wollte ich darauf hinaus, dass schon allein dieser Punkt den Unterschied zwischen Mittelfeld und sicherer EL-Teilnahme machen kann.

    Die anderen Probleme im Darmstadt -Spiel sind zu großem Teil den Faktoren umgewürfelte Startaufstellung (komplette Abwehr, Avdijaj) und junges, formschwankendes zentrales Mittelfeld geschuldet. Ersteres kommt eben vor, wenn die Saison lang ist, letzteres ist ein Problem, dass mit unserem Konzept auf Eigengewächse und Talente zu setzen einer geht.

    Gegen Ajax waren wir einfach die schlechtere Mannschaft. Finde ich auch nicht so dramatisch. Ist ja auch kein Halma-Verein.

  48. RJonathan sagt:

    @crisscross
    Das sollte keine Analyse von allen Problemen die es gibt sein, sondern ich wolltep nur kenntlich machen, wo mMn der Schuh am dringlichsten drückt. Und mit der Erwähnung von drei Spielen, in denen wir spielerisch dem Gegner überlegen waren aber keinen Sieg erzwungen haben, wollte ich darauf hinaus, dass schon allein dieser Punkt den Unterschied zwischen Mittelfeld und sicherer EL-Teilnahme machen kann.

    Die anderen Probleme im Darmstadt -Spiel sind zu großem Teil den Faktoren umgewürfelte Startaufstellung (komplette Abwehr, Avdijaj) und junges, formschwankendes zentrales Mittelfeld geschuldet. Ersteres kommt eben vor, wenn die Saison lang ist, letzteres ist ein Problem, dass mit unserem Konzept auf Eigengewächse und Talente zu setzen einer geht.

    Gegen Ajax waren wir einfach die schlechtere Mannschaft. Finde ich auch nicht so dramatisch. Ist ja auch kein Halma-Verein.

    PS: Eigentlich wollte ich in der Einleitung zu meinem ersten Kommentar übrigens noch einen Satz schreiben wie „ich sehe es eher so wie crisscross es sieht“, weil du ja was sehr ähnliches geschrieben hattest. ;)

  49. Markus04 sagt:

    Wieso junges unkonstantes Mittelfeld?
    Wo sind denn die älteren konstant guten Spieler im Kader? Oder sind die auch wegen der zwei drei jungen Spieler so unkonstant?

  50. blues sagt:

    @RJonathan

    Durchschlagskräftige Stürmer, bzw. ihr Fehlen ist ein wirkliches Problem. Das sah man zuletzt auch bei den Bauern. Weinzierl sagte zu Saisonbeginn im Interview, er setze auf Huntelaar, wollte ihn aber mit Flanken versorgt sehen. Konoplyanka und Coke waren Heidels Transfers dazu. Einer verletzte sich, der andere war leider einer von Heidels sehr mittelmäßigen Transfers, die Weinzierl vor kurzem auch schon selbst deutlich kritisierte. Man kann daraus schließen, dass Weinzierl wenig Entwicklungspotiental bei einigen Neueinkäufen sieht. Wir haben also einen Sportvorstand, der zuviele, nur mittelmäßige Tranfers abliefert.

    Wir haben einen Trainer, dem die spielerischen und sportlichen Erfolge fehlen und dem vielleicht ein wenig die Begeisterungsfähigkeit für Mannschaft und Fans abgeht, der aber im Moment nicht endgültig bewertet werden kann. Zum einen wegen den vielen Verletzten und zum Anderen wegen einer nur mittelmäßigen Transferpolitik und Transferleistung seiens Vorstandes Sport und Kommunikation. Heidel wird entscheiden müssen, ob ein anderer Trainer mehr aus seinen Transfers rausholt.

  51. Rjonathan sagt:

    @Markus
    Ich schrieb das *zentrale* Mittelfeld. Das besteht aus Meyer (21), Goretzka, Bentaleb (beide 22), Geis, Schöpf (beide 23, wobei letzterer ja eigentlich gar nicht zentral eingesetzt wird) und Stambouli (26).

    Ich denke Stambouli wurde hier für die Erfahrung eingekauft, hat aber die kleineste Grund-Qualität. Aber einen 26jährigen mit dem Talent eines unserer jungen Spieler kannst du nicht mehr bezahlen. Man sieht aber deutlich, dass er an guten Tagen ein ganz anderes Niveau von Ruhe und Ausstrahlung mitbringen kann als die anderen. Ähnlich wie bei Coke.

  52. Rjonathan sagt:

    @blues
    Ich glaube der Fehler war auf Huntelaar zu setzen. Ich halte ihn für nicht mehr spritzig genug, um in der Bundesliga zu bestehen, das hatte man doch schon letzte Saison gesehen. Egal ob nun Flanken kommen oder nicht. Und charakterlich trägt er für sein Alter und seine Erfahrung die Mannschaft irgendwie zu wenig.

    Mit Embolo hatte man ja auch hier einen Ersatz geplant, der leider fast die ganze Saison ausfiel. Es war schon großes Pech, dass von der drei wichtigsten Transfers (Coke, Embolo, Bentaleb) zwei gleich die ganze Saison raus waren.

  53. leoluca sagt:

    Den Vorwurf der mittelmäßigen Transferpolitik seit Heidels Antritt teile ich nicht.

    Über Coke, Embolo und Burgstaller hat Rjonathan das Nötige gesagt. Bentaleb, aber auch Stambouli sind im Ligamaßstab mehr als Mittelmaß. Bentaleb halte ich, wenn er in Form ist, sogar für einen der besten 8er/offensiven 6er in der Liga. Naldo hat bis auf ein paar Wackel-Spiele zum Saisonanfang eindeutig zur Stabilität hinten beigetragen und ist in der Spieleröffnung besser als Höwedes und Nastasic. Baba hat zwar auch anfangs einige schwache, aber auch viele gute Spiele auf links gemacht (vor allem im Spiel nach vorn) und damit zum Aufschwung der Mannschaft im vergangenen Herbst und auch dazu beigetragen, dass Kola unter Konkurrenzdruck besser wurde als in der vergangenen Saison. Warum Kono nicht drin ist im Team, wer weiß das wirklich? Dass er ein dribbelstarker und schneller Techniker ist, sollte man wissen. Bliebe Caligiuri, der nach der schweren Verletzung von Baba im Winter ein Spontantransfer war, zu dem es keine großen Alternativen gab.

    Nicht vergessen werden darf außerdem, dass Heidel derzeit – außer Leon Goretzka – keine Schalker Geschenke erhält, wie Horst Heldt in den vergangenen Jahren mit den Ausnahmespielern Matip, Draxler und Sane. Meyer ist in dieser Saison eine riesengroße Enttäuschung. Choupo, einer der Zentraltransfers von Heldt, übrigens auch.

  54. der grafschafter sagt:

    der albtraum geht weiter. wie schlecht muessen wir eigentlich noch spielen, bis der ar eingreift. warum haben wir so viele schlechte spieler?
    heidel und weinzierl agieren vollkommen emotionslos. sie wissen nicht, und könnnen es deshalb den spielern nicht sagen, was es bedeutet, das königsblaue trikot zu tragen. hofentlich mussten sie zu fuss von darmstadt nach gelsenkirchen, diese tollen lizenzspieler.
    warum nehmen sie sich kein beispiel an ernst kuzorra, stan libuda, willi koslowski, manni kreuz, günter siebert, klaus fichtel, rüdiger abramczik ,
    wolfgang ruessmann, aki luetkebohmert, raul….
    unfassbar. sie müssen sich schämen.

  55. Erle72 sagt:

    Unsere Mannschaft hat sich in den Dienst eines großen Vorbilds gestellt. Die 43 Punkte, die die Eurofighter vor 20 Jahren in der Saison erreicht haben, werden die heutigen schon noch hinkriegen. Da bin ich ganz Optimist.
    Gut – das mit dem Eurotitel wird schwierig. Aber es kann ja nicht alle klappen.

  56. Lattenknaller sagt:

    Mit dem kleinen Unterschied, dass die Eurofighter nicht mit ca. 80 Mio auf der Payroll standen. ;)

    Ajax habe ich abgehakt, die Blauen werden never ever zu Null spielen und genauso niemals viermal einnetzen. Meine größte Sorge ist das Leipzig-Spiel, RasenBall ist frisch und wird pressen und anlaufen wie die Zombies aus „28 Days Later“. Gnade uns Gott, der heiße Atem der Relegation wird immer spürbarer.

  57. Nordlicht sagt:

    Für mich ist Fussball (ich mag naiv sein) immer noch eine Sportart, deren Grundprinzip von der Kreisliga bis zur Bundesliga gleich ist. Es kommt auf die Einstellung an. Die Lust und Gier nach Erfolg.

    Der Trainer kann doch nur die Marschroute vorgeben. Die Taktik. Aber ist er für die Motivation zuständig?? Ein bisschen vielleicht schon. Aber das Feuer muss jeder Spieler für sich mitbringen. Auf dem Platz hilft der Trainer nicht mehr.

    Wenn ein Höwedes nach Amsterdam sagt “ Beim Warmmachen fehlte die nötige Spannung“ ja geht‘s dann noch?? Wer in so einem Spiel nicht auch ohne Trainer brennt, hat eigentlich dort auch nichts verloren.

    Solche Spiele wie Darmstadt hat und wird es immer geben. Du bist überlegen, triffst die Hütte nicht und der Gegner trifft mit zwei Schüssen alles. Wobei ich in Darmstadt einige Trainerentscheidungen nicht verstanden habe. Doch es war ja nur Darmstadt nicht nur Darmstadt. Es gab ja nun schon einige Entscheidungen die, nicht nur ich, nicht verstanden habe. Er wird sich ja was dabei gedacht haben…was auch immer. Spieler wie Aogo oder di Santo müssen doch durch irgendwen ersetzt werden können.

    Es ist die Summer an „bigpointloosereien“ die so etwas erst zum Kotzen macht. Immer als Fan in die Fresse zu bekommen, wenn man selber sich vorher emotional aufheizt und versucht, mit Stimmung was zu erreichen.

    Zum Willen, Einsatz oder Gier zählt für mich halt auch, nach dem offiziellem Training mal länger zu bleiben und Ecken oder Freistösse zu schlagen. Wobei diese ja in Darmstadt nicht so übel waren wie sonst.

    Dieses Aufrechnen mit Ausgaben bei Heidel und die Vergleiche mit Held…sind echt überflüssig. Welchen echten richtigen Volltreffer hat Horst Heldt denn geholt?? Welche Spieler wurde die absolute Stützen in unserem Verein?? Ausserdem war RdM schon vor Keller Horst Heldts Wunschtrainer. Da war er nur zu teuer.

    Nein, ich möchte nichts Schönreden. Ich bin frustriert, bitter enttäuscht und – leider – seit Amsterdam von einem grossen Stück Gleichgültigkeit gepackt. Aber verdammt nochmal. Es immer nur auf 2-3 Personen zu reduzieren ist mir zu billig. Wenn gar nichts läuft, ist halt wieder Tönnies Schuld.

    In erster Linie steht die Mannschaft in der Pflicht und das sie Fussball spielen können, haben alle schon gezeigt. Warum es seit Jahren nicht hinhaut und bringen solche Leistung beständigt auf den Platz oder vor allem in entscheidenden Spielen… keine Ahnung. Ich weiss es ehrlich nicht.

    Vielleicht sollte man das öffentliche Training abschaffen. Damit nicht das Gefühl einer Zirkus/ Folkloreveranstaltung aufkommt.

  58. klopenner sagt:

    Vielleicht sollte man das öffentliche Training abschaffen. Damit nicht das Gefühl einer Zirkus/ Folkloreveranstaltung aufkommt.

    Gesagt, getan. In dieser Woche von 4 Trainings (Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag) ist nur der Freitag öffentlich.

  59. ReinerEdelmann sagt:

    „Ajax habe ich abgehakt, die Blauen werden never ever zu Null spielen und genauso niemals viermal einnetzen.“

    Blöd wie ich bin, hab´ ich tatsächlich noch Hoffnung!

  60. Ney sagt:

    Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens
    zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.

    Immanuel Kant

  61. ReinerEdelmann sagt:

    Dieser Kant!

    Hoffnung habe ich ja (wie gesagt) – wenn ich ob der späten Anstoßzeit aber an meine wenigen Stunden Schlaf denke, vergeht mir das Lachen!

  62. The Gift sagt:

    Ich habe heute meine Karte gegen Ajax verkauft habe echt keine Lust mehr unsere Gurkengruppe anzusehen. Es wird auch im Rückspiel eine heftige Niederlage geben auch gegen Leipzig. Wenn dann unsere Verantwortlichen immer noch auf Friede, Freude,Eierkucheen machen …alles ist GuT … das Neue Schalke… Umbruch 5.0
    werde ich ich erst nächste Saison wieder hin gehen.

  63. Taubenstechen sagt:

    Ich bin TRAURIG ! aber auch etwas Glücklich. Ich war am Ende einer der wenigen der seit Jahren vor dem Untergang gewarnt hat . Unsere Zukunft wird sehr grau sein. Schade um das Jahr 2002 und 2007 das wird wohl nicht wieder kommen.

  64. Lattenknaller sagt:

    Mach dir nix draus, Taubenstechen. Dafür kommt das Jahr 1988 wieder.^^

  65. Ney sagt:

    @ReinerEdelmann
    Soeben las ich im Koenigsblog-Newsticker, dass die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben werden sollte, denn: Jongelingen zijn kwetsbaar meint Olaf Thon in Bezug auf Ajax.

    Jau, kwetst de Jongelingen, Ihr Knappen!

    (ich hoffe, das ist nicht irgendeine Ferkelei)

  66. Torsten sagt:

    Ich war am Ende einer der wenigen der seit Jahren vor dem Untergang gewarnt hat.

    Sorry, aber das passt irgendwie nicht zu der Realität, die ich seit Jahren empfinde. Meines Erachtens warnt mindestens die Hälfte aller Schalker seit Jahren vor dem Untergang.

  67. hoffedocS04 sagt:

    Es gibt nur zwei Mannschaften, die ich diese Saison regelmäßig gesehen habe. Klar: Hoffenheim und Schalke.

    Obwohl natürlich immer sehr viel über Trainer, deren taktische Einstellung auf die Gegner, die technische Qualität der Spieler usw. geredet wird, ist mir in dieser Saison EIN HAUPTUNTERSCHIED aufgefallen, der sofort ins Auge fiel, und den möchte ich umschreiben mit „SCHNELLIGKEIT“.
    Schnelligkeit in zweifacher Hinsicht, der der Mannschaft im Verschieben der Positionen und der der einzelnen Spieler im Handeln.
    Wenn ich Schalke n a c h der TSG gesehen habe, dann hat mich manchmal richtig „verrückt“ gemacht, wie träge manche Spieler auf einen ihnen zugespielten Pass reagiert haben, so dass ein Gegenspieler ihnen den Ball vor dem Fuß wegschnappen konnte, oder wie träge sie abgespielt haben (oft an den falschen Mitspieler), so dass Gegenspieler, die unbemerkt von der Seite oder hinten angefegt kamen, ihnen den Ball ziemlich leicht vom Fuß nehmen konnten. Das war so durchgängig in manchen Spielen, dass ich am liebsten rein gebrüllt hätte: Jetzt WACHT mal endlich AUF!

    Ich habe mich gefragt, bin aber nicht sicher, ob das an der Modernität der Trainingsmethoden liegt. Die TSG wirkt in dieser Saison WACH. Schalke wirkt VERSCHLAFEN.

    Was mir assoziativ dazu einfällt, ist, dass die meisten Trainer, die auf Schalke gearbeitet haben, hinterher sagen, dass dieser ganze Kosmos wie ein Sog gewirkt hat, sie noch an Schalke hängen, dass aber keine Trainerstation so erschöpfend und anstrengend war wie die auf Schalke.
    Da ich hier wie dort Fan bin, stelle ich automatisch immer Vergleiche an. Als Julian Nagelsmann „installiert“ wurde, der jetzt so allgemein in den Himmel gehoben wird und der auch wirklich hervorragende Arbeit leistet, habe ich mich voriges Jahr als erstes gefragt, was jetzt auf Schalke los wäre, wenn man ihn da verpflichtet hätte. Ich glaube, er hätte gegen einen gewaltigen Gegenwind des Unglaubens ankämpfen müssen, und da stellt sich für mich eine Verbindung zwischen der Verschlafenheit der Mannschaft und der Erschöpfung der Schalker Trainer her.

    Für mich ist Schalke so etwas wie ein Dornröschen, das hinter einer immer höher werdenden Hecke schläft. Hinter der Hecke sind Tradition und Sehnsucht nach der Vergangenheit, und wenn ein frisches Lüftchen weht, wird es vom sofort einsetzenden Gegenwind bedrängt, ehe es sich entfalten kann. Als Heidel kam, war er wohl erstaunt darüber, dass Räumlichkeiten (z.B. für Trainer etc.) veraltet oder nicht vorhanden waren. Es gab da so ein paar Äußerungen anfangs von ihm, die deutlich machten, dass es hinter Schalkes großem Namen manche Rückständigkeit gibt, die er als „Neuzugang“ nicht vermutet hätte.

    Dies ist keine Analyse, nur ein Denkanstoß. Sozusagen ein Blick an die Wurzel manchen Übels.

    Und noch ein Gedankenfetzen, weil hier Modeste erwähnt wurde. Für mich und etliche andere war er in Hoffenheim ein rotes Tuch, und zwar wegen der oben erwähnten Verschlafenheit. Er war bei der TSG der Inbegriff davon. Man ärgerte sich dumm und dämlich über ihn, weil er ständig träumend am Strafraum stand und erst aufzuwachen schien, wenn ein Ball in seine Richtung flog, und dadurch war er meist nicht nur einen, sondern gleich mehrere Schritte zu spät. ER ist in Köln „aufgewacht“.

    Und zusammenfassend: manchmal stimmt der Rahmen einfach nicht, so dass Trainer, Mannschaften, einzelne Spieler in ihm nicht „erblühen“ können.

    Auf Schalke sollten wir vielleicht doch einmal über Strukturen jeglicher Art im Verein nachdenken, alles auf den Prüfstand stellen, damit wir nicht hinter der Hecke durch unseren Tiefschlaf die Prinzen zur Verzweiflung bringen, die uns wach küssen wollen.

  68. leoluca sagt:

    Torsten schreibt:
    „Meines Erachtens warnt mindestens die Hälfte aller Schalker seit Jahren vor dem Untergang.“

    Einerseits. Andererseits, wenn gerade keine Krise ist, jubelt die Hälfte aller Schalker ihre Mannschaft gleich zur Supertruppe hoch, wenn sie ein glückliches Remis gegen den BvB erzielt oder gegen die Bayern nur knapp verloren hat.

    So oder so: es walten die Mythen. Vom geilsten Club der Welt bis zum Meister des Scheiterns. Diese Fankultur, die den ganzen Club durchzieht, ist nicht nur keine Lösung, sie ist Teil des Problems auf Schalke. Sentimentale Erregungskultur. „Hosianna“ und „Kreuzige ihn“.

  69. michael sagt:

    @ hoffedocS04

    An deinen Überlegungen ist was absolut was dran. Ich frage mich allerdings, wie das zu ändern ist. Der Druck auf Schalke ist sicherlich sehr viel höher als in Hoffenheim andererseits wird auch dort ein Trainer nach seinen Leistungen beurteilt.
    Der größte Unterschied den ich wahrnehme (kenne die Trainingsmethoden der beiden Trainer nicht) liegt tatsächlich in der gelebten Begeisterung und Emotionalität.
    Ich glaube aber auch wie du, dass das System Schalke nicht am Trainer allein hängt. Mir fällt neben dem lahmen Spiels auf, wie wenig diszipliniert die Mannschaft spielt und wie wenige variabel sie agiert – und das tut sie bei seit mehr oder weniger seit Rangnick weg ist. Im Ajax Hinspiel sind die wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen umhergelaufen – oder wie ein Reporter geschrieben hat „wie bekiffte Touristen“
    Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass dieses sture festhalten an Tradition und der „letzte eingetragene Verein zu sein“ uns dabei überhaupt nicht hilft sondern im Gegenteil uns vielleicht sogar hemmt andere und neue Wege zu gehen – und einige auch blendet. Ich für meinen Teil bin heute näher an Hoffenheim (auch geografisch) als auf Schalke. Aber es schmerzt mich.

  70. Ney sagt:

    Aber nicht hier, im Königsblog!

  71. Flo Kno sagt:

    Leute, je länger die Saison vorbei ist (Sonntag gegen ca. 19:17 Uhr war es glaube ich soweit), desto zuversichtlicher blicke ich auf die kommende!

    Mal ehrlich: So viel wie diese Saison schief gelaufen ist kann nächste Saison doch gar nicht falsch laufen. Angefangen auf der Makroebene bei den Transferperioden bei denen die Neuzugänge erst während oder nach den Trainingslagern kamen, dem komplett verkorksten Saisonstart, über das Verletzungspech zur Mikroebene wie das Schwalbenspiel gegen Red Bull zum genau falschen Zeitpunkt.

    Ich stell mir das vor allem psychisch nicht so einfach vor wenn du ab Tag eins hinterherläufst und regelmäßig, wenn es so aussieht als ob die Kurve endlich gekriegt ist, bekommst du wieder auf die Fresse. Ich will auf der Arbeit auch nicht jeden Tag das ‚Glück erzwingen‘ müssen. Unabhängig wieviel Kohle hinten raus kommt, manchmal ist der Flow durch nichts zu ersetzen. Dass dieser Negativstrudel zu nicht unbeträchtlichen Teilen selbstverschuldet war stimmt, spricht für mich aber eher dafür, dass die Beteiligten für die nächste Saison daraus gelernt haben. Hoffentlich.

    Dass die Truppe trotzdem die Viertelfinals erreicht hat und (bisher) nie ernsthaft im Abstiegskampf hing spricht im Übrigen dafür, dass dann am Ende doch eine gewisse Qualität vorhanden sein muss.

    Eine Frage habe ich aber noch: Schaut man jetzt das Spiel am Donnerstag und ärgert sich mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende über das Spiel, oder schaut man nicht und ärgert sich vielleicht am Ende das nicht für möglich gehaltene Wunder verpasst zu haben? Bin noch unentschieden.

  72. Mel sagt:

    @hoffedocS04

    Das mit dem schläfrig sehe ich auch so. Oft habe ich das Gefühl, dass alle Aktionen einfach zu lange dauern und der Gegner sich ganz oft gut positionieren kann.

    @Torsten
    Nachträglich, alles Gute zum Geburtstag. Der halbe Weg zur 50 ist geschafft :-)))

    Aus meiner Sicht ist eines der größeren Probleme die fehlende Zeit, um sich im Training einzuspielen und auch mal etwas auszuprobieren. Seit der Winterpause reiht sich gefühlt eine englische Woche an die andere, unterbrochen nur von der Länderspielpause, in der auch keine Gelegenheit vorhanden ist. Da bleibt neben Regernation und Vorbereitung auf das nächste Spiel nicht viel Zeit, um intensiv mal andere taktische Grundkonzepte auszuprobieren und einzustudieren. Die Automatismen fehlen bzw. greifen nicht richtig.

    Daneben ist die fehlende/mangelhafte Mentalität, das absolute Gewinnen-wollen, bestimmt auch wesentlich für die bis jetzt arg durchwachsene Saison. Mal sehen, wie der Rest der Saison läuft. Wahrscheinlich wie bisher ein bunter Mix an guten, mittelmäßigen und grottenschlechten Spielen.

    Na ja, Glückauf für Donnerstag, ich werde mir das Spiel aber nicht ansehen.

  73. blues sagt:

    @hoffedocS04
    Hast du von Weinzierl eine ausführliche Beschreibung seines Spielplans oder eine Begründung seiner Spielphilosophie auf Schalke gelesen? Ich habe noch keine gefunden. Es wäre ja immerhin möglich, dass er sich „öffentlich“ erklärt hat, und dass die Langsamkeit methodisch zu seinem geduldigen Aufbauplan gehört, den hier viele dauernd unterstellen. Poste doch mal einen Link, falls du einen kennst, dann kann man das u.U. verifizieren.

    Das mit den Rigipswänden, die Heidel so nachhaltig versetzen lies, sehe ich völlig anders. Ich empfand in jenen Sommertagen seine Rhetorik als ziemlich billig. Da spart der Verein unter Heldt jahrelang die Euros auf dem Spielfeld zusammen, entwickelt, weil der Verein weiß, dass er handeln muss um den Anschluß nicht zu verlieren, einen 25 Mill. Euro teuren, ausführungsreifen Plan, der sogar schon in der Umsetzung war. Dann kam Heidel ließ ein paar Pappwände vesetzen und hielt dem Verein Rückständigkeit vor. Peinlich.

    Sehnsucht nach Vergangenheit habe ich nicht und sehe ich auch bei vielen anderen nicht. Die, die ich kenne, trennen zwischen Folklore mit blau-weißem Brauchtum und attraktiver Spielanlage. Folklore und Brauchtum langweilen mit der Zeit, ohne attraktiven Fußball. Ich denke viele Schalker wollen diesen sehen, aus diesem Grund war es auch trotz der vielen schlechten Spiele und nicht sichtbarem spielerischem Fortschritt so lange ruhig um Schalke.

  74. Simon sagt:

    @ Flo Kno:
    Ähnliche Gedanken zum Saisonverlauf habe ich mir in den letzten Tagen auch gemacht und hoffe ebenfalls darauf, dass alle – Heidel, Weinzierl und Spieler – aus dieser Saison einiges lernen.

    Auch wenn ich persönlich ebenfalls mit der Saison abgeschlossen habe – die Chance sich irgendwie auf Platz 7 zu duseln ist ja sogar immer noch gegeben.

    Unterm Strich zeigt sich, dass diese Saison viele Teams insgesamt kaum Konstanz reinbekommen haben und eine eher mäßige Spielzeit hinlegen. Ich mein – gefühlt hat Hertha in der Rückrunde kein Spiel gewonnen und die sind immer noch auf Platz 5. Und auch wenn viele Beobachter zum Beispiel von Gladbach schwärmen wie toll bei den Fohlen angeblich der Ball läuft – die sind grad mal 2 Punkte vor uns. Ich glaube, wir sind die einzigen, die froh sein werden, wenn die Saison vorbei ist und sich der Schaden dann in Grenzen gehalten haben wird.

  75. Klausi 04 sagt:

    Hallo Zusammen,

    eure Analysen und alles was ich hier sonst so lese find ich meißtens sehr interessant.
    Aber jetzt möchte ich mal wissen, wie würdet ihr morgen spielen lassen?
    Eher aus einer verstärkten Abwehr, abwartend und darauf hoffen das Ajax
    kein Tor schießt, was ich kaum glaube, und selber die ein oder andere Chance erspielen und daraus die nötigen Tore erzielen.
    Oder eher von Anfang an drauf gehen und denen zeigen wer Herr im Haus ist. Also sehr offensiv ausgerichtet, unabhängig vom offensivem Personalnotstand. Also die Flucht nach vorne.
    Oder aber ganz anders?

  76. Simon sagt:

    @ Klausi 04:

    Beides. ;)
    Wenn eine Chance bestehen sollte, dann darin, zu versuchen in der Anfangsphase ein kleines Feuerwerk abzubrennen, mit der Hoffnung, dass rasch das 1-0 fällt und evtl. der eine oder andere Ajax-Akteur sich ne Karte abholt, was ihn für den Rest der Spielzeit einschränken könnte.

    Bei allem gebotenen Respekt vor dem tollen Fußball, den Ajax spielt, kann man immerhin anführen, dass die auch in Kopenhagen verloren haben und im Durchschnitt eine sehr junge Truppe auf dem Platz haben, die sich durch ein frühes Gegentor vor ungewohnter Auswärtskulisse vielleicht beeinflussen lassen könnte.

    Sollte ein guter Start gelingen, wäre danach eine kontrollierte Fortsetzung der Offensive wohl zu empfehlen.

    Wie schon oben geschrieben, glaube ich nicht so recht daran, dass es klappen wird, aber das wäre meine Idee. ;)

  77. Ney sagt:

    Ob Ajax 1 Tor schießt oder nicht, ist doch egal, Schalke braucht sowieso 3 zum Weiterkommen, da sind 3:1 und 3:0 gleichviel.

    Allerdings ist die Frage „wie würdet Ihr spielen lassen“ fast müßig, der Markus bemängelt doch dauernd, dass man sich nicht an die Vorgaben hält, Menno!

  78. Rjonathan sagt:

    @Ney
    Bei 3-1 wären wir draußen. Wenn die ein Tor schießen brauchen wir 4.

    @FloKno
    Ja, ich finde die Saison unter diesem Aspekt auch nicht so schlecht. Schade ist natürlich, dass wir im Sommer ein bis drei Stützen (Kola, Goretzka, Meyer) der Mannschaft verlieren werden. Andererseits kommen aber hoffentlich auch Coke und Embolo „zurück“ und verstärken den Kader entsprechend. Mit ein paar geschickten Transfers sollte da was drin sein. Eigentlich finde ich den Kader ja besser und harmonischer als in den vergangenen Jahren. Es fehlt halt ein Sané.

  79. Ney sagt:

    @Rjonathan
    Oje, stimmt. Falscher Dampfer. Dann also Zwonull und Elferschießen.

  80. derwahrebaresi sagt:

    @Rjonathan

    Kola, Goretzka, Meyer, Stützen der Mannschaft?

    Meyer ist in meinen Augen ein „Fliegengewicht“,
    der in Ausnahmen mal glänzt wenn es bspw. gegen VW geht.
    M. E. wird er sehr überschätzt…

    Goretzka geht in der Regel auch unter.
    Sicherlich kann man hier und da erkennen,
    welch guter Fußballer er ist/oder noch werden kann.

    Einzig Kola wird sich bspw. in England durchsetzen können,
    aber dort ist er auch nur einer von vielen …

    Mögen sie eine gute Reise haben, sollte es denn so kommen.

  81. CarstenS04 sagt:

    Sollte Meier nach England wechseln prophezeie ich ihm eine ähnliche Laufbahn wie Marco Marin…

    Um Goretzka fände ich es schade…

    Bei Kola hilft nur noch abwarten.

    Insgesamt sind die Jungs aber alle sooooo gut das sie ohne weiteres bei den spitzen Mannschaften Europas hoch im Kurs stehen… Sie könnten dort dauerhaft international spielen….Und ihren Marktwert von jetzt schon mehrfachen Millionen Euro verdrölffachen….

    Und weil die alle so gut sind steht Schalke da wo es steht….

    Das alles kotzt mich aktuell aber sowas von an….

    Ehrlich…Sollen sie doch abhauen…

  82. Nordlicht sagt:

    @ derwahrebaresi

    Genau meine Gedanken. Reisende soll man nicht aufhalten!!

    Was ich mir für Donnerstag wünsche? Einfach mal die Fresse halten und machen

  83. CarstenS04 sagt:

    Und noch was….. Wir haben ja auch immer noch einen SAM

    Der hat sich bei den Lilien frei gespielt und flitzt ja nur so die rechte Aussenbahn raus und runter….

    Wer da einem jungen unerfahrenen Sane hinterher trauert hat die Zeichen verpennt

    Glück… äää…. auf

  84. crisscross04 sagt:

    Die Ausdrucksweise hier scheint proportional zur Mannschaftsleistung immer mehr an Niveau zu verlieren… ;-)
    Wichtig, man sollte nie seinen Humor verlieren. Weniger Schalke Spiele schauen hilft dabei ungemein. ;-)

  85. derwahrebaresi sagt:

    @crisscross04

    wer ist denn hier verbal entgleist?

  86. ReinerEdelmann sagt:

    „Sollte Meier nach England wechseln prophezeie ich ihm eine ähnliche Laufbahn wie Marco Marin…“

    Falsch, CarstenS04, Marko Marin ist nur der Klarname von Max Meyer – es handelt sich um ein und dieselbe Person. Nun gut, man hätte den Tarnnamen (vor allem die Abkürzung „MM“) auch etwas ausgefallener wählen können.

  87. CarstenS04 sagt:

    Ahhhh… Reiner…Danke dir, jetzt erst wird ein Schuh draus…

    Das verändert natürlich das Gesamtbild im Fussballuniversum…

    Nun dann gute Reise MM

  88. Ney sagt:

    Max-Marco Meyer-Marin?


    Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens
    zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.

    Immanuel Kant

  89. ReinerEdelmann sagt:

    @Ney,

    so passt es!

  90. The Gift sagt:

    Morgen gilt es dann…

  91. Mane 04 sagt:

    ich bewundere die fan kollegen hier im block, die sich das spiel morgen bewußt nicht anschauen werden, dass ist wohl auch sehr klug….
    aber ich kann das nicht, ich werde den fernseher einschalten nachdem ich mir wahrscheinlich morgen den tag über immer mehr einzureden versuche, dass wir ja doch eine chance haben…irgendwie….um dann nach dem spiel sauer auf mich selbst zu sein das ich es mir angetan habe
    mein tipp? 3:0
    glückauf

  92. Elias sagt:

    Ich würde die Hoffnung noch nicht völlig aufgeben. Im schlimmsten Fall wechseln wir einfach Olaf Thon ein.

  93. der grafschafter sagt:

    mein gott, sogar klaus fischer ist der meinung, das es so nicht weitergehen kann. leon goretzka stellt selbst die qualitätsfrage. ein schlechteres
    zeugnis kann man heidel und weinzierl doch gar nicht ausstellen…

  94. CarstenS04 sagt:

    die letzten Trainer reiben sich verwundert die Klüsen…

    zu ihren Zeiten brauchte es deutlich weniger um gefeu.. also frei gestellt zu werden!

    auf der letzten JHV habe ich noch mit Klaus Fischer gesprochen… er war super optimistisch wegen dem was da entstehen soll.

    das ihm jetzt sein Herz blutet nehme ich ihm zu 100% ab…

  95. leoluca sagt:

    Wo hat Klaus Fischer gesagt, dass es mit Christian Heidel nicht weitergehen kann? Wo hat Leon Goretzka seinem Trainer Markus Weinzierl ein schlechtes Zeugnis ausgestellt?

    Bisken weniger Blöd lesen vielleicht …

  96. CarstenS04 sagt:

    ich habe das mit dem Klaus hierher…

    https://www.sport.de/news/ne2709264/schalke-legende-klagt-mir-blutet-das-herz/

    aber ok der Artikel stammt wohl aus der Sportbild….

  97. schalkoholiker sagt:

    @hoffedoc
    Das mit dem Sog entspricht genau meiner weiter vorn geäußerten Wahrnehmung, dass das Berger Feld eine unheimliche Ausstrahlung auf Kicker, Trainer und Management hat.

    Der Mann meiner Kollegin ist bei Weinzierl im Trainerstab. Er hat ein gutes Gefühl. Wohl bemerkt: Für das heutige Spiel. Ich möchte so gerne dran glauben…

  98. Flo Kno sagt:

    Klaus Fischer wünscht sich also Straftraining, ergo: Magath zurückholen!

    Wir können ja mal anfangen zu raten wer nächste Saison Trainer auf Schalke ist. Ich fange an:

    Markus Weinzierl

  99. leoluca sagt:

    @hoffedoc, schalkoholiker
    Was hier als „schläfrig“ oder „verschlafen“ beschrieben wird, würde ich Blockade nennen. Bei vielen unzweifelhaft talentierten Spielern, die bei uns hochmotiviert und frisch anfangen, setzt sich im Laufe der Zeit eine Blockade ihrer Fähigkeiten fest, die sie langsam und übervorsichtig macht. Manchmal habe ich das Gefühl, hier weht ein negativer Teamspirit.

    Der sogenannte Sog des Berger Feldes, besteht der nicht eigentlich in einem Riesendruck auf Mannschaft und Trainerstab, der einfach dadurch entsteht, dass jeder bei allem mit redet, jeder es im Zweifel besser weiß als die Verantwortlichen? Haben wir vielleicht eine Vereins- und Fankultur, die sich einfach viel zu viel herausnimmt gegenüber Spielern und Trainern? Die zu wenig Respekt aufbringt gegenüber der professionellen Leistung? Die sich das Recht nimmt, die Mannschaft völlig übertrieben hochzujubeln und ebenfalls völlig übertrieben anzugreifen und schlecht zu reden? Ohne großen sachlichen Bezug, sondern halt vor allem aus dem Schalker Bauch.

    Mein Eindruck ist, dass Christian Heidel nach Rudi Assauer der erste ist, der diesem Sog auf Dauer widerstehen kann. Weil er sehr konkrete Modernisierungsvorstellungen hat, die dringend realisiert werden müssen, weil er von außen kommt und sich von außen und nicht nur von innen kompetent beraten lässt und so nicht droht in den Untiefen der Vereinsmeierei und zahllosen Seilschaften zu versinken.

  100. Ney sagt:

    Ham wir eigentlich noch Abwehspieler für heute? Naldo und Baba langzeitverletzt, Kolasinac und Höwedes angeschlagen, Kehrer gesprerrt, Coke darf nicht. Riether Badstuber Nastasic… das war’s?

    Bitter.

    (d.h. Joshua B, seines Zeichens Innenverteidiger).

    Und komm mir keiner mit Aogo, dann lieber gleich mit 10 Mann spielen.

  101. Flo Kno sagt:

    Aogo: Immerhin einen Assist gesammelt am Sonntag.

  102. der grafschafter sagt:

    @leoluca
    vielleicht habe ich nicht so wie du den zugang zu den besten quellen.
    geschenkt. ich habe auch nicht gesagt, das goretzka ein schlechtes zeugnis ausgestellt hat, sondern das er die qualitätsfrage gestellt hat und dann habe ich gesagt, ein schlechteres zeugnis gibt es wohl nicht.
    beides habe ich aus unserer tageszeitung (GN) und aus dem videotext, ich meine es war gestern abend , ard.
    Fakenews verbreiten andere.
    glück auf

  103. lassi04 sagt:

    Haben alle das heutige Spiel schon abgeschrieben oder warum wird hier nur über Weinzierl geredet? Gerade heute ist es doch sch… egal welche Zielscheibe nächstes Jahr auf der Bank sitzt. Selbst unter di Matteo haben unsere Jungs fast das Wunder geschafft! Bei aller Inkonstanz herrscht auf Schalke doch ein Gesetz: Je mehr man sich auf ein Spiel freut, desto schlimmer gibts auf die Mütze (s.Hinspiel)! Und umgekehrt!!! Je weniger Hoffnung bsetseht, desto…

  104. us.online sagt:

    Mir ist wenigstens noch ein Grund eingefallen, warum ich gleich ins Stadion fahre.
    Ich gucke mir noch mal ein Europapokalspiel an. Könnte auf Jahre hinaus das letzte gewesen sein…

Schreibe einen Kommentar